Neofaschistischer, christlich-staatlicher Schmarotzertum im Namen des orientalischen Gottes Jahwe und seines Sohnemannes Jesus Christus

Rechts-christlich-versiffte Kreise beklagen die Islamisierung Deutschlands, sind aber nicht bereit die christliche Unterwanderung des eigenen Landes zu thematisieren oder entgegenzuwirken. Die undemokratische Missachtung der Trennung von Staat und Religion in Deutschland ist aber der größte Einfallstor für Muslime und ihre Organisationen sich schmarotzerhaft ihre Moscheen und Aktivitäten finanzieren zu lassen und sich selbst rechtlich abzusichern. Nicht zu vergessen, dass im Schatten dieses faschistisch-parasitären Systems Kinderschändung und dessen rechtliche Absicherung mit Hilfe der Nazi-Verträge, tausendfach weiter geht. Einen Einblick in die parasitäre Existenz der Kirche liefert Carsten Frerk.

Im Sommer 2010 berichteten die Medien, dass die katholischen Bischöfe in Deutschland „Dotationen“ erhalten, also direkt vom Staat bezahlt werden, und die Begründung dafür sich vor zweihundert Jahren abgespielt haben soll. Im Jahr 2009 waren das 442 Millionen €, die die Bundesländer aus Steuergeldern als „Personalzuschüsse“ an die Kirchen überwiesen. Dies war weitestgehend unbekannt.

Die Kirchen gehören zur Kultur in Deutschland und die ist Ländersache. Bildung ist ebenso Ländersache und so werden die akademischen Nachwuchskräfte der beiden Kirchen an den Theologischen Fakultäten der Universitäten und an Hochschulen ausgebildet. Für die Kirchen kostenlos, denn der Steuerzahler finanziert die dafür notwendigen 650 Millionen €.
Das ist alles vertraglich vereinbart und kein Politiker ist mit körperlicher Gewalt dazu gezwungen worden, diesen Verträgen zuzustimmen.

Der konfessionell gebundene christliche Religionsunterricht hat Verfassungsrang als ordentliches Schulfach und wird auch entsprechend staatlich finanziert – schließlich ist es ja ein staatlicher Unterricht, auch wenn die Kirchen inhaltlich bestimmen, was im Sinn und Auftrag der Kirche dort unterrichtet wird: . Jährlich 1,4 Milliarden € lässt sich das der Staat kosten.

Die meisten Eltern in Deutschland verstehen ihre Aufgaben in der Kinderziehung inzwischen als demokratisch, versuchen Kinderrechte zu achten und ihre Kleinen zu später sich pragmatisch orientierenden Staatsbürgern zu erziehen. Religiöse Eltern zwingen ihre Töchter und Söhne meistens nicht mehr, am Sonntag mit in die Kirche zu gehen. Wo lernen also die Kinder noch das religiöse Einmaleins des Tischgebets, der Kirchenlieder, das Ausmalen der Kinderbibeln mit bunten Farben und das Sprechen über Gott? Im christlichen Kindergarten. Kostenpunkt: 3,9 Milliarden €. Aus der staatlichen Steuerkasse.

Aber die Kirchen tun doch soviel Gutes! Das sei dahingestellt, denn das tun andere sehr wohl auch, aber das „soviel“ drückt sich dann eher darin aus, dass Caritas und Diakonisches Werk auch „viel“ kosten, rund 45 Milliarden €, wovon die Kirchen nur zwei Prozent beisteuern. Alles andere zahlen die Krankenkassen, die Sozialversicherungsträger, die Kranken selber mit ihren Eigenbeiträgen und der Staat mit Investitionen Aber dafür, dass sie sowenig selber finanzieren, dürfen die Kirchen bei Caritas und Diakonie exklusiv bestimmen, welche kircheneigenen Loyalitätsrichtlinien die Grundrechte der MitarbeiterInnen verletzen.

„Wer bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird!“ Nein, Gott bewahre. Da man das alles als Dienst an der Gesellschaft sieht, muss die das auch bezahlen. Und im Übrigen hätten ja auch alle die gleiche Rechte und würden, wenn man sich so wie die Kirchen organisiert, genauso finanziert werden.

Und wenn man sich nicht „verkirchlichen“ will oder kann? Dann ist das die eigene Verantwortung und freie Entscheidung, das nicht zu tun – sagen die Vertreter der Kirchen.
Ist das nicht ein Etikettenschwindel, wenn Kirche drauf steht und auch inhaltlich praktiziert, aber nicht von der Kirche finanziert wird? Nein, das ist Gewohnheitsrecht. Und diese Denkweise treibt Blüten, wo man sie nicht vermuten würde.

Misereor, das „Bischöfliche Hilfswerk“, steht mit „Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen“, leider aber kaum mit dem eigenen Geld. Mehr als sechzig Prozent der Gelder (101,2 Mio. €) kommen vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und der EU, weiteres sind Spenden und nur fünf Prozent (8,8 Mio. €) sind kirchliche Gelder. Es steht aber trotzdem „Bischof“ drauf und der Unbedarfte kann sich auch darauf verlassen, dass auch Kirche „drin“ ist, nur eben kaum ihr Geld.

Aber die Kirchengebäude, diese wunderbaren Zeugnisse abendländischer Kultur, die werden doch von den Kirchen selber erhalten! Gelegentlich, aber nicht nur die großen Domkirchen in Bayern bezahlt der Staat. 1.100 Kirchengebäude (darunter 533 bewohnte Pfarrhäuser) in Baden-Württemberg, 1.909 Kirchengebäude in Bayern (darunter 649 Kirchen und 648 Pfarrhöfe) und 1.200 Kirchen und Pfarrhäuser in Hessen – für alle zahlt der Staat die „Baulast“.

Und die Kirchensteuer selber? Es ist beinahe peinlich, aber auch die wird vom Staat als steuerlich absetzbare Sonderausgabe mit 3 Mrd. € begünstigt und die preiswerte Einziehung der vermeintlichen Mitgliedsbeiträge durch Arbeitgeber und Staat erspart den Kirchen noch einmal 2 Mrd. € pro Jahr.

Und dass man über die Lohnsteuerkarte seinem Arbeitgeber seine Religionszughörigkeit preisgeben muss? Ja, wie soll denn das staatliche Inkasso über die Arbeitgeber sonst funktionieren? Das sind doch Nebensächlichkeiten. Oder?

Wenn Sie zu diesen und weiteren Themen Zahlen und Hintergrundinformationen bekommen wollen, dann sind Sie hier richtig. Zur Bestärkung des weltanschaulichen Pluralismus und der Errungenschaften der Aufklärung sowie der Chancengleichheit in Deutschland referiert dieses Buch die Finanzierung der Kirchen durch den Staat mit allgemeinen Steuergeldern. Diese Tatsache steht auch in Widerspruch zum Gleichheitssatz des Art. 3 GG, nach dem keine Person oder Personengruppe aufgrund des Glaubens, der religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf.

Der Text nennt die Zahlen und die Allianzen zwischen Kirchen und Staat, die – in der Einheit von „Thron und Altar“ – vor hundert Jahren vielleicht noch zeitgemäß waren, aber nicht mehr im heutigen demokratischen Deutschland. Der demokratische Rechtsstaat braucht keinerlei religiöse Begründung. Der Grundsatz der Alimentierung des Klerus gegen Legitimation der Monarchie ist historisch überholt.

Die staatliche Finanzierung der Kirchen ist zwar allgegenwärtig, aber dennoch kaum bekannt. Die stattliche Summe von mehr als 9 Mrd. € Kirchensteuern als Einnahme im Jahr 2009 erscheint Vielen zu Recht als hinreichendes Kapital, um daraus die Kirche selber und ihre Aufgaben zu finanzieren. Aufgaben, die die Kirche aus ihrem eigenen Selbstverständnis heraus für sich beansprucht.

In einer bürgerlichen Mittelstandsgesellschaft, in der es zum gelebten Selbstverständnis gehört, dass man für seine eigenen Sachen auch finanziell „gerade steht“, kommt es Vielen gar nicht in den Sinn, dass die beiden Kirchen, die sich beständig als die einzigen Vermittler von Werten darstellen, anders handeln könnten. Stattdessen vereinnahmen sie jedoch erhebliche Steuergelder und handeln nach dem Prinzip: „Nehmen ist seliger denn geben“.

Das Buch ist ein Sachbuch. Dennoch wird der Autor seinen Ärger manches Mal nicht verhehlen, wenn die Kirchen den Widerspruch zwischen ihrem moralischen Anspruch der Selbstlosigkeit und der finanziellen Realität spielend ausblenden und viele Menschen sich davon blenden lassen. Doch wie sollten sie es besser wissen, wenn die Kirchen darüber schweigen? Wie bereits gesagt: Die Kirche steht „mit Zorn und Zärtlichkeit an der Seite der Armen“, aber leider nur kaum mit dem eigenen Geld.

Das ist nicht nur eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wer als „Wertevermittler“ auftritt, sollte auch immer klar sagen, woher das Geld zur Finanzierung kommt, sonst könnte das sehr schnell als Unredlichkeit bewertet werden.

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3 Antworten zu Neofaschistischer, christlich-staatlicher Schmarotzertum im Namen des orientalischen Gottes Jahwe und seines Sohnemannes Jesus Christus

  1. Tangsir schreibt:

    Welche Bundesmittel fließen an die Großkirchen?

    Die beiden, von der Politik privilegierten Großkirchen in Deutschland, die Evangelische und die Katholische Kirche, sind durch kirchliche „Lobbyisten“ im Deutschen Bundestag präsent.
    Und was ist mit der Vertretung der nichtreligiösen Bürgerinnen und Bürger?
    Inzwischen sind rund 40 Prozent der Bevölkerung nicht mehr kirchlich-gebunden und lediglich etwa 20 Prozent (Tendenz sinkend) nehmen am kirchlichen Leben aktiv teil.
    Wer also vertritt die 40 oder sogar 80 Prozent der religiös ungebundenen bzw. abstinenten Menschen?
    Es gibt den Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheistinnen (IBKA). Dessen Mitgliederschaar ist jedoch so verschwindend gering, daß man sich atheistische Lobbyistinnen oder Lobbyisten gar nicht leisten kann.
    DIE LINKE im Deutschen Bundestag wollte kürzlich wissen, wieviel Bundesmittel jährlich an die beiden privilegierten Großkirchen fließen.
    Dieser Antrag wurde von den „kirchentreuen“ Fraktionen CDU/CSU; SPD und GRÜNE strikt abgelehnt.
    So weit, so schlecht.

    http://cicero.de/comment/55744#comment-55744

    • Lutscht den Schwanz von Jesus Christus schreibt:

      [Von Tangsir editiert]

      Niemand interessiert sich für meine ungebildete christliche Sülze zur Verteidigung von Pädophilie in den christlichen Kirchen. Ich bin das Produkt von Schmarotzertum und Kinderfickerei. Amen!

      • Tangsir schreibt:

        Je mehr fanatische Christen die Todsünde des Selbstmordes begehen oder durch Altersswäche sterben, desto schneller sterbt ihr Fanatiker aus und desto schneller lässt sich wieder Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland wiederherstellen. Schweinekotze in rauen Mengen über den Hinterlader Jesus Christus und sein Psycho-Papa Jahwe. 🙂

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