Khamenei: Das zionistische Regime ist ein tollwütiger Hund

Khamenei with Basiji-OrcsBei einer Rede vor 50.000 Basijis zeigte Khamenei gestern seine moderate Seite und die heroische Flexibilität von der so viele, vor allem westliche Medien, begeistert sind. „Die tollwütigen Zionisten“ sollen seiner Rede nach die größte Gefahr für den Weltfrieden sein und in Israel herrscht ein illegitimes Regimes. Khamenei: „Die Unterstützung des erbärmliches zionistischen Regime, dem man noch nicht einmal den Namen eines Tieres geben kann (Was er ja doch getan hat T.), wird eine große Schande für Europa sein.“ Zum Schluss darf der Hinweis natürlich nicht helfen, dass das „Zionistische Regime“ nicht überleben wird. Wetten, dass kein deutsches Medium darüber berichtet?

Desweiteren machte der Tork Khamenei darauf aufmerksam, dass alle US-Präsidenten gleich wären und Führer der Arroganz. Unschuldig fragte der Tork Khamenei weiter ob denn die islamische Diktatur in Iran Krieg gegen andere Nationen anstrebt. Die Antwort darauf lautet ja und die Auswirkungen der Waffen- und Geld-Lieferungen an die Hamas kriegen die Israelis tagtäglich am eigenen Leibe zu spüren:

 Zum Glück hat Israel den „Iron Dome„, der seine Bürger vor größeren Zerstörungen bewahrt:

Und hier noch ein Bild von heute, die iranische Juden zeigt, die gezwungen wurden auf die Strasse zu gehen, um für das Recht der Torktazi auf Nukleartechnologie zu demonstrieren:

Iranian Jews ar forced to demonstrate for the regime

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10 Antworten zu Khamenei: Das zionistische Regime ist ein tollwütiger Hund

  1. Tangsir schreibt:

    Wie verblödet und unbeleckt von den Verhältnissen in Iran manche sind zeigt „kybeline“ hier, die sich zu den jüdischen Demos in Iran auslässt und dabei aufzeigt wie tief die antisemitischen Resentiments bei ihr verwurzelt sind:

    http://www.kybeline.com/2013/11/20/iranische-juden-wettern-gegen-israel-fuer-den-iran/

    „Iranische Juden wettern gegen Israel, für den Iran

    Die drei großen monotheistischen Religionen haben drei Kulturen hervorgebracht, die ja unterschiedlicher nicht sein können. So wird man in der jüdischen Kultur umsonst für heldenhafte Beispiele suchen, wo es um Integrität geht, wo man zu seiner Glaube, zu seiner Kultur offen einsteht. So etwas tut man nur beim Schönwetter, wenn man nichts zu riskieren hat, wenn man sicher ist, dass man die Oberhand behält. Hat man es nicht, dann agiert man lieber im Verborgenen, und nach Vorne hin, zeigt man der Welt ein gänzlich anderes Gesicht – so wie die Juden in Iran.
    Das ist hier kein Ducken vor der Unterdrückung. Solche Handlungsweise ist offensichtlich die eines Mitläufers. Denn sie hätten auch wegbleiben können. Aber das würde den Geschäften schaden. Schließlich lebt man deswegen dort, unter den unbeliebten Fremden, deswegen will man nicht in den “zionistischen Israel” auswandern.“

    Diese osteuropäische Frau hat ja keine Ahnung wie es in Iran zugeht, wo auch staatliche Angestellte, wie Lehrer usw. dazu gezwungen werden an Staatsdemonstrationen teilzunehmen und dabei mit Bussen aus allen Teilen des Landes herbeigekarrt werden. Insbesondere die iranischen Juden stehen unter besonderer Beobachtung und müssen der Staatslinie folgen. Das hat nichts damit zu tun, dass sie nicht zu ihrem Glauben oder Kultur stehen oder darum, dass es ihnen nur um „Geschäfte“ geht. Von den Verhältnissen in Iran keine Ahnung haben, aber Hauptsache diesen Juden Opportunismus vorwerfen. In ihrer Charakterisierung des Juden folgt Kybeline übrigens ganz der Linie der Nazis, die von im „Untergrund“ operierenden Juden erzählten, die in ihrer Feigheit den Ratten gleichen und denen selbst dann nicht zuzutrauen ist, wenn sie eine neue Nationalität oder Glauben annehmen, denn der „Welt wird ein anderes Gesicht gezeigt“, als das wahre. Besser hätten auch die Nazis den „Kryptojuden“ nicht beschreiben können.

    Dieses Kybeline ist dermassen widerwärtig, dass einem die Worte fehlen. Bleibt nur festzuhalten, dass auf ihre Seiten gerne „Gedichte“ des Neonazis Vitzli gepostet werden, der von den unsichtbaren Juden faselt, die angeblich die Weltwirtschaft in ihre Hand haben.

  2. loewe schreibt:

    Tangsir, was mich verwundert ist, dass die Jerusalem Post einen Artikel schreibt und Teile davon aus der Press TV übernimmt.
    Es ist ja ein Instrument des Iran, immer wieder (ultraorthodoxe) Juden, die selbst den Staat(!) Israel strikt ablehnen, zu präsentieren (siehe auch Dr. Schreck auf den Quds-Tagen).
    Ich frage mich eher, welche innenpolitische Aussage die Jerusalem Post damit lancieren wollte. Vielleicht: Müssten wir (Israel) den Iran angreifen, wären die dort lebenden Juden ja sowieso gegen uns und für iranische Atomwaffen.
    Wie siehst Du das?
    Welche Schlüsse Kybeline aus Teilen des Artikels zieht, ist völlig an den Haaren herbeigezogen, unnötig und dient eindeutig nur dazu, Juden im Allgemeinen zu verunglimpfen.
    Es gibt nicht DIE jüdische Kultur – außer der religiösen Kultur, denn Juden sind „Bestandteil“ der Kulturen, in denen sie auf der ganzen Welt leben. Deutsche/europäische Juden waren von der Aufklärung usw. genauso geprägt wie alle anderen Religionsangehörigen – als Beispiel.

    Kybeline ist einfach ungebildet, wenn sie so etwas schreibt und blamiert sich damit schon rein historisch gesehen. „So wird man in der jüdischen Kultur umsonst für heldenhafte Beispiele suchen, wo es um Integrität geht, wo man zu seiner Glaube, zu seiner Kultur offen einsteht.“ Das ist Schwachsinn pur.

    • Tangsir schreibt:

      Press TV zu zitieren ist nicht unbedingt das Problem. Ich zitiere ja auch Khamenei himself. Ich habe mir gerade die Online-Seite der Jpost angeschaut und habe folgendes gefunden: http://www.jpost.com/Iranian-Threat/News/Iranian-Jewish-community-holds-rally-in-support-of-nuclear-program-332296

      Ich weiss nicht ob das das von Dir angesprochene Artikel ist, aber die scheint relativ neutral zu sein, ansonsten sind die Juden in Iran ohnehin eine verschwindend kleine Minderheit und spielen bei den Überlegungen zu einem eventuellen Angriff keine Rolle.

      Ich weiss nur, dass die Mullahs gar nicht an einer Einigung interessiert sind und nur Zeit schinden wollen. Leider hat Obama keine Eier und betreibt eine katastrophale Aussenpolitik. Insofern ruhen meine Hoffnungen auf Israel, dass sie das tun was für ihre Nation richtig ist.

      • loewe schreibt:

        Ja, das ist der Artikel, den Kybeline verlinkte und auf den sie sich bezog.
        Wenn Du Dich auf Khamenei beziehst, weiß man, wie und warum Du das tust. Aber warum muss die JP sich auf eine für Israel völlig irrelevante Nachricht von Press TV beziehen, wenn es darum geht, dass iranische Juden sich für iranische Atomanlagen öffentlich (vermeintlich) einsetzen? Sie titelten ja sogar damit.
        Deshalb meine Frage, warum sie das wohl machen? Aber ist nicht so wichtig. Man muss nicht alles verstehen.

  3. Caruso schreibt:

    Gut. Israel ist ein böswilliger Hund. Okay. Aber was ist dann der Iran??? Weiß jemand einen passenden Namen? Politisch-religiöse Fanatiker – das genügt mir nicht.
    Ja, es gab/gibt immer wieder eine Gruppe von Juden, die gefühlsmäßig so an „ihrem“ Land gebunden waren/sind, daß sie auch bei Gefahr für ihr Leben sich nicht trennen konnten/können. Ich spreche nur von jenen, die dazu die Möglichkeit hatten/haben. So war es in D, so war es in Ungarn (woher ich komme), so ist es jetzt z.B in Frankreich, in Ungarn, in Belgien usw. Aus Iran sind die meisten weg, aber auch hier gab es eine solche Gruppe. Und dann müssen sie etwas ähnliches machen wie in der ehemaligen Sowjetunion: auf Israel spucken. Im Iran sogar ihm den Tod wün-schen. Was für eine wunderbar menschliche Gesellschaft doch der Iran ist!? Nicht wahr? Was soll ich nun tun? Spucken oder kotzen? Scheißgesellschaft!!!
    lg
    caruso

    • Tangsir schreibt:

      Liebe Caruso,

      Der Iran ist eine zutiefst schizophrene Gesellschaft und ich spreche hier auch von denjenigen, die im Ausland leben. Die Mullahs haben es leider geschafft, dass viele in Israel den Aggressor sehen und aus Gründen des Nationalismus nun hinter den Mullahs stehen (Wobei das nichts mit Patriotismus zu tun hat).

      Selbst diejenigen, die die Mullahs hassen, tragen einen undefinierten Judenhass in sich oder vermeiden es einfach den Judenhass der Mullahs zu thematisieren. Wenn Du dich für das Lebensrecht Israels einsetzt bist Du ruckzuck unter den meisten Iranern isoliert.

      Wir Iraner haben tatsächlich nicht so einen Hass gegenüber Juden und Israel wie andere Moslems, dennoch ist diese Einstellung krankhaft und ist auch nicht damit zu entschuldigen, dass man im vermeintlichen Interesse des eigenen Landes handelt.

      Insofern sind die Sanktionen genau die richtige Antwort und eine militärische Antwort ist die einzige denkbare Lösung im Moment. Solange Israel sich nicht wehrt, wird dieser Art von latenter Antisemitismus immer vorhanden sein und weiter blühen. Es muss aber deutlich werden, dass Indifferenz gegenüber Judenhass und Judenhass selbst einen bestimmten Preis haben.

      Die islamische Welt und allem voran die Mullahs in Iran müssen, was ihrem agressiven Antisemitismus angeht, endlich zum schweigen gebracht werden. Wenn nur eine militärische Lösung das bewerkstelligt, dann muss es eben so sein.

      • Caruso schreibt:

        Lieber Tangsir,
        ich fürchte daß es tatsächlich zum Krieg kommt. Dabei möchte ich meine verbliebenen Jahre sooooo gern in Frieden leben! Ein Krieg (2.WK), eine Revolution (Ungarn 1956) waren mir genug. Falls es wirklich dazu kommt und Israel gewinnt (was ich mehr hoffe als was immer), glaubst Du, das hilft gegen Judenhaß? Ich habe da ganz große Zweifel. Allerdings wäre die Lage ohne die Mullahs wesentlich besser. – Genug des „Phlosophierens“.
        Gute Nacht und lg
        caruso

  4. margbarkhamenei schreibt:

    Khamenei: Das zionistische Regime ist ein tollwütiger Hund
    ich: und das iranische regime ist ein haufen hundescheisse

  5. charlie schreibt:

    Tangsir. Was war falsch an meinem Hyänen-Vergleich?

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