Landnahme

Einer Frau wird im französischen Nizza ein Kaffee im Restaurant verweigert. Ihr Verschulden gegenüber der arabischen Bedienung ist, dass sie ein T-Shirt mit der französischen Flagge trägt. In Hollywood-Filmen werden aber die Biofranzosen als unfreundliche Bedienung gezeigt, denn die Wahrheit zu zeigen wäre diskriminierend und höchstwahrscheinlich geschäftsschädigend.

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7 Antworten zu Landnahme

  1. gogo schreibt:

    Frankreich scheint wieder in unterschiedliche „Vichy-Regime“ unterteilt zu sein. Es gibt Besatzer und es gibt Kollaborateure, Profiteure – nur wer hat diesen Staat zerteilt, wer die Waffen gestreckt?
    Petain ist tot, dem kann man es nicht in die Schuhe schieben.

    • Kurdy schreibt:

      Tangsir, bin kein Fan von Verschwörungstheorien, aber was sagst du dazu: Eines der wichtigsten Ziele der US-amerikanischen Kriegspropaganda besteht darin, sich ein „Feindbild zu erschaffen“, eine „Gefahr von Außen“ – personifiziert in diesem Fall durch Osama bin Laden – welche „Amerika bedroht“.

      Dieses Feindbild rechtfertigt nun einen Präventivkrieg gegen „islamische Terroristen“, um das Vaterland zu verteidigen. Somit wird die Realität ins Gegenteil verkehrt: Die USA greifen nicht an, die USA werden angegriffen.

      Als Folge der Ereignisse vom 11. September wurde dieses selbst erschaffene Feindbild der „Gefahr von Außen“ schließlich dazu benutzt, die wirklichen strategischen und ökonomischen Motive für den Krieg im Nahen Osten und Zentralasien zu verschleiern. Unter dem Banner der Selbstverteidigung wird dieser Präventivkrieg als „gerechter Krieg“ mit einem humanitärem Auftrag dargestellt.

      Nun, da die Antikriegsstimmung im Land zunimmt und die politische Legitimierung der Bush-Regierung immer mehr zu bröckeln beginnt, muss etwas getan werden, um die immer lauter werdenden Zweifel an der Existenz dieser imaginären „Gefahr von Außen“ zu zerstreuen.

      So wird die Bekämpfung des Terrorismus zum Bestandteil der Kriegspropaganda und die Medien werden fleißig mit Desinformationen gefüttert. Die Terrorwarnungen müssen möglichst „authentisch“ erscheinen, damit das Ziel, die gegenwärtigen Terrorgruppen als „Feinde Amerikas“ darzustellen, erreicht werden kann.

      Ironischerweise ist gerade die so oft als „Feind Amerikas“ und Verursacher der Anschläge vom 11. September dargestellte Gruppe Al Qaida in Wirklichkeit eine Schöpfung der CIA.

      • Elma schreibt:

        -„Al Qaida in Wirklichkeit eine Schöpfung der CIA“-

        Die Al Qaida entstand unabhängig von der CIA jedoch wurde erst dank der CIA Al Qaida so mächtig weil die CIA Al-Qaida bei dem Kampf gegen den Sowjets in Afghanistan unterstützte https://www.youtube.com/watch?v=bD8AV2vYBnA

        • Tangsir schreibt:

          Kurdy, der Text ist von Michel Chossudovsky. Ich bitte dich das nächste mal den Namen des Autors mitanzugeben und nicht komplette Texte hierher zu kopieren, sondern ein Link dazu. Auf seine Webseite globalresearch.ca werden schlimmste antijüdische Verschwörungstheorien und sogar Holocaust-Leugnung betrieben, wie die jewish Tribune 2005 schrieb. Diese Information kann übrigens jeder überprüfen, der sich die Mühe macht wenigstens den Wikipedia-Eintrag zu dieser Person zu lesen: http://en.wikipedia.org/wiki/Michel_Chossudovsky

          Was sonst im Text steht ist barer Unsinn und nicht Wert darauf eingegangen zu werden. Ein Feindbild zu erschaffen ist keine Erfindung der USA, sondern schon etwas, das im persischen Reich praktiziert wurde. Persien führte damals auch Krieg gegen griechischen Terror und beide Seiten machten entsprechen Propaganda gegeneinander.

          Sicherlich hat es finanzielle Hilfen für Mudjahedin und anderen islamischen Gruppen gegeben, dennoch gilt es hier festzuhalten, dass diese Leute schon seit 1400 Jahren fanatische Mörder sind und beide Mächte, sowohl die Sowjetunion als auch die USA haben sich ihrer bedient. Die USA betreibt Großmachtpolitik und nimmt daher wenig Rücksicht auf andere durchaus legitime Interessen, aber unsere Torktazi-Besatzer müssen wir schon selber aus unseren Ländern rausschmeissen. Wenn nicht, dann müssen wir uns nicht wundern, dass sich fremde Mächte ihrer gegen uns bedienen.

          Und was im Text weiter über Propaganda und Desinformation steht ist dermassen idiotisch, dass es einen ärgert das Ganze zu lesen, aber in den USA gibt es eine noch funktionierende Vierte Gewalt und eine Ziviligesellschaft, die Blogs und unabhängige Nachrichtenkanäle honoriert und ernst nimmt, deshalb auch werden Falschinformationen, falls sie nicht stimmen sollten, relativ erfolgreich enttarnt.

          Elma, Nicht alle Dokus sind gut recherchiert. Hier wird z.b. gleich am Anfang gesagt, dass „Afghanistan“ schon seit Jahrhunderten von Großmächten erobert zu werden versucht. Dass es den Begriff Afghanistan noch nicht solange gibt wird dort nicht preisgegeben, obwohl das wichtig zum Verständnis des dortigen Konflikts ist. Genauso fällt der einseitige und fast entschuldigende Blick auf die „Afghanis“ und Mudjahedin auf, die anscheinend ob ihrer Blödheit nicht für ihre Mordlust belangt werden können, aber dafür dann die USA und die CIA. Wer sich wirklich informieren möchte, der tut das nicht auf Blogs oder in Fernsehdokus, sondern liest Bücher zum Thema, und dann am besten Bücher von anerkannten Akademikern und nicht etwa irgendeine Verschwörungskacke von Idioten, die das Ganze noch mit Aujsserirdischen und UFOS verbinden.

          Ich verstehe es nicht wie man so etwas ernst nehmen kann. Leute, diese Dokus des Rotfunks und solche Leute wie Chosokokswi oder wie auch immer er sich schreibt, haben nur den Ziel die Menschen gegen die USA aufzuhetzen. Diesen Leuten ist es egal, dass wir Flüchtlinge sind, unsere Heimat verloren haben und seit solange Zeit unter Tyrannen leben müssen. Wenn die USA tatsächlich der große Feind sind, dann müssen wir erst Iranzamin befreien, um dann den USA den Krieg zu erklären und sie komplett zu vernichten. Wer aber im westlichen Ausland sitzt, das Internet benutzt, dessen Technik und Infrastruktur die westliche Welt und hauptsächlich die USA entwickelt haben, um dann auf die USA zu schimpfen, den kann ich nicht ernst nehmen.

  2. Kurdy schreibt:

    Du hast schon recht Tangsir, aber trotzdem sollte man nicht blind den Medien glauben, den die Lügen die ganze Zeit, die Politiker sowieso. Keine ahnung wem und an was ich glauben soll, am besten sollten wir uns nur mit der befreiung Iranzamins beschäftigen und kümmern. Lg Kurdy

    • Tangsir schreibt:

      Selbstverständlich sollte man immer skeptisch sein und nicht alles glauben was einem aufgetischt wird, da gebe ich dir Recht. Der Punkt ist aber, dass dieses Gerede um die Böse USA ein Armutszeugnis ist, wenn man als Iraner im Exil sitzt. Es gibt genug solche ekelhaften Kreaturen, die den ganzen Tag nichts anderes tun als die neoliberale Gesellschaftstruktur und die Verbrechen der USA zu kritisieren, und da frage ich mich ob diese Arschgeigen Amis oder Europäer sind, dass sie sich ständig damit beschäftigen und nicht mit den eigenen Problemen in der Heimat und unter Iranern. Von der Wahrheitsgehalt ihrer „Wahrheit“ ganz zu schweigen.

      Diejenigen, die das tun haben ihren Lebenswirklichkeit schon längst in den Westen verlagert und ihnen sind die Probleme der Westler näher als die der Iraner, daher sind diese Leute in zweite Linie auch noch dreckige Landesverräter oder wie in den meisten Fällen schon bestätigt, Torktazi. Sich mit den Problemen Irans beschäftigen hiesse die eigene Herkunft thematisieren, daher kommen sie einem auch immer mit den Verbrechen der USA und der Europäer an, aber das einzige worüber ich mit ihnen reden will sind die Völkermorde der Torks und die Verbrechen der Tazi.

      Deshalb gehört auch unser festes Bekenntnis den freiheitlichen und aufklärerischen Werten des Westens, um klar zu machen, dass es auf die eine Seite uns Iraner gibt, und auf der anderen Seite die Torktazi, Taziparast und ihre Helfershelfer.

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