Was ich nicht mag

dislikeIch mag kein Dummschwätzertum. Ich mag es nicht eigene Fehler nicht zuzugeben und ich mag es nicht wenn Menschen keine Prinzipien haben und ihre Worte nur ein Spiel sind. Ausserdem mag ich es nicht die Fremdherrscher Irans  nur daran zu messen, ob sie in ihrem kriegerischen Bestreben, territoriale Gewinne oder Verluste errungen haben.

Ich verabscheue ausserdem Menschen, die einem blindem Nationalismus folgen, ohne der Tatsache Rechnung zu tragen, ob sie sich dabei hinter illegitime Gewaltherrscher stellen. Ich mag keine Angeber, die sich was auf die vergangene Größe Irans einbilden und nicht bereit sind einzusehen, dass das jetzige Iran ein globaler Schandfleck ist, der gänzlich nichts mit seiner antiken Vergangenheit zu tun hat.

Ich bedauere ausserdem die Iraner, die nicht aufhören können darüber zu sprechen, dass Iran doch soviel Potenzial besitzt, denn gemeinhin haben nur diejenigen Potential, die es nicht bringen, egal wie sehr sie es versuchen. Die Iraner mit Potential hingegen, von denen es tatsächlich welche gibt, verlassen das Land und diejenigen mit ein wenig Grips im Kopf, suchen sich auch gleich eine neue nationale Identität aus derer sie sich nicht mehr schämen brauchen.

Ich mag ausserdem nicht den Jargon der Kommunisten und Moslems, etwaige Gefährten mit Schwester und Bruder anzusprechen. Ich mag es nicht wenn scheinbar intelligente Menschen, weiterhin Torktâzi-Begriffe wie Azizam, Vatan und dergleichen benutzen, obwohl es kaum Mühe bedarf stattdessen die persischen Begriffe zu nutzen. Ich mag es nicht seinen Gegenüber verbal auf ein Podest zu heben, um sich dadurch etwaiger Kritik zu entziehen.

Was ich aber richtig verachte ist Falschheit, Illoyalität und Komplizenschaft mit den Feinden Iranzamins. Ich mag keine Menschen, die ihre Arbeit daran ausrichten ob genug Zuschauer ihnen beiklatschen, anstatt es auszuhalten einen einsamen aber gerechten Weg zu gehen. Ich mag keine Iroonies, die das Leid weiblicher Opfer von sexueller Gewalt, sei es nun verbal oder körperlich, als Banalität abtun und die Opfer dazu ermahnen am besten ihre Peiniger zu heiraten oder zumindest zu schweigen, um die Einheit der Gemeinschaft nicht zu gefährden.

Das obige Klagelied habe ich hier auf dem Blog schon desöfteren vorgetragen und immer darauf aufmerksam gemacht, dass diese Verhaltensweisen tief in der iranischen Psyche und Kultur verwurzelt sind. Es betrübt mich einzugestehen, dass genau all das was ich hier beschreibe, sich innerhalb unseres kleinen Blogger-Verbundes ereignet. Dabei habe ich schon viel zu lange geschwiegen, anstatt das einzig richtige zu tun und diejenigen denen meine Kritik gilt direkt anzusprechen.

Wie die meisten es sich denken können, richtet sich meine Kritik an Parse und Parse. Ich bin fassungslos darüber, dass dort einer überzeugten Antisemitin und intriganten Türkin (Sherry) eine Bühne geboten wird, man sich gegenseitig mit falschen Schmeicheleien bewirft und sich gegenseitig in Genitalverstümmelungsfantasien ergeht und gleichzeitig die eigene Ohnmacht zelebriert. Man sei ja so machtlos, wisse nicht was zu tun und zu sagen sei, ausser natürlich auf widerwärtigste Weise sich selbst in Szene zu setzen. Diese Zurschaustellung schiitischer Ohnmacht aber, gepaart mit türkischen Gewaltphantasien ist genau die muslimisch-eitrige Vergangenheit, die es zu überwinden gilt.

Diese Episode erinnert mich daran wie es unter Pseudoiranern Gang und Gäbe ist, die eigenen Unterdrücker und Peiniger mit übertriebenen Schmeicheleien zu versehen, aus dem anerzogenen Instinkt heraus den pervertierten Status Quo nicht zu gefährden. Ich selbst habe oft erlebt, dass Frauen von der eigenen Sippschaft dazu genötigt wurden mit ihren sexuellen Peinigern Frieden zu schliessen, über das Geschehene zu schweigen und den Widerstand der Frau dadurch zu brechen, dass man das Opfer als gehässige hasserfüllte Person hinstellt, die den eigenen Egoismus über die Interessen des Gemeinwohls/Familie stellt.

Dasselbe musste ich nun auf dem eigenen Blog erleben, als der Kommentator Bijan meinte eine weibliche Gefährtin aus dem Verbund, mit genau denselben Sprüchen zur Räson zu bringen. Die Antwort von Sheila liess an Klarheit nichts vermissen. Bedauerlicherweise war auf der anderen Seiten keine Spur von Eingeständnis oder Reue zu hören. Man hält einfach die Fresse und lässt Gras drüber wachsen und erwartet, dass die anderen bei diesem unwürdigen Irooniebâzi mitmachen und ebenfalls so tun als sei nichts geschehen.

Ist der von den Torktâzi besetzte Iran ein souveräner Staat?

Der letzte Auslöser diesen Blogeintrag zu verfassen aber, sind die Ausführungen von Ardashire Parse, über den Tod eines sogenannten Wissenschaftlers in Iran. Aus dem von den Allahisten und Torktâzi besetzten Iran wird auf einmal ein „souveräner Staat“, obwohl in Iran einer der mörderischsten Diktaturen herrscht und von Volkssouveränität nicht die Rede sein kann, höchstens von einer Souveränität der Torktâziherrscher und ihren antiiranischen Bestrebungen. Auf einmal begibt man sich in den Schoß eines Toxmi-Nationalismus und führt gleichzeitig die eigene Arbeit der letzten Zeit damit ad absurdum. Und als sei das nicht genug, freut man sich über die gewaltsame Schliessung der englischen Botschaft in Iran und schreibt noch folgendes: „Diese terroristischen Aktivitaeten gehoeren von Iran im Rahmen seines „Kampfes gegen den Terror“ auf das aeusserste bekaempft“.

So schnell schafft man es also einen Amirkabir auf Linie zu bringen, einem Terrorstaat selbst zu bescheinigen, er müsse ein Kampf gegen den Terror führen. Nun lieber Ardashir, die Torktâzi werden sich sicher über deinen Zuspruch freuen. Es ist ja auch kein Terror wenn innerhalb von fünf Tagen 40 Iraner zum Schaffot geführt werden und die Todesurteile der letzten Monate in die Hunderte gehen. Der wahre Terror wird vom Westen verübt, wenn ein „Wissenschaftler“ in Iran getötet wird und die Mullah-Medien behaupten der Westen und der Jud‘ seien dafür verantwortlich.

mustafa-ahmadi-roshanJedijot Achronoth zitierte einen engen Freund des gerade in Teheran getöteten Nuklearwissenschaftlers Mustafa Roschan, der in iranischen Medien angab:         “Mustafa hatte zwei Hauptziele vor Augen: Den Kampf gegen Israel und Schahid zu werden [im ‚heiligen‘ Kampf gegen die “Unglaeubigen‘ zu fallen]. […] Seit seiner Studentenzeit bis zu seinem Todestag arbeitete Mustafa in der Anlage bei Natanz. Er hat sein Ziel erreicht.”

Nun, unser bärtiger Freund hat zumindest eines seiner Ziele erreicht und Ahura Mazda sei Dank hat man dafür gesorgt, dass dieser Antiiraner und Kollaborateur der Allahisten krepieren musste. Der Grund übrigens warum der Westen relativ entspannt auf das Nuklearprogramm in Iran reagiert, ist der, dass man genau weiss, dass kein patriotischer Iraner sich für dieses landesverräterische Programm hergibt. Übrig bleiben also solche bärtigen, judenhassenden Muslime, die es nicht einmal gemeinschaftlich schaffen eine islamische Atombombe zu bauen. Jahre vergehen, Milliarden werden verpulvert und der Bache Muslim kriegt es immer noch nicht hin die Gesetze der Physik und Chemie mit seiner indoktrinierten Muslimrealität in Einklang zu bringen. Das frustriert natürlich und lässt den Hass auf Juden noch weiter wachsen.

Was macht die Iranische Wiedergeburt aus?

Die iranische Wiedergeburt ist natürlich mehr als sich und seinen Kindern iranische Namen zu geben und die Sprache seiner Ahnen zu pflegen. Die iranische Wiedergeburt ist zuvorderst eine Prozess der Demut und Selbstreinigung des Ichs. Es ist das Eingeständnis von eigenen Fehlern und die, dass jeder von uns Iranern negativ vom Türkentum und Islam geprägt worden ist. Eine Prägung übrigens, die wir zeitlebens nicht werden ganz überwinden können und die tief in uns allen steckt. Sowohl was das fanatische angeht, also auch das sklavische und unterwürfige Verhalten angeht.

Es schmerzt natürlich sich selbst einzugestehen, dass der Iran den man sich wünscht, schon längst aufgehört hat zu bestehen und dass imaginäre Potentiale alleine kein Land voranbringen. Es schmerzt sich einzugestehen, dass es alleine nicht ausreicht Gegner des Türkentums und Islams zu sein, ohne die Bereitschaft die Spuren von beiden Ideologien in sich selbst bekämpfen zu wollen. Es schmerzt sich als eine Fartabe einzugestehen, dass man nie gelernt hat Konflikte auszustehen, ohne entweder sklavisch unterwürfig oder aber aggressiv-türkisch aufzutreten. Man kooperiert fröhlich mit türkischen Websites und bezeichnet einen Tangsir als Faschist und Rassisten, um kurz danach ihm übertrieben zu schmeicheln und in PI eine neue Heimat zu finden. Gleichzeitig aber turtelt man mit einer Judenhassenden Sherry, die die gemeinsamen Leser dieses Verbundes und die von PI als Islamophobes und hasserfülltes Ungeziefer bezeichnet. Von Konventionen und Prinzipien keine Spur und auch nicht das Eingeständnis früherer Fehler oder Geradlinigkeit.

Wer aber diesen persönlichen Schmerz zulässt, sich und anderen das eingesteht, wird diesen Schmerz der nächsten Generation ersparen. Es erfordert aber eine Portion Selbstüberwindung und das Zurückstellen des eigenen Narzissmus hinter dem Wohl der eigenen Nation und die der zukünftigen Generationen. Das übrigens war auch mein ständiger Appell an Fartabe. Ich erklärte ihr, dass das Übersetzen fremder Texte alleine kein Mehrwert bringt. Bedeutend und relevant wäre es gewesen darüber zu schreiben wie sie zu der Überzeugung gelangte, dass PI doch kein Faschisten-Verein ist und wie sie sich dazu durch rang unsere Gangart nicht mehr als rassistisch und faschistisch zu bewerten. Das würde ihr inneren Frieden bringen und auch anderen Mut zusprechen, dass der Staus quo nicht unveränderlich ist.

Was ich von ihr abverlangte, habe ich übrigens schon hinter mir und hier im Blog thematisiert. Ich habe früher über Israel geschimpft und das einzige was ich zur Sprache brachte, waren die Verbrechen des Westens. Kritik an Iran liess ich nicht gelten, wenn diese von Nichtiranern getätigt wurde. ich verteidigte die Moslems und Migranten gegenüber den einheimischen Deutschen, weil ich eine falsche Solidarität unter Kanacken empfand und das trotz des klaren Wissens, was für elende Rassisten, Diebe und Betrüger die überwiegende Mehrheit der muslimischen Migranten hierzulande sind. Sich einzugestehen über lange Zeit falsch gehandelt zu haben ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit und wenn ich dazu ermahne diesen Schmerz zuzulassen, dann tue ich das als Betroffener und nicht als Außenstehender mit erhobenem Zeigefinger.

Es gibt kein iranisches Atomprogramm, sondern nur das Streben nach der islamischen Atombombe. Der einzige Souverän in Iran sind die Torktâzi und die Allahisten, und nicht etwa das iranische Volk. Der falsche Stolz über Irans vergangenen Ruhm und Größe sollte uns nicht vor der Tatsache blind werden lassen, dass unsere Nation eine gescheiterte ist und deren Bevölkerung, ob nun im Exil oder Inland, schon längst nicht mehr aus stolzen Iranern besteht wie zu Zeiten der Achämeniden und Sassaniden. Wir alle sind mehr oder minder halbe und Einviertelgeschöpfe, deren einzige Chance auf Wiedergeburt die ist, die nächste Generation nicht mit unseren Fehlern und Lebenslügen zu kontaminieren.

Es liegt an uns Älteren auf die junge Generation zu hören, sie nicht zu gängeln, sie nicht zu demotivieren und angesichts der Frische und Unverbrauchtheit ihrer Ideen, sie nicht klein zu halten, weil wir vor soviel freiheitlichem Tatendrang Angst haben oder weil uns unterbewusst klar wird wie lange wir den falschen, uns aufgezwungen Weg gegangen sind.

Standhaftigkeit und echter Patriotismus

Bâbak Xoramdin wusste damals wer Feind und Freund war und liess keine Schwäche innerhalb seiner Reihen zu. Wer in Gefangenschaft der Torktâzi geriet, ohne sich vorher das Leben zu nehmen, wusste, dass spätestens Xoramdin selbst ihn töten würde, wenn er seiner habhaft wird. Heute jedoch, in diesen Zeiten der Deiranisierung, bei uns mental versklavten und islamisierten Iroonies, gehen wir gerne den bequemen Weg und verwechseln Opportunismus mit Diplomatie und das Bemühen um Ausgleich.

Zum wiederholten Male muss hier klar gestellt werden, dass dieser Blog nicht dafür da ist Eitelkeiten zu befriedigen, auch nicht dazu irgendwelchen Leuten nach dem Mund zu reden und schon gar nicht ist dieser Blog oder der Verbund der patriotischen Iraner eine Art Selbsttherapiemaßnahme für gelangweilte Hausfrauen.

Wir sind zornig und unzufrieden über die Lage unseres Landes. Unsere Loyalität gilt einzig und alleine Iranzamin und unsere immerwährende Feindschaft denjenigen, die unserer Nation schaden oder aus egal welchen Gründen auch immer mit dem Feind paktieren, ihn unterstützen oder seiner Logik folgen. Ich würde keine einzige Sekunde lang zögern und einen Pesare Pârsig oder Jahângir mit Schimpf und Schande aus unserem Verbund herausjagen, wenn er sich so eines Verhaltens schuldig macht. Dennoch möchte ich Parse & Parse Gelegenheit geben  Stellung zu beziehen und den eigenen Standpunkt zu erläutern. Und selbst auf die Gefahr hin einen Fehler zu machen, werde ich das Band zwischen Parse&Parse und mir zerschneiden, falls hier keine Klärung erfolgt.

Opportunismus soll einen hohen Preis haben und Loyalität gegenüber der eigenen Nation und Kultur nicht nur Lippenbekenntnis sein. Kein Fraternisieren Mit Israelhassern, Kein Verständnis für blinden Nationalismus und erst recht kein Hofieren von Kreaturen, die diesen glorreichen Verbund, seine Autoren, Leser und Unterstützer auf das heftigste diffamieren.

Und verflucht noch eins, hört auf pauschal über eure Gastländer herzuziehen und euch als was besseres zu begreifen. Dieser Art von türkischem Chauvinismus und Rassismus ist eines Iraners nicht würdig. Wenn eure Gastländer Verbrecherstaaten sind, dann habt soviel Ehre und Anstand und wandert in ein anderes Land aus. Geniesst aber nicht die Gastfreundschaft innerhalb der zivilisierten Welt, um ihre Toleranz dazu zu missbrauchen euch wie hirngefickte Türken zu benehmen.

Nieder mit dem Türkentum und Islam!

Dieser Beitrag wurde unter Iran, Iranische Wiedergeburt, Islam, Türkische Unkultur abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

32 Antworten zu Was ich nicht mag

  1. Ardašir Pârse schreibt:

    Das was hier steht entspricht in keinester Weise der Wahrheit und entspricht lediglich Deinem subjektiven empfinden. Ich weigere mich in diesem Pamphlet ins Detail zugehen und Artikel die der Wahrheit entsprechen oeffentlich zu rechtfertigen. Was Du hier von uns behauptest ist so laecherlich, dass ich gar keine Antwort darauf finden will. Ich wuerde mich uebrigens erst einmal selbst an der Nase packen. Waehrend Du naemlich versucht hast Wulffs Kreditaffaere in Verbindung mit seiner Aussage zu bringen „Islam gehoert zu Deutschland“, was in keinem Bezug steht und voellig irrelevant ist, hat man 40 Dein er Iraner hingerichtet, darueber lese ich allerdings nichts in diesem Blog, dafuer umso mehr Angriffe auf Fartab und mich. Faellt Dir nichts mehr ein? Und as hier ist auch in Torktazi-Manier gelogen: „die Ausführungen von Ardashire Parse, über den Tod eines sogenannten Wissenschaftlers in Iran“. Ich habe im Kommentarteil einen Artikel von jemand anderem gepostet, er stammt nicht von mir, sondern nur der Leitartikel, der sich nicht damit beschaeftigt hat. Und zu dem anderen Scheiss habe ich keine Lust ueberhaupt etwas zu sagen. Wenn Du meinst Du musst uns aus dem Verbund tilgen, musst Du das tun. Und noch etwas, wenn ich ein Drecksland wie Italien kritisiere, das ich ueberigens im Sommer verlassen werde, ist das mein gutes Recht und ich habe wie immer beweisbare Gruende dafuer. Und das was Du hier veranstaltest ist nicht Patriotismus sondern blinder Hass, der keine Grenzen kennt. Mehr werde ich dazu nicht sagen.

    • Tangsir schreibt:

      Also so blind bin ich nun wirklich nicht, schelisslich hast du diesen Kommentar darauf folgen lassen:

      Ardašir Pârse sagte am Januar 12, 2012 um 18:20 :
      „ich hatte Sie nicht gemeint, es war ein allgemeiner Kommentar in Bezug auf Ihren, denn es ist nicht abwegig zu sagen, dass man diesen Weg des Terrorismus gewaehlt hat um dem iranischen Atomprogramm zu schaden. Wenn es so sein sollte, was wir eines Tages wissen werden, dann frag ich mich schon, wo der Unterschied zu den Taliban ist. Wenn ich in der iranischen Regierung waere, wuerde ich den Geheimdienst deutlich verstaerken um Beweismaterial zu finden und der Weltoeffentlichkeit zu praesentieren und wenn sich herausstellt, dass Staaten dahinter stehen dann wuerde ich nicht nur ein Gerichtsverfahren in Abwesenheit der Straftaeter durchfuehren, das zu einem Todesurteil fuehren wuerde, ich wuerde dann auch ein Kopfgeld aussetzen auf diese Verbrecher und glauben Sie mir Geld hilft, beten dann nicht mehr.“

      Du fragst dich also wo der Unterschied zwischen der Taliban und die Exekution eines Judenhassers ist? Und was heisst hier iranischen Atomprogramm? Ich will keine Atombombe in den Händen der Mullhas haben. Das hat nichts iranisches an sich.

      Und dann auch noch im Namen einer Regierung, die keine iranische ist, möchtest du Todesurteile durch das Verhängen von Kopfgeld vollstrecken lassen?

      Wenn du dasselbe in Bezug auf die Allahisten geschrieben hättest, dann hättest du meine Unterstützung, aber es geht nicht an hier die Torktazi auf einmal als legitime iranische Regierung hinzustellen und unbewiesenen Behauptungen der IRI zu folgen.

      Mal ganz davon abgesehen, dass jeder Harumzadeh, der meint Israel zu hassen und es bekämpfen zu wollen, den sofortigen Tod verdient hat, genauso auch jeder Allahist der am Atomprogramm der Torktâzi arbeitet und es unterstützt.

      Ihr kapiert wohl nicht, dass der Westen den Iran regelrecht zerstören wird, wenn die Mullahs endlich im Besitz der Bombe sind. Dann wird dieses Land zerstückelt und das wars dann mit Iranzamin.

      Ich hatte auf Einsicht gehofft, aber vermutete schon, dass nur Schuldzuweisungen und Ausflüchte folgen würden. Mir bleibt nichts anderes als meinem Gewissen zu folgen und letztendlich darf sich jeder von uns weiter für seine Heimat engagieren. Ich zumindest versuche mich an die Prinzipien zu halten, die ich für richtig halte.

      Gespielte und falsche Harmonie hatten wir genug in unserer Geschichte. Wird Zeit dieses Relikt abzulegen und sich den Konflikten zu stellen.

  2. Ardašir Pârse schreibt:

    Also ich wuerde Dich bitten, meine Artikel auf Deinem Blog alle zu loeschen, damit das auch wirklich ehrlich ist was Du hier tust, weil Unehrlichkeit und Bevormundung mag naemlich ich nicht. Zeig einmal Charakter, das Loeschen aus dem Blogroll reicht nicht!

    • Tangsir schreibt:

      Dann will ich mal ausnahmsweise Charakter zeigen und aufhören unehrlich zu sein. Natürlich lösche ich deine Artikel, die du aus eigenem Antrieb, ganz alleine verfasst und gestaltet hast, ohne, dass jemand diese auf Rechtschreibung geprüft und inhaltlich korrigiert oder ergänzt hätte.

      Ich bitte ausserdem sheila aus dem Spiel zu lassen und sie nicht als „Schlange“ zu vermuten, die hinter diesem Beitrag steckt. Sie hat nichts damit zu tun. Ich bin jedem im Verbund und selbstverständlich mir selbst verpflichtet, das was andere bisher als Banalität und Lappalie betrachteten, hier mit dem nötigen Ernst und Konsequenz zu beantworten, was in dem obigen Beitrag ja auch geschehen ist. Hätte ich es nicht getan, hätte ich genauso gut diesen Blog schliessen und mir den Stempel Dummschwätzer auf die Stirn drücken könnnen. Vielleicht wird es nach einiger Zeit und Distanz, euch beiden bewusst, dass die in diesem Beitrag ausgesprochene Kritik, nicht nur an euch, sondern an die Iraner als Kollektiv gerichtet ist.

  3. maxim schreibt:

    Lieber Tangsir,

    zufällig habe ich mich in den letzten Tagen mit einem interessanten Menschen beschäftigt, dessen Namen ich hier einwerfen möchte, weil er viel mit dem zu tun hat, was Du ansprichst.

    Michel Servet war ein anerkannter Gelehrter des 16. Jahrhunderts. Er verstand sich als gläubiger Christ. Dennoch setzte er seine Vernunft ein und kam damit zu der schlichten Überzeugung, dass die christliche Trinitätslehre (also dass Gott-Vater identisch mit Gott-Sohn und identisch mit dem Heiligen Geist sei) purer Unfug ist und Jesus niemals etwas von einer Trinität geredet und sich als Gott bezeichnet hatte.

    Natürlich wurde er von der katholischen Inquisition verhaftet und hatte seine Verbrennung zu erwarten. Doch er konnte aus dem Kerker ausbrechen und floh dorthin, wo er glaubte, vor der Inquisition sicher zu sein: ins protestantische Genf.

    Doch in Genf herrschte der protestantische Fanatiker Calvin, der Servet zuvor schon bei der katholischen Inquisition denunziert hatte. (Ausgerechnet Calvin, dem selber der Scheiterhaufen sicher gewesen wäre, wäre er in die Hand der Inquisition gefallen!)

    Servet wurde nun in Genf als Ketzer angeklagt, auf Druck Calvins zum Tode verurteilt und sofort auf dem Scheiterhaufen (heute steht dort ein Gedenkstein) ermordet – der erste Mord der Protestanten an einem Häretiker.

    Natürlich applaudierte die katholische Seite diesem Mord – doch nicht nur die: auch die anderen Reformatoren Luther und Zwingli hießen diesen Mord gut und sogar der Humanist Philipp Melanchthon!

    Servet starb im Gefühl der Verlassenheit, einzig der Basler Humanist Sebastian Castellio protestierte: „Einen Menschen zu töten heißt nicht, ein Lehrmeinung zu verteidigen, sondern einen Menschen zu töten!“ – und riskierte damit selbst viel.

    Warum ich das erwähne?

    1553 war Servet mit seinen Gedanken allein, die breite Masse lehnte seinen Gedanken ab, selbst die Reformatoren. Er hatte nichts als seinen Verstand und sein Herz und ein paar Freunde, die ihn nicht retten konnten.

    Und heute?

    Heute ist Servets Gedanke in Europa allgemeines Bewusstsein. Die überwiegende Mehrheit der modernen Europäer von Portugal bis Petersburg denkt wie er, selbst die Theologen haben die Trinität in die verstaubte Rumpelkammer abgeschoben und reden nicht mehr darüber (sind aber zu feige, sie öffentlich aufzugeben). Nur noch ein paar geistig bettelarme Betschwestern und Sektenjünger glauben an die Dreifaltigkeit.

    Das heißt:

    der Gedankenfunke der wenigen, der durch Mut, Wahrheit und Vernunft gezündet wird, und der zuerst von der Masse nicht erkannt wird, wird sich durchsetzen und eines Tages wird selbst die breite Masse verstehen, dass damals religiöse Dummheit und Brutalität herrschte.

    Und so wird es auch Tangsir und den anderen klardenkenden Iranern gehen:
    heute sehen sie aus wie eine kleine, versprengte Gruppe. Aber wenn der Iran frei wird, dann wird auch dort die Besinnung auf die eigenen Ideen und Stärken beginnen, und der Iran wird nach der faschistischen Islamideologie auch die primitive Besatzerunkultur abwerfen.

    • Tangsir schreibt:

      Das erinnert mich an die Geschichte eines deutschen Literaten und Patrioten, dessen Name mir leider entfallen ist. Er propagierte aus dem französischen Ausland den Kampf gegen den preussischen Absolutismus und war ein Befürworter einer partizipativen Ordnung und bürgerlicher Rechte. Nachdem Napoleon den Westen Deutschlands erobert hatte, stellte sich heraus, dass weder die Bauern, noch das Bürgertum diese neuen Errungenschaften wollten oder dessen Sinn begriffen. Nach den Niederlagen Napoleons kam es dann zur „nationalen Befreiung“ der Westgebiete und unser guter Patriot musste nach Frankreich fliehen, wo er schliesslich im Exil starb. Noch jahre später nach seiner Flucht, musste er sich Schmähkritik gefallen lassen und wurde als Verräter beschimpft.

      Ansonsten teile ich deinen Optimismus nicht, dass sich alles doch noch zum Guten wendet. Man kann sein Möglichstes versuchen und dennoch scheitern. Mahner und Kämpfer gegen den Islam gab es in der iranischen Geschichte genug und dennoch ist es uns bis jetzt nicht gelungen diese Bestie zu erlegen.

      • maxim schreibt:

        Die Dummheit ist ein gefährlicher Gegner. Und gerade eine Ideologie, die den Dummen die Weltherrschaft anbietet (wie Islam oder Nationalsozialismus) erfordern die besten Kräfte (auch Geisteskräfte).
        Aber ich sage Dir eins: angenommen, vor 4 Mrd Jahren wäre jemand mit Dir auf einen felsigen Vulkanplaneten geflogen, auf dem es nichts als Staub und Schwefeldämpfe gab – und dieser jemand hätte Dir gesagt, das irgendwann hier Blumen und Früchte und Vögel anstelle der Vulkandämpfe sind, dass Menschen Musik (Funk!) machen, Gedichte an ihre Liebste schreiben oder ihren Kindern Geschenke machen – hättest du es geglaubt? Du hättest diesen jemand als Spinner beschimpft.
        Die Evolution hat aus dem Nichts Energie geschaffen, aus der Energie Materie, aus der Materie Sterne und Galaxien und Planeten, aus dem Planetenstaub Leben von den kleinsten Einzellern bis zu Rauhaardackeln. Sie hat Menschen hervorgebracht, die das Rad, die Schrift, den Funk und schließlich die Liebe erfunden (oder gefunden?) haben.
        Und die Evolution der Kultur wird den Islam genauso auf den Müllhaufen bringen wie Kannibalismus, Menschenopfer, Aberglaube, Marxismus und Faschismus.
        Der Weg ist nicht schnurgerade wie eine Autobahn, er macht gefährliche Biegungen, und er fordert langen und harten Kampf.
        Aber die Moslems haben ihn schon verloren, denn sie haben sich für die Dummheit und gegen die Vernunft entschieden und damit gegen die Evolution. Dass sie ihre Dummheit und Gewalttätigkeit so offen zeigen, offenbart bereits den inneren völligen Zerfall dieser Bewegung. Wie ein gehetztes Tier beißen sie um sich, weil sie wissen, dass sie in der Ecke stehen und keine Zukunft mehr haben.

      • jerry schreibt:

        Heinrich Heine ?

  4. aron2201sperber schreibt:

    „Was ich von ihr abverlangte, habe ich übrigens schon hinter mir und hier im Blog thematisiert. Ich habe früher über Israel geschimpft und das einzige was ich zur Sprache brachte, waren die Verbrechen des Westens. Kritik an Iran liess ich nicht gelten, wenn diese von Nichtiranern getätigt wurde. ich verteidigte die Moslems und Migranten gegenüber den einheimischen Deutschen, weil ich eine falsche Solidarität unter Kanacken empfand und das trotz des klaren Wissens, was für elende Rassisten, Diebe und Betrüger die überwiegende Mehrheit der muslimischen Migranten hierzulande sind. Sich einzugestehen über lange Zeit falsch gehandelt zu haben ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit und wenn ich dazu ermahne diesen Schmerz zuzulassen, dann tue ich das als Betroffener und nicht als Außenstehender mit erhobenem Zeigefinger.“

    die von dir gemachte Erfahrung habe ich in ähnlicher Form als ehemaliger Linker ebenfalls durchgemacht.

    trotzdem bedauerlich, dass zwischen euren Blogs keine Versöhnung möglich erscheint.

  5. Time schreibt:

    Lieber Tangsir,

    ich glaube, dass Du Recht hast, an diesem Punkt eine Grenze zu ziehen.

    Aber ab 15 Jahren Exil fangen die meisten an zu spinnen, das ist normal, sie bekommen Heimweh und dann pflücken die nazislamischen Kommissare sie im Namen der „Nation“ in ihr nazislamisches Körbchen.

    Jedoch sollte man P&P vielleicht eine Chance geben, ihren Irrtum zu erkennen. Sie haben in der Vergangenheit sehr gute Arbeit geleistet und sollten fair gewogen werden.

    Zum größeren Teil sind sie doch schon Vernunft, zum kleineren Reflex.

    Wir bleiben dran,

    Dein Time

  6. jerry schreibt:

    „Und die Erkenntnis des Zielgegners, nämlich die Mullahregierung samt ihrer Religion sollte einen und nicht trennen.“

    nicht von mir, aber heilige Worte

    • Isley Constantine schreibt:

      Einigkeit um jeden Preis? Banalitäten sollten natürlich ausser Acht gelassen werden, mit Rücksicht auf die Zusammenarbeit für ein höheres Ziel. Doch sollte man sich schon fragen und zwischenzeitlich auch immer überprüfen ob wir alle wirklich das eine wollen und das alles auch zusammengehört. Nicht, dass einer/etwas auf einmal als Bremsklotz dient oder unnötiges Chaos hervorbringt.

  7. Carlo schreibt:

    ich finde es schade, wenn tatsächlich ein riss durch den VPI ginge. zusammen kann man vieles erreichen und zusammenhalt ist grundvorausstezung für ein solch langen weg den ihr vor euch habt …
    ich hoffe, dass ihr euch doch noch zusammenraufen könnt und den torktazis durch euren zwist nicht auch noch in die karten spielt, denn ich habe eure blogs bislang ganz gerne gelesen, leider verkommt es aber langsam zu einer riesigen schlammschlacht, die aus verletzten eitelkeiten resultiert und auf fehlende kommunikation zurückzuführen ist…zumindest ist das meine beobachtung als „heimlicher fan“!
    kommunikation ist wichtig freunde und eine einigung darüber wie die hierarchien in diesem verbund liegen:
    flach (wie sie von der fraktion „parseundparse“ favorisiert wird) oder steil, wie sie dem anschein nach von tangsir bevorzugt wird.
    organisiert euch!!

    gruß
    Carlo

  8. jerry schreibt:

    Allerdings versucht der Staat seinen Bürgern genau das zunehmend zu erschweren. Internetseiten, die Wechselkurse anzeigen, wurden in der vergangenen Woche geblockt. Viele offizielle Wechselstuben wurden geschlossen. Die Regierung verringerte den Devisenbetrag, den Iraner, die ins Ausland reisen wollen, mitnehmen dürfen, um die Hälfte auf 1000 Dollar. Und schließlich gilt für Reisende, die diesen Betrag in Anspruch nehmen wollen, seit einiger Zeit ein zweiter Kurs, der rund 20 Prozent schlechter ist als der offizielle Kurs.

    Dollar bei den Banken meistens ausverkauft

    Das wäre zwar immer noch besser als die Raten, die auf dem Basar zu zahlen sind. Doch die offiziellen Kurse sind inzwischen meist nur Theorie. Bei einer Filiale der Bank Melli – einer der größten iranischen Banken – im Teheraner Vorort Sadeghieh, teilt ein Mitarbeiter den enttäuschten Kunden mit, sie sollten beim nächsten Mal doch früher kommen. Denn Dollar seien üblicherweise um 8.15 Uhr morgens ausverkauft, eine Viertelstunde nach Öffnung der Bank.

    Zentralbankgouverneur Mahmoud Bahmani bestreitet zwar, dass die drohenden Sanktionen gegen das Land die Probleme verursachen. Der Ansturm auf harte Währungen zeichnet jedoch ein anderes Bild – und das, obwohl die geplanten schärferen Sanktionen noch gar nicht in Kraft sind. Die USA und die Europäische Union wollen ein Embargo gegen Ölkäufe vom Iran verhängen und die Transaktionen mit der iranischen Zentralbank beschneiden. US-Präsident Barack Obama unterzeichnete am 31. Dezember ein Gesetz, demzufolge Unternehmen und Staaten, die mit dem Iran Geschäfte machen, der Zugang zum US-Finanzsystem verweigert wird.

    http://www.welt.de/finanzen/article13817941/Iranische-Haendler-fliehen-in-Euro-und-Dollar.html

  9. Bijan schreibt:

    Lieber Tangsir,

    ich glaube du hast mein Kommentar aus deinem Artikel „Türkische Lügenkultur steht ab jetzt in Frankreich unter Strafe“ missverstanden!
    Mein Kommentar „Wenn der Verbund schon an solchen Banalitäten scheitert, dann ist er dem Kampf gegen die Tork-Tazi wohl nicht gewachsen.“ bezog sich nicht auf die Ereignisse um Sheila, Fartab oder sonst Wen.
    Die Ereignisse und der Streit waren mit total unbekannt, ich habe davon erst viel später durch die Kommentare erfahren.

    Was ich mit Banalität gemeint habe ist, dass Sherry auf der Seite von Parse und Parse kommentieren durfte und man ihr auch geantwortet hat.
    Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei Sheila entschuldigen, falls sie meinen Post aus Aufforderung zum schweigen verstanden hat.
    Zu schweigen bedeutet das Verbrechen zu legitimieren^^

    • Sheila schreibt:

      Lieber Bijan,

      es gibt nichts zu entschuldigen, weil ich zu keiner Zeit Deinen Kommentar als Angriff gegen meine Person oder als Aufforderung zum Schweigen verstanden habe. Ich hatte bereits verstanden, dass Du keinerlei Hintergründe kanntest – deshalb Dir einiges wie „Banalitäten“ erschien. Aber es zeigt von Grösse, wenn Du Dir dennoch Gedanken darüber gemacht hast und Dich bei mir entschuldigt hast.

      Insgesamt sehe ich, dass sich viele Mitglieder hier ihre Gedanken gemacht haben, wobei es unterschiedliche Meinungen gab. Das ist sogar sehr positiv, weil auch andere Meinungen zum Nachdenken anregen sollen – wobei jeder sich selbst hinterfragen sollte, ob und inwieweit und warum man bestimmte Entscheidungen mit entsprechenden Konsequenzen trifft oder sie notfalls wieder revidiert. Das allerdings muss jeder mit sich selbst ausmachen. Was hier jedoch zu erwähnen ist, ist die Art und Weise, wie dieses Thema behandelt wurde. Trotz unterschiedlicher Meinungen ist klar zu erkennen, dass eigentlich jeder hier bemüht ist, ein Stück mit daran zu arbeiten, die Thematik in eine erfolgreiche Richtung zu lenken (mit „Erfolg“ ist keineswegs gemeint, „schamm drüber und alles ist gut“, sondern konstruktive Kritik zu bringen, in pos. als auch neg. Richtung). Ich versichere Euch, dass selbige Thema in der Tat in einem Forum wie Iran Now spätestens nach dem dritten Kommentar in einem peinlichen Desaster abgerutscht wäre und mit gegenseitigen Beschimpfungen geendet hätte, weil es dort IMMER irgendwelche Clowns gab und bis heute gibt, deren Bestreben es ist, alles und jedes Thema ins Lächerliche zu ziehen bzw. NUR darauf abzuzielen, WER etwas schreibt und nicht WAS jemand schreibt. Dieses ist aber ein sehr weitläufiges Thema, und die Benennung von INN würde normalerweise gar keine Rolle spielen, würde dieses Forum nicht anhand einer grossen Zahl seiner Mitglieder nicht ein verheerendes Spiegelbild des allgemeinen „iranischen“ Problems wiedergeben, das sich tief in unsere Mentalität eingenistet hat. Tangsir hat schon einige Themen und Verhaltensweisen stichwortartig benannt. Um die tatsächliche Denk- und Verhaltensweise nachzuvollziehen, müsste man aber viel tiefer auf das Thema eingehen, dazu müsste man tatsächlich auch gewisse Beispiele von Personen erbringen. Jedoch fehlt mir hierzu die Zeit, davon abgesehen ist es extrem energieraubend, darüber zu berichten. Nur so viel sei gesagt: der Unterschied zwischen vielen Iranern auf der einen Seite und einer absoluten Minderheit auf der anderen Seite ist, dass die eine Seite irgendwie den Iran befreit sehen will, die Mullahs loswerden will und Islam nicht als Staatspolitik anerkennen will. Die andere Seite geht viel tiefer der Psyche und einbem gewissen anerzogenen Verhaltenskodex nach (einmal unter Iranern selbst und weiterhin gegenüber Nicht-Iranern). Um zu begreifen, wie die Revolution von ´79 bis hin zum Stand des heutigen Tag überhaupt so erfolgreich sein konnte, MUSS man sich mit der tiefen Psyche von Iranern auseinandersetzen. Erst dann erkennt man, dass nicht allein die Mullahs an dem elenden Zustand Irans verantwortlich sind, sondern Iraner selbst den grössten Beitrag zur Selbstgeisselung geleistet haben. Genau da fängt es aber in der Tat an, wehzutun. Und genau hier werde ich für´s Erste aufhören, weil ich den „Kommentarbereich“ nicht völlig sprengen möchte.

      P.S.: Was das Thema „Schlange“ angeht, so möchte ich nur Folgendes sagen:
      Die, die direkt von diesem Thema betroffen sind, wissen, inwieweit und ob überhaupt der Vorwurf geltend gemacht werden kann, ich hätte mit den hier veröffentlichen Texten und Reaktionen hinter den Kulissen zu tun. Für alle anderen Betroffenen gilt beghole jemand: Vermutungen sind irrelevant. Und Punkt!

  10. jack schreibt:

    Nach ’45, dem Fall des Nazi Reiches ist kein neuer, aufgeklärter, demokratischer oder gar menschlicher Typus von Mensch schlagartig auf dieses Gebiet eingezogen, nicht in West- od. Ostdeutschland, nicht in Austria und nicht bei denen, die immer noch in den ehemaligen Ostgebieten des Reiches lebten. Die ganzen 50er und 60er Jahre waren eine waren nur vVrschleierungsjahre, Jahre des „nicht erinnern werdens“ und Jahre des selbslügnerischen Mea Culpa. Es gab und gibt viel Selbstbetrug. Und genauso wie „uns“ nichts und niemand die Verantwortung und die Erinnerung nehmen kann, so kann man daraus lernen!

    Ein Neuanfang geht nicht nur ein bisschen. Wer Glaubwürdigkeit erlangen will, der muß sich zuerst „nackt“ ausziehen und er muß sich ändern und er muß es nicht nur sagen, sondern selber verstehen wie abgrundtief dieses schwarze „Loch“ war, das er bisher gelebt habe und ob direkt oder indirekt, durch tun oder nichtstun Andere dazu zwang. Spötter sind ohne Hoffnung!

    Lernt aus „unserer Kacke“ und macht es auf alle Fälle besser!

    Und vergeßt es nicht „ihr“ seid jetzt in einem Freien Land, nutz es und arbeitet an der Freiheit des Euerem, befreit das Land und die Menschen. Allerdings wer „hier“ nichts für sich und andere bewirken will, wird überall scheitern!

  11. jack schreibt:

    Während dessen geht der Ausverkauf weiter:
    http://alischirasi.blogsport.de/2012/01/16/iran-wird-zum-vorposten-chinas/
    Danach werden sich einige Auserwählte den Puff in St. Tropez leisten können, andere werden betteln, andere wiederum gefoltert und andere die schreckliche Nationalhymne singen,bis zum Untergang … aber der Kapitän und seine Mannschaft werden nicht mehr an „Bord“ sein.
    Einfach traurig.

  12. Tangsir schreibt:

    Lieber Time,

    Die Grenzen, die ich hier gezogen habe sind nicht neu. Du irrst dich aber mit deiner Einschätzung. Es ist leider etwas, was viel tiefer in der Psyche derjenigen begraben liegt, denen hier meine Kritik galt. Am besten hat es Jack ausgedrückt, denn die jetzige Situation Irans ist mit der Nazideutschlands vergleichbar und auch damals gab es eher ganz wenige Dissidenten, die mit den Allierten zusammen den Kampf gegen Nazideutschland führten. Es mag andere Unzufriedene und Kritiker innerhalb des dritten Reiches gegeben haben, aber so wie heute bei einigen Iranern, meinen sie erst den vermeintlich äusseren Feind, gemeinsam mit dem Gewaltherrscher Paroli zu bieten, um dann von Innen heraus Veränderungen herbeizuführen. Wie die Geschichte geendet hat wissen wir ja beide.

    Jerry, Isley hat es bereits richtig herausgestellt. Man muss sich an Prinzipien halten und diese auch konsequent einhalten, wenn man davon überzeugt ist. Einheit ist leider ein Begriff, das zum Missbrauch einlädt und gerade im von Islam und Türkentum geprägten Menschen, vielmehr die Bedeutung von Gleichschritt und Verzicht auf Kritik bedeutet. Die Kritik die hier erschienen ist, wurde in der Form schon öfters geäussert. Es ist gerade ein Anzeichen einer reifen und aufgeklärten Gemeinschaft den kritischen Diskurs zu pflegen und gegenteilige Meinungen zu vertreten. Wer darin ein Zeichen von Zwist und eines destruktiven Kampfes sieht, hat leider den Kern der Kritik nicht ganz nachvollziehen können.

    Carlo

    Man sollte sich selbst nicht wichtiger nehmen als man ist. Unsere Blogs sind klein und haben eine kleine Leserschaft und können dementsprechend etwas verändern. Meine Absicht hier ist es weder eine Bewegung loszustarten, noch die eine Partei zu gründen in der es so etwas wie eine Hierarchie gibt. Das größte Kapital und der Alleinstellungsmerkmal dieses Blogs und seiner Autoren ist die, das auszusprechen was gemeinhin in der iranischen Gesellschaft verschwiegen und als Tabu behandelt wird. Zum anderen ist es die Selbstkritik, die auch in diesem Beitrag zum Ausdruck kommt und im Grunde an jeden Iraner gerichtet ist. Leider bilden sich viele ein, nur deshalb von all diesen Unzulänglichkeiten verschont geblieben zu sein, weil ihr Volk vor 2000 Jahren ein Hochzivilisation bildete. Hinzu kommt, dass Kritik in der heutigen iranischen Gesellschaft als Sünde gilt. Das erkennst du vor allem daran, dass jede noch so kleine Kritik beim Gegenüber als Gesichtsverlust empfunden wird.

    Die ältere Generation unter den Iranern hat niemals gelernt die eigenen Eltern zu kritisieren, und sei die Kritik auch noch so harmlos. Jede Kritik wird daher als tiefe persönliche Kränkung empfunden, unfähig darauf zu reagieren, geschweige denn sachlich darauf zu antworten.

    Zum anderen ist der künstliche Einheitsgedanke unter den Iranern, ein Relikt des Islams und des Türkentums, das diese Gesellschaft lähmt und jede kritische Auseinandersetzung im Keim erstickt. Das hat dann zur Folge, dass mein Missfallen über konkrete Taten und Reden als Diktat aufgefasst wird. Unfähig zu begreifen, dass sich Wege trennen können, wenn essentielle Prinzipien und Konventionen nicht mehr eingehalten werden.
    Man kann nicht freundschaftlichen Umgang mit Leuten pflegen, die über Jahre hinweg bis heute, bei sich Gestalten dulden, die den Tod von Juden und die Zerstörung Israels propagieren und die selbst genauso Hasspropaganda gegen Israel und Juden betreiben. Und bei Gott, es ist nun wirklich keine Kritik von Israel und dergleichen. Es sind Hetzreden, die wenn auf einer deutschen Website erschienen, zur sofortigen Schliessung führen würde.

    Konventionen, Prinzipien und die Klarheit der Gedanken und Worte in einer Einheitsgesellschaft, die jegliche Kritik als Gotteslästerung empfindet, gibt es leider nicht und daher kommt es dann zu solchen heftigen Reaktionen wie auf dem Blog von P&P, sobald man jemandem den Spiegel vorhält.

    Ich bedauere es um ehrlich zu sein sehr wenn ich sehe wie man sich dort selbst demontiert. Auf der anderen Seite ist diese Reaktion nicht weiter verwunderlich. Schon Hamed Abdel Samad beschrieb wie schwer es für ihn war von seinem Glauben und Lebenslügen abzukommen. Wie ein Drogensüchtiger schwitzte er schlaflos und war voller Zorn, bis er letztendlich Frieden fand. Zumindest stellte er sich den eigenen Dämonen und war sich dessen bewusst, dass seine Erziehung und frühkindliche Prägung unweigerlich tiefe Spuren in seiner Persönlichkeit hinterlassen hatten von denen er nie restlos los kommt.

    Und natürlich ist die Schlammschlacht nicht schön, die von Fartabe veranstaltet wird aber es ist nur natürlich, dass sich ihr Zorn gegen denjenigen richtet, der ihr den Spiegel vorhält und dass ihr ganzer aufgestauter Zorn, den sie nie gelernt hat zu artikulieren, sich nun auf diese Art entlädt. Und vielleicht ist es auch eine Art innere Selbstbefreiung und warnende Offenbarung an all diejenigen, die genauso wie sie nur die Extremen des Sklavischen und des wild um sich schlagens kennen. Selbst die Tatsache, dass ich mich selbst in die obige Kritik miteinbezog half leider nicht.

    Deshalb auch bedeutet die iranische Wiedergeburt vor allem Demut und ein Kampf gegen sich selbst. Es ist ein Marsch der Läuterung und des Zurückfindens zur inneren Mitte. Es ist schmerzhaft und es tut weh, es lohnt sich dennoch diesen Weg bis zum Ende zu gehen.

    Lieber Bijan, es ehrt dich sehr, dass du das gegenüber Sheila klargestellt hast und ich bin mir sicher, dass deine ehrlichen Zeilen ihr viel bedeuten werden. Du hast wohl tatsächlich die ganze hässliche Vorgeschichte nicht bekommen, aber deine letzten Zeilen zeigen, dass du den Kern unserer Botschaft verstanden hast. Man darf nicht mehr mehr schweigen und so wie Ferdowsi es uns auftrug, soll man nicht die Einheit mit der Kultur und Mentalität der Torktâzi suchen, denn sonst verlieren Worte, Werte und Prinzipien jegliche Bedeutung. Ausserdem sagte er sinngemäß die weisen Worte, dass wenn ihr (die Iraner) schon nicht den Feind besiegen konntet, so paktiert nicht mit ihnen.

    Nichts anderes tun wir. Wir ziehen die Grenze, wo sie für viele Iraner schon längst unkenntlich geworden ist. Wir schliessen diejenigen aus unserer Mitte aus, die diese Grenzen überschreiten, und zwar aus dem Bewusstsein heraus, dass dieser friedlicher Weg der pädagogische wertvoll ist und ein Bewusstseinswandel auslöst. Es soll echte Anstrengung erfordern sich von den Fesseln der Vergangenheit zu lösen und ich hoffe, dass es bald die jüngere Generation sein wird, die diese Grenzen noch enger ziehen wird und klar macht, dass es an der Zeit ist, dass selbst ein Tangsir zur Seite tritt und erkennt, dass seine einzige Hilfe die ist der neuen Generation von Iranern zu attestieren. Du bist übrigens schon diesen Weg gegangen und hast mich in einem der letzten Beiträge in einem wichtigen Kernpunkt kritisiert. Und genau dafür ist auch der Kommentar teil da. Nicht etwa damit mich andere majestätisch anreden und mit zuckersüßen Worten in den Himmel loben, denn wieviel Bestand dieser Art von orientalischen Schmeicheleien haben, weisst du ja inzwischen. Deshalb auch verabscheue ich dieses Verhalten zutiefst. Wir sind und sollen freie Menschen sein, die sich ihrer Schwächen bewusst, jeden Tag aufs neue anstrengen und sich gegenseitig kritisieren. Das wünsche ich mir nicht nur für diesen Blog, sondern vor allem für die zukünftige iranische Gesellschaft.

  13. Pesare-Pârsig schreibt:

    Also ich bin froh, dass der Korken aus der Flasche ist, denn ich habe trotz der „jugendlichen Hitzköpfigkeit“ die man mir mitunter berechtigt nachsagt, lange die Klappe gehalten. Ich wäre ein Lügner, wenn ich sagen würde, dass dies nicht (teilweise) aus dem Grund geschehen ist, dass ich weder das Boot schaukeln noch jemandes „Gefühle verletzen“ wollte. Konfliktscheue wenn man großzügig ist und Feigheit wenn man es genau nimmt. Aber letzten Endes habe ich einfach nicht genügend darauf geachtet, was bei P & P geschrieben wird, ich habe da einfach ein Aufmerksamkeitsdefizit, daher kommt einiges wenn auch nicht alles überraschend. Was den Kern der Sache angeht, stehe ich inhaltlich voll und ganz hinter Tangsir, das was bei P & P so geschrieben steht ist offen gesagt zu einem beträchtlichen Teil für den Arsch, da wird ein Ghaddafi heroisiert, weil er Sozialleistungen für das lybische Volk eingeführt hat, als würde das irgendetwas von dem was er verbrochen hat wieder wettmachen. Da wird auch mal großzügig darüber hinweg gesehen, dass derselbe Ghaddafi den Sturz des Schah, den man zu verehren und zu respektieren vorgibt, tatkräftig unterstützt hat, aber Konsistenz ist halt so ne Sache.

    Dass Tangsir keine anderen Meinungen zulässt ist übrigens besonderer Humbug, ich selbst habe hier und andernorts mehrfach antisäkulare Meinungen vertreten, wenn es um den Zoroastrismus im Iran sowohl historisch als auch kulturell ging, jeder der Tangsirs Ansichten kennt, weiß, dass ihm dabei die Haare zu Berge stehen. Übrigens kann man ja mal dorthin rüberklicken und sich die neuesten Ausführungen von Madame Fartabe ansehen und die endlose Indignation von amirkabir und solche Leute wollen wohlgemerkt als Erwachsene/Ältere ( Persisch Bozorgtarân) angesehen und behandelt werden. Besonders amüsant, die Tatsache, dass Fartabe sich genau so verhält wie Tangsir es beschrieben hat, zunächst große Schmeicheleien (um die keiner gebeten hat und keiner von ihr erwartet hat) und jetzt nach einem kritischen Beitrag der ausschließlich sachlich war, sowohl in Inhalt, Sprache und Argumentation ist Tangsir das größte Arschloch und wird dort entsprechend beschimpft, sehr erwachsen basyâr bozorg…basyâr bozorg. Was die beiden nicht kapiert haben und was solche geistig verknöcherten Fossilien auch nie begreifen werden, ist die Tatsache, dass wenn man feststellt, dass die Unkulturen von Islam und Türkentum auch in ihnen stecken, was nunmehr außer Zweifel steht, es kein persönlicher Angriff sondern ein Versuch ist dem Iran eine Zukunft zu geben. Aber solchen Trudelhirnen ist das eigene Spiegelbild wichtiger als Land und Volk, woher der Applaus kommt ist ihnen egal solange er fließt und „Ruhm und Ehre“ verspricht und wenn sie dabei ihre türkische Herrin Sherry um Vergebung bitten müssen, mir ist gerade sowas von schlecht.

    Hier ein Beispiel wie islamisch so manches Hirn in Wirklichkeit ist, so sehr es auch als weltlich und säkular angesehen werden will

    Zitat von Fartabe:

    Wir wurden doch schon seit gestern mit „Torkotâzi“ [Türke und Araber] abgestempelt! Was kann uns noch schlimmer kommen? Vielleicht die derben Schimpfwörter in Persisch und Deutsch? Dann ist meine Antwort auch auf solche Reaktion: Bevor man die Augen schließt und solche derbe Schimpfwörter von sich gibt, sollte man auch die eigene Mutter, Schwester und Ehefrau vor den Augen haben. Vielleicht werden die heilige Namen Mutter, Schwester und Ehefrau einem abschrecken, solch eine Tat zu begehen.

    ^^Dieses Geschwafel von der „Heiligkeit der Mütter, Schwester und Ehefrauen“ stinkt so sehr nach Moschee, dass ich am Liebsten Sucuk kotzen würde. Nee Fartabe du bist ganz sicher eine Torktâzi, diese Unkultur hat dich so tief durchdrungen, dass du sie ausspeien kannst ohne an dessen Gestank zu erkranken. Die Vorstellung, dass Ehre einzig im Manne residiert und nur durch Frauen und deren Behandlung/Bezeichnung verletzt wird ist so allerderbst tiefstes Mekka, dass ich nicht weiß wohin mit meinem Ekel.

    Weiteres Zitat von Fartabe:

    Und den Rest der politische Schimpfwörter kennen wir auch: Antisemit, Judenhasser, IRI Anhänger, Spionen, Agenten, bace moslem [Kind eines Muslims], bace kuni [Arschloch, der gerne sich vom Hinten f***** lässt], Sperma Schlucker….

    Witzig, dass Fartabe meint sie wäre hier als „Bache Kuni“ und „Sperma Schlucker“ bezeichnet worden, dass du dich nicht schämst du „Frau“, du bist keine Frau und schon gar keine Iranerin sondern eine typische türkische Hyäne und es ekelt mich einfach nur vor dir, du und Sherry ihr passt schon gut zusammen.
    Nee ist schon ganz in Ordnung, dass wir euch los sind, Prinzipien sind wichtiger als Mannschaftsstärke! Qualität und Konsistenz vor Quantität und politischen Umfallern, wir brauchen euch nicht, good riddance. Tja wer hätte das gedacht, der junge Hitzkopf hat doch tatsächlich mal Tacheles geredet und ich versichere euch, dass meine Ausführungen nicht im Geringsten von Tangsir oder der „Schlange“ beeinflusst sind die ihr hinter alle dem zu vermuten scheint, ich bin einfach nur ein junger Iraner der des geistigen Miefs überdrüssig ist der von „Bozorgtarân“ wie euch verbreitet wird.

    Yâ Ali Kire Fatemeh Zahremâr Alhamdillillah Kose Mohammad ul Azim

  14. W. Caldonazzi schreibt:

    Lieber Tangsir!
    Der Islam beherrscht Persien seit mehr als 1300 Jahren. Ist es da verwunderlich, dass sich nur wenige Iraner von dieser islamischen Gehirnwäsche, die über so viele Generationen ihr Bewusstsein vergiftet hat, radikal befreien können?

    Der Nationalsozialismus indoktrinierte die Deutschen und Österreicher bloß 12 Jahre und landete auf dem Misthaufen der Geschichte. Keine Ideologie ist in so kurzer Zeit so dermaßen gescheitert. Trotzdem findet man immer noch viele Menschen, die diese Niederlage umdeuten, relativieren oder leugnen. Gerade unter den Nachkommen ehemaliger Nazis ist die Bereitschaft dazu groß.

    Auch der Kommunismus hat nur wenige Generationen überdauert und sich letztlich selbst ad absurdum geführt. Trotzdem infiziert er noch immer in verschiedenster Ausprägung viele Gehirne. Auch die verhältnismäßig kurze Dauer der linken Gehirnwäsche ist nicht folgenlos geblieben.

    Ist es nicht so, dass kaum ein Mensch, der sich von seiner Indoktrinierung zu emanzipieren versucht, das auch in Bezug auf alle Aspekte seiner Sozialisation schafft?

    Wir schleppen alle einen großen Rucksack an Ballast mit, der religiöse, ideologische, unseren Traditionen geschuldete und mit all dem verwobene familiengeschichtliche Lasten birgt.

    Wer zählt zu den Auserwählten? Nur der, der sich radikal und kompromisslos davon befreien kann? Das sind nur ganz wenige. Mit diesen Wenigen ist keine politische Veränderung möglich. Wer etwas verändern will, muss Koalitionen eingehen.

    Wie sehr ich deinen Blog schätze weißt du. Fasse meinen Kommentar bitte nicht als Kritik auf. Ich bewundere deine Haltung. Aber ist sie auch politisch klug?

    W. Caldonazzi

    PS: Gerade das Judentum beweist, dass man auch ohne Dogmatik über 3000 Jahre überleben kann und seine Identität auch dann nicht verliert, wenn man trotz mörderischer Feindseligkeit vielerlei Auslegungen zulässt.

    • Tangsir schreibt:

      Du hast vollkommen Recht liebe Caldonazzi und hast es mal wieder auf den Punkt gebracht. Selbstverständlich wird es keinem restlos gelingen, sich ganz von den negativen Spuren seiner Erziehung und Kindheit zu lösen und selbst zu reinigen, aber zumindest sollte man jene immer wieder daran erinnern wieviel Arbeit noch vor ihnen liegt und der unangenehme Stachel sein an die sie sich nicht erinnern wollen. Und selbstverständlich ist es politisch unklug den Leuten so vor den Kopf zu srossen, auf der anderen Seite war und ist mein/unser Ziel niemals die gewesen Politik zu betreiben, denn unweigerlich fängt man an zu taktieren und sich darum zu bemühen eine breite Masse anzusprechen. Wäre dies aber unser Ziel, dann müsste ich 90% der Beiträge hier löschen und mich parteiisch hinter Personen und Programme stellen, die realpolitisch eine Chance auf Aufstieg und Umsetzung ihrer Pläne haben. Dies hiesse entweder ein Monarchist zu werden und einem Reza Schah zu folgen, der als überzeugter Moslem die Hajd absolviert hat und den Iranern schon jetzt in Aussicht gestellt hat die türkische Identität als Zweitidentiät anzunehmen und seine türkische Mama Mutter Kaiserin nennen, oder aber Teil der sogenannten Reformbewegung zu werden, die weiterhin am Feindschaft zu Israel und zum Westen festhält, die islamische Verfassung beibehalten möchte und lediglich ein Austausch der Köpfe zum Ziel hat. Andere Alternativen wären die marxistisch-islamistischen Mujahedin oder andere ewiggestrige Vereinigungen und Parteien, die nicht bereit sind ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und ihre Mitschuld an der islamischen Machtübernahme 79 einzugestehen. Bleiben eigentlich nur noch die Paniranisten als realistische Option, aber auch da geht es mehr um die Umsetzung von unter den jetzigen Umständen realistischen Ziele.

      Die Position eines unbequemen Mahners orientiert sich aber nicht an der Tagespolitik, am Zeitgeist oder des real umsetzbaren, sonst hätte ich nie offen Partei für Israel ergriffen oder die über 1000-jährige Geschichte der Judenverfolgung und Judenhasses in Iran bis in die Gegenwart thematisieren dürfen. Kein Iraner, der bei Trost ist würde das jemals tun, wenn er gehört werden möchte. Er würde höchsten behaupten, dass es in Iran gar kein Antisemitismus gibt und man sich lediglich gegen die Menschenrechtsverletzungen Israels ausspricht.

      Kein Iraner, der bei Trost ist würde dermassen offensiv darlegen, dass die gesamte iranische Gesellschaft von der türkischen Unkultur bis zur Unkenntlichkeit gezeichnet ist und dass nicht nur Azerbaidjan, sondern auch Teheran und andere Städte immer mehr von Türken und torkisierten Iranern überflutet wird, denn sonst müsste man sich eingestehen, dass dieses Land vielmehr islamisch und türkisch ist, als dass sie überhaupt noch Elemente der persischen Kultur in sich trägt.

      Diese Tatsachen aber sind es, die uns bewusst sein sollten, wenn wir ernsthaft eine Veränderung herbeiführen wollen. Es ist ein Bewusstseinswandel, das wir dringend nötig haben und natürlich solche „Nestbeschmutzer“ wie mich, die nicht einem falschen Stolz folgen, sondern die erbärmliche Situation in der Iran sich im Moment befindet, schonungslos offenlegen.

      Wenn überhaupt ich hier ein Fehler gemacht habe, dann war es die weiterhin meiner linken Gesinnung zu folgen und zu glauben man könne Türken in der eigenen Mitte aufnehmen und darauf hoffen, dass sie sich ebenfalls an iranische Werte wie Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit halten.

      Ich wusste von Anfang an, dass Amirkabir/Ardashire Parse türkische Wurzeln hat und Teil jener kleinen Kaste in Iran angehörte, die mein Land unterjochten. Mir war diese Tatsache egal, denn genauso wie ihm, wird es vielen anderen Menschen gehen, die in Iran leben und trotz ihrer Herkunft sich als Iraner begreifen und hinter unserer Kultur stehen. Aber immer mehr häuften sich die Situationen wo es eben evident wurde, dass Blut, zumal türkisches, eben dicker ist als Wasser. Zum Beispiel in einem seiner letzten Beiträge über Nader Shah, in der er ihn dermassen glorifizierte, dass es keine seriöse Arbeit mehr war und das alles nur weil er diesen Herrscher zu seinen Vorfahren zählte. Es bedurfte viel Überredungskunst ihn dazu zu bringen auch die kritischen Punkte der Biographie Nader Shahs zumindest ansatzweise zur Sprache zu bringen. Z.b. dass er das Land aushungern liess und die Bauern ihrer Existenzgrundlage beraubte, nur um seine kostspieligen Feldzüge zu finanzieren.
      Und das wozu? nur um den Preis von territorialen Gewinnen und militärischen Siegen?
      Nachhaltigkeit und eine Politik mit dem Ziel der Revitalisierung der iranischen Kultur sieht allerdings anders aus als auf iranischem Boden mongolische Rituale zu veranstalten und hunderttausende Menschen brutal zu massakrieren.

      Genauso verhält es sich auch mit Fartabe Parse, die hier auf dem Blog flüssig türkisch schreibt: „Fetüllah Türkü“, „Sen kötü domuz!“, daher auch ihre Verbundenheit mit Gestalten wie diese türkische Sherry, die Israelhass und Antisemitismus betreibt und fördert. Mir war es aber ein wichtiges Anliegen gerade diese Menschen in unserem Verbund zu integrieren, um zu beweisen, dass ein Abkehr und Läuterung von dieser fürchterlichen türkischen Kultur und Erziehung möglich ist und dass Herkunft keine Rolle spielt, was aber wohl nicht mehr als Wunschdenken war.

      Was ist das Ende des Liedes? Nun schreiben beide über mich, dass
      ich sie als „Spermaschlucker“ , Antisemiten und dergleichen bezeichnet hätte und begreifen gar nicht, dass sie sich mit solchen pornographisch-hahnebüchenen Lügen selbst ins Abseits stellen. Selbst der persische Name des Nationaldichters Pirouze Pârsi (Ferdowsi) in dessen Name dieser Blog geführt wird, ist nun nach Meinung dieser Frau ein Verbrechen: „Sogar sein Name, er sollte Piruz Pârsi geheißen haben, ist schlicht und einfach eine verbrecherische Lüge, die keine Beweise und Dokumente unterstützen.“

      Schon Immanuel Kant wusste: Was aus türkischem Blut ist, ist […] sehr aufrührerisch und treulos.

      Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt noch hier was zum Thema sage, nach dem würdelosen und degoutant grotesken Schauspiel, das nun beide veranstalten, denn schliesslich fühlt man sich selbst gewissen Standards und Konventionen verpflichtet, ist mit diesen Leuten einen gewissen Weg gegangen und ist darum bemüht das Ganze nicht in einer türkischen Schlägerei enden zu lassen.

      Auch der türksiche Gewaltherrscher Mahmoud von Ghazni empfand sich als Perser und Sassanide und massakrierte Millionen von Menschen. Er überschritt jede moralische Grenze und verletzte jede Konvention. Er war erfolgreich und siegreich weil die damaligen Inder, trotz des Horrors, nicht bereit waren ihrerseits mit denselben bestialischen Mitteln zu antworten.

      Der Türke jedoch schert sich ein Dreck darum und dessen Psyche ist so indoktriniert, dass ihm jedes Mittel recht ist, um an sein Ziel zu gelangen. Wenn nun aber P&P meinen sich auf ihrer türkischen Indoktrination zu besinnen und dieses Schauspiel zu veranstalten, dann finde ich es nur fair sie auf ihrer türkischen Herkunft aufmerksam zu machen.

      Die letzten Monate hat vor allem Frau Fartabe auf den armen Pesare Pârsig eingeschlagen und ihn in Mails, die an mich gerichtet waren schlecht gemacht, ihn als einen hasserfüllten Typen bezeichnet, der der deutschen Sprache nicht mächtig sei, und auch danach in ihrem Blog nicht aufgehört ihn als hasszerfressenen Menschen zu bezeichnen. Und wieso das Ganze? Weil ich den ersten Beitrag von ihr korrigiert hatte und sie zur zweiten Korrektur Pesare Pârsig vorgelegt hatte, der meiner Meinung nach von uns allen die größte Kompetenz hat was die deutsche Sprache angeht. Jeder normaler Mensch wäre dankbar für so eine Unterstützung. Sie aber fühlte sich in ihre Ehre gekränkt, ob meiner Einschätzung und dass gerade dieser junger Mensch, die Korrektur ihres Textes übernommen hat und die Tatsache, dass ihr Text überhaupt einer Korrektur bedurfte. Und weil Peasre Pârsig studiert und gleichzeitig 2-3 Jobs nachgeht, musste die arme Frau Fartabe tagelang auf die Korrektur ihres Textes warten. Das empfand sie als so eine große Kränkung und „tiefe seelische Verletzung“, dass sie seitdem eine abnorme Abneigung gegen unseren jungen Autoren empfindet. Ein ähnliches Spiel versuchte sie dann vor kurzem mit Jahângir, der ebenfalls ein intelligenter junger Student ist. Und spätestens an diesem Punkt fragte ich mich ob das Ziel wirklich die ist, die jungen aufstrebenden Patrioten unter uns auf Kosten der Eitelkeiten der alten Garde ins Abseits zu stellen.

      Dabei begreift diese Frau, die Pesare Pârsig Mutter sein könnte, einfach nicht, dass manche Menschen den ganzen Tag und selbst an Wochenenden arbeiten und gleichzeitig studieren müssen. Und ich musste während der letzten Monate hinter den Kulissen dafür sorgen, dass ich beide Seiten gerecht werde.

      Irgendwann aber stellt sich die Frage ob unser Ziel die ist die Eitelkeiten der alten Generation auf Kosten der jungen zu befriedigen, oder aber ob nicht genau das ein Grund für die heutige iranische Misere ist.

      Nicht auf die Pârses und Tangsirs kommt es an, wenn wir uns ernsthaft für die iranische Zukunft einsetzen wollen, sondern auf die Jahângirs, Pesrae Pârsigs und Asspâvars. Und hier kommen wir zu deiner Eingangsfrage zurück liebe Caldonazzi, nämlich die, was wir hier eigentlich erreichen wollen und welcher Weg zielführend ist.

      Ich zumindest sehe keinen Sinn darin Personenkult zu betreiben und toten Menschen nachtrauern, denn genauso wie Bâbak Xoramdin glauben wir an die fröhliche Religion. Wir sind nicht tot und besiegt und unsere Kultur ist nicht vergangen, wenn wir bloss anfangen würden die junge Garde ernst zu nehmen, denn ohne sie gibt es weder ein Neuanfang, noch eine Wiedergeburt.

      Und selbst auf die Gefahr hin, dass sie Fehler machen und hitzköpfig sind, so sind sie weniger befangen als wir und sind diejenigen, die die zukünftige iranische Gesellschaft gestalten werden. Soll ich nun lieber eine falsche Versöhnung mit Leuten anstreben, deren Wirken sich darin erschöpft hinter den Kulissen und nun offen dafür sorgen, dass junge aufstrebende Autoren und Patrioten sich frustriert zurückziehen oder nicht doch lieber mein Rückhalt jenen zu versichern, die nicht bloß die Worte anderer wiederholen, deren Zeit Jahrzehnte zurückliegt, sondern über den unverbrauchten Mut verfügen in selbstverfassten Texten unbequeme und in die Zukunft gerichtete Positionen zu vertreten.

      Selbst Beiträge von Pesare Pârsig, die sich lediglich mit Sprachpolitik beschäftigten und die Wiedereinführung des awestischen Alphabets propagierten wurden hinter den Kulissen boshaft als „utopisch“ verlacht, weil ein Pesare Pârsig sich angemasst hatte eine „Spaghettischrift“ wiederbeleben zu wollen. https://tangsir2569.wordpress.com/2011/09/10/uzwani-parsig-parag-ii-%E2%80%93-persische-sprache-teil-ii/

      Ob nun diese Idee utopisch ist, falsch oder ganz abwegig, so ist Pesare Pârsig wenigstens darum bemüht ein Konzept für die Zukunft zu liefern. Ich wünschte es gäbe mehr von seiner Sorte und vielmehr konkurrierende Konzepte für die Zukunft Irans, egal auf welchem Gebiet, denn auf sklavische Gemüter, die alles schlecht reden wollen und deren einziges Konzept Personenkult verstorbener Figuren und das Anprangern der westlichen Welt für das eigene Versagen ist, haben wir mehr als genug.

      Deshalb auch, werde ich mich immer und immer wieder für die hart arbeitenden Patrioten entscheiden, deren schöpferische Kraft es ist, die in die Zukunft gerichtet ist. Mein Experiment P&P in diesem schöpferischen Verbunde einzubinden ist leider gescheitert und ich trage ebenso Schuld daran, dass aufgrund meiner fehlenden Konsequenz der letzten Monate, die jetzt in dieser hässlichen Schlamschlacht kulminiert, man nur noch das hysterische Gekreische und Poltern dieser beiden Gestalten wahrnimmt und die jungen aufstrebenden Kräfte sich indigniert zurückgezogen haben.

      Und was mich angeht, so denke ich ernsthaft daran diesen Blog komplett zu löschen und das Feld jenen zu überlassen, die am lautesten schreien. Das einzige was mich davon abhält diesen bequemen Weg zu gehen ist, dass ich sie schon einmal gegangen bin und ich die Wiederholung dessen als ein fatales Signal ansehe. Wir Iraner haben schon zu oft vor grenzenloser Aggressivität die Segeln gestrichen und das Feld jenen überlassen, die bereit waren die schmutzigeren Waffen einzusetzen.

      Es wird Zeit mit diesem Verhalten zu brechen.

      • turandocht schreibt:

        Lieber Tangsir,
        Du kennst doch das Sprichwort: „Blut ist dicker als Wasser.“

        Diese Weisheit kann sowohl Trost als auch Erschaudern verursachen.
        Idealerweise bietet eine Familie Geborgenheit als Grundlage für Individualität und Freiheit. Sie kann aber auch ein emotionales Gefängnis sein.
        Intelligente Menschen erkennen diesen Konflikt und mal brechen sie aus dem Gefängnis aus, um dann doch wieder eingefangen zu werden und danach wieder auszubrechen. Und so geht es immer weiter, manchmal ein ganzes Leben lang.

        Ich hoffe, daß ich mich verständlich ausgedrückt habe.

        Und ich bewundere sehr Deine Geradlinigkeit. Sicherlich bedeutet sie für viele Menschen eine Orientierung. (In Schlangenlinien zu gehen ist immer noch besser, als im Kreis zu laufen).

        Liebe Grüße
        Turandocht

      • Grittli schreibt:

        Nur auf die nachwachsende Generation kommt es an. Sie zu stützen, aufzumuntern und zu fördern ist die Aufgabe der Älteren. Eitelkeiten der Älteren zu befriedigen, die den Jungen als Trittleiter dienen sollten, ist völlig unangebracht.
        Ich durchschauee solche Spielchen, auf die du hingewiesen hast, kaum. Man muß mich mit der Nase darauf stoßen.Aber gewundert hat mich so manch ein Kommentar.

        Deine Entscheidung ist richtig!!!!!!!!

      • jack schreibt:

        Eine klare Sprache, die ich las und trotzdem nicht ganz richtig verstand, jetzt in diesem Zusammenhang verstehe ich sie, die Sprache von Bisotoon.

        Ob Du willst oder nicht – es ist wichtig und richtig. was Du machst!

        Funk on Tangsir!

  15. Khashtrapavan schreibt:

    Es wäre schade, wenn du die Segel streichen würdest und das sage ich nicht, um mich einzuschleimen, sondern weil ich deine klare Linie und Direktheit als Iraner schätze. Sowas ist mir bei anderen Iranern noch nicht untergekommen.
    Mir war diese Auseinandersetzung hinter den Kulissen gar nicht so bewußt, da ich erst selbst seit einigen Monaten in dieser Gemeinschaft mich informiere. Vorallem der türkische Hintergrund von P&P hat mich jetzt schockiert. Schade, daß Sie nicht über Ihren Schatten springen können.
    Nichts ist bei mir mehr verhasst bei Iranern als diese Doppelmoral bzw Opportunismus wie ich es hier im Blog als auch real bei meinen Familienmitgliedern ebenfalls erleben durfte. Das ist einfach nur traurig und macht mich wütend, vorallem wenn man bedenkt, daß man es hier mit gebildeten und akademischen (Pseudo)Iranern zu tun hat.

  16. jerry schreibt:

    es stimmt doch, überall wo sich der Tüegge ausbreitet gibt es Unfrieden !

  17. turandocht schreibt:

    Hallo Tangsir,
    ich schreibe jetzt auch mal was ich nicht mag, und was mir gerade auf P&P widerfahren ist:

    Ich mag es nicht, wenn meine Gedanken mit trivialen Literaturhinweisen abgewürgt werden.
    Und ich verstehe es nicht, warum ein hochintelligenter Kopf, sich so klein macht.

    Ich mag es nicht, hochwertige Artikel von Amir Kabir zu lesen, ohne sie wie noch vor 8 Wochen kommentieren und kritisieren zu können.

    Daher bitte ich Dich, Tangsir, diesen Blog als Diskussionsplattform, zu erhalten.

    Liebe Grüße
    Turandocht

  18. Grittli schreibt:

    Liebe Tourandocht,
    ich suchte nach Deinen Gedanken, und habe einen Kommentar vom 9. Januar gefunden. Den kannst Du aber nicht gemeint haben, da Du geschrieben hast „was mir gerade auf P&P wiederfahren ist“. Ist der Text möglicherweise schon gelöscht worden?! Das ließe tief blicken.

  19. Tangsir schreibt:

    Khashtrapavan Viel mehr schockiert mich ihr Verhalten, als ihre Herkunft.
    Turandocht, Ich habe dein Kommentar gelesen und auch das unverschämte Verhalten daraufhin. Ich möchte mich dafür im Namen der Iraner bei dir entschuldigen.

    Was P&P dort bei dich veranstalten ist nicht gerade sehr erhenhaft. Nur um mir einen reinzuwürgen behauptet ein amirkabir Kasravi sei Türke und ein Babak Xoramdin sei ohnehin aus Azerbaidjan und will damit andeuten er sei ja auch Türke. Obwohl dieser in seinen Artikeln selber kritisch gegen die Vereinnahmung von Xoramdin durch die Türken schreibt. Desweiteren soll ich ein Artikel über Shah Afshar geschrieben haben und diese nach Veröffentlichung seines Artikels gelöscht haben, Ich verstehe nicht welche Verzweiflung ihn dazu treibt solche Lügen in die Welt zu setzen, aber letztendlich untergräbt er damit seine eigene Glaubwürdigkeit. Und dass diese Fartabe alles besser zu wissen meint und jede kritische Stimme aggressiv angeht ist nun einmal ihre Philosophie.

    Ich bitte zu bedenken, dass auf diesem Niveau weder Kritik, noch ein fruchtbarer Austausch möglich ist, daher hat es auch keinen Sinn über die beiden noch ein Wort zu verlieren. Genauso wenig möchte ich aber, dass von diesem Blog aus Schmähkritik gegen diese Leute ausgeht. Dazu sind die beiden sich nicht zu schade, aber wir sollten diese Grenze einhalten und uns nicht auf diese Ebene herunter ziehen lassen.

    Turandocht, Es hat schon seinen Grund warum unser Amirkabir seine Artikel erst schreiben konnte, nachdem er bei uns auf dem Blog anfing. Gerade Pesare Pârsig und ich haben viel Mühe in Nachrecherche und Korrektur dieser Artikel gesteckt. Soll er diese nun als seine eigene ausgeben und damit glücklich werden.

    Uns geht es hier um weitaus wichtigeres und zumindest haben bestimmte Linien vorgegeben, die man nicht verlassen sollte. Ich finde es verheerend, dass das man dort nun versucht Esoterik und Geschichte zu vermischen und den Eindruck erweckt, die Iraner wären die Erfinder der Zivilisation „Waren etwa die archaischen Könige wie Hušang und Jamšid, die der Menschheit Feuer, Agrarwissenschaft, Schrift und Sprache und vieles andere mehr gegeben hatten, etwa unsere Ahnen, von denen in diesen heiligen Büchern als Götter und Gotteshelfer gesprochen wird?“

    Dass das Feuer, Agrarwirtschaft, Schrift und Sprache Errungenschaften sind, deren Ursprung ausschliesslich bei den Iranern zu suchen ist, ist nicht nur anmassend, sondern auch historisch falsch und ohne Belege. Dies ist nur Ausdruck von Chauvinismus, das anstatt die Türken auf den Thron zu stellen, es mit den Iranern tut. Wir können und wollen nicht diese Art von Chauvinismus und Lügenkultur gutheissen und deshalb auch ist es richtig diese beiden Gestalten sich selbst zu überlassen und natürlich denjenigen, die meinen in beiden kompetente Diskussionspartner gefunden zu haben. Die sind inzwischen bei vielen Leuten durch und auch Iranian German hatte die Nase voll von beiden und hat sie von seinem Blogroll gelöscht.

  20. jerry1800 schreibt:

    Iran’s national currency fell by 11% Saturday amid the government’s refusal to sign off on a move to raise bank interest rates, state news agencies reported.

    The semiofficial Fars news agency said the the country’s currency, the rial, was trading at nearly 20,000 to the US dollar on Saturday on the black market, compared to 18,000 rials a day earlier. (AP)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s