Der Westen sucht die Konfrontation mit Russland

Zum Verständnis dieses Titels, reicht nur ein Blick in diverse deutsche Zeitungen. Russland und Putin so macht es den Eindruck, wollten sogleich den dritten Weltkrieg vom Zaun brechen. Auf einmal sind auch wieder Kinder und Frauen in Trümmerlandschaften interessant. Mitleid sollen wir empfinden, während die Türkei offen Krieg gegen kurdische Gegner des Islamischen Staates führt. Deutschland und die Nato stehen auf der Seite des türkischen Aggressors und Unterstützer des Islamischen Staates Erdogan.

Doch nun haben sich die kurdischen Milizen auch noch die Unterstützung Moskaus gesichert, das seit dem Abschuss eines russischen Bombers vom Typ Su-24 Ankara herausfordert, wo es nur geht.

Christoph Erhardt und Friedrich Schmidt von der FAZ, vertreten die Meinung das Russland als Provokateur die Türkei herausfordert. beide machen im weinerlichen Ton weiter:

Mehrmals hat Präsident Wladimir Putin Bitten des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan um ein Gespräch ausgeschlagen.

Wieso zum Teufel sollte sich überhaupt ein ehrbarer und seriöser Mensch mit dem Massenmörder Erdogan treffen? Es sind doch nicht alles solche Arschlöcher wie die Offiziellen der EU und NATO. Da macht der Putin mal was richtig und selbst das soll falsch sein. Reinhard Veser hetzt auf FAZ weiter:

„Man muss alles tun, damit es nicht zu einem Krieg kommt. Das ist jetzt die oberste Aufgabe“, sagte Kirill laut der Agentur Interfax. Diese Aussage freilich ergibt nur dann Sinn, wenn eine solche Gefahr besteht. Im Westen spricht davon bisher niemand – in Russland allerdings sehr wohl. Dort darf auch im staatlichen Fernsehen über die Möglichkeit von Atomschlägen schwadroniert werden. Und so ist wohl auch Medwedjews Warnung vor einer „dritten Welterschütterung“ zu verstehen.

Das sind nur zwei Artikel, die exemplarisch für die Kriegshetze der letzten Zeit stehen. Zum Teil von Leuten, die den Kalten Krieg nicht erlebt haben. Aber auch andere deutsche Zeitungen machen bei der Hetze gegen Russland mit. Selbst Anne Will musste sagen, dass sie Putin nicht mag. In dem Punkt wäre Neutralität nicht im Sinne einer parteiischen Berichterstattung. Die Nato und seine Verbündeten haben seit Jahren ein Schlachtfeld aus Syrien gemacht. Jetzt wo es zu einer russischen Befriedung der Region kommen soll, schreit die Nato laut nach einem Waffenstillstand. Im übrigen wäre es toll, wenn die deutsche Presse uns etwas über die Ziele und das Programm der zahlreichen „moderaten“ syrischen Rebellen berichten würde. Das tut sie nur deshalb nicht, weil die Ziele recht überschaubar sind: Dschihad und Sharia.

Die Kurden hingegen, die Gleichberechtigung praktizieren und Selbstbestimmung anstreben, werden im Auftrag der Türken und Saudis, vom Islamischen Staat massakriert. Die Unterstützung der Kurden durch Russland, wird von der deutschen Presse, ergo auch von der Nato, als Akt der Sabotage und Versuch der Spaltung betrachtet.  Und das im angesichts des Massenmordes gegen Kurden in Irak, Syrien und der Türkei. Überleben und Überlebenswille sind also ein Spaltungsversuch der Nato. Nur christliche Nazi-Drecksäcke sind zu so einer Logik fähig, deshalb versteht man sich auch so prächtig mit den türkischen Zielen. Die deutschen Medien bezeichneten bis zuletzt, die Angriffe gegen kurdische Zivilisten in der Türkei als „PKK-Offensive“. Über die letzten zwei Monate hinweg haben deutsche Medien den Massenmord an kurdischen Zivilisten ignoriert, und wenn zur Kenntnis genommen, dann nur um die Nachrichten der türkischen Regierung und Armee wiederzugeben. Selbst Rötzer von tp berichtet von der türkischen Unterstützung von Halsabschneidern:

Wenn die Nachricht im Kern zutrifft und nicht nur prosyrische und prorussische Propaganda ist, sperrt die Türkei zwar die Flüchtlinge aus Aleppo aus – angeblich sollen aber turkmenische Flüchtlinge durchgelassen werden -, lässt aber Kriegsgerät und Kämpfer die Grenze passieren. Nach Rami Abdel Rahman von SOHR soll es sich nicht um türkische Soldaten gehandelt haben, sondern um mehr als 300 Kämpfer der salafistischen, von der Türkei und Saudi-Arabien unterstützten al-Sham-Miliz, die von Idlib in die Türkei gekommen seien und von dort wieder unter Duldung der türkischen Behörden Richtung Azaz und Tal Rifaat gefahren seien.

In der Zeit wiederholt Merkel die Forderungen von Erdogan, während sie ihn mit Flugüberwachungsdaten über die Kurden beglückt. Massenmord hat schon immer Arbeitsteilung erfordert. Deutschland steht seit 100 Jahren fest an der Seite des türkischen Massenmordes und Zwangstürkisierung.

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