Iranische Wiedergeburt: Kyros Freiheitsedikt

Kyros Freiheitsedikt - Cyrus freedom edictDer 29. Oktober ist der internationale Tag von Kyros der Große, Großkönig des persischen Reiches und Begründer der ersten freiheitlichen Rechte in der antiken Welt. Es wird Zeit dieses Datum zu nutzen, in seinem Namen die freiheitlichen Rechte der Moderne in Iranzamin einzuleiten.

Auf der Suche nach Informationen zum internationalen Kyros-Tag, bin ich unverhofft auf ein Text gestossen, das eine sehr schöne Liebeserklärung an den Reichsgründer des persischen Reiches ist. Der Autor schreibt am Ende seines patriotischen Werk folgendes: „Wir sind die Kinder von Kyros der Große. Wir stellen uns jeder Herausforderung und bezahlen jeden Preis um Tyrannei zu besiegen, und wir werden nicht ruhen bis die Menschheit restlos frei von der despotischen Herrschaft des Islamofaschismus ist“.

Nachdem meine Neugierde geweckt wurde, machte ich mich auf der Suche nach Amil Imani, der einen eigenen Blog hat. Ich war recht erfreut zu sehen, dass auch er, als patriotischer Iraner, sich den USA und seinen Werten verbunden fühlt, die den freiheitlichen Werten der alten Perser so nahe kommen. Darüberhinaus macht er um seinen Widerstand gegen den Islam kein Hehl und ist Mitbegründer der Organisation „Former Muslims United“ in den USA (Ex-Muslime)

united-states-of-america

Auf der Seite der amerikanischen Ex-Muslime schliesslich, fand ich ein „Freiheitliches Gelöbnis“, das an die Muslime gerichtet ist und für Muslime gemacht ist, nämlich zum Schutze von Ex-Muslimen vor Tod und Verfolgung:

I renounce, repudiate and oppose any physical intimidation,  or worldly and corporal punishment, of apostates who leave Islam, change their religion from Islam to another religion, or express unbelief in Islam, in whatever way that punishment  may be determined  or carried out by myself or any other Muslim including the family of the apostate, community, Mosque leaders, Shariah court or judge, and Muslim government or regime.

Ein Gelöbnis, das meiner Meinung nach jeder Muslim im Westen und weltweit freiwillig zu leisten hat. Die Gruppe der Amerikanischen Ex-Muslime jedoch verschickte dieses Dokument mit der Bitte um Unterzeichnung an sämtliche islamischen Regierungen, Institutionen und Einzelpersonen, die Todesstrafe bei Apostatie als Strafe, aus der Sharia zu streichen. Nur zwei Personen in den USA haben bisher dieses Dokument unterzeichnet.

Wie kann so eine Grundrecht wie die des Weiterlebens bei Inanspruchnahme der Religionsfreiheit (Beinhaltet auch die Freiheit seine Religion abzulegen oder eine andere anzunehmen), von allen islamischen Institutionen missachtet werden, ohne, dass sich Gegenwehr bildet. In was für eine kranke Welt leben wir inzwischen, dass wir uns mit dieser Art Drohung und Gefahr abfinden und nicht bis zum Schluss kämpfen, bis an dem Punkt an dem die Todesstrafe bei Apostatie im Islam verboten und abgeschafft ist. Dann würde aber auch der ganze Islam und die Umma in sich zusammenbrechen, denn wenn einem der Tod nicht mehr droht, ist der Mensch gemeinhin sehr frei und kreativ in seinen Glaubensentscheidungen.

Anstatt aber auf die Weltgemeinschaft zu hoffen, gilt es für die Iraner ihre Rolle als Hegemon des Nahen Ostens vorbildlich auszufüllen und hierbei eine führende Rolle einnehmen, in der sie erneut die Pax Achämenica begründen und die freiheitlichen Rechte Kyros wieder installieren. Hier kommt der Freiheitsedikt von Kyros der Große im Spiel. Durch seine historische und nationale Autorität und Kraft der weltweit gültigen Menschenrechte, gilt es sie in Iranzamin gegen alle Widerstände des Islams und der Torktâzi, durchzusetzen. Der Freiheitsedikt soll das Recht auf Apostasie ausdrücklich als Teil der Menschenrechte benennen und sie schützen. Jede Zeit und jede Epoche hält neue Herausforderungen für die Menschheit bereit. Den Islam allerdings in seinen Schranken zu weisen und die Freiheit zu etablieren ist die Pflicht von uns Iranern.

Dank der Bürde das Erbe Kyros, u.a. als Wegbereiter der Religionsfreiheit, zu bewahren und Dank des Beispiels so vieler tapferer Iranern vor uns, stehen wir in der Pflicht den Islam im Auftrag der Weltgemeinschaft zu dekonstruieren. An uns liegt es und niemand sonst kann diese Aufgabe meistern. Wir haben aber auch das Glück so eine glanzvolle Figur wie Kyros als unser Ahne zu wissen, denn das macht unsere Aufgabe umso hoffnungsvoller.

Es lebe die  monumentale iranische Wiedergeburt

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4 Antworten zu Iranische Wiedergeburt: Kyros Freiheitsedikt

  1. Tangsir schreibt:

    Ab Minute 10:35 spricht der Aiman „eigentlich verfassungstreu“ Mazyek. Er behauptet Todesstrafe bei Apostasie sei ein geschichtliche Relikt und wäre heute nicht mehr gültig. Er weigert sich selbstverständlich zuzugeben, dass diese Strafe eine wichtige Säule der Sharia und somit auch eine Säule des Islam ist. Wieso es nicht aus der Sharia streichen wenn Herr Mazyek es ernst meint, Der Grund warum dies nie geschehen wird ist derselbe warum der interviewende Journalist diesbezüglich auch nicht nachgehackt hat.

    • Khashtrapavan schreibt:

      Warum der Reporter nicht nachhakt, liegt vielleicht daran, daß er selber ganz genau weiß, was Sache ist, denn er ist selber Iraner und weiß um diese Umstände Bescheid.
      Insofern muß ich ihm anlasten, dass er das bewusst ausgelassen hat. Schliesslich hat er auch eine „faszinierende“ Reportage über Mekka gemacht.
      Verstehe ich nicht, wie man als Iraner sich dermassen erniedrigen kann….

  2. Tangsir schreibt:

    Der Anspruch von Kyros Freiheitsedikt sollte global geltend gemacht werden, und sich nicht nur auf den Austritt vom Islam beschränken, sondern ein allgemeines Recht sein über sich und sein Leben frei zu verfügen und daher jeden Glauben, Religion, Ideologie oder sonstige Konstrukte zu verlassen und sich neu zu orientieren wie es einem beliebt.

    Es lebe die großartige iranische Wiedergeburt!
    Es lebe der heilige persische Funk!

    Nachtrag: Die Konsequenz daraus wäre tatsächlich der Verbot des Islams und ähnliche Sekten, oder zumindest die allgemeine und rechtliche Verdammung ihrer Hass-Ideologie, wie z.b. die Sharia.

  3. Tangsir schreibt:

    „Und als Perserkönig Kyros II. das babylonische Reich eroberte, gewährte der Mann – der bereits Prinzipien praktisch befolgte, die erst die Theorie des heutigen Völkerrechts verbindlich macht: Schonung des unterlegenen, doch ebenbürtigen Gegners sowie Tolerierung fremder Religionen – allen Juden, die es wünschten, 538/37 die Heimkehr nach Palästina; ja, er befahl den Aufbau des Tempels zu Lasten des königlichen Schatzes und gab den Juden das von Nebukadnezar in Jerusalem geraubte Gold und Silbergerät zurück.“ Karl-Heinz Deschner über Kyros II.

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