Iranische Wiedergeburt: Der Heilige Persische Funk

Die neue WiedergeburtDer Funk ist unser Gospel und die tödlichste Waffe gegen die Torktâzi, Axund und Mollah. Der Funk ist die Botschaft der Liebe und schliesst alle aus, die von Herzen gegen die Natur und die Menschen sind. Wir beten nicht Allah und Turan an, sondern massakrieren mit dem Funk. Leichtfüßig schlägt der heilige persische Funk jedem Aberglauben und jeder Unmenschlichkeit das Haupt ab.

Bereits in früheren Kommentaren habe ich mich zum Funk bekannt, zudem fungiere ich als Weihbischof der heiligen Kirche des Funks, um euch alle mit dem Funk zu segnen. Dennoch sind wir nie zum Kern der Sache vorgedrungen. Zeit diesen Mißstand zu beheben und die Macht des heiligen Funks zu offenbaren. Denn der Funk ist so  viel mehr als es den Anschein hat.

Der Funk ist zuvordererst die Musik der Afroamerikaner in den 70er Jahren. Nur wenige Jahrzehnte nach der Aufhebung der Rassentrennung in den USA, durften schwarze Amerikaner ihre neu erlangte Freiheit in ihrer Musik ausdrücken. Unabhängig davon, dass der Aufstieg aus dem Sklavenstand keine einfacher war. Umso mehr strotzt der Funk vor Lebensbejahung, Durchhalteparolen und der Propagierung der Freiheit.

Hinzu kommt, dass auch die afroamerikanische Frau ihre Emanzipation regelrecht herbei gesungen hat. Die sexuelle Revolution und das Ablegen der christlichen Sexualmoral wurde genauso vom Funk als auch anderen Musikrichtungen wie Soul und R&B im Westen gefördert. Die Situation der Schwarzen in den 70er Jahren des letzten Jahrtausends ist also der Zustand in dem die Iraner sich in 20 oder 30 Jahre nach der Niederschlagung der islamischen Gewaltherrschaft und Tötungsmaschinerie sehen werden.

Das heisst natürlich wenn alles gut geht und in den Schulen die Texte von Pârsig und Pârse erscheinen. Umso mehr habe ich deshalb auch den Funk als musikalische Untermalung des Blogs gewählt, denn es ist die Musik der Zukunft wie ich sie mir in einem zukünftigen Iran wünsche und wo dessen Menschen so reden und denken wie Pârse und Pârsig. Wo unsere neue Modelstadt Pârsenow erblüht und gedeiht und der heilige Funk von den Dächern erschallt und schon alleine dadurch alle Âxund und Torktâzi von dieser freiheitlichen Metropole fernhält.

Der Funk ist aber nicht nur Lebensbejahung, Ausdruck der neu hinzu gewonnenen Freiheit und Frauenemanzipation, er erscheint Schwulenhassern, Antisemiten, islampohile Gutmenschen und Frauenverachtern als besonders provokativ. Deshalb finden sich in den hier vorgestellten Tracks hauptsächlich Frauen, die zudem über Freiheit und die menschliche Lust singen. Als „Schwul“ empfinden diese Menschen diese Musik und das ist auch gut so. Genauso auch wie sich die Hizbollahi, Rechte Fanatiker, religiöse Spinner, Tierquäler und Frauenunterdrücker schlecht fühlen sollen wenn sie diese Musik hören. Es soll ihnen unangenehm sein und sie rasend vor Wut machen. Deshalb auch preisen wir den heiligen Funk als friedliches Mittel gegen die Torktâzi zu kämpfen.

Der heilige Funk ist das was allahistische Idioten zum Schweigen bringt. Monatelang über alle öffentlichen Plätze und Dächer dekandete West-Musik in Iran gespielt, und dann auch noch von schwarzen, Selbstbewussten Frauen die ihre Lust, Liebe und Freiheit besingen. Das Kryptonit für jeden muselmanischen Idioten. Ihm wird plötzlich seine eigene Erbärmlichkeit bewusst und die Axund kommen damit wie Ratten aus ihren Löchern, um zu agitieren… Dafür stehen dann die zahllosen Islamokasten der iranischen Exekutive bereit um sich um das Kollektiv der Turbanträger zu kümmern. Wie unten in dem Video wird es zwar nicht werden, aber wünschenswert wäre es. 🙂

Der heilige Funk ist alles reinigend und ein wahrer Kulturschock. Für den heiligen Funk werden in einem freien Iran extra Tänzerinnen aus aller Welt eingeladen, um wie in Rio während des Karnevals, zusammen mit iranischen Tänzerinnen den Funk optisch zu untermalen. Vor allem brasilianische Karneval-Stars werden in Iran Aufbauhilfe leisten müssen.

Brazilian Carneval in Rio

Dieser Tross an Lebensbejahung und Provokation gegen alles Unmenschliche wird im ganzen Land Tournee machen und selbst in den kleinsten Dörfern, damit jeder nur wenigstens für einen kurzen Augenblick in eine bessere Zukunft hineinblickt und anfängt sich Fragen zu stellen.

Leicht bekleidete Frauen sollen in der prallen Sonne Iranzamins dafür sorgen, dass der Geist und Muff des Allahismus ein für alle mal verschwindet. Deshalb auch ist unsere Ersatzreligion der Funk und unser Katechismus die Musik. Wir preisen ihn, genauso wie das Feuer und die Sonne. Der heilige Funk ist unsere leichtfüßig-literarische Antwort auf die Zerstörung unserer Nation. Möge uns das Schicksal hold sein.

Es lebe die großartige iranische Wiedergeburt

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11 Antworten zu Iranische Wiedergeburt: Der Heilige Persische Funk

  1. maxim schreibt:

    Klasse!!!
    Danke!!!!
    Es ist toll, dass auch Dir die Musik so viel Kraft gibt. Wenn es einem ganz dreckig geht, ist Musik das einzige, das hilft.

  2. Joel schreibt:

    Tangsir.
    Superbe,mon Ami.

  3. Eva schreibt:

    Danke, Tangsir, für den Artikel, der Mut und Hoffnung macht.
    Musik verbindet – und deshalb ist es auch eine gute Sache, in einen freien Iran Tänzerinnen aus aller Welt für eine Tournee durch das ganze Land einzuladen.

    Ich hoffe aber sehr, dass diese Tänzerinnen die Reise durch alle Dörfer nicht alleine machen werden, sondern gemeinsam mit möglichst vielen iranischen Tänzerinnen. Denn nicht nur die Tangsirs, Pârses und Pârsigs spüren den Funk im Blut, sondern auch die iranischen Frauen. Und dass sie den Funk optisch hervorragend untermalen können, darüber besteht wohl kein Zweifel.

    Oder ist die Vorstellung, dass leichtbekleidete Iranerinnen in der prallen Sonne Iranzamins dafür sorgen sollen, dass der Geist und Muff des Allahismus ein für alle mal verschwindet, selbst für die Tangsirs, Pârses und Pârsigs (noch) zu gewagt?

    • Tangsir schreibt:

      Das habe ich tatsächlich nicht so im Text geschrieben und werde sogleich es klarstellen, denn natürlich sollen auch Iranerinnen wieder die pralle iranische Sonne geniessen. Wenn man sich vorstellt wieviele Generationen in Folge man Frauen verwehrt hat sich frei ihrem Schöpfer, der Sonne zu zeigen, wird es umso wichtiger, dass iranische Frauen den Tross mitanführen und auch drum herum in einer freudigen und von Allah und Turan befreiten Massen an Iranern tanzen und sich des Lebens freuen.

      Dir muss ich dir ja nicht extra erzählen welche Symbolwirkung gegen Schleier und Kopftuch diese Aktion hätte. Und wer damit nicht einverstanden ist, hat es nicht verdient den Namen Âxundkosh, Pârse und Pârsig zu tragen.

      Funk On!

      Auch du Maxim und Joel sollt mit dem Funk gesegnet sein.
      Ich erkläre den heutigen Tag zum heiligen Funktag. Ab jetzt soll jedes Jahr der 3. Oktober nicht mehr nur der Tag der Andacht in Angesichts des Sieges über den innnerdeutschen Kommunismus sein, sondern auch der persische Jahrestag des Funk.

    • Grittli schreibt:

      Zuviel Sonne lässt die Haut rasch altern. Große Hüte und viel Sonnenschutzcreme sollten mit im Einsatz sein.

  4. Eva schreibt:

    Das ist richtig, Tangsir, du hast im Text nicht geschrieben, dass Iranerinnen keine Teilnehmerinnen sein sollen wie die aus anderen Ländern eingeladenen Tänzerinnen. Aber du hast auch nicht geschrieben, dass sie mittendrin oder vorneweg dabei sein sollen.
    Und mir ist halt wichtig, dass gerade bei dieser Sache nicht ein Funkchen eines Zweifels daran besteht, dass Iranerinnen in einem freien Iran auch in puncto Fun und Funk absolut frei sind. 😉

  5. wasser vs. wein schreibt:

    Zum „Ablegen der christlichen Sexualmoral“: Wird dann nach der Revolution alles gevögelt, was Beine hat und das Ergebnis (Kind) lustig ermordet und entsorgt wie ein Tierkadaver? Toller Wunsch, schließe mich diesem nicht an, wenn auch der Rest vom Artikel gut ist.

    • Tangsir schreibt:

      Damit wird unterstellt, dass der Mensch, vor dem Aufkommen des Christentums, Kinder ermordet hat und alles gevögelt hat was ihm in die Hände geriet. Der christliche Gott hat also eine so komplexe Natur, Genetik und evolutionäre Regeln aufgestellt, seine Geschöpfe selbst aber sind von Natur aus Mörder und Perverse. Um diesen Missgeschick zu beheben, bedarf es nun eines Buchs voller Fabeln und Aberglauben und dazu noch pädophiler kutentragende Parasiten, die sich Bischöfe und Pfaffen schimpfen, damit der Mensch endlich aufhört unschuldige Kinder zu ermorden. Wäre ja auch traurig wenn es keine Kinder mehr gäbe, denn wem sonst würde der vom Kirchensteuer lebender Parasit seine ganze christliche Nächstenliebe angedeihen lassen.

      Was ich aber am oberen Kommentar bemerkenswert finde ist, dass anscheinend alle, die sich nicht der christlichen Sexualethik beugen, seien es Zoroasther, Buddhisten oder Atheisten, nach Ansicht des Kommentators perverse Kindermörder sind.

      Dazu sage ich nur Haleluja und Allahu akbar.

  6. Caruso schreibt:

    Auch die alten Hebräer gehören in diese Reihe, von deren Religion die Christen wesentliche Elemente enteignet und – im hohem Maße verfälscht – zur Grundlage ihrer eigenen Religion machten. Die so hoch geschätzte christliche Sexualmoral ist vor allem dazu gut, verklemmte, in vieler Hinsicht seelisch kranke Menschen hervorzubringen. In meiner Kindheit und Jugend war es jedenfalls so. Heute ist die Lage etwas besser, das gebe ich mit Freude zu, aber von gut oder menschengerecht ist sie immer noch ziemlich entfernt.
    lg
    caruso

  7. Simorgh schreibt:

    Bandari sollte die iranische Karnevalsmusik werden 😀

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