Iranische Wiedergeburt: Neopersepolis & Freiheitsstatue

Iranische Wiedergeburt

Die Entislamisierung und Enttürkisierung Iran wird eine der größten Herausforderung eines neues iranischen Staates werden, umso wichtiger ist es eine Modellstadt der Zukunft zu entwerfen, in der im kleinen schon dieser dieser Traum wahr wird und es somit auf das restliche Land ausstrahlt. Diese Modellstadt der Zukunft soll nicht etwa eine bestehende Stadt ersetzen oder auf den Ruinen einer altiranischen Stadt entstehen, sondern soll von Grund auf neu errichtet werden.

Neopersepolis

Dafür bietet sich die Kavir-Wüste an die gänzlich unbevölkert und leer ist, wie wir es an der unteren Karte beobachten können. Unendlich viel Raum steht dort zur Verfügung um die neue Zukunftsstadt Neopersepolis Wirklichkeit werden zu lassen.

Iran Bevölkerungsdichte

Diese Stadt soll das Vorbild des neuen Irans sein und zeigen, dass selbst eine Stadt die in der Wüste errichtet worden ist, mehr prosperiert und gedeiht als Landstriche die von Torks und Moslems kontaminiert worden sind.

Die Stadtpolitik

NeopersepolisDie Grundregel dieser Stadt ist die, dass es gänzlich nur von und für Menschen bewohnt werden darf, die weder von der Ideologie des Türkentums noch von der des Islams verseucht sind. Es wird ein generelles Hijab-Verbot gelten und jede Zuwiderhandlung gegen dieses Gesetzes wird mit der sofortigen Ausweisung aus Neopersepolis geahndet. Als zukunftsgerichtete Stadt sind dort natürlich auch Moscheen und jede Art von moslemischen und Torktâzi Bräuche verboten.

In diese Stadt sind generell alle Völker der Welt willkommen und dürfen dort Geschäfte errichten und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Pflicht ist jedoch, die mittelpersische Sprache zu lernen und sie zu beherrschen. Generell muss gelten, dass Menschen die von der türkischen und islamischen Mentalität befallen sind in Neopersepolis nicht willkommen sind. Um das Fernbleiben solcher Elemente sicherzustellen, reicht es besonders schwere Strafen für Gewalt- und Sexualdelikte zu erlassen, als auch Strafen für unterlassene Hilfeleistung wenn solche Straftaten nicht angezeigt bzw. stillschweigend geduldet werden. Genauso wird mit Betrügern und notorischen Lügner verfahren, als auch mit Menschen, die sich schwerer Diffamierung schuldig machen.

Jeder Bewohner der Stadt muss darüberhinaus über eine gewisse Qualifikation verfügen, bzw. einer produktiven Tätigkeit nachgehen. Dies schliesst per se die sogenannten Bazaris aus, denen ausserdem per Gesetz verboten ist jemals die Stadt zu betreten oder zu bewohnen.

Dasselbe gilt für Menschen die Torktâzinamen tragen, ehemalige und verurteilte Profiteure und Kollaborateure des alten Regimes (Velayate faghi) waren, als auch solche die erkennbar eine Vergewaltigungs- und Zuhältermentalität anhängen. Ein entsprechendes Amt wird damit beauftragt werden die Menschen die in Neopoersepolis leben wollen auf diese Kriterien zu überprüfen und dafür sorgen, dass sich Torktâzis sich den Neopersepoliten nicht mit ihrer Präsenz aufdrängen.

Die iranische Freiheitsstatue als Wahrzeichen von Neopersepolis

Iranische FreiheitsstatueEine solche Stadt soll natürlich auch als Labor und Versuchsstätte dienen um die neuiranische Identität herauszubilden die bei Erfolg dann im ganzen Land propagiert wird. Diese Stadt der Zukunft braucht naturgemäß ein sichtbares Wahrzeichen, das unmissverständlich die Botschaft des Neubeginns symbolisiert.

Genauso wie die amerikanische Freiheitsstatue als Wahrzeichen der gemeinsamen französischen und amerikanischen Revolution und die Proklamierung der Menschenrechte war, soll auch die iranische Freiheitsstatue für die Revolution der Iraner gegen Islam und Türkentum und für die Proklamierung der Menschenrechte stehen.

Es liegt an uns Iraner im Exil so eine Statue zu entwerfen, sie zu bauen und  sie temporär an einer passenden Stelle im Ausland aufstellen und um damit es dann in den Iran transportiert und in in Neopersepolis aufgestellt wird, wenn Iran von den Torktâzis und Mohammedanisten befreit worden ist.

mithra_liberty

Bei der Freiheitsstatue handelt es sich um eine weibliche Figur die als Zeichen gegen den islamischen Hijab und der Frauenunterdrückung durch Tork und Tâzi eine lange wallende Harrpracht trägt. Sie trägt ausserdem einen Sonnenkranz um den Kopf, das auf die altiranische Gottheit Mithra zurückgeht und ausserdem die Sonne symbolisiert, das alles Leben auf der Erde ermöglicht.

Hinzu kommt, dass die iranische Freiheitsstatue relativ unbekleidet sein wird um zu demonstrieren, dass die menschliche Natur und der weibliche Körper nichts Sündiges sind die man verstecken muss. Als Kleid wird sie lediglich den Derafshe Kaviani tragen, als Symbol der Zusammenhalt der iranischen Völker.

In der Hand trägt sie ausserdem einen Feuerkelch oder eine feuerähnliche Erscheinung, als Zeichen der Zivilisation, denn das Feuer steht für die Sesshaftigkeit der Menschen und für die Bearbeitung von Metallen, die beides Voraussetzung für die Entstehung von Hochkulturen ist.

Die Gesichtszüge und Augen der Freiheitsstatue sollte  ausserdem eine idealisierte iranische Frau mit feinen und femininen Zügen darstellen, im Gegensatz zu der Kunst aus der Zeit der türkischen Fremdherrscher, wo vielmehr türkische Frauen mit ihren zusammengewachsenen Augenbrauen und mongolischen Augen dargestellt wurden. Dies wiederum ist das sichtbare Zeichen, dass die Phase der türkischen Fremdherrschaft und ihre Auswirkung auf die Kunst endgültig vorbei ist.

Oben auf dem Bild sehen wir lediglich ein  Entwurf aus der Welt der Popkultur. Da uns die Mittel fehlen diese Freiheitsstatue zu zeichnen oder mit Hilfe eines Modells zu fotografieren, hoffe ich auf die Mitwirkung der Leserschaft. Wir freuen  uns wenn entsprechend begabte Leser uns ihre  Entwürfe und Skizzen zur Verfügung stellen und mit ihrer Tat in den Olymp der iranischen Helden aufsteigen.

Es lebe die großartige iranische Wiedergeburt!

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45 Antworten zu Iranische Wiedergeburt: Neopersepolis & Freiheitsstatue

  1. jack schreibt:

    Zur Freiheitsstatue:
    Ein Künstler bin ich nicht – eigentlich stolz darauf – weil unsere D Künstler nur von Steuervergünstigung und geringeren Renten- u. Krankenkasssenbeiträgen leben und dies die künstlerische Tätigkeit eigentlich bedeutet, soviel zu deutschen Kunst Elite.

    Die Statue könnte ich mir als große Stuffenstatue (in die Höhe, am Berg), aus einem Stück, in West- / Ostachse vorstellen. Die iranische Geschichte in drei Schritten.
    Untern Kyros, in der einen Hand den Zylinder beschützend haltend, die andere Hand weit in die Höhe gegen Osten ausgestreckt.
    Die Mitte, eine männliche, liegende und gepeinigte Statue mit Pfeilen oder Schwert im Rücken.
    Als höchste Erhebung, die Freiheitsstatue (Phönix-Frau?), muß als Frau erkennbar sein, in der einen ausgestreckten Hand (in die Höhe) eine Freuerschale, die andere Hand dem Kyros reichend.

    Das Ganze aus Edelstahl!

  2. Nima schreibt:

    Hallo Tangsir,
    Das Denken ist die Arbeit des Geistes, die Träumerei seine Lust.
    Victor Hugo
    Ich bewundere Dich,wie Du mit Deinem Können und Wissen versuchst,Deine Traumstadt Neopersepolis zuerst in der Kavir-Wüste und dann im ganzen IRAN zu errichten .Du solltest bitte für das Bürgermeisteramt  in Neopersepolis kandidieren ,nachdem Deine Traumstadt Neopersepolis errichtet worden ist .

    • Tangsir schreibt:

      Doroud Nima o sepas.

      Das Bürgermeisteramt sollte doch jemand übernehmen der für diese Arbeit qualifiziert ist und wenn derjenige es für nötig erachtet übernehme ich gerne eine beratende Funktion. Somit würden wir auch gleich den Geist dieser Stadt voll ausleben.

  3. Bahram schreibt:

    Sehr geehrter Tangsir

    Ungeachtet ihrer unermüdlichen Aufklärungsarbeit über die destruktive islamische Mentalität und über den reichen iranischen Kulturschatz ( ich genieße jeden Artikel über die altiranische Kultur), ist dieser Artikel grob gesagt kindisches Wunschdenken. Mal abgesehen von den kostenschweren Vorbereitungen und der sinnfreien Platzierung mitten in der größten Salzwüste der Erde, ist die Idee dahinter zwar auf den ersten Blick „verständlich“ nach all den Jahrhunderten islamischer Finsternis ,aber langfristig gesehen eher schädlich für die Freiheit des Iran. Ich verstehe nicht wieso in den orientalischen Ländern alles per Zwang geregelt werden muss. Entweder wird das Tragen des Hijab verboten oder dieses Stück Stoff wird vorgeschrieben. In einem Falle MUSST du den Koran anbeten, im anderen Falle z.B das Schahname. Ich selbst bin der Meinung ,dass die altiranische Kultur der „islamisch-arabischen“ Kultur überlegen ist und im zukünftigem Iran hervorgeheben werden muss ,aber es hilft nicht diese den Menschen per Zwang aufzuzwingen. Die Menschen müssen selbst zur Erkentniss erlangen, dass die iranische Kultur vitaler, kultivierter, ruhmreicher ist. Und das geht wenn man den Menschen diese Kultur durch Aufklärung „schonend“ näher bringt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn man in den iranischen Schulen mehr über die iranische Kultur erzählt und sie auch vor den Kindern vorlebt, diese dann automatisch fest mit dieser Kultur verbunden sind und den Islam kritisch beäugen.

    • Tangsir schreibt:

      Las Vegas wurde auch in der Wüste erbaut und dessen Erbauung war ebenfalls kostenschwer, aber nehmen wir das Beispiel Perspepolis selbst oder einige andere persische Städte die in ungewohntem Gebiet gebaut wurden, wo die Gärten erst mit Hilfe von künstlichen Bewässerungssystemen und viel Arbeit errichtet worden sind. Zivilisation einsteht gerade dadurch, dass der Mensch keine Mühen scheut und den starken Willen besitzt den Boden urbar zu machen.

      Zum zweiten Punkt: Gesetze sind nicht mit Zwang zu vergleichen. Soviel gedankliche Schärfe sollten wir uns alle abverlangen. In jede Zivilisation gibt es Verbote die durchgesetzt werden. Es ist sinnvoll Pädophilie zu verbieten, genauso wie es sinnvoll ist den Drogenhandel an Schulen zu unterbinden.

      Der Hijab wird nie freiwillig getragen und es handelt sich hierbei um die Uniform des Totalitarismus oder siehst du es etwa als Ausdruck der Freiheit an, hier in Deutschland das Tragen von Nazisymbolen nicht zu verbieten?

      Den Shahname und den Koran miteinander zu vergleichen kann unsinniger nicht sein. Es gibt absolut niemanden der dazu aufruft den Shahname zu verehren, da dieses Buch von sich aus überzeugt und man dazu keine Missionierungsarbeit braucht. Leider sehe ich in den beiden letzten von dir erwähnten Punkten, die immer und immer wieder von Mollahs hervorgebrachten Argumente. Im Shahname wird nicht dazu aufgerufen Frauen und Andersgläubige zu unterdrücken, noch behauptet das Buch oder Autor, dass das Buch Gottes Werk ist und absolute Gültigkeit besitzt.

      Aufklärung ist wichtig aber es gibt keinen „schonenden“ Weg die Wahrheit zu übermitteln. Mann kann die Pädophile des islamischen Propheten nicht nett umschreiben, genauso wenig die Tatsache, dass er mit Sklaven handelete und sich einen Harem hielt.

      Es ist blauäugig zu denken, man könnte in Iran an Schulen und in Medien frei über den Islam und die Kultur Irans aufklären, ohne, dass Moslems und Torktâzi mit Gewalt darauf reagieren. Das lässt sich nicht vermeiden und zu denken, es gäbe eine schonenende Art von Aufklärung ist Wunschdenken.

      Solange man den Islam und die Unkultur der Torktâzi nicht offensiv angeht und bekämpft, solange wird keiner in Iran die Freiheit geniessen seinen Kindern die iranische Kultur vorzuleben, ausser in den eigenen eigenen vier Wänden und mit der Auflage „da draussen“, sich bloß unterwürfig zu verhalten und nichts gegen den Islam zu sagen und zu unternehmen.

      Zivilisation und Demokratie sind ohne Freiheit nicht möglich und genau aus dem Grund hat es und wird es in islamisch dominierten Länder niemals demokratische Strukturen geben, ausser man klärt offensiv über den Islam auf und ist gewillt sein Land zu enttorktâzisieren und zu entislamisieren.

      Ausserdem wollen wir keine Mollahs in Arbeitslager. Entweder müssen diese Kreaturen vor Gerichten zu Tode verurteilt werden oder aus Iran ausgewiesen werden.

    • Shir o Xorshid schreibt:

      Sehr geehrter Bahram,

      entschuldigung, wenn ich mich hier gerade einmische. Abgesehen davon, dass die Vorstellung, wie sie hier dargestellt wird, tatsächlich zum jetzigen Zeitpunkt mehr als unrealistisch wirkt, möchte ich zwei, drei Dinge bemerken:

      1. Gäbe es nicht schon immer Freidenker in der weltweiten Historie, hätten wir nicht sogenannte „Wunschdenker“, die Dinge, die zum jeweiligen Zeitpunkt als unwirklich erschienen, sich nicht durchgesetzt, so würden wir heute noch daran glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und vor 6000 Jahren von Gott erschaffen wurde (nun ja, es soll ja Fanatiker geben, die glauben das heute noch, aber ich rede von normal denkenden Menschen). Auch diese Menschen wurde damals nicht nur verlacht (im Glücksfall), sondern wurden gar verflucht und gehetzt, nicht selten wurden sie wegen „Hexerei“ oder sonstigen Irritationen verbrannt, gehenkt, geköpft oder sonstwie ermordet. Und heute? Heute werden zum Teil zumindest, deren Ansichten, Träume, Wünsche und Forderungen völlig selbstverständlich akzeptiert und auch durchgesetzt. Ein anderes Beispiel sind die Rechte der Frauen: stellen Sie sich vor, Frau hätte mit gemütlichen Reden und netter Aufklärung ihre Rechte erhalten, wie schön wäre das gewesen. Frauen vor uns haben zum Teil die Hölle durchlebt, um uns heute das zu gewährleisten, was wir zumindest in freien Gesellschaften haben.

      2. Auch wenn ich in Punkt eins Ihre natürliche Skepsis verstehe (wenn ich mir so manch iranische Realität ansehe, dann ist Skepsis sogar mehr als angebracht, nichtsdestotrotz…), so gibt es etwas, was mich an vielen Iranern enorm stört. Dass sie alles auf „freiwilliger“ Basis in der Entwicklung sehen wollen. Freiwilligkeit und natürliche Entwicklungen können NUR stattfinden, wenn ein Land/Staat von oben bis nach unten in sämtlichen sozialen Schichten die Freiheit hat, zu entscheiden, was sie gern glauben möchte oder auch nicht. Diese Freiheit hat partout nie bestanden – zumindest nicht seit der Islamisierung Persiens. Wie also stellen Sie sich diese natürliche Entwicklung im Iran vor? Eine natürliche Entwicklung hiesse unumstritten, dass auf knallharte, aber ehrliche Art und Weise über Islam aufgeklärt würde. Das glauben Sie doch selbst nicht, wenn nicht ZUVOR knallharte Bedingungen durchgesetzt werden, um dies in die Praxis umzusetzen, oder etwa doch?? Falls ja, dann darf ich Sie kurz an die Problematik im gesamten Westen hinweisen, wo bereits Demokratie gefeiert wird, die Menschen relativ frei leben, aber es in diesem Zusammenhang enorme Zwänge gibt: nämlich den Zwang, keine freie Aufklärung betreiben zu dürfen. Zumindest nicht, ohne gesundheitliche Schäden in jeglicher Art in Kauf zu nehmen, die einem u. U. blühen können. Und wenn wir DIESE Realitäten im „freien Westen“ berücksichtigen, wird doch Ihr Gedanke, der zwar löblich klingt, doch mindestens so unrealistisch wahrgenommen wie die Umrisse einer neugeborenen Ära Irans (von mir aus auch gerne wieder Persiens). Denn eines wissen Sie genauso gut wie ich: ohne einen gewissen Zwang funktioniert nichts, wenn die Basis durch viele viele Generationen hinweg religiös und abergläubisch indoktriniert wurde. Das Problem beim Wort von „Zwang“ ist nämlich, dass er grundsätzlich als etwas Negatives verstanden wird. Im Grunde genommen aber zwingen wir uns und unsere Kinder und unsere Nachbarn und unsere Freunde tagtäglich zu irgendwelchen Dingen, ohne dabei negativ zu reagieren. Wenn auch nicht wir direkt vielleicht, sondern die Gesetzgebung. In Deutschland und soweit ich weiss in ganz Europa besteht z. B. ein Schulzwang. Ist das jetzt schlecht? Zwanglose Aufklärung kann NUR dann stattfinden, wenn die Gesellschaft neue Informationen auch zwanglos zulässt. Wie wir wissen, tun das Teile der iranischen Gesellschaft nicht und unterbinden, notfalls auch mit Gewalt, jede Art von Aufklärung. Glauben Sie mal nicht, wenn Chameini weg vom Fenster ist, dass es diesen mentalen Zwang plötzlich nicht mehr gäbe.

      3. Aber mir ist eigentlich was ganz anderes in den Sinn gekommen beim Bild des neuen weiblichen Symbols:
      a) Da könnte man doch etwas realistischer sein, und die Iranerin so belassen, wie sie in der Mehrheit auch ist: nämlich mit SCHWARZER langer Mähne (auch wenn es Brünette und Blondinen mit grünen oder blauen Augen gibt, so sind Iranerinnen dennoch zumeist schwarzhaarig mit braunen Augen)
      b) Der Aufstand von den Feministinnen im Westen: die würden unsere neue Iranerin als pures Lustobjekt degradiert sehen, bei der Mähne, bei der halben Nacktheit und dann noch diese Figuuuur…:))) Aber das soll nicht des Iraners Problem sein.
      c) Ansonsten denke ich, sind Visionen dafür da, um irgendwann einmal in diesem oder jenem Masse vollständig oder auch nur zum Teil Realität zu werden. Ich meine, mal ehrlich: ein Christ, der mir erzählt, dass die Welt seit 6000 Jahren besteht – oder ein Muslim, der Khomeini im Mond gesehen haben will – oder ein Jude, der seinen Kopf gegen die „heilige Mauer“ haut oder eine Muslima, die meint, sie sei selbst Schuld, wenn sie unverhüllt herumläuft und daraufhin vergewaltigt wird, ist nicht minder unrealistisch, lächerlich, unglaublich als das, was da oben steht. Was da oben steht, wird vielleicht niemals zutreffen – aber es ist für mich schöner, an so eine Zukunft zu glauben als an eine, die sogar realistischer erscheint, mich aber in Angst und Schrecken versetzt: die Phobie, etwas verbieten zu wollen, um Mensch zu bleiben, nur damit wir uns als „Mensch“ gutfühlen können und irgendwann uns die gesamte Menschheit abhanden gekommen ist, weil wir nur noch zwischen Muslim-Dasein oder Sklaven-Dasein entscheiden dürfen. Unrealistisch? Vielleicht. Aber nicht viel mehr „gesponnen“ als was da oben steht!

      • amirkabir schreibt:

        Genau so ist es und nicht anders! Danke Shir o Xorshid fuer dieses Statement, das die Realitaet ungeschoent wiedergibt!

      • Prinz Eugen von Savoyen-Carignan schreibt:

        Tja, wer weiß wie alt das Universum in Wirklichkeit ist und wo wir gerade herumgammeln wenn wir nicht gerade hier unser Leben fristen.

        M*hammel war vielleicht nur ein Fehler in der Matrix 🙂

  4. Hajo schreibt:

    Ein schöner Traum, eine faszinierende Vorstellung – mögen sie Wirklichkeit werden. Das persische Volk und die ganze Menschheit hätten es verdient.

  5. Bahram schreibt:

    Allerdings hätte ich nix gegen die Errichtung eines „Arbeitslagers“ für teuflischen Muhllas mitten in der Kavirwüste. Die sollen dann bei 50 °C unter der prallen iranischen Sonne schuften! 😀

    • Jochen10 schreibt:

      Wenn die Iraner das tatsächliche Ausmaß der Schreckenherrschaft der Mullahs sehen werden viele verstehen und sich abwenden.
      Als unsere Linken mitbekamen was in den Gullags des Sowjets los war wanden sich sehr viele bitter entäuscht vom Kommunismus ab.

      Es gäbe viele Beispiele.
      Fakt ist, so wie es ist kann es im Iran nicht weitergehen.
      Möglicherweise könnte sogar die ganze islamische Welt Richtung mehr Recht und Freiheit kippen. Das wäre endlich mal ein gutes kippen.

      Es ist an der Zeit aufzuhören sich vorzumachen, die westlichen Kolonisten oder die Juden hätten an allem Schuld.
      Die osmanischen Kolonisten und arabischen Verbrecher hätten mit ihren Schandtaten gerade mehr wie genug zu tun wenn sie bei sich selbst blieben.

  6. Ali Hussein schreibt:

    ….eher wird es auf dem mond einen NewQom, NewMecca,NewKerbela,NewMashad geben ,als einen sündenfuhl in kavir !

  7. jack schreibt:

    Nach Utopia sehnten sich schon immer Menschen, nach der idealen Gesellschaft.
    Dies war auch in Europa ein Antrieb für neue Gedanken, die bis zur Aufklärung reichten und heute noch weiter gehen.
    Tangsirs Gedanken zeichnen ihn nicht als einen Utopisten (neg.) aus, sondern als jemanden, der weiß das es eine bessere Gesellschaft geben kann und gibt.

    Kranke Utopisten, wie die Mullahs und Klorangläubige (um jetzt nur bei diesen zu bleiben) sind Hohlhirne ohne Mitleid und Freude, das Neusprech dieser Unholde verdreht und zerstört die Bedeutung von Gut und Böse – es sind Dystopisten ohne Hoffnung!

  8. Bahram schreibt:

    Danke für eure Antworten.
    Aber auch eure Vorgehensweise ist nicht realistisch. Die iranische Kultur ist noch tief im shiitischen Sumpf und es ist ein Ding der Unmöglichkeit das Land radikal in einem Schritt nach draußen zu holen. Ihr könnt doch nicht einfach den Eslam durch Zwang und Gewalt auslöschen ohne dass die meisten Iraner sich nicht dagegen wehren. Muslime reagieren auf Verbote des Eslams mit Radikalität und das wollen wir nicht. Die Kulturelle Entwicklung bedarf längere Zeit und muss tief in die Hirne „eingepflanzt“ werden. Das geht nur durch ehrliche Aufklärungsarbeit, die plumpe Propaganda ausschließt.
    Und eine ehrliche Fragen: Geht es euch um die Iraner oder um eure Träume einer iranischen Wiedergeburt? Ihr müsst auf die iranische Masse Rücksicht nehmen. Oder wollt ihr von „oben“ mit Gewalt und Zwang den neuen „Iraner“ formen, der so zu sein hat wie ihr es wollt? Soll das Freiheit sein?
    Ich würde mich um sachliche und ehrliche Antworten freuen.

    • Tangsir schreibt:

      Du empfindest schon den Entwurf einer Modelstadt in der Islam und Türkentum keinen Einfluss haben soll als radikal? Da wollen wir in der Wüste ein Art Labor errichten und das empfindest du also als Zwang und Gewalt?

      Wer spricht denn hier vom Verbot des Islams? Jeder darf daheim machen was es will, aber eine säkulare Gesellschaft lässt nicht zu, dass eine Religion Schulsystem, Gesellschaft und Politik dominiert oder darauf Einfluss ausübt. Der einzige der hier ständig von Gewalt redet bist du Bahram, denn die hier vorgestellten Pläne beinhalten dies nicht, ausser du empfindest juristische Regeln, Polizei und legitime Gewalt die von der exektutive ausgeführt wird als nicht wünschenswert. Also wünschst du dir komplette Anarchie? Keine Polizei und kein Justizsystem?

      Du sagt, dass Iraner auf Säkulariesierung mit Gewalt reagieren würden, was ich stark bezweifle, denn die Mehrheit wünscht sich eine Trennung von Statt und Religion. Die kulturelle Entwicklung muss vor allem nachhaltig geschehen und der Wahrhaftigkeit verpflichtet sein.

      Natürlich werden Türken und radikale Moslems ausser sich sein, wenn man ehrlich über ihre Ideologien aufklärt. Du meinst aber wohl, dass ihre Gewaltbereitschaft Richtschnur unseres Handelns sein soll?

      Mal ganz davon abgesehen, dass es immer nichtiranische Elemente waren die in Iran für Gewalt und Verrat verantwortlich waren. Da brauchst du nur in die Geschichte zurückzublicken und die Namen der Axund und Mollahs studieren.

      Du meinst also wir sollten auf die „Masse“ Rücksicht nehmen und Abstand von unserem Plan nehmen, in der unbewohnten Wüste eine Modelstadt zu errichten die sich der iranischen Kultur verpflichtet fühlt? Mal ganz davon abgesehen, dass es diese gewaltbereite Masse einfach nicht gibt und es immer lediglich kleine Gruppen von Fanatikern es sind und waren die Gewalt üben.

      Du sprichst wiederholt von Gewalt in deinem Posting, es wäre interessant zu erfahren wo du diese siehst und auch solltest du präzisieren was du mit „Zwang“ meinst.

      Und da du schon von einer „realistischen Vorgehensweise“ sprichst, solltest du doch die realistische Vorgehensweise die dir vorschwebt hier kurz erklären.

      Aber keine Allgemeinplätze bitte, sondern Butter bei die Fische.
      Wie sollte der zukünftige iranische Staat von morgen aussehen und wie sieht deiner Meinung nach „die tiefe Einpflanzung in den Hirnen“ aus?

    • Prinz Eugen von Savoyen-Carignan schreibt:

      Also neulich war in der FAZ irgendwo ein Artikel der beschrieb, dass nirgendwo auf der Welt die Moscheen so leer sind wie im Iran. Dass Problem ist glaube ich dass der Klerus seine treuesten Anhänger auf dem Land hat, jede weitere wirtschaftliche,urbane Entwicklung und Weitergabe von Wissen wird zeigen dass der Islam sich selbst abschafft.
      Aber man muss natürlich wachsam bleiben und darf nicht unterschätzen dass gerade in Gesellschaften die sich selbst nicht zu schätzen wissen und deren geistiges Fundament angeschlagen ist, der Islam mit seiner Stoßkraft eines angeschlagenen Boxers im wahrsten Sinne des Wortes versucht „reinzuhauen“.

      Da kann ich den Deutschen nur mahnend diese Worte mitgeben:

      „Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.“
      Thomas Mann

    • jack schreibt:

      Warum schreibst Du: „Ich würde mich um sachliche und ehrliche Antworten freuen.“

      Hat Dich jemand HIER und HEUTE beleidigt, bist Du BELEIDIGT, hat Dich jemand BELOGEN?

      Tangsir, Du hast n’n Riecher!

      Und hier keine Utopie: it’s time to GO!!!

      • Tangsir schreibt:

        Jack, hier hast du wenigstens eine Kostprobe davon bekommen wie subtil es funktioniert: So tun als würde man dieselben Ziele verfolgen um im selben Atemzug einem sofort Gewalt und Demokratiedefizite bescheinigen. Brenzlig für sie wirds dann wenn du sie darum bittest ihre Vorwürfe zu konkretisieren oder einen „realistischen“ Gegenentwurf vorzustellen, denn von da an waren sie nicht mehr gesehen, genauso wie unser Kumpel hier: https://tangsir2569.wordpress.com/2011/01/24/turken-in-deutschland-fordern-autonomie/#comment-6953

        Der Klassiker unter diesen Argumenten ist immer mit den „Massen“ zu argumentieren ohne die man nichts verändern kann, obwohl die gewaltbereiten nur eine kleine Minderheit sind. Und glaub mir ich muss es wissen, ich komme aus einer tiefgläubigen Familie.

        Als man Kasravi umgebracht hat sprachen die Mullahs auch vom Zorn des Volkes, obwohl die Attentäter nur einer kleinen fanatischen Gruppe angehört haben. Man ist selber militant und versteckt sich stets hinter der angeblichen Masse des Volkes.

        • jack schreibt:

          Ja, tangsir, ich lese und verstehe und dabei ist mein Verständnis nur ein gelesenes.
          Obwohl Deine Familie tiefgläubig ist, wünsche ich auch ihr Gute Zeiten – wir sind alles nur Menschen.

          Den Mullahs undIslamofaschisten wird nicht vergeben!

    • Shir o Xorshid schreibt:

      Zitat Bahram:
      „Danke für eure Antworten.“

      Gern geschehen!

      „Aber auch eure Vorgehensweise ist nicht realistisch. Die iranische Kultur ist noch tief im shiitischen Sumpf“

      1. mentaler Fehler:
      im Iran herrscht zwar ein tief shiitischer Sumpf, dieser hat aber nichts mit der iranischen Kultur zu tun. Es ist die zwangsislamisierte und zwangsassimilierte Kultur, die den Iranern aufgedrängt wurde.

      „und es ist ein Ding der Unmöglichkeit das Land radikal in einem Schritt nach draußen zu holen.“

      2. Fehler: Dinge werden einfach unterstellt und nicht so beantwortet, wie sie auch im Artikel beschrieben wurden.
      a) Unmöglich ist allenfalls, ewig zu leben
      b) Wer redet davon, gleich das ganze Land und dann auch noch in genau einem Schritt nach draussen zu holen. Bitte nochmal lesen!

      „Ihr könnt doch nicht einfach den Eslam durch Zwang und Gewalt auslöschen ohne dass die meisten Iraner sich nicht dagegen wehren.“

      3. Fehler:
      Ich höre permanent von Ihnen als „Skeptiker“ Begriffe wie Zwang und Gewalt. Hier ist von einem Modell die Rede, das für seine neuen Mitglieder innerhalb eines bestimmten Breitengrades bestimmte Voraussetzungen erwartet und worin der Schwerpunkt in der Aufklärung der iranischen Geschichte incl. der islamischen Indoktrin liegt. So etwas wie ein wissenschaftliches Unternehmen also. Oder sind Wissenschaftler, die Ihnen 1+1 logisch zusammensetzen zwangs- und gewaltverherrlichende Kreaturen? Der Zwang und die Gewalt wird allenfalls darin liegen, irgendwelchen Muftis, die mit aller Gewalt diesem Projekt schaden würden, in ihre Schranken zu weisen und sich dagegen zu wehren. Wenn Sie ein Problem schon darin haben, dann muss ich Ihnen unterstellen, dass eine vergewaltigte Frau sich auch nicht zur Wehr setzen darf, um ihr Leben und ihre Würde zu retten. Also bitte vorsichtig sein, mit Zwangs- und Gewaltkeulen. Wir sind hier keine Anfänger, denen man mit platten Keulen verunsichern kann, die weder Hand noch Fuss haben. Hinzu kommt, dass ich Ihnen zuvor schon die Begriffsverwendung von „Zwang“ erklärte und auch bewiesen habe, dass selbst im demokratischsten Land der Welt es gewisse Zwänge gibt – und das ist auch gut so!

      „Muslime reagieren auf Verbote des Eslams mit Radikalität und das wollen wir nicht.“

      Fehler Nr. 4:
      a) Sind Sie sicher, dass Sie Iraner sind und nicht ein linker Grüner? Ehrlich, von „wir“ kann erstmal gar nicht die Rede sein, wenn, dann reden Sie bitte von sich selbst.
      b) Genau diese selbstzensierte und duckmäuserische Haltung ist es, womit sich jeder gewaltvolle Muslim bestätigt fühlt. Denn was sonst sollte solch ein tief beleidigter Muslim aus Ihrer Aussage lernen als: wenn wir ruhig bleiben, klären die gemütlich über Islam auf. Wenn wir ihnen mit Gewalt drohen und sie notfalls auch durchsetzen, kuschen die. Na dann, verehrter Bahram, viel Spass beim Kuschen!

      Die Kulturelle Entwicklung bedarf längere Zeit und muss tief in die Hirne „eingepflanzt“ werden.

      Fehler Nr. 5:
      Stammte der Satz nun von einem von uns, was glauben Sie, wie Ihre Antwort dann ausgesehen hätte. Ich sage es Ihnen: Ihr wollt doch nicht etwa zwanghaft den armen Muslims die Zivilisation „einpflanzen“. Also: wer so schnell daherkommt mit der Gewalt-Keule, sollte sich sehr hüten, wie er selbst die Sätze artikuliert. Sie sehen, wie schnell ich den Spiess umdrehen kann, und Ihnen „Gewaltverherrlichung“ unterjubeln kann.

      „Das geht nur durch ehrliche Aufklärungsarbeit, die plumpe Propaganda ausschließt.“

      Fehler Nr. 6:
      Demnach unterstellt Ihr Satz, dass hier unehrliche Aufklärungsarbeit stattfindet, falls überhaupt hier Aufklärungsarbeit stattfinden sollte?? Ansonsten wüsste ich nicht, wie Sie aus dem gesamten Blog eine „plumpe Propaganda“ schliessen könnten.

      „Und eine ehrliche Fragen: Geht es euch um die Iraner oder um eure Träume einer iranischen Wiedergeburt?“

      Fehler Nr. 7:
      Dieser Satz an sich ist so dermassen in sich selbst ein Widerspruch, dass ich gar nicht weiss, wo ich da anfangen soll. Bei einer „iranischen Wiedergeburt“ geht es ja wohl kaum um Chinesen, oder?

      „Ihr müsst auf die iranische Masse Rücksicht nehmen.“

      Fehler Nr. 8:
      Dieser Satz erinnert mich an ein paar andere nette iranische Herren, die uns einreden wollten: Ihr müsst auf die armen iranischen Frauen Rücksicht nehmen, die sich bestimmt ganz nackt fühlen würden ohne Kopftuch und Schleier. Und was ist die Konsequenz aus dieser „Rücksichtnahme“: Stillhalten und die andere Masse der Iraner, die Ihnen sofort widerspräche, (mal wieder) im Stich lassen?

      „Oder wollt ihr von „oben“ mit Gewalt und Zwang den neuen „Iraner“ formen, der so zu sein hat wie ihr es wollt? Soll das Freiheit sein?“

      Fehler Nr. 9:
      Ich bin ja nicht so schnell mit der Tork-Tâzi-Keule, aber hier muss auch ich sie mal anwenden: Wen genau wollen Sie hier eigentlich verunsichern? Der einzige, der ständig von Gewalt und Zwang redet und diesen unterstellt, und zwar in einer Art, als wären wir alles unzahme Kreaturen, die durch die Städte und Dörfer tingeln würden, und einen Kopf nach dem anderen abhauen würden. Es ist die typische und für mich absolut perverse Methode, den, der hier permanent für Freiheit und Aufklärung und Selbstbestimmung plädiert, als gewaltverherrlichendes Etwas darstellen zu wollen. Das ist abartig, aber nicht neu. Diese typisch islamische Unart wird uns Iranern schon seit eh und je eingetrichtert, damit am Ende das Opfer zum Täter gemacht wird. Ich sagte aber schon, Sie haben es hier nicht mit unwissenden Anfängern zu tun.

      „Ich würde mich um sachliche und ehrliche Antworten freuen.“

      Fehler Nr. 10:
      Dieser Satz ist nicht nur wieder falsch ausgedrückt, er ist auch eine Frechheit. Er ist ein typischer Psycho-Trick, der nämlich bereits inhaltlich dem Leser suggerieren möchte, dass wir zuvor ja alle unsachlich und unehrlich gewesen seien, Sie JETZT aber doch endlich mal „sachliche und ehrliche“ Antworten bitten. Mit keiner Silbe sind Sie z. B. auf meine Inhalte eingegangen. Alles was Sie aus unseren Texten gemacht haben, war diese auf „Unsachlichkeit und Gewaltverherrlichung“ zu reduzieren. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich Sie mit dieser Masche noch Ernst nehmen kann?

  9. rumsgoetterschwert schreibt:

    Damit der Samen zu einem stämmigen Baum wächst, muss der Boden gesund und nährhaft sein.

    Deswegen ist die Verwirklichung von Neopersepolis anfangs sehr schwer zu bewerkstelligen, realistisch betrachtet.
    Realisierbar ist es,ohne Zweifel, wie Amir sehe ich Tangsirs Konzept nicht als eine Utopie an. Auch wird es einen moralischen Boost den iranischen Bürgern geben, wieder ihren alten persischen Stolz aufleben zu lassen.

    Das Problem, das ich darin sehe, ist der aktuelle Zustand Irans. Das Land ist zu sehr heruntergewirtschaftet und zu arm als ein solches Mammutprojekt gleich nach dem Ende der IRI zu bauen. Die Städte sind verdreckt und unsaniert, die Zustände der Dörfer sind auch nicht zu vergessen. Und die Quajaren und Mollahs haben selbst nach einem möglichen Ende der IRI noch tief die Fäden in der Hand. Wenn möglich tauchen die hohen Tiere mit all dem gestohlenen Geld in den arabischen Staaten oder die Türkei unter, und versuchen von da aus, Iran wieder für sich zu vereinnahmen.

    Die Frage ist nicht, ob es realisierbar ist, die Frage bleibt:
    Wann soll es realisiert werden?

    Zuallererst muss die Wirtschaft wieder angekurbelt werden, die Massenarbeitslosigkeit muss sich auflösen, der Mittelstand muss gefestigt und das Verwaltungswesen und der Staat muss de-islamisiert werden. Die Inflation muss verschwinden; eine neue Währung könne dies bewerkstelligen, solange nicht die Reparationskosten das Land zu tieferen Schulden treiben.
    Dass der Staat auch Subventionen für Geschäfte für den Anfang geben muss, ist zwingend notwendig.

    Dann müssen Sanierungen in vielen Städten und Dörfen unternommen werden. Ausgrabungsstätte müssen geschützt und wenn möglich vor weiteren Misseren gerettet werden, siehe altes Persepolis. Naturschutzgebiete kann man sich später ausdenken, erstmal hat die Ordnung Vorrang.

    Die gleichgestellte Kommunikation und die Wiedererrichtung der Kultur haben auch ihren Vorrang.
    Eine gewaltige Bildungs- und Sprachreform muss in allen Kreisen Irans durchgesetzt werden, die sicherlich interne Konflikte mit den Torktazis innerhalb des Landes verursachen. Neupersisch und andere Sprachen (außer Türkisch) sollen fürs erste tolleriert werden, nach Vorbild des Achämenidenreiches, aber in den Schulen sollte nur noch Pahlawi beigebracht werden.
    2. oder 3. Fremdsprachen (Englisch, Hebräisch,usw) sollten auch in den Schulen Pflichtfächer werden, da man global denken sollte. Während der Ausbildung der jüngeren Generation sollten dann schrittweise die Sprachreform durchgesetzt werden, in den Medien, in den Geschäften und in den öffentlichen Räumen.

    Das Militär muss von den Bajis und all den anderen Torks befreit werden, und eine Wehrpflicht und Bundesarme nach Vorbild Israels müssen eingeführt werden. Vielleicht auch einen Geheimdienst ( „Die Frawardin“?) einführen, die die innere Sicherheit bewachen.

    Finanzielle Anleihen vom Ausland werden vermutlich nötig sein,selbst wenn das ganze Geld, das die Mullahs geraubt haben, der iranischen Bevölkerung wieder bereitgestellt wird. Ebenso ist der demokratische Iran von Importen aus Israel und den anderen hochtechnisierten Ländern abhängig, was wiederum die Unabhängigkeit von China und Russland sichert.

    Bedenke mal, was man in der Politik machen muss. Neue Gesetzesbücher, neue Ordnungen, neue Amtsbekleidung eines demokratischen Parlaments, radikale Säkularisierung nach Vorbild Kyros, Bildung neuer (nichtmuslimischer) Parteien,usw.

    Das sind nur Beispiele. Es muss in allen Bereichen was ändern, bevor man ein neues Monopol auf einem Fleck Wüste anbaut. Israel brauchte auch erst viele Jahrzehnte, bis das Land, wo Milch und Honig fließt, wieder bewohnbar wurde.
    Wenn Iran ein neues Wirtschaftswunder wird wie Deutschland in den 50ern, müssen alle zusammen aufbauen, wenn auch mit Hilfe von außen (Israel, USA).

    Denn der Wiederaufbau Irans ist erstmal a priori, Neopersepolis muss erstmal warten oder nur als anfängliche Blaupause stehen.

    • Tangsir schreibt:

      Neopersepolis wird und soll rein mit privaten Geldern finanziert werden. Es gibt genug hochqualifizierte und solvente Iraner im Exil, die sowohl das Know-How als auch das Geld mitbringen diese Stadt Wirklichkeit werden lassen. Es geht ja nicht darum gleich eine Metropole aus dem Boden zu stampfen, sondern darum im Kleinen aufzeigen wie die Zukunft Irans ohne Torktâzi und Islam aussehen kann.

    • jack schreibt:

      Da hat doch der tangsir wohl ins Wespennest gestoßen!
      Wieviele Ideen, welche Haltungen.

      rumsgoetterschwert,
      zuallererst darf in Neopersepolis kein Goethe-Institut öffnen!

      Die Idee der Utopie ist nicht negativ (wer hat diese negativ besetzt?)!
      Bei dieser Vorstellung dachte ich auch zuerst (technisch) an die Logistik und und und!

      Darum geht es aber nicht – es geht um FREIHEIT, BRÜDERLICHKEIT und GLEICHHEIT – für die, die für diese Werte sind!

      Einen Platz könnte man in Neopersepolis für Mullahs, Mörder und menschenhassende Torktazis lassen – den Henkersplatz – und nicht verschwinden lassen, sondern noch in 100 Jahren den Touristen aus Deutschland und Japan zeigen: „Hier haben WIR sie aufgeknöpft, diese bestialischen Mörder“ – ALS WARNUNG FÜR ALLE!

      O.k., jetzt bin ich auch etwas ins technische gegangen, aber was hälst Du von MEINER Utopie?

  10. jack schreibt:

    Eine weitere Utopie, wesentlich älter: et in arcadia ego

  11. amirkabir schreibt:

    Also ich halte Tangsirs Vorschlag durchaus fuer machbar und auch fuer sinnvoll.
    Er ist auch fuer ein Land wie Iran finanzierbar und es gibt viele Instrumente mit denen man Investoren fuer ein solches Projekt anlocken kann, wie Steuererleichterungen, Subventionen etc.. Tangsir, absolut Daumen hoch fuer diese Idee.

    In einem neuen Iran soll der Geschichtsunterricht fuer Schueler bis zum Ende der Oberstufe mindestens vier Wochenstunden betragen und in den Lehrplaenen ein besonderes Gewicht erhalten, mit Schwerpunkt iranische Geschichte. Ebenso werden die Medien dazu benutzt werden, taegliche Aufklaerungsarbeit ueber Islam und Tuerkentum zu verrichten. Wir haben doch ein Beispiel „Deutschland“, indem man die Entnazifizierung innerhalb einer Generation erfolgreich durchgesetzt hat. Die Nazis sind heute eine Minderheit, die man mehr oder weniger gewaehren laesst um sie beobachten zu koennen und um sie nicht in den Untergrund zu treiben. Deutschland hat sich auch nicht freiwillig entnazifiziert. Es war ein langer Prozess indem der Schulunterricht und die Aufklaerungsarbeit der Medien eine zentrale Rolle spielten. Es hat Zeiten gegeben in denen der Deutsche taeglich im Fernsehen mit den Verbrechen der Nazis konfrontiert wurde, eigentlich bis heute. Und die Rechnung ging auf. Das war ueberigens auch kein freiwilliger Prozess sondern ein Prozess der von den Alliierten den Nachkriegsdeutschen aufdoktriniert wurde, dessen muss man sich im Klaren sein. Und was hat man nicht alles getan, wie z.B. Nazisymbole verboten.

    Wenn man natuerlich dem Volk einen Gott nimmt, dann muss man ihm einen anderen dafuer geben, warum nicht den Zoroastrismus, der immer eng mit Iran verbunden war. Wenn man den Eltern Turban und Schleier mit einer Hand herunterreisst, dann muss man natuerlich mit der anderen Hand deren Kinder fuettern und hier sind wir gleich beim naechsten wichtigen Aspekt, der eine Entislamisierung wesentlich unterstuetzt. Es muss sofort zu einer gerechteren Umverteilung des Volksvermoegens kommen, es muss auch ein Sozialstaat errichtet werden, es muessen Arbeitsplaetze geschaffen werden dann nimmt die Islamhoerigkeit automatisch weiter ab. Wenn es den Menschen besser geht, dann hat eine totalitaere Religion wie Islam auch keine Chance mehr. Eine neue Regierung mit einem neuen System, die Stabililitaet, Sicherheit und Kontinuitaet gewaehrleistet, findet auch internationale Investoren un die sind wichtig fuer ein wirtschaftliches Aufbluehen.

    Die Macht muss nur in andere Haende gelegt werden, das ist eigentlich schon alles und diese Programme muessen auch mit Gewalt durchgesetzt werden, denn die Torktazis wuerden diese Programme natuerlich im Namen ihres Wuestengoetzen torpedieren. Ich habe grosse Hoffnung, denn Iraner sind schon immer schlechte Moslems gewesen, man sollte auch den Fokus nicht nur auf Moslems legen sondern auch auf die iranischen Tork-Linken, die gerne wie die Linke in Deutschland auch, etwas verschenken wollen, was andere erwirtschaften oder gar nicht vorhanden ist. Auch gegen Kommunisten muss in einem neuen Iran massiv vorgegangen werden. Wir werden Islam, Tuierkuntum und Kommunismus keine Chance geben. Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, ein System das mit Gewalt installiert wurde, kann nur mit Gewalt entfernt werden.

    • Pesare-Pârsig schreibt:

      Unglaublich Amirjân,

      „ein System das mit Gewalt installiert wurde, kann nur mit Gewalt entfernt werden.“

      Ich habe denselben Gedanken fast wortwörtlich seit mehreren Wochen in meinem Kopf, schön zu wissen, dass wir recht ähnlich denken.
      Wobei ich das nicht bloß unter dem Gesichtspunkt der IRI sehen, sondern genereller betrachten würde, aber das hast du eigentlich schon getan.
      Das würde dann konsequenterweise auch den Islam und das Türkentum als Unterwerfungs- und brutaler Assimilationsideologie mit einschließen.
      Der Islam und das Türkentum wurden ebenfalls mit Gewalt etabliert und können auch nur mit Gewalt angegangen werden, das siehst du völlig richtig, Amirjân.
      Diese Ideologien entziehen sich gänzlich jedweden Diskurses, wir dürfen nicht müde werden, dies zu betonen und argumentativ herauszustellen.
      Danke dir, dass du das so treffend beschrieben hast.

      Doroud

  12. dentix07 schreibt:

    Bitte um Erklärung!
    Was genau meinst Du mit „…besonders schwere Strafen für Gewalt- und Sexualdelikte zu erlassen….“ in Neo-Persepolis?
    Eine weitere Frage. Du schreibst auch „Dasselbe [das Aufenthaltsverbot] gilt für Menschen die Torktâzinamen tragen….“
    Kann sich denn jeder seinen „Torktazinamen“ aussuchen? Ich weiß nicht wie das im derzeitigen Iran gehandhabt wird, aber in D und anderen Ländern bekommt man den Namen durch Geburt von den Eltern. Somit hat das Neugeborene gar keine Wahl! Und Sie/Ihn allein wegen eines – ja nicht selbstgewählten – Namens in dieser Form zu diskriminieren, halte ich für keineswegs menschenrechtlich korrekt! (Stelle mir das in D gerade für den Namen Adolf und/oder Hitler vor! 😉 )

    • jahangir schreibt:

      Namen kann man auch ablegen. Natürlich sind da vor allem die Eltern verantwortlich – denen sollte man halt gewisse Namen verbieten zu verwenden. Aber auch der individuelle Mensch kann seinen mohammedanischen Sklavennamen ablegen und sich einen schöneren suchen.

      • amirkabir schreibt:

        Namen verbieten ist gar nicht notwendig. Wuessten die Iraner mehr von ihrer Geschichte dann heisst kein Neugeborener mehr Reza, Amir, Mohammad, Ali. etc.

      • dentix07 schreibt:

        Also in D ist es nicht so einfach den Namen zu ändern! Da hat der Staat/die Bürokratie gehörige Widerstände aufgebaut. (Was meinerseits auch durchaus auf ein gewisses Verständnis stößt.)
        Um gerecht zu sein, müsste in einem neuen Iran bzw. in Neo-Persepolis eine Gesetzgebung herrschen die es einem Menschen relativ leicht ermöglicht seinen Namen zu ändern. Dann wäre ein Aufenthaltsverbot bestimmter Namensträger akzeptabel! Ansonsten nicht!
        Übrigens finde ich den Namen „Neo-Persepolis“ nicht besonders schön. (Wie lautete eigentlich der wirkliche Name dieser Stadt? Persepolis ist doch wohl eher die griechische Bezeichung gewesen, oder?)
        Mein Vorschag, schlicht und einfach: Persia!

        • Tangsir schreibt:

          Sorry für die späte Antwort. Mit harten Strafen ist auf jeden Fall nicht die Todesstrafe oder Folter gemeint, auf der anderen Seite wird es in Neopersepolis keine Wohlfühlgefängnisse geben.

          In Neopersepolois wird es ganz einfach sein den Namen zu ändern.

          Neopersepolis heisst auch auf persisch ähnlich (Perspolis). Dann gibt es noch den Namen Tachte Jamshid und den altpersischen Namen Parsa.

          Der Begriff „Neu“ lautet auf persisch „No“ und daher würde die Stadt idealerweise Parseno, Nopars, Noparsa heissen. Der Name Neopersepolis oder Neoperspolis darf aber auch verwendet werden.

  13. Jochen10 schreibt:

    @Tangsir
    Das sind bezaubernde Entwürfe einer hellen Zukunft für euer geschundenes Land

    Auch die Idee mit der iranischen Freiheitsstatue
    a) eine Frau
    b) gerade mit dem nötigsten bekleidet.
    finde ich genau richtig.

    Es gibt ein gutes Beispiel in der Geschichte wo ein Mann einem ganzen Land eine Prägung aufzwang, die bei weitem nicht seine eigene war aber die er in der Situation für richtig hielt

    Das war General Mc Arthur, der Held des Pazifik. Mc Arthur, selbst Republikaner sorgte dafür, dass die Japaner eine sozialistisch orientiert Verfassung erhielten. Er war der Meinung, dass eine Verfassung mit leichtem Linksanstrich für ein derart kriegerisches und zur Brutalität erzogenes Volk die richtige Medizin sei.
    Und was wurde daraus: eine einzige Erfolgsgeschichte.

    Mc Arthur war übrigens entschieden gegen den Abwurf der Atombomben. Aber Fakt ist auch, auf die erste Bombe hatten die Japaner nicht mal reagiert, denen waren die Opfer in Hiroshima völlig egal. Sie hatten keinen Respekt vor dem Leben.

    Freizügigkeit. Die menschliche Sexualität ist nun mal wie sie ist, sie zu unterdrücken erschafft meist nur kranke Sexmonster. Es ist wie mit dem Essen, wer versucht es mit Brutalität zu unterdrücken landet in der Regel in Bulimie oder Anorexie und was das alles sonst noch nach sich zieht.

    Ich hatte in einem früheren Thread das Beispiel mit den freizügigen Polynesiern. Auch wenn sie zwischenzeitlich christianisiert wurden, heißt das nicht, dass die nun stock prüde geworden sind.
    Zum Punkt: Ein widerlicher Investor hatte die Idee dort einen gehobenen Club für käufliche Mädchen aufzubauen.
    Insider teilten ihm mit, dass er das mal besser sein lassen solle, außerdem würde das nie genehmigt. Worauf der arrogante Investor meint mit genug Schmiergeld ginge alles, er hätte Erfahrung! Sie teilten ihm darauf mit, er könne es ja probieren, dürfe sich aber nicht wundern wenn 2 Tage vor Eröffnung sein Club abbrennt. Die Feuerwehr würde auch kommen, aber nicht um zu löschen sondern um zu schauen das niemand Schaden nimmt. Und diese Regel gilt für den ganzen polynesischen Raum

    Was will ich damit sagen: Freizügigkeit bedeutet noch lange nicht alles Schöne nun gleich in den Schmutz zu treten. Es sind diese krankhaften TorktâzMentalitäten, die das tun.

    Wie ausgehungerte Tiere suchen manche geradezu nach kleinen Anlässen um über eine Frau herfallen zu können, haben dabei noch die Unterstützung von unverschämten Imamen, welche mit frech grinsendem Gesicht im TV verbreiten:
    Das doch wohl nicht die Katze (der Vergewaltiger) sondern das Fleisch (die Frau) was da liegt daran schuld sei wenn es gefressen (sie vergewaltigt) wird.
    Was will uns der Imam damit sagen? Der Islam erzieht seine Männer zu Tieren und seine Frauen zu Fleisch? Oder wie ist das zu verstehen.

    Ihre widerlichen Steinigungsgesetze haben die Monotheisten auch nur erfunden damit alten lustgeilen Männer die jungen Mädchen nicht weglaufen können, welche sie wer weis wem abgekauft haben um ihre eigenen perversen Wünsche befriedigen zu können.
    Das alles läuft noch weit unter Tierverhalten!

    • dentix07 schreibt:

      Auch bei der „Freiheitsstatue“ hätte ich eine andere Idee. (Die jetzige Idee erscheint mir zu sehr von Lady Liberty abgekupfert.)
      Wie wäre es mit „Freiheitsstatuen“, ein Mann und eine Frau, nebeneinander, einen Arm jeweils um die Hüfte des anderen gelegt und beide nackt (in meiner Vorstellung wie die Venus von Milo und der David von Michelangelo), die anderen Arme in einladend offener Geste (oder auch beide gemeinsam einen Feuerkelch haltend)?
      Die Symbolik wäre doch auch nicht zu verachten: Nackt (Gleichheit vor dem Gesetz, ohne die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu verleugnen), ein Mann und eine Frau (Gleichberechtigung und Gemeinschaft), die Geste (willkommen allen die guten Geistes sind) oder beim Feuerkelch (gemeinsames Streben nach Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden)!

      Wäre das nicht eine Symbolik die genau dem Islam und der Scharia diametral gegenübersteht (und obendrein Muslime fürchterlich ärgern dürfte 🙂 )?

      • Jochen10 schreibt:

        Das heben wir uns dann für die Wahhabiten auf 😉 … für Mekka
        Deren Kinder brauchen das Symbol noch nötiger.

        • dentix07 schreibt:

          Die brauchen das doch nicht, da steht doch schon eine „Statue“ eindeutiger Symbolik: ein schwarzer Stein!
          😉 🙂

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  17. atopia21 schreibt:

    Die Idee des Neo-Persepolis ist eigentlich eine sehr gute und ich unterstütze sie in vielerlei Hinsicht, jedoch finde ich, dass die Dashte-Kavir so gar nicht der richtige Ort ist. Erstens ist das ganz und gar nicht ökologisch und wir müssten viel zu viel Energie aufbrauchen, um diese Stadt zu versorgen. Iran ist ein reiches Land kulturell wie auch landschaftlich. Ich verstehe schon von wo du diese Idee hast, aber die heisseste Wüste der Welt ist so gar nicht mit der steppenartigen Landschaft Israels zu vergleichen. Auch die Städte Las Vegas oder Dubai sind weit davon entfernt. Die Araber hatten auch keine andere Wahl als ihre Städte auf Wüsten zu erbauen. Ich finde, dass die Kavir Wüste ganz anders genutzt werden könnte. Natürlich sind kleinere Städte kein Problem, aber eine repräsentative Stadt wie Neo-Persepolis sollte in einer dazu passenden Umgebung gebaut werden. Unsere alten Vorfahren haben auch nicht unüberlegt irgendwo eine Grosstadt wie Persepolis, Pasragadae oder Ekbatana gebaut. Diese Orte waren Halbwüsten oder Steppen und keineswegs tote Landschaften und immer in der Nähe einer Quelle.

    Das ist zwar jetzt etwas persönlicher, aber ich finde, dass die Freiheitsstatue mehr etwas europäisches ist, obwohl sie allgemein für Freiheit steht. Der Stier, welcher vom Löwen besiegt wird, hat viel mehr Charakterstärke und symbolisiert auch die iranische Wiedergeburt.

    Es wäre wirklich eine tolle Sache, wenn wir uns ganz genau überlegen würden, wie diese Stadt auszusehen hat. Schon die Vorstellung von einem Neo-Persepolis lässt mein Herz höher schlagen. Ich hoffe, dass ich die Befreiung Irans miterleben werde.

  18. Khashtrapavan schreibt:

    Wenn Iran befreit und stabil wäre, würde ich alles daran setzen, Strom in Dashte- Kavir durch Kollektoren zu gewinnen, was meint, Platz ist ja genug da, warum ist das nicht schon geschehen….Dann könnte man auch diesen Atomstrom/bombe Bullshit endlich beenden.
    Wie gesagt eine Statue nur weil sie europäisch ist, nicht unbedingt ablehnen, sie kann ja persisch verziert sein.

  19. Tangsir schreibt:

    Woher soll ich diese Idee gehabt haben Atopia? Also mein Vorbild war Persepolis und die iranische Kunst der Wassergewinnung aus dem Gebirge. Die alten Iraner entwickelten nämlich eine Methode aus Gebirgsstein Trinkwasser herauszuholen. Als ich las wir fortgeschritten die damaligen Perser waren, dachte ich, dass wir in der Moderne zumindest dazu fähig sein sollten.

    Du hast natürlich damit Recht, dass man den Platz einer zukünftigen Stadt intelligent aussuchen sollte. Ich habe deshalb Dashte-Kavir als Platz erwählt, weil ich nicht möchte, dass wir eine neue Stadt auf den Ruinen von alten erstellen und somit das archäologische Wissen verloren geht.

    Es kann auch etwas anderes als eine Freiheitsstatue sein. Ich finde ein Tier, das ein anderes tötet nicht prikelnd, und wenn, dann sollten wir nicht die Vergangenheit kopieren, sondern diese übertreffen. Finde die Idee mit den Kollektoren sehr gut Khashtrapavan. Wir verfügen ohnehin über altes architektonisches Wissen, wie man Häuser in warmen Gefilden baut. Das um moderne Elemente ergänzt, könnte auch technologisch und im Export, Iran einen Schub nach vorne geben.

    Wenn etwas aber klar ist, dann die Tatsache, dass die iranische Wiedergeburt, gleichzeitig auch eine geistige Erneuerung ist, die sich nur an die Zukunft orientiert und an die Vergangenheit nur soweit, als, dass es uns hilft uns selbst besser zu verstehen. Im Jetzt aber leben wir.

    • atopia21 schreibt:

      Es stimmt, dass unsere Vorfahren ein enormes Wissen über Quellen hatten. Jedoch ist diese Art von Wasserbeschaffung für die heutige Zeit nicht mehr realistisch und funktioniert nur für kleinere Städte, denn diese tief gelegenen Gewässer sind zum teil tausende von Jahren alt und sehr begrenzt und wertvoll. Das Grundwasser würde sinken und die Landschaften noch mehr austrocknen, da es in dieser Wüste nicht genug regnet, um den Wasserstand zu erhöhen. Glaub mir ich weiss von was ich rede.
      Die Stadt darf sicherlich nicht auf einem archäologisch wichtigem Gebiet erbaut werden. Das ist klar. Diese Tork-Tazi Bastarde bespielsweise haben neben den Ruinen in Neyshapur ein Motocross Gelände gebaut. Mich hat’s fast umgehauen als ich das gesehen habe. Aber Iran besteht allgemein nicht nur aus Ruinen. Es sollte ein neuer und ungenutzter Ort sein. Wo genau weiss ich jetzt auch nicht. Es bietet sich aber vieles an.

      Ich unterstütze Kashtrapavans Meinung voll und ganz, dass wir Sonnenkollektoren aufbauen sollten und das in einem Mass, welche die Welt noch nicht gesehen hat. Aber Stromversorgung ist nur die eine Seite der Medaille und der Strom der durch Sonnenkollektoren genutzt wird, ist eher für Haushalte und kleinere Sachen zu gebrauchen. Kraftwerke können nur bedingt damit angetrieben werden. Dashte Kavir liegt nicht gerade in der Nähe eines Meeres oder allgemein einem Gewässer, deshalb bleibt die Wasserversorgung das Hauptproblem.

      Meine Idee für die Statue ist im ästhetischem Sinne nicht so gut. Ihre Proportionen wären nicht so geeignet. Etwas hervorragendes wie eine menschliche Statue wäre natürlich viel eleganter.

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