Gefesselt, geschlagen, beraubt, feminisiert und auf seine Kleidung uriniert

Fast sein Leben lang musste David Sonboly unter der Schikanen seiner gleichaltrigen türkischen und arabischen „Mitbürger“ leiden. Diebstahl, Körperverletzungen, Freiheitsberaubung und Psychoterror nach Torktazi-Art ist kein Mobbing, sondern geht weit darüberhinaus. Die deutschen Behörden blieben untätig und entwürdigten David noch weiter, indem sie ihn mit seinen Tätern an einen christlichen runden Tisch sitzen liessen. Minderheiten wissen, dass man sich bei solchen Problemen nie an die deutsche Polizei oder Staatsanwaltschaft wendet, sondern das Weite sucht.

Die Beschreibung dessen was das Kind und der jugendlicher David Sonboly erdulden musste, ist sicher ein Extrembeispiel dessen wie es Kindern und Jugendlichen in Deutschland ergeht, die nicht dem Imperium der Umma angehören. Für die Deutschen Kinder und Jugendlichen, die ähnliches durchleben ist es sicher nicht leichter mit dieser Situation klar zu kommen, aber immerhin finden sie Trost und Rückhalt in der eigenen Familie und Umfeld. Letztendlich ist das Gefühl zur Mehrheitsgesellschaft anzugehören, wenn schon kein richtiger Trost, so doch wenigstens besser als nichts.

Die Minderheiten, die allerdings in Deutschland leben, überleben viel eher als, das sie leben. Immerzu müssen sie ihre Identität und ihr Leid verbergen, denn schon das ist Provokation genug für die Herrenrasse der Torktazi. Wer zudem schwach ist und sich nicht wehren kann, endet als Folterobjekt und Sklave der Torktazi. Wir Minderheiten in Deutschland, die keine Türken und Araber sind, stehen zwischen den Stühlen und wissen, dass uns niemand helfen wird.

Der Terror in Deutschland, der vor allem von den Türken ausgeht, hält die komplette deutsche Gesellschaft in Geiselhaft. Die Deutschen sind froh, wenn die Ausländer sich gegenseitig bekriegen, damit sie wenigstens ein wenig entlastet werden. So denke sogar ich. Lieber die Türken hauen nach Deutschland ab, als, dass sie uns weiterhin im Orient jagen, foltern und töten. Beim Überleben ist sich jeder der Nächste. Dabei ist dieser Blog der Versuch, Abseits all der Deutschen- und Deutschland-Feindlichkeit, die es auch unter den Iranern gibt, ein Beispiel zu liefern, dass man sich nicht gegen das eigene Gastland wendet und auch wenn man seine Politik zutiefst kritisiert, so sollte das Bewusstsein herrschen an diesem Gemeinwesen teilzuhaben. Teilhabe natürlich nicht nach der Definition der Deutschlandhasser, nach der es nur um Forderungen geht. Nein, Teilhabe dadurch, dass man etwas zurück gibt und mag diese Gesellschaft noch so undankbar sein. Wenn aber das Gefühl überwiegt diesem Land nicht wohlgesonnen zu sein, dann ist die einzig richtige Entscheidung abzuhauen und sich ein neues zu Hause zu suchen. Das ist der Anspruch dieses Blogs, und ich glaube auch der Anspruch sehr vieler anderer Iraner in Deutschland.

Seit sechs Jahren stellt dieser Blog diejenigen bloß, die sich über Terroranschläge im Westen freuen oder sogar hinterher eine Rechtfertigung für Gewalt gegen unbeteiligte Zivilisten konstruieren. Die Wurzel dieses Hasses ist dieselbe, die den Hass der Araber und Türken gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft ausmacht. Nicht jeder Araber und Türke ist so und nicht jeder Mensch aus einem türkischen oder arabischen Land ist auch gleichzeitig ein Moslem oder ein Türke oder Araber. Wieso aber differenzieren, wenn es um das Überleben geht. Mit gesundem Menschenverstand möchte man nicht herausfinden ob ein Araber und Türke eine Ausnahme von der Regel ist, wenn man diese nachts und alleine auf der Strasse antrifft. Das trifft übrigens auch für mich zu, der phänotypisch für ein Araber und Türke gehalten wird und ich kann nicht anders als die Kränkung hinzunehmen und dafür Verständnis zu haben.

Es ist beschämend was Araber und vor allem Türken seit Jahrzehnten in Deutschland abziehen. Man muss keine Türken und Araber hassen, um sie zu verachten. Die Torktazi pauschal gesagt, oder das destruktive Denken und Handeln der meisten Türken und Araber, differenzierter ausgedrückt, MUSS man verachten, denn ansonsten wäre ihr Denken und ihr Verhalten  eine annehmbare Alternative, was sie nicht ist und auch nicht sein darf.

Im Grunde ist es unerheblich ob man als Muslim aufwächst oder mit dem Islam als Ideologie und Religion in Berührung kommt. Dieser einer Hass, diese große Kränkung, (Kineye bozorg), der Zorn alles zu zerstören was dem eignen Willen missfällt, ist so sehr Teil der Mentalität der Menschen aus dem Nahost, dass man es ein Leben lang nicht gänzlich ablegen kann, selbst wenn man sich dagegen wendet. Wie ein trockener Alkoholiker müssen wir uns Foltergedanken, Zerstörungswunsch, Mord und Totschlag jeden Tag aufs Neue verbieten. Aber was bleibt für Türken und Araber übrig, wenn sie all das ablegen, wofür der Islam den Grundstein gelegt hat?

Die Menschen aus Iran haben wenigstens ihre Geschichte, Kultur und Sprache als Zufluchtsstätte, aber wohin flüchtet ein Araber oder Türke? Dabei gibt es einige Beispiele von Türken und Araber, die sich hier integriert haben. Damit ist nicht der ominöse Gemüsehändler gemeint, denn auch er kann Jahrzehnte friedlich neben Deutschen leben und ihnen trotzdem voller Missgunst verbunden sein. Es geht um diejenigen, die nicht versuchen eine Symbiose aus ihrem Islam und dem Leben hier zu gestalten. Nur diejenigen können sich erfolgreich vom Kineye Bozorg befreien, die den Islam oder die Herrenmenschen-Ideologie des Türkentum ablehnen und überwinden. Es gibt keinen anderen Weg. Der Hass gegen den Westen und die restliche Welt ist das was uns Muslime eint. Wir wünschen Israel den Untergang und wir freuen uns, wenn im Westen dieselbe Angst herrscht wie bei uns daheim. Wir denken so, weil wir kein Gewissen mehr haben oder weil wir so opportunistisch und schwach sind uns dem diktatorischen Kollektivismus des eliminatorischen Hasses auszuliefern.

Wer die Minderheiten nicht besonders schützt und andere Kulturen verdammt, gehört nicht in die zivilisierte Welt. Wer Krieg führen möchte, muss Soldat werden und er gehört an die Front. Nicht in Einkauspassagen, mordend auf den Strassen oder Genitalien schneidend und sie in den Mund des Opfers stopfen, wie im Bataclan. Ja liebe deutsche Zeitungsleser. Die schmutzigen Details kennt ihr nicht und die wird man euch auch tunlichst vorenthalten. Vorgewarnt sind diejenigen, die kritisch sind und auch mal andere Medien als Deutsche konsultieren.

David Sonboly,

Man hat dich unter Psychopharmaka gesetzt und dich ein weiteres mal gedemütigt als du mit deinen Peinigern am christlich-runden Tisch Frieden schliessen musstest. Ich weiss es nicht, aber du hast sicher liebevolle und arbeitsame Eltern, die nur das Beste für dich wollten und tatsächlich gedacht haben, man könne sich auf deutsche Beamte und ihre Lösungen verlassen. Leider hat euch niemand erzählt, dass auch die Deutschen Sklaven der Verhältnisse sind. Ihr hättet alles misstrauen sollen was euch die Medien, Gerichte und Polizei erzählen. Ihr wisst wie es die letzten 1400 Jahre in unserer Heimat zuging und ihr wart naiv zu glauben, dass nur weil die Türken und Araber hier in Deutschland eine Minderheit gegenüber der Minderheitsgesellschaft bilden, ihr in relative Sicherheit wärt.

Nun habt ihr die traurige Gewissheit, dass das Leben eures Kindes verpfuscht wurde. David nannte sich Ali, um angenommen zu werden, aber das half nicht, denn seine Höflichkeit hat ihn sofort als ein Nicht-Ali ausgewiesen. Trotzdem ist er bei seinem Spitznamen geblieben, bis er den falschen Pfad angeschlagen hat. Sein Zufluchtsort waren Breivik, Amok, und ein faschistisches Menschenbild. Das erzählen uns zumindest die deutschen Medien und die deutsche Polizei. Dieselben erzählten uns aber auch nach Sylvester 2016 in Köln, dass es keine besonderen Vorkommnisse gab.

Ich kenne die Opfer deiner Blutat nicht David, aber du hast sie willkürlich getötet und dafür kann es niemals eine Entschuldigung oder Rechtfertigung geben. Es tut mir leid, dass ich als dein Hammihan dir nicht zur Seite stehen konnte, um dich von diesem dunklen Pfad abzubringen. Es tut mir leid, dass du nie erfahren konntest wer du warst. Dass was mit dir posthum noch an Schindluder getrieben wird, ist besser nicht mehr mit zu kriegen. Ruhe in Frieden David Sonboly.

Dieser Beitrag wurde unter Iran, Islam, Türkische Unkultur, Völkermord veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Gefesselt, geschlagen, beraubt, feminisiert und auf seine Kleidung uriniert

  1. Pirouz K schreibt:

    „Es tut mir leid, dass ich als dein Hammihan dir nicht zur Seite stehen konnte, um dich von diesem dunklen Pfad abzubringen.“
    Same here.

  2. FreiHerz schreibt:

    Ganz großartiger Artikel!!
    Das beste, was man im deutschen
    Mediendschungel dazu lesen kann!
    Herzlichen Dank!

  3. Tangsir schreibt:

    Danke FreiHerz, kennen wir uns?

    Die Hetzjagd auf Iraner geht weiter. christine rölke-sommer, die als Kommunardin bei der taz gelistet ist, schreibt seit Ewigkeiten gegen Israel und den Juden: http://www.taz.de/!ku400/

    Nun hat diese christliche Fotze die Iraner entdeckt und attestiert ihnen überwiegend ein faschistisches Selbstverständnis:

    http://www.taz.de/FAZ-ueber-den-Angriff-in-Muenchen/!5327987/

    dieses ariertum ist schon etwas älteren datums
    http://www.carta.info/82880/muenchen-und-die-sehnsucht-weiss-zu-sein/
    thematisiert es
    und bei https://tangsir2569.wordpress.com/
    können Sie nachlesen, wie sich dies ariertum heutzutage+hierzulande präsentiert

    Der erste Link ist recht polemisch und vermischt ein tatsächlich existierendes Problem „rassistisches Ariertum“ mit Islamgegnerschaft und Widerstand gegen das Torktazi-Regime in Iran. Dann schwenkt sie auf meine Seite und bezichtigt mich des Ariertum.

    Nun Christine, dieser Blog bewirbt sicher kein xy-tum, sondern die Kulturen dieser Welt. Das xy-tum überlasse ich dir antizionistische Scheisschlampe, die Tag ein Tag aus gegen Israel hetzt und behauptet es würde gegen das Völkerrecht verstossen.

    Die Problematik des „rassistischen Ariertums“ bei wenigen, eher jungen und unreifen Iranern gibt es tatsächlich, aber es gibt vor allem die Cyber-Hizbollah aus Iran, die gezielt im Ausland Zoroatrismus, Islamgegenerschaft und Faschismus vermischen wollen. Davon kündet auch der erste Link. Der Disclaimer am Ende des Textes ist eher irreführend, und zeigt, dass Ferndiagnosen meistens in die Hose gehen.

    Nun zurück zu Rölke-Sommer. Na du elende Doppelnachnamen-Idiotin. Ich demaskiere dein Scheiss-Christentum ganz schön auf meine Seite was? Friss dich daran satt du christliche Scheiss-Fanatikerin und wenn du noch nicht genug hast kack ich dir auf einen Teller, damit du dich an meinem frisch geckakten laben kannst. Und noch was, steck dir dein Ariertum in den Arschloch du Ekelchristin.

    • Tangsir schreibt:

      Wie ich sehe ist der Autor des ersten Links Alex Shams von der Seite ajammc. Über diese Geschichtsfälscher hatte ich auch schonmal geschrieben. Die haben sich eine neue Seite gegeben: http://ajammc.com/

      Wie es aussieht geht es immer noch gegen Iraner, die gegen den Islam sind und sich gegen die türkischen Dynastien und arabischen Kleriker wenden.

      Darüberhinaus vertritt Alex Shams die palästinensiche Sache und ist ein ganz übler Judenfeind:

      http://www.huffingtonpost.com/author/alex-shams

      Christine Rölke-Sommer ist also bewusst eine Antiiranerin und Antisemitin.

  4. Tangsir schreibt:

    Es gibt einen Zusammenhang zwischen Psychopharmaka und Selbstmorde/Amokläufe:

    http://amokantidepressiva.blogsport.de/

    „“Alle Jugendlichen, die in den letzten zehn Jahre in Amerika Amok gelaufen sind, wurden mit Psychopharmaka behandelt, hautsächlich Antidepressiva.“ Diese Stoffe zur Beeinflussung des Gehirns, so „Freeman“, seien dafür bekannt, dass sie gewalttätige Gedanken und Handlungen auslösen. Die Gesundheitsbehörden wissen das und es steht auch als Warnung auf den Beipackzetteln. Tatsächlich verursachen die psychiatrischen Drogen eine Entfremdung von der Realität. Die Schützen wissen nicht mehr wo sie sind. Sie sehen ihre Klassenkameraden nicht mehr als Menschen, sondern als leblose Objekte und als Ziele.“ Sie seien so gefühllos und von der Realität entfremdet, so „Freeman“, dass Sie am Ende auch ohne Probleme zur Selbsttötung fähig seien.“ [Quelle: owalzt.de]

    Diese Entwicklung schwappt nun nach Europa und Asien über.
    Es gab kurzzeitig in der deutschen Presse die Info welche Medikamente genau David Sonboly einnahm. Diese Info lässt sich jetzt nicht mehr finden. Danke an die Pharmaindustrie.

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