Keine Toleranz

Diener Gottes mit gekreuzigtem KindWas ist Toleranz und wie weit geht sie. Wie war der Toleranzgedanke der Aufklärung gemeint und wieso beansprucht heute jeder, dass sein Glauben, als Zeichen der Toleranz, nicht angegriffen und verspottet wird. Wieso aber sollte man aus Rücksicht vor „religiösen Gefühlen“ nicht darauf hinweisen, dass die Kirchen sich widerrechtlich bereichern, schwerste Verbrechen begehen, diese auch noch vertuschen und die Täter unbehelligt weitermachen lassen.

Der Toleranz -Begriff ist eigentlich eine ganze einfache. Entstanden ist sie um einen zivilen Umgang zwischen Gläubigen jeder Religion miteinander zu ermöglichen. Die Geschichte war voll mit religiösen Konflikten und Kriegen, und so besannen sich die Vertreter der Aufklärung auf die antike Tugend der Religionsfreiheit und gegenseitige Toleranz zurück. Nie wieder sollte jemand wegen seines Glauben verfolgt, getötet oder juristisch benachteiligt werden. So war es gedacht aber dann kamen die christliche geprägten Deutschen Lessing und Goethe und interpretierten den Toleranzbegriff auf ihre Weise:

Im Zeitalter der Aufklärung wird die Toleranzidee zur Forderung einer Duldung aller Konfessionen, der Bedeutungsbereich des Toleranzbegriffs wird auch über das Religiöse hinaus erweitert, auf eine allgemeine Duldung anders Denkender und Handelnder. So gilt in Lessings 1779 veröffentlichtem Drama Nathan der Weise die Ringparabel als eine zeitgenössische Formulierung des Toleranzgedankens, bezogen auf die drei großen monotheistischen Religionen. In Frankreich machte sich Voltaire bereits 1763 in seiner Schrift Traité sur la tolérance („Abhandlung über den Toleranzgedanken“) zum Fürsprecher einer uneingeschränkten Glaubens- und Gewissensfreiheit.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts definierte Brockhaus im Conversations-Lexikon: „Die Toleranz – Duldung – heißt die Zulassung einzelner Personen, oder auch ganzer Gesellschaften, welche in Rücksicht der Religion anders denken, als die zur herrschenden Religion sich bekennenden Bewohner eines Orts oder Landes.“ Und Goethe forderte in seiner Aphorismensammlung Maximen und Reflexionen: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

Der englische Philosoph und Ökonom John Stuart Mill verwendete in der Mitte des 19. Jahrhunderts den Begriff der Toleranz nicht als Terminus, sondern sprach von religiöser Toleranz im traditionellen Sinne.[3] Seine Betonung individueller Freiheiten gilt jedoch als wegweisend für die Toleranzidee und die Ausdehnung des Bedeutungsrahmens: Insbesondere seit Mill wird von Toleranz nicht nur in Bezug auf das Verhältnis zwischen Gruppen, sondern auch in Bezug auf Gruppen zu Individuen und Individuen zu Individuen gesprochen.

Wie wir sehen verknüpft Goethe den Toleranz-Begriff mit der Heilsidee in einer zukünftigen Gesellschaft, jede Denkrichtung nicht nur zu tolerieren, sondern es gleich zu akzeptieren. Leider ein Leitsatz, das viele nachhängen, ohne die Richtigkeit dessen im heute und jetzt zu überprüfen. Ähnlich verhält es sich mit Lessings Ringparabel, das ebenfalls voller Idealismus ist, aber schon immer Gegenstand von Kritik seitens anderer Aufklärer gewesen.

Die Idee der Toleranz anderer Religionen und Andersdenkende insgesamt, macht die Attraktivität der westlichen Länder noch heute aus. Allerdings sehen wir, dass das Bekenntnis zur Idee der Toleranz nicht von allen im Westen geteilt wird. Die Moslems im allgemeinen sind religiös intolerant und ihre Intoleranz richtet sich besonders gegen Minderheiten und Schwächere. Also Häretiker, Apostaten, islamische Sekten, nicht-islamische Sekten, Atheisten und ethnische Minderheiten.

Nach etwa 200 Jahre nach Lessing und Goethe sollte man daher nochmal kritisch das Gesagte und Geschriebene mit der Realität überprüfen.

Die Moslems tolerieren nicht einmal, dass ihr Glaube auf irgendeiner Art angetastet wird, da dies nach der Scharia verboten und mit dem Tod bestraft wird. Soviel zu den netten Molems, aber was ist mit den Juden? Auch unter ihnen gibt es Intolerante Menschen, aber die meisten von ihnen auf ein Fleck Erde konzentriert, das Israel heisst, und schon da sind sie eine Minderheit.

Nun zu unseren christlichen Brüdern und Schwestern. Ihr könnt nicht auf Toleranz hoffen, wenn die Verbrechen der Kirche mit dem Hinweis auf „komplexe Geschichte“ abgetan werden. Religionen sind nicht Urheber von Liebe, Freundschaft, und auch nicht von entscheidenden zivilisatorischen Sprünge. Die Identität, Geschichte und Tradition eines Menschen beruht auf seine Natur und dem Fleck Erde wo er lebt. Religion prägt sicherlich, aber sie darf nicht Identität, Geschichte und Tradition bestimmen. Privat mag es jeder handhaben wie er möchte, aber Religion hat nichts mit Volksidentität zu tun, und daher auch nichts mit Staat, Politik und Medieneinfluss.

Das Gegenteil ist der Fall und vor allem der Missbrauch der Kinder in Kirchen und die darauf folgende zweite Demütigung und Tortur für die Opfer, bei der sogenannten „Aufarbeitung“ dieser Verbrechen durch meist kirchliche „Kommissionen“. Es ist widerlich wie Jahrzehnte über dasselbe Thema debattiert wird und Kinder weiterhin Freiwild für christliche Würdenträger sind.

Ich finde daher, dass es mir nicht an Toleranz mangelt, jeden der sich in diesen Zeiten, weiterhin als Christ bezeichnet und seine Religion sogar als Ursprung des Menschenschaffens sieht, jedes mal auf die Zustände in den Kirchen hinzuweisen und ihn dafür offen verachten, dass er oder sie sich weiterhin ein Christ nennt. Nicht zu vergessen, dass wir diese Zustände den Nazis mit zu verdanken haben. Und meinen Kritikern sei gesagt, dass dieser Blog nur dem Zweck dient Aufklärung zu betreiben, Blasphemie und nicht zuletzt eine besondere Intoleranz gegenüber den Gläubigen der großen beiden „Weltreligionen“ zu üben.

Kunst braucht im übrigen nicht Tolerant zu sein. Toleranz bedeutet auch nicht aus Rücksicht auf eine Religion seinen Wut runterzuschrauben oder Verbrechen nicht lauthals als solches benennen. Die Intoleranz hingegen beginnt dort, wenn die eigene Gesellschaft pauschal als christlich oder muslimisch bezeichnet wird, denn wie schon ausgeführt, beginnt die Toleranz erst, wenn jeder seinen Glauben in die Privatsphäre bannt. Also keine öffentlichen Bettorgien für Allah. Kein ständiges Kirchengebimmel, dass eine ständige Erinnerung daran sein müsste, dass die Kirchen alle Horte von Kinderschändern sind. Keine religiöse Vertreter in den Medien. Die haben dort nichts zu suchen. Ihr Metier soll nur die Spiritualität sein und mehr nicht. Nicht Politik, nicht Gesellschaft und ganz sicher nicht Identität einer Nation bestimmen.

Wir, Vertreter der säkularen Idee, sind der Überzeugung, dass der Naturzustand einer gesunden Gesellschaft daraus besteht, dass es keine monopolistischen totalitären Glaubenssystem gibt, sondern eine gesunde Diversifikation an verschiedensten Überzeugungen. Das Christentum und der Islam sind wie Krebs und sind was ihrer Natur angeht, gegen die Evolution und das natürliche Gleichgewicht der Kräfte gerichtet. Wenn wir in dunklen Zeiten leben, dann nur weil beide Religion und ihre Vertreter immer noch die Welt in ihren Klauen halten und sich nicht darauf beschränken wollen rein spirituell zu wirken.

Keine gemeinsame Begegnungsstätte, keine Versöhnungskommissionen und nichts euphemistisches aus den Schoß der Kirchen, Nein, nein und nochmals Nein. Nur weil im Moment der Islam wütet, heisst es nicht, dass das Christentum nicht virulent ist und ebenfalls im Kern intolerant und totalitär. Ansonsten würde sie nicht weiterhin von Nazi-Staatsverträgen profitieren, deren Existenz erst die Finanzierung von Moscheen und islamischen Zentren möglich macht.

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6 Antworten zu Keine Toleranz

  1. Antiislam schreibt:

    Hi
    Hast du auch eine facebookseite?

  2. charlie schreibt:

    Zum Toleranzbegriff nur soviel: sie hängen einem Priester ein Kind auf den Rücken, um auf Kindesmisshandlung innerhalb der Kirche aufmerksam zu machen. Fürwahr, ein grausames Verbrechen, dem unnachgiebig nachgegangen muss. Pädophilie gibt und gab es zu allen Zeiten im christlichen, sowie allen anderen Kulturkreisen. Die Kirche versucht, unvollkommen, wie sie ist, ihre Fehler aufzuarbeiten, immerhin. Zum Thema Toleranz hätten sie einen kaftantagenden, vollbärtigen Mohammedaner, der sich ein 6-9jähriges Mädchen auf den Rücken schnallt, um es korankonform zu missbrauchen, wie es der perfekteste Mensch, der jemals auf Erden wandelte, vorgemacht hat. Aufarbeitung ist in diesem Kulturkreis, gelinde gesagt, unerwünscht. Toleranz in seiner ursprünglichen Form bedeutet (er) dulden, d.h. ich werde gezwungen etwas gutzuheißen, was meiner Sozialisation und meinem Denken diametral entgegenwirkt. Rechtlich gesprochen, werde ich genötigt.

    • Tangsir schreibt:

      Lieber Charlie,

      Hier damit anzufangen zu behaupten Pädophilie habe es zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen gegeben, verharmlost das hier konkret benannte Problem der christlichen Kirchen weltweit.

      Es geht nicht um das Thema Pädophilie alleine, sondern, dass pädophile Priester nie von der Justiz angeklagt werden. Der Staat hat gar nicht die rechtliche Handhabe diese Kinderschänder anzuklagen, und wieso? natürlich wegen den Nazi-Staatsverträgen, die genau dieses Thema regelt und bis heute gültig ist.

      Die Kirche ist nicht unvollkommen, sondern verbrecherisch, genauso wie es verbrecherisch ist zu behaupten Pädophilie sei bloß ein „Fehler“ und der Täter, also die Kirche, müsste seinen eigenen Fehler „aufarbeiten“.

      Diese Aufarbeitungen und Kommissionen gibt es seit Jahrzehnten. Die Opfer werden ein zweites mal verhöhnt und die Täter gehen straffrei aus. Sie werden höchstens versetzt.

      Die Kirche beendet auch gerne Missbrauchsstudien nach Gutdünken: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/christian-pfeiffer-spricht-im-interview-ueber-den-streit-mit-der-kirche-a-878441.html

      Wenn die Kacke am Dampfen ist, wird Zusammenarbeit und Aufarbeitung versprochen. Später versandet das Ganze innerhalb der Kirche selbst, und wenn eine externe Stelle involviert ist, wie in diesem Fall, lässt man sich was blödsinniges einfallen und beendet die Zusammenarbeit.

      Schau mal Charlie, es ist ja offensichtlich, dass du hier die Kirche verteidigst oder dermassen unwissend über die Thematik bist, dass du wieder ungebildete Scheisse von dir gibst.

      Also Mohammedaner missbrauchen hierzulande keine Nazi-Staatsverträge um Kinder zu schänden. Das tun alleine die christlichen Kirchen und insofern solltest du einfach deinen verkackten christlichen Scheissmaul halten. Du wirst es nicht schaffen das Thema auf die Muslime abzuwälzen, denn ausnahmsweise haben die nicht den Missbrauch Tausender Kinder in der Kirche zu verantworten.

      Dieses Posting ist auch typisch für die ganzen Lebensversager, die afd oder pro nrw wählen oder sich auf Seiten wie PI informieren.

      Wenn dieser Blog für etwas gut war und ist, dann darin zu erkennen, dass Menschen, die von sich behaupten Christen zu sein, erstens die größten arschgefickten Arschlöcher sind, zudem extrem ungebildet und dumm und in diesem Falle wird auch noch amateurhaft versucht die pädophilen Kirchen und ihre Verbrechen schönzureden.

      Leute, ich sags noch einmal: Solche Christen oder christlich geprägten Deppen, die meinen Pädophilie in der Kirche zu relativieren, sind nicht meine Freunde und ihre sogenannte „Islamkritik“ sollen sie sich in den Arsch stecken. Ihr seid genauso widerwärtig wie die Muslime, die sich so verhalten, Nur mit dem Unterschied, dass die Muslime Repressalien und Tod befürchten müssen, ihr hingegen lebt in einer freien Gesellschaft und unterstützt als freie Männer und Frauen Institutionen, die unschuldige Kinder schänden und relativiert ihre Verbrechen.

      Ihr versteht das echt nicht oder? Ihr seid widerwärtig und ekelerregend. Mir scheiss egal, dass ihr das als Kind und ein Leben lang so gelernt habt, Schreib noch einmal auf meinem Blog Charlie, und dann zeig ich dir was verbale Pornographie ist. Ich mach dich sowas von zu meinem Bitch, dass du danach nur noch Schwänze lutschen willst.

      Hast du das kapiert du ekelhafter Hurensohn?

      Dieser Posting ist für dich sicher nicht so schlimm wie eine Vergewaltigung für ein Kind, aber ich hoffe, dass es dir weh tut und dir gleichzeitig klarmacht, dass ich nicht jeden Deutschen tolerieren muss, und wenns sein muss beschimpfe ich euch Ungeziefer noch schlimmer als gerade eben.

      • charlie schreibt:

        Lieber Tangsir
        Bleib geschmeidig. Gruß vom Hurensohn

        • Tangsir schreibt:

          Hau rein Charlie. Ich hoffe meine Reaktion hier wird als Maßstab dafür benutzt die christlichen Würdenträger, die sich genauso billig herauszureden versuchen, ähnlich zu konfrontieren.
          Solange du aber bei so einem Thema geschmeidig bleibst und so tust als wüsstest du über die Details nicht Bescheid, erscheinst du mir nicht als moralisch handelnder Mensch.

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