Die restlichen Armenier werden wir auch noch ausrotten

Der türkische Wunsch die Armenier endgültig auszurotten ist allgegenwärtig zu vernehmen. So wie Cengiz Khan und Timur Lenk, die keine Überlebende hinterliessen und selbst Frauen und Kinder abschlachteten und versklavten, so tun es Türken, denn sie wähnen sich im Stammbaum der Mongolen und eifern der Tradition des eliminatorischen Völkermordes nach.

Ein willkommenes Beispiel für den türkischen Chauvinismus, liefert uns der als Pomadenprinz berüchtigter Kadschar, Peter Mirza, der in Erwiderung auf die Attacken gegen ihn, sich für den pazifistischen Weg entscheidet und einen Friedensplan für Armenien vorstellt:

Karabach ist völkerrechtlich anerkanntes Territorium Aserbaidschans. Ich bin mir jedoch bewusst darüber, dass nach dem Zerfall der Sowjetunion diverse Republiken entstanden, die ethnisch vermischte Regionen enthielten. Dies ist auf Stalin zurückzuführen. Ich bin kein Anhänger einer gewaltsamen Rückeroberung eines Territoriums, welches von einer anderen Volksgruppe bewohnt ist.

Blut wäscht man nicht mit Blut sondern mit Wasser!

Ich halte es für unverzeihlich weiteres Blut zu vergießen. Vielleicht könnte ein Ansatz gefunden werden wenn eine Art territorialer Austausch stattfindet. Z.B. könnte man Nachtchivan mit Aserbaidschan durch einen Korridor verbinden. Auf jeden Fall muss es zu einer unblutigen Lösung kommen. Ich wiederhole mich: Wir leben im 21. Jahrhundert! Wir sollten damit aufhören die Konflikte des 19. Jahrhunderts mit den Methoden des 20. Jahrhunderts zu lösen. Stattdessen sollten wir uns mit unseren Nachbarstaaten zu einer Union zusammenschließen.

Manche werden die Worte des Prinzen für Naivität und als Zeichen für  historische Ignoranz deuten, aber es ist Kalkül und zwar ein pantürkisches, um dem Erbe Cengiz Khans und Timur Lenks gerecht zu werden. Mit Stalin alleine haben aber weder die Grenzziehung in der Region Karabach zu tun, noch die ständigen Versuche „Azerbaidjans“ armenisches Leben in Karabach und Armenien selbst ein Ende zu setzen.

Karabach war seit jeher armenisches Land und Schauplatz Jahrtausende alte armenische Geschichte. Zum Ende des ersten Weltkriegs kamen dann die Türken und Azeritorks, um sich auch das letzte Stück armenisches Leben und Land zu holen. Armenische Städte in der Region wurden geplündert und ihre Bevölkerung ausgerottet. Ein besonders erschreckendes Beispiel ist das Susha-Massaker in Karabach, dessen Verlauf uns ein Zeitzeuge schildert:

Das armenische Shusha existiert nicht mehr… Alle Männer wurden getötet. Die Muslime (Damit sind Türken gemeint) raubten unvorstellbare Reichtümer von den Armeniern und wurden so reich, dass es schon unverschämt war.

Gerade aufgrund dieser sagenhaften Bereicherungen, durch die Mittel der Vergewaltigung, Mord, Vertreibung und Völkermord, interessiert uns besonders woher der Pomadenprinz und seine Verwandtschaft ihre Reichtümer haben, dass er so voller Inbrunst Karabach und Nakhchivan als türkisch und für „Azerbaidjan“ reklamiert. Aber um gleich dieser unangenehmen Frage nach den eigenen familiären Verwicklungen zu entgehen, schlägt er einen Korridor zwischen AzerGayjan und Nakhchivan vor. Nakhchivan ist übrigens ein interessantes Beispiel dafür wie es aussieht, wenn Armenier gezwungen werden mit invadierenden Türken zusammenzuleben.

NakhchivanWie man sieht brechen die Einwohnerzahlen der Armenier immer wieder abrupt weg, und man sieht deutlich, dass noch nicht mal ein Bruchteil von Armeniern dort geduldet werden, bis deren Anzahl im Jahre 2009 auf sechs (6) Stück reduziert wird. So betreibt man Völkermord und ethnische Säuberung, stellt sich dann hin und fordert einen Korridor zwischen gestohlenem armenischen Land, durch armenisches Territorium, um es mit von Türken besetzten Gebieten Iranzamins in Azarbadegan zu verbinden.

und dabei hat unser Pomadenprinz uns immer noch nicht verraten woher sein Baba oder Großbaba ihr Geld hatten. Fakt bleibt aber, dass die ganze Region zu Iranzamin gehört und alle Minderheiten dort die Solidarität und Schutz der Iraner geniessen. Dazu gehören selbstverständlich nicht die okkupierenden und invadierenden Türken, deshalb auch wird und muss es ein neues iranisches Paradigma geben, nach der jeder, der sich zu der türkisch-mongolischen Lebensweise, Tradition, Geschichte oder Sprache bekennt, in Iranzamin nicht willkommen ist.

Darüber wie die Rückführung der Türken zurück nach Kasachstan und der Mongolei vonstatten gehen soll, wird sich auch auf diesem Blog gestritten. Tatsache ist aber, dass türkischen Mitteln der Vertreibung und Völkermord eine Absage erteilt wird. Einsicht bringen Aufklärung in Medien und Schulen, die offene Aufforderung die türkische Identität abzulegen und die Lehre der von Türken ausgerotteten Sprachen und Kulturen in Schulen. Es wird staatlich geförderte Exit-Pläne aus dem Türkentum geben und genauso auch Programme zur friedlichen Umsiedlung der Torks nach Kasachstan und der Mongolei und dadurch sogar eine neue Art von Respekt zwischen diesen Völkergruppen.

Denn im Moment ist der Türke und das türkische Denken immer noch völkermordend, vereinnahmend, und kolonialistisch. Es gibt keinen Staat namens Azerbaijan, sondern nur Ausdruck türkischen Kolonialismus, Völkermord und Kulturvernichtung, in Form von torkischen Esel-Gestalten. Ein erholendes, türkenfreies Wochenende wünscht euch Tangsir Süleyman Axundkosh, der prächtige. Übrigens, schaut euch an wie geil es in Karabach ohne Türken aussieht.

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5 Antworten zu Die restlichen Armenier werden wir auch noch ausrotten

  1. Gonzo der Große schreibt:

    Versteht man als Persischsprachiger eigentlich Armenisch etwas. Azat (armenisch für „frei“ z.B. heißt ja auch auf Persisch „frei“, oder?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mer_Hajrenik

    Die haben echt ne schöne Hymne.

    • Simorgh schreibt:

      Eigentlich nicht. Zwar haben die beiden Sprachen die gleichen Wurzeln und Parallelen gibt es durchaus, aber verstehen tut man sich nicht. Hindi, Pashtu, Kashmiri hingegen sind sehr ähnliche Sprachen wie Persisch. Als ich in Indien war, konnte ich manchmal verstehen, was sie sagen.

      Ich glaube, dass das Wort „Azad“ oder „Azat“ aus dem Persischen kommt. Im Arabischen hat es eine andere Bedeutung.

  2. Tangsir schreibt:

    Ich liebe Armenien

    • Tannaka schreibt:

      [Von Tangsir editiert]

      Wer als Armenierhasser und Genozidleugner hier seine IP verschleiert, dessen Kommentare werden nicht freigeschlatet. Menno, was bin ich für ein blöder türkischer Hurensohn. Ach Yekshamash Ey!

  3. Pirouz K schreibt:

    Mindestens 60 ISIS Kämpfer sind nach Azerbaijan zurückgekehrt um Armenier zu bekämpfen
    http://ezidipress.com/en/karabakh-conflict-azerbaijani-soldiers-behead-ezidi-soldier-from-armenia/

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