Auftragsjournalismus und der tägliche christliche Wahnsinn

SPD Wahlplakat AntiklerikalIn diesem Blogeintrag, geht es wie in vielen anderen Blogeinträge auf diesem Blog, um die Zusammenarbeit von Professionellen Muslimen mit professionellen Christen. Dazwischen gibt es da noch christliche und muslimische Dhimmis, die im Auftrag dieser beiden globalen Ideologien tätig sind und sich dabei den Mantel der Demokratie und Aufklärung umhängen. Zeit diesen antiaufklärerischen Cretins ihr Platz zuzuweisen und sie ihrer Camouflage zu berauben.

Als erstes widmen wir uns Tomas Spahn zu, der bei Roland Tichy schreibt, aber auch für die Welt und andere Zeitungen. In seinem neusten Machwerk wird die SPD kritisiert und zurecht bemängelt, dass die SPD als „Tochter der antiklerikalen Aufklärung“, sich von seinen Wurzeln entfernt hat, nur um darauf folgendes zu schreiben:

Schauen wir nun, liebe SPD, einmal auf Juden- und Christentum. Beide haben eine lange Geschichte der Vergeistigung und der Aufklärung hinter sich. Auch haben weder Juden noch Christen auf Grundlage ihrer heiligen Bücher jemals einen Weltherrschaftsanspruch deklariert, wie dieses unabweisbar im Islam mit der strikten Trennung der Welt in ein „Gebiet des Schutzes“ (Dar al’Islam als alles Land unter islamischer Herrschaft) und ein „Gebiet des Krieges“ (Dar al’Harb als alles Land, in dem der Islam erst noch zur Herrschaft gebracht werden muss) stattfindet.

Hierbei handelt es sich um das alte Narrativ der „jüdisch-christlichen Kultur“. Mit dieser Vermischung von Religion und Kultur soll genau das bewerkstelligt werden, was beabsichtigt ist, nämlich die Vermischung von Religion mit Kultur, wobei es sich bei beiden um getrennte Sachverhalte handelt. Die gläubigen Muslime und Christen haben aber auch kein Problem mit der Vermischung von Staat und Religion, was wir genauso in Iran erleben können, wie auch in Deutschland.

Es ist nicht statthaft nur die „heiligen Bücher“ dieser drei Religionen miteinander im Vergleich antreten zu lassen, zunächst einmal weil das Judentum eine Minderheit ist und zum anderen nicht missioniert. Die Teufeleien des Christentums in Bezug auf Kulturvernichtung, Kolonisation und Völkermord sind hinreichend dokumentiert. Ihr Weltherrschaftsanspruch gründet sich auf ihr Universalherrschaftsanspruch und noch heute herrscht die spanischstämmige Nomenklatura in Südamerika, mit dem Rückhalt der christlichen Kirche, über die verarmten Eingeborenen. Der Faschismus ist das sichtbare Aufbäumen der christlichen Kirchen gewesen, die sich gegen Enteignung und der Trennung von Staat und Kirche wendeten. In ihrem Auftrag rotteten Nazis und Faschisten vor allem säkulare und antiklerikale Kräfte aus, und deshalb auch ist die SPD eine Partei ohne Seele, wenn sie sich nicht zu ihren aufklärerischen Wurzeln bekennt und diese sogar negiert.

Indem Spahn dem Christentum und dem Judentum Vergeistigung und Aufklärung attestiert, will er einen künstlichen Gegensatz zum Islam schaffen. Säkulare Gesellschaften sind in der Lage pragmatisch Werte aus Religionen zu übernehmen, ohne sich zu ihren Sklaven zu machen. Als Beispiel ist die Arbeitsethik zu nennen, das ganz wunderbar ohne Christentum funktioniert. Da es aber den Christen um die Weltherrschaft geht und darum sich penetrant anderen aufzuzwingen, möchten sie auch die Sphäre der Aufklärung und des Geistes besetzen. Selbst Menschenrechte, Pluralismus und Demokratie sollen wir den Christen verdanken. Diese ungerechtigfertigten Claims, resultieren nur aus dem schmutzigen Charakter gläubiger Christen heraus zu lügen, dass sich die Balken biegen, und dümmliche Vergleiche anzustellen, wie weiter oben im Zitat.

Das Destruktive am Islam ist nicht nur der Koran, sondern auch die Sunna, also das Leben des perversen muslimischen Propheten, dem alle nacheifern sollen. Die Vergewaltiger in Köln sind Mohammed Rassulollah, Die Terroristen des islamischen Staates sind Mohammed Rassulollah. In Saudi-Arabien gibt es sehr viele Mohammad Rassulollahs. Ein normaler „Muslim“, der ein Gemüseladen hat, und weder seine Frau verprügelt, noch seine Kinder unterdrückt ist kein Mohammad Rassulollah.

Das was Tomas Spahn aufführt ist die gegenaufklärerische Lüge, die sich die Christen zurechtgelegt haben, damit man ihnen ihre Nazi-Vergangenheit und Nazi-Gegenwart nicht ansieht. Hinzu sollte Tomas Spahn so redlich sein Zitate der Gründerväter der SPD zu bringen, aus denen klar hervorgeht, dass sie sich gegen die christlichen Kirchen und ihrer illegtime Macht und Besitz wendeten. Auf der verlinkten Seite kann man viele antiklerikale Karikaturen von vor 100 Jahren bewundern. Schon damals war das Problem der Kirchenstaat Deutschland, und nur ihr ist es zu verdanken, dass sich fanatische Muslime heute in Deutschland einnisten.

Judentum, Christentum und Islam sind abrahamistische Religionen, aber nur das Christentum und der Islam richten sich gegen moderne und aufklärerische Werte. Es ist ein Unding von einer aufgeklärten Kirchen zu sprechen, schon gar nicht in Deutschland, wo sie weiterhin in jede Ritze dieses Staates und Gesellschaft ihr religiöses Gift verspritzen. Es gibt natürlich auch Lichtblicke im deutschen Journalismus, diese sind aber mit der Lupe zu suchen. Ich zitiere die wichtigsten Stellen:

Aktuellen Zahlen zufolge werden die Kirchen 2016 eine Rekordsumme von 510 Millionen Euro Steuergeldern von den Bundesländern erhalten. Von 1949 bis 2016 haben die Kirchen insgesamt über 16,8 Milliarden Euro nur an Staatsleistungen eingesackt. Diese Staatsleistungen haben nichts mit den 10 Milliarden Euro Kirchensteuer zu tun, die der Staat von den Steuerzahlerinnen und -zahlern jährlich eintreibt. Bei den Staatsleistungen handelt es sich um längst verjährte Entschädigungszahlungen: Im Jahr 1803 enteignete die Reichsdeputation die Reichskirche und gab hunderte Klöster und Ländereien von fast 100.000 Quadratkilometern an weltliche Fürsten, die ihren Besitz unter Napoleon verloren hatten. Im Gegenzug mussten die Kirchen entschädigt werden.

Richtig ist, dass die meisten Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, etwa Kindergärten, Sozialstationen oder Krankenhäuser, ohnehin schon direkt aus der Staatskasse und nicht über die Kirchen finanziert werden. Über den Eingangstüren hängt ein Kreuz, aber das Geld kommt vom Staat – zusätzlich zu den Staatsleistungen und zusätzlich zur eingetriebenen Kirchensteuer.

Hinzu kommen noch etliche Subventionen von staatlicher Seite. So finanzieren die Steuerzahler mit tausenden Euro die sogenannten Kirchentage. Nach Schätzungen des Kirchenkritikers Carsten Frerk blechen die Steuerzahler in Deutschland, egal ob gläubig oder nicht, jährlich 19,9 Milliarden Euro an die katholische und evangelische Kirche. „Wo Kirche drauf steht, ist meistens der Steuerzahler drin“, bemerkt Frerk treffend. Problematisch ist zudem, dass diese sozialen Einrichtungen oft nur Kirchenmitgliedern zur Verfügung stehen, sprich, Menschen ohne Konfession können die staatlich finanzierten Einrichtungen der Kirche häufig gar nicht nutzen.

Der Staat sollte sich aus kirchlichen Angelegenheiten einfach raushalten – und er sollte erst recht nicht für sie blechen. Abgesehen von den horrenden Staatsleistungen erhalten die Kirchen noch andere Privilegien, von denen normalsterbliche Steuerzahler nur träumen können: Die Kirchen sind von der Umsatz- und Erwerbsteuer befreit. Darüber hinaus zahlen sie auf ihre gigantischen Vermögen und dessen ebenso gigantische Zinsen keine Kapitalertragsteuer, und für ihre läppischen 800.000 Hektar Landbesitz auch keine Grundsteuer. Der liebe Herrgott scheißt auch hier auf den größten Haufen.

Wie wir sehen sind die christlichen Kirchen in Deutschland, wie die Ulama in Iran. Es braucht kein Öl, um sich am Wohlstand des Volkes zu mästen. Da wo es ein Überschuss gibt, sind auch schon die professionellen Kinderschänder des Christentums und Islam an Ort und Stelle. Im zitierten Beitrag war von den Kirchentagen die Rede, deren Finanzierung dem Steuerzahler obliegt. Hamideh Mohagheghi bezeichnet sich als muslimische Theologin und Juristin und ist oft gesehener Gast auf den Kirchentagen der Evangelen und Katholen. Hamideh Mohagheghi ist darüberhinaus und hier zitiere ich aus Wikipedia, Mitglied des Arbeitskreises „Christen und Muslime“ im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, sowie des Kuratoriums der Christlich-Islamischen Gesellschaft. Auch in der Fernsehsendung Wort zum Freitag referierte sie. Mohaghegi wurde vom damaligen Bundesinnenminister Thomas de Maizière als Teilnehmerin der zweiten Deutschen Islamkonferenz berufen.

Religionsvertreter ziehen am 3.6.2014 in Essen Bilanz "50 Jahre Begegnung von Christen und Muslimen" und stellen das neue Handbuch zum christlich-islamischen Dialog vor. Bild: Die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi bei der Veranstaltung.Wie wir sehen haben sowohl evangelische, als auch die katholische Kirche schon seit Jahrzehnten Vorarbeit geleistet, um solche Muslimischen Eiferer zu finanzieren und sie ins Rampenlicht zu hieven. Glücklicherweise verzichtet Mohagheghi von sich aus sich als Iranerin zu bezeichnen, und empfindet keine Verbindung zum Land von Kasravi und Ferdowsi. Die Beine macht sie nur für Mohammad Rassulollah und vielleicht noch für Cengiz Khan breit. Ansonsten bestätigt sich eine These von mir, dass Torktazi grundsätzlich hässliche Menschen sind.

Erst kürzlich war diese Torktazi-Frau und Vertreterin der Gegenaufklärung in Berlin zugegen, wo man sie in wissenschaftliche Runde zu Wort kommen liess, anstatt gemeinschaftlich die alte Antiiranerin auf offener Bühne zu verprügeln. Dort sagte sie im Auftrag Allahs und des pädophilen Propheten Mahumääd: „Durch den Glauben kann man Gewalt lenken, sie zivilisieren. Das Spannungsfeld, in dem der Mensch lebt, kann durch Religion überwunden werden.“

Damit hört es aber nicht auf, denn auch Rainer Herrmann muss sich als christliche Hure dem Gott Allah gefällig zeigen und verarscht wieder das deutsche Publikum. Genauso wie Spahn im Christentum Vergeistigung und Aufklärung sieht, sieht Hermann im Islam Säkularismus, Pluralismus und Demokratiefähigkeit:

Erst Vordenker des politischen Islams – wie Abul Ala Maududi (1903 bis 1979) und Sayyid Qutb (1906 bis 1966) – haben den Anspruch erhoben, dass der Islam alle Aspekte des Lebens regle. Zwei Jahrhunderte bevor Niccolò Machiavelli (1469 bis 1527) sein Meisterwerk „Il Principe“ schrieb, nahm Ibn Nubata in der islamischen Welt dessen Staatsphilosophie der Renaissance vorweg. Ein weiteres säkulares Geschichtsbild entwickelte Ibn Khaldun (1332 bis 1406). Scharia bedeutet „der Weg zur Wasserquelle“, sie steht für den Weg, etwas „islamisch“ zu tun, also zu unterscheiden, was gut ist und was verwerflich. So hatte die Gemeinde in einer öffentlichen Versammlung durch Akklamation einen neuen Kalifen „gewählt“; diese Huldigung (baia) bildete ein Vertragsverhältnis zwischen dem Regierenden und den Regierten. Das koranische Gebot des Beratens (shura) fordert zudem die Regierenden auf, eine Partizipation der Regierten zuzulassen.

Wir sehen wie Hermann verzweifelt versucht den islamischen Fanatismus als modernes Phänomen zu interpretieren, dass es so erst seit knapp 100 Jahren gibt. Zuvor soll alles in beste Ordnung gewesen sein und es gab keine kulturelle Vernichtung, arabische Kolonisation und Völkermorde im Auftrag Allahs. Die Scharia wird irrigerweise von Hermann als interpretierbar bezeichnet, was es nicht ist. Desweiteren ist es ein ganz schön dreistes Stück Ibn Khaldum und Nubata als Vorläufer der Renaissance und Aufklärung zu verklären. Dazu ist nur eine christliche Hure wie Rainer Hermann fähig, der ganz bestimmt von Petrodollars profitiert.

Türk-Deutsch Liebe

Zum Schluss eine Auftragsarbeit von Gustav Seibt, der in Zeiten der Islamisierung der Türkei, die Liebe zwischen Türken und Deutschen entdeckt. Interessant, dass deutsche Monarchen und Kleriker schon mit den Osmanen verbunden waren. Erst waren sie Bündnispartner beim Völkermord gegen Armenier, nur um dann sich später, unter Nazi-Flagge, von den Türken zum Holocaust inspirieren lassen. Über diese ganze Zeit bis in die Jetztzeit hinein, hat das nationalsozialistisch-christliche Deutschland Türkentum und Islam unterstützt. Und was als Liebe zwischen Türken und Deutsche daherkommt, ist die Zementierung von Zwangstürkisierung und Kulturvernichtung.

Die SPD ist seit dem Godesberger Programm 1959 nicht mehr wählbar, da sozialdemokratisch entkernt und in die christliche Volksseele aufgegangen. In der Presse hat man nicht viel Wind um die laizistische SPD-Gruppe gemacht, dessen Sprecher der Sachse Rolf Schwanitz ist, und die vom Bundesvorstand ausgebremst werden soll.

Die Laizisten verweisen auch auf die stark anwachsende Gruppe der Konfessions- und Religionslosen in Deutschland. Die machen inzwischen ein Drittel der Bevölkerung aus. In Ostdeutschland gehören sogar etwa 70 Prozent der Bevölkerung keiner Glaubensgemeinschaft an. Die beiden großen Kirchen kämpfen mit einem Mitgliederschwund. Gleichzeitig wächst die Zahl der Muslime in Deutschland: Rolf Schwanitz:

„Wir sind nicht mehr wie 1945 eine Bevölkerung, die zu 95 Prozent aus Christen besteht. Nach unserer Überzeugung muss das Verhältnis zwischen Staat und Religion neu justiert werden, neu ausgerichtet werden, im Sinne eines gleichen Abstandes für alle.“

Hiermit zeigt sich nicht nur, dass es im Osten und Sachsen auch aufklärerische Stimmen und nicht nur Pegida-Scheisse gibt. Es zeigt sich zum anderen, dass Merkel und Gauck extra zur Volkserziehung der größtenteils unchristlichen Ossis von der CDU und christlichen Kreisen eingesetzt wurden, obwohl die Mehrheit der Ostdeutschen auf beiden christlichen Ratten scheisst und sich durch sie nicht repräsentiert sieht. Dem Gauck haben sie inzwischen sogar ein Maulkorb verpasst, damit er wegen seinem dummen Gellaber, nicht von einfachen Bürgern aus dem Osten auf offener Strasse verprügelt wird. Schande über die SPD, dass sie laizistische Kräfte aus der eigenen Partei bekämpft.

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9 Antworten zu Auftragsjournalismus und der tägliche christliche Wahnsinn

  1. Tangsir schreibt:

    Ich zitiere aus einem Kommentar aus dem verlinkten Artikel bei tp:

    Zitat aus dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803:

    „Den sämmtlichen abtretenen geistlichen Regenten ist nach ihren verschiedenen Graden auf lebenslang eine ihrem Range und Stande angemessene freie Wohnung mit Meublement und Tafelservice, auch den Fürstbischöfen und Fürstäbten des ersten Ranges ein Sommeraufenthalt anzuweisen; wobei sich von selbst versteht, daß dasjenige, was ihnen an Meublen eigenthümlich zugehört, ihnen gänzlich überlassen bleibe, das aber, was dem Staate zugehört, nach ihrem Tode diesem zurückfalle.“

    Also im wesentlichen eine lebenslange Rente der Enteigneten (nicht der Kirche!) bis zu ihrem Tod. Diese Zahlungen müssten somit eigentlich längst beendet sein. Aber die Kirchen haben es irgendwie geschafft, diese personengebundenen Zahlungen in dauerhafte Ansprüche zu überführen.

    Nebenbei bemerkt halte ich den CDUler Markus Koob wegen seiner Argumentation als Verfassungsbrecher und die von den Linken vorgeschlagene einmalige Ablösung als verfassungswidrig.

    Ausführlicher gibt es das (vor zwei Jahren hatte Die Linke schon einen ähnlichen Gesetzentwurf eingebracht) von dem auch im Beitrag erwähnten Carsten Frerk:

    > http://hpd.de/node/15222?nopaging=1

  2. kothny schreibt:

    Ich habe dies alles in einem aktuellen Video verarbeitet.

    • Tangsir schreibt:

      Dieser Woelki sieht so unnatürlich aus mit seiner glatten Haut. Wie so ein ekelhafter Kinderschänder sieht er aus, oder wie jemand, der seit langem Kinderschänder vor Verfolgung schützt. Letzteres ist Fakt, umso trauriger, dass so ein Woelki überhaupt ernst genommen wird. In einer Demokratie haben Pfaffen und Kleriker ihr dreckiges Erzbischof-Maul zu halten. Erik, du bist auch selber Schuld diesen Typen überhaupt ernst zu nehmen.

  3. Danial schreibt:

    hallo tangsir, eine sache wundert mich an dir: die meisten iraner, die wie du gegen den islam sind sind meistens aus meiner erfahrung gleichzeitig flammende anhänger des shahs und schwälgen immer in nostalgie. dir entnehme ich aber dass du den shah überhaupt nicht magst, wie passt das zusammen ? das sprengt ein wenig mein schwarz und weiß denken nach dem motto: iraner hasst islam, also liebt er den shah. du wirst ja bestimmt wissen was ich meine sepazgozaram

    • Tangsir schreibt:

      Hallo Danial,

      Deine Frage ist leicht zu beantworten. Schahanhänger, also Shaholahis, sind zum einen gegen die demokratische Idee und zumeist gehören sie der Kaste der Seyeds an oder sind türkischstämmige Menschen, da auch die Schahs in Iran allesamt Türken waren.

      Hinzu kommt, dass gerade der letzte Schah ein glühender Antisemit und Muslim gewesen ist, genauso wie sein heutiger Sohn die Pilgerfahrt in Mekka absolviert hat, ein bekennender Schiit ist und die Kaste der Mullahs schützt. Er möchte ausserdem die Verfassung seines Vaters wiederherstellen, die islamistisch geprägt war:

      https://tangsir2569.wordpress.com/2014/06/25/mohammad-reza-halb-qajar-und-israel/

      Wir Iraner, die uns gegen den Islam wenden, tun es genauso gegen türkische Fremdherrscher und ihre Unterstützer. Hinzu kommt, dass der Reichsgründer Kourosh die Juden die Freiheit geschenkt und aufgetragen hat ihren Tempel in Jerusalem zu bauen.

      https://tangsir2569.wordpress.com/2016/03/10/the-very-first-zionist-cyrus-the-great/

      Die heutigen Monarchisten aber sind zum einen glühende Antisemiten und gegen den Westen gerichtet, als auch in vielen Fragen hinter dem Mullah-Regime.

      Schaholahis sind zutiefst kriminelle Personen und meisten aus dem Stamm der Afshar, Qajar und die der Pahlavi, die jedoch ebenfalls aus dem Stamm der Qajar hervorgegangen ist.

      • Danial schreibt:

        Hmm, ok das ist ja komisch ich bin selbst auch Azeri aus Iran (tebriz) aber bei uns denkt man immer das der Shah, also der Vater vom Shah Reza die Aserbaidschaner nicht mochte. desweiteren dachte ich immer dass sein Sohn die Mollahs in die Schranken gewiesen hat (was deren groll gegen ihn erklären würde) und bitte fang nicht mit den seyeds an bei denen kriegt man ja das kotzen also erstens stimmt es in den meisten fällen eh nicht dass da irgendeine verwandschaft zum „Propheten“ herrscht und selbst wenn, was soll daran jetzt gut sein ? khamenei unser „geehrter revolutionsführer“ zum beispiel ist ja halb perser halb azeri, wie soll dieser selbsternannte seyid denn mit dem arabischen mohammed verwandt sein ? hmm also der einzige den meine eltern gut finden ist mossadeq aber er war doch auch turkmenischstämmig oder ? auf ihn können sich ja die meisten iraner einigen. achja und danke für die ausführliche antwort

        • Tangsir schreibt:

          Es heisst nicht tebriz oder Täbriz, sondern Tabriz, und es heisst Azari und nicht Azeri. Leider ist die iranische Sprache der Azaris von den Türken, im Laufe der Zeit, unter Zwang türkisiert worden. Der großartige Azari Ahmed Kasravi hat die ursprüngliche Sprache der Azaris erforscht und wurde von Torktazi umgebracht. Natürlich ist der Seyed-Titel mehr Fake, aber wie du weisst, spielt dieser Titel immer noch eine große Rolle in Iran. Der Sohn von Shah Reza hat seine letzte Frau aus Azerbaijan und seine Mutter war eine türkische Adelige von den Qajar, deshalb ist er ja auch als Psycho großgeworden, war vormodern und fürchtete Frauen.

          Mossadegh war ebenfalls ein qajarischer Adeliger und Großgrundbesitzer, und nicht zuletzt ein Antidemokrat. Über diesen Antiiraner wurde hier auf dem Blog auch schon geschrieben:

          https://tangsir2569.wordpress.com/turkentum/mossadegh/

          Gern geschehen.

  4. Danial schreibt:

    [Von Tangsir editiert]

    Ich Azeri gehöre zum Dunstkreis der türkischen Kriminellen, die junge Iraner diffamieren und Artikel dieses Blogs plagiieren.
    Ich bin leider nicht klug genug mich zu verstellen. Nach dem dritten Kommentar wurde ich auch schon als Esel enttarnt.

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