Die Amoral des Christenmenschen

Christ schmeisst Hirn wegWarum kam es in Deutschland zum Holocaust und was hat der Judenhass, das im Neuen Testament gepredigt wird, damit zu tun. Selbstverständlich alles, denn die christliche Lehre ist der Urquell des Judenhasses, das später von den Muslimen übernommen wurde. Die Amoralität des Christenmenschen speist sich aber nicht nur daraus, sondern ist immanent im Christentum begründet.

Jesus war ein jüdischer Eiferer, wie viele anderer Eiferer seiner Zeit. Er verkündete das Ende der Welt und musste letztendlich am Kreuz sterben. Unter Historikern ist es fraglich ob Jesus überhaupt eine historische Figur ist. Was aber sicher ist, ist, dass kein zeitgenössischer Historiker seiner Zeit über ihn und seinem angeblichen Wirken geschrieben hat, denn die Schriften des Neuen Testaments sind allesamt gefälscht und wurden Jahrhunderte nach dem angeblichen Leben Jesus geschrieben:

Von keinem Evangelium, keiner neutestamentlichen, ja, überhaupt von keiner biblischen Schrift besitzen wir ein Original… Da man in der Antike Bücher nur handschriftlich vervielfältigte, waren Falsifikate sehr erleichtert, konnte man beim Abschreiben jederzeit Textveränderungen vornehmen, Einschübe machen, Auslassungen oder am Schluß Ergänzungen. So entstanden auch in den neutestamentlichen Handschriften unentwegt unabsichtliche und absichtliche Fehler, Abschreibfehler durch Achtlosigkeit oder Unkenntnis, aber auch bewußte Verfälschungen; letztere ganz besonders in der ältesten Zeit, im 1. und 2. Jahrhundert, als das Neue Testament eben noch keine kanonische Geltung besaß und man sich, das lehren ja auch die sonstigen Fälschungen, nicht scheute, den Wortlaut zu ändern. Fortwährend griffen Kopisten, Redaktoren und Glossatoren in die Texte ein, hat man nach Belieben gestrichen, erweitert, anders geordnet, gekürzt. Man hat geglättet, poliert, hat harmonisiert und paraphrasiert, es entstand eine immer größere Verwirrung, Verwilderung, »ein ganzer Urwald von gegeneinander stehenden Lesarten« (Lietzmann), ein Chaos, das es uns heute unmöglich macht, an vielen Stellen den ursprünglichen Text »mit Sicherheit oder auch nur Wahrscheinlichkeit« festzustellen (Knopf)… Der Vorwurf der Fälschung war unter den Juden längst nicht so in aller Mund und aller Ohren wie dann unter den Christen, als bald jede der vielen »Sekten« fälschte, um ihre Glaubenslehren gegenüber der »Großkirche« durchzusetzen, und diese sich durch Gegenfälschungen behauptete oder dann einfach durch Vernichtung der gegnerischen Schriften. Wo man aber ständig von Fälschung sprach und hörte, kann ein Fälscher kaum noch guten Glaubens gefälscht haben… In ungezählten Fällen handelt es sich so um (bewußtes) Hintergehen, um Schwindel, Betrug. Und gerade dort, wo man »im Namen des Heiligen und Großen« zu reden wagte, wurde »viel und in ernster Absicht gefälscht« (A. Meyer).

Warum und wie fälschte man? Nun, für das Warum gab es eine Fülle von Gründen. Ein wichtiges Motiv war die Autoritätssteigerung, wenn auch oft nur ein Begleitumstand. Man suchte Ansehen und Verbreitung für eine Schrift zu erringen, indem man einen namhaften Verfasser vortäuschte oder Alter, also durch Rückdatierung Teilnahme an der apostolischen Vergangenheit in Anspruch nahm. »Rechtgläubige« und »Ketzer« verfuhren so, wobei die Fälscher ihre Leser irreführten über den Verfasser, über den Ort und die Niederschrift. Denn unter den wachsenden christlichen Gemeinden gab es mit fortschreitender Zeit natürlich bald neue Probleme, Situationen, Interessen, die die älteste literarische Tradition, die sozusagen klassische Epoche, die apostolische Frühzeit, nicht beantwortet hatte. Da man aber deren Plazet brauchte oder doch wenigstens die legitime Kontinuität zum Ursprung vorspiegeln wollte, fabrizierte man entsprechende Schriften und »Offenbarungen «, Falsa, die man vordatierte, als »Norm am Anfang «, als verläßliche Wahrheit ausgab. Man überschrieb sie mit dem Namen eines berühmten Christen, behauptete Verfasserschaft durch Jesus, die Apostel, ihre Schüler oder prominente Kirchenväter. Derart steigerte man nicht nur das Ansehen der Fälschung sondern sicherte ihr auch weite Verbreitung und hoffte zugleich, sie vor Entlarvung zu schützen.

Gefälscht wurde auch aus kirchenpolitischen und lokalpatriotischen Gründen, etwa zum Erweis der »apostolischen« Gründung eines Bischofsstuhls, dann auch zur Errichtung von Klöstern, zur Sicherung oder Erweiterung ihres Besitzes, zur Propagierung eines Heiligen. Besonders seit dem 4. Jahrhundert stellte man Reliquien her, unechte Heiligenleben, Mönchsviten, Urkunden um rechtlicher und finanzieller Vorteile willen.

Bemerkenswert immerhin, daß sich die drei ersten Evangelien selbst überhaupt nicht als apostolisch ausgeben; ebensowenig die Apostelgeschichte, deren Verfasser wir gleichfalls nicht kennen. Wir wissen nur sicher, daß der Schreiber der Apostelgeschichte alle darin mitgeteilten Reden der Apostel weder dem Gedankengang noch gar dem Wortlaut nach wiedergegeben, sondern daß er alle frei erfunden, daß er seinen »Helden« ganz nach Bedarf – übrigens auch ganz nach den Gepflogenheiten der antiken Historiographie – passende Reden einfach in den Mund gelegt hat.

 Keines der vier Evangelien wurde somit von einem »Urapostel« geschrieben. Weder stammt das Matthäusevangelium von dem Apostel Matthäus noch das Johannesevangelium von dem Apostel Johannes noch stammt die Offenbarung des Johannes von dem Apostel. Doch brachten es Menschen fertig, im Alten Testament freiweg wie Gott zu sprechen, warum sollten sie im Neuen Testament nicht alles mögliche Jesus in den Mund legen und seinen Jüngern, die ja, neben dem Alten Testament und Jesus, die dritte Autorität für die Christen waren? Deschner Bd. 3

Christentum, die Religion der Lüge und der Falschheit

Wie man sieht ist der Ursprung des Christentums die Lüge selbst. Urkunden- und  Geschichtsfälschung sind das Evangelium des Christenmenschen. Falls überhaupt positive Gedanken im Neuen Testament stecken sollten, dann von Menschen deren Urheberschaft verleugnet und sie selbst im nachhinein bekämpft und verteufelt wurden, damit die Lüge des Christenmenschen gedeckt wurden. Dies alleine sollte aufzeigen warum Christen fast in allen Zeiten Verbrecher, Kinderschänder, Judenhasser, Diebe und Mörder beschützt haben, solange diese ihr Glaube nicht als das entlarvten was es ist, nämlich als ein Konglomerat der Falschheit, Heuchelei und Lüge.

»Die Christen verfemten die Fälschung des Gegners und fälschten selbst.« »Viele Fälschungen haben entscheidend auf die Entwicklung der kirchlichen Dogmatik, die Kirchenpolitik, die Geschichte und Kunst eingewirkt.« »Alle christlichen Fälscher, die zumeist Kleriker waren, rechneten mit der Hilfe Gottes«. W. Speyer

»Nachdem die Fälschung einmal in die Kirche eingedrungen war, wuchs sie fast ins Unbegrenzte. Die Bedeutung der auf dem Spiel stehenden Interessen, der Wetteifer der einzelnen Lehren und Kirchen riefen für die unersättliche Nachfrage einen unbeschränkten Vorrat von gefälschten Dokumenten hervor«. J.A. Farrer

Der Grund warum ich diesen Blogartikel schreibe ist der Bruch zwischen Time und mir. Trotz der rassistischen Ausfälle des Dummbloggers Vitzli, der immer wieder von „Negern“ erzählt und Juden als Unsichtbare verleumdet, der die Welt unterwandern (Klassische nationalsozialistische Propaganda), reichte ein Weihnachtsgruß von ihm an Time, damit dieser dem Neonazi Vitzli wünscht seinen rassistischen und antisemitischen Blog weiter zu führen. Selbst zum Schluss hat Time nicht einsehen wollen, dass sein Verhalten als das ins Lächerliche gezogen hat, wofür er angeblich seit Jahren einsteht, obwohl der Vitzli, unter dem Pseudonym Karl Napp, Israel attackiert, von Gewaltfantasien gegenüber orientalischen Menschen faselt und den Tod vom Zivilisten gutheisst.

Solidarität gegenüber den Juden und dem Staat Israel ist dieses Verhalten zumindest nicht, und noch weniger macht man sich damit gegenüber seiner deutschen Heimat verdient und zuletzt zieht man auch noch Mitkämpfer in den Dreck, die mit dieser Art von Kumpanei mit Nazis nichts zu tun haben wollen. Aber dieses Verhalten hatte seine Vorläufer im Ignorieren der Plagiate und Geschichtsfälschungen der torkischen Seite Parse&Parse, die von den Rassisten der Seite PI-News promotet werden.

Selbst auf wiederholten Bitte dazu eine Stellungnahme abzugeben, weigerte sich Time, mit Verweis darauf, dass sonst der Ruf von PI-News darunter leiden könnte und man schliesslich zusammen für eine größere Sache kämpft. Time war sich sogar nicht zu Schade für die Lüge, dass die offensichtlichen Drohungen und Plagiate für Aussenstehende nicht klar zu erkennen wären, und als ich anfing das Christentum zu kritisieren, weigerte er sich auf einmal dazu Stellung zu beziehen, obwohl er selbst mich zuvor dazu aufgefordert hat das Neue Testament zu kritisieren. „Er wolle sich nicht über das Christentum unterhalten“ hiess es dann auf einmal.

Ich liess ihm aber über diesen einen knappen Jahr Zeit und zeigte Geduld, in der Hoffnung, dass sein Gewissen sich meldet und er zumindest für Argumente und wissenschaftliche Befunde über das Christentum empfänglich ist. Wie sich aber zeigte wirkt der Geist der christlichen Lüge in den Seelen der Christenmenschen fort, so, dass ihm kein Kniff zu Schade war, um das Lügengebäude an das er glaubt zu verteidigen. In der Zwischenzeit fehlte es nicht an Vorwürfen ich würde oberflächlich argumentieren und gegen das Christentum und Christen undefinierte Hetze betreiben, und sogar die Texte von Deschner selbst attestierte er judenfeindlich zu sein, weil dieser eben auch das Alte Testament und seinen Fälschungen zum Thema macht.

Auch diese Angriffe beantwortete ich stets ruhig und in einem kollegialen Ton, um Zugang zu seiner Ratio und Gewissen zu finden, bis er sich dann zuletzt genötigt sah mir zu unterstellen, meine Kritik des Christentum sei ein psychischer Schutzmechanismus angesichts der Konfrontation mit einem scheinbar nicht zu bewältigenden Problem (Islam) und, dass mein Verhalten sogar mit einer Neuordnung meines Standpunkts zu tun hätte. Ich allerdings bin nicht derjenige gewesen, der auf einmal einen freundschaftlichen Umgang mit Neonazis und Antisemiten pflegt und all das wofür ich seit Jahren schreibe ad absurdum führe.

Dies alles zeigt, dass „Islamkritik“, das nicht den eigenen Glauben und Standpunkt kritisch ausleuchtet, keine ist, sondern Feindschaft zu Muslimen, mag man dies noch so mit netten Worten und Schmeicheleien gegenüber dem Orientalen verpacken. Es zeigt aber auch, dass ein gläubiger Christ nicht die moralische Autorität und Glaubwürdigkeit besitzt den Islam zu kritisieren, solange er seine eigenen Verfehlungen, der Lüge, Diffamierung und Zusammenarbeit und Protegierung von Kriminellen und Hassrednern und Rassisten nicht kritisiert und ihm  die Entgegnung reicht, dass man ja selber angeblich nicht dazu gehört und dies die „Heterogenität“ der islamkritischen Bewegung zeigt.

Hinzu kommt, dass das ganze Krakeelen des Christenmenschen, der angebliche „Islamaufklärung“ betreibt, nur einem Zweck dient, nämlich dem Zurückdrängen des säkularen Systems und die erneute Verankerung des widerwärtigen christlichen Glaubens in Staat und Gesellschaft. Dasselbe streben übrigens auch die etablierten Kräfte an, die die Islamisierung Deutschlands forcieren. Beiden Gruppen geht es um die Stärkung des religiösen Moments und um die Bekämpfung der europäischen Aufklärung, nur mit verschiedenen Ansätzen.

Der Baum der Lüge, trägt die Früchte der Heuchelei und Falschheit

Mir tut es leid diese menschlichen Abgründe zu sehen und mir ist es bewusst, dass der gläubige Christ und Moslem an derselben Krankheit leiden und, dass weder Logik noch der Appell an das Gewissen diese zum Abkehr bewegen werden. Mir ist aber auch die große Angst bewusst, die diese Menschen dazu treibt, weiter zu lügen und sich selbst zu täuschen, denn ausserhalb einer starken Gemeinschaft fühlen sie sich schwach und unfähig dazu zu sein und zu wirken, selbst wenn diese Gemeinschaft aus Kinderschändern, Dieben und notorischen Fälschern und Lügnern besteht.

Dieses Verhalten wiederum ist allzu menschlich, denn der Mensch ist ein soziales Tier und bestrebt sich einer Gruppe angehörig zu fühlen. Nun stellt sich die Frage warum man einen Glauben anhängen sollte, deren Lehre nur aus Lug und Trug besteht und, dass wenn ohnehin alle Schriften des Christentums gefälscht und bis ins Unkenntliche verändert wurden, es nicht angebracht erscheint dies zu verdammen und sich seinen wahren Wurzeln zu widmen. Für Deutsche sind diese Wurzeln die eigene Geschichte, ihre Dichter und Philosophen, deren Wirken die Bibel tausendfach in den Schatten stellt und sie als das Ausgeburt dessen erscheinen lässt was sie ist, nämlich die einer Haufen amoralischer Idioten.

Im letzten Beitrag zitierte ich das Compact-Magazin des unsäglichen und ungebildeten Idioten Elsässer, der einen wertelosen Nihilismus bei den Europäern beklagt und diese mit christlichen Werten begegnen will, als sei dieser nicht vielmehr die Frucht des christlichen Glaubens, das 60 Jahre nach dem Holocaust liebend gerne die komplette deutsche Nation verdammt, um den Judenhass bloß nicht bei sich selber zu verorten. Wer weiterhin ausschliesslich Deutschland und die Deutschen wegen des Holocausts und des Judenhasses verdammt, aber zum Beitrag des Christentums dazu schweigt, zeigt damit übrigens den Grad an Landesverrat und Illoyalität gegenüber der eigenen Heimat, den er bereit ist einzugehen. Man kann schliesslich nicht zwei Herren dienen und zumindest darin stimme ich den geklauten Worten des Bibels zu, denn wer gläubiger Christ ist, wird weiterhin monokausal den Deutschen die Schuld am Faschismus und Judenvernichtung zuschieben, damit der kindeschändende Verein der Christen umso leuchtender dasteht.

Die Strahlkraft Griechenlands und seiner Denker

Aber nun zurück zum Thema „wertelosen Nihilismus“. Die Wurzeln Europas liegen in Griechenland und seinen heroischen Denkern, und an dieser Stelle scheint es mir angebracht daran zu erinnern welchen Schatz sie den Europäern hinterlassen haben, dessen Hinterlassenschaft von den Christen seit jeher verteufelt und sogar als eigenes Werk reklamiert wurde. Schon bei den frühen griechischen Philosophen sehen wir den unbedingten Willen zur Wahrhaftigkeit, Eigenkritik und Zweifel an bereits postulierten Wahrheiten. Genauso erkennen wir bereits bei ihnen die Verachtung gegenüber weltlichen Gütern und der Zuwendung zum Wissen und dem Kampf gegen Aberglaube und organisierte Lüge.

Philosophie

Heraklit ging soweit gegen Pythagoras und Xenophanes vorzugehen und ihre Gedanken und Wissen zu verwerfen. Die Welt wie sie uns erscheint, verwirft er bloß als Schein, mit dem Bestreben den Dingen auf den Grund zu gehen und sich nicht nur mit ihrer äusseren Erscheinungsform zufrieden zu geben. Sokrates ging weiter und bescheinigte nicht nur seine Zeitgenossen Nichtwissen, sondern sogar sich selbst. Seine Methode mit Fragen das Nichtwissen seiner Mitmenschen bloßzulegen, verschaffte ihm viele Feinde, aber ihm ging es nicht darum Recht zu behalten, sondern die Wahrheit selbst zu ergründen, auch wenn er selber zugeben muss, dass diese Reise kein Ziel kennt und dessen Zweck der Weg dahin ist.

Wie man sieht fängt die Reise zur Wahrheit damit an infragezustellen und das Bestehende fragwürdig erscheinen zu lassen, also alles andere als der Schutz und Beibehaltung des Status Quo, denn derjenige der den Status Quo verteidigt ist geistig immobil und unfähig dazu tapfer und sittlich zu handeln und rechtschaffen zu sein. Dieses Verhalten verärgert natürlich all diejenigen, die Besitzwahrung betreiben und nicht daran interessiert sind, durch die Umwälzung des Bestehenden, eigene Privilegien zu verlieren. Das Ende von Sokrates ist, dass er nur aufgrund seiner Fragen und Durst nach Wahrheit angeklagt und zum Tode verurteilt wird, denn genauso wie heutige Christen und Muslime, wollten auch die damaligen Menschen sich ihre Lügen und Niedertracht nicht eingestehen und waren am Ende bereit eine ihre besten Bürger für ihre eigene Falschheit zu opfern.

Platon lebt, genauso wie Sokrates, in einer Zeit in der Korruption und Verfall der politischen Sitten ihn zutiefst betrüben, so wendet er sich von der Politik ab und dem Wissen zu. Der Tod Sokrates macht ihm bewusst, dass sein Streben nach Tugend und Gerechtigkeit, nur von einem zutiefst ungerechten Staat mit der Todesstrafe beantwortet werden konnte. So beschäftigt sich Platon sein Leben lang damit wie der perfekte Staat aussieht und wie der Einzelne Nach Tugend und Gerechtigkeit streben kann. Das kann seiner Meinung nach nur mit Hilfe von Vernunft und Wahrheit geschehen.

Schliesslich tritt Aristoteles auf die Bühne Griechenlands und Athens und führt das Werk seiner beiden Vorgänger fort, bis auch er schliesslich von den Athenern beschuldigt wird Gotteslästerung zu betreiben und man eine Klage gegen ihn vorbereitet. Er entzieht sich, anders als Sokrates, einer sicheren Verurteilung und geht mit der ironischen Bemerkung ins Exil, dass er die Athener daran hindert möchte, nach Sokrates, sich ein zweites mal an der Philosophie zu versündigen.

Islam und Christentum sind das Böse schlechthin

Wie man sieht, waren all diese Vordenker Europas Einzelkämpfer und wurden von ihren Mitmenschen der damaligen Zeit bekämpft. Dies hat sie aber nicht daran gehindert sich weiterhin der Gerechtigkeit und Wahrheit verpflichtet zu fühlen und danach zu streben. Keiner von ihnen hätte sich einer Gruppe von Dieben und Lügnern angeschlossen, um sich an der Größe dieser Gemeinschaft zu wärmen und sich dabei Schutz zu erhoffen, oder dies gar damit zu rechtfertigen eine größere Sache anzustreben. Keiner von ihnen ist vor unangenehmen Fragen geflohen oder hat sich geweigert diese zu beantworten. Also das genaue Gegenteil des Christenmenschen, von dem jedes einzelne Exemplar, das mir bis jetzt im Leben begegnet ist, das genaue Gegenteil dieser sittlichen gereiften Denker war.

Diese Denker demonstrieren uns aber, dass es wohl eine spirituelle Zuflucht in der Philosophie gibt und, dass Wahrhaftigkeit die erste Stufe zur Vernunft und Gerechtigkeit ist. Wer mit der Lüge lebt und es zum eigenen Glauben erklärt, wird selber zur Lüge und Sklave der Dunkelheit und des Bösen. Heuchelei und Schmeicheleien sind eben nicht mit einem sittlichen Verhalten gleichzusetzen, sondern der Umhang des Widerwärtigen und Schlechten.

Der einzige Nihilismus, den es auf dieser Welt gibt, ist die Wertelosigkeit der monotheistischen Religionen, die durch ihre größten und verachtenswertesten Vertreter, Christentum und Islam, die Menschheit das Schlechte und Böse lehren. Sie sind die Frucht des Teufels und gehören beide bekämpft. Auch in diesen modernen Zeiten gibt es hoffentlich Menschen, die sich nicht an extremistisch-fanatischen Gruppen wie PI-News verkaufen, genauso wie sie sich nicht an die etablierten Kräften verkaufen, mögen diese den Raubtierkapitalismus propagieren, umfassende Überwachung, oder, dass ohne das Religiöse Element der Mensch nicht zu einem sittlichen Leben fähig ist.

Auch wenn die hier thematisierte Episode mit einem scheinbaren Mitkämpfer mich traurig stimmt, so zeigt es uns auch bildhaft, dass der religiöse Glaube weder Sittlichkeit, Gerechtigkeit, Vaterlandsliebe oder Freundschaft kennt. Nicht Mannschaftsstärke ist entscheidend, sondern Aufrichtigkeit und die Nachhaltigkeit des eigenen Handelns. Für mich selbst ist dieser Blogartikel eine geistige Befreiung, nachdem ich es nun lange genug mit gläubigen Christen versucht habe. Meine lebenslange Einschätzung gegenüber Gläubigen hat sich nicht als Vorurteil herausgestellt, sondern als Gewissheit, dass eine Wahrheit, die mit Lüge vermischt wird, am Ende selbst zur Lüge wird. Gerechtigkeit und Wahrheit wiederum lassen sich nicht durch heilige Schriften lehren und noch weniger sind sie kanonisierbar, sie sind der Weg auf der Suche nach uns selbst und müssen jederzeit neu bestimmt werden.

Wandel, Verschiedenartigkeit und Entwicklung sind Kennzeichen des Lebens und der Evolution. Wer hingegen ewigen Wahrheiten nachhängt, unkritisch den Status Quo erhalten möchte und sich der Lüge und Falschheit andient, macht sich des Stillstands schuldig und begeht Verrat am Rad des Lebens und all dessen was das Leben auf dieser Welt und Universum ausmacht.

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7 Antworten zu Die Amoral des Christenmenschen

  1. Couperinist schreibt:

    Islam und Christentum sind verfeindete Brüder, sie teilen die gleichen Charaktereigenschaften: Arroganz, Größenwahn, Heuchelei, Ignoranz, Verklemmtheit in Verbindung mit Dauergeilheit. Jede hat ihre speziellen Eigenschaften. Beim Christentum überwiegt die Verlogenheit, wo man es mühelos schaffte, die Liebe zu predigen und gleichzeitig Köpfe rollen zu lassen.

    Und der Islam ist die langweiligste und durchschaubarste aller Religionen, ein „Gott“, der nur rechtfertigende fiktive Autorität für dämliche Gesetze und altertümliche nomadische Hierarchien ist. Und er übernahm alle schlechten Eigenschaften seiner Vorgänger: Von den Juden die sinnlosen Gesetze, von den Christen den missionarischen Allmachtsanspruch.

    Alle drei haben ihre kleinen Bonuspunkte: Der Islam ist der konsequenteste Monotheismus, das muss man ihm zugute halten. Die Juden sind nur lokal orientiert und haben kein Interesse an Mission. Und das Christentum hat immerhin einen recht sympathischen Gründer, auf den kein Christ hört. Insgesamt will ich keinen Gottesgläubigen die Politik dominieren sehen.

    • gogo schreibt:

      Im „Groben“, kann oder könnte man zustimmen.
      Selbstkritik fehlt auch.
      Leiten, wovon könnte und sollte sich ein Mensch leiten?!

      Das Rumgehacke auf das Christentum, wobei „man“ evtl. nur die Organisationen (Kirchen) meint, habe ich auch genug. Das „Rumgehacke“ auf dem Islam ist meistens von Unwissen geprägt – der Islam verdient den Kopf abgeschlagen. Das Rumgehacke auf den Judaismus (da hat es einige Bekloppte), hab noch nie einen Juden beim Missionieren erlebt!

      Wo bleibt der „stolze“ Nichtglauben, die Werte, die „Leitung“?
      Bleibt er da, wo das „stolze“ Christentum steht (nur als Bsp. weil „wir“ es besser verstehen)?

      Bitte Alles auf die „Tafel“ …
      nujaeingedanke.

  2. Tangsir schreibt:

    Couperinist,

    Der sympathische Gründer des Christentums, also Jesus, ist nicht der Mensch, der in der Bibel gezeichnet wird. Bei seinen bemerkenswerten Handlungen und Worte, hätten die damaligen Historiker Notiz von ihm genommen, was sie eben nicht taten. Insofern ist das Jesus-Bild in der Bibel eine Erfundene. Nun mag man einwerfen, dass selbst diese erfundene Figur uns ein Beispiel an Moral und Güte liefert, aber auch dem widerspreche ich, da wir es nicht mit einer authentischen Person haben und dessen Beispiel uns vorgaukelt, dass es den Menschen ohne Fehl und Tadel gibt, wohingegen selbst die größten authentischen Helden unserer Geschichten, auch immer ihre menschlichen und unvollkommenen Seiten hatten, so, dass der Mensch von ihnen wenigstens etwas über die wahre Natur des Menschen lernt und somit auch sich selbst und sein Handeln kritisch zu bewerten.

    Das Verheerende am Jesus-Bild ist daher die unkritische Übernahme seiner im Kontext (erdichteten) getätigten Taten und Reden, ohne das Bewusstsein, dass auch dieses Verhalten nicht das Nonplusultra des sittlichen Verhaltens ist, so dämmert also der Christenmensch Zeitlebens in einem Zustand des Stillstands, ohne den Ehrgeiz nach Gerechtigkeit in SEINER ZEIT zu streben und ahmt nur noch das Verhalten eines Jesus nach, das allzu oft dazu missbraucht wird die Leute ruhig zu stellen und sie zu Schafen zu erziehen.

    Ansonsten schauen wir uns Thomas Jefferson an, der Sklaven besass, oder Kyros dem Großen, der Kriege führte oder einem Ketzerkaiser Julian, der trotz seiner liberalen Haltung die Fanatiker nicht im Griff hatte und am Ende ihre Kriege fortführte. Zwar waren diese Menschen große Beispiele für heldenhafte Männer, aber sie zeigen uns auch, dass der Mensch immerzu unvollkommen ist und er auch seine Unzulänglichkeiten hat. Unzulänglichkeiten, die von uns erkannt werden müssen, damit wir ihr Beispiel fortführen, und zwar indem wir das Gute übernehmnen, aber auch indem wir ihre schlechten Seiten überwinden. Insofern wiegt eine historische Figur tausende künstliche Jesus-Figuren auf, denn ich wüsste nicht, dass es einen einzigen gläubigen Christen gegeben hätte, die durch das Studium des Bibels und der unkritischen Nachahmung von Jesus alleine, es zu einer großen Persönlichkeit gebracht hätte.

    Darin liegt auch der Wert der Wahrheit und des Authentischen, denn die Lüge gebiert nur Menschen, deren Geist krüppelhaft ist und die das Gute nicht leben, sondern es lediglich zu emulieren versuchen.

    Gogo,

    Nein, nicht nur die Kirche ist Schuld, auch der normale Gläubige, der ebenfalls der Geist der Lüge nachhängt. Das zeigt sich daran, dass solche Idioten kaum in der Lage sind einen klaren Gedanken zu formulieren und sich in den entscheidenden Situationen falsch und böse verhalten. Es gibt ausserdem nicht so etwas wie ein stolzes Nichtglauben. Die Philosophie ist das Gegenteil des Glaubens, das den Menschen Leitung verspricht. Ein Mensch mit Hirn im Kopf verschafft sich diese Leitung selbst und dessen Autorität reicht dazu, dass andere sich freiwillig seiner Leitung unterwerfen.

    • bording schreibt:

      1. Tangsir schreibt:
      29. Dezember 2013 um 15:08
      Couperinist,
      Der sympathische Gründer des Christentums, also Jesus, ist nicht der Mensch, der in der Bibel gezeichnet wird. – Woher weißt du das? – Bei seinen bemerkenswerten Handlungen und Worte, hätten die damaligen Historiker Notiz von ihm genommen, was sie eben nicht taten.
      …………………………………………………
      Wenn dein ganzes Weltbild von Historikern abhängt, die selbst auch zu ihrer Zeit ihren Emotionen und Irrungen unterworfen waren, so ist dies kein tragfähiges Fundament.

      ………………………………………………….
      Das Christentum hat einen Kern, der die Welt verändern könnte, wenn die Menschen danach handeln würden.
      Und diese Tendenz ist zu unterstützen, nicht dagegen zu arbeiten, wie du dies machst.
      …………………………………………………..

      Insofern ist das Jesus-Bild in der Bibel eine Erfundene., dass selbst diese erfundene Figur uns ein Beispiel an Moral und Güte liefert, aber auch dem widerspreche ich,

      ……………………………………………………
      Es ist offenbar deine Natur alles abzulehnen, und zu widersprechen ohne dabei Handlungen zu setzen die, die Welt,- wenn auch nur im Ansatz, zum Besseren verhelfen würde.

      ……………………………………………………
      so dämmert also der Christenmensch Zeitlebens in einem Zustand des Stillstands,

      …………………………………………………..
      Du siehst den Scheinchristen der sich nicht bewegt, aber die, die wirklich Christus suchen und ihm nachfolgen, – seine Lehre auch umsetzen, – leben ein erfülltes Leben.
      Ein erfülltes inneres Leben.

      Mein Reich ist nicht von dieser Welt! Er errichtet sein Reich im Inneren des Menschen und das kannst du nur erkennen wenn du IHM folgst.

      Es ist ein schmaler Pfad der Aufwärts führt, der Weg nach unten ist ein breiter Weg.

      ………………………………………………….
      dass es einen einzigen gläubigen Christen gegeben hätte, die durch das Studium des Bibels und der unkritischen Nachahmung von Jesus alleine, es zu einer großen Persönlichkeit gebracht hätte.

      ………………………………………………….
      Die Größe eines Menschen ist nicht nach weltlichem Maßstab zu messen.
      Viele große Männer haben ein vorzeitiges Ende genommen. Die Welt will diese nicht!

      …………………………………………………..
      Gogo,
      Nein, nicht nur die Kirche ist Schuld, auch der normale Gläubige, der ebenfalls der Geist der Lüge nachhängt. Das zeigt sich daran, dass solche Idioten kaum in der Lage sind einen klaren Gedanken zu formulieren und sich in den entscheidenden Situationen falsch und böse verhalten.

      ……………………………………………………..
      Lüge ist, wenn man absichtlich falsches sagt! Wenn die Menschen aber falsch informiert werden, und es weiter verbreitet so ist es eine Lüge, aber persönlich lügen sie nicht, wenn sie dies als Wahrheit auffassen!

      ……………………………………………………….
      Ein Mensch mit Hirn im Kopf verschafft sich diese Leitung selbst und dessen Autorität reicht dazu, dass andere sich freiwillig seiner Leitung unterwerfen.

      ………………………………………………………
      Das hat uns Hitler vorgezeigt

  3. Couperinist schreibt:

    @Tangsir

    “ …dass der Mensch immerzu unvollkommen ist und er auch seine Unzulänglichkeiten hat… “

    Das ist ganz entscheidend. Aber das ist v.a. mein Hauptkritikpunkt bzgl. der linken, utopistischen Weltsicht (welche bloß verweltlichter Protestantimus ist): Wir müssen angeblich nur den Säkularismus voll durchsetzen, den Kapitalismus stürzen, den Sozialismus aufbauen/ den „weißen Mann“ ausrotten/ Homoehe einführen/ whatever und dann kommt das Menschheitsglück, dann werden wir endlich „erlöst“. Das sind auch Gläubige, die mehr von Emotionen als von Vernunft geleitet werden. Die holen die christliche Erlösungsvorstellung einfach vom Himmel auf die Erde. Aber es gibt hier keine Erlösung. Da oben, das weiß ich als Agnostiker nicht und kann daher nichts darüber sagen.

    Im Atheismus schwingt immer selbst dieses religiöse Moment mit, die Menschen erlösen zu müssen. Als der Marxismus noch als eine glaubhafte Alternative gesehen wurde, wurde von Kritikern spöttisch mit Blick auf das islamische Bekenntnis gesagt: „Es gibt keinen Gott und Karl Marx ist sein Prophet“. Da ist was dran.

    • gogo schreibt:

      “ ” …dass der Mensch immerzu unvollkommen ist und er auch seine Unzulänglichkeiten hat… ”
      Das ist ganz entscheidend.“

      Richtig!

      Nicht DER Mensch, nicht DER Einzelne – sondern Fraktale seines Denkens, des tatsächlichen Ich’s – Idole, bitte in Regal stellen (!) (ganz nach hinten, egal von Was oder Wem). Der Einzelne beim entwickeln eines Gedankens ist ein Krösus / Philosoph – der Gedanke, wenn nicht töricht – doch der Nahe kommender.

      Ich habe mich, auf alle Fälle, vom Gedanken DES Einzelnen verabschiedet – es stürmen auf „mich“ viele Einzelne ein, das ich Mensch bin verdanke ich nicht den Einzelnen sondern den Vielen mit vielen guten „einzelnen“ Gedanken.

      Und das wir uns nicht Mißverstehen – fuck Allah, den Sandteufel & die bigotten Weinliebhaber, die den Anderen nicht mal das Wasser reichen wollen um zu kämpfen.

      Ansonstenwirdallesbesser!

  4. bording schreibt:

    Warum kämpfen? wir sollten uns von diesem Wort verabschieden, und nur noch dafür verwenden, wenn ich einen Widerstand in mir verspüre, dagegen zu „KÄMPFEN“ und nicht gegen andere Menschen um immer wieder BLUT zu vergießen.

    Es hört nie auf und die Blutspur wird immer weiter gezogen.

    Macht Schluss und LENKT eure Gedanken fort von dieser IRRUNG. Deine Gedanken sind die späteren HANDLUNGEN! Haltet ein!! versucht es wenigstens einmal!!

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