Pesare Pârsig Vs. Tangsir

Wie bereits einige mitgekriegt haben, kam es zwischen Pesare Pârsig und mir, vor einem Jahr, zu einem Richtungsstreit und ich habe ihn in eine meiner letzten Beiträge kritisiert. Trotz allem fühlen wir uns beide respektvoll zueinander verbunden, sind aber übereingekommen in einigen Sachpunkten konträre Positionen zu vertreten. Zeit diese strittigen Punkte auszudiskutieren.

Pesare Pârsig:

Tangsir, Deine Haltung zum Schah kann ich nicht mittragen, du sagst vieles das richtig ist, aber du lässt in einer selektiven Manier auch vieles aus. Zum Beispiel ist es für mich mittlerweile auch ersichtlich, dass der Schah ein zumindest verkappter Türkentümler war, aber wer war das zu seiner Zeit nicht? Zumindest hat er viele Projekte begonnen um dem Land zu helfen und dass wir beide heute hier sitzen und uns des Türkentums als destruktive Kraft bewusst sind, ist auch seinem Wirken geschuldet. Ich glaube dass du mitunter wider besseren Wissens Sachen schreibst, damit deine Adressaten ihre Lebenslügen und Dogmen ablegen, das ist durchaus ehrenwert, aber zu welchem Preis? Nimm nur mal die Landreform (weiße Revolution), du beschreibst richtigerweise, dass JFK und die Amis dahingehend Druck ausgeübt haben. Aber du lässt es so aussehen, als hätte der Schah sich dagegen gesträubt weil er einfach boshaft war und nicht etwa ein Schisser vor den Mullahs, was wirklich der Fall war.

Es gibt bereits Interviews von Regierungsmitgliedern seiner Zeit, wo beschrieben wird, wie der Schah von der rasanten Entwicklung und dem Fortschritt beeindruckt war, als er in Israel auf Staatsbesuch war und sich dasselbe für Iran gewünscht hat.

Tatsache ist, dass ich den Schah vor Allem deshalb so verherrlicht habe, weil er zum ersten Mal seit Jahrhunderten wieder national-iranische Elemente in die Politik des Iran eingeführt hat, Und nein die Revolutionäre waren keine „armen, unterdrückten und gegängelten Menschen“, das war ein kulturell verseuchtes, politisch & historisch völlig ungebildetes Gesocks, ich bin der Sohn von solchen Leuten und weiß wovon ich rede. Die „progressivsten“ von denen waren die Jebhe Melli, die heute schamlos und ungeniert auf Seiten der IR stehen, der Rest setzt sich (bis heute) aus Fedayin (Terroristen & Mörder), Tudehis (sowjetische Agenten und Freunde der IR) und den Mojos zusammen, Prost Mahlzeit, dann nehme ich doch lieber den Halbtürken Pahlavi.

Aber mittlerweile geht dir ja auch das nicht weit genug, jetzt ist schon Kyros der Große ein Propagandist, weil er mit seiner „falschen“ Menschenrechtserklärung bloß Eindruck schinden und sich Gewogenheit verschaffen wollte, vermutlich korrekt und warum auch nicht verdammt noch mal? Weißt du eigentlich, dass andere zeitgenössische Herscher die solche Zylinder anfertigen ließen sich darauf brüsteten ganze Landstriche entvölkert, Städte ausradiert sowie Frauen und Kinder ermordet zu haben?!
Das ist es was den Kyros-Zylinder zu einer Menschenrechtserklärung macht, sein historischer Kontext. Aber das kümmert dich ja nicht mehr, du handelst nur noch in Absolutismen, darin liegt ein gewisser Wert, aber dieser ist begrenzt. Das sollte dir nicht zuletzt auch deshalb klar sein, weil dein Blog eine große Strahlkraft vor allem auf jüngere Iraner entwickelt hat.

Ich erzähle dir jetzt mal eine Anekdote von einem mir nahen Person aus seinem Wehrdienst in der Armee (Schah-Zeit). Diese Sache wollte ich seinerzeit auch in einem Beitrag verwerten um die moralische und kulturelle Disziplinlosigkeit der Iraner zu illustrieren.
Bei jedem Morgenappell standen er und die anderen Soldaten in Reih und Glied und skandierten abwechselnd „Jâvid Schah“ und „Zendebâd Schâhanschâh“. Einer der Wehrpflichtigen skandierte bei dem ersten Slogan immer zuerst „schâschid Schâh“ (Schah pisste). Das bekamen die SAVAKis natürlich mit und nahmen sich den Jungen vor, weißt du was die mit ihm gemacht haben? Gar nichts! Über eine Stunde haben die mit dem am Tisch gesessen und ihm Fragen gestellt wie: „Reicht dir dein Sold nicht?“ „Was ist los, bist du unzufrieden?, schmeckt dir das Essen in der Kantine nicht?“, wenn ich der Kommandant dieser Kaserne gewesen wäre, hätte ich den Bengel öffentlich auspeitschen lassen, aber darum geht es mir nicht, der Punkt ist Folgender:

Als diese Person mir diese Geschichte erzählt musste ich automatisch an einen Text denken den ich mal gelesen hatte, du weißt was für ein fanatischer Sassaniden-Anhänger ich bin. Ich hab den Text auch gefunden, von Ammianus Marcellinus, ein römischer Historiker der bei einem der zahllosen römischen Feldzüge gegen Persien dabei war. Dort wird die Belagerung von Amida durch das Sassaniden-Heer beschrieben. Marcellinus beschreibt, als Schapur II an der Front auftaucht, fangen die Soldaten an zu skandieren; „Schâhanschâh Pirôzen – Schâhanschâh Pirôzen“, kannst Du dir auch nur vorstellen, was mit einem Soldaten damals gemacht worden wäre wenn er so etwas gesagt hätte wie der junge Soldat damals? Kreuzigung und zwar im besten Falle.

Aber geh in die Foren, kein einziges schlechtes Wort der Nationalisten über die Sassaniden, das waren Engel, Erânbân und bla bla blub. Versteh mich nicht falsch, keiner hat so einen Sassaniden-Fetisch wie meine Wenigkeit, aber ich hänge keinem romantischen Schwachsinn an, das waren Machtmenschen und Machtmensch muss man sein wenn man von Barbaren umringt ist. Wenn du also am Schah etwas zu kritisieren haben willst, warum nicht also das, dass er ein Toxmi-Diktator war, sein Vater hätte in seiner Armee solches Verhalten nicht geduldet. Aber dafür braucht es moralische Disziplin und die muss man sich erarbeiten, manchmal mit gutem Zureden und gutem Willen, aber danach sollte es nur noch die Peitsche geben, so sind alle erfolgreichen Gesellschaften und Zivilisationen entstanden.

Tangsir:

Der Schah war ein Mensch und wenn überhaupt ein Vergleich zulässig ist, dann der mit dem letzten Kaiser Chinas Pu Yi, der sich von mehreren Mächten und inner-chinesischen Fraktionen wie eine Marionette lenken liess, was nun einmal das Schicksal eines fast jeden Monarchen war,  der in einem etablierten Hofstaat aufwuchs. Beim Schah kam erschwerend aber noch der Einfluss des Türkentum und Islam hinzu.
Sowohl aber er als auch sein Vater sind nicht die Heroen unserer Geschichte und im Rückblick sehe ich in beiden keine Vorbilder. Als Reza Schah erfuhr, dass in der US-Presse über ihn geschrieben stand, dass er seine Karriere als ungebildeter Stalljunge anfing,  befahl er seinem Botschafter in den U.S.A diese kritischen Stimmen verstummen zu lassen, woraufhin ihm erst einmal erklärt werden musste, dass die US-Presse frei ist und man dort nicht wie in Iran einfach Zeitungen schliessen und Journalisten verhaften lassen kann. Reza Schah war brutal und die absolute Macht hatte ihn am Ende vollends korrumpiert. Im Vergleich zu den Qajaran und den Turko-Dynastien zuvor könnte man allerdings selbst einen Club iranischer Kannibalen zu Helden und Erneuerer des Landes erklären, daher ist dieser Vergleich absolut unzulässig, so wie so oft von Figuren wie Shahram Homayoun u.a. angestellt wird.

Diese ganzen Projekte und Erneuerungen wären von einem Parlament viel gerechter und effektiver gestaltet worden, weil der Schwarm nun einmal gegenüber einem Einzelnen stets im Vorteil ist, selbst um den Preis, dass die Torktâzi ebenfalls ihre Stimme erhoben hätten und uns endlich klar geworden wäre wo die Fronten verlaufen. Die Weisse Revolution war ein Desaster was die Landreform angeht und die Alphabetisierung des Volkes ist die verdammte Pflicht des Schahs gewesen und keineswegs ein Akt der Gnade wie man sie uns verkaufen will.

Wenn wir jemanden verherrlichen sollten, dann die Zand Schahs, das waren echte Iraner, haben sich als Diener des Volkes angesehen und sich auch diesen Titel gegeben. Sie haben zum ersten mal in öffentlichen Einrichtungen investiert und wurden vom Volk geliebt. Und die Revolutionäre aus dem Jahre 1979 waren eben nicht nur die Musleköpfe, die Khomeini nachhingen, sondern auch viele Demokraten, die sich leider mit diesen Elementen verbündet haben, anstatt standhaft zu sein und sich gegen diese zu positionieren. Aber um den Belzebub (Schah und seinen turkoiden Hof) zu vertreiben, hat man sich mit dem Teufel verbündet (Khomeini, Torktazi, Islam) und dann eben auch die Quittung bekommen. Im Übrigen bin ich ebenfalls der Sohn von politisch & historisch völlig ungebildeten Gesocks, also sitzen wir was das angeht im selben Boot.

Und was Kyros angeht, so muss auch ich mal darüber was grundsätzliches sagen. Er war ein leuchtendes Beispiel, auch im historischen Rückblick, aber diesen Zylinder als Menschenrechtserklärung zu verklären ist Unsinn. Ein großzügiger Erlass eines Kaisers, das er zu jederzeit zurücknehmen kann und sich nicht als nachhaltiges Recht etabliert ist nicht viel Wert. Das was in diesem Zylinder steht sind keine einklagbaren Rechte, die auf die Naturrechte basieren und Fakt ist nun einmal, dass der Inhalt dieses Zylinders sowohl damals als auch unter dem letzten Schah nur als Propaganda diente.

Mir war immer klar, dass das nie ein „Menschenrechtscharta“ ist, auch wenn seine liberale Politik der Religionsfreiheit den Keim dessen in sich trug, was wir heute Menschenrechte nennen. Fakt ist aber, dass die Menschenrechte, mit ihren wertvollen philosphischen Pfeiler von Giganten des Geistes hauptsächlich in Europa entwickelt wurden, wofür im übrigen viele Männer und Frauen im Westen ihr Leben liessen, um diese Rechte durchzusetzen.

Als diese Türken P&P uns alle in die Pfanne hauten und es damit rechtfertigten, dass man mit Iranern eben auch mal undemokratisch umgehen muss, wurde mir klar, wie verherrend so eine Position ist Diktatur und demokratische Regeln nach Gutdünken ausser Kraft zu setzen. Das würde uns erspart bleiben, wenn wir einfach demütig einsehen, dass diese Errungenschaften unveräusserliche Menschenrechte sind und ein jeder sich daran halten muss um diesen Rechten Geltung zu verschaffen. Das geschieht aber nicht dadurch indem wir die griechischen Philosophen als Diebe iranischen Wissens hinstellen und die ganze geisteswissenschaftliche Entwicklung in Europa als für den Iran inkompatibel erklären. Wir müssen den Mut haben dazu zu stehen, dass Kyros ausser ein Beispiel uns keine nachhaltigen und philosophischen Werte hinterlassen hat.
Er taugt im übrigen auch nicht als heutiger Vorbild, sondern weiterhin die Giganten der iranischen und hellenistischen Philosophie, als auch die europäischen Aufklärer und im selben Masse die ost-asiatischen Schulen des Geistes.

Der Unterschied zwischen einklabaren und unveräuuserlichen Menschenrechten, die auf das Naturrecht basieren und dem Erlass eines Königs, an dem sich seine Nachfolger nicht gebunden fühlen brauchen, sollte uns allen bewusst werden, sonst unterscheiden wir uns in keinem Punkt von turkoiden Schaholahis. Was die Sassaniden angeht, so lähmte das damalige Kastensystem die Gesellschaft und die Mobeds waren nicht minder fanatisch, dogmatisch und machtbesessen als andere Kleriker. Die Byzantiner waren übrigens auch nicht besser! diese christlichen Spinner behandelten jede Reformbewegungen innerhalb ihres Reiches als Häretiker und verfolgten sie. Deshalb begaben sich viele dieser Christen unter der Herrschaft der Moslems, die nur die Jdiza verlangten, sie aber ansonsten gewähren liessen. Und in manchen teilen Irans war es gleich, so sehr hatten sich Byzanz und der damalige Iran der Sassaniden in Konflikten verwickelt, in der sie die Religion als Waffe einsetzten.

Und lass uns nicht darüber debatieren wie hart eine Armee vorgehen muss. Die Amis dulden auch keine unpatriotischen Fahnenflüchter oder solche die auf die eigene Verfassung scheissen oder den oberkommandierenden der Armee, den auf Zeit gewählten Präsidenten, verunglimpfen. Die machen kurzen Prozess und Soldaten werden grundsätzlich zum Töten ausgebildet, überall auf der Welt. Darüber Einigkeit zu erlangen wie es in einer Armee zugehen muss, steht nicht zur Debatte.

Ich scheiss auf die Sassaniden und eigentlich auch auf die Achämeniden und habe schon immer nur in einem sehr begrenzen Umfang in ihnen Vorbilder gesehen oder die Lösung unserer Probleme darin gesucht uns an sie zu orientieren.
Wir müssen uns an die Gegenwart, an die Zukunft und an die Welt orientieren, so wie es im übrigen auch die Achämeniden getan haben. Wir sollten gänzlich was neues, unverbrauchtes anstreben,  ohne die Fesseln der Traditionen, nur darauf ausgerichtet was uns als Volk glücklich und erfolgreich macht.

Wir haben uns tausende von Male verkauft als wir so manches veröffentlicht haben was dieser Amirkuni uns als Plagiate mit turkoid-manipulativen Anteilen hier verkauft hat. Wir sollten daraus lernen. Wenn wir über Soldatentum schreiben, dann sollten wir aktiv kämpfen und nicht schreiben. Revolutionäre Texte sind ja OK, aber wenn vom richtigen Kampf die Rede ist, dann darf es nicht bei bloßen Worten bleiben, sonst verwandeln wir uns in denselben Kreaturen, die wir zurecht kritisieren. Dass im Blog überhaupt von Loyalität die Rede war, war im Nachhinein insgesamt ein Fehler, denn man kann sich nicht einerseits der Wahrheit verpflichtet fühlen und gegenüber Menschen und Gruppen loyal sein wollen, denn das bedeutet auch immer parteiisch zu sein. Die Wahrheitsliebe aber kommt nicht ohne fruchtbaren Streit aus, sonst könnten wir auch gleich in die katholische Kirche eintreten oder zu Orks mutieren.

Wir haben beide gemeinsame Bekannte, von denen wir vormals dachten sie als Patrioten an unsere Seite zu wissen. Ich bin froh, dass uns die Enttäuschung darüber nicht hat zu einen von ihnen werden lassen, uns gegenseitig oder die Iraner als kollektiv zu Verrätern zu erklären. Wir waren naiv genug uns Wunschvorstellungen hinzugeben in Menschen das zu sehen, was wir gerne in ihnen gesehen hätten und nicht etwa das was sie wirklich sind, wenn sie frank und frei sich äussern. Ich bin aber froh darüber, dass wir diesen Weg gegangen sind und diesen Versuch gewagt haben, denn nur Feiglinge haben Angst davor Fehler zu begehen und sich lieber für die Lethargie entscheiden.

Für wen oder was sollten wir kämpfen? für das Volk und das Vaterland? Ja, ich finde, dass es sich trotz aller Enttäuschungen lohnt dafür zu kämpfen, aber vor allem und zuerst sollten wir im Namen der Philosophie, der Aufklärung und der Wahrhaftigkeit kämpfen, im Geiste all der guten Frauen und Männer, die sich nicht einer Nation alleine verbunden fühlten, sondern der Menschheit insgesamt.

Funk On!

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24 Antworten zu Pesare Pârsig Vs. Tangsir

  1. Tangsir schreibt:

    Pesare Pârsig,

    Im übrigen hat es mich sehr enttäuscht, dass Du bis jetzt keinen eigenen Blog gestartet hast, auch wenn ich weiss, dass Du vielfältigen Verpflichtungen nachgehen muss. Und dass der Verbund der patriotischen Iraner hier zu Grabe getragen wurde, sollte uns nicht traurig stimmen, denn ich finde, dass wir als unabhängige Stimmen eine größere Durchschlagkraft haben werden und auch die gegenseitige Kritik dadurch leichter wird. Wovor es mich graust ist es wie diese Ultrakonservativen Christen bei PI zu werden, die nun wirklich jeden Scheiss unter den Teppich kehren, solange es von den eigenen Leuten verbrochen wird. Was ich innerhalb der letzten Zeit dort erlebt habe hat mich erschreckt und mich daran erinnert, dass man niemals eigene Prinzipien über Bord werfen sollte, auch nicht um den Preis eine vermeintliche Allianz aufrecht zu erhalten.

    • Pesare-Pârsig schreibt:

      Ich weiß nicht inweiweit ich überhaupt im Stande bin einen eigenen Blog zu führen und würde darin auch nur dann einen Wert erkennen, wenn ich einiges an Zeit darin investieren könnte. Aber ich gebe zu, dass mir der Gedanke das ein oder andere Mal gekommen ist.

      Zur Sache, du führst nicht unberechtigterweise an, dass die Zand-Prinzen die einzig verehrungswürdigen Herrscher in der jüngeren Geschichte Irans waren. Niemand würde seine Zustimmung verweigern wenn man anmerkte, dass sie als ethnische Iraner und Freunde des Volkes ein Lichtblick in der dunklen post-sassanidischen Epoche waren. Aber das war es auch schon, du hast selbst nicht vergessen, dass sie zwar Schahs waren sich aber lieber „Anwälte des Volkes“ nannten, das ist ja schön und gut, aber in einem Land das überlaufen ist mit türkischen Terrorclans, ist das schon ein ziemlicher Witz, daran kommst du nicht mit allem Goodwill der Welt vorbei. Die Zands haben wie soviele Iraner einfach nicht begriffen mit wem genaus sie es zu tun hatten, die Qajaren-Dynastie sind somit auch das schändliche Vermächtnis ihres Versagens, ihres Versagens als Iraner.

      Und deshalb geht mir das Messer in der Tasche auf, wenn du sagst, „scheiß auf die Sassaniden“, denn diese haben als Iraner nie versagt, nicht einmal als die Arabo-Muslime Iran erobert haben. Das ist das Beispiel dem man folgen sollte. Die meisten Iraner geilen sich beim Stichwort „Sassaniden“ an den Kunstwerken oder der Kriegsführung auf, mir geht es vielmehr um den Geist. Denn wer einmal die Geschichtsbücher liest, der stellt schnell fest, dass wenn die Sassaniden auch eine feste Schlachtordnung und Waffenwahl hatten, ihr Gebaren immer mit dem Feind übereinstimmte, dem sie sich entgegensahen. Wenn es gegen Römer/Byzantiner ging standen die Panzerreiter in Reih und Glied wie die römischen Legionäre, als es gegen Araber und Türken ging kämpften sie selber wie Barbaren und tollwütige Hunde, such mal nach arabischen Quellen über die sogenannten Gyan-Aspsavaran, man will kaum glauben, dass das Iraner waren. Glaubst du die Sassaniden hätten den antiken Iran über vierhundert Jahre gegenüber zahlenmäßig überlegenen Feinden darunter solch Abschaum wie Hephtaliten und Araber unabhängig halten können wenn sie sich als „Anwälte des Volkes“ betrachtet hätten? Soviel zu den Zand Prinzen, mit Volskreden gebietet man solchem Abschaum wie den Türken keinen Einhalt.

      • Tangsir schreibt:

        Ich habe mich selbstverständlich im Ton vergriffen als ich obiges schrieb und daher ist Deine Kritik berechtigt und nachvollziehbar. Natürlich ist es töricht die Sassaniden nur auf ihre negativen Seiten zu reduzieren. Diese Diskussion darum was Verhältnismäßig und was effektiv ist haben wir oft geführt und irgendwie konnten wir uns nie richtig einigen, aber Du wirst mir sicher auch darin Recht geben, dass sich die Zeiten geändert haben und vor allem durch den technischen Fortschritt es heute vielfältige Möglichkeiten gibt sich zu verteidigen. Letztendlich geht es mir um demokratische Strukturen und um das Ausmerzen barbarischer Verhaltensregeln, denn wenn es etwas gibt was wir verloren haben und wieder erlangen müssen, ist es die Gabe Maßvoll zu sein. Im Angesicht des sicheren Todes ist Verteidigung selbstverständlich legitim und mit allen Mitteln durchzuführen. Ich habe als Schreibtischtäter natürlich leicht Reden, denn die Realität ist eine andere, aber wie du weisst stelle ich mir ein demokratisches System ohnehin ohne die Beteiligung der Torktâzi vor. Das heisst sie müssen für immer den heiligen Boden Iranzamins verlassen. Was bis zu diesem Punkt aber fehlt ist ein gewisser Sinneswandel innerhalb der iranischen Bevölkerung und die kann meiner Meinung nach nur bewerkstelligt werden, wenn zum ersten mal überhaupt die Fronten geklärt werden und das geschieht nur, wenn demokratisch gewählt wird und die Kraftverhältnisse offen zutage treten. Vielleicht ist die Konsequenz daraus eine neuerliche Diktatur, die uns Jahrzehntelang lähmen wird, aber solange die überwiegende Mehrheit der Menschen in Iran kein Problembewusstsein bezüglich des Torktâzi-Problems entwickeln, kann man auch den Plan einer Repatriierung nicht durchziehen. Ich gebe aber zu, dass ich bei meinem Plan nicht ganz ohne Zweifel bin.

        P.S.

        Was den eigenen Blog angeht so kann man auch sporadisch darin schreiben und muss nicht immer Romane veröffentlichen. 😉

        • Jahângir schreibt:

          Ich finde, dass einerseits die Wissenschaftlichkeit der Geschichtsforschung hochgehalten werden muss, andererseits braucht das Volk (in diesem Fall also die Iraner) auch eine positive Identifikationsfläche, und dafür eignen sich die 4 vor-islamischen iranischen Dynastien nun mal am besten von allen Dynastien in der iranischen Geschichte. Man sollte sie nicht zu Heiligen erheben, und Demokraten oder gar Menschenrechtler waren sie auch nicht, aber solange man realistisch bleibt und die Schattenseiten nicht versucht unter den Perserteppich zu kehren, sehe ich da kein Problem mit.

          Bevor sich jetzt jemand beschwert, ja es waren 4 Dynastien, d.h. Teispiden (Kyros und Nachfolger), Achaimeniden (Dareios et al.), Arsakiden und Sassaniden. Die Arsakiden waren zwar keine Perser, aber dennoch Iraner und gerade für die verbleibenden Sprecher nordwestiranischer Sprachen ein potentiell wichtiger Bezugspunkt.

        • Tangsir schreibt:

          Ja, der erste Punkt ist ein ganz wichtiger und einer bei der man keine Kompromisse machen darf. Ein morsches Fundament wird nie lange Bestand haben. Aber insgesamt muss ich sagen, dass ich es bedauerlich finde soweit in die Vergangenheit zu gehen, um eine neuiranische Identität zu gestalten. Sich an Traditionen und Vorbilder zu halten ist zwar wichtig, geschieht dies allerdings krampfhaft und mit dem Bestreben diese zu imitieren, geht es meiner Meinung nach schief. Was mir an den Achämeniden gefällt war ihre Offenheit jeden Einfluss in ihre Kultur zu integrieren, zu fördern und es im Laufe der Zeit einen eigenen Stempel aufzudrücken.

          Aber nun Butter bei die Fische. Man kann vielleicht Militär-Taktiken aus der Antike studieren und sie in die heutige Zeit einfliessen lassen und selbst Sun-Zi studieren und sich von ihm befruchten lassen, aber letztendlich hat sich die Technik und auch die Kriegstaktik weiterentwickelt und die heutigen Vorbilder sollten diejenigen sein, die in ihrem Feld führend und erfolgreich sind. Dasselbe gilt für die Welt der Medizin, Verkehrsregelung und in jeden erdenklich anderen Bereich auch. Ohne Ausnahme sollten wir uns an dem bedienen was uns die heutige Zeit und Welt bietet, aber stattdessen gibt es nur Debatten darüber was iranisch und uniranisch ist und was zu uns nicht passt und angeblich zu der iranischen Gesellschaft inkompatibel ist.
          Das ist zum einen das Problem. Das zweite ist das leidige Thema um den Schah. Der gute ist nun einmal tot und weg, deshalb gibt es nicht mehr die Option sich für ihn oder die damalige Opposition zu entscheiden und ich persönlich habe gar kein Bock mehr über den Schwachkopf Reza Pahlavi zu debattieren, bei dem ich nur noch nen Brechreiz kriege.
          Wieso sich mit ihm zufrieden geben, wo wir doch die Möglichkeit haben, zum ersten mal in unsere Geschichte überhaupt, sowohl den Islam als auch den Turco-Mongoloidismus los zu werden? Lasst uns 100% fordern, dass man im Rückblick sich unserer erinnert und behaupten kann, dass wenigstens einige wenige zu unserer Zeit die Chance begriffen, die ihnen die Geschichte angeboten hat. Natürlich haben wir keine Macht und nur unsere Stimme, aber die sollte relevant genug sein und worauf ich absolut keine Lust mehr habe ist über einen toten Schah zu debattieren, der sowieso nicht mehr von den Toten auferstehen kann oder darüber sinnen warum die Welt und der Westen insbesondere Arschlöcher sind und was wir mal gewesen sind. Es gibt genug Menschen auf der Welt, die uns wohlgesonnen sind und unsere Zeit gilt es dafür aufzuwenden mit ihnen zusammenzuarbeiten.

  2. Tangsir schreibt:

    In einem Punkt muss ich aber Pesare Pârsig Recht geben und das tue ich nachwievor, ohne jemals daran gezweifelt zu haben. Am Besten hat es Karl-Heinz Deschner, der Autor der empfehlenswerten Reihe „Kriminalgeschichte des Christentums“ geschrieben:

    „Alle Revolutionen kosten Blut, am meisten aber die versäumten.“

  3. Pesare-Pârsig schreibt:

    Da ich es bei unserem kurzen Austausch per E-Mail vergessen habe, wollte ich es noch ein wenig ausführen, das bin ich selbstredend schuldig wenn ich schon gefragt worden bin.
    Nimm nur Schapur Bakhtiar, der vom Schah eingesetzte Premierminister. Dieser soll nach Abreise des Schahs gesagt haben, er werde auf gar keinen Fall mit diesen „schmutzigen Monarchisten“ zusammenarbeiten, damit meinte er die Militärs, die Offiziere des Schahs, die sich sehr wohl darum bemühten diesen reaktionären und ekelhaften Aufstand einzudämmen. Schapur Bakhtiar, betrachtete militärische Fragestellungen als unter seiner Würde, eine ziemliche Ironie bedenkt man seinen Vornamen. Aber darin zeigt sich wieder die kulturelle Armut der Iraner, denn europäisiert oder meinetwegen auch verwestlicht zu sein, bedeutet unter Iranern zugleich auch ein eierloser Mildtäter-Pazifist zu sein, mit allen Folgen und Auswirkungen die wir beispielsweise auch 2009 bei den Protesten gesehen haben, als Demonstranten die Schläger des Regimes in einigen Fällen schützten und ihnen den Kopf streichelten. Mir will bei sowas wirklich die Kotze hochkommen. Und dann wundert sich ernsthaft noch irgendjemand über die extreme Gewalttätigkeit der Moslems in ihren Ländern besonders im Iran. Wer sich wie ein Schaf auf der Schlachtbank verhält, der verdient auch nichts anderes Punkt. Betrachte bitte auch die Zand Prinzen unter diesem Gesichtspunkt.

    Leute die nicht begreifen wollen, dass Kampfbereitschaft und Militanz wesentliche Grundzüge einer jeden richtigen Freiheitsbewegung sind, haben gar keine Freiheit verdient oder glaubst die die Iren haben sich auf ihre Ärsche gesetzt und darauf gewartet, dass die Black and Tans eines Tages freundlicher werden. Nein, sie haben Attentate verübt, Anschläge durchgeführt ihre eigenen Familienmitglieder bei Kollaboration kaltblütig umgenietet. Und die hatten es gerade mal mit den BRITEN zu tun, nicht mit dem Beduinen-Vergewaltigergesocks der islamischen Welt.

    Iraner ziehen es bis heute vor, ihre Rückgratlosigkeit und Feigheit zu rationalisieren indem sie diesen schändlichen Eigenschaften den Anstrich eines distinguierten, aufgeklärten Pazifismus zu verleihen versuchen. Aber wundern sich dann wenn sie zu nahezu hundert Mann bei einer Demo vor der IR-Botschaft von einer handvoll deutscher Polizisten vermöbelt werden. Die Iraner sollten ehrlich zu sich selbst sein und sich einmal die Frage stellen, ob eine ganze Hundertschaft von Bullen es gewagt hätte eine Veranstaltung bestehend aus zehn Bozkurt-Mitgliedern oder Hamas-Arabern auch nur schief anzugucken.

    Lustig oder? Es hat sich schon unter Euros rumgesprochen, dass die Iraner die Sorte Schwarzschädel sind, auf die man angstfrei eindreschen kann.

    Solange niemand daran etwas zu ändern bereit ist, hat es keinen Sinn Freiheit und Demokratie einzufordern, denn für gewöhnlich sollten die Anwärter auf diese Werte zum Blutvergießen und Rachegeist bereit und imstande sein.

    Nogrôzatân Perôz

    • Tangsir schreibt:

      Die Zand-Prinzen waren durchaus militant und zum Kampf bereit. Lotf Ali Khan hat bis zum Ende gekämpft, und bevor er gefangen genommen wurde, jede Menge Torks umgebracht. Ich glaube nicht, dass man den Zands daher mangelnde Militanz vorwerfen kann. Eher waren die Rivalitäten innerhalb der Zand-Familie selbst und ihr Verrat an die Torks für das Ende dieser Dynastie verantwortlich. Was die restlichen Punkte angeht, so hast Du sicherlich Recht, wobei ich mich dagegen wehre den Pazifismus als Problem der Verwestlichung zu betrachten. Ich glaube, dass das ein weitaus anderes und übergreifenderes Problem ist, das viele Ursachen hat.

      Ich kann mich noch an die Proteste von 2009 erinnern, wo hauptsächlich Torks einen beschimpften und davor warnten, als Protestform z.b. den Hijab abzunehmen oder die Kosten-Nutzen-Rechnung anstellten, wenn es darum ging zu erörtern inwieweit Militanz gegen die Mullahs zum Ziel führt. Also eher ist es ein Problem der Türkisierung und des Verrates durch diese Truggenossen, als, dass man von Verwestlichung sprechen könnte.

      Nogrôz Perôz

      • Pesare-Pârsig schreibt:

        Richtig ist was du über Lotf Ali Khan sagst, aber ließe sich nicht auch festhalten er hat nicht schmutzig und ausreichend „tork-like“ gekämpft, vielleicht wäre ihm sein grausiges Schicksal und dem Iran die Qajaren erspart geblieben.
        Wenn ich Verwestlichung sage, dann meine ich die unter Iranern verbreitete Auffassung/Wahrnehmung, dass es „westlich“ ist ein wehrloser Mildtäter zu sein.

        LOL, was Torkisierung angeht braucht man doch bloß mal nach INN zu sehen, wo ein Haufen Bache Moslems es sich mittlerweile sogar rausnimmt, jemandem „Verwestlichung“ vorzuwerfen wenn er Schweinefleisch isst. Das kommt wohlgemerkt von den Gestalten mit iranischen Symbolen in ihren Avataren, derer sie nicht im Entferntesten würdig sind.

        • Tangsir schreibt:

          Ich denke nicht, dass du mit deiner Einschätzung zu Lotf Ali Recht hast und ich bin davon überzeugt, dass wir in unserem Volk mehr als genug Gestalten haben die „Tork-Like“ Amok laufen können und be sime akhar mizanan. Wenn es etwas gibt was wir gut können, dann das. Das Problem ist, dass sich dieser Art von Gewalt nie gegen die Richtigen richtet, sondern nur immerzu gegeneinander. Und ich habe um ehrlich zu sein auch keine große Lust über diese Ansammlung von Lebensversagern bei diesem türkischen Drecksladen zu debattieren, denn die Leute, die dort unterwegs sind und meinen etwas verändern zu wollen, sind nicht besser als die sogenannten Reformer innerhalb des Systems, die mit den Torktâzi kooperieren und damit meinen aus dem Innern Veränderungen herbeizuführen. Wobei die Argumentation von Letzteren sogar noch plausibler erscheint, als diejenigen, die hier in Freiheit leben und meinen die untergebenen Lakaien des Türkenpärchen Pehensherry zu spielen und tatsächlich zu denken sie würden was bewegen indem sie sich sklavenhaft einer Website andienen, die mit Diebstahl, türkisch motivierte Geschichtsmanipulation verbreitet.

          Alle, die dort noch mitmachen sind ausnahmslos Idioten und Kollaborateure und inzwischen halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass dieses ganze „Network“ von den Schergen des Regimes unterwandert, bzw. von denen gelenkt wird. Es reicht nur sich auf einer der sogenannten „Persian Partys“, die auf der dortigen Website beworben werden umzuschauen. Da wimmelt es von Agenten der IRI und von Arabern und Türken.

          Nein Pesare Pârsige gerami, ich denke wir sollten uns weiter entwickeln und uns nicht mit diesem Torktâzi-Unrat aufhalten. Schau sie doch an, die wenigsten können richtig persisch sprechen oder es schreiben und lesen. Selbst dieser türkische Pehenzâdeh, der hier bei uns seine Plagiate ablieferte, war des Persischen nicht mächtig und behauptete das Shahname als Quelle zu nutzen. Diese Leute sind allesamt Blender und die Frucht der Torktâzi. Es ist Zeit für Selbstkritik, denn ich finde, dass zwar unsere revolutionären Texte zu seiner Zeit, als die Proteste noch aktuell waren, ihre Berechtigung hatten, und sie es auch nach wie vor haben, jetzt aber geht es darum Alternativen aufzuzeigen und zu entwickeln, die die Zukunft des Landes bestimmen.

          Wenn Du sagst, dass wir kompromisslos kämpfen müssen, dann fragt sich wozu? Haben wir denn mehr zu bieten als nur die Gegnerschaft zu den Mullahs und Torktâzi? und wenn ja, was sind unsere Alternativen? Angenommen der Systemumsturz ist da, was wollen wir durchsetzen und welche Werte wollen wir etablieren? Nur ein Rückbesinnen auf die Vergangenheit oder haben wir denn schon eine moderne Alternative entwickelt, dass sowohl die Sprache als auch die Kultur mit neuem Geist füllt?

          Dein Standpunkt ist ja die, dass der Zoroatrismus neue Staatsreligion werden soll und Du meinst also tatsächlich, dass das gefahrlos wäre oder, dass man ausschliessen könnte, dass solche Gestalten wie dieses diebische und inzestuöse Geschwisterpärchen von P&P oder die früheren Mullahs zu unseren neuen brutalen Mobeds werden? Und wer sagt denn überhaupt, dass wir beide richtig liegen, dass wir uns berechtigt fühlen sollten Gewalt, das „tork-like“ ist gegen unsere vermeintlichen Gegner einzusetzen und wer entscheidet eigentlich darüber wer denn nun die richtigen Iraner und wer die Torktâzi sind? Können wir all diese Fragen denn tatsächlich befriedigend und vor allem vor unserem eigenen Gewissen wahrhaftig beantworten?

          In unsere Gegnerschaft zum jetzigen System sind wir uns einig und solange die Proteste seit 2009 eine gewisse Dynamik hatten, sah ich es als unsere Pflicht an mitzumachen und gegen die Torktâzi zu opponieren. Aber das ist nicht alles und das wussten wir schon damals beide. Die richtig harte Arbeit fängt erst dann an, wenn wir uns vorstellen, dass die Mullahs weg sind und wir dieses Land von neu auf gestalten wollen, und wenn wir beide aufrichtig sind, müssen wir zugeben, dass wir unsere Hausaufgaben noch längst nicht erledigt haben.

          Ich hatte früher einige Hoffnung in User wie „kyros king“ und einige andere, aber wer von altiranische Mythologie faselt und sich bei Dieben und Truggenossen aufhält, hat nichts vom Geist des antiken Irans verstanden und sollte als erstes einmal persisch schreiben und lesen lernen. Diese Leute, die in der Geschichte ihr Fetisch gefunden haben und es als ein Art Opium konsumieren sind nicht besser als die bärtigen schwachköpfen, die mit ihrem Zebibâh, in Hosseyinies und Moscheen abhängen und ihr Heil im schiitischen Turkoidismus gefunden haben. Oder nimm diesen Idioten Bisotoon dessen Texte ich inzwischen vom Blog gelöscht habe, denn wer sich so unglaubwürdig wie er verhält, der fälscht mutmasslich auch Texte, und da ich nicht die Möglichkeit hatte diese Texte zu überprüfen, habe ich es vorgezogen sie zu löschen.
          Zumindest habe ich gelernt Menschen nicht mehr nach dem zu beurteilen welche fremde Texte sie abliefern, sondern wie sie sich verhalten und was sie schreiben, wenn es wirklich drauf ankommt. Auch unser Freund Bukowski, der jetzt den Kafiristan macht faselte viel vom Zoroatrismus, bis ich dann vor kurzem herausgefunden habe, dass er sich hinter Kafiristan verbirgt, dem Hörstel zujubelt, der iranische Demonstranten als Kakerlaken bzeichnet und der zusammen mit Jürgen Elsässer mit Scheikh Atar rumknutscht und ausserdem meint als erstes mit einem darüber zu debattieren wie barbarisch die Texte des alten Testaments sind. Du weisst ja, das waren alles Leute mit denen wir beide ursprünglich dieses Online-Projekt starten wollten und die lügen und verstecken sich genauso gut wie richtige Moslems. Was nutzen uns also Weggefährte, die zwar meinen keine Moslems zu sein, sich aber verhalten und lügen wie vollwertige Orks und es vor allem auch mental nach wie vor sind?

          In Dir und Deinesgleichen ruhen meine Hoffnungen, wenn es um die Entwicklung einer neuen iranischen Schrift und der Belebung der persischen Sprache geht und Jahângir ist genauso jemand von dem ich viel in Zukunft erwarte. Er ist jemand, der nicht schwätzt und bescheiden vor sich hin ackert, und wenn ich nicht ein all zu großer Schwätzer bin, liefere ich meine Reihe der Second Renaissance ab, solange ich die Gelegenheit dazu habe. Alles andere würde bedeuten sich der selben geistigen Lethargie und Komplizenschaft mit den Torktâzi hinzugeben, wie die Leute die wir kritisieren und verdammen.

      • Tangsir schreibt:

        Kannst Du denn als Schaholahi auch ganze Sätze schreiben oder reicht es nur dazu ein Schah-Anhänger zu sein, der behauptet Khomeini sei ein britischer Agent gewesen. Im Übrigen reicht ein Blick auf dein Blog aus um zu erkennen, warum man mit euch Schahalahis keinen Staat auf die Beine stellen kann. Wo der mündige Bürger sich selbst in der Verantwortung sieht politisch aktiv zu werden und in der Gemeinde Verantwortung übernimmt, reicht euch die Rolle des Claqueurs und Jubelpersers vollkommen aus, um der Illusion zu erlegen ihr hättet was für euer Land getan.

        Eine Frage zum Schluss, da Du anscheinend ein Fan von Reza Pahlavi zu sein scheinst: Bist Du ein Tork und findest Du es richtig, dass Reza Pahlavi, zusammen mit seiner Türkenfamilie und seinem turkoiden Gefolge über uns Iraner, als König der Könige herrschen sollte?

        Und hier noch eine wertvolle Lektüre damit Du nicht dumm stirbst: https://tangsir2569.wordpress.com/2013/04/16/iranischer-held-thomas-jefferson/

        Shah shashid!

        • bandarzadeh schreibt:

          Was ist dein Problem eigentlich mit der Pahlavi Dynastie? Sie waren es nämlich die den Iran aus der Qajarischen Dunkelheit und dem Mittelalter in eine Moderne aufstrebende Nation umwandelten. Noch was, die Pahlavi Dynastie ist nicht türkisch (azaris sind iraner) sondern ist die Erste erfolgreiche Iranische Dynastie in 1400 Jahren.

          Reza Pahlavi ist die einzigste Zukunft für Demokratie in Iran, We aber gegen eine Vereinung der Iranisches Opposition kämpft ist nur ein Verräter zu sich selbst,

        • Tangsir schreibt:

          Du schwachsinniger Bisavad, die Mutter vom Shah, Xar ol-Moluk war eine Qajartürkin, genauso wie die jetzige Gemahlin von Reza Pahlavi und Farah Diba kann man schon am Gesicht erkennen was für ein Terekmun sie ist.

          Aber schön, dass Du weder lesen kannst, noch eine Ahnung davon hast was Demokratie ausmacht. Zum Glück will euch in Iran keiner an der Macht sehen und für mich ist die Bekämpfung der Schaholahis eine Priorität, die genauso schwer wiegt, wie der Kampf gegen den Islam, schliesslich hat der Reza Qajar-Pahlavi sein Schwur auf den Koran geleistet. Hundekot möge über ihn und seine Töchter regnen. Apropos Töchter, die Älteste hat sich einer Schönheitschirurgie unterziehen lassen, damit sie nicht mehr aussieht als sei sie direkt aus dem Arsch eines türkischen Esels herausgekrochen. Soll das nun die Regel werden bei unseren Shazdehs? Sollen die sich erst operieren lassen, damit die einigermassen iranisch aussehen?

          Wie gesagt, Shah shashid!

      • Khashtrapavan schreibt:

        In der Tat, diese ewiggestrigen, die nicht loslassen können 🙂
        Die Pahlavis sind zur Grabe getragen worden und als Iraner sollten wir damit abschliessen.
        Diesen Reza Türkülü Pahlavi kann man getrost in der Pfeife rauchen, nicht daß er sich in die verhasste Qajar Clique eingeheiratet
        hat, dieser Verräter. In den dreissig Jahren im Exil hat er nichts zustande gebracht! Ich meine, wenn er Iran lieben würden und sein Volk etwas am Herzen liegen würde, hätte er mit seiner ganzen Kohle eine Opposition starten können.Angeblich hat es iranische Generäle gegeben, die ihm um finanzielle Unterstzüng gebeten haben, von Ihm kam aber nichts. Und so einer soll es verdient haben im Iran zu herrschen??? Den brauchen wir nicht, der kann weiterhin seine Pseudointerviews im amerkanischen Fernsehen geben.

        • Prometeus schreibt:

          Wie wäre es mit einer Figur wie der DALAI LAMA!
          Ich glaube ein Persischer Dalai Lama
          würde viel bewegen.
          aber woher
          nehmen?

          Könige sind gut für Touristen, man kann sich ja welche zulegen, wenn die Mullas
          nichts mehr das Sagen haben und ich mit dem Auto über den Kaukasus nach
          persien fahre. 🙄

        • Tangsir schreibt:

          Prometeus, also ich persönlich halte nichts von religiösen Heilsfiguren. Auch Ghandis Wirken war in der Nachbetrachtung alles andere als für Indien vorteilhaft.

          Khashtrapavan, Es gibt finanzstarke und ewiggestrige Kreise im Ausland, die einem verbieten wollen die schlechten Seiten der Schahs zu thematisieren. Seit 34 Jahren behaupten diese, dass der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen, das iranische Volk noch nicht bereit ist für so eine Debatte und, dass man ausserdem nur Reza Pahlavi zu unterstützen habe. Viele lassen sich davon beeindrucken und plappern den Unsinn nach, nach der der Türke Reza Pahlavi die einzige (manche behaupten auch er sei die einzigste) Alternative sei und bezeichnen solche als Landesverräter, die eine andere Meinung haben. Vielleicht wird es spätestens an diesen Debattenbeitrag deutlich warum ich darauf bestehe über die Torktâzi zu schreiben, damit es klar wird wer unser Gegner ist. Diese Halb- und ein Viertel-Torks wollen unbedingt, dass einer von ihnen als Diktator über das iranische Volk herrscht, denn ihnen ist Integration und Gleichberechtigung unter den Iranern nicht genug, sie wollen sich weiterhin als Herrenmenschen über uns aufspielen.

        • bandarzadeh schreibt:

          [Von Tangsir editiert]

          Ich bin ein Xarkoseh und habe schon zum zweiten mal versucht hier unveschämt zu werden und jedem zu zeigen wie wenig Intelligenz und Würde wir bache Torks und Anhänger des Pehenzâdehs Reza Qajar haben. Tangsir wird auch in Zukunft mich Haufen Tork-Scheisse editieren, dass es eine wahre Freude ist.

          Für alle, die mich nicht kennen: Ich bin als Bache Tork auch gleichzeitig Anhänger des Qajar-Türken Reza Pahlavi. Für mich ist jeder, der gegen uns Shaholahis und Diktatoren-Anhänger ist ein Verräter. So ticken wir Torkzâdehs nun einmal, und deshalb ist ein Zusammenleben mit uns nicht möglich.

        • Tangsir schreibt:

          Du elender Xârkoseh-Shaholahi wirst es nicht noch einmal wagen Khashtrapavan oder andere Kommentatoren hier als Ignorant zu beschimpfen. Dieser Blog ist nicht für ungebildete elende Torktâzis da, seien sie es nun im Blut oder Geist. Nach dem Inhalt Deines Kommentars zu beurteilen, hast Du ohnehin nicht das nötige Intellekt hier mitzuschreiben, also lass es lieb er gleich (Maghzet nemikeshe). Geh lieber bei Tork&Tork kommentieren oder erzähl irgend einem deiner türkischen Verwandten was Du auf den Herzen hast, aber nicht hier.

          Auf diesem Luxusblog schreiben keine Lakaien und Bache Torks wie Du und wenn, dann sollten sie sich anstrengen. Wir sind hier schliesslich nicht bei den Pahlavis zu Hof.
          Entweder schreibst Du mit Inhalt und untermauerst das Gesagte mit Links oder ich werde deine Postings ab jetzt auf eine Art editieren, dass selbst deine Tork-Mama anfangen wird zu weinen Herr Pofiuszadeh.

          P.S. Weisst Du was: Hab dich schon jetzt editiert. Hier gibt es nicht mehr zweite und dritte Chancen. Ich mach mit euch Torktâzi ab jetzt kurzen Prozess, wenn ihr euch nicht benehmmt.

  4. Prometeus schreibt:

    Eine frage.
    Das ist ernst gemeint.
    Ich habe Kriege erlebt, ausgefochten usw.

    Um einen „Kampf“ zu gewinnen, braucht es
    einen Gemeinsamen Nenner.

    Ich mag diesen Blog und habe vieles gelernt hier, bin aber erschrocken das Ihr euch auf
    keinen Gemeinsamen Nenner einigen koennt.

    Eigentlich ist der Schritt in die ferne Vergangenheit nicht erfolglos.

    Ist Gilgamesch fern genug?

    Die Israelis haben Abraham, ja ich weiss der war aus Ur und das gehoerte wohl irgendwie zu Persien, aber das ist ein solcher und dann haben sie Moses und David die Makabaeer….

    Gibt es fuer euch einen Gemeinsamen Nenner, und mag er noch so myhtisch sein?

    • Tangsir schreibt:

      Ich denke, dass wenn sich überhaupt etwas aus diesem Disput heraus kristallisiert hat, dann die Tatsache, dass wir doch viele gemeinsamen Nenner haben. Gäbe es diese gemeinsame Basis nicht, wären wir nicht in der Lage so kontroverse Standpunkte aufrechtzuerhalten und uns darüber zu streiten. Was wir hier betreiben ist schliesslich keine Irenik und nicht überall wo es Streit gibt, gibt es auch Zwist. Vernunft ist ausserdem ein sehr ansprechender gemeinsamer Nenner. Die Mystik und die Spiritualität haben ihren Platz, sicherlich, sich darin zu einigen sehe ich aber nicht als Priorität. Abschliessend muss ich betonen, dass ich über diese Entwicklung mehr als glücklich bin, denn da wo es auf Zusammenarbeit ankommt, werden wir es weiterhin tun und da wo wir nötige Kritik anbringen müssen, so werden wir das ab jetzt hoffentlich viel leichter tun können, als es bis jetzt in dem starren Korsett des Verbunds der Fall war.

      • Prometeus schreibt:

        Ich glaube, das die Formulierung eines gemeinsamen xyz, erst die basis ist zum
        gemeinsamen marschieren, der (ersehnten) Massen ist.

        Die zusammenstellung solch einer Formel ist, scheint mir, wichtig.
        Etwas wie der Schweizer Schwur auf der Rütli Wiese, eine
        Basis die persischen Gegnern der Mullah Diktatur gemeinsam ist/sein könnte.
        so weit wie möglich gefasst.

        Ich kenne (nur) ein paar Perser (3 Sportkameraden&ihre Freude) und die Frage wer ein richtiger Perser ist und welche Herrscher Makellos und Vorbildlich waren, ist ein Dauer Streit Thema.
        Als einer der nicht persisch spricht, schaut das oft recht hart aus,
        nicht selten ist dann einer beleidigt und das führt wieder zu Diskussionen,
        man kann ja den Freund (Verwandten) nicht beleidigt weg lassen.

        Es ist sicher eine Herkules Aufgabe bei der Größe des Landes und der langen, ereignisreichen Geschichte, voller Höhen und Tiefen.
        Trozdem sollten sich, sind ja einige besonnene Leute hier und es werden sicher weitere folgen, trozdem solltet Ihr Euch da drann machen, eine art Verfassung und ein Ziel
        zu formulieren.

        Ich glaube das so etwas viel „Streit“ erspart und Zeit für Wesentliches generiert.

        Jeder Weg fängt mit dem ersten Schritt an.

        PS.: Kann natürlich sein das ich mich gerade lächerlich mache, aber das macht nichts.
        wenn es das schon gibt, wäre das ja klasse. 😉

        • Tangsir schreibt:

          Tatsächlich ist eine der wichtigsten Punkte die eine neue Verfassung zu erarbeiten. Das geschah auch nach 2009 durch einige iranische Exilgruppen. Die Entwürfe an sich waren in Ordnung, wobei einige von ihnen doch nicht so weit gehen wollten ein säkulares System in die Verfassung festzuschreiben. Aber tatsächlich geht es nicht ohne eine gewisse Basis, die aber nicht erreicht werden kann, wenn man weiterhin turkoide Massenmörder verehren möchte. Diktatoren können per se keine makellosen Demokraten sein und daher gilt es demokratische Kräfte zu unterstützen, denn die Geschichte gibt uns nur eine gewisse Orientierung, die aktuellen Werte hingegen, müssen die Menschen, die im hier und jetzt leben gestalten.

          Insgesamt finde ich sehr problematisch immerzu nur den Augenmerk auf tote Persönlichkeiten zu legen, anstatt sich auf jetzige Akteure zu konzentrieren. Da wäre z.b. Saba Farzan: http://www.youtube.com/watch?v=Gb9yelXPIDI

          So etwas wie einen Schwur gibt es tatsächlich schon: https://tangsir2569.wordpress.com/iranian-renaissance/iranian-pledge/

  5. Prometeus schreibt:

    Danke.

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