Der Reisejournalist & Dummkopf Jakob Strobel y Serra

Jakob Strobel y SerraNachdem die FAZ vor kurzem einen antiiranischen Aufsatz über Choresm veröffentlicht hat, macht der Reisejournalist Jakob Strobel y Serra, der hauptsächlich über „kulinarische Themen“ schreibt, mit dem deutschen Antiiranismus weiter und schildert seine Eindrücke der iranischen Städte Bokhara, Samarkand und Chiwa. Von der türkisch-mongolischen Vergangenheit und Gegenwart dieser Städte spricht Serra oft, aber nicht ein einziges mal, dass diese Städte persischen Ursprungs waren und, dass noch heute eine Mehrheit von Persisch-sprechenden Menschen dort lebt.

Kostbares Erbe sollen die Städte Bokhara, Samarkand und Chiwa sein, und dieses Erbe wird nicht etwa den iranischen Erbauern und Bewohner dieser Städte zugeschlagen, sondern dem Vertreter Cengiz Khan und Mohammeds auf Erden, Timur Lenk. Nach Cengiz Khan der größte Völkermörder, der je gelebt hat und nationaler Symbol der Usbeken, daher wird der Dummkopf Strobel y Serra den Teufel tun, und was anderes behaupten.

Wenn man sich das Bericht dieses Menschen mit Doppel-Nachnamen liest, denkt man in den genannten Städte wäre nur der Einfluss der Türken und Islam vorhanden und sichtbar. Die Beweihräucherung Timur Lenks durch den FAZ-Autor kann man nur als widerwärtig charakterisieren:

Selbst im Mausoleum des Menschenschinders Timur verblassen all seine Grausamkeiten vor der Pracht und Herrlichkeit seines Grabes.

…, das natürlich verschleppte iranische Architekten und Handwerker zu verantworten hatten, wie alles andere was diese drei Städte in ihrer Pracht auszeichnet. Die Kuppelbauten, die den Deppen Strobel y Serra so faszinieren, sind keine islamische Architektur, genausowenig wie sie mongolischen, türkischen oder usbekischen Ursprungs sind. Die Kuppelbau hat eine lange Tradition, aber vor allem wurde die iranische und byzantinische Baukunst angewendet, um die Mausoleen und Moscheen in Bokhara, Samarkand und Chiwa zu bauen.

Eine Metapher über den „usbekischen Ikarus“ versemmelt der Jakob vollends, denn es gibt nicht so etwas wie uzbekische Mythologie und die mythische Gestalt, die man in der Nadir Divan-Beghi madrasah(Lab-i Hauz) als Mosaik sieht, ist auch nicht der Phoenix, sondern der gefiederte Simorgh, das iranischen Ursprungs ist und gar nichts mit dem Islam oder Uzbeken zu tun hat.

Nadir_Madrasah_Simorgh

Das hätte auch Jakob wissen können, wenn er sich nicht dazu entschlossen hätte den Usbeken mit Anlauf in ihren türkischen Ärsche zu hechten. Aber damit hört es nicht auf, denn im „Märchenland“ gibt es „ein Meisterwerk der Geometrie“, so der Deutsch-Spanier mit Doppel-Nachnamen. Aber auch dieses Meisterwerk und dessen Ursprung, das den Baukunst der ganzen islamischen Ära geprägt hat, werden dem Leser vorenthalten.

Mehrdad Hejazi fällt hier auf dem Blog die Rolle zu die Geometrie, die hinter diesen Bauwerken, im von Uzbeken besetztes Teil Iranzamins steckt, zu erklären und die mathematische Magie hinter der iranischen Baukunst aufzuzeigen. Seine Arbeit ist für jeden frei zugänglich und kann hier heruntergeladen werden. Geometry in nature and Persian architecture

Mehrdad Hejazi - Geometry in nature and Persian architectureEine erstklassige Arbeit über die Exzellenz der Iraner im Baukunst und Mathematik, das jeder sich angeschaut haben sollte, denn der deutsche Wikipedia-Eintrag über iranische Architektur kann nur als schändlich bezeichnet werden, genauso wie der Beitrag von Ströble sirri, oder wie auch immer der Deutsch-Spanier hiess, Fuck. Echt ärgerlich solche Menschen, aber ich will hier nicht den Eindruck erwecken als würde die sogenannte „Islamische Baukunst“ von sonst jemand auf ihre wahren Wurzeln zurückgeführt werden.

Jakob macht aber zumindest den Eindruck er wäre gründlich, denn er geht zurück bis zu Hiob, aber die einzige Stelle in der die Iraner indirekt erwähnt werden, ist in der Bezeichnung der iranischen Einflüsse als „Das Erbe der Feueranbeter“.  Feueranbeter ist übrigens auch die Bezeichnung des islamischen Staates für Iraner-stämmige, was Menschen wie Strobe y ikis auf die Idee kommen bringt, er könnte sich unkritisch eines solchen Begriffes bedienen. Ein Schwarzer kann „Nigger“ sagen, aber ein Weisser sollte es unterlassen. So ähnlich verhält es sich mit dem Begriff Feueranbeter, den Jakob Strubi o fucky benutzt, um gleichzeitig auf Swastikas aufmerksam zu machen, also Hakenkreuze. Der Leser soll schliesslich nicht alleine gelassen werden und wissen wo er die Feueranbeter zu verorten hat.

Aber die Blödheit des Deutsch-Spaniers geht weiter als gesund wäre und spricht Bildwände:

werden stumm im Angesicht dieses Platzes – seiner verspielten Strenge und der Raffinesse seiner Einfachheit, seiner monumentalen Klarheit und der Perfektion seiner Proportionen. Wir sehen die hohe, die höchste Kunst der Geometrie und eine Schönheit, die so absolut ist wie eine mathematische Formel

Sie ist nicht absolut wie eine mathematische Formel, sie beruht sogar darauf Jakob, stell dir vor. Dabei geht er richtig ab, wenn er von “ Blumen, Bändern, Bögen, Rauten, Trapezen, Pentagonen, Hexagonen, Schraffuren, Drechseleien“ spricht, aber die einfachsten mathematischen Eckdaten sind ihm unbekannt, so wird bei ihm Algebra zu Allegra und der arme Perser Chwarizmi zum „Erfinder der Ziffer Null“. Dabei hat er nur die indische Null, (die entdeckt wurde und nicht erfunden) in das Zahlensystem eingeführt:

Als steinerne Bildnisse blicken uns hier der berühmte Geograph Al Biruni an, der die Erde nicht mehr für eine Scheibe hielt und Kolumbus’ Kompass war; der unsterbliche Mathematiker Al Choresmi, der Vater der Allegra und Erfinder der Ziffer Null; der sagenumwobene Arzt Avicenna, dessen Lehren bis ins neunzehnte Jahrhundert in der Medizin maßgeblich waren. Sie alle waren Söhne der Seidenstraße und Kinder einer glücklichen Epoche, als der Islam dem Abendland noch den Weg der Weisheit wies.

Wie man sieht fehlt es gänzlich an mathematischen Wissen, aber wir wollen nicht unfair sein, der Kerl ist nur ein Reisejournalist. So ein Job hat man nicht umsonst. Aber nicht nur das. Genauso wie die deutsche Regierung, die Avicennas Namen für türkisch-islamistische Umtriebe missbraucht, gelingt es dem Jakob nicht, die oben genannten Wissenschaftler als Iraner zu bezeichnen, nicht mal als Choremzisch. Darüberhinaus hatte ihr Wirken nichts mit einem iranischen kulturellen Erwachen zu tun, sondern wie wir beim Deutsch-Spanier Strubi und wupi lesen waren diese Iraner die Vertreter der islamischen Weisheit. Ekelhafter Typ, der so etwas schreibt.

Demographie a la Torkisch-Uzbekisch

Zuletzt soll aber auf einen anderen Umstand hingewiesen werden, das aus iranischer Sicht eine tragische ist. Selbstverständlich schreibt Jakob Srtove Y iki nichts darüber wer denn nun dieses „Märchenland“ am Leben hält. Aus Chiwa selbst liegen uns keine Daten über die dortige Bevölkerung vor. Die dürfte aber dort nicht anders sein als in Buchara und in Samarkand. Der britische Diplomat und Historiker Paul Bergne beschreibt wie Türken, in dem Fall Usbeken, sich ihre eigenen Fakten schaffen:

Bei der Veröffentlichung der offiziellen Volkszählungsdaten 1926 in Samarkand, wurde eine signifikante Zahl von Tajiken als Usbeken UMregistriert. 1920 wurden in Samarkand beispielsweise 44,758 Tajiken gezählt und nur 3301 Usbeken. In der offiziellen Volkszählung des Jahres 1926 hingegen sind die Uzbeken in der überwältigenden Mehrheit: 43,364 Uzbeken stehen nur 10,716 Tasiken gegenüber. In vielen Dörfern in Khojand Okrug, so Asht, Kalacha, Akjar i Tajik und andere wurden 1920 hauptsächlich Tajiken gezählt. 1926 waren all diese Persisch-sprechenden ethnischen Iraner auf einmal Torks und Usbeken. Ähnlich verhält es sich mit Ferghana und Bokhara.

Die aktuellen Zahlen über Bokhara zeigen ein realistischeres Bild. die Stadt soll zu 82% aus Tajiken bestehen, wobei selbst diese Zahlen von verschiedenen Stellen angezweifelt werden, u.a. Karl Cordell, und der Anteil der Tajiken höher geschätzt wird, wenn auch nicht bestritten wird, dass die usbekische Minderheit immer größer wird. Aber nicht nur heute bilden unsere iranischen Geschwister in diesen Städten die Mehrheit. Schon 1920 bestätigten die Sowjets, dass die Mehrheit der dort lebenden Menschen Chorezmer sind, daher gab es auch kurzzeitig die sowjetischen Republiken Khorezm und Bukhara. Nur ein Jahr nach der Entstehung, das auf Druck der dort lebenden Menschen geschah, wurden sie zwischen den Sowjetrepubliken Turkmenistan und Uzbekistan aufgeteilt und die Sowjet-Republiken auf das heutige Tajikistan reduziert.

Soviet Central Asia 1922

Die türkisierten Volkszählungzahlen diente als Waffe zu Aufrechterhaltung des türkischen Terrors gegenüber den dort lebenden Iranern, denen es bis heute verwehrt bleibt sich als Tajik oder Perser zu bezeichnen oder Persisch zu sprechen. Währenddessen findet dort ein langsamer Ethnozid der Iraner statt. Dort wo Iraner gelebt und die Erde kultiviert haben, leben schon längst zentralasiatische Türkvölker, und da wo es noch eine Minderheit von Iranern gibt, die die zahlreichen Völkermorde der Turkomongolen überlebt haben, sollen sie weiterhin die eigene Identität verleugnen und sich nicht länger dagegen wehren Usbeken zu werden.

Welch schreckliches Leben die Iraner in Usbekistan zu erdulden haben, beschreiben die folgenden Zeilen von  Jakob Strobel y Serra:

Denn von den Muslimen wird Timur trotz seiner Schandtaten als Heiliger verehrt – und nicht nur das: Präsident Islam Karimow, der sein Land seit 1990 mit harter Hand und absolutistischem Machtanspruch regiert, hat den Kriegsherrn zum Ahnherrn des neuen Usbekistan erklärt und lässt ihn mit pompösen, pathetisch protzenden Monumenten zum zentralasiatischen Dschingis Khan verklären.

Der Adolf Hitler der Iraner also ist in Usbekistan ihr Ahnherr, ihr Agha und Khan…. immer noch. Wieso auch nicht, in Zentral-Iran herrscht ja auch ein Torke Xar namens Khamenei.

Nachtrag

Die Notlage der Iraner in Usbekistan im Blick, versuchen christliche Gruppen die Tajiken zu Jesus Christus zu bekehren, und liefern gleich die passenden Gebete:

Prayer Points

* Ask the Lord to call people who are willing to reach out and share the love of Christ with them.
* Pray that God will raise up faithful intercessors who will stand in the gap for the Persians.
* Ask God to strengthen, encourage, and protect the small number of Muslim Persians who have converted to Christianity.
* Pray their traditional Muslim culture will soften, creating open doors for the Gospel to be preached among them.
* Ask the Holy Spirit to open the hearts of the Persian people towards Christians so that they will be receptive to the Gospel.
* Ask the Lord to raise up strong local churches among the Persians.

Als ob die Iraner in Zentralasien nicht schon genug Probleme haben.

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22 Antworten zu Der Reisejournalist & Dummkopf Jakob Strobel y Serra

  1. Tangsir schreibt:

    Zum Schund vom Jakob gratuliert man auf der FAZ:

    Vier Tage nach dem Einstellen des Beitrags auf der FAZ ist das der einzige Kommentar, was aufzeigt, dass der Sachverstand über die Minderheit der Iraner in Zentralasien, in der deutschen Bevölkerung nicht vorhanden ist, und die deutsche Journaille auch nicht daran denkt etwas daran zu ändern.
    In Azerbaijan droht man Journalistinnen mit Vergewaltigung und setzt es auch als Folter ein, in Turkmenistan werden nur ethnisch Torks privilegiert und in Kasachstan schickt die Junta Lehrer und Techniker als Sklavenarbeiter auf Baumwollplantagen. In Kirgisistan und Uzbekistan ist die Situation wie gegeben, und auch in Afghanistan und Tajikistan mischen die Usbeken mit.

    Jakob Schorte y vilis. (Echt ich kann mir den Namen nicht merken) schreibt einfach im Auftrag des türkischen Faschismus, das inzwischen auch militärisch Formen annimmt. TAKM ist das Militärbündnis der türkischen Pseudostatten in Zentralasien, zusammen mit der Torkei auf besetzem anatolischen Boden:

    http://dtj-online.de/turkei-grundet-militarbundnis-takm-mit-zentralasiatischen-staaten-1668

    Die TAKM beschreibt sich selbst als „Law enforcment agency with military status“. Also Strafverfolgungsbehörde mit militärischem Status, was nur eine Umschreibung für ein Militärbündnis ist:

    http://en.wikipedia.org/wiki/TAKM

  2. Khashtrapavan schreibt:

    Intention oder einfach Unwissenheit, das ist hier die Frage. Seit 35 Jahren ist es ja „in“ Iran zu dämonisieren bzw. den westlichen Publikum den Iran und deren Menschen als Barbaren zu präsentieren. Als Iraner muss man sich mit solchen Bastarden, die Iran als Geisel genommen haben, damit abfinden, daß man hier im Westen zuerst als Moslem identifiziert wird. Man muß sich zuerst erklären und sich von der IR distanzieren.
    Vorarbeit haben ja nicht nur Hollywood Verfilmungen geleistet, sondern auch solche Relativierungversuche und Verleugnung der persichen Geschichte wie diese hier. Leider haben wir ja auch keine nationalistische Regierung, die unser kulturelles Erbe würdigt. Dann hätten solche Berichte keine Chance und unsere Geschwister müssten sich nicht türkisieren lassen, es ist schon traurig, wie unsere Erbe mit Füssen getreten wird!

    Ich frage mich, ob Iraner um die Existenz der Tajiken Kenntnis besitzen.
    Unwissenheit würde ich unserem Sierra unterstellen, weil für Deutsche vielleicht schwer auseinaderzuhalten ist, was muslimisch/ türkisch und was persisch ist. Ich würde von seinem Menschenschlag wie unserem Sierra erwarten, daß er sich informiert hat, denn ich finde türkische Wörter kann man sehr leicht vom persichen unterscheiden. Das sollte doch auffallen. Selbst die Ethnie fällt einen doch sofort ins Auge. Also so blöd kann man nicht sein.

  3. Khashtrapavan schreibt:

    Ich sehe gerade, Khorazm ist gefühlt 80% persisch, viele Namen sind einfach nur türkisiert.
    Unser Sierra täuscht ganz bewußt und will alles persische islamisieren.

  4. Tangsir schreibt:

    Khashtrapavan gerami, der Jakob kann auch anders:

    Über die Gäste, die der Autor bei seiner Reise in Cochem getroffen und gesehen hat, sowie das Stadtbild und den Moselwein, lässt er sich abfällig aus. Zitat aus der FAZ: »Das Publikum sieht aus wie RTL 2, das Stadtbild, als bezöge es Hartz IV, die Einheimischen ertragen ihr Los mit Trotz und Tapferkeit und der im Grunde gute Moselwein wird in kitschig geblümten Geschenkpackungen verkauft, eine Flasche halbtrocken, eine Flasche lieblich, keine Flasche genießbar.«

    http://www.wochenspiegellive.de/mosel/staedte-gemeinden/cochem/nachrichtendetails/obj/2013/08/27/moselaner-gehen-nach-faz-bericht-auf-die-barrikaden/

    Wenn er will kann er mehr als polemisch sein. Mit den Moselanern kann er das machen, wäre er allerdings nur halbs so kritisch gegenüber Usbekistan, dürfte er nicht mehr dort als Halbgott auftreten und sein Bauch vollschlagen. Und sei gewiss, dass solche Artikel hier Nachfolgeauftrage nach sich ziehen, mit dem der Journalist seine Kasse aufbessert.

    Opportunismus, Geldgier, Narzissmus. Der Gründe gibt es viele, aber mich interessiert der Beweggrund weniger, als die Tatsache, dass Jakob Strobel y Serra im Auftrag des türkischen Faschismus schreibt und ein dreckiger Antiiraner ist.

    Bei Iranern selbst ist das Bewusstsein um die Tajiken nicht groß ausgeprägt. Dass das Thema Ethnozid in Charezm in der iranischen Öffentlichkeit vorhanden wäre, liegt am Torktazi-Abschaum, das nun überall unterwegs ist und jedes Anprangern an Türken und türkischen Genozid und Ethnozid, sofort als Chauvinismus und Rassismus verurteilt und demjenigen die Fresse poliert.

    Und ganz ehrlich, die Hollywood-Produktionen waren harmlos. 300 war nur Fantasie und „nicht ohne meine Tochter“ übertreibt nicht. Landest du beim falschen, kann dir genau das und schlimmeres blühen. Ich finde es auch nicht schlimm mich von der IR zu distanzieren oder zu sagen, dass ich gegen den Islam bin. Und als was einem die Leute identifizieren mag nicht immer richtig sein und einen ärgern, aber als Ausländer sollte man lernen grundsätzlich darauf zu scheissen was einige Einheimische denken.

    Der Depp Jakob ist übrigens gut informiert, nur weiss er, dass er sich vor Türken und Usbeken auch hier in Deutschland mehr fürchten muss als die friedlichen Iraner. Kein Iraner lauert ihm auf um seine Fresse einzutreten. Stattdessen erscheinen solche Artikel wie dieser hier, damit mal der strunzdumme deutscher Christ lernt nicht alles was in seiner Lieblingszeitung steht unkommentiert als Wahrheit zu übernehmen. Aber wenn einem erstmal Jesus in Hirn gekackt hat, ist ohnehin Hopfen und Malz verloren.

  5. Khashtrapavan schreibt:

    Ok, dem Sierra scheint es wirklich am zivilisatorischem Umgang zu fehlen, der nicht mal Respekt gegenüber seiner eigenen Kultur entgegenbringt. Das erklärt natürlich sein hurenhaftes Verhalten.
    Bei den meisten Iranern, die ich kenne, mangelt es an Geschichtsbewusstsein, wenn man anfängt, was von Türken zu erzählen, und wirken iherer 1000 jährigen Geschichte mn Iran,denken die meisten immer an die anatolischen Türken….
    Mit dem persischen Chauvinismus und das man bloss unsere „Türken“ nicht beleidigen sollte, haben wir ja zur genüge im Blog erlebt. Ganz ehrlich, wer sich beleidigt fühlt, ist auch kein Iraner, sondern sollte ruhig zu seinen Türkiye stehen. Wenn man sich als Iraner versteht, würde das einen nicht Bohne kratzen!
    Also, deine Meinung im Ehren,Tangsir, selbst mit einem deutschen Pass und einem verdienten Job hier in D., fühle ich mich als Gast hier und würde micht nicht gegen Deutsche stellen, die mich aufgenommen haben und mir ein besseres Leben ermöglicht haben als der verkackte Iran.
    Klar, mache ich mich hier nicht zum Sklaven und Chameleon, um die Deutschen zu gefallen, denn das wäre charakterlos. Aber mich interessiert schon, was für eine Wirkung ich auf Deutsche habe, einfach um mich selbst besser reflektieren zu können.
    Ich habe kein Problem, wenn man meine Nationalität nicht erkennt, aber an Deutschen stört ihr mangelnder Intellekt, obwohl sie sich als Weltmensch verstehen, trotz meines liberalen und offensichtlich nicht moslemisch Verhaltens, ob ich Moslem sei und ja dieses und jenes nicht dürfte, als ob es im nahen Osten keinen einzigen exisitiert, der atheistisch sein könnte. Selber Atheist, alle anderen Moslems.
    Das habe wir wohl den beschissenen Jesus und Ihrer Kirche zu verdanken, die nur in Kategorien denken.

    • Tangsir schreibt:

      Also ich weiss nicht ob es dem Deutsch-Spanier am zivilisatorischem Umgang fehlt, aber diese Art der Schmähkritik gegenüber der eigenen (deutschen) Kultur, hat eine gewisse antideutsche Tradition.

      Es ist nun einmal so, dass die ethnische Zugehörigkeit die eigene Identität bestimmt. Man kann von einem Tork, der sich als Qajar, Afhsar, Quashkai oder Nachfahre von Cengiz und Timur versteht, eben nicht erwarten, dass er seine faschistische Mentalität ablegt. diese faschistische Mentalität hatte in Deutschland z.b. nur 15 Jahre Jahre Zeit zu wirken und wir sehen, dass noch heute viele dem nachhängen. Nun stell dir vor die Nazis wären siegreich gewesen und durften über 1000 Jahre wüten und morden.

      Diese Situatio0n haben wir in Iran, Zentralasien und Anatolien, wo dieser Art von Türkisch-mongolische Mentalität seit 1000 Jahren unangetastet geblieben ist und wo sich die Torks immer noch als Herrenmenschen begreifen.

      Dass diese Art faschistische Mentalität auch bei im Westen lebenden Torks intakt geblieben ist, hast du an der Seite INN und ihren türkischen Moderator Sherry, von der Seite iranique.de , sehen können, die ohne Reue Terroranschläge gegen westliche Zivilisten gefordert hat und darüberhinaus im großem Maßstab dokumentierten Diebstahl begangen. Genauso wie die Torks bei Parse&Parse natürlich, die voller Judenhass stecken, sich für die Etablierung einer türkisch-monarchistisch Dynastie in Iran einsetzen und ansonsten genauso diebisch und mordlüstern sind wie ihr Ahnherr, der Türke Qoli Beg.

      Es ist übrigens ein Märchen, dass die Türken in Iran sich assimiliert und zu Iranern geworden wären. Die Torks sind bis in die Neuzeit hinein militant, intolerant, diebisch und betrügerisch geblieben, und beeinflussen die iranische Kultur dementsprechend negativ.

      An dieser Stelle will ich dir mal so einen Pseudoiraner und Afshin vorstellen (Dieser Atopia-Schwachkopf), der sich für die Ökumene der Iraner und Türken einsetzt:

      „Ich weiß selber, wer ich bin und wer ich nicht bin.
      Haben Sie mal einen Azeri-, Torkamani- oder Uzbaki-Iraner gesehen, der sich selber Tork nenn? Ich zumindest nicht. Sie sind türkisch-sprechend, aber keine Türken weder genetisch noch sonst irgendwie vor allem nicht die Azeris, die Sie hier womöglich meinen.“

      Das erzählt uns ein Idiot, der in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist. Dass diese Türken in Iran sich als Iraner sehen, das hat dieser Idiot sogar selber herausgefunden, indem er während eines Urlaubs ein paar dieser Türken gefragt hat. Da siehst du es wie kaputt und bar jedes Wissens manche sind, und sich dabei ihre eigene Scheinrealität aufbauen, nach der es Uzbaki-Iraner gibt, diese sich so gar nicht als Torks begreifen und vor allem „genetisch“ nichts mit Türken zu tun haben.

      Die türkische Gene haben sich also in Luft aufgelöst. Aber diese Argumentation zeigt welche Analphabeten sich anschicken sich für die türkische Sache einzusetzen, und sich nicht dabei scheuen rassistischerweise mit der Genetik zu argumentieren. Wo hier immer auf das Türkentum gezielt wurde, also die Ideologie, die dahinter steckt, stecken diese Leute noch fest im Sumpf ihrer türkisch-islamischen Erziehung und Prägung und machen sich bewusst zu Huren des Türkentums.

      Wer hier von Uzbaki-Iranern spricht, weiss nichts über den Völkermord an den Iranern und dem aktuellen Ethnozid an Iranern in Zentralasien, das seit 100 Jahren in Chorezm stattfindet. Aber so ist die Situation in einem besetzten Land und solche Kollaborateure, die mit Verve türkische Schwänze lutschen, wie dieser Pedram Mirshahi, gibt es zuhauf.

      Was Deutschland angeht, so muss ich dir beipflichten. Als Ausländer bleibst du ein Leben lang Gast hier. Es ist eine Illusion zu glauben als Ausländer würde man in dieser Gesellschaft aufgehen, und selbst wenn man ein Christ ist und sich auch sonst an hiesige Normen anpasst, wird es nicht der Fall sein.

      Das Klassendünkel in Deutschland ist stark ausgeprägt und selbst untereinander sind sich die Deutschen nicht grün. Ausserdem darfst du nicht vergessen, dass die Deutschen genauso religiös indoktriniert sind wie die Iraner. Noch heute herrscht das Tabu das Christentum nicht anzugreifen und auch sonst haben wir es bei den Deutschen mit einem sehr servilen Volk zu tun, das abhängig von der Führung entweder sich alles gefallen lässt oder eben Amok läuft.

      Erst wenn man sich selber eingesteht, dass man in Deutschland immerzu ein Gast und Fremdkörper bleibt, wird es einem gelingen hier so etwas wie Seelenfrieden zu finden.

      Und dass es den Deutschen an Intellekt fehlt ist keine Überraschung. Auch in Iran und anderswo bilden die Dummen die Mehrheit. Dass Deutschland wirtschaftlich so erfolgreich ist, liegt daran, dass nach der calvinistischen Idee, hier Arbeitsdrohnen ausgebildet werden, die sich fügen und fast nie aufbegehren.

      Auch das zu erkennen, hilft einem in diesem Land. Das ist übrigens auch nichts typisch Deutsches. Die Japaner sind da noch extremer. Die Deutschen sind es gewohnt sich aus der deutschen Presse zu informieren und schauen gar nicht über den eigenen Tellerrand hinaus, und sie interessiert die restliche Welt auch nicht, deshalb machen sie auch gerne Reise in fremde Länder, um sich dort im Hotel mit den Deutsch-sprechenden Personal zu umgeben und weiterhin Schnitzel serviert zu bekommen.

      So ist der religiös indoktrinierter und zur Arbeitsdrohne reduzierter Mensch.

      Das mag für uns Migranten komisch erscheinen, die gelernt haben verschiedene Kulturen und auch die eigene kritisch zu beäugen, aber wir sind eben die Ausnahme und Pioniere. Der normale Mensch kommt nie in die Situation sich selber und seine Kultur zu hinterfragen.

      Das viele Deutsche denken alle Menschen aus dem Orient seien Moslems, liegt einfach in ihrer Betrachtungsweise. Ein Mensch ohne religiöser Bezug ist für einen Deutschen nicht denkbar, denn egal was der Deutsche für eine Überzeugung haben mag, sieht er doch im Christentum seine Wurzeln, und denkt bei anderen Menschen sei es ähnlich.

      Auch die kollektivistische Mentalität und der Druck zum Konsens, trägt dazu bei, dass du kaum einen Deutschen finden wirst, der sich zu der eigenen Kultur bekennt und das Christentum verwirft, denn der christliche Faschismus hat in Deutschland überlebt, ansonsten würde man nicht nachwievor die Torkei und andere türkische Verbrecher-Regime in Zentralasien unterstützen.

      Deshalb auch finden wirtschaftliche Umbrüche und politische Neuerungen kaum in Deutschland statt. Das findet nachwievor in Amerika und inzwischen in Ost-Asien statt.
      Du wirst heute keinen einzigen deutschen Autoren und Philosophen finden, der sich der Sache der Aufklärung verpflichtet fühlt oder dort anknüpft wo die europäische Aufklärung aufgehört hat.

      Nicht nur das. Die ganzen Früchte der Aufklärung, wie die Menschenrechte, werden heute als Werk des jüdisch-christlichen verklärt, obwohl die Religiösen sich schon immer gegen diese Idee gestellt haben. Und mein fanatischer Christenbruder Time plappert diese Scheisse auch noch unkritisch nach: http://madrasaoftime.wordpress.com/2014/09/10/satan-erkennen/

      Aber so ist das nun einmal bei Christen. Sie besitzen kein Verstand, keine Moral und kein Anstand, deshalb sind sie auch zur Gänze derart widerwärtig.

      Wir sollten also nicht pauschal von den Deutschen sprechen. Es sind vor allem christliches Ungeziefer, dass die deutsche Kultur aushöhlen und den Menschen das Recht absprechen sich mit der eigenen Nation zu identifizieren.

      Genauso wie in Iran, gibt es auch in Deutschland nur wenige, die echte Patrioten sind. Der Rest lässt sich in Institutionen trauen, beerdigen und die Kinder taufen, wo in deren Hinterzimmer reihenweise Kinder geschändet werden. Das sagt auch schon alles über diese Menschen aus.

      So verhält es sich mit der Moral hierzulande, und es zeigt uns, dass Christentum und Islam sich ähnlicher sind, als manche christlichen Idioten glauben.

      Und mach dir keine Illusionen Khashtrapavan. Christen werden immerzu mit Türken und Muslime gegen Iraner vorgehen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass die Rechtsradikalen von der Seite PI-News mit den türkischen Faschisten und Diebe von der Seite Parse&Parse und iran now net zusammenarbeiten.

      Christen, Faschisten, zusammen mit chauvinistischen Türken und Muslime bilden eine natürliche Allianz. Auf der anderen Seite steht die Zivilisation, die nationale Kultur und der Geist der Aufklärung.

      Wie weit der christliche Faschismus geht, sieht man an den Texten, die Time bei sich einstellt:

      „Beschäftigt man sich jedoch mit den ursprünglichen Quellen des Christentums, etwa den Evangelien, findet man Sätze Jesu wie „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“ oder „Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen“.“

      Dass diese Aussprüche tatsächlich von Jesus stammen, stimmt natürlich nicht, und das weiss auch jeder Laienhistoriker, deshalb erscheint dieser Beitrag im Feuilleton der NZZ und der Autor selbst ist Priester der katholischen Personalprälatur Opus Dei.

      Opus Dei wiederum ist eine zutiefst faschistoide Vereinigung, die den Faschisten Pinochet und Marco nahe steht, und sich auch sonst wohlwollend zu Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus äussert.

      Minderjährige werden bei Opus Dei sexuell ausgebeutet und die Opfer noch rigider als in den Kirchen fertig gemacht. Frauen gelten als „minderwertig“ und bei Opus Dei herrschen mafiöse Strukturen.

      Opus Dei ist übrigens auch stark bei PI-News vertreten, und inzwischen wundert es nicht, dass auch Time sich mit diesem Ungeziefer identifiziert.

      Das aber ist der Faschismus, der im Gewand des Christentum überlebt hat, und je gläubiger der Christ, desto mehr ist seine Gesinnung eine menschenfeindliche und faschistische.

      Deshalb stehen auch die meisten Christen auf der Seite des Türkentums und Islams, mögen sie sich noch so sehr rassistisch und intolerant über Muslime und den Islam äussern. Sie bleiben doch Faschisten, Menschenfeinde und intolerantes Ungeziefer, so wie sie es seit 2000 Jahren gelernt haben zu sein.

      Wer den Islam bekämpft, kann nicht umhin auch das Christentum, das mit dem Faschismus gleichgesetzt werden kann, zu bekämpfen. Beide Religionen sind die Ausgeburten des Teufels, die Menschen in lügnerische Witzfiguren verwandelt.

  6. Khashtrapavan schreibt:

    Interessante Punkte, die du ansprichst.
    Ich habe auch schon erlebt, daß Iraner Verschwörungstheorien und schwachsinnige Gedanken haben, die sie einen im Gespräch unterjubeln wollen. Ja was soll denn ein Torkmani/Ozbaki- Iraner sein?! Diesen Begriff gibt es doch so gar nicht unter Iranern. Na selbstvertändlich gilt ja schon das Wort Tork als Beleidigung, ist natürlich klar, daß die Torks sich aufwerten wollen, sind ja die mutigsten, stärksten und überhaupt die patrotischsten Iraner.
    Die Torks sind gerne unter sich, mit Persern wird persisch gesprochen, aber innerlich mögen sie untereinander Ihr türkisch sein ausleben! Das habe ich erlebt,es ist so, wie die Türken hier auch, sie leben gerne abseits.
    Ein Freund meines Vater ist aus Tabriz und ich selber habe nie seine Frau zu Gesicht bekommen (muß versteckt werden), und Ihre Tochter haben sie nach Tabriz verschifft, um sie zu vermählen. Hauptsache im Stamm bleiben. Das war hier in Deutschland und auch nur eines der Beispiele.Also das ist für mich absolut uniranisch! Deswegen glaube ich nicht, daß Türken und Iraner diesselbe Mentalität besitzen.

    Man sagt ja die Deutschen seien im Gegensatz zu den Franzosen keine Revoluzzer. Keine Revolution nach französischen Revolution. Das erklärt das deutschen Verhalten.Kein Streik im Bahnhof ohne vorher eine Bahnkarte zu kaufen🙂
    Schade finde ich, daß die Deutschen ,wie die Iraner ihre altpersische Ahnen,Ihre altgermanischen Tradition nicht erforschen und sich dazu bekennen, schliesslich ist das Ihre wahren Tradition und Herkunft. Ich denke, da haben die Kirchen wie der Islam gute Aufgaben geleistet.
    Was haben überhaupt abhramitische Religionen wie das Christentum überhaupt mit der germanischen Kultur zu tun??? Nicht mal dieselbe Kultur, Ethnie und Religion….

    Fragt sich wie lange man hier dann noch in D. bleiben kann, wenn sich die Deutschen christlich radikalisiert haben und gegen Moslems vorgehen, ich fürchte, Tangsir, da gehen wir unter die Räder, wenn es so weiter geht.

    • Tangsir schreibt:

      Die Deutschen darfst du nicht unterschätzen. Vergiss nicht die Frankfurter Nationalversammlung, die leider damals nicht erfolgreich war. Die große nivellierende Kraft, die ich kenne ist übrigens das Christentum. Die Deutschen sollten sich endlich von diesem Relikt trennen, denn alleine die letzten 200 Jahre deutscher Kultur überwiegen im Wert die komplette 2000 jährige Geschichte dieses Pädo-Vereins.

      Dennoch sollte man langsam ans Auswandern denken. Kanada, USA, Israel.

  7. Time schreibt:

    Ich war als Kind mal in einem Spiegelkabinett verschollen. Ich löste das Problem, indem ich das Dach öffnete und entkam.

  8. Tangsir schreibt:

    Ja, eben Time, ich interessiere mich ja auch nicht für die Schlesier und ihr Leid. Das ist aber ein anderes Thema. Ist eben ein weiteres Volk, dass verschwindet und in der türkischen Volksseele aufgeht. Und immer im Kleinen sich dafür einsetzen, was man sich im Ganzen wünscht. Nur so als Orientierung.

  9. Time schreibt:

    es geht auch um Deine persönliche Geschichte, das Gedicht, das Du in das Universum schreibst

  10. Tangsir schreibt:

    Ja, die hat aber auch einiges mit meiner Enttäuschung auf dich zu tun, und enttäuscht wäre ich nicht, wenn du nicht auch viele positive Anlagen mitbringst. Es geht nicht darum was ein einzelner Christ glaubt und glauben möchte, sondern, dass es nicht angeht dem Christentum unkritisch all seine Verbrechen zu verzeihen und sich weigern es überhaupt als Störfaktor wahrzunehmen. Dieser Blog ist leider inzwischen mehr als eine persönliche Geschichte, vor allem wenn die persönliche Gefährdungslage hinzukommt.

  11. Time schreibt:

    Es ist mE wesentlich, die emotional-persönliche Ebene (Quelle) von der literarischen zu trennen. ICH BEGREIFE MICH ALS LITERAT (KÜNstler). Privat leide ich, aber dem Publikum gegenüber möchte ich nüchtern oder zumindest kalkuliert emotional gegenübertreten. Kunst ist wie die Wissenschaft auf der Suche nach der Wahrheit, aber sie ist fahriger, zufälliger, unkonzentrierter, triebgesteuerter. Ich sehe mich als Künstler mit starkem wissenschaftlichen Interesse. Ich verstehe je mehr je weniger – aber: Der Mohammedanismus ist eine Schande der Menschheit, die ich als Mensch nicht ertragen kann! DAS WEISS ICH GANZ SICHER!

    T+I+M+E

  12. Tangsir schreibt:

    Also niemand sollte einem anderen Künstler erzählen wie er seine Sache besser machen soll. In der Hinsicht brauchst du auch keine Kritik, aber am Inhalt schon. Das kommentarlose reinstellen des Pamphlets von diesem Deutsch-Spanier ist absolut verzeihbar. Niemand interessiert sich für die Tajiken in Chorezm. Die Tibeter sind sexyer. Aber du identifizierst dich doch mit der These des Opus Dei Menschen, der das Christentum mit allerlei Verrenkungen uns als Kraft der Emanzipation und Freiheit verkaufen will. Das hört man ja auch bei afd und die restlichen Verdächtigen. Ich halte diese religiöse Haltung, die rational nicht haltbar ist, für eine gefährliche Strömung in der Politik, und ähnlich hört man es auch in den USA.

    Den Kampf gegen den Mohamedanismus führen zu wollen, geht nicht ohne das sich ausbreitende und terrorisierende Türkentum einerseits und die christliche Auswüchse überall auf der Welt mit einzubeziehen. Es geht auch nicht immer um Formeln, sondern um das Naheliegenste und Menschliche. Und es geht auch nicht nur mit Bomben. der Kampf gegen den Mohamedanismus bedingt mindestens 80% geistige Arbeit und hoffentlich nur bis zu 20% Gewaltanwendung.

    Den Mohammedanimus und Türkentum kann man nicht besiegen, wenn man jeden Scheiss glaubt was man in der Tageszeitung liest. Meine Infos habe ich übrigens aus der englischen Wiki. Ist ja keine Zauberei. Und auch überall sonst wo der Mohamedanimus wütet, geht es auch immer um ethnische und andere Konflikte.

    Der Mohamedanismus wiederum kann nur aus Iran aus besiegt werden, daher sollte jede Anstrengung zum Counterjihad auch die Fakten miteinzubeziehen und sich einfach für die Völker für die man Heilung vom Islam verspricht interessieren.

    Hierbei erwähne ich nicht wie ironisch es ist, dass ein Christ einem Moslem rational erklärt wieso ihm seine Religion nicht gut tut.

  13. Time schreibt:

    Der Mohammedanismus muss dekonstruiert werden! Vollständig!

    T.

  14. Tangsir schreibt:

    Das Christentum aber auch. Ich will dass Kirchen zu Museen werden, das ganze Geld der Kirchen enteignet, und damit Menschen finanziert, die gesellschaftlich wertvolle Arbeit machen, und dies bis jetzt ehrenamtlich gemacht, unter anderem auch in christlichen Einrichtungen. Sie verdienen die Anerkennung und das Geld.

    Das ist der Punkt Time. Das Naheliegendste ist es dass du als Deutscher erst einmal erfolgreich in deinem Umfeld dich für das Gute einsetzt, und das bedingt den Kampf gegen staatliche Pfründe, die sich die Kirche unehrenhaft und extralegal beschafft. Eigentlich ist das Diebstahl.

    Das ist der zweite Punkt Time. Wenn du den religiösen Irrsinn in deiner Nation und Umfeld ignorierst, dann kannst du fremden Völkern erst recht nicht erzählen sie sollen ihre Religion dekonstruieren.

  15. luka68luka schreibt:

    Übertreibst Du nicht ein wenig mit Deiner harten Kritik an einem simplen Reisebericht, der im Feuilleton einer Tageszeitung veröffentlicht wurde und von einem Journalisten stammte, der auf den Orient überhaupt nicht spezialisiert ist? Er hat versucht, seine Eindrücke von Usbekistan mit poetischen Einlagen wiederzugeben, um für den Orient und seine Künste allgemein zu werben. Der Bericht soll die Leser unterhalten und ihn nicht mit reinen Geschichtsfakten überfrachten. Die findet man z.B. im Dumont Kulturführer für Zentralasien.
    Ich gebe Dir aber recht, dass der persische Einfluss in Usbekistan unübersehbar ist. Ich bin 2005 mehrere Wochen in Usbekistan als Rucksacktouristin unterwegs gewesen und all die Prachtbauten erinnerten mich sehr an den Iran.
    Dem Bericht des Autors hätte es zwar gut getan, wenn dort diese iranische Einflüsse deutlicher hervorgehoben worden wären, aber den Artikel als antiiranisch abzustempeln geht meines Erachtens zu weit. Die von der westlichen Presse ausgehende Kritik richtet sich auch nicht gegen die persische Kultur, sondern gegen das jetzige Regime mit seinem umstrittenen Atomprojekt, wobei hier stark geopolitische Interessen im Vordergrund stehen. Den meisten Journalisten und auch deren Lesern, sofern diese über ein wenig Bildung verfügen, dürften die hohen kulturellen Errungenschaften der Perser durchaus bewusst sein. Also mache Dir nicht so viele Sorgen.

    In diesem Sinne sei gegrüßt von
    luka

    • Tangsir schreibt:

      Hast du überhaupt verstanden worum es geht? Es geht um einen Ethnozid, dass sich immer wieder in Pogrome gegen Iraner ausdrückt: https://tangsir2569.wordpress.com/2010/07/06/der-totgeschwiegene-genozid-an-iraner/#respond

      Es geht nicht um irgendwelche verfickten Errungenschaften, sondern um die ununterbrochene Unterdrückung und Terrorisierung von Iranern durch Türken. In Zentralasien findet ein Völkermord an Iranern statt.

      Die westliche Presse ist ausserdem gar nicht kritisch gegen das Mullah-Regime, ansonsten würden sie solche Nachrichten nicht unterschlagen: https://tangsir2569.wordpress.com/2014/08/06/mohammad-ali-jafari-das-zionistische-regime-wird-kollabieren/

      Das Atomprojekt ist nicht bloß umstritten. Die Atombombe und das Atomprogramm der Mullahs muss um jeden Preis unterbunden werden.

      Die meisten Journalisten und Leser haben eben keine Ahnung von Iran und seine leidvolle Geschichte, ansonsten würdest du diesen Artikel nicht so interpretieren, als ginge es hier um Anerkennung iranischer Errungenschaften.

      Mit der Unterschlagung dieser Errungenschaften, geht aber auch die Unterschlagung des Genozids der Türken gegen Iraner einher.

      Ich soll mir keine Sorgen machen? genauso wie die Christen sich um die ununterbrochene Kinderschändung in christlichen Kirchen keine Gedanken machen müssen und weiterhin so tun als wäre das Leben dufte? Also echt, manche sind derart menschlich entartet, dass es einem Angst macht. Du warst mehrere Wochen Rucksacktourist in Usbekistan und hast von alldem nichts mitgekriegt? Nunja, auch so kann man Urlaub machen. Das ist gerade für Deutsche oder in Deutschland sozialisierte Menschen typisch. Ohne Zivilcourage und Mitgefühl für andere Menschen machen wir Urlaub und geilen uns nur an der Architektur auf. Die Menschen, ihr Leben und Geschichte? Nein, interessiert nicht. Will ja schliesslich Spass haben bei meinem Urlaub.

      • luka68luka schreibt:

        Hallo Tangisr, ich kann ja Deine Aurfregung und Empörung ein wenig nachvollziehen. Aber bitte beachte, Du hast einen öffentlichen Blog, indem Menschen wie ich per Zufall – dank google – auf Deine Beiträge aufmerksam werden. Ich bin durch einen Link auf Deinen – nicht übrigens schlecht recherierten Bericht – über die Situation in Palästina zu Beginn des 20. Jahrhunderts gestolpert. Auf den weierten Verlauf der Auseinandersetzung zwischen Juden und Araber bist Du geflissentlich nicht eingegangen. Aber ich lass dies einfach mal so stehen.
        Was ich aber nicht so einfach akzeptieren kann, sind Deine pauschalen Verurteilungen von Menschen, die weder Dir persönlich noch den Persern etwas im geringsten antun wollen, wie eben dieser Journalist, der kein Zentralasien Experte ist, sondern nur ein einfacher, meinetwegen auch eher einfältiger, Reisejournalist ist. Würde er in den Iran reisen, so würde er dessen kulturelle Errungenschaften ebenso loben wie die Kulturgüter in Usbekistan.
        Ich glaube, all das was Du beschreibst, ist primär ein zentralasiatisches Problem, was wenig mit dem Westen bzw. dem Abendland per se zu tun hat.
        Obgleich ich vieles über den Iran gelesen habe und ich mich insbesondere für den iranischen Film interessiere, so weiß ich – wie die meistem Deutschen – wenig über die Situation, der im Ausland lebenden Iraner.
        Aber ich kenne durch mehrere geschäfliche Reisen den Irak recht gut (bin u.a. für eine NGO tätig). Die Situation der in diesem Land lebenden Kurden mit ihren nationalistischen Ambitionen und der kurdischen Randgruppe der Jesiden sowie die Probleme der unter der Regierung Nuri al-Maliki unterdrückten Sunniten interessierte die deutsche Presse bis zum Einmarsch der ISIS-Kämpfer höchstens am Rande, obgleich bei näherem Hinschauen, der Irak seit Jahren einem Pulverfass glich und es auch vermutlich auch ohne Beteiligung der ISIS langfristig zu einem Bürgerkrieg gekommen wäre.

        Also bitte nehme mir meinen Beitrag nicht übel, aber Du kannst nicht erwarten, dass jeder der spontan auf Deine Beiträge reagiert oder eben, wie dieser Journalist einen kleinen Reisebericht für die FAZ schreibt, über Deine iranspezifischen Kenntnisse verfügt.

        Viele Grüße,
        luka

        • Tangsir schreibt:

          Der Bericht über die Situation in Israel zu Beginn des 20. Jahrhundert ist nicht von mir, sondern von Zahal.

          Es ist nicht nur dieser Journalist und es geht nicht nur um dieses Thema alleine. Beim Thema Iran knicken viele vor dem Türkentum ein. Die Situation der im Exil lebenden Iraner ist höchst uninteressant, in Anbetracht der Unterdrückung Iranerstämmiger Menschen in Pakistan, in Afghanistan (Xorasan), Tajikistan, Azerbaijdschan, Torkei, Syrien und Irak. Es findet nicht nur ein kultureller Mord in Iran selbst statt, sondern auch eine Türkisierung und Islamisierungsprozess ausserhalb.

          Wenn ein Volk verschwindet, kann man sich schon aufregen, und da werde ich diesen Journalisten nicht schonen, sondern nach gewohnter Art ihm solche Schmerzen bereiten, dass er ganz sicher nie wieder denselben Stuss schreiben wird, sollte es wieder um Iraner und Iran gehen.

          Achja, du siehst ja wie die „unterdrückten“ Sunniten unter der Flagge der IS abgehen, und wieso nationalistische Kurden? Wieso zum Teufel müssen alle anderen ihre nationale Identität ablegen wie die Deutschen?

          Aber in einem Punkt sollte man schon Recht geben. Die Zazas brauchen Autonomie von Kurdistan und auch die Gebiete in der Ost-Torkei gehören nicht den Kurden sondern Armenien.

          Doch ich kann von einem Journalisten soviel Sorgfalt erwarten, dass er anstatt Algebra nicht Allegra schreibt und auch nicht behauptet die Ziffer 0 sei erfunden.

          Es ist aber mitunter dieser Art von linkem Verständnis, dass hierzulande viele Standards aushöhlt.

          Worüber wir uns hier aber aufregen ist, dass unser Volk dezimiert wird, und zwar von Türken und Arabern.

  16. Tangsir schreibt:

    Hier ist übrigens der Dumont Kulturführer für Zentralasien: http://www.amazon.de/DuMont-Kunst-Reisef%C3%BChrer-Zentralasien-Klaus-Pander/dp/3770136802

    Ich habe das Buch durchsucht. An keiner Stelle kommt der Begriff Persien vor, und da wo es um Iran geht, geht es bloß um geographische und historische Daten.

    An keine Stelle wird der aktuelle Ethnozid der Türken gegen Iraner beschrieben. Wäre auch verwunderlich für den Dumont-Verlag, das im Dritten Reich der größte Propagandaschleuder der Nationalsozialisten war.

    Manche sollten sich wirklich um ihr eigenes Erbe Des Faschismus und Nationalsozialismus kümmern und aufhören türkische Verbrechen schönzureden oder tot zu schweigen.

    Ihr liest eure Nazi-Kulturführer und eure christlich geprägten Zeitungen, und lebt in einem Land, das ununterbrochen mit dem Verbrecherregime und Völkermord-Staates Türkei kooperiert, und meint ihr wärt volle kanne informiert.

    Das ist dermassen grotesk.

  17. Tangsir schreibt:

    Kommentar von Pirouz K:

    April, 11, 1921 A.D.:
    Soviets Name Greater Khorasan as Turkestan

    By: Mir M.Hosseini

    After the coup of Reza Khan, the Bolsheviks abruptly drew a virtual border around the territory previously seized from Iran and called it Turkestan. This decision was made due to fear from growing nationalist sentiments towards Iran. Years later, the territory was divided again and Persian cities of Bukhara and Samarkand became part of Uzbekistan instead of Tajikistan. The city of Marv became part of Turkmenistan.
    http://www.fouman.com/Y/Get_Iranian_History_Today.php?artid=756

    Die Qajar-Torks hatten Merv vorher ohne Verteidigung fallen lassen.

    Soviets Name Greater Khorasan as Turkestan

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