Türkischer Pomadenprinz Sultan Mirza Kadschar revisited

Pomadenprinz Sultan Mirza Khan KadscharNach der liebevollen Vorstellung des türkischen Pomadenprinzen Sultan Mirza Khan Kadschar (Prinz von Pomadistan), durch unseren Kuschelblog, fühlt sich unser Prinz gemüßigt sich zu erklären: „Liebe Freunde! Seit einiger Zeit werde ich Zielscheibe von Volksverhetzung und Verunglimpfung… Es ist so traurig, da ich ganz genau weiss wer dahinter steckt.“ Und nutzt sogleich diese Gelegenheit sich in Szene zu setzen und uns allen von seinem friedlichen Anliegen zu überzeugen: „Ich bin sowohl Pazifist als auch Anhänger der Friedensbewegung!“. Deshalb auch verzichtet er darauf sich in martialischer Pose mit Schwert zu zeigen. Das oben gezeigte Bild ist daher nicht von seinem Profil bei Google+, sondern ein manipuliertes Bild dieses Hetzerblogs, mit der Absicht das Volk zu verhetzen.

Türken sind immer für einen Lacher gut, oder auch zwei, drei… Unser Pomadenprinz aber schiesst den Vogel ab. In seiner weinerlichen Erklärung darüber, dass man ihm Unrecht tut, tischt er uns seine ganze Familiengeschichte auf, um am Ende festzustellen, dass Berg Karabach unter „armernischer Okkupation“ steht:

Ich bin 1970 im damaligen Westberlin geboren und aufgewachsen. Ich habe außer in Berlin nur noch in Los Angeles gelebt. Und deshalb ist mein persisch nicht sehr gut und nicht weil ich angeblich „Torkparast“ bin!
Mein Vater wurde 1922 als iranischer Staatsbürger in Baku geboren und 1938 in den Iran abgeschoben. Wir sind Kadjar! Der Großvater meines Vaters war Jaffarqoli Mirza, Sohn von Mohammad Vali Mirza und Enkel von Fath-Ali Shah.
Fath-Ali Shah heiratete mit Agabegum Agabaci Javanshir, der Tochter von Ibrahim Khalil Khan Javanshir, Khan von Karabach. Ich stamme aus dieser Linie. Wie Sie wissen ist Karabach heute unter armenischer Okkupation.

Wir Türken können nicht aufhören armenische Zivilisten abzuschlachten

Um diese angebliche Okkupation zu verstehen, gilt es zurückzublicken: Die Geschichte des armenischen Völkermordes begann bereits vor dem ersten Weltkrieg, durch die Ermordung Zehntausende armenischer Zivilisten durch Türkenhände: Zu den größten Massakern gehören der Hamidian Massaker, in dessen Verlauf von 1894 bis 1896 zwischen 80.000 und 300.00 Armenier abgeschlachtet und 50.00 armenische Waisenkinder produziert wurden. Beim Adana Massaker wurden nur innerhalb weniger Wochen, im Jahr 1909, über 30.000 Armenier umgebracht. Unerwähnt bleiben hier andere Massenmorde in dessen Verlauf manchmal nur innerhalb von 48 Stunden mehrere tausend Armenier umgebracht und deren Häuser und Geschäfte in Brand gesteckt wurden.

Im ersten Weltkrieg wollten die Türken dann endgültig das armenische Volk ausrotten, was ihnen auch fast gelang. Selbst nach dem Genozid liessen die Türken nicht von den Armeniern ab und griffen die Überlebenden Armenier, die in den zu Russland gehörenden Teil Armeniens geflüchtet waren an, und töteten zwischen 1918 und 1920, abermals Zehntausende Armenier die dachten dem türkischen Terror entflohen und endlich in Sicherheit zu sein. Im März 1920 wiederum fand das Schuscha-Pogrom statt, das bis dahin ein wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Armenier war.

Weder Flucht noch die Unterwerfung vor den Türken liess diese sich erbarmen endlich von den Armeniern abzulassen. In Kahramanmaraş und Hadjin 1920 werden jeweils weitere 10.000 Armenier durch Türkenhände und -Schwänze ermordet. Beim Pogrom von Istanbul 1955 wurden abermals Armenier abgeschlachtet, und mit ihnen zusammen Juden, Griechen und Christen.

Azeri-Terror gegen Armenier

Die Dezimierung der Armenier in der Türkei war nicht der Schlussstrich unter der armenischen Tragödie. Ihr Leid setze sich fort und diesmal waren die Azeri-Türken dafür verantwortlich die Überlebenden Armenier zu terrorisieren. Der Azeri-Terror fängt 1918 in Baku an, wo Türken ein Massaker unter Armenier veranstalten. Nach Christopher Walken kannte die Gewalt gegen Armenier keine Grenzen. Zwischen 50.000 und 80.000 Armenier mussten sterben oder wurden deportiert. Darauf folgt das Massaker von Shusha. In Nakhijevan setze sich diese Entwicklung fort, wo 40% der armenischen Bevölkerung ermordet oder deportiert wurde. Diese Enklave ist heute noch offiziell Teil der sogenannten Repüblik AzerGayJan.

Als die Sowjetunion aufhörte zu existieren, kam der türkische Terror wieder zum Vorschein. Es begann bereits drei Jahre vor der offiziellen Auflösung der Sowjetunion in Sumgait 1988 an, wo zum Jagd auf armenische Zivilisten geblasen wurde. Im November desselben Jahres ging es in Kirovabad weiter. 100.00 Armenier sollen auf Geheiß eines sowjetischen Militärs evakuiert werden. Diese Bitte blieb ungehört und so begannen die Pogrome und Gewalt gegen die Armenier, bis die Stadt ethnisch gesäubert war und in Ganja umbenannt wurde. 1992 dann feiern die Azeri-Türken ein Revival ihrer Mordlust und Vergewaltigungskultur. Die Party findet in Maraghar statt und geht in die Geschichte als das Maraghar Massaker ein. In Nagorno-Karabakh die schon immer mehrheitlich von Armeniern bewohnt wurde lief es allerdings anders. Diesmal wehrten sich die Armenier und schütelten die 70 Jahre andauernde azerische Agression ab.

Die Gegenwart in Berg-Karabach

Seit der Befreiung Karabachs hat das Regime in AzerGayJan, auch und vor allem aufgrund von Deviseneinnahmen aus dem Westen und Waffenlieferungen aus Russland und dem Westen, kräftig aufgerüstet. Der Militärhaushalt AzerGayJans übertrifft dabei bei weitem den gesamten Staatshaushalt von Armenien, was nur die Friedensabsicht der Türken demonstriert, die von der Okkupation Karabachs sprechen und dabei nur Pazifisten sind und allesamt in der Friedensbewegung engagiert sind.

Azeri donkey special forces

Trotz einer vereinbarten Waffenruhe zwischen beiden Ländern, unterlässt es AzerGayJan nicht, fast täglich diese Waffenruhe zu brechen und sogenannte Spezialkräfte, die hauptsächlich aus türkischen Eseln bestehen, gegen Armenier kämpfen zu lassen. Diese Kämpfe sind erst vor einigen Tagen wieder aufgeflammt:

Die Behörden in Berg-Karabach warfen Aserbaidschan vor, mit dem Angriff durch Spezialeinheiten erneut die Waffenruhe von 1994 gebrochen zu haben… Die ölreiche Ex-Sowjetrepublik Aserbaidschan rüstet seit Jahren auf und hat immer wieder damit gedroht, sich das abtrünnige Gebiet notfalls mit militärischer Gewalt zurückzuholen. Nach armenischen Angaben töteten die Soldaten in den mehr als zweistündigen Gefechten in der Nähe der Ortschaft Gjulistan alle Angehörigen der aserbaidschanischen Spezialeinheit

Wie man sieht helfen all die russischen Waffen und westlichen Deviseneinnahmen nicht dabei das tapfere Volk der Armenier in die Knie zu zwingen, denn diese lösen das Problem um „aserbaidschanischen Spezialeinheiten“ konsequent und zielgerichtet, dass kein einziger dieser azerischen Aggressoren zurück daheim zu ihren Anes und Babas zurückkehren kann.

Der Pomadenprinz und sein Hur-Hur-Hur-Großvater Fath Ali Dayuskhan

Nun wollen wir uns Fath Ali Dayuskhan zuwenden, dem Vorfahren vom Pomadenprinzen, dessen Heimat von den bösartigen Armeniern besetzt gehalten wird. Fath Ali “Schah” der über 356 herbei verschleppte iranische Frauen verfügte und sich für einen Schönling und Wissenschaftler hielt, verfasste während seiner Regenschaft einen Brief an seinem Botschafter in Istanbul, und bat diese Nachforschungen anzustellen: Forsche wie groß das Herrschaftsgebiet von “Farhangestan” (Europa) ist, und ob es einen Herscherr von Europa gibt und darüber hinaus wo dessen Hauptstadt liegt. Wieviele Stämme gibt es dort und sind es Städtebewohner oder Nomaden? Forsche darüber hinaus ob Franzosen ein westlicher Stamm sind oder zu einem anderen Stamm gehören. Finde auch heraus wer der Ungläubige namens Bonaparte ist dessen Herrschaft sich über Frankreich erstreckt.

An dieser Stelle eine kleine Anekdote: Zu der selben Zeit als Napoleon Europa unterworfen hatte und Fath Ali nicht mal wusste wo die Grenzen dieses “Reiches” lagen, schickte Napoleon General Gardant zu Fath Ali, um ihn als Verbündeten zu gewinnen, um mit dessen Hilfe Russland in die Zange zu nehmen. Als der französische Gesandter am Hof des Kadschar-Herrschers erscheint ist die erste Frage von Fath Ali an den General, ob Napoleon beschnitten sei. Der Übersetzer traut sich erst aus Scham nicht diese Frage zu übersetzen. Fath Ali insistiert aber und der Übersetzer stellt dem verdutzten General die Frage, die dieser nach kurzem Überlegen verneint. Daraufhin sagt Fath Ali dass er nicht der Verbündete eines unbeschnittenen, unreinen Kafar (Ungläubigen) werde.

fathalishah

Weiter im Brief des Kadjaren Fath Ali zu seinem Botschafter in Istanbul:

Forsche auch in Bezug auf England und finde heraus zu welchem Stamm die Engländer gehören. Stimmt es denn dass dieser Bewohner eines Insels sind und wenn ja, wie ist es möglich dass sie von einer Insel aus Indien unterwerfen konnten.

Sage mir ausserdem welche Beziehung zwischen England und London besteht (aus seinem Unwissen heraus dass London tatsächlich die Hauptstadt Englands war). Ist etwa London ein Teil Englands oder ist England ein Teil Londons? Darüber hinaus forsche in welche Beziehung die East India Company, die in aller Munde ist, zu England steht. Sind die Götter der Tataren dieser Geselschaft (East India Company) wohlgesonnen und welche Rechtssprechung herrscht in England? Finde auch heraus wie es sich mit Amerika verhält, und schreibe darüber hinaus die Geschichte Europas auf und finde heraus wie wir sie rechtleiten und zum Islam bekehren können, damit wir diese von ihrer Tradition des Kannibalismus und des Verzehrs von Schweinefleisch abbringen können.

Padar Mirza Sultan Agha Ceng Khan Timure Torkexar

Soviel zu unserem “persischen” Herrscher der diejenigen die seine hohen Steuern nicht entrichten konnten, an einem Baum fesselte und diese zusammen mit den Baum fällen liess. Unser friedensbewegter Pomadenprinz Peter Padar steht intellektuell seinem verhurten TürkenGroßbaba Fath Ali Schah in nichts nach und verkündet neben viel vorgespielter verbaler Friedenstheater: „Kleine Nationalstaaten werden im 21. Jahrhundert keine Überlebenschance haben.“ Das werden die Armenier nur zu gerne vernehmen und es sicher nicht als eine billige Drohung in ihre Richtung interpretieren.

Die Juden und der Holocaust haben allerdings im Muslim und Kadschartürken Padar Kadschar einen treuen Freund gefunden:

Das einzige was niemals in Vergessenheit geraten sollte ist der Holocaust an dem jüdischen Volk! Ich bin gläubiger Moslem und ich wünschte ich hätte eine Zeitmaschine um das jüdische Volk vor diesen Verbrechen retten zu können. Auch wenn es mich mein Leben kostet, denn ich habe vor niemandem Angst außer vor Allah!

Der armenische Genozid, wie die zahlreichen Völkermorde und Massenmorde gegen iranische Völker hingegen, dürfen in Vergessenheit geraten und sind dem Tork scheissegal. Tja, wenn Allah bloß eine Zeitmaschine erfunden hätte, und natürlich spielt unser Türkenprinz allzugerne die Holocaust-Karte aus, nachdem keine Juden mehr in Auschwitz gerettet werden müssen und solche heuchlerischen Reden zum Standard-Repertoire eines jeden Fundamentalisten gehören, die sich trotz pantürkischen, allahistischen und Armenier-feindlichen Reden, als Friedensengel aufspielen möchten.

Nicht aber der Holocaust ist das Problem, sondern die jetzigen Pogromartigen Angriffe gegen Juden im Herzen Europas oder auch im Herzen Israels selbst, wo Araber mit Autos israelische Zivilisten plattfahren. Auch bleiben solche Angriffe gegen Juden in der hiesigen Presse unerwähnt und den Moslems kein Wort des Bedauerns Wert.

Unser Prinz hört aber da nicht mit seiner Friedensgeilheit auf und gibt zu Protokoll: „Ich habe viele Freunde die z. B. Juden oder Armenier, Azeri oder Farsi oder Araber sind.“ Was wiederum zeigt, dass unser Pomadenprinz noch nie Umgang mit einem richtigen Iraner hatte, ausser natürlich solch türkischen Esel wie er selbst, die sich als Türken begreifen und kein Persisch beherrschen.

Dem Pomadenprinzen sollte jemand erzählen, dass es nirgends auf der Welt Menschen gibt, die sich als „Farsi“ bezeichnen. Farsi ist die Bezeichnung für die neupersische Sprache. Iraner hingegen bezeichnen sich selbst auf Persisch als „Irani“. Das hätte natürlich auch unser verblödeter Nachfahre des Intellektuellen und Wissenschaftlers Fath Ali Dayuskhan gewusst, wenn er sich auch nur ein wenig für Iran, seine Kultur, Sprache oder Menschen interessieren würde. Ich bin Tangsire Axundkosh und bin der Meinung, dass auch Nakhijevan endlich von den Armeniern „okkupiert“ werden sollte.

Dieser Beitrag wurde unter Antiiraner, Iran, Schmock des Tages, Türkische Unkultur, Völkermord abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

15 Antworten zu Türkischer Pomadenprinz Sultan Mirza Kadschar revisited

  1. Soederbaum schreibt:

    lieber Tangsire Axundkosh, der Prinz gibt sich wirklich Mühe und möchte mit Friede, Freude Eierkuchen alle Menschen glücklich sehen. Sehr löblich, finde ich. Das ist aber nur der erste Schritt und ein wenig bequem. Leider gibt der Prinz sich nicht die Mühe sein Hirn ein wenig mehr anzustrengen. Ein weiterer Schritt ist getan; der Bezug zum schrecklichen Holocaust, nun hilft es werter Prinz, die Fülle der Informationen, die Tangsire Axundkosh im Schweisse seines Angesichts zusammengetragen und intellektuell durchdrungen hat, selbst zu erfassen und infrage zu stellen. Dann kann man mit Ihm – und weiteren Freunden dieser Seite einen interessanten Diskurs beginnen und über die Schlussfolgerungen genüsslich streiten. Spannender als Champagner Geschwafel allemal.
    Hier beginnt die Reise zum Traum des Prinzen:
    „Nun ist es an der Zeit das Kriegsbeil im Nahen und Mittleren Osten zu begraben. Armenier, Azeri, Türke, Farsi, Araber, Moslem, Christ, Jude! Wir alle leben in dieser Region und haben unsere Wurzeln dort. Es ist mein größter Traum hier eine Vereinigung der Völker mitzuerleben! “

    Auch hier hat uns die Geschichte gelehrt – wie beim Holocaust- es hilft nur eine schonungslose Aufarbeitung der Historie und deren Fakten.

    Die Religionen sind eine der Hauptursachen- wenn nicht die einzige, solange nicht ein säkularer, demokratischer Staat die Apartheid der muslimischen, christlichen und jüdischen Ideologie zumindest in dem privaten Bereich verbannt besser Grundwerte humanistischer Bildung als Basis für ein Zusammenleben vermittelt.
    Damit wären wir wieder bei diesem Blog.

  2. Tangsir schreibt:

    Soederbaum, dabei habe ich bei der Aufzählung der Gräueltaten gegen Armenier, auf die kleineren Massaker und den Details der aufgeführten Massenmorde verzichtet, damit auch Lesefaule einen Überblick haben. Die Informationen über den mehr als 100 Jahre andauernden Versuch der Ausrottung des armenischen Volkes, stehen in den beiden hier veröffentlichten Artikel über das armenische Genozid und „Türkentum erklärt“. Dies deckt allerdings nur ihre Massaker in Anatolien und nur bei den Armeniern ab. Die ganzen Massenmorde gegen Griechen, Juden, Christen, Kurden, Zazas, Eziden und anderen Minderheiten bleiben unerwähnt.

    Noch was zum Thema Türken im Allgemeinen. Wenn es heisst Afshar, Kaschar und andere türkischen Stämme hätten Iran überrannt, dann stimmt das auch. Allerdings ist das Türkentum eine assimilierende Ideologie und schon vor ihrem Auftreten als Afshar, Kadschar und Kuftozahremar in Iran, hatten diese Türken viele andere Völkerschaften gefangen genommen, verschleppt, vergewaltigt und zwangsgeheiratet. Daher kann man auch heute allgemein nicht von Türken sprechen. Die Ideologie wird selbstverständlich zur Mentalität, Tradition und Kultur dieser Leute, irgendwann auch zu einer Identität, aber sie besassen vormals eine andere ethnische Identität.

    Deshalb ist es wichtig herauszustellen, dass sehr viele Türken nur türkisch sprechen und sich für Türken halten, aber in Wahrheit höhere Anteile anderer Ethnien in sich tragen. Wenn wir von Humanismus sprechen, dann gehört die Förderung des Freien Willen dazu, damit ein jeder dieser Menschen die Möglichkeit hat sich von der türkischen Identität abzuwenden, und trotz Abstammung von diesen Türkenstämmen, sich als Iraner zu begreifen. Wenn allerdings so eine Sülze wie beim Prinz dabei rauskommt, dass der invasiv-kolonialisierende und zwangstürkisierende Charakter des Türkentums mit anderen ethnischen Identitäten gleichgesetzt wird, und uns das auch noch als Ausdruck von Weltoffenheit und Bekenntnis zum Kosmopoliten verkauft wird, kriegen wir ein Glaubwürdigkeitsproblem.

    Dieser Prinz, als auch jeder türkisch-sprechender Mensch in Iran, oder diejenigen, die sich Tork nennen, aber in Wahrheit ethnische Azaris sind, können sich entscheiden. Es heisst Turan, Torke xar budan, einer Unkultur nachhängen, oder sich klipp und klar zur iranischen Kultur bekennen.

    Afshar, Qajar, Cengiz Khan und Vertreter dieser türkischen Völkermord-Ideologien, die solche türkischen Fremd- und Gewaltherrscher hochleben lassen sind Feinde Iranzamins und eines jeden patriotischen Iraners.

    Mir ist es egal ob sich der Prinz nun dafür entscheidet Kadschartürke oder Perser zu sein, Meiner Meinung nach hat er diese Entscheidung aber schon längst zugunsten des Türkentums getroffen, und zumindest das macht die Fronten klar. Wer Armenien der Okkupation bezichtigt handelt gegen Iran. Deshalb ist der Prinz auch keine Schande für Iran, sondern nur ein Grund zum Stolz bei den Türken.

    Wie ich schon mal sagte lieber Soederbaum, und ich kann es nicht oft genug betonen: Yekshamash!
    Möge der Funk mit dir sein.

  3. David Kirkoloft schreibt:

    Ich denke die nachfolgenden zwei Videoclips passen relativ gut diesem Artikel. In beiden Videos wird nicht nur die Verfälschung der armenischen, sondern auch die der iranischen Geschichte durch die Panturanisten und Pantürkisten angesprochen.

    Falsification of History: Azerbaijan

    Rouben Galichian on how Azerbaijan Falsifies History

    • Soederbaum schreibt:

      Danke, die Videos haben mir gut gefallen; bestätigen sie doch die fundierten Ausführungen Tangsir´s. zu diesem Thema. Lesen bildet, aber bei Personen wie dem Prinzen der von den Raubgütern aus Persien lebt, gar stolz zu sein scheint, dass er nicht arbeiten müsse, gibt es keine Hoffnung.

      • Tangsir schreibt:

        Vielen Dank für die lieben Worte Soederbaum, aber tatsächlich gibt es auf dem Blog keinen Beitrag, der sich grundlegend mit der Geschichtsumschreibung des Pseudostaates „Azerbaidjan“ beschäftigt. Im ersten Video kommt der renommierte Historiker Dr. Kaveh Farokh zu Wort, und letztendlich weiss jeder von Türken nicht eingekaufter Historiker, dass Azerbaidjan kein Staat ist, dessen Bevölkerung nicht türkisch ist, und, dass dieser Staat nicht nur antiarmenisch ist, sondern auch antiiranisch.

  4. Tedesco schreibt:

    Der Typ ist 100%er Arabertürke.
    Natürlich muss er auf FB einen auf politisch korrekten machen, aber wenn einer so den Maker raushängt, kenn ich das wohl eher von unsren Turkischen und Arabischen Freunden.
    Wenn einer meint Föderalismus hat keine Chance und als Erstes die 0-leistungsgesellschaft der Emirrattler bringt, für die er offenbar grosse Sympathien hat, so gibt einem das schon zu denken.
    Vielleicht meint er aber auch die Wiederauferstehung des Osmanischen Reiches, die ja schon in Planung steht.

    Wirtschaftlicher Wohlstand und der Schock über die Massenmorde im WK2 hat zu einer Stabilisierung Europas geführt, und nicht die EU.

  5. Tangsir schreibt:

    Das ist ein Auszug aus einem Artikel über Karabach auf tp. Schon in diesem Sommer könnte das Schlachten der Armenier wieder anfangen, und die Welt schweigt:

    Die Kaliber, mit denen sich aserbaidschanische und armenische Einheiten entlang der stark befestigten Waffenstillstandslinie um Bergkarabach beschießen, werden immer größer. Seitdem im vergangenen August 19 Soldaten bei Kämpfen um die international nicht anerkannte armenische Republik gefallen sind, gingen die Konfliktparteien dazu über, sich gegenseitig mit schweren Mörsergrananten zu beschießen.

    Zum Vergleich: Jerewan konnte 2013 nur 447 Millionen US-Dollar für den Verteidigungshaushalt mobilisieren. Damit wendet Aserbaidschan mehr Geld für sein Militär auf, als Armenien im gesamten Staatshaushalt zur Verfügung steht: Dieser beträgt gerade mal 3,2 Milliarden US-Dollar. Aliyev betonte jüngst, dass sein Land binnen der letzten zehn Jahre die Militärausgaben um das 20-fache erhöhte und dass diese nun „das Zweifache des armenischen Staatshaushaltes“ umfassten.

    Mit dem militärischen Ungleichgewicht wächst somit auch die Kriegsgefahr in der Region. Der Nachrichtendienstleister Stratfor sieht in einer aktuellen Analyse die Gefahr, dass Aserbaidschan im Sommer eine „begrenzte Operation“ starten könnte, um einige der an Bergkarabach angrenzenden Distrikte zu erobern. Am 31. März habe der aserbaidschanische Verteidigungsminister laut Stratfor erklärt, dass sein Land bald „die besetzten Gebiete befreien“ werde. Eine solch begrenzte aserbaidschanische Inkursion könnte sehr schnell – auch unbeabsichtigt – in einen Großkonflikt mit Armenien ausarten.

    New York Times:

    Es war niemals klar, wie Russland in einem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach intervenieren würde, aber die Zurückweisung Amerikas durch Baku wird Russland weniger geneigt machen, sich an einem Kampf gegen Aserbaidschan zu beteiligen.

    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44779/1.html

  6. Tangsir schreibt:

    babek peter padar hat nun bei Google die Löschung von hier auf dem Blog veröffentlichten Inhalt beantragt. Stattdessen erscheinen viele andere Bilder dieses Blogs, in Zusammenhang mit der Suche nach seinem Namen, und nicht unbedingt schmeichelhafte Bilder. Die Assoziationen, die allerdings Google herstellt, sind wirklich interessant.

    • Simorgh schreibt:

      Wird man eigentlich informiert, wenn jemand so einen Antrag erstellt?

      • Tangsir schreibt:

        Nein, leider wird man nicht von Google darüber informiert.

      • Simorgh schreibt:

        Bin wieder auf die Suche gegangen, dann sehe ich ein Bild, dass er im Februar auf FB geposted hat: Darauf sind die Fahnen Türkeis, Aserbaidschans und die Shir o Khorshid Fahne Irans zu sehen und es steht auf Türkisch und Aserbaidschanisch: “ Yeni dünya düzeni – yeni dünya nizami“. Dann steht’s noch auf Englisch und Deutsch: Die neue Weltordnung, The new world order.

        • Tangsir schreibt:

          Die Armenier spielen dann natürlich keine Rolle mehr, aber schön von den feuchten Träumen dieses Türkenprinzen zu erfahren, der zwar kein Persisch beherrscht, aber Iran mit Türken vereinigen möchte. Ya Kose Cengiz Khan o Teymoure Lang!

        • Simorgh schreibt:

          Wie du vielleicht in den Kommentaren damals in Google+ gesehen hast, ist nach deren Ansicht das Shir o Khorshid ein qajarisch-türkisches Symbol.

  7. Torke Korexar schreibt:

    Kleines Update für die, die der türkischen Sprache mächtig sind. Ansonsten lasst es euch übersetzen:

    • Tangsir schreibt:

      Ganz sicher werden hier keine türkischen Quellen verlinkt und auch noch darauf verzichtet den Inhalt in eigenen Wörtern wiederzugeben.

      Daher habe ich es auch nicht erlaubt, dass du türkischer Harumzadeh dir einen iranischen Namen gibst. Euer Intellekt beschränkt sich eben darauf wiederzukäuen und noch nicht einmal in eigenen Worten etwas wiederzugeben, was ihr unbedingt unters Volk bringen wollt.

      Sieh es ein, du bist ein ganz übler türkischer Kuni, der noch nicht einmal soviel Verstand hat sich zu verstellen, damit er nicht sofort als Tork auffällt. Ihr seid ein durchvergewaltigtes Pseudovolk und wir Iraner wollen nicht mit euch arschgefickten Eseln zu tun haben.

      Wir Iraner benutzen türkische Wörterbücher als Klopapier, denn eure zusammengebastelte türkische Sprache ist weniger Wert als die Scheisse eines Hundes. Und trotzdem versucht ihr vergewaltigungsgeilen Strolche andere dazu zu nötigen und zu zwingen diese Kuni-Sprache zu benutzen. Und grundsätzlich ist jeder Typ, der in Iran torkisch spricht ein Esel.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s