Für islamische „Maghlate“ ist es nie zu spät

Ruhani„Die Zeit der Blutfehden ist vorbei“ sagt der Mollah und alle sind grundsätzlich offen füreinander. Nur Bibi Netanyahu ist mal wieder der zionistische Spielverderber und verweist auf den gesunden Menschenverstand, denn Rohani ist nicht der erste Moslem, der sich bis zur Selbstverleugnung verstellen würde. Den Anfang machte der Pophet Klohametzel höchstpersönlich.

In letzter Zeit lese ich öfters, dass Khomeini himself und auch die anderen Arschgeigen und Repräsentanten der „Herrschaft der Rechtsgelehrten“, bestimmt hätten den Islam selbst zu verleugnen und dagegen zu verstossen, wenn es der eigenen Sache dienlich ist. Die Frage, die da aufkommt, ist inwieweit das jemals in der Geschichte des Islams anders gewesen ist oder für die Diktatur der Torktazi untypisch sein soll.

Der Pophet Klohametzel war es doch, der sich vom mittellosen Prediger hin, zum fürchterlichen Warlord und Kopfabschneider entwickelte. Nicht ein einziges mal zögerte der Prophet, sich eigene himmlische Verse zuzuschicken, wenn es ihm dienlich war, und das unabhängig davon ob es früherer Worte widersprach. Der Islam war von Anfang an nur Täuschung, Mord und Lüge. Niemals müssen sich Moslems an Regeln halten, denn es gelten nur die Gesetze des Islam, und diese können immerzu Mittels Lüge aufgehoben werden, so wie es die Lehre des Allahismus vorgibt. Diese Direktive nehmen nur eine Minderheit wörtlich, die überwiegende Mehrheit der Moslems sieht es hingegen gemäßigter und hat bloß kein Problem damit zu lügen und zu täuschen, wenn es ihm beliebt. Es ist also nicht unbedingt die Minderheit der professionellen Lügner, die sich auf den Koran berufen und lügen, sondern die Mehrheit, denen so ein Verhalten „nur“ legitim erscheint, und das ist auch schon ein Grund für die große Misere in der islamischen Welt.

Denn wer andere belügt, belügt am Ende auch sich selbst und von da an gehts nicht mehr bergauf. Ruhani soll ein ganz anderer Typ sein als Khatami, der im Gegensatz zum jetzigen nicht fest in dieser beschissenen Diktatur verankert gewesen sein soll. Der neue ist aber offen, genauso auch wie der torkische Diktator Offenheit zur Maxime ausgerufen hat, und wetten der Westen fällt wieder drauf rein.

Für den Westen steht auch nicht die Existenz auf dem Spiel, anders als für Israel und den immer noch eingekerkerten politischen Gefangenen in Iran. Islamische Fanboys, vom Schlage eines Nima Ch. machen den Cheerleader und begrüßen das bevorstehende Tauwetter. Dieselben Figuren bettelten 2009 einen regelrecht an, damit wir ihnen die Absolution erteilen ihr Islam reformieren zu dürfen, wenn das Regime fällt . Jetzt aber wo die Islamisten fest im Sattel sitzen, wagen sie sich hervor, stellen Rohani als legitimen Präsidenten vor und bezeichnen richtige Blogger als rechtsextrem. Ihre Raserei scheint nicht mehr nur schüchtern hervor, sondern findet seinen Bahnen frei.

Eine perfide Methode der islamischen Diktatur in Iran ist politische Gefangene als Geiseln zu betrachten. Der nicht eingekerkerte Widerstand soll zum schweigen gebracht werden, damit die Moslems sich nicht beleidigt fühlen und unsere Gefangenen nicht länger quälen, denn Haft in den Kerkern der Torktazi ist nicht nur Haft, sondern im selben Masse Pein. Wir aber lassen uns von den Torktazi und den Mollahs nicht erpressen und wir geben nicht klein bei, und kämpfen bis alle Gefangenen der Torktazi frei sind.

Zugegeben, es ist still um den iranischen Widerstand geworden, auch wenn dessen Stimme noch deutlich zu hören ist. Wir haben kein Waffenstillstand vereinbart, die Mullahs und die Velayate Faghi sind weiterhin unsere Todfeinde. Putin, der Iran bei den Protesten 2009 unterstützte, ist nicht unser Freund oder Verbündeter, genauso wie niemand sonst unser Verbündeter sein kann, der wie Assad seine Kräfte und die der Hizbollah 2009 in den Iran einschleuste, damit freiheitsliebende Iraner, durch ihre Hände den Tod fanden. Das alles haben einige nicht vergessen, genausowenig die Tatsache, dass Rohani nur ein geschickter Schauspieler ist, der in New York verhaftet werden müsste.

Wenn aber auf Iraner Verlass ist, dann die in den USA. Sie werden es sich nicht nehmen diese islamischen Pehenzadehs gebührend zu empfangen. Der iranische Widerstand ist nicht tot, und Nima Ch. gehört sicher nicht dazu. Niemals solche Figuren, die es bis jetzt noch nicht geschafft haben ein solidarisches Wort Richtung Israel zu verfassen. Es gibt noch stolze Iraner, die erhobenen Hauptes den Kampf weiterführen, als sich wie diese Gestalten dem Terror der Torktazi zu beugen und die Drecksarbeit für sie zu übernehmen. Und nein, Der Islam ist keine Minderheit, sondern ein wucherndes Monstrum, das denkonstruiert gehört.

Allahismus ist keine Minderheit

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3 Antworten zu Für islamische „Maghlate“ ist es nie zu spät

  1. Caruso schreibt:

    Der Westen ist nicht imstande und / oder nicht willens zu verstehen, daß Allahgläubige anders
    ticken als westlich denkende Menschen. Kaum sagt einer ein freundlicheres Wort, ist westlich angezogen, kann sich benehmen, wird er vom Westen umarmt, ihm jedes Wort geglaubt. Warum der Westen bzw. seine Politiker so dumm sind und / oder charakterlos und / oder ängstlich etc. oder
    alles zusammen, weiß ich nicht. Ein Rätsel, zumindest für mich. Hast Du eine Erklärung, lieber Tangsir?
    lg
    caruso

    • Tangsir schreibt:

      Ich denke, dass Politiker insgesamt dazu neigen den Charakter hintanzustellen und sich taktisch zu verhalten. Wieso sollten Sie sich auch Gedanken um die Menschen in Iran oder Israel zu machen? Es ist nicht ihr Popo, das in Gefahr gerät. Daher hängt es tatsächlich von der Zivilgesellschaft weltweit ab, Politiker und die Politik zu beeinflussen, und da sehe ich im Grunde auch nicht mehr an Mut und Willen zum Widerstand. Aber wir geben trotzdem unser Bestes, um das zu ändern was in unserer Macht steht.

  2. Tangsir schreibt:

    Das Bild am Ende des Beitrags ist von einem iranischen Blogger verwendet worden, der mir und diesem Blog vorwarf eine Stimmung gegen Moslems zu verbreiten, wie damals die Juden unter den Nazis zu erdulden hatten.

    Eine sehr kluge Antwort auf diese infame Behauptung liefert James Kirchik. Sehr informativ und lesenswert:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/islamophobie-und-antisemitismus-die-neuen-alten-juden-13124344.html

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