Auf Messers Schneide

Das Schicksal Iran steht auf Messers Schneide. Immer noch hetzt die neue Regierung gegen Israel und Juden, erkennt den Holocaust nicht an und meint es immer noch mit orientalische Folklore, Falschübersetzungen und nicht zuletzt durch innerislamistische Opposition entschuldigen zu können, dass Israel keine andere Wahl bleibt als die Interessen der 8.000.000 Israelis zu wahren und militärisch loszuschlagen. Einen atomar bewaffneten Allahisten-Regime in Iran darf es niemals geben.

Jeder diplomatischer Erfolg ist den Iranern willkommen, was nicht heisst, dass damit das Mullah-Regime an sich legitimiert wäre. Ziel einer Entspannung kann aber nur ein Regime-Wechsel in Iran sein, mögen die öffentlichen Worte eines US-Präsidenten etwas anderes verkünden. Es ist im übrigen auch nicht die Pflicht der USA für die Iraner ihren Freiheitskampf zu führen. Es wäre die Pflicht aller jungen Iraner, die derzeit im Exil leben, die Stimmen derjenigen zu sein, die in Iran ihr Leben 2009 riskiert und sie auch verloren haben. Mögen sie diese Generation des Protestes genauso wie die von 1999, 10 Jahre zuvor, dezimiert und mundtot gemacht haben, aber nicht die ominösen Exiliraner, die aber anscheinend auch alle ins Grass gebissen haben. Man vernimmt sie nicht, die Stimme der iranischen Vernunft, abseits aller Schah-Geilheit, Mossadegh-Kult-Verehrung, MKO-Gegeife und Kollaborateurentum mit dem jetzigen Regime.

Dabei läge es an uns ausserhalb Iranzamins Diebstahl, Falschheit und Lügen zu verdammen und einfach nur dem eigenen Land die Ehre erweisen sich dafür einzusetzen. Stattdessen sitzen diese Torktazi-Geschädigten wie häßliche Kobolde rum, preisen den Islam oder hetzen alternativ gegen Islamkritiker und Islamgegner. Es gibt aber auch noch die patriotischen Iraner, die wissen, dass Rohani ein Nichtiraner und Feind Iranzamins ist:

Der Rest hat sich eingerichtet, fliegt ständig in diese Diktatur und muss entsprechend das Maul halten. Alle hoffen auf die paar Krümmel Erleichterung, die für sie rausfällt, aber kaum jemand überblickt, dass die Iraner insgesamt sich in ihrem Elend eingerichtet haben und kaum Widerstandskraft haben, die Israelis aber anders als sie nicht, und ihr 2000-jährgies Martyrium ist ihnen immer ein Beispiel dafür, es nie wieder geschehen zu lassen. Kein israelischer Ministerpräsident wäre bei Trost nur auf eine diplomatische Lösung gegen einen Staat zu setzen, dessen (angeblich) frei gewählter Präsident immer noch den Holocaust leugnet und Israel einen Kriegstreiber und Aggressor-Staat nennt:

Und, dass jemand von diesen bärtigen Besatzern Iranzamins, ein Wort darüber gesagt hätte, dass man nicht mehr plant Israel von den Seiten der Geschichte zu tilgen, wäre mir neu. Genauso ist kein Wort über die Anerkennung oder das Existenzrecht Israels gesagt worden. Auch wenn ein CNN-Amanpour die Holocaust-leugnenden Worte Ruhanis in ihrer Berichterstattung ins Gegenteil verkehrt hat, so gibt es noch ein paar Iraner, die des Persischen mächtig sind und sich nicht verarschen lassen. Können also solche Wunschgedanken, die von der Realität Lügen gestrafft werden, Grundlage dafür sein, dass Israel sich in Sicherheit wiegt? Ich finde nicht, denn ein atomar bewaffneter Mullah-Staat erfordert ein umso stärkeres militärisches Eingreifen und würde Iran in eine Katastrophe treiben.

Auf Messers Schneide ist wie man sieht die Existenz Israels, genauso auch muss unser Land es akzeptieren, dass es um ihn ähnlich bestellt ist. Nur ein jüdischer Tor würde es zulassen, dass ein Staat, Entität oder Gruppe weiterhin die Zerstörung Israels propagiert oder es im Ungewissen lässt, ohne dafür mit dem Leben zu bezahlen, und Benjamin Netanyahu ist kein Tor, das wird er morgen in New York zeigen. Und dass die Iraner in New York wahre mihandoust sind braucht man ja nicht extra zu erwähnen. Doroud abar New York, Esrail o Iranian!

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