Völkermord und Zwangstürkisierung als Tabu

armenian-genocide-memorialUm die Frage zu beantworten warum der armenische Völkermord, und andere von Türken begangenen Völker- und Massenmorde in Zentralasien, Iran und Anatolien tabuisiert sind, gilt es weit zurück in die Geschichte zurück zu gehen. Unsere Eltern haben es vermieden über türkische Gräueltaten zu berichten. Seit dem großen mongolisch-türkischen Völkermord an Iranern, ausgeführt durch Cengiz Khan und Timur Lenk, sind viele türkische Stämme gen Westen gewandert und haben sich gewaltsam in Iran und Anatolien festgesetzt.

Von Anfang an begründeten Türken ihre Überlegenheit gegenüber den Eingeborenen Völkern dort auf ihre “rassische Zugehörigkeit” zu den Mongolen und sahen sich als Nachfahren der beiden Völkermörder, Cengiz Khan und Timur Lenk, denen sie nachzueifern versuchten. Das Ergebnis waren Kreaturen wie Mahmud von Ghazni, der Millionen Inder tötete und versklavte, und das kulturelle Erbe der Inder und Iraner im heutigen Afghanistan, Pakistan und Westindien zerstörte und ihre Reichtümer einheimste

Auch auf der Krim setzten sich die Mongoltürken fest und begangen für Jahrhunderte Massenmord und Versklavung, verfrachteten dabei Millionen von Europäern in die türkische Sklaverei und hinterliessen nur verbrannte Erde. Dasselbe geschah auch im osmanischen Reich, wo die Türken die Sklaverei des schwarzen Kontinents unterstützten und dabei Millionen von kastrierten schwarzen Sklaven als Söldner gegen Iran und Europa einsetzte.

Dieser Art von Terror gab es natürlich auch in Iran, wo die zahlreichen türkischen Fremdherrscher, die Schahs stellten (zuletzt vom türkischen Stamm der Afshar und Qajar), sich aber gleichzeitig als Perser ausgaben. Im selben Atemzug aber verehrten sie weiterhin Cengiz Khan und Timur Lenk und daher sind die letzten 1000 Jahre iranische Geschichte voll mit Massenmorden und Gräuel gegen die Einheimischen. Die Iraner mussten arbeiten, wohingegen die Türken paramilitärisch unterwegs, von der Frucht dieser Arbeit lebten und immer wieder ganze Städte ausradierten und aus den Schädeln der Iraner, nach dem Vorbild Timur Lenks, Türme bauten oder wie der Qajartork Fath Ali Dayuskhan, die Bewohner ganze Städte blenden liessen:

Diese fast 1000 Jahre türkische Besetzung, nach zweifachem Versuch die iranischen Völker auszuradieren, haben ihre Spuren hinterlassen. Nicht nur bei uns, sondern auch bei den Armeniern und den anderen Völkern in Kleinasien. Wer überleben möchte versucht zu vergessen und wird vor allem nicht das eigene Kind emotional aufladen, dass dieser den Konflikt mit den Türken sucht.

Wenn unsere Eltern und die der Armenier vormals aus ihrer Heimat ausgewandert sind, dann weil sie dieses Leben hinter sich lassen wollten. Hinzu kommt, dass Armenier zu einer kleinen Minderheit gehören und nirgends Schutz bekommen, deshalb geben sich auch viele gegenüber Türken und andere Moslems als Italiener, Iraner oder sonst was aus. Das nennt man dann übrigens weissen Genozid und die deutsche Regierung und Gesellschaft hat nichts dagegen, denn ihnen geht es nur um die Mehrheit der Türken hierzulande. Das Ergebnis dieses Verhaltens werden die Deutschen übrigens bald am eigenen Leib spüren.

Die Ausflüchte der Türken was das Thema Armeniergenozid angeht, sind nicht weiter ernst zu nehmen, und nur Ausdruck türkischen Faschismus. Umso betrüblicher, dass das Diktat der Leugnung von Völkermord von fast allen Türken befolgt wird, und auch die Minderheiten in der Türkei werden es sich nicht trauen gegen die offizielle und religiöse Doktrin des türkischen Staates zu verstossen und den Ausgleich mit Armeniern zu suchen.

Jedes mal höre ich das Argument “Die Türkei gewehrt Einsicht in die Dokumentationen und dann können sich armenische und türkische Historiker hinsetzen und das prüfen … Wieso lassen die Armenier die Einsicht in deren Dokumentationen nicht zu?” Es ist eine dreiste Lüge, dass Armenier keine Einsicht in irgendwelche Akten oder “Dokumentationen” verwehren. Unter Historikern gibt es auch keine Zweifel am erdrückenden Beweislast für den Völkermord an den Armeniern und die einzigen “Wissenschaftler”, die den armenischen Genozid leugnen, sind meist Revisionisten, die auch gerne den Holocaust leugnen.

Es geht hierbei auch gar nicht um Mitleid, Einsicht oder Wiedergutmachung, sondern darum, dass der türkische Faschismus immer noch intakt und für seine unmittelbaren Nachbarn eine Gefahr darstellt. Das zeigte nicht zuletzt die Unterstützung der Türkei für die Islamisten der ISIS in Syrien. Ausserdem darf nicht vergessen werden, dass die Türken sowohl vor dem ersten Weltkrieg zehntausende Armenier bestialisch umbrachten, als auch nach dem ersten Weltkrieg, wo sich die Armenier in ihren kleinen Enklaven zurückgezogen hatten. Der Hass und der Vernichtungswille gegenüber den Armeniern ist bis heute vorhanden. 1988, 1990 und 1992 gab es größere Progrome gegen Armenier in Azerbaidschan. Und wer wissen möchte wen Türken noch mehr hassen als Juden, Kurden und Griechen, kann die Antwort auf dem unteren Graphik sehen, wo die Anzahl von Hassreden gegen die jeweilige Religionsgruppe/Ethnie vermerkt ist:

Hate_speech_in_Turkish_news_outlets | Author 	EtienneDolet

Um diesen Hass zu verstehen, müssen wir wieder zurück zu Cengiz Khan und seiner militärischen Taktik, dem die Türken bis heute treu geblieben sind, zurückgehen. Damals wurde kein Flüchtiger am Leben gelassen. Die Mongolen und Türken verfolgten jeden und brachten sie um. Zivilisten, die sich versteckt hielten wurden bis auf den letzten umgebracht, und selbst Katzen und Hunde in diesen Regionen wurden komplett ausgemerzt. So eliminatorisch war und ist das Gebaren der Mongoltürken.

Mit der Niederlage des osmanischen Reiches, wurde nicht gleichzeitig der türkische Faschismus besiegt, sondern die Türkei wurde Alliierte des Westens und ist es heute nachwievor. Das schliesst Milliardenhilfen ein, oder genauso Ausübung von Druck auf Deutschland türkische Gastarbeiter ins Land zu lassen, denn wie sich jeder denken kann, kann kein Land sich von Raub und Völkermord alleine ernähren.

Das hat übrigens zu der heutigen Situation geführt, dass die Türkei sich militärisch mit den türkisch-autoritären zentralasiatischen Staaten verbündet hat und mittelfristig geht es um die Zerschlagung des Staates Armenien. Die Türken werden erst zufrieden sein, wenn Armenien aufhört zu existieren und es ein zusammenhängendes Territorium mit Azerbaidschan bilden kann, damit die Türkei weiter expandieren kann. Es ist leider so, dass die komplette Vernichtung der Armenier in dieser Region nachwievor ansteht, denn Türken dulden es nicht, wenn es Überlebende gibt.

Wären die Türken heute friedlich, würde man unter Umständen die Geschichte ruhen lassen und auch ihre Gebietsaneignungen nicht in Frage stellen, aber die Armenier sind vom Aussterben bedroht, und selbst Iran bleibt von den Destabilisierungsversuchen der Pantürkisten nicht verschont. In Zentralasien wo noch viele iranischstämmige Menschen leben, ist es ihnen verboten Persisch zu sprechen oder sich als Iraner zu erkennen zu geben.

Wie man sieht, haben wir es mit einer akuten türkischen Gefahr zu tun, die das Leben aller bedroht, die es mit Türken zu tun haben. Es gibt daher keine Alternative zum Paniranismus, und auch wenn die Armenier kein iranisches Volk sind, betrachten sich sowohl die Armenier und Iraner als Brudervolk und müssen in Zukunft füreinander einstehen. Das bedeutet auch, dass wir den Antisemitismus und Antiamerikanismus in unseren Reihen vehement widersprechen und in Israel und in den aufgeklärten westlichen Kreisen unsere Verbündeten sehen.

Genauso wie Nazideutschland eine totale Niederlage erleiden musste und die Ideologie des Faschismus weltweit verworfen wurde, muss das auch mit der Türkei und ihrer Ideologie des Türkentums passieren. Das ist auch die einzige Chance für die Menschen in der Türkei endlich ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu führen, denn auch diese sind hauptsächlich Opfer der faschistischen türkischen Erziehung, die aus ihnen wahre Monster macht, ob sie denn nun dort oder hier im Westen leben. Sie sind allesamt deformierte Menschen, die in ein Borg-ähnlichen Verband leben, der keinen Widerspruch duldet.

Es wird Zeit für die Menschen aus der Türkei ihre mongoltürkische Identität abzulegen und zu normalen Menschen zu konvertieren. Das Erbe des eliminatorischen Völkermordes von Cengiz Khan und Timur Lenk muss global als Teufelei gebrandmarkt werden, genauso wie es nach Ende des Zweiten Weltkriegs mit dem Faschismus geschah. Ich bin Tangsire Axundkosh und verneige mich vor dem heldenhaften Volk der Armenier. Möge Kümel Atatürk in der Hölle schmoren.

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12 Antworten zu Völkermord und Zwangstürkisierung als Tabu

  1. Tedesco schreibt:

    Auf der Ringstraße entzündeten die Teilnehmer im stillen Gedenken Kerzen für die Opfer.

    http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1151028

    Fast zeitgleich startete ein Demonstrationszug am Westbahnhof, zu dem verschiedene türkische Plattformen und die AKP-nahe UETD Austria aufgrufen hatte, um auf die
    „Lüge des Völkermords“
    aufmerksam zu machen. Damit war die Anerkennung des Völkermords durch das österreichische Parlament gemeint, der die tükrische Gesellschaft in
    „den Gefühlen verletzt“
    , so die scheiss Veranstalter. Dieser Demozug, der lautstark bis zum Ballhausplatz zog, zählte letztlich rund
    5.000 Teilnehmer.

    :Ich denke es warn die Gleichen wie letztens bei der „Kindermörder Israel und Judenschwein, kämpf allein“ Demo.- schon an den Aussagen sieht man den Geistigen Anspruch dieser Ausgeburten.

    Durch die Erklärung des österreichischen Parlaments sieht die Türkei die Beziehungen zwischen den Ländern „dauerhaft beschädigt“

    und zog seinen Botschafter aus Wien ab!!!!!!!!!!!!!! :))))))

    Im raum standen auch wirtschaftliche Sanktionen.

    :Sowas freut mich natürlich, möge Deutschland und die anderen bald folgen!

    Es sollte aber auch klar gestellt werden, welche Verbrecher die noch immer hoch gehaltenen Franz Josef und sein Kumpel Wilhelm der 2. waren.- natürlich beide von Gottes Gnaden.
    Auch gibt es bis heute ne Wallenstein Strasse in Wien, weil eben keiner ne Ahnung mehr hat, um welchen Schwerverbrecher es sich hierbei handel

  2. ein stolzer Seyed und hesbollahi schreibt:

    du weißt selbst welche rolle kurden bei den armenier-morden hatten.
    aber du willst es immer auf die türken zurückführen , dabei sind türken nur handlanger von leuten die wirklich herrschen, so wie die kurden eben.

    [Restliche antisemitische Propaganda des Basiji und Hesbollahi von Tangsir gelöscht]

    • Tangsir schreibt:

      Dieser Kommentar soll verdeutlichen wie sehr die Anhänger der Vergewaltigungsdiktatur in Iran die türkischen Interessen vertreten und dabei, antiiranisch wie sie und ihre Brut sind, gegen Kurden hetzen. Kurden herrschen also nach Meinung dieses antijüdischen Harumzadehs über Türken, und der eliminatorische Hass der Türken auf Armenier ist wohl nicht älter als 100 Jahren und bis heute nicht ungebrochen.

      Es sollte aber nicht wundern, dass solche Seyeds, die sich für Iraner ausgeben, die Sache ihrer Kompagnons, den Torks vertreten, und die Schuld gerne den Kurden oder Deutschen in die Schuhe schieben wollen.

      Torktazi eben.

  3. ein stolzer Seyed und hesbollahi schreibt:

    DU IDIOT; LIES RICHTIG!
    kurden waren handlanger der „türken“ und türken die der juden.
    es ist typisch für euch feueranbeter alles zu verdrehen …

    [Rest von Tangsir gelöscht]

  4. marc schreibt:

    Anscheinedn mag Erdogan auch die Georgier nicht(zuviele Kreuze auf der Landesfahne???).

    Vor der Präsidentenwahl am Sonntag führt Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident der Türkei, seine politischen Gegner als Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten vor. „Sie haben mich Georgier genannt, und sogar noch Schlimmeres, sie haben mich Armenier geheißen“, erklärte er am Dienstag in einem Live-Interview.
    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/3851041/TurkeiWahl-Erdogan_Sie-hiessen-mich-Schlimmeres-einen-Armenier

    Das muss man sich mal vorstellen!Würde Merkel so etwa sagen wäre sie zu Recht sofort abgesetzt und wegen Aufstachelung zum Vökerhass verurteilt worden!Aber Erdogan darf alles!
    Warum?Hat er vielleicht gedroht die Syrer nach Europa zu lassen?

  5. Ceylan schreibt:

    Jetzt hab ich Deinen Blog durchgelesen und verstehe immer noch nicht, was Du gegen Türken und die Türkei hast? Immer verweist Du auf angebliche Gräueltaten der Türken und stellst das Türkentum als die Wurzel allen Übels hin. Dabei bist Du es doch selbst, der sich die „totale Niederlage“ einer an sich friedlichen und gastfreundlichen Nation wünscht! Dass Hunderttausende Türken im heutigen griechischen Westthrakien immer noch diskriminiert und verleugnet werden, das interessiert Dich natürlich nicht – dann müsste man sich dann ja wohl auf die Seite der Türken stellen. Das kannst Du natürlich nicht machen, weil Du dann Deinen Anti-Turkismus nicht gepflegt ausleben kannst … ganz schön einseitig Deine Weltsicht.

    • Tangsir schreibt:

      verstehst du nicht?
      Hast du ganz durchgelesen den Blog?
      Echt?
      Oder wenigstens mal diesen Beitrag?
      Och nicht?
      Ohje!

      In dem Fall ist noch zu sagen, dass trotz Gastfreundschaft, Völkermord und Vergewaltigung immer eine schlechte Sache sind. Ich hoffe ich konnte dir helfen lieber Ceylan.

    • Simorgh schreibt:

      Ceylan ist ein Frauenname, aber was soll’s.

      „friedlich und gastfreundlich“ haha, der war gut.

  6. Ermenisiken schreibt:

    Armenien und Iran werden fallen
    Dann gibts sucuk.

    Ermenisiken
    Yarakian@persian.com
    31.18.198.216

    • Tangsir schreibt:

      Ab jetzt werde ich grundsätzlich solche Genozid-Aurufe als solches behandeln und die IP-Adresse veröffentlichen. Deine Eier werden fallen Türke, und ab jetzt ganz geschmeidig du Hurensohn.

  7. Pirouz K schreibt:

    http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nachkommen-afrikanischer-sklaven-vergessenes-erbe-in-der-tuerkei-leben-zehntausende-afrotuerken_id_5797860.html
    In den türkischen Schulbüchern gibt es kein Kapitel über die Geschichte der afrikanischen Sklaven. „Im Lehrplan stehen zwar einige Elemente des osmanischen Sklavensystems, aber über den afrikanischen Sklavenhandel steht dort nichts“, sagt Hakan Erdem.

    „Wenn nicht einmal die Historiker es wissen, wer weiß etwas über die Menschen, die in diesem Land leben, und ihre Geschichte?“, fragt Sakir Doguluer. „Dass in der Türkei aus Afrika stammende Türken leben, weiß die Mehrheit nicht. Deshalb werden wir in den Städten für Fremde gehalten. Diese Schwierigkeiten erleben wir täglich.“

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