How The National Iranian Congress and Siavash Fakhravar predicted the killing of Qasem Kotlet

Vom National Iranian Congress und Siavash Fakhravar ist auf dem Blog vielfach die Rede gewesen. Im obigen Video sehen wir wie Soleimani in Syrien Zivilisten abschlachtet und dann Fakhravar, dem Präsidenten des National Iranian Congress, wie er ankündigt, dass Soleimani zum Kotlet verarbeitet wird, was dann auch geschah. Siavash wurde als Amir-Abbas geboren und hat sich den Iranischen Namen Siavash gegeben.

Seine Wikipedia-Seite ist etwas irreführend, weil dort weiterhin Quellen angegeben sind, die inzwischen klar als diejenigen des Torktazi-Regimes kenntlich gemacht wurden. In der Deutschen und Amerikanischen Presse findet Fakhravar kaum Beachtung und in der Exil-Iranischen Presse wird er ebenfalls verleugnet. Obwohl er seit mehreren Jahren einen sehr interessanten Podcast führt und eine der Alliierten Von President Donald Trump war, haben es die Medien gut verstanden ihn unsichtbar zu halten. Dabei ist Siavash Fakhravar schon ein Held zu Lebzeiten und auch ich muss mich schuldig erkennen ihn zu spät erkannt zu haben, bzw. vor Jahren auf die Propaganda des Regimes hereingefallen und ihn bestenfalls als unsichere Quelle eingestuft zu haben. Sein täglicher Podcast ist konzentrierte Aufklärung in Persische Sprache, gerichtet an die Iraner, in und ausserhalb von Iranzamin.

Iranische Verfassung

Siavash Fakhravar ist promovierter Jurist und hat einen Verfassungsvorschlag ausgearbeitet, das klar säkular, demokratisch und freiheitlich ist. Als jahrelanger wahrer Oppositioneller, steht er seit seiner Flucht in den USA in Kontakt mit Regierungsstellen und war auch Zeuge der Ausarbeitung der neuen Verfassungen Iraks und Afghanistan, nach der Besatzung der USA dort. Er spricht von den verheerenden Fehlern beider Verfassungen die Religion des Islams zu dessen Bestandteil zu machen. Genauso kritisierte er schon damals die Verfassung des Iraks dafür ethnische und religiöse Identität über Posten in der Regierung bestimmen zu lassen. Eine der Gremien, die Verantwortlich dafür war die Verfassung von Afghanistan auszuarbeiten war in der iranischen Stadt Mashhad, was die ganze Absurdität dieses Unterfangen aufzeigt. Das Scheitern beider Staaten haben auch ihre verunglückten Verfassungen zu verantworten,was im Fall Irans nicht passieren soll.

Glücklicherweise erklärt Fakhravar als Experte des Verfassungsrechts worum es in einer Verfassung geht, zitiert Lehren großer Aufklärer und tut das dabei in einer leicht verständlichen Sprache, so, dass jeder es nachvollziehen kann. Wenn wir von der Iranischen Wiedergeburt sprechen, dann ist dieser Iranischer Verfassungsvorschlag eine seiner wichtigsten Bestandteile.

Rafigh Ayatollah

Fakhravar hat ausserdem das Buch Rafigh Ayatollah geschrieben, dessen Inhalt selbst mich in Erstaunen versetzte. Die Eckpunkte, die in diesem Buch mit historischen Quellen und Beweisen untermauert werden sind: 1. Die Terrorakte der Volksmudschahedin ab 1979 in Iran waren eigentlich Terrorakte von Khamenei, der politische Gegner auf diese Weise eliminierte. 2. Khamenei wurde jahrelang in der russischen „Universität“ Patrice Lumumba ausgebildet, die übrigens nach dem Bekanntwerden seines Aufenhaltes dort den Namen von Lumumba in „Russische Universität der Völkerfreundschaft“ änderte. Viele der Mächtigen des Torktazi-Regimes wurden in Russland indoktriniert und ausgebildet und sind daher eng mit Russland verbandelt. 3. Der Sturz des letzten Schahs von Iran war ein Putsch, an der u.a. seine Frau Farah, zusammen mit ihrem damaligen Büroleiter Hossein Nasr und viele türkische Aristokraten der verblichenen Qajar-Dynastie beteiligt waren. Ebenfalls daran beteiligt, der KGB der damaligen Sowjetunion, die Iran aus der Einflusssphäre der USA entfernen wollte.

Dass der Pahlavi-Hof damals schon voll von parasitären türkischen Bestien der Qajar-Dynastie war, zeigt sich daran wie der Schah von seiner eigenen Qajar-Familie verraten wurde, obwohl er zumindest selbst Halb-Türke und Sohn der Qajar-Nutte Xar-Ol-Moluk war.

In dem Buch sind auch solche Dokumente zu finden, wie Mossadeh, der Qajartürkische Aristokrat, Briefe an Russland schrieb und ihnen versicherte ihre Versorgung mit Öl sei sichergestellt, trotz all seinen öffentlichen Reden. Hierbei sehen wir, dass der Begriff Torktazi für das jetzige Regime und den vorangegangenen Dynastien die einzig richtige Bezeichnung ist.

Hosseins Nasrs Sohn übrigens heisst Vali lebt wie sein Baba in den USA und ist wie sein Vater Anhänger und Lobbyist des Mullah-Regimes. Auch Deutsche Medien veröffentlichen den Schund von Vali, wie kürzlich als er für die neue Regierung Raisi warb und den Argument anführte, dass man bei den Verhandlungen nun endlich mit den richtigen Entscheidern des Regimes verhandelt. Dieser Schund stand z.b. vor ein paar Monaten in der Münchner Merkur.

Dass die Deutschen Medien in Sachen Iran Analphabeten sind oder es ihnen schlicht egal ist was sie darüber schreiben, zeigt ein Artikel der FAZ und Rainer Herrmann. Der Artikel ist vom zweiten Januar 2022 und lautet wie folgt: „Am Samstag forderte zudem Präsident Hassan Rohani, dessen zweite und letzte Amtszeit in wenigen Tagen endet“. Rohani ist schon seit einem halben Jahr von Ebrahim Kotletmishavad Raisi beerbt worden und der Rest des Artikels ist genauso beschämend für die deutsche Dschournalistische Zunft. Was für ein Haufen ungebildete Christnazis.

Fazit

Die Enthüllungen aus dem Buch Rafigh Ayatollah und der tägliche Podcast von Fakhravar zeigen auf wie unkundig wir alle Iraner waren und es immer noch sind, wenn wir dem Aristokraten Mossadegh zujubeln oder die USA verteufeln. Genauso folgt kaum noch ein Iraner dem Hof der Qajar, die sich heute Pahlavi nennt. Man findet nur noch Torke Xar und unkundige Menschen als Anhänger der Monarchie.

Für viele Menschen ist es schwer solche Fehler und historische Fakten einzugestehen und gerade für die ältere Generation der Iraner kommt es einem Paradigmenwechsel gleich, wenn sie von den Machenschaften der Herrscher in Iran mit Russland/Sowjetunion erfahren oder wer tatsächlich hinter der sogenannten islamischen Revolution 1979 steckte. Die alten Zöpfe des Antiamerikanismus müssen abgeschnitten werden und erkennen, dass im Moment Russland und China das Land kolonialisieren. China hat schon eine der Öl-Quellen in Iran leer gesaugt, genauso wie viele Fische im Persischen Golf, so, dass den dortigen Fischern die Lebensgrundlage entzogen wurde. China und Russland sind darüberhinaus die Kräfte, die ihre Militärs in den Iran senden werden, um die Bevölkerung zu unterwerfen, sollte es endlich zu der Iranischen Revolution gegen das jetzige Torktazi-Regime kommen.

Kritik an Fakhravar gibt es auch. Obwohl seit längerem angekündigt, liegt sein Buch Rafigh Ayatollah nicht in Englische Sprache vor, was aber absolut notwendig ist, da ansonsten seine Wirkung sich nicht voll entfalten kann. Fakhravar umschifft ausserdem das Thema Türkischen Fanatismus und Separatismus und thematisiert es kaum, weil er denkt sein Verfassungsvorschlag sei ein Allheilsmittel. Ebenfalls nicht positiv ist es, wenn er die Uiguren in China als Iranischstämmig bezeichnet. Abseits dieser Kritikpunkte leistet dieser Mann Erstaunliches und ich hoffe, dass er nach der Wiederwahl Trumps 2024, eine offizielle Stelle in der Amerikanischen Regierung übernimmt.

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