Intellektuelle Armutsregionen

PI-NewsIntellektuelle Armutsregionen erspähte Cigdem Akyol in der rechten Islamkritiker-Szene und wurde dafür von mir hier auf dem Blog kritisiert. Inwieweit aber PI-News und Co über solche Armutsregionen verfügen, soll Gegenstand der folgenden Erörterung werden.

Zunächst einmal muss ich meine Verwunderung darüber Ausdruck verleihen, dass ich anscheinend der einzige war, der die eklatanten Fälle von geistigen Diebstahl und türkisch motivierte Quellenfälschung beim Blog „Pârse & Pârse“ entdeckte. Erstaunlich in diesem Zusammenhang aber ist, dass ich schon vor einem Jahr Stefan Herre und vor einem halben Jahr, Michael Stürzenberger über die antiisraelischen Haltung dieser beiden turkoiden Plagiatoren und ihre Drohungen gegen diverse islamkritische Blogs  aufmerksam machte. Der Eindruck, das sich mir zunächst bot war, dass man zunächst keine Ahnung vom dem hatte was da vor sich ging und auch nicht die Energie investieren wollte um dem nachzugehen, ausser der mehrmaligen Aufforderung doch für PI-News Beiträge zu schreiben. Diesen Angebot gab es auch schon davor und aus gutem Grund habe ich dieses Angebot immer jeweils abgelehnt, denn ich spreche grundsätzlich ein anderes Publikum an und zudem war es mir immer wichtig meine Unabhängigkeit zu bewahren.

Nicht nur aber durch diesen Fall kam es zum Bruch mit PI-News, sondern auch schon davor mit dem Neu-Autor „Kewill“ und der Unterwanderung der Partei „Die Freiheit“ durch die üblichen Verdächtigen aus dem dogmatisch-religiösen Lager. Nicht nur, dass der liberale Aron Koenig absprang, auch Marco Pino schmiss irgendwann entnervt das Handtuch und verabschiedete sich nicht nur von der Freiheit, sondern auch als Autor von PI-News. Marc Doll hingegen will uns auf PI-News davon überzeugen, dass die Nazis eigentlich Linke waren, dass man sich nur noch an den Kopf packt. Besonders kritisch war die Rolle Stürzenbergs dabei die Partei der Freiheit aufzumischen: „Als Stürzenberger zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Da traten gleich reihenweise „moderate“ Islamkritiker aus der Partei aus.“ und auch die öffentlichen Auftritte von Stürzenberger irritierten mehr als, dass sie wirklich der Sache nutzten. Islamkritik kann sich nicht darin erschöpfen aus dem Koran zu zitieren und demgegenüber das Christentum als Gegenpol zu propagieren, denn der Islam ist auch ohne Jesus und Kirche böse und satanisch.

Obwohl dem Aktionismus von Stürzenberger insgesamt Respekt gezollt werden sollte, muss man konstatieren, dass Aktionismus alleine keine Lösung ist und, dass die Verhinderung einer Moschee in München nicht ein ganzes Programm ersetzen kann. Ein Thesenpapier hingegen hat Stürzenberger tatsächlich vorgelegt und darin offenbart, dass das Bekenntnis zum Grundgesetz und den aus den geschichtlichen Entwicklungen Europas erwachsenen freiheitlichen Rechten, damit ebenfalls eine Absage erteilt wird. Ins selbe Horn bläst auch Michael Mannheimer, mit dem ich mich die letzten Tage per Email unterhielt. Zunächst war ich über seinen Beitrag über angeblich linke Kirchenhasser dermassen erbost, dass ich ihn gebeten habe meinen Beitrag über das indische Genozid bei sich zu entfernen. Daraufhin erklärte er mir, dass er eigentlich ein Atheist und für Säkularismus sei, wir als Islamkritiker aber die Hilfe von 2,2 Milliarden Christen bräuchten, um unsere Sache erfolgreich zu vertreten.

An sich ist diese Argumentation genauso verquer wie diejenigen, die meinen gegen Milliarden Moslems auf der Welt liesse sich nichts unternehmen. Aber auch mit seiner Haltung den Artikel 20 auszurufen, hatte ich erhebliche Probleme, denn im Gegensatz zu Iran, das um Demokratie zu erreichen den Umsturz der Allahisten bewerkstelligen muss, gibt es in Deutschland eine funktionierende Demokratie von der wir Iraner nur träumen können. Daher gilt es diese Demokratie zu bewahren und zu stärken. Rechte Spinner, die sich das deutsche Reich zurück wünschen oder meinen Merkel sei eine Diktatorin, haben nichts von der Idee der Demokratie verstanden.

In eine Demokratie muss man sich abrackern und für seine Ideen werben. Schnelle und radikale Lösungen a la Stürzenberger, die staatsrechtlich mehr als bedenklich sind und mit dem Grundgesetz kollidieren, beschädigen die eigene Glaubwürdigkeit, wenn man in der Selbstdarstellung von sich behauptet „Für Grundgesetz und Menschenrechte“ zu sein.

Mal ganz davon abgesehen, dass die Tiraden eines Kewills gegen Schwule, Behinderte, Prostituierte und Feministen und alle Menschen, die keine Heteros sind, dermassen vorgestrig und bösartig sind, dass man sich alleine schon aus dem Grund von PI-News distanzieren sollte, aber hier wollen wir Kewill komplett ausblenden und uns der neuen Ausrichtung von PI-News widmen. Offene Briefe werden an die DVU und Reps verschickt und um Zusammenarbeit geworben und im selben Atemzug wird und wurde die Partei der Piraten auf eine Weise verhöhnt und attackiert, das absolut unseriös war. Die Netz-Avantgarde bei den Piraten bezeichnet man als Alt-68er und obwohl die Piraten ein festes Bekenntnis zur Trennung von Religion und Staat geliefert haben, werden sie nicht als Kooperationspartner in diesem besonderen Punkt betrachtet, sondern als Gegner und der Verdacht liegt nahe, dass genau dieses Bekenntnis Stein des Anstosses ist.

Auf PI aber ist man auch über den bundesrepublikanischen Geist erbost, Plagiate bei Personen des öffentlichen Lebens anzuprangern, daher habe ich meine Zweifel ob der letzte Fall über türkischen Geschichtsrevisionismus und organisierten geistigen Diebstahl durch Pârse & Pârse als so schlimm betrachtet wird, denn schliesslich geht es ja nicht um die deutsche Geschichte… noch nicht.

Durch die Abschaltung von kreuz.net sind ausserdem noch mehr User von der Asmodea-Fraktion zu PI-News gestossen und machen dort auf ihre ganz eigene Art und Weise Stimmung gegen angebliche Blasphemie gegen die Kirche. Aber gegen Mohammed-Karikaturen habt ihr nichts ihr Pharisäer was? Dennoch gibt es immer noch eine große Fraktion an liberalen Lesern bei PI-News, die sich vom Mainstream ausgeschlossen fühlen und dort die einzige Heimat gefunden haben ihre Islamkritik Ausdruck zu verleihen.

Es gibt aber auch noch die abgefucktere Fraktion, die man z.b. bei As der Schwerter erspähen kann. Dort wird das „Weissentum“ propagiert und gegen die Verjudung der Kultur und Wissenschaft vorgegangen. Ich habe mir spasseshalber tatsächlich eine dieser Artikel reingezogen. Darin geht es darum, dass Juden die junge Generation zu Individualismus aufstacheln, damit diese den Traditionen ihrer Eltern nicht folgen. So untergräbt man dann angeblich die Solidarität in der Gesellschaft. Hätten diese Geistesakrobaten auch nur einmal Homer oder andere Autoren gelesen, wüssten sie, dass der Grundkonflikt zwischen Eltern und heranwachsenden Kindern schon immer bestanden hat und etwas ganz natürliches ist.

Es gibt aber auch Blogs wie Zukunftskinder, die die Turkoiden Plagiatoren P&P als Perser bewerben. Dabei hätte ich einfach nur einige der dort selbst verfassten Texte lesen sollen, damit mir schlagartig bewusst wird, dass wir es dort tatsächlich mit intellektuellen Armustregionen zu tun haben. Dasselbe übrigens beim spanisch sprachigen Blog yahel.wordpress.com, dass positiverweise zumindest, einen der hier erwähnten Plagiate von P&P, die sie vormals übersetzt hatten, von ihrem Blog entfernt haben. Den Amdin Augusto dort bitte ich im übrigen mich von seiner Blogrolle zu entfernen. Aber auch unsere koptischen Freunde haben mir hierbei einen Bärendienst erwiesen, denn tatsächlich hat sich herausgestellt, dass im verlinkten Artikel tatsächlich manipuliert wurde und auch meine Aufforderung proaktiv dazu zu stehen, wurde von diesen Jesus-Jüngern nicht beachtet. Stattdessen sieht man auf ihrem Blog wie die freiheitliche Ordnung in Westen verurteilt wird und man von der Übersexualisierung in der Gesellschaft faselt und Karikaturen des antisemitischen Deppen Latuf postet. Nein, anscheinend ist der Leidensdruck der Kopten in Ägypten doch nicht so groß als dass man darauf verzichten würde gegen die freiheitliche Ordnung im Westen zu hetzen, ohne die diese netten Kopten hier im Westen nie Zuflucht gefunden hätten.

Die Presse als vierte Staatsgewalt hat inzwischen schon längst abgedankt, aber dafür sind Bürgerjournalisten an seiner Stelle getreten, die allerdings nicht einerseits die Mainstream-Presse kritisieren können, um dann ihrerseits gar keine Sorgfaltspflicht walten zu lassen. Die selben Maßstäbe, die wir an der Presse anlegen, sollten wir also auch bei Blogs gelten lassen, ansonsten bleibt es nur Stammtisch-Gepolter, das die linke Presse zurecht verlacht.

Das alles zeigt uns, dass die rechte Islamkritik in Deutschland tatsächlich nicht die intellektuelle Strahlkraft hat, um aus ihrem Nischendasein auzubrechen, auf der anderen Seite ist die linke Islamkritik nicht-existent. Dabei schrieb Michael Stürzenberger, dass der Lackmustest für Islamkritiker sich in der Haltung zu den U.S.A und Israel zeigt. Mein eigener Lackmustest für die rechte oder wertkonservative Islamkritik ist ein ganz anderer: Säkularismus.

An diesen einen Begriff wird deutlich wo das Problem der Rechten eigentlich liegt. Denn um keinen Preis will man das Kruzifix im Schulzimmer aufgeben, genauso wenig wie die Religionsunterricht oder theologische Studienfächer an Schulen und Universitäten zur Disposition stehen sollen und man darauf verzichtet bei den Linken das Böse schlechthin zu sehen. Die Kirche soll weiterhin vom Bürger alimentiert werden und auch in sensiblen Institutionen wie Krankenhäuser ist man nicht bereit vom religiösen Dogma zu lassen. Man sehnt sich nach den alten Zeiten zurück und will wahlweise die Linke Presse und den Islam verbieten und begreift nicht, dass man hiermit substanzielle freiheitliche Rechte ausser Kraft setzt.

Dabei wäre eine Säkularisierung der Gesellschaft ganz im Sinne der Christen, die hierzulande immer noch die deutliche Mehrheit bilden. Der Preis wäre eine Geringe: Beispielsweise die Abschaffung von Religionsunterricht und deren Ersatz durch privat organisierten Unterricht. In den Schulen hingegen gäbe es dann als Gegengewicht religionskritischen Unterricht. Die Religionssteuer (Kirchensteuer) kann durch ein Dauerauftrag an den hiesigen Pfaffen ersetzt werden usw. Dadurch würden auch die organisierten Muselköppe das Privileg verlieren Moscheebauten staatlich finanzieren zu lassen oder für Islamunterricht an den Schulen zu plädieren. Hinzu kommt, dass die Christen endlich lernen würden sich selbst zu organisieren, anstatt weiterhin in den starren Institutionen und Dogmen der Kirchen gefangen zu bleiben, die viele von ihnen bereits jetzt schon kritisieren.

Solange aber man von Blasphemie spricht, wenn christliche Symbole verhöhnt werden, man selbst aber provokativ Mohammed-Karikaturen hochhält, solange ist es legitim von intellektuellen Armutsregionen zu sprechen und wer partout die säkulare Idee ablehnt und das Heil im Verbot des Islams sucht, wird zurecht als Spinner verlacht werden.

Aber auch andere Blogger wie aron sperber zeigen sich als Freizeitblogger, die lieber damit beschäftigt sind Elsässer wichtig zu nehmen und deren einziges Bestreben die ist verlinkt zu werden und auf andere Plattformen Werbung für sich zu machen, um dann bei Nichterscheinen dieser Schleichwerbung Zensur rufen und PI-News von der Blogrolle schmeissen. Das ist weder glaubwürdig, noch zeigt sich darin eine reife politische Haltung, aber inzwischen musste ich feststellen, dass es doch viel mehr solche Selbstdarsteller gibt als man gerne zugeben möchte. Auch in den eigenen Reihen muss ich Kritik üben. Die Solidarisierung mit Vitzli hatte ab einem bestimmten Punkt keinen Sinn mehr, so sehr hatte er sich in der Idee verrannt, dass auf muslimischen Bestrebungen hin seine Blogs gelöscht wurden, dabei sind die Blogs ja nicht wirklich verschwunden und dort kann man nachlesen, dass WordPress nicht anders handeln konnte, da gegen deren Richtlinien verstossen wurde. Dabei schulden wir alle WordPress großen Dank, denn hinter den Kulissen sind sie es, die den ganzen Ärger abkriegen, also kann man es ihnen nicht übel nehmen, wenn sie ihre Richtlinien durchsetzen, auch wenn man moralisch auf Seiten Vitzlis steht. Letztendlich nutzen wir dieses Plattform gratis und daher versteht es sich von selbst, dass wir ihre Regeln befolgen.

Selbstkritik

Aber auch innerhalb der eigenen Reihen zeigt sich, dass man Geschichtsrevisionismus nicht einseitig verdammen kann. Dass Pesare Pârsig hier dem das Wort redet hat mich vollends desillusioniert, aber immerhin hat er bei iraniangerman sein Bedauern dafür zum Ausdruck gebracht, dass dieser von P&P als „miese Halbkartofell“ bezeichnet wurde, was wiederum von Shir O Xorshid nicht zu vernehmen war. Mich hat sie hier glühend verteidigt, aber zu Pesare Pârsig, der als ein Bace Kuni und iraniangerman als miese Halbkartofell genannt wurde, blieb sie auffällig inaktiv. Deshalb auch war in meinen Augen die Idee des Verbunds der patriotischen Iraner spätestens ab diesem Punkt gescheitert. Hiermit sollte auch mein letzter Blogartikel „Gegen den Chauvinismus“ besser zu verstehen sein. Loyalität sollte kein Lippenbekenntnis bleiben und wenn man lauthals Solidarität einfordert, dann sollte man diese zumindest eigenen Weggefährten zuteil werden lassen. Hier andere Maßstäbe anlegen zu wollen als bei anderen wäre unglaubwürdig. Unser Freund von kafiristan.wordpress allerdings, das hier schon bereits Thema war, stellte sich nach genaue Lektüre seines Blogs als Bukowski vom Feuertempel heraus und hat durchaus auch ordentliche Beiträge geliefert. Allerdings ist das Versteckspiel um seine Identität ein albernes Spiel, wo man doch jeden an seinem Schreibstil schnell erkennt.

Soviel zu diesem Thema, das ich am liebsten nicht angesprochen hätte, würde es hier nicht um die Glaubwürdigkeit dieses Blogs gehen. Ich muss auf dem Blog keine tendenziösen Beiträge von anderen Bloggern online halten, das ich im Inhalt ohnehin nicht zustimme, wenn auf der anderen Seite gegen Prinzipien verstossen wird, die ich für essentiell halte.

Aber dabei bleibt es nicht, denn auch unser Freund Bisotoon hat es vorgezogen als Shervin_Rezai bei INN wieder (für sein county) aktiv zu sein und auch meine Frage woher der Sinneswandel kommt, konnte er mir keine befriedigende Antwort geben. Aber auch die restlichen aktiven User auf diesem Plattform, das mehr einem Panoptikum an Lebensversagern gleicht, zeigen wieso es diese Misere in unserem Land gibt. Da werden Plagiate und geschichtsrevisionistische Texte auf der Hauptseite vorgestellt, die in großen Teilen zuvor ursprünglich von mir und andere verfasst wurden und man beklagt sich über die Auswüchse des Raubes und Verfall der Moral in Iran. Ein martikeye Hâlu namens kimjagar, der sich für ein Regimekritiker hält bietet Usern die Kopie von Büchern als pdf an und meint damit den Autoren dieser Bücher einen Gefallen zu tun. Kein Rechtsbewusstsein, aber sich dann über die Mentalität der Mullahs echauffieren.

Was mich regelrecht anekelt ist der Geist der Lüge, das Versteckspiel hinter Sockenpuppen und das Fehlen von Standards und Konventionen. Ein Seyed-Boy namens popi warnte mich noch vor Jahren, dass die privaten Messages bei INN ausspioniert werden, um dann als swash dort wieder mitzumischen. Und das einzige was diese Typen machen können ist die U.S.A und den Westen zu kritisieren, als wären sie die größten amerikanischen Patrioten, dabei bedürfen wir selber und unsere Nation diese Kritik umso nötiger, denn das wäre unsere patriotische Pflicht. Aber so sind sie nun einmal, genauso wie der User Schamsi, der in Pârse & Pârse eine glaubwürdige Quelle gefunden hat. Es handelt sich um Typen die den ganzen Tag die Texte der Bilderberger, der Council on Foreign Relations und der Trilateral Comission lesen und es als Vogelschau und Eingeweideschau betreiben, um herauszufinden was die Götter denn nun für Iran bestimmt haben. Dabei beklagen diese Idioten stets, dass der Westen sich als Mittelpunkt der Welt sieht und merken nicht einmal, dass sie es eigentlich selber tun. Das einzige worüber sie sprechen ist der Westen und seine Verfehlungen und nicht etwa das was man als Iraner tun kann.

Briten als neue Feindfigur

Sie betrachten den Westen als Kraft, das in Iran alles bestimmt und ohne deren Zutun wir Iraner nichts bewerkstelligen können und rechtfertigen damit auch gleichzeitig ihre Inaktivität. Die Mullahs sind nicht blöd und wissen wie man Schaholais im Ausland vor ihren  Karren spannt, denn ihr Hass gegen die Briten ist unermässlich. Nicht zuletzt durch Figuren wie den Allahisten Mohammad Gholi Majd, das Kind eines Mullahs, das in den U.S.A. studiert hat und in einem seiner letzten Bücher die Briten verdächtigt, während des ersten Weltkriegs, die Hälfte der iranischen Bevölkerung verhungert haben zu lassen. Auf einmal soll die Bevölkerungszahl Irans zu dieser Zeit nicht 10 Millionen betragen haben, sondern 20 Millionen. Diese Zahlen wiederum untermauert unser Mullahbaby durch Einschätzungen damaliger Zeitgenossen, obwohl andere eben auf andere Zahlen kommen. 11 Millionen Menschen sollen ums Leben gekommen sein und die Briten somit verantwortlich für einen Völkermord, schlimmer als den von den Turco-Mongolen begangenen.

Die bisherige Geschichtsschreibung geht vom Tod 1/4 der Bevölkerung im Norden Irans, (1917–1919) aus, da also wo hauptsächlich Turkmenen und türkisierte Azeris leben. Der Grund für diese Hungerskatastrophe ist aber weit vorher auszumachen, denn wie Michael Axworthy berichtete, waren die in Iran einfallenden Torks Nomaden, die nicht in der Landwirtschaft arbeiteten, sondern vielmehr die iranischen Bauern terrorisierten und ihnen den Großteil ihrer Ernten weg nahmen, was viele Bauern dazu brachte ihre Felder zu verlassen, woraufhin diese Ländereien der türkischen Krone zufielen. Klimatische Bedingungen waren nur eine der Gründe für die weit verbreiteten Hungerkatastrophen in Iran. Die Direktive türkischer Schahs den Anbau von Opium anstelle von Getreide zu betreiben, die unterlassene Pflege der Bewässerungsanlagen, als auch Spekulationen der türkischen Herrscher, Großgrundbesitzer und Klerikale mit Getreide, führten schon weit vor 1918 dazu, dass die iranische Bevölkerung immer wieder unter Hunger litt. Bis 1960 gab es keine Anstrengungen Nahrungsreserven anzulegen und die turkoiden Herrscher Irans selbst hatten nie ein Interesse daran das Problem anzugehen, wie denn auch, wenn sie selbst Teil des Problems waren.

Die einzigen, die sich wirklich daran machten den Hungernden zu helfen, waren christliche Missionare aus England. Z.b. wurden in Hamadan 1872, die dortigen armenischen Christen und Juden mit Brot versorgt, aber kurz darauf wurde die Hilfe auch auf Moslems ausgeweitet. Zur selben Zeit in Isfahan half ein gewisser Mister Bruce über 7 tausende Menschen vor dem Hungertod zu retten, nur 2 tausend von ihnen waren christliche Armenier, der Rest Moslems. Auf der Strasse von Teheran nach Hamadan verteilte ein britischer Missionar Brot an die Reisenden und das „Persian Relief Fund Committee“ lieferte Geld nach Iran, um diese Aktionen zu finanzieren, auch wenn diese Hilfen bevorzugt an Christen und Juden verteilt werden sollten, kamen auch Moslems in deren Genuss. Dies führte unter anderem dazu, dass zu Beginn des 20. ten Jahrhunderts, 200 Ladenbesitzer in Kerman, angeführt von einem Seyed, sich auf den Weg zum britischen Konsul machten, um dort zum Christentum zu konvertieren und dadurch Hilfe zu kriegen.

Reza Schah Pahlavi

Viel interessanter als das was uns der Allahist Mohammad Gholi Majd über die Hungerskatastrophe in Iran zu berichten hat, ist aber sein Buch über Reza Schah Pahlavi: Greta Britain & Reza Shah. University Press of Florida, 2001, S. 240.

Darin gibt es kaum eine negative Eigenschaft, die dem Schah nicht nachgesagt wird: Er soll sein Besitz geliebt haben und wird als der größte Landbesitzer weltweit bezeichnet, so sehr war er damit beschäftigt einfache Menschen übers Ohr zu hauen und ihnen ihr Besitz wegzunehmen. Auf seine Reisen durchs Land, lässt er Nachts die heulenden Hunde umbringen, da er einen sehr leichten Schlaf hatte. Episode an Episode werden dort aneinandergereiht, um das Bild eines opiumsüchtigen Drecksacks zu zeichnen, der sein Land herunterwirtschaftet. Unser Gholi Majd ist da aber cleverer als andere, die unbeholfene Quellenfälschung betreiben, denn zumindest lässt er den amerikanischen Konsul von all diesen Gerüchten berichten. Aber auch der Angriff auf den amerikanischen Diplomaten Robert Whitney Imbrie, soll von Reza Schah veranlasst worden sei, genauso auch wie er durch seine nationale Politik dafür sorgte, dass Minderheiten wie die der Bahai und andere diskriminiert wurden.

Interessanter sind aber auch die Einschätzungen Gholi Majd zu der Weissen Revolution in iran „Resistance to the Shah: Landowners and Ulama in Iran„. Bis 1960 soll nämlich die landwirtschaftliche Fläche in Iran von 1,3 Millionen Kleinbauern bewirtschaftet worden sein. Unser Mohammedchen erklärt uns, dass durch die islamischen Bräuche, dieser Landbesitz seit jeher gleichmäßig innerhalb der iranischen Bevölkerung verteilt worden sei und dadurch sozio-ökonomische Stabilität sichergestellt worden wäre. Die Weisse Revolution also war seiner Meinung nach der Import westlicher Ideen, die den Iran und die Iraner geschadet hätten.

Aber nicht nur solche Mullah-Abkömmlinge, die eindeutig als Söldner Allahs zu identifizieren sind, betreiben Lügen über Irans Geschichte. Auch Katajun Amirpur hat wieder zugeschlagen und im Auftrag einer deutschen Universität den Antisemitismus in Iran analysiert. Der Islam spielt dabei gar keine Rolle und wird noch nicht einmal erwähnt, aber dafür persische Gelehrte und nationale Ikonen, die neben den vielen positiven Dinge, die sie sonst gesagt haben, auch antisemitisches verlautbart haben, als hätte diese Islam-Trulla direkt von meinem Beitrag über iranische Juden abgeschrieben. Aber auch Reza Schah kommt nicht ungeschoren davon und wird mit seiner Nationalisierungspolitik als der eigentliche Auslöser und Aufkommen des modernen Antisemitismus in der iranischen Bevölkerung bezeichnet. Unerwähnt bleiben die Anstrengungen Reza Schahs dem Antisemitismus entgegenzuwirken. Amir_Hassan_Cheheltan by TH. KorrDieselbe Geschichtsklitterung sieht man im Übrigen bei Amir Hassan Cheheltan, dessen Buch „Amerikaner töten in Iran“ als Geschichtsbuch daherkommt, aber letztendlich in weiten Teilen aus Fiktion besteht. Wir sehen einen Mossadegh, der selbst in der dunkelsten Stunde seines Lebens demokratische Grundsätze beachtet und voller Mitleid und Hingabe ist, wohingegen der Amerikaner als Kolonialist auftritt. Der junge militante Iraner, der Jagd auf Amerikaner macht, hat einen konkreten Grund für sein Handeln. Er sah nämlich mal aus Zufall einen amerikanischen Greis, der mit einem jungen Mädchen amourös verbandelt war. Diese Szene lässt ihn in Tränen ausbrechen, denn so etwas ist der junge Mann von den greisen Mullahs und den Torktâzi im Lande nicht gewohnt. Schliesslich ist Kindesmissbrauch und Vergewaltigung Sache der Torktâzi nicht. Diese Unsitte hat wohl erst mit den Briten und Amis in Iran Einzug gehalten.

Fazit

Es ist unbegreiflich wie man in modernen Zeiten überhaupt auf die Idee kommen kann Geschichtsrevisionismus zu betreiben und gerade bei den orientalischen Gelehrten ist Vorsicht angebracht, denn im Gegensatz zu den westlichen Forschern, die sich der Ratio und Wahrheit verpflichtet fühlen, versuchen unsere islamverseuchten Köpfe wo immer es nur geht Politik zu betreiben. Leider ist dieser Einschätzung in Gänze stattzugeben, solange wir Iraner und andere orientalisch-stämmige Menschen nicht gelernt haben, dass Personenkult und der Geist der Lüge (Dorough/Drough) die eigentlichen Gründe für den Verfall moralischer Werte in unseren Gesellschaften sind.

Und was die Islamkritiker-Szene angeht, so gilt es weniger sich selbst zu inszenieren, als sich wirklich auf die Sache an sich zu konzentrieren. Allen sollte bewusst werden, dass ohne die Durchsetzung säkularer Richtlinien, die westlichen Gesellschaften dem Untergang geweiht sind. Katholiken, die aus der Kirche austreten, bleiben übrigens auch weiterhin Christen. Amen!

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15 Antworten zu Intellektuelle Armutsregionen

  1. moeblierterherr schreibt:

    Willkommen zurück in den schlammigen, verlausten
    Schützengräben des Counterjihad 😉

    Ich freue mich, dass Du wieder an unserer Seite bist.
    Gemeinsam werden wir den Faschismus in seiner
    islamischen Verkleidung sowie in allen anderen
    Verkleidungen besiegen.

    • Tangsir schreibt:

      Danke für den Willkommensgruß. Kennen wir uns denn? 😀
      Und im Übrigen handelt dieser Blogeintrag nur begrenzt vom islamischen Faschismus. Viel eher geht es darum wie man es effektiv bekämpfen sollte.

  2. Caruso schreibt:

    Danke! Ich werde den Artikel mehrmals lesen und noch einiges dazu lesen. Für mich ist vieles neu, oder besser: es ist fast alles neu, habe ich mich doch nie mit der persischen Geschichte beschäftigt.
    Ich kenne nur das, was ich bei der Lektüre über andere Themen zufällig begegnete. Dabei finde ich Persien (oder soll ich lieber Iran sagen?) sehr interessant. Auch in israelfreundlichen Blogs las ich schon das eine oder andere. Mein Eindruck vom Wenigen: Die Iraner sind ein sehr intelligenter und auch schöner Menschenschlag. – Ich hoffe sehr, daß ich auch mit meinen 82 Jahren noch etwas Neues werde lernen können.
    lg
    caruso

  3. Leon schreibt:

    Hallo Tangsir,
    Deine Anmerkungen zur Islamkritikerszene kann ich nur unterstreichen.
    In diesen Tagen erscheint, begleitet von medialem Getöse, das neueste Elaborat des allseits geschätzten Islamverteidigers Klaus J. Bade.
    Darin halluziniert er die Gemeingefährlichkeit des antimuslimischen Rassismus, der in der Mitte der Gesellschaft angelangt sei.
    Tatsächlich ist die Islamkritik zum Mainstream geworden, wird aber noch von dem herrschenden „politisch-medialen Komplex“ (ich verwende einmal mit leichter Ironie dieses Wortungetüm) gedeckelt.
    Die Hoffnung auf Splitterparteien, Sekten und Sektierer zu setzen ist aussichtslos.

    Der Mainstream muss bearbeitet werden, die etablierten Parteien, die Medien, Forschung und Lehre.
    Das ist mühsam, langwierig,aber nur das ist letztlich erfolgversprechend – radikale Forderungen einer Sektierergruppe, die schnell erlöschen kann, sind es nicht.
    Also, begeben wir uns auf den langen Marsch durch die Institutionen. 😉

    • Tangsir schreibt:

      Hi Leon,

      Ich pflichte dir bei und muss zusätzlich dazu anmerken, dass der Kampf gegen die religiöse Unterwanderung der zivilisierten Gesellschaften viel älter ist als der jetzige Kampf gegen die Islamisierung der westlichen Gesellschaften. Schon während der islamischen Herrschaft in Iran gab es Geistesgrößen wie Khayam, Avicenna, Zakariya Râzi und andere, die klar Stellung gegen die islamischen Dogmen bezogen haben. Dasselbe taten auch die Helden der Aufklärung in Bezug zum Christentum. Die Religionskritik von Voltaire, Feuerbach und Nietzsche ist immer noch aktuell und relevant. Leider ist die Zeit der Aufklärer vorbei ohne, dass deren Idee der Säkularisierung in Europa sich gänzlich durchgesetzt hätte. Die Linken Kräfte, die meinen das Erbe der Aufklärung angetreten zu haben, haben ihrerseits die Ideen der Aufklärung zu destruktiven Dogmen verkommen zu lassen, ohne zu überblicken, dass auch diese Ideen einer Weiterentwicklung bedürfen und sich an die jetzigen Bedingungen orientieren müssen. Allgemeingültigkeit auf alle Ewigkeit besitzen noch nicht einmal die physikalische Gesetze. Die Gravitationstheorie Newtons wurde durch die Relativitätstheorie von Einstein komplettiert und diese wiederum von der Quantenheorie. Nur im Bereich der Religionskritik hat ein Rückschritt stattgefunden, bis hin zu dem Punkt, dass sie inzwischen gesellschaftlich verpönt ist. Die vitalen Auseinandersetzungen aus der Zeit der Aufklärung finden nicht mehr statt und sollen zumindest im Bezug zum Islam kriminalisiert werden. (Fuck Klaus J. Bade for Better Days)

      Deshalb auch sehe ich die christlichen Dogmatiker der institutionalisierten Kirchen mit als die größten Stolpersteine, wenn es darum geht die akute Gefahr, das durch den Islam ausgeht entschieden zu begegnen. Dabei würde die Säkularisierung sogar zum Erstarken der christlichen Gemeinden führen und die „Diener Gottes“ zu mehr Volksnähe verdonnern, so wie es auch in die U.S.A. der Fall ist. Und gerade durch die stattfindende Diversifikation innerhalb der christlichen Gemeinden, würden auch automatisch die Sektierer unter den Christen neutralisiert werden, so wie es in den U.S.A. der Fall ist, denn auch wenn uns die amerikanischen Evangelikalen und die Pfingstbewegung als amerikanisches Horrorszenario verkauft werden, sind diese Bewegungen heterogener als gedacht und die Radikalen unter ihnen eben eine marginale Kraft, die zwar viel Krach machen, aber wenig bewirken (Siehe die Tea-Party-Bewegung).

      Also ich sehe unsere Anstrengungen um die Etablierung der Vernunft als einen epochalen Kampf an. Ein Kampf, das schon immer durch Philosophen und Aufklärer gefochten wurde und letztendlich nie zum Abschluss geführt werden kann, denn jede Generation aufs Neue muss Wachsamkeit zeigen und sich davor scheuen in Lethargie und Bequemlichkeit zu verfallen. Denn in diesem Fall sind die Gewinner stets die Obskuristen und diejenigen, die den menschlichen Geist unterjochen wollen.

      • moeblierterherr schreibt:

        Das war eine tolle Antwort.

        Die Linken haben sich ja mit der These von der
        „Dialektik der Aufklärung“ selber von der Aufklärung
        verabschiedet.

        Das Grundproblem der Religion ist, dass sie eine
        Wahrheit neben (jenseits) der ‚rational erkennbaren‘
        Wahrheit behauptet (nicht jede Religion tut das!).

        Am Anfang der Religion versuchte sie einfach,
        Wahrheiten (sprich: Erklärungen) für das zu bieten,
        was man sich nicht erklären konnte (z.B. warum der
        Mond zu- und abnimmt, wo der Regen herkommt).
        Diese Erklärungen waren eher literarisch.

        Später dann kam die Erkenntnis, und die Wahrheit
        aus der Erkenntnis (Mondphasen) widersprach der
        bisherigen (literarischen) Erklärung.

        Hier gibt es zwei Alternativen: entweder man hält
        verbohrt an der mythischen Erklärung fest und
        verdammt die rationale Erkenntnis als ‚vom Teufel‘,
        oder man konstatiert ganz klar, dass göttliche
        Wahrheit niemals anders als die rationale Wahrheit
        sein kann, weil Gott sonst ein Lügner und Trickser
        wäre.

        Der erste, der konsequent diesen Weg ging, war
        Maimonides (Moshe ben Maimon) bei den Juden, ihm
        folgten Averroes (ben Rushd) bei den Moslems und
        Abaelard bei den Christen.

        Wie wir wissen, wurde Averroes von den orthodoxen
        Moslems sofort niedergemacht – und daher rührt der
        geistige Stillstand im Islam bis heute.

        Bei den Linken ist es ähnlich, es gibt einen Kasten
        von Axiomen (Glaubensannahmen) und wer eines
        dieser Axiome („Moslems sind gut weil unterdrückt“)
        kritisiert, der muss ein Rechter sein.

        Wer dagegen die alten Axiome in einem neuen und
        zeitgemäßen Mäntelchen verkleidet neu auspackt
        (Hugo Chavez), der ist der Held.

  4. Augusto schreibt:

    In Antwort auf deine „nette E Mail“, ich bitte dir mir den Links von alle deiner Artikel denn ich auf meinen Blog übersetze habe, mir zu schicken und ich werde sofort löschen ich will diese Müll auf meiner Blog nicht haben.
    Übersetzen ist keiner Plagiate überhaupt wenn die Quelle genant ist
    Deine E Mail werde ich auf meiner Blog veröffentlicht und deiner Artikel sofort löschen wenn du mir es nennst.
    Normalerweise anderer Blogger sind dankbar dafür wegen der Erhöhung der Besucher in seiner Blog. Mein hat schon mit 5.000.000 Besucher und ich habe pro Tag zwischen 2.000 und 3.000 Lesser ich brauche dir nicht kopieren
    Ich habe dein Komment nicht gelöscht vielleicht ist an der Spam kannst du wieder schreiben

    Dass war deiner EMail es sagt viel von dir

    „Hör mal zu du Arschloch,

    Anstatt mein Comment zu löschen, solltest du die Links zu meiner Website löschen und auch die übersetzten Artikel von meiner Website.
    Ich weise dich ausserdem daraufhin, dass die Artikel, die in dem folgenden Artikel aufgeführt sind Plagiate sind: https://tangsir2569.wordpress.com/2013/03/03/plagiate-quellenfalschung-imitation-drohungen-turkentum/#foo
    Sollten diese Artikel als auch die Links zu meiner Website weiterhin bei dir bleiben, werde ich extra ein Artikel über dich schreiben und ausserdem WordPress benachrichtigen.
    Diebstahl geistigen Eigentums ist kein Kavaliersdelikt.
    Ich arbeite nicht mit Leuten zusammen, die den Feinden der iranischen Nation helfen.

    Ich habe bereits in diesem Artikel dich aufgefordert die Links zu meiner Website zu entfernen:https://tangsir2569.wordpress.com/2013/03/05/intellektuelle-armutsregionen/

    Ihr abartigen Analphabeten seid allesamt gleich. Ihr habt kein Verstand um das zu verstehen was ihr lest.“

    • Tangsir schreibt:

      Anscheinend kannst Du immer noch nicht lesen Augusto, sonst wärst du dem Link gefolgt und hättest die betreffenden Artikel um die es geht entsprechend gelöscht oder sie den richtigen Autoren zugewiesen. Mir ist es herzlich egal wieviel Leser Du jeden Tag hast, denn Du hast seit einem Jahr die Artikel der Seite „Parse & Parse“ auf deine Seite gestellt, die antiisraelisch sind und die unter anderem behaupten Israel betreibe Staatsterrorismus, wenn es sich selbst verteidigt: https://tangsir2569.wordpress.com/2012/01/30/die-weltredaktion-pp-analusiert-geopolitik/ Solche Leute wie Du haben mit dem Counterjihad nichts zu tun, wenn sie diese Art von Antiisraelismus unterstützen. Hinzu kommen die Angriffe und Lügen gegen zahlreiche andere counterjihadistische Blogs und die Drohung sie wegen Volksverhetzung anzuzeigen und, die daraufhin ihre Arbeit eingestellt haben.

      Was die betreffenden Artikel angeht, so werde ich es Dir ganz einfach machen, damit auch so ein lesefauler Typ wie Du das nachvollziehen kann:

      Google mal einfach nach folgendem Text: „Wie andere Mythologien auch, ist die iranische eine Geschichte der Bindung der Menschen an die Himmelskörper, die in jeder Hochkultur richtungsbestimmend waren. Die Metalle sind die Spuren und Zeichen der Himmelskörper auf der Erde, denn ihr Vorkommen auf der Erde ist auf die Einwirkung anderer Sterne auf die Erde zurückzuführen.“

      So steht es eins zu eins auf der folgenden Site: http://www.borsuye.de/artikel2.html
      und natürlich auch hier: http://parseundparse.wordpress.com/2012/01/20/das-goldene-zeitalter-des-islam/

      Der Text ist von Dr. med. A. Madjderey und nicht vom Türken und Plagiator Ardashir Pârse aka amirk…

      Das ist nur ein Beispiel davon wie dort geklaut wurde und man die Texte anderer Autoren als eigene reklamiert. Wenn Du den Link https://tangsir2569.wordpress.com/2013/03/03/plagiate-quellenfalschung-imitation-drohungen-turkentum/#foo folgst, wirst Du auch die anderen Artikel erkennen um die es geht. Allerdings habe ich nicht alle Texte überprüft, deshalb gehe ich davon aus, dass der Ausmass geistigen Diebstahls noch viel größer ist. Hinzu kommt, dass alle der dortigen Artikel, die zuerst bei mir erschienen sind, in erheblichem Masse von mir korrigiert, ergänzt und entsprechend mit Bildern versehen sind. Die Tragweite des Diebstahls ist also enorm, aber noch schwerer für mich wiegt die Manipulation dieser Texte im nachinhein und der Antiisraelismus, der dort betrieben wird, deshalb hoffe ich, dass Du die Links zu meiner Seite entfernst, denn mit so einem Dreck habe ich nichts zu tun.

  5. Augusto schreibt:

    Ich bin Blogger, weil zwischen Blogger es gibt kein Copyright und kein Plagiat, selbst die Quelle zu nennen ist einer Kavalier Sache der ich immer freiwillig respektiert habe, aber fühle ich mich nicht verpflichtet davon.
    ich bin Blogger weil ich liebe meiner Freiheit und kein Mensch werde mich sagen auf welcher Quelle ich untersuchen werde, seien pro- israeli oder anti-israeli , linken oder rechten Konservativen oder Sozialisten. ich suche immer die Wahrheit der ist meiner Wahrheit und die Wahrheit verändert sich ständig auf dieser Welt ohne Grenzen und ich suche es auf aller Quellen egal ob ich sie mag oder nicht. Deswegen meinem Artikeln sind manchmal von widersprüchlichen Kontext.Ich hoffe dass meiner Leser auch in dieser Kontext ihre eigener Wahrheit finden könnten.. Viele Leute benutzen jetzt der Pro Israel als Schutzschilder obwohl tief Antisemiten sind. Ich bewundert die Israelis ich bewundert die Juden aber ich kann auch die Kritiken auf Israel akzeptieren und für mich überlegen, wie die Juden und die Israelis selbst machen weil, sie gehören auf einer sehr intelligente Volk .

    • Tangsir schreibt:

      Jaja, Du fühlst dich der Wahrheit verpflichtet und meinst es gebe kein Copyright und Plagiate und die Juden und Israelis seien ein sehr intelligentes Volk, die Kritik vertragen können. Wenn Du es schon nicht schreiben kannst, dann tu ich es für Dich. Selbst wenn ich Dir all das abnehme, bleibt trotzdem zu vermerken, dass Du auf jeden Fall kein Counterjihad bist. Wenn der Vorwurf des Staatsterrorismus gegenüber Israel bei Dir als Kritik durchgeht, stehen wir ganz sicher nicht auf derselben Seite, daher wäre ich Dir dankbar, wenn du meine Beiträge und meinen Blog nicht mehr erwähnst. Ich bestehe darauf. Ich mag keine Schutzbehauptungen und erst Recht keine Leute, die bei so einem offensichtlichen Fall nicht zu ihren Fehlern stehen.

      Du kannst nur froh sein, dass der Broder hier nicht mitliest, sonst würde er obige Scheisse als Steilvorlage benutzen. Nein, Ich kenne diesen Duktus mehr als zu gut und die ist mir aus gewissen christlichen Kreisen bekannt, und ich empfinde es als zutiefst reaktionär. Nein, wir beide verstehen unter Counterjihad nicht dasselbe, das ist offensichtlich und setze über die Artikel von fremden Autoren endlich ihre Namen drüber du abgefuckter Honk eines Analphabeten, und wage es vor allem nie wieder hier mein Blog bei Dir zu verlinken. Solche Leute wie Du sind es, die den Counterjihad diskreditieren.

  6. Augusto schreibt:

    Jaja!! kommt wieder zurück auf der Straße von Teheran und kämpf, entweder du bleibst hier verwöhnt von der Vater Stadt Deutschland, um deiner blöde Counteryijad in den PC durchführen. Du bist lächerlich und feige. Mindesten die Israelis kämpfen für ihre Heimat.
    BLA BLA!!!

    • Tangsir schreibt:

      Es ist doch bedeutend einfacher über Idioten zu schreiben, als mit ihnen zusammen, aber letztendlich zeigen diese Zeilen , dass wir es bei Dir tatsächlich mit einem Wiederkäuer zu tun haben und zwar einer von der ganz verblödeten Sorte. Du sollst nicht stehlen Du Christ. Wenn ihr euch schon so sehr als fanatische Christen und Papstanhänger zeigt, dann seid wenigstens konsequent, aber wenn das der Fall wäre, wäre dein Land auch nicht in der Situation in der es ist und deine Kumpel im Geist würden eine deutsche Bundeskanzlerin nicht als Nazi-Hitler zeigen. Einfach mal Eigentumsrechte ernst nehmen und nicht immer auf Kosten anderer Leute, nicht wahr Pablo? Und ändere gefälligst dein Avatar. Ein Säugling, der in der Hosentasche eines Soldaten liegt? Wie abartig und pervers sind eigentlich manche da draussen?

  7. jurik schreibt:

    Nazis waren in der Tat Linke.Die damaligen Linken haben je Roter je mehr gegen Juden gehetzt.Hitler war vorher Kommunist und am UDSSR Kommunsimus störten ihn nur die vielen Juden(die dort auch Reihenweise umgebracht wurden).Nazis und KPD bekämpften zusammen die Sozialdemokraten.
    Rote und braune hassten den Kapitalismus und der Jude war für sie DER KAPITALIST.Beide wollten bestimmten was produziert werden soll,das ist Sozialismus.Die Rechten waren Monarchisten und Kapitalisten,sie wollten Hitler benutzen das ging aber schief wie bei Lenin der auch mit hilfe Deutschlands an die Macht kam.

    Nazis haben sich wie Kommunisten mit GENOSSE angeredet.

    Wo war Hitler an diesem Tag ? Adolf Hitler, stand damals auf der Gegenseite.

    Er trug die rote Armbinde der Kommunisten, war Soldat der Roten-Armee der Räte-Republik.

    Zu seinen Aufgaben zählte unter anderem die Kooperation mit der Propaganda-Abteilung des Arbeiter- und Soldatenrates und die Verteilung von marxistischem Propagandamaterial unter den Truppen.

    Sofort nach der Ausrufung der Räte-Republik wurde Hitler zum stellvertretendem Mitglied des Kasernenrates gewählt. Er nahm sogar an Debatten über die „Sozialisierung Bayerns“ und die „Existenz der Räte“ teil. Auch soll er angeblich versucht haben, sich der KPD (Kommunistischen Partei) anzuschließen und dort eine politische Rolle zu spielen.

    Bei dem Einmarsch der Reichswehr und der Freikorpseinheiten wurde aus Hitlers Kaserne auf die anrückenden Truppen gefeuert. Hitler kam deswegen als „kommunistischer Revolutionär“ in Haft und sollte vor dem Standgericht gestellt werden, was die sichere Erschießung bedeutet hätte. Hitler bei den Kommunisten ? Unvorstellbar! Und doch war es so.

    Hitler erinnerte sich später: „Ich habein meiner ersten Münchner Zeit nach dem Kriege die Berührung mit den Marxisten aller Schattierungen nicht gescheut.

    Das “25 Punkte Programm” der N.S.D.A.P war ein Sammelsurium von nationalistischen Schlagworten und anti-kapitalistischen Versprechungen.

    Einige Punkte :

    · Die Industrie unterliegt einer strengen zentralistischen, staatlichen Regulierung.

    · Die Nazis schreiben der Wirtschaft vor, was und wie zu produzieren (siehe Sowjetunion)

    · Loehne und Preise wurden von Hitlers Arbeiterpartei festgelegt.

    · Verstaatlichung bzw. Gewinnbeteiligung an Grossbetrieben

    · Schaffung eines staatlichen Volksbildungswesens
    Hitler Zitat:
    „Die Rolle des Bürgertums ist ausgespieltAber auch dieser Kalender Adel, diese degenerierten Abkömmlinge alter Adelsgeschlechter haben nur noch eine Aufgabe, „in Schönheit zu sterben.“ Mit den lächerlichen Mitteln ihrer Clubs und ihrer Cliquen werden diese Herrenklubleute den Ablauf der Geschichte nicht aufzuhalten vermögen.“(Das waren die Rechten).

    Joseph Goebbels stellte diese Ausrichtung des NS-Antisemitismus klar herraus, als er öffentlich sagte: „Der Nationalsozialist ist ein Antisemit, weil er ein Sozialist ist.“
    Hitler:
    „ Ich bin nicht bloß der Überwinder, ich bin auch der Vollstrecker des Marxismus, wenn man das was er wollte und was berechtigt an ihm ist, der jüdisch-talmudischen Dogmatik entkleidetIch habe vom Marxismus viel gelernt.
    …Der Nationalsozialismus ist das, was der Marxismus hätte sein können, wenn er sich aus der absurden, künstlichen Bindung mit einer demokratischen Ordnung losgelöst hätte.“

    „Übrigens gibt es mehr Verbindendes als Trennendes zwischen uns und dem Bolschewismus. Vor allem die echte, revolutionäre Gesinnung, die auch in Russland überall dort lebt, wo keine jüdischen Marxisten ihr Wesen treiben. Ich habe diesem Umstand immer Rechnung getragen und Anweisung gegeben, daß man ehemalige Kommunisten sofort in die Partei aufnimmt.“

    Hitlers Antibolschewismus hatte also neben antisemitischen keine weiteren Motive, er war stattdessen bestimmt durch die Konkurrenzsituation beim Kampf um die Weltherrschaft..
    http://www.schreiben10.com/referate/Politik/3/Uber-die-Idee-des-National-Sozialismus-reon.php

    Und was wollte die KPD damals?
    KPD für nationalen Kommunismus
    Hauptanliegen war darin nicht mehr der Kampf um eine sozialistische Gesellschaftsordnung, sondern die “nationale Befreiung Deutschlands”, die nur durch die KPD zu erreichen sei. In bemerkenswerter Weltfremdheit wurde der NSDAP “nationaler Verrat” vorgeworfen. Deren Agitation sei lediglich Demagogie, um die Bevölkerung von ihren “wahren Interessen” abzulenken. Die KPD hingegen sei die einzige Partei, die “sowohl gegen den Young-Plan Der Young-Plan sollte die Zahlung der deutschen Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg neu regeln. Er wurde 1929 von einer internationalen Konferenz unter Vorsitz des amerikanischen Managers O. D. Young ausgearbeitet. Danach sollte das Deutsche Reich über 59 Jahre jährlich 2 Milliarden Goldmark zahlen. Tatsächlich wurden die Zahlungen 1931 eingestellt. als auch gegen den Versailler Raubfrieden, den Ausgangspunkt der Versklavung aller Werktätigen Deutschlands, ebenso wie gegen alle internationalen Verträge, Vereinbarungen und Pläne […], die aus dem Versailler Friedensvertrag hervorgehen”, kämpfe. Sie sei “gegen jede Leistung von Reparationszahlungen, gegen jede Bezahlung internationaler Schulden”. Zur Macht gelangt, werde sie “alle sich aus dem Versailler Frieden ergebenden Verpflichtungen für null und nichtig erklären”.
    http://quotenqueen.wordpress.com/2013/04/07/kpd-fur-nationalen-kommunismus/

    Wenn man die Judenhetze dazunimmt gab es so gut wie keinen Unterschied.Und Stalin ermordete mehr Kommunisten als Hitler und jede menge Juden-vor seinem Tod plante er die Deportierung aller Juden wobei 1/3 auf der Fahrt verrecken sollten wie schon vorher bei vielen anderen Völkern.

    So behauptete etwa das KPD-Zentralorgan Die Rote Fahne 1932 in einem Artikel mit der Überschrift „Hitler als Retter der reichen Juden“, die „Judenhetze“ diene „den Nazis zur Irreführung ihrer Anhängermassen. Sie selbst werden dem reichen Juden nicht ein Haar krümmen, wie auch Mussolini den reichen Juden kein Haar gekrümmt hat“7

    KPD MANN Remmele bei einer Rede:
    „Sie, die Faschisten, geben nun an, das jüdische Finanzkapital zu bekämpfen. Schön. Tun Sie das! Einverstanden. (Stürmischer Beifall bei den Faschisten.) Aber Sie dürfen eines nicht vergessen, das Industriekapital! (Zurufe bei den Faschisten: ‚Bekämpfen wir genau so!‘) Denn in Wirklichkeit ist das Finanzkapital nichts anderes als jenes Industriekapital.“11

    Diese beiden Beispiele zeigen, daß Teile der KPD durchaus bereit waren, ihren Antikapitalismus antisemitisch einzufärben, wenn sie der Ansicht waren, diese Strategie könnte ihnen dienlich sein. Von Zeit zu Zeit wiesen sie außerdem darauf hin, daß Jüdinnen und Juden in der Partei keine besondere Rolle spielten. Der bereits erwähnte ehemalige Reichswehroffizier und NSDAP-Überläufer Richard Scheringer etwa bemerkte 1931 in einer für nationalistische Kreise bestimmten Broschüre, es sei interessant, daß im ZK der KPD kein einziger Jude mehr sitze12. Die kommunistische Zeitung Welt am Abend hielt es im selben Jahr für berichtenswert, daß in ihrer Redaktion „schon seit längerer Zeit nicht ein einziger Jude“13 mehr tätig sei. Offenkundig sollten solche Feststellungen die Attraktivität der KPD für vermeintlich irregeführte NationalistInnen und AntisemitInnen erhöhen.
    http://www.rote-ruhr-uni.com/texte/gruppe_magma_kdp_und_antisemitismus.shtml

    http://heplev.wordpress.com/2013/03/04/der-boshafte-antizionismus-der-franzosischen-trotzkisten/

    Viele Arabische Staaten waren/sind ja auch Links.Wie kann es dann sein das sie Judenhasser und Rassisten(Schwarzafrikaner durften kein Land kaufen,Palis. haben auch kaum Rechte)sind wenn Links sein Antirassismus bedeuten soll?

    • Tangsir schreibt:

      Tatsächlich gibt es viele Parallelen und Gemeinsamkeiten, dennoch ändert es nichts daran, dass die Nazis in der Tradition der Rechten standen und von diesen unterstützt wurden. Das soll keineswegs die gestrigen und heutigen Linken von ihren Sünden erlösen, aber für mich ist es eben eine zu starke Vereinfachung davon zu sprechen, dass die Nazis Linke waren, denn vor allem waren sie Faschisten. Dass die Linke zum Antisemitismus neigt und totalitären Ideen offen steht, ist ebenfalls nicht zu leugnen, aber es gibt eben Unterschiede, die wir nicht leugnen können. Insgesamt danke Dir ich für diese aussagekräftigen Zeilen.

      Es gibt im Übrigen Neuigkeiten von unserem Franco-Fan Augusto, der mir nun privat folgendes schreibt: „Du bist ein Agent des Ayatollahs, das haben mich schon verraten. Adieu ! ist mein letztest Wort, schreibt mich nicht mehr oder ich werde alle deiner Mail weiterleiten“.

      Wie man sieht kann man auch als überzeugter Christ nur Gülle im Kopf haben und es zeigt sich, dass solche Gestalten innerhalb des Counterjihads nichts verloren haben, vor allem aufgrund ihrer mangelnden Intelligenz. Solche Kreaturen glauben natürlich auch daran, dass es einen geheimen Plan der Regierenden in Europa gibt das neue Eurabia auferstehen zu lassen. Je abstruser die Verschwörungstheorien, desto eher neigen sie dazu ihnen Glauben zu schenken. Und nun leite schön die Mails an deine Ayatollahs weiter, die dir natürlich verraten haben, dass ich ihr Agent bin. 😀

  8. Hagström schreibt:

    Ah , eine Standard Zionazisete ……

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