HogeSa: Wenn die Sprache versagt, hilft nur Gewalt

„Das Wunder von Köln“ titelte PI-News, der Blog für ungebildete Christen und Rechtsextreme, über die gewaltsamen Ausschreitungen der Hooligans in Köln. Michael Stürzenberger, die tragische Figur, ist auch Feuer und Flamme für diese Gewalttäter und PI macht schon Werbung für die nächste Hooligan-Party, das am 15.11.14 in Hannover stattfinden soll.

Immer mehr zeigt sich, dass die sogenannte „Islamkritik“ der Rechten und Christen, mit tatsächlichem Kritik am Islam nichts aber auch gar nicht zu tun hat. Seit Jahren wird der Islam vorgeschoben, um allgemein gegen Einwanderer zu hetzen und die eigene christliche Religion zu stärken.

Das allerdings hat weder mit Aufklärung noch mit Religionskritik zu tun, denn zu religionskritischen Analysen sind sie nicht fähig. Das Einzige wozu sie imstande sind, ist das Rezitieren von islamischen Texten. Die Analysen, die den Islam tatsächlich auseinandernehmen, kommen weiterhin von richtigen Aufklärern, wie Ahmad Mansour, Hamed Abdel-Samad, Seyran Ateş und andere.

Hooligans gegen Salafisten

Rechte und christliche Idioten können per se nichts mit Aufklärung zu tun haben, denn die Aufklärung setzt sich gerade zum Ziel all diese bildungsfernen und abergläubigen Bewegungen den Gar auszumachen. Aber jetzt erstmal zurück zu den Hooligans. Grundsätzlich finde ich die Idee sympathisch Menschen, die ihre Probleme mit Gewalt lösen wollen, ihnen auch diese Möglichkeit zu geben. Weder um die Hooligans noch um die Salafisten ist es schade, wenn sie bei solchen Auseinandersetzungen drauf gehen.

Aber was bringen gewalttätige Auseinandersetzungen denn tatsächlich? Ist die Methode vielversprechend, grölend und  immer wieder dieselben idiotischen Sprüche aufsagend, durch die Stadt zu ziehen? Ist das nun die Lösung, um das deutsche Vaterland zu retten? Nun, ich habe mir 45 Minuten der Veranstaltung der HogeSa in Köln, auf Youtube angeschaut. Ich hörte währenddessen nicht einen einzigen intelligenten Satz, ausser, dass dumpfe Songs vorgetragen wurden. „Hasta la vista Salafista“, das war tatsächlich die einzige politische Botschaft, die von diesen Glatzköpfen in Bomberjacken zu vernehmen war.

Die Protagonisten der Hooligans streiten natürlich ab irgendetwas mit Neonazismus und ähnlichem zu tun zu haben. Pech nur, dass die Recherchen von Spiegel zu ganz anderen Ergebnissen führen. Und da sieht mans, tief verstrickt in neonazistischem Scheiss und Kriminalität. Kriminelle Idioten, die mit ihrem Auftreten und ihrem Denken, alles andere als deutsche Patrioten sind.

Sie wissen nicht was sie wollen und wenn sie es wissen, können sie es nur in der Form vortragen, wie es in Köln der Fall war. Zwischendurch wehte in Köln, auf der Hogesa-Veranstaltung, eine Atatürk-Flagge und da wusste ich, dass so eine anti-Kurdische Fahne nichts mit Solidarität mit den Menschen in Kurdistan zu tun hat, geschweige denn, dass einer dieser besoffenen Glatzköpfe, sich auch nur eine Minute lang mit dem kurdischen Volk und seiner Geschichte auseinandergesetzt hätte.

Ich kann mich an keinen Aufklärer entsinnen, der es nötig gehabt hätte Abschaum auf der Strasse zu unterstützen, deren einziges Bestreben, Stress, Gewalt und Verherrlichung von Willkürherrschaft gewesen wäre. Selbst wenn das Ziel ein Aufstand von Rechts wäre. Was sind die Ziele? Wieso soll die Bundesrepublik gestürzt werden und was soll an ihrer Stelle treten, und vor allem, wer sind die Köpfe, die uns in diese neue Welt führen wollen?

Über PI werden wir fündig. Dort zunächst wird christliche Missionierung in aller Welt verherrlicht und man möchte die Moslems im Westen, selektiv dazu aufrufen sich vonwasauchimmer zu distanzieren oder gar abzuschwören. Das ist die Essenz dessen was PI, Stürzenberger und die anderen Deppen als politisches Ziel ausgemacht haben. Nebenbei wird dann auch mit solche illustren wie vorbestraften Figuren wie Michael Mannheimer zusammengearbeitet.

Michael Mannheimer, der notorische Dieb

Dieser Mensch ist ein kleiner Mann mit Haarkranz. Seit Jahren propagiert er den rechten Aufstand und die Überwindung der BRD. Auf seinem Blog schreibt er zumeist blödsinniges Zeug und viele andere fragwürdige Dinge, von dem sich jeder intelligenter Mensch zurecht distanziert. Ich hab ihm schon vor zwei Jahren, per Email erklärt, dass sein Aufstand nicht meiner ist und er aufhören soll ungefragt Beiträge von mir bei sich zu veröffentlichen, oder sie so aufzubereiten, dass der Leser den Eindruck gewinnt, es handele sich dabei um die Arbeit von Mannheimer.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie oft ich ihn dazu auffordern musste meine Beiträge von seinem Blog zu entfernen, und am Ende tat er es einfach nicht, er weigerte sich schlicht. So wie der Christ eben ist. Er lächelt dich an und erklärt in einem freundlichen und ruhigen Ton, dass er die gestohlene Ware behält. Dieses Verhalten ist aber symptomatisch für den rechten Christen, der meint die Arbeit anderer zu klauen und es nicht akzeptieren, dass man nichts mit ihm zu tun haben möchte. Und das ist die Wahrheit, Michael Mannheimer gehört zu den Deutschen zu denen ich nie Kontakt gesucht habe und es auch in Zukunft nicht tun werde.

Michael Mannheimer braucht Ihre Spende

Empört war er gar, dass ich mich von ihm und den anderen rechten Christen distanzierte. „Wir sind doch alle gegen den Islam“ und begriff nicht, dass Gemeinsamkeiten auf Werte beruhen und keineswegs auf gemeinsam herbeifantasierte Feinde. Aber versuch mal einem religiös indoktrinierten Schwachkopf, der sich selber als Aufklärer bezeichnet, solche Dinge zu erzählen.

Nun musste ich vor ein paar Wochen feststellen, dass schon wieder ein Beitrag von mir Eingang auf Mannheimers Blog gefunden hatte. Wieder ungefragt übernahm er einen kompletten Beitrag von mir und schrieb noch nicht mal den Namen des Autors dazu. Ich schrieb diesem elenden christlichen Dieb also nochmals an und diesmal nicht so nett wie zuvor, woraufhin mir dieser kleiner Fettsack mit Anzeige drohte. Da sieht man wie erbärmlich Figuren wie Stürzenberger und Mannheimer sind, und immer wieder geht es dabei um Plagiate, Diebstahl und vorbestrafte Lebenskünstler, die wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind, zum Aufstand aufrufen oder Gewalttäter und Kriminelle wie die Hooligans unterstützen. Kein Wunder, dass die Türken von der Seite Parse&Parse ebenfalls zum Dunstfeld von PI, Mannheimer und Co gehören. Auch sie sind notorisch mit Diebstahl, Erpressung und türkisch-motivierten Quellenfälschung negativ aufgefallen.

Fragwürdig genug, dass in Kobane nun Gang-Mitglieder gegen die IS kämpfen. Den Kurden in Kobane mach ich keine Vorwürfe, dass sie jede Hilfe annehmen. Gang-Mitglieder jedoch, egal ob nun holländischer, deutscher oder kurdischer Herkunft, die am Drogenhandel und Zwangsprostituierung beteiligt sind, sind nicht besser als so mancher IS-Monster, der dassselbe tut, das aber religiöse legitimiert. Ob Hells Angels oder Bandidos, auf jeden einzelnen Mitglied solcher Bikergangs ist geschissen. Den Tod von keinem Gang-Mitglied sollte man beweinen. Sie sind Abschaum und haben nichts anderes als den Tod verdient.

Die Fronten sollten klar sein. Es geht um Werte und nicht um Gegnerschaft. Erst aus den Werten heraus leitet sich Gegnerschaft und womöglich Selbstschutz ab, und niemand, absolut niemand, der den Kopf voll mit christlicher, nazistischer oder sonstige Scheisse hat, kann in irgendeinerweise ein redlicher Religionskritiker oder Aufklärer sein. Alles andere ist einfach nur Idiotie, Fanatismus und Selbstbetrug.

Sabatina James, die Frau mit dem Gesicht einer Kuh

Nun kommen wir zu einer anderen Figur, die pakistanischen Ursprungs ist. Sabatina James heisst die Gute. Auf FAZ mutiert sie zur „bekannten Frauenrechtlerin“. Sie ist zwar Botschafterin der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes, ist allerdings nie damit aufgefallen tatsächlich in der Hinsicht aktiv zu sein. Seit über 10 Jahre ist Sabatina James zum Christentum konvertiert und seitdem tut sie nichts anderes als sich selbst zu profilieren und mit anderen den Koran vorzulesen.

Sabatina James -  Quelle 	Sabatina e.V. Urheber 	Lea Weber

Ausser ihrem Aussehen und ihre Kuhaugen hat sie nichts zu bieten und die Christen sind froh sie als Aushängeschild zu nutzen, bloß, dass niemand sie als Islamkritikerin ernst nimmt. Genausowenig übrigens wie den Kopten Barino Barsoum, der schon vor seiner Konvertierung zum Islam und dann wieder zurück in den Schoß Jesu, ein Fanatiker gewesen ist. Auch er ist nicht besonders intelligent und zeitlebens dem Missioniarischen zugetan. Diese beiden Figuren verkauft uns nun die FAZ-Schreiberin Swantje Karich als die Speerspitze der Islamkritik.

Deren Klickzahlen werden als Beleg für die Reichweite der beiden und Al-Hayat angesehen, wohingegen das Publikum hauptsächlich aus Christen besteht. Wenn James der FAZ gegenüber meint ihre „Quellenkritik“ hätte irgendeinen Wert oder würde Muslime ansprechen, so muss ich da widersprechen. Ständig delirieren James und die anderen von Jesus und vom Christentum, dass einem schlicht übel wird.

Sabatina James und andere, die zum Christentum konvertieren, egal ob nun aus Indien oder Pakistan, verlieren jegliche Legitimation gegenüber den eigenen Landsleuten. Im Falle von Sabatina James umso mehr, als dass auch säkulare und atheistische Menschen wie ich sie ablehnen. Sie weiss nichts über ihre Wurzeln, ob nun iranische oder indische, denn angeschlossen hat sie sich nun den Schmuddelkindern des Westens, die die Gegner der Werte der Aufklärung und Moderne sind.

In den Augen der Menschen im Orient, die durchaus wissen, dass Christentum auf Weltherrschaft und politische Beeinflussung zielt, ist das Christentum nicht minder schädlich als der Islam. Die Christliche Religion war die erste, die auf aggressive Expansion und politische Missionierung über Ländergrenzen hinwegsetzte und somit aufhörte eine Religion zu sein, und zur politischen Ideologie wurde. Nichts anderes tut auch der Islam, nur viel brutaler und unverblümter. Islamkritiker beklagen zurecht 1400 Jahre ununterbrochenen Krieg gegen Ungläubige. Das Christentum tat aber über 700 Jahre auch nichts anderes und bedrängte das Persische Reich und seine anderen Nachbarn mit Krieg, Tod und Fanatismus.

Fazit

Wir brauchen keine Jesus-Jünger, die uns den Islam erklären. Barino ist höchstens ein idiot savant und die Sabatina James… Allein ihr Name ist Ausweis genug für ihren beschränkten Geist. Leider gibt es viele solche Figuren, die sich benutzen lassen und bis zum Erbrechen Koran-Exegese betreiben, als ob das irgendein Schwein braucht.

Nun aber zum Titel dieses Beitrags. Wem seine Argumente ausgehen, es nötig hat bei anderen Autoren zu klauen, oder schlicht ein christlicher Idiot ist, der sich für ein Islamgegner hält, oder mit seinem Latein am Ende ist, der wird den Aufstand ausrufen. Er wird die jetzige Demokratie als illegitim verwerfen und Gewalt gegen andere propagieren. Die Ziele der Christen und Rechten sind grausig, dann lieber 1000mal Angela Merkel als die Spasten Mannheimer und Stürzenberger.

PI, Rechte, Neonazis und eifrige Christen haben nichts mit wahre Islamgegnerschaft zu tun und ich distanziere mich hiermit erneut und wiederholt von jedem, der auch nur ansatzweise was mit Neonazis oder der christlichen Religion zu tun hat. Zumindest zeigt sich aber, dass es christlich-rechten Gruppen immer nur um Agitation geht, und nicht etwa um ernstzunehmende politische Lösungen, die den Islam tatsächlich aufhalten.

Ihre Ziele richten sich gegen die Demokratie und die Mittel zur Erreichung dieser Ziele bestehen aus Umsturz und Gewalt. Geld von eifrigen Christen ist allerdings genug da, um Barinos, Sabatinas und rechts-christliche Seiten bis in aller Ewigkeit vom Islam delirieren zu lassen.

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5 Antworten zu HogeSa: Wenn die Sprache versagt, hilft nur Gewalt

  1. NannyJ schreibt:

    Tangsir 4 President! Denn er ist wahrlich ein Löwe!

  2. Tedesco schreibt:

    Es ist doch wohl so, dass sich diese „mutigen“ Deutschen nicht etwa mit dem Problem des antijudischen Türkislams auseinandersetzen, sondern mit einer Randgruppe Extremer, die es ohnehin so lange geben wird, solange es den Islam gibt.
    Wäre es nicht notwendiger gegen den türknationalistischen Islamchauvinismus zu protestieren, -nein, den dazu bräuchte man tatsächlich Mut.
    Sein wir froh dass es nicht so ist, den die „Art“ dieser Demonstrationen lässt vernünftige Menschen eher kopfschütteln und stärk somit indirekt die Gegenseite.

  3. Tedesco schreibt:

    Aus theologischer Sicht hat Einstein eigentlich alles dazu gesagt, was es über den Monotheismus zu sagen gibt.
    Anzufügen sei nur, dass der eine Aberglaube(Islam) nicht durch einen anderen(u.a Christentum) ausgetrieben werden kann.

  4. charlie schreibt:

    Ich war bei dieser Kundgebung als Beobachter zugegen. Subjektives Realitätsempfinden und geschriebenes objektives Nachplappern bilden diametral gegensätzliche Wirklichkeiten ab.

    • Tangsir schreibt:

      Ich habe jemanden gefragt, der dabei war:

      Hinzu kommt, dass ich mir die „friedliche Phase“ ebenfalls angeschaut habe:

      Selbst wenn wir das Thema Gewalt ausklammern, es bleibt dennoch dabei, dass auf der HoGeSa-Demo nichts anderes als Gewalt gegen Salafisten gefordert wurde. Das Problem mit dem Islam, besteht aber nicht nur mit Salafisten und die Hooligans haben auch keine anderen Ziele ausser Prügel angekündigt.

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