Facebook killt meine Freunde

Ich hab noch nie Facebook gemocht und das aus zahlreichen Gründen. Dennoch war ich geschmeichelt als ich entdeckte, dass es auf Facebook eine Seite gibt, die mir gewidmet war. Nur noch im Cache konnte ich erkennen wie man dort liebevoll zu einzelnen Artikeln hierher verlinkte. Zu dem Zeitpunkt war die Seite aber schon offline, denn anscheinend bin ich kein Akif Pirincci (Zendebâd Akif) und Türken werden wohl auch bei FB bevorzugt behandelt :D. Ich fühle mich diskriminiert und um mein Recht gebracht meinen Narzismus im Spiegel einer Fan-Gruppe zu sonnen und zu nähren. Dennoch möchte ich hiermit dieser Gruppe meine ganze Liebe übermitteln. Vor allem hat mir die Aufmachung gefallen und erst recht geschmeichelt hat mir, dass sich die Identitären mit mir identifizieren, denn ich identifiziere mich auch mit ihnen. Wenigstens bleiben mir noch meine paar Hate-Fans, die aber leider nicht sehr motiviert sind.

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5 Antworten zu Facebook killt meine Freunde

  1. Tangsir schreibt:

    Von https://www.facebook.com/tangsir2570 :

    Wenn die wüssten wie sehr das stimmt, und ja in Deutschland können sich Schwule noch küssen ohne gesteinigt zu werden und jetzt gehe ich mit meinem homosexuellen Ehegatten ins Bett 😀

    Ach ist es herrlich in Deutschland 😀

  2. Tangsir schreibt:

    Oha … Du weißt, ich bin schon mal ein „Brutal-in-die-Bresche-Springer“, aber wer sich bei Achse des Guten als Autor führen lässt, der hat für mich schon mal potenziell ein gestörtes Gerechtigkeitsgefühl, ein krudes Verständnis von Demokratie und ein verqueres Verhältnis zur Wahrheit. Und der steht grundsätzlich im Verdacht, antiislamisch zu sein, egal wie Jeder das zunächst für sich bewerten mag. Die Texte, die ich lesen sollte, haben für mich den Sound eines Rassisten, eines üblen Genetikers. Im Sound sogar antideutsch. Hüstl. Oder neutraler: antieuropäisch. Natürlich nicht genetisch, sondern im Sinne einer Sozialisation, im Sinne des gemeinsamen Nenners, der so wichtig ist für ein Agreement in freien Gesellschaften. Dieser zunächst philogermanische Sound krächzt. Da ist was aus der Spur, da sind aggressive Elemente drin, so ein Kampfgeschrei, wie man es sonst nur aus der islamischen Welt kennt, nur um 180 Grad gedreht. Ich kann dazu nichts Positives schreiben. Tut mir leid.

    und das sagt dieser Mensch über Akif Pirincci: Alexander Wallasch

    Heterosexueller Vegetarier, Schriftsteller, Journalist, Texter und Kolumnist. Der gebürtige Braunschweiger studierte in Erlangen Theaterwissenschaft. 2006 erscheint sein Debütroman „Hotel Monopol.“ 2010 schreibt Ingeborg Harms für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über seinen Afghanistan-Heimkehrerroman „Deutscher Sohn“ (mit Ingo Niermann): „Das Ergebnis ist eine streng gefügte Prosa, die das kosmopolitische Erbe der Klassik neu durchdenkt. Ein glasklarer Antihysterisierungsroman, unterwegs im deutschen Verdrängten.“

    Hoch lebe Akif Pirincci, seine Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wenn es einen türkischen Monster Massakrierer gibt, dann ihn.

  3. Tork schreibt:

    Warum gibst du nicht zu, dass du schwul bist?
    Auf deinem Blog hast du dich ja eher immer für Schwule eingesetzt, aber das ist nicht der Punkt, warum ich glaube, dass du ein verkappter Schwuler bist.
    Es ist eher die Tatsache, dass man zwischen den Zeilen von dir immer eine Mischung aus Verspieltheit und sagen wir mal „Amüsement“ herauslesen kann.

    Steh doch dazu. Du fürchtest auf deinem Blog doch wohl keine Kritik von Islamisten oder?

    mfg,
    dein Torkilein

    • Tangsir schreibt:

      Ich verstehe gar nicht was du gegen homosexuelle Menschen hast, dabei hat die homosexuelle Liebe eine lange Tradition in der türkischen Kultur, und gerade Konstantinopel kann stolz auf seine Rolle als Metropole der türkischen Schwulen sein: „Istanbul hat die lebendigste homosexuelle Szene. Das Ausgehviertel Taksim des Stadtteils Beyoglu hat die größte Dichte an Bars und Cruising Areas für Homosexuelle.“

      http://www.istanbulgay.com/sauna-hamam.htm

      Aber es gibt auch Schattenseiten: „Teilweise werden Treffpunkte von Schwulen durch organisierte Banden regelrecht observiert. Diese gehören vor allem drei Gruppen an. Erstens gibt es muslimische Fundamentalisten, die das für eine gottgefällige Tat halten, zweitens jugendliche Nationalisten, denen von Organisationen erzählt wird, dass Schwule reich und dekadent seien und drittens professionelle Kriminelle, denen es um eine leichte Beute geht.“

      Du bist aber auch ganz schön verspielt und neckisch so wie Du mein Torkilein sein möchtest und immer wieder hier auftauchst, und das obwohl ich Dich nach Kasachstan ausweisen möchte. Ich muss Dich aber leider enttäuschen, denn tatsächlich bin ich Hetero.

      P.S. Falls Du zu der Gruppe von Allahisten gehörst, die Schwulen auflauern und attackieren, hoffe ich, dass sie Dir bei Gelegenheit die Scheisse aus dem Leib prügeln.

    • Tangsir schreibt:

      Homosexualität – 30. Juni 2013 21:41 Uhr
      Demo für Schwulen- und Lesbenrechte in Istanbul
      Zehntausende Menschen protestiereten friedlich und bunt gegen die Diskriminierung von Homosexuellen in der Türkei.

      http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/demo-fuer-schwulen-und-lesbenrechte-in-istanbul-article1701816.html

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