Die christliche Übernahme Ostdeutschlands und die große Verarsche der Ostdeutschen

Die politischen Kommentare über die Wahlerfolge der Linken und AFD im Osten Deutschlands, könnten nicht widerlicher sein. Den Ostdeutschen wird Verweigerung und Enthemmung vorgeworfen. Die Protestwähler aus dem Osten sollen grundsätzlich „Abgehängte“ sein und nur der fehlende Wohlstand treibt sie in die Arme der AFD. Es geht also nur um Kohle und nicht etwa um menschliche Würde. Dass aber die Westdeutschen, mit ihrem christlichen Habitus, seit Jahrzehnten die Schalthebeln der Macht im Osten besetzen und dabei die Ostdeutschen im eigenen Land, als Untergebene und Minderqualifizierte behandeln, das wird in den westlichen Medien selten zur Sprache gebracht, un wenn, dann übergehen Journalisten wie Anne Will und andere das Thema gekonnt professionell. Die Ostdeutschen machten natürlich den Fehler aus Protest zunächst die Kommunisten der PDS zu wählen und nun auf dem autoritären Trip zu sein und die AFD zu wählen, die kein bisschen humanistisch, demokratisch oder säkular beseelt ist. Nazis sind sie aber nicht, mögen noch so viele christliche Nazis aus dem Westen die Ossis und AFD so betiteln. Jan Böhmermann zeigt, dass er der Vollblutnazi ist und nicht der porträtierte Ossi im „Sketch“, denn in dem Fall verhöhnt die etablierte und finanziell abgesicherte Systemmedienhure den kleinen Mann aus dem Osten, im Sinne der gerade Herrschenden, und das ist genauso unverhältnismäßig wie der restliche Scheiss was aus christlichen Kirchen und der Nazi-Ideologie kommt:

Die Wiedervereinigung hatte das Ziel den Ossis klar zu machen, dass ihre gottlose, auf Solidarität beruhende Mentalität böse ist. Deshalb hat man ihnen christliche Karrieristen aus dem Westen vorgesetzt, um sie umzuerziehen. Der Bundespräsi Steinmeier hat gestern eine Scheiss-Rede zum Tag der Deutschen Einheit gehalten und wiederholt die Ostdeutschen verhöhnt und ist darüber hinweg gegangen, dass der Osten immer noch eine christlich besetzte Zone ist und die Ossis genau das leid sind. Selbst wenn die Ossis eine säkulare und auf Humanismus beruhenden Weg als Alternative anbieten würden, selbst dann würden die West-Medien und westlichen Politiker sie weiterhin als Abgehängte und Nazis beschimpfen. Die Ostdeutschen aber machen keine Anstalten die Plünderung ihrer Staatskassen für Kirchentage usw. zu thematisieren oder die säkulare Ordnung als Alternative anzubieten. Ausgereifte Nazi-Mentalität sehen wir bei Jan Böhmermann. Als Systemmedien-Hure sollte man nicht mit dem Hammer auf den kleinen Mann hauen.

Nachtrag: Steinmeier hält als Bundespräsident gerne Gesprächsrunden im TV ab und zeigt den neu gewonnen faschistischen Geist der Deutschen, die sich neuerdings als überzeugte Europäer geben. Das Amt des Bundespräsidenten missbrauchte er als Bühne für kulturellen Chauvinismus und in seiner Anfangsrede spricht er von den Menschenrechten als europäische, amerikanische und westliche Werte, als ob die Aufklärer diese universellen Werte je mit einer geographischen oder ethnischen Zuschreibung verknüpft hätten. Dem fetten Hurenchristen Steinmeier macht es aber sichtlich Spass das Erbe des Humanismus und Aufklärung, durch den chauvinistisch-nationalistischen Dreck des Christentums zu ziehen. Den amerikanischen und europäischen Aufklärern der damaligen Zeit war die Verbindung mit den Aufklärern aus dem Orient, u.a. dem Haus der Weisheit, bewusst und ihre Antiislamismus war den Europäern Ansporn ihrerseits gegen christlichen Fanatismus und für die Trennung von Staat und Religion zu kämpfen. Dieses Erbe wollen die christlichen Eliten vergessen machen, genauso auch die humanistischen Ideale, die es in Ostdeutschland gegeben hat. Der deutsche Christ benutzt nicht mehr Deutschland als Vehikel, sondern Europa und genauso widerwärtig chauvinistisch sieht es sich selbst als Zentrum der Zivilisation und alle anderen als Barbaren an. Die große Verarsche Ostdeutschlands, geht also einher mit der Verarschung der Nicht-Gläubigen in Deutschland, der Einheimischen Menschen aus Anatolien, die sich der Zwangstürksierung beugen müssen und nicht zuletzt der Iraner, deren Kultur, mit tatkräftige Hilfe Deutschlands, zum arabisch-türkisch-muslimischen Erbe umgedeutet wird. Die orientalischen Aufklärer, die in Opposition zu Muhammed und dem Islam standen, werden nun als muslimische Wissenschaftler bejubelt und ihre Werke als das wahre Islam, das man gerne zitiert. Im Gegensatz zum Koran, das anscheinend viel weniger mit dem Islam zu tun hat und das man bloß nicht zitieren soll. Der deutsche Historiker und faschistische Systemhure Jürgen Osterhammel bejammerte zuvor die Bestrebungen des Autors Starr die Aufklärer des Orient u.a. auf den Persischen Raum Choresmien (Khwarezm) zurückzuführen. Er selbst aber ethnisiert gerne pauschal die Wissenschaftler jener Zeit zu Arabern: Dazu gehören auch die arabische und jüdische Gelehrsamkeit, die Überlieferung und teilweise Weiterführung griechischen Wissens durch arabische Autoren, die islamische Architektur von Samarkand bis Córdoba. Pauschal werden diese Menschen zu Arabern erklärt, weil sie gezwungen waren auf Arabisch zu schreiben und sogar das Wort von der „Arabischen Gelehrsamkeit“ wird benutzt, das für jeden Historiker nur ein schlechter Witz ist. Die Juden dienen hier als Alibi, dabei gab es auch christliche Minderheiten, die an der orientalischen Aufklärung teil hatten, genauso auch wenige Araber, aber hauptsächlich waren es Iraner im Haus der Weisheit, die Jahrtausende altes Wissen vor der Zerstörungswut der Araber retteten. Selbst die Persische und byzantinische Baukunst bezeichnet Osterhammel als „islamische Architektur“. Wie ihr seht, geht die deutsch-faschistische Gefahr nicht bloß von der Politik und Medien aus. Neben den christlichen und muslimischen Gottesmännern im Land, gibt es noch viele willige Huren, die sogar ihre wissenschaftliche Profession dazu missbrauchen faschistische Geschichtsfälschung zu betreiben.

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Eine Antwort zu Die christliche Übernahme Ostdeutschlands und die große Verarsche der Ostdeutschen

  1. Tangsir schreibt:

    Inder und zoroastrische Opfer der Muslime, waren genauso Teil der orientalischen Wiedergeburt. Hier zitiere ich mich selbst:

    Syed Sulaiman Nadvi, Autor des Buches Arab-o-Hind ke Tallukat, beschreibt den wertvollen Beitrag der Mathematiker, Philosophen und Ärzte aus Sindh, und wie sie in Baghdad zahlreiche Texte vom Sanskrit ins Arabische übersetzten.

    https://tangsir2569.wordpress.com/2010/09/09/der-indische-genozid/

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