Der Traum vom vergangenen Imperium

Türkische FaschistenDer Traum vom vergangenen Ruhm und Imperium gibt es in jede Region und Ort, wo vormals ein Hegemon und Imperium herrschte. Dabei geht es nicht darum ob dieses Imperium gerecht, human und prosperierend war, sondern lediglich darum wie erfolgreich und expansionistisch es gewesen ist. Ein Imperium zu erhalten oder diese wiederherzustellen ist das Thema dieses Blogartikels.

Das römische, persische und chinesische Reich sind Beispiele von Imperien, die nicht nur lokal eine Größe darstellten, sondern auch ihre Nachbarn entsprechend in Schach hielten. Neben diesen Reichen, die aus Hochzivilisationen bestanden, gibt es noch die sogenannten Piraten-Reiche. Piraten-Reiche sind Imperien, die von einer parasitären, kriegerischen Elite gelenkt und mit Hilfe von lokalen Bürokraten am Leben erhalten werden.

Beispiele dieser parasitären Piraten-Reiche sind das Osmanische Reich, als auch viele Monarchien in Iran, unter der Herrschaft von türkischen Fremdherrschern und Schahs. Genauso können die frühen islamischen Kalifate als Beispiel von Piraten-Reichen herhalten. Kennzeichen aller dieser parasitären Reiche, ist der stete Zerfall in allen Ebenen, sei es gesellschaftlich, staatlich oder individuell. Da die Eliten dieser Staaten nur von der Arbeit anderer profitierten, neigen auch andere gesellschaftliche Akteure dieser Piraten-Reiche zu diesem Verhalten. Wie sich jeder denken kann haben solche Reiche keine hohe Lebenserwartung, ausser sie stützten sich auf eine Bevölkerung, die durch eine rassische oder religiöse Herrenmenschenideologie, die Allmacht der herrschenden Elite anerkennt. Nichtsdestotrotz ist der stete Verfall Kennzeichen dieser Reiche, mag die Bevölkerung noch so unterwürfig sein.

Als Piraten-Herrscher gelten auch die Türk-Mongolen, die sich als Afghane sahen und etliche Völkermord-Kampagnen in der Region starteten, in dessen Verlauf hunderttausende Menschen den Tod fanden. Der Traum vom untergegangen Imperium herrscht in sehr vielen Köpfen. Viele Muslime streben aktiv die Wiederherstellung einer islamischen Ordnung an, so wie es das Osmanische Reich oder das Kalifat einst waren. Die Sehnsucht nach der Wiederherstellung einer imperialen islamischen Ordnung, geht immerzu einher mit der Unterdrückung von Minderheiten und Andersdenkenden.

Der österreichisch-afghanische Schmierfink Emran Feroz schaut ebenfalls sehnsüchtig einer islamischen Zukunft entgegen und gibt offen zu, dass seine Arbeit seinem islamischen Glauben unterworfen ist, so wie er es in einem Propaganda-Video von 3ialog (Durch christliche Kirche finanzierter Verein von muslimischen und christlichen Klerikern) erläuterte. Nicht nur die Umma will Emran Feroz zurück, sondern auch das „afghanische“ Reich des Völkermörder Schah Ahmad Durrani. Der Islamist Emran Feroz weiss natürlich, dass sein afghanischer Reich nur mit Hilfe seiner türksichen Kollegas, die vom Osmanischen Reich Träumen, verwirklicht werden kann und so besuchte er im Oktober 2015 Istanbul, in einer Zeit an der das Abschlachten der Kurden in der Türkei zur Tagesordnung gehört.

Emran Feroz Türkei

Man sieht den Ausdruck von Massen- und Völkermord in den Augen von Emran Feroz, genauso wie man immerzu seinen Hass auf die iranische Kultur spürt, dessen imperialer Aufstieg er mit Hilfe von Türkentum und Islam verhindern möchte. Das Persische Imperium ist allerdings schon vor 1400 Jahren untergegangen, und ausser wenige Jahrzehnte unter den Zand-Prinzen, nie wiederhergestellt worden.

Was wir in den USA unter Clinton und Trump gerade erleben, ist ebenfalls ein Wettrennen um das Erhalten eines Imperiums, das nicht mehr so wie früher schalten und walten kann wie es möchte und Donald Trump ist Ausdruck der chauvinistischen Bestrebung eine Machtposition zu erhalten, die durch die Realität nicht mehr gegeben ist. Ein Emran Feroz und Donald Trump unterscheiden sich nur in der Hinsicht, dass sie anders sozialisiert worden sind. Beide sind Chauvinisten, die den Wiederaufstieg ihrer Imperien als Sehnsuchtspunkt haben.

Mag sein, dass die Wiederherstellung des Osmanischen Reiches nur Illusion ist, dennoch verursacht diese Sehnsucht nach Piraten-Imperien enormen Leid unter den Menschen, wie wir am Schicksal der Minderheiten in Syrien, Irak und Türkei beobachten können. Die Kriegstreiberei der Türkei kennt keine Grenzen und seit kurzem ist man sich sogar mit Russen, Syrien und Torktazi aus Iran einig, dass die Selbstverwaltung der Kurden in Syrien militärisch begegnet werden sollte.

Die tapferen Kurden, die bis jetzt große Teile Syriens unter ihrer Kontrolle gebracht haben, sind nun zur Zielscheibe aller Kräfte geworden, inklusive dem Islamischen Staat. In diesen Momenten rächt sich die Sehnsucht nach dem Aufstieg ihres kurdischen Reiches, wo sie Iraner als Chauvinisten und Feinde beschimpft und die gemeinsamen kulturellen Bande verleugnet haben. Trotz aller Jubelrufe auf Rojava und die Selbstverwaltung in Syrien, darf nicht vergessen werden, dass PKK und YPG immer noch eine antiiranische Agenda haben, in der das Kurdische kulturchauvinistisch überhöht wird und somit alle kulturellen und politischen Allianzen zwischen iranisch sprechenden Menschen unmöglich gemacht wird. Der Traum von vergangenen oder nie existierenden Reich ist Ausdruck von Faschismus, Isolationismus und Kulturkrieg. Das amerikanische Imperium unterscheidet sich in wesentlichen Punkte von früheren Imperien und leidet dennoch unter dem größten Problem, das Imperien kennzeichnet, und der zwar der Erhalt der Macht mit allen Mitteln.

Das ist die Welt in der wir heute leben und nun lernen die Kurden aufs Neue, dass Willenskraft alleine nicht ausreicht, wenn man willfährige Verbündete willentlich vor den Kopf stösst, um dann ins sichere Tod zuzusteuern. Solange Kurden, sich nicht mit den Menschen in Xorasan, Tajikistan, Iran und allen anderen Teilen der Welt solidarisieren, die genauso wie sie eine iranische Sprache sprechen und Nowrouz feiern, solange werden sie von türkisch-arabischen Schwänzen in den Arsch gefickt, ihrer Kultur beraubt und zu lobotomisierten Torktazi konvertiert werden.

Torktazi wie Emran Feroz arbeiten mit christlichen Klerikern und deutschen Antiiranern zusammen, genauso wie er seine Solidarität zu allen Muslimen erklärt, wohingegen Kurden nur unter sich sein wollen und selbst Yeziden, Zaza und Aleviten zu Kurden erklären möchten. Dieser Isolationismus und Antiiranismus ist gegen die Schaffung eines multiethnischen und freien Iranzamin gerichtet in der Minderheiten gleichberechtigt neben den iranisch-sprechenden Menschen leben. Gleichzeitig führt diese chauvinistische Haltung der Kurden dazu, dass sie derzeit von Türken und Arabern abgeschlachtet und ihre Kinder in die Sklaverei geführt werden.

Fazit

Der Traum des Machterhalts und Aufstieg zum Imperium ist aber auch auf andere Art destruktiv. Es verleitet nämlich dazu sein ganzes Heil im Imperium und seinen Institutionen zu legen und selbst inaktiv zu werden. Der Imperiumsglaube ist wie jeder andere Glaube starr und nicht wandlungsfähig, wohingegen der demokratische Bürger sich am Prozess der Demokratie beteiligen muss, da es ansonsten nicht funktioniert. Ein Beispiel dieser Art von geistige Lethargie sehen wir in einem Afschar-türkischen Blog, das sich Parse&Parse nennt. Nachdem über lange Zeit Artikel meines Blog und aus anderen Quellen geklaut und plagiiert wurden, hat man dem Torktazi-Regime in Iran gehuldigt und folgte ihnen in ihrem Pfad gegen Israel und den USA. Zuletzt kam dann noch das Leugnen von Völkermord hinzu, worauf dieses türkische Haufen besonders Stolz ist. Ansonsten sind sie unfähig dazu irgendetwas Neues hervorzubringen. Genauso übrigens wie einige Versprengte der Torktazi-Site INN, die sich nun ein neues Biotop aufgebaut haben. Ich hätte früher darüber schreiben können, aber ich wollte warten und euch zeigen wie es aussieht, wenn Parasiten nur mit Parasiten verkehren.

Wie ihr seht passiert dort nichts, ausser dass Iran zu Irna gemacht wird und dem vollmundigen Versprechen eine iranische Online-Präsenz zu erschaffen. Derjenige, der das ankündigt, tut dies übrigens seit 7 Jahren, und wie ihr seht ist dieses Forum schon seit seinem Bestehen tot. Mal schauen ob mein Beitrag einige Holhköpfe dort zusammen schweist, wie das schon oft in der Vergangenheit der Fall war. So sind z.b. Madrassa of Time dem als vierjähriger Jesus begegnet ist, und der Österreichische Blogger Aron Sperber, der pädophile Kommentare auf seinem Blog toleriert, beste Freunde geworden. Deshalb sind auch Jens Berger, Emran Feroz, zusammen mit dem berliner Torktazi-Rapper eine homoerotische Dreier-Ehe eingegangen, deren Basis Anti-Iranismus und der Hass auf den Blog Tangsir ist. Meinen Namen kennt ihr gut genug. Dieser Blog führt die richtigen Menschen zusammen und darauf bin ich stolz.

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