Martin Luther, das christliche und anti-aufklärerische Untier

Martin Luther. Porträt von 1528, Lucas Cranach der ÄltereChristlicher Fanatismus beansprucht nicht nur den Menschen rechtgeleitet und zum Vernunftwesen erzogen zu haben. Es erhebt darüberhinaus Anspruch auf sein Menschsein, auf das es meint ein Patent zu haben, wenn  nicht gar mehrere. Die Blaupause zur Moderne und die Aufklärung, als auch Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, sollen wir ebenfalls den Christen zu verdanken zu haben. Mehrere 10 Milliarden Euro Tribut jährlich an die Kirchen sind da nur fair.

Reformationsjubiläum 2017, Oh Schreck! der Nationalheilige Martin Luther und 500 Jahre Reformation. Was fällt den Deutschen dazu ein:

die Reformation. Sie galt als die Saat, aus der nicht nur die Wahrheit des Glaubens und die Freiheit der Wissenschaft hervorgegangen waren, sondern auch die Festigkeit des Staatswesens und die Achtung des Rechts, die Klarheit der Sprache und die Tiefe der Musik.

Christian Geyer widerspricht seinem Kollegen bei der FAZ nur scheinbar:

Während die Ängstlichen den Berserker Luther am liebsten verstecken würden, feiern die Ahnungslosen ihn als Vorkämpfer eines pluralistischen Gemeinwesens. Beides ist verfehlt.

Um ihn nur eine Seite weiter zum Vorläufer der Aufklärung, Menschenrechte und vieles mehr zu machen. Nicht nur aber Martin Luther wird als Urheber der Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte ausgemacht, sondern, man halte sich fest, auch die Evangelien, der Plagiator Thomas von Aquin und die Theologie des Mittelalters:

„Die Vorstellungen angeborener Menschenrechte, der Würde, der freien Entfaltung der Persönlichkeit, der Gleichheit vor dem Gesetz: das alles stammt natürlich aus tieferen Schichten, aus jenem großen Fundus der Geistesgeschichte, der von der antiken Philosophie über die Evangelien bis zu Thomas von Aquin und der Theologie des Spätmittelalters reicht“, erklärt der frühere Verfassungsrichter Udo di Fabio, seit Anfang des Jahres Vorsitzender im wissenschaftlichen Beirat des Kuratoriums „Luther 2017“. „Aber 1517“, so fährt der Katholik di Fabio fort, „forderte ein Einzelner den Papst und den Kaiser heraus mit seiner Behauptung des rechten Glaubens, und er stützte sich im Kern auf nichts anderes als die Heilige Schrift und sein Gewissen.“ Hier werden die Wurzeln der Aufklärung bis zurück in die Antike verfolgt, und es versteht sich von selbst, dass lineare Kausalitäten bei einer solchen Betrachtung nichts zu suchen haben.

Margot Käßmann wird von Geyer nur mäßig für diese Falschheit und Übertreibung kritisiert:

„Luthers Freiheitsbegriff hat große Konsequenzen nach sich gezogen. ,Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit‘ als Parole der Französischen Revolution hat im Gedanken der Freiheit eines Christenmenschen durchaus Wurzeln. Am Ende ist der Bogen bis zur Aufklärung zu spannen.“ Margot Käßmann

Um dann festzustellen: Und dennoch war der Reformator ein Schrittmacher der Moderne, wenn auch gegen seine Intention. Jaja, wenn schon nicht bewusst, dann eben unfreiwillig. Mit viel Verrenkungen, wird versucht Luther ungerechtfertigte Verdienste anzudichten, und das alles ohne nachvollziehbare Argumente. Man schmeisst einfach Behauptungen in den Raum, um wieder Thema zu sein. Luther ist aber in anderer Hinsicht interessant, weil es den existenziellen Kampf gegen Türken einerseits und der monolithischen katholischen Kirche andererseits in seiner Person und Biographie Ausdruck verleiht.

Bei der Glorifizierung Luthers lohnt auch ein Blick auf seine Schattenseiten. Nicht etwa sein Judenhass, das unter Christen konsens war und schliesslich zum Holocaust führte, auch nicht seine Tiraden gegen Türken, die vor den Toren Europas standen, um die Europäer zu versklaven. Sein antiaufklärerischer Fundamentalismus widerspricht hingegen allen Rufen ihn als Aufklärer oder zumindest Vorläufer derselbigen auszurufen. Alan Posener erklärt diesen Umstand.

Luther war gegen die europäische Aufklärung

Ende des 15. Jahrhunderts führen die Wiederentdeckung der Antike, das Studium des Aristoteles und die Verweltlichung der Kirchenhierarchie dazu, dass sich in der europäischen Elite ein toleranter Skeptizismus breitmacht, am besten verkörpert in den Humanisten um Erasmus von Rotterdam. Dieser Bewegung gegenüber vertritt Luther eine buchgläubige Intoleranz: „Wer den Erasmus zerdrückt, der würget eine Wanze, und diese stinkt noch tot mehr als lebendig!“ Die Vernunft bezeichnet Luther als „des Teufels Hure“. Die Astronomie des Kopernikus lehnt er ab, weil sie der Bibel widerspricht: „Der Narr will mir die ganze Kunst Astronomia umkehren! Aber wie die Heilige Schrift zeigt, hieß Josua die Sonne stillstehen und nicht die Erde!“ Wo Schrift und Verstand einander widersprechen, ist Luther immer für die Schrift und „will doch meinen Verstand gefangen nehmen unter den Gehorsam Christi“. Luther verhilft dem Fundamentalismus zum Sieg über den aufklärerischen Humanismus.

Luther wendet sich gegen die Freiheit

Luther will ja die totale Unterwerfung des Menschen, das Leben als Buße. Wie Luther schreibt: „Das ist die höchste Stufe des Glaubens, zu glauben, jener (Gott) sei gütig, der so wenige selig macht…“

Kampf gegen Zinswucher und Kapitalismus

Luther wendet sich in seinem kleinen und großen „Sermon vom Wucher“ und in der Schrift „Von Kaufshandlung und Wucher“ gegen zwei Grundlagen der Marktwirtschaft: die Bildung von Preisen am Markt und die Finanzierung von Geschäften mittels Kredit. Die Kreditwirtschaft gilt ihm als Teufelswerk. Die Titelblätter aller drei Werke gegen den Geldhandel zieren Bilder geldgieriger Juden. Der Einfluss dieser protestantischen Wirtschaftsethik ist in der Unterscheidung zwischen „raffendem“ und „schaffendem“ Kapital bei den Nazis zu spüren, wirkt aber auch heute nach, etwa im Misstrauen gegen „die Märkte“, das „Finanzkapital“ oder „die Wall Street“.

Mit Demokratie hat Luther nichts am Hut: „Der Esel will Schläge haben, und der Pöbel will mit Gewalt regiert sein. Das wusste Gott wohl; drum gab er der Obrigkeit nicht einen Fuchsschwanz, sondern ein Schwert in die Hand.“ Da ist aber Wolfgang Schäuble ganz anderer Meinung:

Christian Geyer: Es ist deshalb nicht ganz falsch, aber eben auch nicht ganz richtig, wenn Wolfgang Schäuble jüngst erklärte, Luthers Lehre von den zwei Reichen habe dazu beigetragen, „dass wir heute in Deutschland in einer freiheitlichen, pluralistischen Demokratie leben können“, und mit diesem vermeintlich staatstragenden Argument dafür plädierte, den Reformationstag 2017 zum gesetzlichen Feiertag zu machen.

Alan Posener: „Das ganze Leben solle Buße sein.“ Luther will die Menschen nicht von ihrer Angst befreien, sondern die Angst zum ständigen Lebensbegleiter machen. Dass der Mensch nichts tun könne, um der Verdammnis zu entgehen, dass er „ein Stück Scheiße“ sei, ist der zentrale Glaubensartikel Luthers, die Ergänzung seiner Lehre von der unverdienten Gnade Gottes.

Obrigkeitsglaube, Ungleichheit von Mann und Frau, und nicht zuletzt jede Menge mehr an christlicher Aberglaube war Luthers Botschaft, aber auch die Dressur des Deutschen zur Arbeitsdrohne. Wie wir sehen ist der irrationale Hass gegen den Kapitalismus sehr alt und christlichen Ursprungs. Genauso alt und christlich ist auch die Behauptung über den gierigen Juden, der sich der Kreditwirtschaft bedient, um Menschen auszubeuten. Wie wir also feststellen können ist der eliminatorische Judenhass nicht etwa deutschen Ursprungs, sondern christlich und evangelisch.

Der Kapitalismus selbst ist natürlich älter als das Mittelalter und beschreibt lediglich eine Wirtschaftsordnung in dem Konsum und Produktion durch den Markt bestimmt werden. Vielfach werden auch Börsen als ein Merkmal des Kapitalismus herausgestellt und von christlich-islamischer Seite genauso negativ bewertet wie der Kapitalismus. Ironischerweise sind es Christen selbst, die den Kapitalismus bis in die heutige Zeit hinein menschenverachtend gestaltet haben.

Zum einen durch die protestantische Arbeitsethik, dass die Leibeigenschaft der Bauern auf andere Berufsgruppen erweiterte, mit der Vorgabe weder Vorgesetzten zu widersprechen, noch der Arbeit selbst.

Die protestantische Arbeitsethik ist gekennzeichnet durch die Vorstellung von Arbeit als Pflicht, die man nicht in Frage stellen darf. Die Arbeit bildet den Mittelpunkt des Lebens, um den herum Freizeit gestaltet wird. Diametral zur vorreformatorischen Auffassung erklärte der reformierte GeistlicheJohann Kaspar Lavater im 18. Jahrhundert, „[selbst im Himmel] können wir ohne eine Beschäftigung nicht gesegnet sein“ (Aussichten in die Ewigkeit, 1773).

Pekka Himanen fasst die Grundzüge der protestantische Arbeitsethik folgendermaßen zusammen: „Arbeit muss als gottgewollter Lebenszweck betrachtet werden, sie muss so gut wie möglich verrichtet werden und Arbeit muss als Pflicht gelten, die man erledigt, weil sie erledigt werden muss“ (Himanen 2001, S. 27).

Deshalb haben die Deutschen auch so pflichtbewusst beim Holocaust mitgemacht und nicht widersprochen. Nur wenige liessen sich von ihrem Gewissen leiten und wendeten sich gegen Nazis und christlichen Kirchen. Die Degradierung des Menschen zur Arbeitsameise, zog aber noch weitere Konsequenzen nach sich. Zum einen liessen sich mit göttlicher Beistand Arbeitsbedingungen schaffen, die menschenfeindlich waren und Arbeiter kaum das Rentenalter erreichen liessen, zum anderen verbreitete sich diese menschenfeindliche Arbeitsethik weltweit, und richtete als Dogma verheerende Folgen unter der internationalen Arbeiterschaft aus.

Die christliche Entwürdigung von Mensch und Tier

Noch heute gilt der Angestellte und Arbeiter als „Humanware“. Humanistische Arbeitsethik gilt als Querulantentum und die Kirchen trugen bis heute ihr Teil dazu bei die Gewerkschaften und Arbeitervereinigungen zu bekämpfen. Heute gibt es kaum noch eine Arbeiterbewegung, die diesen Namen verdient, dabei sind Gewerkschaften und die Vereinigung von Arbeitern zu Interessensgruppen, hauptsächlich das Verdienst der Deutschen.

Darauf könnte man stolz sein, stattdessen entscheiden sich aber die Christen dazu diese zivilisatorische Errungenschaft der deutschen Kultur zu verneinen, und sich stattdessen ungerechtfertigterweise damit zu brüsten, die Moderne herbeigeführt zu haben. Die Verteufelung von Gewerkschaften gehört übrigens zu der christlich-faschistisch-restaurativen Bewegung der christlich-Rechten, die Geschichte umzuschreiben. Genauso wie die Urchristen heidnische, persische und hellenistische Autoren und Philosophen plagiiert haben und es bis heute als eigenes Werk reklamieren, versuchen sie es heute mit den Aufklärern.

Ähnlich handhaben es übrigens auch die Muslime, die persische und anti-islamische Wissenschaftler der Antike zu Muslimen erklären, und die persische Kultur und Wissenschaft zur Hochkultur von ungebildeten Arabern und Muslimen hochstilisieren. Die christlichen Kirchen sekundieren in der Hinsicht die Ansprüche der Muslime, um ihrerseits die europäische Kultur wieder in den christlichen Schmutz zu ziehen. Zunächst aber zurück zur Degradierung des Arbeiters zum Arbeitsvieh.

Überall da wo der christliche Glaube die Menschen beeinflusst, sehen wir auch die Verachtung gegenüber den einfachen Menschen. Es ist kein Zufall, dass in den letzten Jahren, tausende Tonnen Gammelfleisch an normale Menschen verfüttert worden ist, Genauso ist es auch kein Zufall, dass Lebensmittel heutzutage mit Hormonen, Zusatzstoffe und Medikamente durchsetzt sind, und sie zudem gar nicht mehr richtig schmecken.

Der Kapitalismus ist an diesen Zuständen nicht Schuld, sondern die christliche Prägung derselbigen, das keinerlei Respekt vor lebenden Wesen zeigt und schon immer Erfüllungsgehilfe von Despoten, Diktatoren und Feudalherren war. Das setzt sich bis in die Neuzeit fort, und es wundert nicht, dass heute Gewerkschaften und Arbeiterrechte als Relikt der Vergangenheit gelten, und nach dem Zusammenbruch des Kommunismus, der christliche Westen immer mehr dazu übergeht Lohnabhängige ihrer Würde zu berauben.

Wenn man allerdings den Menschen ihre Würde nimmt, tut man das erst recht mit Tieren, Pflanzen und der lebendigen Natur als Ganzes. Der christliche Mensch dem man seine Würde und Menschlichkeit aberkannt hat, wird willfährig Massentierhaltung, Zwangsfütterung und andere sadistische Behandlungsmethoden bei Tieren einsetzen. Diese Art von Massenzucht, mit industriellem Einsatz von Wachstumshormonen, Pestiziden und dem unwürdigen Einpferchen von Tieren auf kleinstem Raum, ist nicht etwa Ausdruck des Kapitalismus, sondern der menschenfeindlichen christlichen Religion die Natur und Würde von Tier und Mensch gänzlich abzusprechen.

Diese Zustände findet man auch hauptsächlich in westlichen Ländern. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Art von christlicher Irrsinn sich nicht verbreitet und den Globus mit seiner Feindlichkeit gegenüber lebenden Wesen vergiftet. Massentierhaltung ist natürlich auch im Osten Deutschlands ein Thema. Im Beitrag sieht man wie tief der christliche Gift in die deutsche Gesellschaft eingesickert ist, wenn die Gegner solcher Zustände nicht mit Würde, Gesundheit und Umweltschutz argumentieren, sondern mit Effizienz. Entlarvend wird es allerdings zum Ende des Artikels, als die FAZ-Autorin uns den Vater von Angela Merkel als Kämpfer für die Würde der Tiere zu verkaufen versucht:

Im Osten hat der Kampf gegen die Riesenmast auch etwas mit Vergangenheitsbewältigung zu tun. Viele erinnern sich noch daran, wie die Arbeiter in den riesigen DDR-Anlagen litten und verrohten. Pfarrer Horst Kasner, der inzwischen verstorbene Vater von Angela Merkel, der das Pastoralkolleg im nahen Templin geleitet hat, hielt bei einer der ersten Demos der Bürgerinitiative eine flammende Rede: „Vieh, das ist keine Sache, das sind lebende Wesen, denen eine ihnen entsprechende Ehrfurcht gebührt“, sagte Kasner. „Wer sie ihnen vorenthält, entwürdigt nicht nur das Tier, sondern auch sich selbst. Bei industrieller Massentierhaltung nimmt der Mensch Schaden.“

Frech wird versucht die Verrohung von Mensch und Tier dem Kommunismus anzulasten, als sei die christlich geprägte Ordnung nicht die eigentliche Ursache. Krokodilstränen  werden für Tier und Mensch vergossen, aber die Politik der CDU, ausgeführt von Angela Merkel und Helmut Kohl, das Lohnniveau im Osten unter dem im Westen zu setzen und damit ganze Landstriche zu entvölkern, wurde niemals widersprochen, genausowenig der anhaltenden Massentierhaltung im Westen. So sind Pfarrer nun einmal: Sie sind Menschenfeinde und professionelle Lügner und Scharlatane.

Bei den Kirchen, in Pflegeberufen und Kindererziehung sieht man übrigens wie sehr sich die Christen an die eigenen Worte halten, wenn die dortigen Angestellten trotz Arbeit in Vollzeit unter dem Existenzminimum leben und ihr „Lohn“ vom Staat aufstocken lassen. Die Kirchen bedienen sich gern frühkapitalistischer Methoden um den Arbeiter Demut einzubläuen und schieben die Verantwortung für das eigene Handeln einfach dem Staat oder pauschal dem Kapitalismus oder Liberalismus zu.

Die Verrohung des christlichen Menschen möchte ich nachfolgend an einem Beispiel aus der Fernsehwelt illustrieren. Der Bauer in christlich geprägten Gesellschaften, musste stets unter sklavenähnlichen Bedingungen leben und oftmals über Generationen hinweg sich diesem Schicksal unterwerfen. Diese Mentalität hat sich bis heute erhalten, was man nicht zuletzt an den Kandidaten der Show „Bauer sucht Frau“ in Deutschland erkennt, die nicht nur aufzeigen, dass die hiesigen Bauern gänzlich ihrer Menschlichkeit beraubt worden sind, sondern auch wie bar jeglicher Würde und Stolz der christliche Mensch ist, der sich solche Sendungen anschaut und sich daran ergötzt, dass Menschen öffentlich vorgeführt werden (Auch eine christliche Tugend).

Wo in Deutschland der Bauer als unattraktiv und geistig träge gezeigt wird, zeigen sich die Bauern in anderen Ländern ganz anders. Dort sind sie noch mit der Natur verbunden, richtige Männer und müssen nicht die christliche Mentalität der Entwürdigung von Tier und Mensch mit sich rumtragen. Die Bauern sind jung, durchtrainiert, attraktiv und genauso sind es die Kandidatinnen, die sich für eine dieser Bauern interessieren:

Christen gegen die Idee der nationalen Identität

Ein weiterer Punkt, das immense Wichtigkeit besitzt, ist die christliche Ideologie, die Idee der Stammes- und Familenzugehörigkeit in den Dreck zu zieht, und somit auch die Idee der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur und Ethnie. Der Nationalismus, als politische Ideologie, das mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und mit der französischen Revolution neuformuliert und proklamiert wurde, zielte darauf die Menschen in diesem Ursprungszustand zurückversetzen.

Der Mensch sollte damit vom Joch des christlichen Internationalismus befreit werden, das jegliche nationale Eigenheit oder kulturelle Errungenschaft verneint und jede menschliche und nationale Errungenschaft grundsätzlich als Werk des Christentums verklärt. Noch heute hören wir hauptsächlich Kirchenmänner gegen die nationale Identität wettern, wohingegen die Wiederetablierung des christlichen Abendlandes zum festen Programm dieser Menschenfeinde gehört.

Ein Mensch aber, der keine natürlichen Identifikationspunkt zur Familie, Stamm oder Nation hat, ist seiner Menschlichkeit beraubt. Er wird zum christlichen und gläubigen Zombie, der bereit ist gegen eigenen Interessen zu handeln, denn Loyalität zur eigenen Familie und Nation kennt der Christ nicht, sondern nur die Unterwürfigkeit vor den perversen Kirchenmännern und dem Jesusglauben. Deshalb gibt es auch in christlichen Gesellschaften keine Helden mehr und die Idee von Zivilcourage, Mut und Heldentum werden mit besonderer Verve von den Kirchen bekämpft, denn sie wissen, dass es der menschliche Heldenmut es ist, das diesen Kinderschändern und den etablierten Kräften gefährlich werden kann. Deshalb auch gibt es nur in den USA einen Edward Snowden, aber nicht in Deutschland oder Europa.

Insofern lässt sich auch erklären warum das deutsche Volk veraltet, langsam verschwindet und nun durch Einwanderung am Leben gehalten werden soll. Die Natur und vor allem die Natur des Menschen sind eben kein Experimentierfeld für die teuflischen Kräfte des Christentum. Der christliche Eingriff in die natürliche Ordnung zeigt, dass es sich hierbei um einen Kampf gegen die Natur und Schöpfung handelt. Der christliche Mensch ist ein Ork und dementsprechend wird er noch heute von der Kirche fremdbestimmt.

Fazit

Dieser Beitrag konzentriert sich nur auf wenige Punkte. Hier unerwähnt bleibt, dass die christliche Ideologie dazu dient die Geschlechteridentität zu unterdrücken. Männer werden zu Memmen, Lügnern und widerwärtige Kreaturen erzogen, unfähig das klassische Bild des Mannes zu entsprechen, sich heldenhaft zu benehmen und sich für, ihre Familie und Land einzusetzen und nötigenfalls auch selbst zu opfern. Die Frau hingegen wird mit Hilfe der kirchlichen Institution der Ehe ihrer Autonomie beraubt und zur Haushaltshilfe und Sexgehilfin degradiert, die bis zum Tod dem Diktat des Mannes unterworfen ist.

Vielfach wird in christlichen Gesellschaften nicht direkt gegen die christliche Ideologie argumentiert. Vielmehr bedient man sich christlicher Mittel, von Oben Inhalte zu diktieren, wie wir es bei der Frauenquote beobachten können. Anstatt in die Geschichte zurückzublicken und zu erkennen, dass Frauen z.b. in der persischen Gesellschaft gleich verdienten oder sogar mehr als der Mann, möchte man die Frauen den Männern gleichsetzen. Gleichbehandlung wird dann in dem Fall mit Gleichsetzung und Nivellierung der Geschlechterrollen verwechselt.

Das allerdings ist nur die Fortsetzung der christlichen Ideologie, ansonsten würde man Frauen nicht dazu anhalten sich mit Männern zu messen und somit ihre patriarchalischen Mentalität zu eigen zu machen, sondern würde endlich dazu übergehen die Frau an sich zu ehren, genauso auch die Verantwortung und Arbeit, die sie als Mutter und Ehefrau in der Gesellschaft wahrnnimmt.

Solange der christlicher Fanatismus an sich nicht in Deutschland und anderswo thematisiert wird, werden nur die Symptome behandelt. Die eigentlichen Probleme bleiben bestehen und teilweise noch verstärkt. Dass allerdings sich kaum ein Einwanderer dieser Nazi-Unkultur der Christen unterwerfen möchte, versteht sich von selbst. Und diejenigen, die ihre eigenen faschistischen Unkultur haben, so wie die Türken hierzulande, nutzen die Gelegenheit schamlos aus sich hier wie die Ratten zu vermehren, mit der festen und selbstbewussten Zielvorgabe demografische Fakten zu schaffen.

Die Deutschen hingegen sind in ihrer Mehrheit immer noch lethargisch und  beobachten devot wie ihr Volk langsam verschwindet. In der Zwischenzeit profitieren katholisch geprägte Gesellschaften in Europa vom unmenschlichen Fleiss der Deutschen und bezeichnen diese weiterhin als Nazis. Die Deutschen hingegen habens nicht anders verdient, denn immer noch sind sie obrigkeitsgläubig und tun das was man ihnen von oben befiehlt. Dieser Zustand allerdings wird nicht lange anhalten und die Natur sorgt wie immer dafür das Degenertiertes verschwindet und von lebensfähigeren Formen beerbt wird.

Dieser Beitrag wurde unter Christliche Verbrechen abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Martin Luther, das christliche und anti-aufklärerische Untier

  1. Tedesco schreibt:

    Der Ku-Klux-Klan sieht sich selbst als eine radikal protestantische Organisation.
    Von den frühen 1900er Jahren durch die 1940er hinweg sahen hunderttausende fundamentalistischer Protestanten (vor allem aus dem Mittleren Westen, aber mit der Zeit auch wieder aus dem Süden) den KKK als Teil ihres Glaubens.

    Millionen weitere sahen die Methoden des KKK zwar als tadelnswert und extrem an, erkannten die Mitglieder aber trotzdem als vollwertige Christen an und stimmten mit der Meinung des Klans überein, dass weiße Protestanten von Geburt an anderen Gruppen überlegen seien. Zu dieser Zeit wurde die Unterdrückung von Schwarzen, Juden, Katholiken und Homosexuellen von vielen

    als wichtiger Teil von „Gottes Plan“ gesehen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ku-Klux-Klan

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