Superheldin der Säkularisten 6: Islamlehrerin und Friedensaktivistin Lamya Kaddor

Da wo ich als fanatischer Säkularist nur in der Lage bin auf eigene und fremde Religionsgemeinschaften und Völker zu schimpfen und sie einer harten Kritik zu unterziehen, stellt Lamya Kaddor den vernünftigen und friedensbewegten Gegenpol dar. Unter ihrem Einfluss sind fünf ihrer Schüler in den Jihad nach Syrien gezogen, was nur den Glauben von Lamya in den Islam und das wiederum den Glauben der deutschen Medien in sie gestärkt hat. Als Verkünderin einer Alternativrealität in der ihr Koran- und Islam-unterricht nicht für den Auszug ihrer Schüler zu den 72 Hurien verantwortlich ist, hat sie nun eine Friedensdemo der Muslime in Köln veranstaltet. Tage zuvor war sie beim, zum elder Journalist reifenden Katholiken Markus Lanz aufgetreten, und voller Verwunderung verkündet, dass sie nicht mit so einer großen Resonanz gerechnet hätte, was all ihre Reden über einer friedlichen Religion bestätigen sollte. Erwartet wurden 10.000 Muslime, und das obwohl der Verband der in Deutschland lebenden türkischen Eseln, ihre Teilnahme verweigert hatte. Gekommen sind dann am Ende zwischen 300 und 500 Menschen, von denen die Meisten Muslime waren, nochmal soviel haben sich dann dem Demonstrationszug angeschlossen. Organisatorin der Demonstration Lamya Kaddor: „Ich weiß nicht, warum nicht mehr gekommen sind“, ruft sie ins Mikrofon, hält sich dann nicht mehr lange mit Bewältigung auf, sondern geht in die Offensive: „Das hier ist ein Anfang! Egal ob konservativ oder liberal – wir müssen diejenigen, die Terror verbreiten, an den Rand drängen.“ Lamya Kaddor ist zurecht eine Heldin von uns Säkularisten und zeigt uns wie man mit Humor und einer entspannten Einstellung zum Islam, islamische Realsatire mit große Medienwirkung erzielt. Vielleicht ist es aber auch wirklich nur ein Anfang und wir erleben bald große muslimische Demonstrationen, die nicht dazu dienen den Islam zu verherrlichen oder irgendwie reinzuwaschen, sondern dazu ehrlichen Mitgefühl mit den Opfern zu zeigen, indem dabei ein männlicher Chor an aggressiven Muslimen anstatt Allahuakbar, lauthals „Love for all, Hatred for no one“ ruft und dadurch die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Interessant ist auch die Reihenfolge der Begriffe Liebe und Hass in diesem Slogan und mit welche Vehemenz die beiden letzten Begriffe „Hass“ und „niemand“ heraus geschossen kommen, so, dass man eigentlich versteht: Liebe für niemand. Ginge es wirklich um Liebe, wäre dieser Begriff am Ende des Slogans und würde nicht mit dieser Aggressivität, Penetranz und Aufdringlichkeit heraus geschrien werden. Aber so sind nunmal unsere friedensbewegten Muslime und wir können froh sein, dass es solche Spassvögel wie Lamy Kaddor und co gibt, denn das erlaubt uns Säkularisten auch mal ein Gang zurückzuschalten, den Sommer zu geniessen und dabei nur in der Freizeit Türken durch Veröffentlichung ihrer IP-Adresse und Anzeige bei der Polizei, das Leben zur Hölle zu machen. Lamya Kaddor | Bild: dpa/Oliver Berg

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Eine Antwort zu Superheldin der Säkularisten 6: Islamlehrerin und Friedensaktivistin Lamya Kaddor

  1. Tangsir schreibt:

    Ich sollte Artikel, die ich verlinke zu Ende lesen, bevor ich den Blogartikel verfasse. Die Realitaet ist grotesker als angenommen:

    Später rollt er mit seinen Mitstreitern ein Plakat seiner Gemeinde aus – mit dem Slogan „Liebe für Alle, Hass für Keinen“. Die Kamerateams sind dankbar für das Motiv.

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