Sprachpolitik in Anbetracht des türkischen Kulturimperialismus

Sprachen_der_Welt von Industrius Das primäre Kommunikationsmittel des Menschen ist die Sprache, und die von ihr abgeleitete Schrift. Über die Sprache werden Gedanken transportiert und kulturelle Werte vermittelt.

Von Jahângir

Warum Sprachpolitik? – die Bedeutung der Sprache in der Kultur

Jede menschliche Sprache besitzt einen individuellen Charakter mit Stärken (z.B. einfache Erlernbarkeit oder aber feine Nuancen bei bestimmten Themenbereichen) und Schwächen. Außerdem ist sie in stetigem Wandel begriffen, wobei dieser je nach Situation sehr in Umfang und Geschwindigkeit variiert. Dieser Wandel bedeutet nicht etwa, dass die Sprache im Laufe der Zeit schwieriger würde; vielmehr erscheinen uns die alten Sprachen mit ihrer komplizierten Grammatik unnötig schwer, während viele Sprachen heutzutage eine vergleichsweise stark reduzierte Grammatik besitzen und auf andere Art und Weise schwierig geworden sind. Manchmal wird der Wandel auch von außen angestoßen, und manchmal ist der Druck von außen so stark oder der Selbsterhaltungstrieb der Trägerkultur so schwach ausgeprägt, dass die Sprache einfach durch eine andere ersetzt wird. Vor allem darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Die Sprache ist das wohl deutlichste Indiz für Integration in eine fremde Kultur und die Übernahme der Sprache bedeutet letztlich auch die Übernahme zumindest eines Teils der Werte. Bei Sprachen, die sich durch Einflüsse vom außen besonders stark verändert haben, wie dem Englischen und dem Persischen, kann man dies gut beobachten.

Geschichtlicher Exkurs: Indogermanische Sprachen

Sprachfamilien_der_Welt_(non_Altai) von Peter_Farago sowie IndustriusAls „indogermanische Sprachen“ (im englischen Sprachgebrauch als „Indoeuropäisch“ bezeichnet) bezeichnet man eine große und vielfältige Gruppe von Sprachen, die im Laufe des Altertums und Mittelalters von Island (Germanen) bis Bengalen (Inder) Verbreitung gefunden haben. Es gehören dazu die keltischen, romanischen, germanischen, balto-slawischen, iranischen, indoarischen und anatolischen Sprachgruppen sowie die „isolierten“ Fälle – das Griechische, Albanische, Armenische und Tocharische (diese bilden jeweils eine eigene Gruppe für sich). Man geht davon aus, dass sie um 3500 v.Chr. im Bereich der pontischen Steppe nördlich des Kaukasus oder im Bereich des Schwarzen Meeres entstanden sind und von dort aus durch kriegerische wie friedliche Expansion ihre heutige Verbreitung erreichten. Von den Sprachen, die vor ihnen in Europa vorherrschten, ist in der Neuzeit nur das Baskische erhalten geblieben; im Altertum kannte man auch noch unter anderem das Ligurische, das Rhätische, das Etruskische sowie die Sprache der minoischen Kreter.

Scythia-Parthia_100_BCVon den indogermanischen Sprachen haben sich in der Neuzeit vor allem die germanische, die romanische und die slawische Gruppe durchsetzen können, während die anderen „klein geblieben“ sind (z.B. Lettisch, Litauisch, Albanisch) oder aber große Teile ihres Verbreitungsgebietes eingebüßt haben – wie das Griechische, das Armenische (Völkermord wirkt Wunder), vor allem aber die keltischen Sprachen (heute noch erhalten: irisches und schottisches Gälisch, Walisisch und Bretonisch) sowie die iranischen Sprachen, von denen heute nur noch die südlichen Varianten wirklich verbreitet sind (Persisch, Dari und so weiter). Die nordostiranischen Sprachen, die einst West- und Zentralasien dominierten, sucht der heutige Tourist vergebens. Lediglich im Nordkaukasus hält sich ein Rest. Tocharisch dagegen, die östlichste der indogermanischen Sprachen, deren Sprecher (Tocharer oder, chinesisch, Yuezhi genannt) vor ihrer Vertreibung durch die Hunnen in Westchina lebten, ist völlig ausgestorben. Ebenso die anatolischen Sprachen, die schon in der Antike rückläufig waren.

Die Ausbreitung der Turksprachen und die Zurückdrängung iranischer Kultur

„Die Hunnen im Kampf mit den Alanen“: Phantasiedarstellung (1873) von Johann Nepomuk Geiger (1805–1880). Die Reitkunst und Bewaffnung der Hunnen sind vermutlich realistisch dargestellt. Die dargestellte asiatische Physiognomie erweckt den Eindruck von Homogenität, der wohl nicht der Wahrheit entspricht.Die Ausbreitung der Turksprachen (und der mit ihnen einhergehenden Kultur) in der europäischen Einflußsphäre, begann mit der Verdrängung iranischer Stämme aus der eurasischen Steppe durch die vermutlich turksprachigen Hunnen. Iranische Stämme bestanden vor allem aus den damals vorherrschenden Alanen, einer Untergruppe der skythisch/sarmatisch/sakischen nordostiranischen Kultur.

Diese Ereignisse lösten in Europa den Hauptabschnitt der Völkerwanderung aus. Ein Teil der Alanen wurde von den Hunnen unterworfen und assimiliert, ein Teil flüchtete nach Norden in Richtung Taiga und vermischte sich dort wohl mit den ansässigen finno-ugrischen Stämmen, ein Teil floh nach Süden und errichtete im Nordkaukasus ein Königreich, das der Vorläufer des heutigen Ossetien war (die Osseten sind daher, außer einem kleinen Rest von Yaghnobi in Tadschikistan, das einzige Volk auf der Welt, das heute noch eine nordostiranische Sprache spricht), und ein großer Teil floh gen Westen, die germanischen Völkerschaften mit sich mitreißend. Dieser Teil der Alanen trat überall kriegerisch in Erscheinung und vermischte sich schließlich mit den Germanen und den alteingesessenen Völkern – ihre Nachfahren findet man in Frankreich, Spanien, Ungarn und vielen anderen europäischen Ländern.

Nach den Hunnen kamen diverse vermutlich turksprachige Stämme, unter anderem die Ungarn, die schließlich eine finno-ugrische Sprache übernahmen und dank altdeutscher „Entwicklungshilfe“ (die ungarischen Niederlagen von Riade und dem Lechfeld), ihr nomadisches Räubertum aufgaben und eine vergleichsweise friedliche christliche Kultur entwickelten. In Zentralasien wurden die Überreste iranischer Stämme in diverse Turkvölker integriert und assimiliert und so entstanden die heutigen Usbeken, Kasachen, Turkmenen („die wie Türken sind“) und so weiter.

Angewandte Sprachpolitik: Sprache als Mittel der politischen und sozialen Manipulation

Dieses uralte Thema hat einen eigenen Artikel verdient. An dieser Stelle sei nur beispielhaft darauf hingewiesen, wie der marxistisch-leninistisch inspirierte Sprachgebrauch, spätestens seit dem Auftreten der 1968er-Bewegung in Deutschland und Nordwesteuropa vorherrscht und sich Konservative und andere „Abweichler“ stets in der Defensive befinden – ja sogar in Amerika, das traditionell eine Bastion freiheitlicher Werte ist und wo es niemals zu einem kommunistischen Regime gekommen ist.

Allgemeiner Überblick

In früheren, aus europäischer Sicht vor-modernen Zeiten, lief Sprachpolitik in der Regel dergestalt ab, dass die jeweils kulturell dominante Ethnie ihre Sprache als Hauptverkehrssprache durchsetzte. Faktoren waren hierbei zum Beispiel kriegerische Macht, Bevölkerungszahl, kulturelle Einflüsse, ob es eine Schriftsprache war usw. So war im Altertum lange Zeit das Aramäische, eine semitische Sprache aus dem Nahen Osten, die Lingua Franca – obschon die politisch-militärische Macht bei den Persern der Achaemeniden-Dynastie lag. Grundlegend war, dass das Aramäische über eine maßgeschneiderte Schrift verfügte, die wesentlich einfacher zu erlernen war als die umständliche Keilschrift. Noch in sassanidischen Zeiten verwendeten persische Könige in ihren Inschriften die aramäische Schrift, wobei teilweise sogar noch aramäische Wörter als „Heterogramme“ zwischen den persische Wörtern stehen.

Aramäischer Text über der Pforte des Klosters Mor Gabriel im Tur Abdin von Christian Koehn

Diese allgemeine Verwendung des Aramäischen, Griechischen, Latein, Französischen und heute des Englischen ist eine quasi-natürliche Entwicklung, die in der Regel mit der kulturellen, kriegerischen oder wirtschaftlichen Dominanz des jeweiligen Ursprungslandes einher ging – nicht mit ethnischen Säuberungen oder massiver institutionalisierter Geschichtsfälschung. Andere Sprachen, wie Arabisch (und in großen Teilen Europas auch Latein), wurden mit der Religion verbreitet, wobei es hier natürlich durch religiösen Eifer eher zu Auslöschung von Kulturelementen kommen kann, wenn diese als „heidnisch“ identifiziert werden. Europa hat unter dieser Art von Kulturpolitik (nach Meinung des Verfassers) weniger zu leiden gehabt als die iranischen Gebiete – immerhin hat sich in großen Teilen Europas die einheimische Sprache behaupten können, obwohl die Kirchensprache eine andere war.

Erst in der Neuzeit gab es in Europa gezielte Versuche, eine Kultur und Sprache zu verdrängen, und zwar meines Wissens zum ersten Mal nach der französischen Revolution, als den Elsässern von revolutionärer Seite nahegelegt wurde, sich doch bitte als Franzosen zu kleiden und dies auch akustisch kenntlich zu machen.

Unter Einfluss moderner Ideologien, besonders des Nationalismus, hat sich indes eine besonders aggressive Form der Sprachpolitik breit gemacht, die offen die Verdrängung oder kulturelle „Um-Programmierung“ natürlicher Minderheiten als Mittel der Wahl sieht. Wer könnte die totalitären Diktaturen des 20. Jahrhunderts vergessen, die dies zum Programm gemacht haben. Ein weiteres Paradebeispiel ist das auf diesem Blog bereits erklärte Türkentum, eine völkische Ideologie, deren Parteigänger mit allen Mitteln des Faschismus arbeiten – Geschichtsfälschung, kultureller Umerziehung, systematischem Terror, Vertreibung und Völkermord.

Nun hat auf der anderen Seite das Nationalbewusstsein nicht nur Schlechtes gebracht – einige Sprachen, wie das Tschechische, wurden dadurch vor dem Vergessen bewahrt, und es ist eine Form der Solidarität hervorgetreten, die nicht zwangsweise die Religion als Basis hat.

Dennoch ist in Gebieten, in denen besonders viele verschiedene Ethnien aufeinandertreffen (zum Beispiel der Balkan), der Nationalismus eine gefährliche Sache und der Umgang mit Sprache ein heikler. Es muss eine gemeinsame Lösung gefunden werden, zumindest wenn es sich bei allen Beteiligten um Völker handelt, die schon seit langer Zeit ansässig sind.

ModerniranianlanguagesmapWie gut offensive Sprachpolitik funktioniert, sieht man am Beispiel großer Teile Westasiens, insbesondere dem Territorium der heutigen Staaten Aserbaidschan und Türkei. Die Bevölkerung dieser Länder stammt erwiesenermaßen zum größten Teil von alteingesessenen Ethnien ab, die schon in der Antike bekannt waren. Dennoch sprechen sie eine altaiische Sprache aus einem ganz anderen Teil Asiens, und fühlen sich kulturell den Turkvölkern zugehörig, auch wenn die meisten von ihnen völlig anders aussehen. Dies ist nur in diesem Fall indirekt das Resultat der Eroberung durch türkische Stämme aus dem nördlichen Zentralasien – vielmehr beriefen sich die türkischen Nationalisten auf diese Eroberer, die niemals die einheimische Bevölkerung an Zahl übertrafen (obwohl lokal Pogrome vorgenommen wurden, um das Verhältnis zugunsten der Eroberer zu verschieben), um ihre absurden Ziele durchzusetzen. Trotz der Absurdität waren die Maßnahmen zur Türkisierung effektiv (weil brutal und konsequent). Infolgedessen solidarisieren sich die derart zu „Turkvölkern“ deklarierten Menschen nicht mehr mit ihren iranischen, kaukasischen, armenischen, griechischen, slawischen und semitischen Vorfahren und Verwandten, sondern mit mongolischen Stämmen aus der Mongolei, Westchina und Sibirien!

Dies ist nicht nur absurd, sondern hat durchaus ernste Konsequenzen. Die einheimischen Sprachen wurden verboten und ihre Sprecher gegängelt, und das neue Gefühl der Zugehörigkeit zum Türkentum lässt die Menschen gegenüber den europäischen und iranischen Nationen ablehnend oder sogar feindselig auftreten. Dies ist aus der Politik der Staaten Türkei und Aserbaidschan klar ersichtlich.

Die Situation in Deutschland

Wenn jetzt diverse offizielle, aber auch selbsternannte (in diesem Zusammenhang ist dieses normalerweise dämliche Wort ausnahmsweise angebracht) Vertreter der Türkei in Deutschland vermehrt Bildungsangebote und Beschilderung in türkischer Sprache fordern, ist dies keineswegs eine Lappalie, sondern ein brandgefährlicher Vorgang, der langfristig alle möglichen Folgen haben kann, von bewaffneten Konflikten bis zur Verdrängung der nicht-türkischen Kultur (dabei ist es ein Witz des Jahrhunderts, dass die meisten „Türken“ in Deutschland, Anatolien, Aserbaidschan oder Iran eigentlich von ihrer Abstammung her gar nicht türkisch sind).

Es ist wirklich von niemandem zuviel verlangt, sich in der einheimischen Sprache ausdrücken zu können. Einem Menschen mit gesunden Wertvorstellungen wird das ganz natürlich erscheinen. Indes werden die genannten Forderungen als „integrationsfördernd“ verkauft, dabei sind sie das Gegenteil. Sie sind Ausdruck eines Kulturchauvinismus, der die Vernichtung der indigenen Kultur zwar nicht unbedingt zum Ziel hat, sie jedoch billigend in Kauf nimmt. Dies wäre mitnichten ein beispielloser und undenkbarer Vorgang – man denke nur an das Schicksal der Ureinwohner Nordamerikas und Australiens von der Hand europäischer Eroberer, oder an das brutale Vorgehen der türkisch-nationalistischen Bewegung in Kleinasien seit Anfang des 20. Jahrhunderts.

Auch die Vorgänge in Jugoslawien gehen in diese Richtung, zeigen sie doch, wie innerhalb von Jahrzehnten einige einheimische Ethnien nahezu vollständig verdrängt wurden.

Tork ChauvinismusDie Arroganz der Zugewanderten, d.h. ihre Weigerung, sich um das Erlernen oder Sprechen der einheimischen Sprache zu bemühen, führt dazu, dass die tolerantere Seite, nämlich die Einheimischen, nachgibt und die Sprache der Eroberer lernt. Dies ist in der Weltgeschichte nichts Ungewöhnliches und kann derzeit in Echtzeit in Teilen Deutschlands beobachtet werden, in denen die „Türken“, d.h. türkisierte anatolische Einwanderer, eine lokale Mehrheit bilden. Dass es systematisch passiert, wo immer eine bestimmte Ideologie hinkommt, ist jedoch meines Wissens nur dem Türkentum zu eigen.

Bereits jetzt sieht man z.B. im deutschen Nahverkehr häufig Hinweisschilder auf ungefähr acht verschiedenen Sprachen, von denen, in Hinblick auf Effizienz, lediglich das Englische eine sinnvolle Ergänzung der deutschen Hinweise ist. Die anderen Texte auf Spanisch, Russisch usw. dienen lediglich zur Verschleierung der Tatsache, dass hier türkischsprachige Integrationsverweigerer für ihr Verhalten mit einem Text in türkischer Sprache belohnt werden.

Sattsam bekannt dürften dem geneigten Leser auch die (von Seiten wie „PI“ immer wieder aufgespießten) Fälle von Produktherstellern und Banken sein, die ihren Service (in Gestalt von Aufschriften bzw. Beratungsangeboten) erweitert haben um auch noch den dümmsten und arrogantesten Integrationsverweigerer zu akkommodieren.

Als weiteres Beispiel sei hier folgender TV-Bericht angefügt (ab Min 1:25):

Weiterhin ist schon heute unter weiten Teilen der deutschen Jugend zu beobachten, dass, unabhängig von der ethnischen Herkunft des Sprechers, „Kanak Sprak“ oder Abwandlungen davon die Umgangssprache auf der Straße ist. Am augenfälligsten ist dies in Nord- und Nordwestdeutschland, wo mit dieser „Straßensprache“ deutlich andersartige Elemente hereinkommen (zum Beispiel, dass „isch“ statt „ich“ gesagt wird). Dies ist die logische Folge des Assimilationsdrucks der aggressiv auftretenden türkisch- und arabischsprachigen Minderheit auf die heterogene Mehrheit der Einheimischen und nicht-islamischen Immigranten. Die Integration verläuft also in umgekehrter Richtung!

Das logische Ende dessen würde bedeuten, dass die Deutschen ihre bisherige Identität schrittweise aufgeben und, wie zuvor schon andere Völker, zu „Türken“ werden. Sarrazin hat also doch recht (auch wenn sich seine Aussagen z.T. auf Hochrechnungen stützen, die ich persönlich für wenig zuverlässig halte).

Den türkischen Forderungen Folge zu leisten, würde bedeuten, bereits geschehenes Unrecht zu zementieren und den Boden für weitergehende Forderungen zu bereiten. Wie das ausgeht, sehen wir am Beispiel Irans – wobei es wohl, abgesehen von couragierten und wortgewaltigen Individuen wie Pirouze Pârsi, nur der Größe und der gebirgigen Natur des Landes zu verdanken ist, dass überhaupt noch etwas übriggeblieben ist von der persischen Kultur. Viele persische Wörter und Begriffe sind unter der islamischen und türkischen Fremdherrschaft verloren gegangen, was an schriftliche Zeugnisse erhalten blieb, oft genug der islamischen Zensur anheimgefallen. Die Geschichte Irans sowie der Verfall der persischen Sprache infolge von Unterdrückung und Verbot sollten allen Deutschen ein abschreckendes Beispiel sein.

Um zu verhindern, dass die eigene Kultur mit Hilfe von Geschichtsfälschung und aggressivem Kulturimperialismus verdrängt wird, müsste man eigentlich darauf bestehen, dass auch Einwanderer ihren Kindern Namen aus der Kultur der einheimischen Völker geben. Derzeit ist es zum Beispiel in Deutschland so, dass die allermeisten türkischstämmigen Bürger, auch wenn sie aus der dritten und vierten Einwanderergeneration stammen, auch weiterhin türkische oder moslemische Namen tragen. Dasselbe gilt für Mohammedaner aus anderen Kulturkreisen – ja oft genug selbst für Kinder aus Mischehen, selbst dann, wenn der Vater ein ethnischer Deutscher ist. Stattdessen bekommt der bedauernswerte Nachwuchs Namen, die für das europäische Ohr im Allgemeinen und das deutsche im Besonderen abscheulich klingen und darüber hinaus oft genug eine kriegerische oder gar radikalislamische Bedeutung haben, wie Fatih (Eroberer…), Mesut, Ufuk, Emel, Bilal, und so weiter. Von kultureller Integration ist da wenig zu sehen.

Dass es für Einwanderer ohne größere Umstände möglich ist, die türkische Verwüstungsideologie abzulegen und sich stattdessen eigener Kulturleistungen zu befleißigen, kann man am Beispiel der Ungarn und Bulgaren sehen, die nach der Annahme des Christentums und weiterer europäischer Kultureinflüsse allmählich zu zivilisierten Völkern geworden sind.

Man kann hier sehr deutlich sehen, dass das Christentum in der damaligen Form, obschon keine wirklich friedliche oder aufgeklärte Ideologie, sehr zur Zivilisierung genannter Ethnien beigetragen hat, wohingegen der Islam die negativen Aspekte der türkischen Unkultur lediglich verstärkt hat, ohne eine nachhaltige kulturelle Entwicklung zu ermöglichen. So gibt es, abgesehen von gewissen Bevölkerungsteilen in der – säkularen! – Türkischen Republik seit Mitte des 20. Jahrhunderts, keine kulturelle, wirtschaftliche oder sonstige Entwicklung unter der vereinten Regie von Islam und Türkentum, die auch nur ansatzweise mit den Leistungen der europäisch-amerikanischen Kultur vergleichbar wären. Stattdessen veröden die von diesen Ideologien kontrollierten Gebiete (siehe Israel in der frühen Neuzeit) kulturell wie auch wirtschaftlich und infrastrukturell, da sich nur noch wenige bemüßigt sehen, die staatlichen Einrichtungen (abgesehen von der Steuerbehörde und der Armee) instand zu halten oder nur auch mal einen freien Diskurs zu ermöglichen.

Mit dem deutschen Massenwohlstand der Nachkriegszeit wäre es dann vorbei – an seine Statt träte türkisch-islamische Willkürherrschaft unterstützt durch eine kleine Schicht wohlhabender deutscher Unternehmer (z.B. Sklavenhändler – schließlich wird mit ost-und nordeuropäischen Sklaven de facto sogar in unserer Zeit gehandelt) sowie eine breite Masse von verdummten deutsch- und ausländischstämmigen Ghazis und Sektierern. Ach ja, und eine einheimische „ungläubige“ Minderheit von 10 – 20%, die die Drecksarbeit erledigt und immer mal wieder Ziel von Pogromen wird. Glaubt ihr nicht? Ist alles schon oft dagewesen. Osmanisches Reich, Ägypten, Iran, Nordindien – der Beispiele sind viele.

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Genau wie der Nationalsozialismus ist der Islam-Türkentum-Komplex letzlich ökonomisch wie kulturell ein Schneeballsystem, das sich auf Ausbeutung und Versklavung anderer Menschen stützt und keinerlei nachhaltige und zivilisierte Entwicklung zulässt. Von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ganz zu schweigen. Gleichheit und Brüderlichkeit gibt es nämlich nur für die türkisch-islamischen Machthaber (und in gewissem Maße vielleicht noch für andere Moslems) und Freiheit ist sowieso unter beiden Ideologien verfemt. Das alles sind die Ideen, die über die Sprache und geistige Haltung der türkischen Besatzer transportiert werden.

Fazit

Die Sprache ist eines der wichtigsten Elemente einer Kultur. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass Kulturen von anderen Kulturen verdrängt oder assimiliert werden. Unsere eigene, deutsche Kultur ist letztlich das Ergebnis solcher Prozesse (Gleiches gilt für Iran und alle anderen Kulturen). Das Entscheidende in Bezug auf die Menschheit an sich ist jedoch, wie so ein Prozess vonstatten geht und ob am Ende der Menschheit damit ein Gefallen getan ist; in Bezug auf den individuellen Menschen, ob man ihm das überhaupt zumuten kann oder darf.

Es gibt keinen Grund, warum die Völker Europas oder Asiens eine Sprache lernen sollten, die weder mit kulturellen Leistungen, noch mit wirtschaftlicher Dominanz, noch mit Religion verbunden, ja nicht einmal einfacher oder logischer ist, sondern einzig und allein von einer gewaltverherrlichenden, intoleranten und aggressiven Ideologie getragen wird, die nur das Recht des „Stärkeren“ kennt. In diesem Sinne ist das „Türkentum“ schlimmer als der Islam, dessen es sich bedient.

Nicht zuletzt gibt es auch das Kriterion der Vielfalt. Dieser so vielgepriesene und mantra-artig wiederholte Grundsatz der sogenannten Grünen und Linken wird durch die Einführung einer Einheitskultur von Mitteleuropa bis Westchina nicht gerade eingehalten. An dieser Stelle sei nur an die Zurückdrängung der iranischen Kultur erinnert, bzw. das Schicksal iranischer Kulturen in Nordwestasien.

Wer die Sprache beherrscht, beherrscht auch den Diskurs und hat eine gar nicht zu unterschätzende Macht über die Kultur und die Medien. Die Terminologie unserer Gegenwartssprache wurde leider nicht nur von Dichtern, Philosophen und Wissenschaftlern geprägt, sondern ganz wesentlich auch von extremistischen Ideologen des 19. und 20. Jahrhunderts. Daher ist es offensichtlich, dass gegen weiteren Missbrauch der Sprache energische Maßnahmen zu ergreifen sind. Zuviel schon wurde von den totalitären Ideologen, egal ob dem Nationalsozialismus, dem Kommunismus, dem Islam oder dem Genderwahn angehörig, verdorben und verdreht.

Es gilt, gute Kenntnisse des Deutschen als Pflicht für einen längeren Aufenthalt im Lande vorauszusetzen und den Gebrauch sämtlicher nicht-einheimischer Sprachen im Alltag einzudämmen. Dies muss sowohl auf individueller wie auch auf staatlicher Ebene durchgesetzt werden. Frankreichs Sprachpolitik könnte hier in manchem ein Vorbild sein, sowohl für Deutschland als auch für Iran oder andere zur Zeit totalitär befallene Staaten. Dies wäre zwar nicht die Lösung aller unserer Probleme, aber zumindest eine wichtige Voraussetzung für weitere Erfolge gegen den Vormarsch der Vernichtungsideologien Islam und Türkentum sowie ihrer willfährigen einheimischen Steigbügelhalter. Es gilt, den Anhängern der Lüge den Kampf anzusagen.

Es lebe die deutsch-iranische Wiedergeburt!

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37 Antworten zu Sprachpolitik in Anbetracht des türkischen Kulturimperialismus

  1. Prinz Eugen schreibt:

    Ha, der Raab bringt es auf den Punkt.
    Solange diese Witze hier gemacht werden, solange bekommen die Türken und ihre Kultur hier kein Bein auf die Erde, jedenfalls kein relevantes.

  2. Welate schreibt:

    Könnt ihr die erste karte löschen? Japanisch und Koreanisch zu den Altaischen zu ordnen ist eine beleidung für die zivilisierte Welt…

    • jahângir schreibt:

      Nun, die Einordnung von Koreanisch und Japanisch ist in der Tat strittig und erfolgt je nach Gusto der jeweiligen Wissenschaftler. Manche lehnen die Konstruktion einer altaiischen Gruppe ab, manche nicht.
      Generell sind Sprachverwandtschaften ein sehr schwieriges Thema (schon rein neutral und wissenschaftlich betrachtet). Aber Zivilisiertheit ist leider kein Kriterium, nach dem Verwandtschaft beurteilt wird. Die Herkunft ist das eine und was die Leute daraus machen, ist das andere. Die Koreaner und Japaner sind heute sehr zivilisierte Völker, aber das liegt vor allem daran dass sie gewisse Grundwerte haben (z.B. ein Arbeitsethos), die sie auch meistens einhalten, dass sie (wie die Chinesen und Europäer usw.) aus einer sesshaften Bauernkultur entstanden sind und dass sie niemals den Islam angenommen haben.

    • Maxim schreibt:

      Unsinn.
      Die Vorfahren der Koreaner gehörten zur selben Völkerfamilie wie die heutigen Jakuten. Und wer von den genannten gehört denn Ihrer Meinung nach nicht zur zivilisierten Welt? Die Koreaner, die Japaner oder die Jakuten?

  3. calvin schreibt:

    Lieber Jahangir,

    du sprichst hier offen aus, was eigentlich jedem in Deutschland lebenden tagtäglich ins Auge, bzw. ins Ohr springt. Doch trotz der Offensichtlichkeit wird diese Tatsache stets geleugnet. Vielmehr wird der Überbringer der Wahrheit, in diesem Falle der Autor, angeprangert und diffamiert. Es würde mich nichtmal wundern, wenn der obige Artikel nach der neuen Gesetzgebung den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Man darf ja mittlerweile gar nichts mehr offen äußern, wenn es sich um eine spezielle Gruppe von Immigranten handelt.

    Was den tagtäglichen Sprachgebrauch angeht habe ich selber auch schon angefangen Wörter aus meinem Wortschatz zu streichen:
    In diversen Streitgesprächen mit eben jener Migrantengruppe erklärte ich bereits mehrfach, wenn die Wörter Respekt und Ehre vielen, dass ich diese nicht mehr benutze, weil sie durch genau diese Migranten sinnentfremdet wurden und im Alltag nicht mehr ihrer ursprünglichen Bedeutung entsprechen. Ich erkläre dann immer -undzwar mit lauter Stimme- dass wenn ein, nenn wir ihn Bereicherer, das Wort „Respekt“ benutzt er eigentlich „Angst“ meint. Und wenn er das Wort „Ehre“ benutzt, er eigentlich „Stolz“ meint.
    Dann füge ich noch hinzu, dass ich diese Wörter durch „Achtung“ und „Anstand“ ersetzt habe. Denn Angst habe ich vor niemanden, und Achtung muss man sich verdienen. Ausserdem werde man in der Gesellschaft niemals jemanden achten, der der Meinung ist sich mit Gewalt Gehör verschaffen zu müssen. So eine Person würde doch von allen nur geächtet.
    Des weiteren habe ich das Wort „Ehre“ durch „Anstand“ ersetzt, denn es entspricht am ehesten dem, was diese Leute nicht haben, wenn sie von „Ehre“ sprechen.

    Besonders auf den Schlips getreten fühlen sie sich, weil sie dann verstehen, dass ich weder Respekt, noch Angst, noch Achtung vor ihnen habe, ebensowenig wie sie echte Ehre, echten Stolz, oder echten Anstand haben.

    Fazit:
    „Wenn Ihr Bereicherer Angst meint, sagt das doch. Und wenn Ihr Stolz meint, sagt das doch. Ihr müsst nicht um den heissen Brei herumreden. Wir haben Euch schon lange verstanden. Nur spricht niemand darüber.“

    • jahangir schreibt:

      Das ist in der Tat ein guter Ansatz. Dabei ist es natürlich wichtig, dass uns trotzdem Wörter wie „Ehre“ und „Respekt“ erhalten bleiben – in ihrem eigentlichen Sinne.
      Das Problem ist eben, dass das Wörterbuch der „stolzen Türken“ wie auch der roten, grünen oder braunen Sozialisten nur von Ferne dem deutschen ähnelt. Aus der Nahe betrachtet, haben diese Gruppen die Bedeutung vieler Wörter einfach in ihr Gegenteil verkehrt. Die Übernahme dieser Perversionen durch die Masse der Bevölkerung müssen wir aufhalten und, wo nötig, durch intensive Aufklärungsarbeit umkehren. Ansonsten kommt es zum kulturellen Selbstmord, wie oben dargelegt.

      • calvin schreibt:

        Natürlich müssen uns diese Wörter erhalten bleiben.
        Die eigentlich sehr schöne deutsche Sprache hat in den letzten Jahrzehnten auch so schon genügend Federn lassen müssen. Ich möchte nicht dazu beitragen die Deutsche Sprache noch weiter zu „beschneiden“.

        Allerdings, was als Wortspiel begann um Türken und Allahisten zu ärgern und es für sie jedesmal wie ein Stachel im Fleisch ist, hat sich auch andernorts im Alltag bewährt.
        Beim Durchschnittsdeutschen wirkt diese Argumentation oft wie eine Art Augenöffner. Sie stimmen zu, gehen in sich und sagen: „Mein Gott, wie weit ist es schon gekommen?“
        Es hat also etwas von Aufklärungsarbeit an der Basis, wenn man so will. Versuch´s mal – es wirkt! 🙂

  4. Tangsir schreibt:

    Jahângire gerami,

    Mit diesem Artikel hast du wahrlich Monster ins Jenseits befördert. Diese sachliche Darstellung über den türkischen Kulturimperialismus und der iranischen Sprachen hat eine Lücke auf dem Blog gefüllt. Ich war wirklich überwältigt so viel geballtes Wissen in einem Beitrag zu lesen. Dieser Beitrag sollte jeder Iraner und Deutscher lesen.

    Welch ein Einstand.
    Doroud bar to Pahlevân!

    • jahângir schreibt:

      Nun, vielen Dank meinerseits für die Einfügung einer sinnvollen Überschrift sowie der Karten, die ich übersehen habe 😀

  5. j.meissner schreibt:

    interessant ist auch wie wenige Wörter untereinander ausgetauscht wurden, aus dem Türkischen haben wir Deutschen nur Wörter für Kriegs- und Nahrungsmittel übernommen. Keine Kultur und keine Technologie, das sagt glaube ich schon alles.

  6. Nima schreibt:

    The bestiality(sex with animals) in Islam
    Die Sodomie(Sex mit Tieren) im Islam
    پیوند جنسی(سکس) با جانورن در اسلام


    The true face of Islam of Mohammed
    Das wahre Gesicht des Islams vom Mohammed
    چهره ء راستین اسلام محمد
    Anmerkung :
    Das ist das wahre Gesicht des Islams ,den die Frau
    Bundeskanzlerin , Frau Angela Merkel , Herr
    Bundespräsident Herr Christian Wulff ,die
    islamischen Linken(Renate Künast ,Claudia Roth,Jürgen Trittin) und deren genialen moslemisch und nicht moslemischen Islam-Experten/innen sehr schätzen und sehr lieben.
    peoples of all the world unite against the barbarity of Islam
    Völker aller Länder vereinigt euch gegen die Barbarei des Islams
    مردمان سراسر جهان بَر درنده خوئی اسلام یکی شوید

    Nima / نیما

  7. Andre schreibt:

    Ein Erstklassiger Beitrag!!!

    Ich habe ihn mit Genuss gelesen! Wobei es zum Glück nur am Rande um die Türken ging!
    Deren Duchsetzungskraft und Erfolg sicher eindeutig auch der Schwäche der von ihnen unterjochten und besiegten Völker geschuldet ist!
    Siehe Byzantiner – Iraner etc.

    Da ich mich selber viel mit Völkerkunde beschäftige als Hobby sind mir auch die Alanen ein begriff! Die nachdem sie sich von den sie mitreißenden Hunnen gelöst hatten sich mit den Westgoten und den Wandalen bis in die Iberische Halbinsel ausbreiteten !
    (eventuell führt auch der Name Katalonien = Gotalanien auf die Verbindung von Goten und Alanen zurück) Und im Baskenland wo sie zusammen mit den Germanischen Sueben siedelten! Und darüber hinaus auch in Galien und Germanien sich verbreiteten! Die Reste der Alanen findet man noch in vielen Flurnamen aber auch in der Genealogie den Nachnamen vieler Familien in ganz Europa !
    Die Integration und Assimilation ist auch ein zeichnen für die Grundsätzliche Kompatibilität des Iranischen und europäischen Zweiges unserer Gemeinsamen Sprach und sicher auch Abstammungsfamilie. Deren Herkunft und Eigenschaften man Heute noch bei den Iranern sehen kann! Viele grundsätzliche Eigenschaften der Volkskultur. Wie es sie bei den Arabern und Türken nie gab!

    Mich würde mal ein fachkundiger Beitrag interessieren der sich damit auseinandersetzt warum es den Moslems (und dann im Gefolge den Türken) gelungen ist den doch hochstehenden Iran zu unterwerfen und zu kolonisieren!
    Bei Byzanz und Ägypten ist es klar ! Die Degeneration und Pazifisierung durch das Christentum (Die übrigens bei den Keltischen und Germanischen Stämmen nicht auftrat)
    Sowie Später und im besonderen beim Kampf um Konstantinopel und den Balkan die Zerstrittenheit und das fehlende Sendungsbewusstsein des Christentums über National -Regional und Konfessionsgrenzen hinweg)

    Andre

    • calvin schreibt:

      Hallo Andre,

      ich finde es sehr erfreulich zu lesen, dass es noch Menschen unter uns gibt, die es als ihr Hobby bezeichnen sich Wissen anzueignen. Dabei ist es doch mittlerweile Standard geworden seine freizeit entweder in Clubs/Kneipen, oder vor dem Fernseher, oder beim Sport zu verbringen. „Ja nicht den Kopf anstrengen! Das könnte ja iwie schaden“, habe ich manchmal den Eindruck, wenn ich mir unsere Gesellschaft ansehe.

      Was den Untergang Irans angeht waren meines Wissens nach die steten Kämpfe mit Byzanz und nicht zuletzt die Eroberung durch Alexander der Sargnagel Irans. Soweit ich weiss war das Reich schon so weit geschwächt, dass es praktisch schon in sich zusammengefallen war und die einfallenden Horden somit leichtes Spiel hatten. Ich vermute, wenn diese Leichenfledderer nicht gekommen wären, hätte es auch wieder zu alter Stärke finden können. Der Rest ist Geschichte. Die anwesenden Iraner werden Dir das alles sicher noch viel genauer erklären können.

      Einen Anfang findest Du allerdings hier:
      https://tangsir2569.wordpress.com/islam/bisotoons-vermachtnis/
      Vorsicht! Hier wird die grenzenlose turko-arabische Freundlichkeit auf den Punkt gebracht.

      • jahângir schreibt:

        Nunja, Alexander war aber lange vor der islamischen Eroberung und dazwischen waren noch zwei iranische Dynastien (eine davon „echt“ persisch), die es zu einer ziemlichen Machtentfaltung gebracht haben. Insofern hat Alexander zwar das Ende der achaimenidischen Dynaste herbeigeführt, aber mit der Zerstörung des partisch-sassanidischen Persien hatte er nichts zu tun. Das war ja auch 900 Jahre später.

        Was die Schwächung von Byzanz angeht, so ist in erster Linie Druck von außen und Verfall von innen der Grund. Die byzantinische Herrschaftselite hat sich in inneren Machtkämpfen schwer selbst geschadet (wie übrigens die Sassaniden auch, kurz vor der islamischen Eroberung), und außerdem gab es Druck von allen Seiten. Der ständige Einfall von Orks an der schwer zu kontrollierenden Ostgrenze (sowie ihre allmähliche Ansiedelung) sowie der Verrat durch Westeuropa im Allgemeinen und Venedig im Besonderen hat dem byzantinischen Reich den Rest gegeben.
        Ich würde nicht pauschal das Christentum für den Niedergang verantwortlich machen – zumal die orthodoxen Christen im Mittelalter keineswegs Multikulti-Peaceniks mit chronischem Wulff-Grinsen waren. Byzanz hatte die meiste Zeit über eine sehr schlagkräftige Armee und eine hochentwickelte und mächtige Flotte, mit der allenfalls die Chinesen mithalten konnten. Auch der Einsatz von Flammenwerfern auf See wie zu Lande spricht nicht gerade für Pazifismus. Wohl ist wahr, dass christliches Sektierer- und Separatistentum beiden Reichen geschadet und den Arabern in die Hände gespielt hat. Das ist aber im Großen und Ganzen kein ausschlaggebender Faktor gewesen.

        • calvin كافر schreibt:

          Danke für die Klarstellung.
          Ich meinte das Ganze natürlich nicht in dieser Reihenfolge, sondern dass man Alexander in diesem Zusammenhang nicht vergessen darf.
          Aber Andre hat Recht, ein gesonderter Beitrag darüber wäre schon schön.

        • Andre schreibt:

          Nur mal ein paar worte zu Byzanz:

          Von den 88 Kaisern, die von 324 bis 1453 das byzantinische Reich regierten, waren allein 13 vorübergehend oder lebenslänglich in ein Kloster geflüchtet. Hätten sie dies nicht getan, hätten sie vielleicht die Zahl der 29 Kaiser vergrößert, die ermordet wurden. So fand jeder dritte (!) Kaiser von Byzanz ein grausames Ende:

          Basilikos 477 im Gefängnis verhungert
          Zeno 491 lebendig begraben
          Maurikios 602 enthauptet
          Phokas 610 gevierteilt
          Herakleonas 641 verstümmelt
          Konstantin III. 461 vergiftet
          Konstans II. 668 im Bad erschlagen
          Leontios 705 enthauptet
          Tiberios III. 705 enthauptet
          Justinian II. 711 enthauptet
          Philippikos 713 geblendet
          Konstantin VI. 797 geblendet
          Leon V. 820 erdolcht, enthauptet
          Michael III. 867 erdolcht
          Konstantin VII. 959 vergiftet
          Romanos II. 963 vergiftet
          Nikephoros II. 969 erdolcht, enthauptet
          Johannes I. 976 vergiftet
          Romanos III. 1034 vergiftet, ertränkt
          Michael V. 1042 geblendet
          Romanos IV. 1072 geblendet
          Alexios II. 1183 erwürgt, enthauptet
          Andronikos I 1185 verstümmelt, gefoltert
          Isaak II. 1195 geblendet
          Alexios IV. 1204 erwürgt
          Alexios V. 1204 geblendet, verstümmelt
          Johannes IV. 1261 geblendet
          Andronikos IV. 1374 geblendet
          Johannes VII. 1374 geblendet
          als wenn das nict reichte!
          denn obwohl die türkischen Seldschuken schon seit Jahren die Ostgrenze des Reiches angriffen, hatte Kaiser Konstantin X. von Byzanz große Teile der Armee einfach aufgelöst, weil er kein Geld mehr hatte. Die Hofhaltung, die Kirche und die benachbarten Fürsten, die bei Laune gehalten werden mussten, kosteten einfach zuviel.
          Als Konstantin X. im Jahre 1067 starb, war die 6oooo Mann starke Kavallerie aufgelöst, und die anatolischen Gardetruppen waren weit unter Mannschaftsstärke
          und für den Rest sorgte
          das Konstantinopel und andere Byzantinische Städte mehrmals von sogenannten Christlichen Kreuzfahrerheeren geplündert und gevranntschatzt wurden!
          da ist es denn fast ein Wunder das man den Moslems überhaupt solange standhalten konnte!

          Wenns in Persien Ähnlich war würde das den zusammenbruch erklähren!

        • jahângir schreibt:

          Das zeigt aber nur, dass Hofintrigen und andere Dekadenzerscheinungen ins Verderben führen. Praktisch jede Gruppe, die an der Macht ist, fällt irgendwann der Dekadenz anheim. In Mitteleuropa war das Problem etwas kleiner, weil man dort a) nicht so wohlhabend war und b) die Hofgesellschaft durch die offiziell durch das Christentum verordnete Monogamie etwas kleiner gehalten wurde.

  8. Andre schreibt:

    Danke!!

    Ich habs mal in meinem Forum verlinkt und werde nachdem ichs mir ausgedruckt habe die nächsten Tage mal durchlesen

    Andre

  9. Andre schreibt:

    Ein Iranischer Stamm kämpft bis Heute bis aufs Blut gegen Türky und Arabisierung!

    Die „Kurden“

    Ich habe einen Kurdischen Freund dem ich Links zu vielen Interesannten themen zukommen lasse!

    Während es einen Panarabismus gibt !

    gibt es leider nichts vergleichbares der Iraner gegenüber den Stammverwandten Kurden!!

    Andre

    • calvin كافر schreibt:

      Wobei Kurden nicht gleich Kurden sind.
      Ich glaube es gibt ca. 50 verschiedene Stämme.
      Viele davon sind seit so langer Zeit islamisiert und türkisiert, dass Du vermutlich nicht glauben würdest, dass sie überhaupt etwas mit Deinem Freund gemein haben.
      Ich glaube die grössten/wichtigsten der „angenehmen“ sind die Zaza und die Kurmance. Frag Deinen Freund doch mal zu welchem Stamm seine Vorfahren gehörten.
      Aber auch da gibt es hier Leser, die sich viel besser auskennen als ich. Vermutlich kann Dir Dein Freund oder seine Eltern viel mehr darüber erzählen. Ich selber habe auch mal ältere Kurden explizit nach der Geschichte
      ihres Stammes gefragt. Du glaubst gar nicht wie bewusst den Älteren ihre Geschichte ist und wieviel sie Dir darüber erzählen können.

      • Andre schreibt:

        Er ist Kalhur aus Chanaqin und wie alle Kurden die ich kenne nicht besonders Religiös!

        Er ist Ingineur und Deutscher Staatsbürger!

  10. amirkabir schreibt:

    Ganz toller Artikel, der sich ein ausserst wichtiges Faktum zum Thema gemacht hat Jahangir. Isch Dich gut!

  11. jahângir schreibt:

    Nachtrag: Ich bin nicht der einzige, dem das aufgefallen ist. Gucksu hier:
    http://quotenqueen.wordpress.com/2011/05/31/fremdsprachige-schilder-beleidigen-auslander/

  12. turkmnbashir schreibt:

    was wären deine kurden ohne die erziehung des türkischen staates:

  13. adfg schreibt:

    Ist hier eigentlich jemand der ein paar Jahre zumindest einen Hauch moderner Bildung genoßen hat? Wenn dieser Unsinn nicht auch mal schlimme Folgen haben könnte, müsste man über so viel Dummheit und Missverständnis historischer Daten lachen.

    • Tangsir schreibt:

      Hallo lieber Tork,

      Um deine Frage zu beantworten: Nein. Weder hat hier jemand Bildung genossen, noch ein Hauch moderne Bildung, wo man beigebracht kriegt, dass die Ursprache Türkisch und die ersten Menschen Torks waren.

      Leider hast du uns nicht verraten was wir hier alles falsch dargestellt haben und welche schlimme Folgen es haben wird (Noch ein türkischer Völkermord?)

      So seid ihr Torks halt. Immer behaltet ihr eure Philosophie und die „moderne Bildung“ für euch und teilt es nicht mit anderen. Wie sollen wir Unwissenden denn so erfahren wie bildungshungrig ihr Tork seid und, dass ihr praktisch jedes Jahr alle Nobelpreise in allen Kategorien gewinnen müsstest.

    • jahângir schreibt:

      Sag doch gleich, dass du den Text nicht verstanden hast, Tork. Das erspart uns allen viel Interpretationsarbeit.

      • jahângir schreibt:

        Andererseits ist es doch ein schöner Integrationserfolg, dass unser Teymour schon den Duktus deutscher Linker übernommen hat. Das ganze Geschwafel von wegen „keine Bildung“ kommt einem doch sehr bekannt vor. Eine weitere Gemeinsamkeit unseres jungen Freundes Teymour und seiner linken Brüder im Geiste dürfte sein, dass hinter der Pose nicht viel dahintersteckt. Meiner Erfahrung nach haben diese Leute ein lächerlich eurozentrisches Weltbild; ihre „Geschichtskenntnisse“ beschränken sich auf die späte Neuzeit und Fremdsprachen können sie auch nicht. Noch nichtmal einigermaßen Englisch. Aber man hat voll Verständnis für fremde Kulturen, besonders für die edlen und stolzen Türken, die ja auch so eine alte Kultur haben (wie ein deutscher Politiker vor ein, zwei Jahren mal meinte).

  14. mehmet fatih han schreibt:

    Ich amüsire mich sehr über eure Ängste,ob ihr wollt oder nicht es wird wieder ein FATIH SULTAN MEHMET oder ein YAVUZ SULTAN SÜLEYMAN kommen über euch das bald ,spätestens in 200 jahren ist Europa von Türken eingenommen ganz langsam klangheimlich wie sarrazin das vorhergesehen hat.
    oder ein kleiner Hitler der alle nicht deutschen vergast oder ausser landes schmeisst,ich habe ein geliebtes land ein zuhause,was wird aus euch ihr Deutsch-iraner(serduschen)wohin wollt ihr abhauen?
    Sag mir wo du in Düsselldorf wohnst ich nehme dir und deine frau die angst:)

    • Basil schreibt:

      So sehr scheinst du dein Land doch nicht zu lieben, sonst säßest du schon in der Bagdadbahn auf dem Weg in dein orientalisches Märchenparadies.

      Übrigens heßt es klammheimlich, das hat nichts mit dem „Klang“ zu tun – aber weitere Kommentare in die Richtung spare ich mir mal, da du ja schon selbst zugibst, dass Sarrazin Recht hat ;]

  15. jack schreibt:

    mehmet,
    was bedeutet dieser Name…?
    „Der in den Arsch schlüpfte“ … oder doch „DER Sauger“?!
    Sag Du mir wo Du in Düsseldorf wohnst!
    mehmet sollte eigentlich der Schisser heißen, weil er immer alleine ist und sich sofort freundlich verpisst. mehmet the Schisser!

    Dabei niemals den Witz vergessen! 🙂 – Ihr seid die Deppen ! 🙂

  16. Pirouz schreibt:

    Danke Tangsir das du dir so viel muhe machst und so viele gebalte ladung an wissen hier weiter giebst das ich ehrlich gesagt geschockt bin einfach fur dein gutte leistung.
    Ich bin Iraner und bin auch moslem aber was du an wissen hier gebracht hast bringt mich langsam langsam dazu das ich nur noch an Gott glaube und den rest ehrlicherweisse in zweiffel betrachte was mit Relegion zutun hat.
    Und mir fällt es sehr schwer mit jemanden der Mosleem ist uber so was zusprechen weil ich leider merke das die alle entwerder kein wissen uber islam oder uber ihr länder haben das man mit ihnen solchen teamen besprechen kann.
    z.b viele menschen die von Syrien, Libanon, Ägypten, Marroko, algerien kommen wissen nicht das sie eigene kluter und sprache haben oder hatten, sie denken alle das sie Araber sind.

    Tangsir ich danke dir einfach von ganzem Herzen das du nicht zugelassen hast das ich dum sterbe und am beziehen wissen mir bei gebracht hast.

    • Tangsir schreibt:

      Der hier vorgestellte Artikel ist von Jahângir und nur ihm ist für diese geballte Ladung Wissen zu danken. Ausserdem kannst du kein Iraner sein, wenn Du dich weiterhin als Moslem betrachtest und noch weniger darfst Du Dich in so einem Fall Pirouz nennen. Dass wir uns solche Namen geben ist eigentlich Frevel, daher würde ich Dir und mir empfehlen, bevor wir uns mit den Menschen in „Syrien, Libanon, Ägypten, Marroko, algerien“ darüber unterhalten, dass sie eine eigene Kultur und Sprache haben, sollten wir uns erst unserer eigenen Kultur gewahr werden. Ausserdem nehme ich keine Wünsche bezüglich Artikel und dergleichen entgegen. Wenn es etwas mitzuteilen gibt, dann bitte tut das innerhalb eines Kommentars oder eines eigenen Blogs und bitte verwechselst diesen Kommentarbereich nicht mit Facebook. Der Kommentarbereich hier dient zur Kritik und Ergänzungen und ich habe sicher nicht vor mit irgendwem Emails auszutauschen. Ich danke für Dein Verständnis.

      • Pirouz schreibt:

        Ich wollte dich darum bitten ob du uber diessen politika was herraus finden könntes
        Mojtaba Farahmand-Nekou, Mojtaba Farahmand Neku er wird in Iran nach dein tod als ein gutten politika da gestellt es ist was Persönliches deswegen wollte ich dein email adresse haben.
        mich intressiert das was er vor sein Tod gemacht hat ob er ein gutte mensch und politiker war oder ob er genau so ein schande wie alle anderen Politiker ist.

        Wen du die zeit hast und intresse wäre ich dir sehr dankbar.
        MFG.

        • Tangsir schreibt:

          Keine Ahnung wer das sein soll, aber wenn es ein Torktâzi war, dann hoffe ich, dass der Mossad ihn erledigt hat.

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