Iranischer Held: Nezâmi Ganjavi

Nezami GancaviNezâmi war ein iranischer Universalgelehrter, der vor allem wegen seines literarischen Erbes berühmt ist. In seinen Schriften hält er prä-islamische Sagen für die Nachwelt fest und folgt seinem großen Vorbild Pirouze Pârsi, indem er die persische Sprache virtuos einsetzt um den iranischen Patriotismus zu entfachen. Aus seiner Verachtung des Türkentums hat er nie einen Hehl gemacht, was Türken dennoch nicht davon abbringt ihn zu einen der ihren zu erklären.

Noch heute gilt Nezâmi (1141–1209) als der größte Autor romantischer Poesie in persische Sprache. In seinem Werk Chosrow und Schirin ( ‏خسرو و شيرين‎ ) beschreibt er die Liebe zwischen dem persischen König Chosrow und Shirin und führt damit gleichzeitig das Werk Pârsis fort, die Chronik der persischen Kaiser nicht der Vergessenheit anheim fallen zu lassen. In seinen patriotischen Gedichten preist er Iran und zeigt gleichzeitig seine ganze Verachtung gegenüber den Türken und dem Türkentum, die als blutrünstige Besatzer seines Landes, viel Leid über die Iraner gebracht haben:

Die ganze Welt ist lediglich ein Körper und Iran ist dessen Herz. Derjenige der dies kund tut ist nicht beschämt, noch nicht einmal ein bisschen. Denn Iran ist die Seele der ganzen Welt und die Seele ist von höherem Wert als der Körper.

Im Vorwort seines Werkes Leili o Majnoon bezieht er Stellung zum Betrug des türkischen Sultans Mahmoud von Ghazni, Pirouze Pârsis versprochenen Lohn nicht ausgezahlt zu haben, um über das Türkentum folgendes zu schreiben:

Türkentum ist nicht die Beschaffenheit unseres Gelöbnisses. Türkisches Verhalten wird nicht unsere Sprache werden.

In seinem Eskandarnameh ( ‏اسكندر نامه‎ ) geht Nezâmi weiter mit den Türken hart ins Gericht. Er preist es, dass das „türkische Gift“ am besten durch den Kampf der Türken unter sich unschädlich gemacht werden sollte. Stolz auf sein Dari schreibt er:

Dem Auge habe ich so viel offenbart an Licht, dass die engen Augen des Türken vergrößert haben sich.

Im selben Teil des Eskandarnamehs (Sharafnameh), beschreibt er den Kampf Alexanders gegen den Mongolen Khaghan (Mongole benutzte er als Synonym für Türken) und wie dieser sich zu den Türken äussert:

Er öffnete sein Mund und verfluchte die Türken, denn ohne den Aufruhr und Hetze wäre der Türke niemals geboren worden.

Nezâmi wird zum Azeritürken erklärt

Wegen seines Patriotismus und seiner Werke, in die er vor allem den prä-islamischen Iran hochleben lässt, war Nezâmi zeitlebens Anfeindungen von Moslems ausgesetzt und sein muslimischer Glauben wurde zurecht in Frage gestellt. Seine Liebe galt nur Iran und seine Feindschaft den damals sein Land besetzt haltenden Türken.

Nourida Ateshi mit dem azerbaidschanischen Diktator Aliew in BerlinDiese Fehlinterpretation von Gancavis Abstammung und Wirken will die couragierte Nouridah Gadirova entgegenwirken. Auf dem oberen Bild sehen wir sie, wie sie mit ihrem wunderschönen Doppelkinn, dem azerbaidschanischen Diktator Aliyev bei seiner Ankunft 2004 am berliner Flughafen begrüßt. So porträtiert sich diese türkisierte Frau auf der eigenen Website: „Ich bin nicht die erste wilde Berglöwin, die sich nicht dressieren und zu einem sanft schnurrenden Kätzchen machen ließ.“ Um ihre unbezähmbare Natur zu unterstreichen, hat sie sich den Nachnamen Ateshi (Âtash=pers. Feuer – Die Ersetzung des â durch e wird von Türken gerne vorgenommen um persische Begriffe zu verhunzen und es der türkischen Sprechweise anzupassen, genauso wie aus Esfahan Isfahan wird und aus Hafez Hafiz) zugelegt. Den Leid der azErbaidschanischen Frauen und Menschen in AzErbaidschan, führt sie vor allem auf den Befreiungskampf der Armenier in Berg Karabach zurück, den sie als Aggression gegen Azerbaidjan verurteilt.

Da der Kunststaat „Republik Azerbaidschan“, genauso wie das Kunstgebilde „Türkei“  keine eigene Geschichte vorzuweisen hat, hat sich unser sexy Kätzchen etwas ganz besonderes einfallen lassen und (Welch eine Überraschung) erklärt Nezâmi einfach zum Azeritürken und ändert auch sogleich seinen Namen in „Nizami Gencevi“. Dreist meint sie „Nezâmi begriff sich immer als Türke“ und bleibt uns jeden Beweis dafür schuldig, dass es so gewesen ist. Pirouze Pârsi soll für die in der Sowjetunion sozialiserte Türkenlöwin ein bigoter Nationalist gewesen sein, wohingegen Nezâmi ein toleranter türkischer Internationalist war. In einem Dokument der Universität Potsdam, erklärt uns Fauchekätzchen Gadirova, in einem miserablen Deutsch, warum Nezâmi Namensgeber, der von ihr gegründeten Propaganda-Instituts wurde: Weil er nämlich Azerbaijaner gewesen ist, und das obwohl sich zu dieser Zeit niemand als Azerbaijaner bezeichnet hat. Mit ihrer unbezähmbaren Löwentatze greift Nouridah aber genauso deutsche Dichter an, die Nezâmi einem falschen Land zugeordnet haben. Goethe nämlich soll nach Meinung unseres feurigen Kätzchens ein Depp gewesen sein, als er in seinem West-östlichen Diwan Nezâmi alls persischen Poeten beschrieb.

Nicht nur aber Nezâmi soll ein AzEritork gewesen sein, sondern genauso auch der persische Religionsstifter Zarathustra. Nouridah  (Miau) ist höchst traurig über die Tatsache, dass er immer noch überall als Perser bezeichnet wird und nicht wie es im Sinne der azerbaidschanischen Geschichtsschreibung sein sollte, als Nachkomme der Massenmörder Cengiz Khan und Timur Lenk. Da ihre avantgardistischen Gedanken ihr selbst bewusst sind, schreibt sie auf ihr Homepage: „Die Menschen, die mich in 100 Jahren lesen, werden mich verstehen und vielleicht lieben!“. Tja du süßes türkisches Kätzchen, es ist schon schwer wenn man seiner Zeit soweit voraus ist.

Die Geschichtsklitterung hört da aber noch lange nicht auf, denn vor allem Armenien mag unsere mongoläugige Wölfin Löwin überhaupt nicht. Sie behauptet, dass Armenier ein Denkmal Nezâmis in Georgien entweiht haben, denn wenn die Armenier Nezâmi nicht für sich reklamieren können, sollen es andere auch nicht. So funktioniert die Logik eines Menschen, die meint andere Kulturen müssten genauso Plagiat betreiben wie die Türken. Armenier haben wenigstens genug eigene historische Persönlichkeiten und sind nicht darauf angewiesen sich ihre Geschichte und Identität zusammenzuklauen.

Ihr Hass auf Armenien ist dermassen groß, dass sie Berg Karabach als besetzte Zone bezeichnet und die Kriegshandlungen in Khojali als Deportation und Genozid beschreibt, obwohl die von der azeritürkischen Seite propagierte Zahl der Toten einige Hunderte beträgt und Azerbaijan selbst am Anfang der 90er Jahre eine halbe Million Menschen verschiedener Herkunft barbarisch vertrieb. Während dieser Pogrome wurden u.a. Juden und Armenier aus ihren Häusern gezerrt und ihre Frauen auf offener Strasse massenvergewaltigt. Da bleibt eigentlich nur ein Fazit übrig:

Enjoy Geschichtsfälschung – Start Türkisierung

Die Rolle Deutschlands beim Plagiatsversuch der Geschichte

Wilfried Fuhrmann - Uni PotsdamDie Universität Potsdam, bei der anscheinend linke Kommunisten mit sowjetischem Denkschema, immer noch das Sagen haben, spielt bei dieser unappetitlichen Episode des akademischen Niedergang Deutschlands eine Hauptrolle. Der an der Uni Potsdam lehrende Prof. Dr. Wilfried Fuhrmann bedient sich hemmungslos der pantürkischen Hetze gegen Armenien und bezeichnet den Konflikt in Berg Karabach als Beispiel für „Okkupation und Völkermord“. Das Gencevi-Institut für Aserbaidschanische Kultur e.V., die 2003 gegründet wurde, wird nicht nur von der Diktatur Baku und der Türkei finanziert, sondern ganz bestimmt auch mit deutschen Steuergeldern, denn bei diesem „Projekt“ bemüht man sich „um den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Aserbaidschan sowie um ein besseres Verständnis der aserbaidschanischen Kultur in Deutschland.“ Welcher grün-roter Spinner würde sich da nicht überschlagen um diesen Leute deutsche Steuergelder in den Rachen zu stopfen. Das Plagiat eines deutschen Politikers kostete ihm das Amt, aber institutionalisierte Geschichtsfälschung ist anscheinend in Deutschland etwas ganz anderes.

Was sind aber die Verdienste dieses „Instituts“? Auf der Seite aserbaidschanische-kultur.de werden diese stolz präsentiert:

Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass die falsche Geschichtsdarstellung über den Konflikt um Berg-Karabach in den deutschen Schulbüchern richtig gestellt wurde. (2006)

Der deutsche Schüler weiss also inzwischen nicht nur, dass Islam eine total missverstandene Friedensreligion ist, sondern auch, dass Armenier am laufenden Band Völkermord betreiben. Die Website des „Gencevi-Instituts“ selbst ist offline und nur Allah weiss wieso. Aber vielleicht ist inzwischen tatsächlich die Kacke dermassen am dampfen, dass selbst der letzte Tork begriffen hat, dass man nicht so offensichtlich dreist Hetze gegen ein Land und gleichzeitig historischen Diebstahl betreiben kann.

Dass die Baku-Diktatur lediglich als Wurmfortsatz der Türkei agiert, sollte jedem inzwischen klar geworden sein. Wer aber denkt, dass diese Art der Einflussnahme nur die iranische Geschichte betrifft, irrt sich gewaltig. Der Generalsekretär der Aleviten in Deutschland, Ali Toprak, erläutert in diesem Welt-Interview, die Grün-rote Kollaboration bei den pantürkischen Machenschaften in Deutschland. Er erklärt darin, dass der Islamunterricht in Deutschland von Leuten abgesegnet wird, die den Eid geschworen haben, ewig dem türkischen Nationalismus treu zu dienen.

Wegen seiner unabhängigen Meinung und sein Eintreten für neutrale Islamkunde, statt dem anvisierten bekenntnisorientierten Islamunterricht an deutschen Schulen, wird ihm jegliche Kooperation von Seiten der Grün-Roten verwehrt und er selbst sogar als „opportunistisches Arschloch“ beschimpft. Und das obwohl er vom Bundesfamilienministerium offiziell damit beauftragt wurde, ein Aufklärungsprojekt gegen Extremismus unter Türkeistämmigen aufzubauen.

INN als Beispiel für „Tork-Übernahme“

Die Website INN ist hier schon mehrmals Thema gewesen und auch, dass diese gegen unseren Blog vorgehen und jeden User auf der Seite schikanieren, die es wagen Inhalte unseres Blogs dort zugänglich zu machen. Inzwischen wird dort unser Blog, mit Billigung der dortigen türkischstämmigen Betreiber, als „Verfassungsfeindlich“ bezeichnet. Diese Methoden der juristisch relevanten, üblen Nachrede durch Torks und türkisierte Halbstarke ist in der iranischen Geschiche nticht neu, und es zeigt sich mal wieder, dass Torks nicht davor zurückschrecken, im Gleichklang mit dem islamischen Regime, patriotische Iraner zu attackieren und zu diffamieren.

Vor kurzem erreichte mich eine Mail einer deutschen Dame, die die dortigen Machenschaften, schon zum Start dieser Seite am eigenen Leib zu spüren bekommen hat. Ich hatte sie gebeten zum Thema selbst hier Stellung zu nehmen, aber da sie negative Konsequenzen befürchtet, hat sie davon Abstand genommen. Daher veröffentliche ich hier Auszugsweise ihren Text, in der sie schildert wie die Leitung der Seite übernommen wurde und wie dort manipuliert wird:

Mein alter Account bei INN ist seit etwa 5 Jahren deaktiviert. Das passierte ohne Vorwarnung, allerdings erst etwa 6 oder acht Wochen, nachdem ich mich im Forum verabschiedet und auch angekündigt hatte, dass ich keinen weiteren Beitrag mehr schreiben werde, was ich auch so gehalten habe. Ich hatte zwar viele PNs (private Nachrichten. anm. Tangsir) gespeichert, kam aber danach nicht mehr an sie ran. Ich konnte kurz gesagt nichts dokumentieren. Die Leute, die mir damals geschrieben hatten sind auch alle weg, ich hatte auch -mit Ausnahme von *****- nie eine E-Mail-Adresse von denen; wir haben uns immer ausschließlich per PN ausgetauscht. Der Streit zwischen mir und Sherry und den anderen Admins wurde „öffentlich“ im Forum „Black Box“ ausgetragen, da gab es keine PNs zu dieser Sache. Und die Beiträge sind selbstverständlich alle unverzüglich gelöscht worden bzw. wurden kurz danach entfernt, als die Blackbox gelöscht oder rausgenommen wurde.
Ich müsste jetzt also Sachverhalte, die mir nur von anderen Usern zugetragen wurden, veröffentlichen. Beweisen oder wenigstens glaubhaft belegen durch PNs oder Mails könnte ich gar nichts.

Ich könnte nur das wiederholen, was ich damals auch schon geschrieben habe, nämlich, dass ich von verschiedenen Leuten (unabhängig voneinander) davon erfahren habe, dass hinter den Kulissen einiges nicht mit rechten Dingen zugegangen ist und manipuliert wurde. Und dass ich auch auf keinen Fall gut heißen konnte, wie ***** und ***** damals als Admins gesperrt worden sind, und dass sich die übrigen Admins das Forum meiner Meinung nach unter den Nagel gerissen haben. Ich habe zwar nie die Verträge gesehen, aber ich gehe davon aus, dass sie juristisch in Ordnung waren,  moralisch aber nicht.

Dieser Fall ist nichts aussergewöhnliches, wenn man Iraner ist und und etliche ähnliche Fälle selbst miterlebt hat. Nicht anders sieht es in Iran aus, wo das Volksvermögen hauptsächlich in türkischen Gebieten investiert und an türkischstämmige Menschen in Form von Subventionen vergeben wird. Wo weite Landstriche in Iran in Armut versinken, sieht man in Tabriz die modernsten Häuser und Wolkenkratzer. Die Industrie Irans hat sich zum großem Teil in den türkischen Gebieten verlagert und andere Gebiete Irans werden regelrecht von Torks und türkisierten Menschen aggressiv kolonialisiert und terrorisiert.

Iranisches Geld wird in die Türkei gepumpt

Inzwischen haben sich die Beziehungen des iranischen Regimes zur Türkei gefestigt und die gegenseitige Grenze wurde geöffnet, um den bilateralen „Handel“ zu verstärken. Nachdem Zig Milliarden iranisches Geld, in den letzten Jahrzehnten nach Dubai geflossen ist und es zu einem der reichsten Länder der Gegend gemacht hat, sind nach den Tâzis nun die Torks an der Reihe richtig abzusahnen. Die iranische Wirtschaft, die zu 3/4 in den Händen der Mullahs/Pasdaran ist, investiert nun horrende Summen in die türkische Wirtschaft.  Ende letzten Jahres waren bereits 1,470 „iranische“ Firmen in der Türkei angesiedelt, nachdem es im Jahr 2002 lediglich 319 waren. Kein Wunder wenn man sich die Minister und die Granden der islamischen Republik anschaut, die mindestens zur Hälfte wie die direkten Nachfahren von Cengiz Khan aussehen.

Nicht nur aber auf diese Art und Weise wird das Volksvermögen der Iraner ausser Landes geschafft. Die Schergen des Torktâzi-Regimes, durch die Unruhen bei ihrem Verbündeten Syrien verunsichert, haben ebenfalls begonnen ihr Geld in die Türkei zu ihren Brüdern zu überweisen, denn dorthin werden die Torks nach einem eventuellen Fall der islamischen Republik flüchten. Quellen die dem azeritürkischen Diktator Khamenei nahe stehen, berichten von den Geldströmen, die vor allem in die Türkei fliessen. Aber auch in türkische Länder in Zentralasien wird das Geld der iranischen Nation transferiert, als auch nach Pakistan, Indonesien und Malaysia (Es geht nichts über Diversifikation).

Wie wir sehen ist der Raub der Torks an Iraner nicht bloß eine geschichtliche Episode, sondern ein Vorgang, das seit dem Einfall der Mongoltürken, fast ununterbrochen weitergeht. Während die Länder um Iran herum mit iranischem Geld prosperieren und damit u.a. modernste Waffen gekauft werden, die eines Tages gegen Iran verwendet werden können, werden die Schergen des Regimes (Sepah) von Sandizxorhâ, Regimeanhänger und vom iranischen Konsulat gekauften armen Würste, als Landesverteidiger propagiert und ein militärisches Vorgehen gegen diese Torktâzi als Anschlag gegen die iranische Nation verklärt.

Die Sepah selbst, die von Torktâzis befehligt wird, prahlt gerne damit, dass sie unbesiegbar ist und, dass keine Armee es wagen würde gegen sie vorzugehen. Wie professionell die Sepah allerdings wirklich ist, sieht man an den immer wieder stattfindenden Abstürze von Militärjets in Iran. Ein Murat kann vielleicht gut mit dem Messer Menschen abstechen und ermorden, aber ein Kampfflugzeug ist dann doch etwas schwerer für ein Torktâzi zu bedienen. Diesen Blogeintrag schliesse ich mit den Worten des azeritürkischen Diktator Khamenei, der auf dem unteren Video, in seiner türkischen Muttersprache, die Einheit der Perser mit den Torks beschwört und den Islam als verbindendes Bindeglied preist:

Allen Torks, Teymourzadehs, Mongoleyes und Sherrys einen schönen Ostermontag.

Euer Murat Tangsir Axundkoshglu.

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4 Antworten zu Iranischer Held: Nezâmi Ganjavi

  1. rumsgoetterschwert schreibt:

    Ein hervorragender Poet, ein Tipp für Literaturliebhaber. Selbst auf deutsch übersetzt ist es ein Feuerwerk der Sprachkunst und romantischer Feinfühligkeit.

    Die meisten Werke sind im Züricher Manesse-Verlag erhältlich und gut übersetzt. Ich lese zur Zeit Chosrow und Schirin. Ästhetisch betrachtet einsame Klasse, und im politisch-kulturellen Kontext auch wichtig :
    Nezami schiebt in seinen Werken des Öfteren islamische Kommentare rein, die dann im starken Kontrast mit seiner sehr romantischen Sprache und der Geschichte stehen. wie am Anfang: „Ja ,die Feueranbeter haben die Welt so erwärmt,das man sich vor ihrer Frömmigkeit schämen sollte.Wir sind Muslime; Zoroastrismus ist für uns nur ein Name. Aber wenn dies Zoroastrismus ist, wo bleibt dann wahres Muselmannentum?“

    Ich gehe von der Theorie aus, dass diese Kommentare eingeschoben wurden auf Grund der politischen Umstände in Persien. Wenn er die alten Perser zu sehr verehrt hätte, wäre er viel schneller Opfer der „Bereicherung“ gewesen. Es ist nichts neues, im christlichen Mittelalter hat man es auch ständig gemacht.

    • Tangsir schreibt:

      Vielen Dank für diese Ergänzung Rum. Du hast natürlich den Nagel auf den Kopf getroffen. Als Dichter und Denker in der damaligen Zeit musste man seine Ablehnung und Kritik zum Islam sehr vorsichtig verpacken.

  2. Tangsir schreibt:

    https://archive.org/stream/OnTheModernPoliticizationOfThePersianPoetNezamiGanjavi_251/nezami_digital_version_final_2012_djvu.txt

    The imagery tork is associated with fair complexion, the beloved, beauty, military
    virtues, soldier, rulership, distant climes and also bright colours (e.g. yellow, pale). In
    terms of negative connotations, the term is associated with plundering and also
    sometimes with cruelty or being harsh. That is why the denominative verb torki-
    kardan (literally „to act Turkish“) is used by Nezami, Sanai and other poets to mean
    „harshness/cruelty“, while the other verb tork-tazi (literally „Turkish Raid“) is also
    used by Nezami, Sanai and other poets in the meaning of „plunder“; the one who
    plunders or „acts in the Turkish manner“ can be from any region. However as nouns
    and adjectives, the metaphorical symbol tork has a more positive connotation than in
    the denominatives torki-kardan and tork-tazi. These symbols are combined in different
    verses for the sake of richer imagery. Subsequently, the idea of a harsh lover who
    plunders the being of the mystic became a symbol in Persian poetry. This is
    illustrated by the following verse of Xwaja Abdullah Ansari juxtaposing in both
    positive and negative meanings.

    Wenig später, im Sommer 2014, wollte Ansar-e Hezbollah wieder als Stoß-trupp für die Hezbollahis agieren und kündigte eigenmächtig Motorradpatrouillen für Teheran und die wichtigsten Städte an, um die öffentliche Moral zu sichern. Zusätzlich sollten 3.000 weibliche und 1.000 männliche Mitglieder von Ansar als Verstärkung aufgeboten werden. Die Reaktion des Innenministeriums folgte auf dem Fuß: so ließ der Sprecher des Ministeriums verlauten, Abdolhamid Mohtasham, der Generalsekretär Ansar-e Hezbollahs, möge doch bedenken, dass jede Aktion zur Aufrechterhaltung der Islamischen Moral ausschließlich auf Basis der geltenden gesetzlichen Vorschriften stattfinden dürfe. Der Kulturstaatssekretär des Präsidenten, Hesamoddin Ashena, assistierte:

    „Es wäre gut, wenn Herr Abdolhamid Mohtasham daran denken würde, dass
    die Zeit des Türkentums (torktazi, gemeint ist Rowdytum) der 1990er-Jahre zu Ende gegangen sind.“

    http://www.bundesheer.at/pdf_pool/publikationen/2016_13_sr_ruf_des_dschihad_rupp.pdf

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