Das Martyrium der iranischen Juden

Iranische Juden treffen in Israel einDer Hass und die Abneigung gegen den Jahud (Jude) war und ist in Iran allgegenwärtig. Juden gelten als unrein, betrügerisch und als Spione fremder Mächte, die das türkisierte und arabisierte Iran unterwandern und schaden wollen. Die Propaganda des derzeitigen Besatzeregimes in Iran, hat den Judenhass noch mehr Auftrieb gegeben.

Untash_Napirisha_stele_Louvre_Sb12Juden gehören zu den ältesten Bewohnern Irans und bereits unter den Elamiten partizipierten sie am gesellschaftlichen und höfischen Leben. Auch unter den Achämeniden gab es ein reges multikulturelles Leben in Iran. Aus den Aufzeichnungen dieser Zeit ist bekannt, dass Juden, Ägypter, Phönizier, Aramäer miteinander Geschäfte trieben, untereinander heirateten und Toleranz gegenüber dem jeweils anderen Glauben und Gottheiten zeigten. Zu dieser Zeit war das Konzept des „Falschen Glaubens“ unbekannt und es gab kein rassistisches Dünkel. Genauso war das jüdische Glauben, vor Ezra and Nehemiah, weder dogmatisch noch intolerant. Es gab immer wieder Aufstände im persischen Reich, die niedergeschlagen wurden, dennoch gibt es kein Hinweis dafür, dass diese Niederschlagungen rassischen und religiösen Hintergrund hatten. Auch später, während der Herrschaft der Seleukiden und Parther, herrschte Religionsfreiheit und persische, aramäische, babylonische, griechische, christliche und jüdische Gotteshäuser, waren in allen größeren Städten zu finden. Die jüdischen Chroniken beschreiben die parthische Periode als die beste ihrer Geschichte.

Zu dieser Zeit zählte nur die Loyalität der verschiedenen Gemeinden gegenüber den Herrschern und es zeigte sich, dass die jüdische Gemeinde zu den loyalsten gehörte und daher auch stark prosperierte. Erst unter den Sassaniden änderte sich diese liberale Religionspolitik. Aufgrund der ausgedehnten römisch-persischen Kriege und der Missionierungsarbeit,  der christlichen Kirchen als politische motivierte Handlung, sahen sich die Sassaniden gezwungen gegen diese vorzugehen, insbesondere gegen die Christen, Manichäer und Mazdakiten. Bis ins fünfte Jahrhundert, gibt es jedoch keine Belege über die Verfolgung der Juden.

The triumph of Shapur I over the Roman Emperor Valerian, and Philip the Arab by FabienkhanWährend der persisch-römischen Kriege, standen die Juden, im Gegensatz zu den Christen, loyal zu den persischen Kaisern. Einige missioniarische Gruppen unter den Juden aber, die den unmittelbar bevorstehenden Ankunft des Messiahs erwarteten, rebellierten und töteten zoroastrische Würdenträger. Dies führte später zu einer massiven Repression gegen Juden. Die jüdische Gemeinde der damaligen Zeit war recht groß in Iran. Neben Landwirtschaft, betrieben Juden auch Handel und waren im Handwerk tätig. Sie lebten in Dörfern, wie auch in größere Städte und es gibt kein Anhaltspunkt, dass sie gezwungen worden wären in jüdische Quartiere (Ghettos) zu leben, wie es später unter der islamischen Herrschaft üblich war. Unter den Juden gab es Ärzte, Philosophen und Wissenschaftler. Sie lehrten an de berühmtesten Universitäten dieser Zeit und waren auch zahlreich an der berühmten Akademie von Gandishapour zugegen.

Der Islam hebt sein häßliches Haupt

Die islamischen Eroberungen beendeten dann diese lange Phase des multikulturellen Lebens und der Religionsfreiheit die damals herrschte. der unsägliche selbsternannte Gesandter Allahs, Mohammed (s.a.u.) subsumierte nun die negativsten Elemente der damaligen Zeit (Intoleranz, die Proklamation des falschen Glaubens, Missionierung) unter einem Oberbegriff: Islam. Alle polyethnischen und heidnischen Religionen, wurden zusammen mit den Religionen aus dem nahen und fernen Osten zum „Falschen Glauben“ und ihre Anhänger zu Kuffar deklariert und verfolgt. Die Kaaba, die damals noch 110 Gottheiten beherbergte, wurde zur Hauptstadt der Intoleranz und all diese Gottheiten wurden zu Götzen erklärt. Es gab nur die Möglichkeit zum Islam zu „konvertieren“, zu sterben, oder aber als Schutzbefohlene (Dhimmys), ein leben als Mensch einer niederen Kaste zu führen.

Die Dhimmys mussten die Jizya zahlen um ihre Religion auszuüben, Frauen wurden zu Sklaven der Männer erklärt und den Muslimen verboten Freundschaften oder Ehen mit Juden oder Christen einzugehen. Den Dhimmys war es verboten Waffen zu tragen oder auf dem Pferd zu reiten, sie wurden in Ghettos verbannt und ihnen wurde verboten Häuser zu bauen, die an Höhe denen der Muslime überragte. Die Sharia wurde zum Gesetz und der männliche Muslim zum Herrenmenschen erklärt.

Morde an Christen und Juden wurden nur mit einer kleinen Geldstrafe geahndet, wohingegen der Mord an Ungläubige und ehemalige Moslems, die vom Glauben abgefallen waren, zum Pflicht eines jeden Moslemmenschen erklärt wurde. Kurz gesagt, alle Menschen ausser den männlichen Muslimen, wurden zu Menschen zweiter Klasse erklärt. Der muslimische Herrscher Ummar ging noch weiter und bestand darauf „Arabien“ ethnisch zu säubern, so, dass nur noch Araber dort lebten. Den Christen und Juden wurde ihr Hab und Gut konfisziert und sie selbst aus der arabischen Halbinsel deportiert.Dhimmi

Die Situation verschlechterte sich  mit der Herrschaft Harun Al Rashids. Die überwältigende Mehrheit der Menschen in seinem Herrschaftsgebiet, bestand aus Zoroaster, Christen und Juden. Ihre Tempel wurden systematisch zerstört und der Wiederaufbau verboten. Die Strafsteuer „Jyzya“ wurde immer weiter erhöht und die Zahlung der Jyzya selbst, ging einher mit schwersten Demütigungen und der Behandlung der Dhimmys als minderwertige und den Moslems unterlegenen Menschen. Im neunten Jahrhundert, unter dem Kalifen Al Motevakel, wurden dann allen Nichtmuslimen untersagt im Dienste des Kalifen beschäftigt zu sein. Coptic_tunic_ornamentIhre Kinder durften nicht mehr zur Schule gehen, sie selbst gezwungen in Ghettos zu leben und einen farbigen Band zu tragen, um damit zu signalisieren, dass sie keine Muslime waren. Die Juden musste gelbe Bänder tragen (Vasleh Johudaneh). Diese Kennzeichnungspflicht hatte bis auf einige Ausnahmen, bis Ende des 19. Jahrhunderts in Iran bestand.

Den Juden blieb nur noch die Tätigkeit als Händler und im Bankgewerbe. Daraus ging eine wohlhabende jüdische Schicht hervor, die später die Kriege der Kalifen, insbesondere gegen die Kreuzritter, finanzierte. Diese privilegierte Stellung nutzten die jüdischen Bankiers an den Höfen der damaligen Herrscher, um der gepeinigten jüdischen Bevölkerung weiteres Unbill zu ersparen. Die Juden hatten später auch großen Anteil daran das antike Wissen zu konservieren, indem sie Werke aus dem griechischen, hebräischen, persischen und anderen Sprachen ins arabische übersetzten, um sie so vor der Zerstörungswut der Moslems zu bewahren.

Die Mongoltürken

Benjamin von TudelaIm 12. Jahrhundert lebten die Juden in großer Zahl in den  iranischen Städten Hamadan, Isfahan, Hahavand, Shiraz, Neyshapur und Baghdad, wie der jüdische Chronist Benjamin von Tuledo schreibt.  Zur selben Zeit unterstützten die Juden die ismaelitische Sekte, die sich gegen die damaligen türkisch-arabische Fremdherrschaft und für eine liberale Auslegung des Islams einsetzte. Die Antwort darauf liess nicht lange auf sich warten und es kam zu großen Massakern an Juden in der Region Zagros und Luristan. Nach dem großen Völkermord an Iranern, durch die Mongoltürken unter Cengiz Khan, eroberte Hulagu (1258) die weiteren persischen Gebiete. In Alamut tötete er die ganze Bevölkerung der Stadt, samt den Wissenschaftlern und verbrannte die dortige, umfangreiche Bibliothek mit naturwissenschaftlichen und medizinischen Werken. Die Eroberung Baghdads verlief ähnlich grausam. 250.000 Einwohner der Stadt wurden erschlagen und die Bücher aus der Bibliothek des „Hauses der Weisheit“ in den Tigris geworfen. Durch den Tod der vielen Fachkräfte mangelte es an Fachleuten für den Wiederaufbau, daher lockerte Hulagu die Regeln der Sharia und liess Nicht-Muslime, darunter auch Juden, wieder im Staatsdienst arbeiten. Diese Schonzeit dauerte aber kaum 30 Jahre und 1291 wurden die Juden-Ghettos in Tabriz und Baghdad von den dort eingefallenen Türken ausgeplündert. Der christliche Historiker  Bar Hebraeus schreibt über die an Juden begangenen Gräueltaten: „Weder kann es die Zunge aussprechen, noch die Feder niederschreiben“. Die Juden werden gezwungen, neben der üblichen Kennzeichnungen, ein Zeichen auf der Stirn zu tragen.

Der jüdisch-stämmige Arzt und Historiker Rahid al-Din Fazhl Allah Hamadani, arbeitete während dieser kurzen Schonzeit ebenfalls für die Mongoltürken und schrieb die berühmte Chronik der Mongolen. Er wurde 1318 ermordet und seine umfangreiche Bibliothek, die 60.000 Bücher umfasste, ausgeplündert. Das Vorstadtgebiet Rub-i Rashidi, das er in Tabriz entworfen und gebaut hatte, wurde ebenfalls von den dortigen Oghuz-Türken niedergebrannt. Seinen abgeschlagenen Schädel führten die Türken durch Tabriz und riefen dabei „Das ist der Kopf des Juden der den Namen Allahs missbrauchte. Möge Allahs Fluch für immer auf ihn lasten“.

Rolka_Mechti_Kuli_BegNachdem die Juden von den arabischen Muslimen angefeindet und zu Dhimmys erklärt worden waren, zeigt sich an der obigen Episode, dass zwischen dem 9. und 10. Jahhrundert, vor allem in Azerbaidjan einfallenden Türken, den Juden besonders feindlich gesonnen waren, wobei hier die Iraner selbst nicht vom Vorwurf befreit werden können an den Gräueltaten beteiligt oder sie zumindest toleriert zu haben. Das sollte die nächsten Jahrhunderte weitergehen. Die türkischen Safawiden übernehmen im 16. Jahrhundert das Ruder in Iran und führen den Schiismus als Staatsreligion ein und damit auch das Konzept der Unreinheit (Najes) durch Nicht-Muslime. Dieser Brauch hat sich teilweise bis heute gehalten so, dass man nach der Bewirtung eines jüdischen Bekannten oder Nachbarn, sein Besteck und seine Trinkgefäße mit besonderer Intensität waschen und reinigen lässt, da der Jahud unrein ist.

Der Historiker J.J. Benjamin schreibt im 19. Jahrhundert über die Behandlung von Juden in Iran bis zurück ins 16. Jahrhundert:

J.J._Benjamin„Sind sind gezwungen in den Außenbezirke der Stadt zu leben…; denn sie werden als unreine Kreaturen angesehen… Unter dem Vorwand, dass die Juden unrein sind, werden sie mit größter Brutalität behandelt und sollten sie eine Strasse betreten die von Muslimen bewohnt ist, werden sie von einem Mob mit Steinen und Dreck beschmissen. Aus dem selben Grund [unrein zu sein] ist es ihnen untersagt bei Schnee und Regen das Haus zu verlassen. Denn der Regen könnte ihre Unreinheit auf den Boden übertragen und somit die Füße der Muselmmanen verunreinigen… Wenn ein Jude auf der Strasse als solcher erkannt wird, wird er mit den schlimmsten Schimpfwörter und Flüche bedacht. Die Umstehenden spucken ihm ins Gesicht und schlagen ihn manchmal… ohne Gnade… Wenn ein Jude ein Geschäft betritt, darf er nicht die Ware inspizieren… Wenn er aus Versehen die Ware berührt, muss er es zu dem Preis nehmen, den der Verkäufer bestimmt… Manchmal betreten sie die Behausungen der Juden und nehmen an sich was ihnen beliebt. Sollte der Jude dagegen protestieren, bezahlt er das unter Umständen mit seinem Leben… Wenn ein Jude sich während des dreitägigen Katel (Muharam) auf die Strasse wagt, wird er mit Sicherheit ermordet.

Die jüdischen Chroniken sind voll mit Berichten über türkische Massaker, Zwangskonvertierungen und Misshandlung der Juden. Die prompte Zahlung der Jizya wird von den türkischen Gewalt- und Fremdherrscher auf iranischem Boden mit größter Brutalität durchgesetzt. Davon sind natürlich auch die Christen und Zoroaster betroffen. Alle Beziehungen der iranischen Juden zum Ausland werden unterbunden und die Apartheid wird in Iran eingeführt. Die Juden werden wieder verstärkt in Ghettos gesteckt.

Europäische Reisende berichten von dieser tragischen Unterdrückung der Juden, die nun zusätzlich zum Judenband, eine entsprechende Kopfbedeckung tragen müssen um sich als Juden kenntlich zu machen. Die Zeugenaussage eines Juden galt nichts vor Gericht und ein zum Islam konvertierter Jude konnte sich zum alleinige Familienerben erklären. Wenn ein Jude sich hatte was zu Schulden kommen lassen, wurde die ganze Gemeinde bestraft und so sorgten die türkischen Fremdherrscher in Iran dafür, dass der Jude (Jahud) zur minderwertigsten Kreatur auf Erden degradiert wurde.

Pogrome an Juden in IranDie Zustände blieben bis ins 19. Jahrhundert hinein die gleichen. Nachdem das jüdische Ghetto in Mashad in Feuer aufging, zwang der türkische Quajar-Herrscher Muhhamad „Schah“ 1839 die ganze jüdische Gemeinde zum Islam zu konvertieren. Die Juden nahmen gezwungenermaßen den neuen „Glauben“, blieben aber Krypto-Juden, die im Geheimen die jüdische Kultur und Religion praktizieren. Diese jüdische Gemeinde siedelte fast geschlossen 1946 nach Israel über. Die jüdischen Historiker, bezeichneten die Herrschaft der türkischen Quajare in Iran, als die schlimmste in ihrer Geschichte. Mehrere Ausbrüche von Feindseligkeiten gegen Juden sind dokumentiert, so beispielsweise 1830 Tabriz (NW Iran), 1839 in Mashhad (NO Iran) und 1867 in Barfourush (N Iran). Es wundert nicht, dass es sich dabei immer um Gebiete handelt in der ein nennenswerter Anteil an Torks leben.

A Jewish gathering celebrates the second anniversary of the Iranian Constitutional Revolution in TehranAnfang des 20. Jahrhunderts erfolgt dann die Konstitutionelle Revolution, an der die jüdische Gemeinde großen Anteil hatte. Es ist vor allem der jüdischen Gemeinde in Iran zu verdanken, dass zum ersten mal überhaupt, Nichtmuslime und Muslime, zumindest auf dem Papier, gleichgestellt wurden und die nationale Identität nicht mehr aufgrund der religiösen Herkunft definiert wurde. Die iranischen Juden haben sich auch signifikant darum bemüht ein nationales Parlament anstatt eines islamischen einzusetzen. Nichtmuslime durften bei Wahlen wählen, durften sich aber selbst nicht zur Wahl stellen. Auch war ihnen untersagt Mitglied der Regierung zu sein. Reza Schah ignorierte später dieses Gesetz, so dass später auch Bahai Verantwortung in der Regierung übernehmen konnten. Dennoch änderten auch diese neuen Gesetze nicht viel an der Lage der Juden in Iran.

Der Shiraz-Pogrom

Wenden wir uns den Geschehnissen in Schiraz  im Jahre 1910 am Tage des 30. Oktober zu, die gut beschreiben wie die antijüdischen Pogrome in Iran abliefen. Zu Beginn des Monats Oktober fanden einige Lumpensammler nach eigener Behauptung in der Sickergrube eines jüdischen Hauses in Schiraz eine Ausgabe des Korans. Dann am ersten Tage des Sukkot Festes bemerkten einige jüdische Einwohner auf dem Rückweg von der Synagoge, dass eine verschleierte Frau vor ihrem Haus stand, ein Paket in der Hand, hielt welches sie bei Ankunft der zurückkehrenden Juden in die Sickergrube vor dem Hauseingang warf.

Die heimkehrenden Juden die dies sahen, zogen das Paket aus der Grube und erkannten, dass es sich um einen Koran handelte. Der Repräsentant der Alliance Israélite Universelle in der Stadt konsultierte den Großmufti von Schiraz, Mirza Ibrahim, welcher versicherte eine solche Provokation zu ignorieren und im Falle der Notwendigkeit seine Unterstützung anzubieten.

Aber dabei sollte es nicht bleiben, am darauf folgenden Tag drang ein Mob in die Häuser der zwei Großrabbiner der Stadt ein, darunter ein Bazargroßhändler, die vorgaben, dass eine ihrer Töchter ins jüdische Viertel entführt worden sei, wo sie, wie diese behaupteten, umgebracht worden sei um ihr Blut abzuschöpfen. Die zu Tode erschrockenen Rabbis, stritten diese ungeheuerlichen Anschuldigungen ab, die Eindringlinge zogen ab, nicht aber ohne eine Drohung auszusprechen und zwar, dass man das gesamte jüdische Viertel der Stadt in Brand setzen würde, sollte das Mädchen nicht am nächsten Tag auftauchen.

Am selben Tag fand man die Leiche eines Kindes in der Nähe des jüdischen Friedhofes. Das Gerücht es handele sich dabei um besagtes Mädchen, verbreitete sich wie ein Lauffeuer, wobei die Leiche in Wirklichkeit die eines verstorbenen jüdischen Jungen war, der acht Tage zuvor dort beerdigt worden war. Am Tage darauf, versammelte sich eine Menge vor dem Gouverneurpalast und beschuldigte lauthals die Juden das Mädchen umgebracht zu haben. Der Gouverneur gab sich damit zufrieden, seinen Truppen zu befehlen die Menge aufzulösen, woraufhin diese sich begleitet von den Soldaten in Richtung jüdisches Viertel zu bewegen begannen.

Trotz gegenteiliger Befehle waren es die Soldaten die den Reigen des Pogroms gegen das jüdische Viertel eröffneten und somit den Einwohnern signalisierten es sei wohl in Ordnung so zu handeln. Soldaten, Seyyeds, Hooligans und  türkische Qaschqais (wer auch sonst) begannen damit das Viertel zu plündern, selbst Kinder beteiligten sich an dieser Schandtat, wie Diebe bildeten sie Menschenketten und reichten Teppiche, Möbel, Kerzenständer und alles was sich irgendwie verkaufen ließ durch. Fenster und Türen wurden eingetreten um zu sehen ob sich dahinter etwas Wertvolles verbarg. Nicht ein einziges der 260 Häuser des jüdischen Viertels wurde vor diesen Umtrieben verschont.

Allerdings ließen die Angreifer es nicht bei Plünderungen bewenden, viele ergingen sich in physischer Gewalt gegen die jüdischen Einwohner, 12 Juden wurde umgebracht 15 schwer verwundet und weitere 40 leicht verletzt. Einige konnten sich in das britische Konsulat oder bei einem muslimischen Bekannten in Sicherheit bringen. Infolge dieses Pogroms wurde das jüdische Viertel von Schiraz vollständig verwüstet.

Pahlavi-Ära

Nach 1907 wurden wieder mehrfach jüdische Quartiere in Mashad, Tabriz und Teheran aufgrund von religiösen Fatwas angezündet. Schliesslich übernimmt Reza Schah die Macht und vertreibt die türkischen Quajar. Nach 1400 Jahren schwerster Verbrechen gegen Juden und islamischer Apartheid, ist es Reza Schah der Große, der den Juden endlich wieder die Ehre erweist und sich vor der Torah verbeugt.

Synagogue_in_Tehran,_Qajar_periodIn Iran kam es erneut zu Pogromen gegen jüdische Bürger, nachdem der Staat Israel aufgerufen wurde. In iranisch- Kurdistan lebten schätzungsweise 12.000 Juden in etwa 15 Gemeinden, nach 1949 bis 1951 fand ein Exodus von etwa 8000 Juden nach Teheran mit Ziel Israel statt. Im März 1950 wurden 12 Kurden in iranisch- Kurdistan ermordet, was die Fluchtbewegung weiter beschleunigte. Nennenswert ist insbesondere, dass alle islamischen Staaten des nahen Ostens ihre jüdischen Minderheiten kurz nach der Staatsgründung Israels in Scharen auswiesen, mit Ausnahme der iranischen Regierung.

AucReza Shahh wenn die Lage der Juden sich im Iran dramatisch verbessert hatte, nachdem der große Reza Schah die Macht übernahm, hatte sich in den Köpfen der Iraner nicht viel verändert, als zum Beispiel iranische Juden während der asiatischen Meisterschaftsspiele in Teheran der 70er Jahre zum Spiel der iranischen Nationalmannschaft gegen Israels Team auf Seiten des Iran mit iranischen Nationalflaggen auftauchten, wurden sie von einem Mob zusammengeschlagen und die Flaggen wurden ihnen abgenommen, nach dem Motto „ihr seid keine gleichwertigen Bürger also dürft ihr auch unsere Flagge nicht schwingen“

An islamischen Feiertragen machten islamisierte und türkisierte Iraner  immer wieder kollektiven Hatz auf Juden. So auch nach der Staatsgründung Israels.  Als ein Jude in Shiraz seine beiden kleinen Kinder, während einer solchen Treibjagd bei einem Mullah in Sicherheit verstecken wollte, wollte der Mullah nur einwilligen die Kinder bei sich zu beherbergen, wenn die Kinder mit ihm eine Zeitehe (Sighe) eingehen. Das ist die Natur eines Mullahs und Allahisten.

Die iranischen Juden, trotz der Jahrhunderte lange Verfolgung durch ihre eigenen iranischen Landsmänner, waren diejenigen die sich besonders der Aufgabe verpflichtet fühlten die präislamische Kultur Irans zu bewahren. Nicht nur die iranische Musik hoben sie für die Nachwelt auf, sondern auch teilweise das zoroastrische Erbe. Das Illanout (Baumfest) ist zum Beispiel identisch mit dem iranischen Shabe Cheleh und hat die Elemente dieses präislamischen Festes besser konserviert als es die Iraner selbst tun konnten.

Die Juden wurden aber nicht nur Seitens des Türkentums und des Islams angegriffen. Auch hoch angesehene Iraner des Altertums  beteiligten sich daran den Juden als Unrein, böse und jammervolle Gestalt zu porträtieren. Dazu gehören z.b. Mulana Jalaledin Rumi, Nezami und Saadi.

Nach der islamischen Machtübernahme 1979

Seit 1979 ist die Sharia wieder in Iran eingeführt. Offiziell stellen Juden einen Repräsentanten im Parlament, dieser ist jedoch dazu da im Auftrag und auf Druck des Mullah-Regimes, Israel und den Zionismus zu verdammen und gleichzeitig die „Palästinensische Sache“ zu vertreten. Juden ist es zwar gesetzlich nicht verboten im öffentlichen Dienst tätig zu sein, aber da der Staat nur Muslime einstellt die ein Sharia-Test absolviert haben, sind die Juden wieder von diesen Tätigkeiten ausgeschlossen. Juden werden darüberhinaus nicht für das Postgraduales Studium zugelassen, so, dass sie keinen höheren akademischen Grad erreichen können. Die Geldtransaktionen der iranischen Juden werden vom iranischen Staat überwacht, wie auch sonst alle ihre Aktivitäten.

Die Hervorhebung jüdischer Kontrolle über die Weltwirtschaft wurde in der Mitte der neunziger Jahre in Verbindung mit drei Entwicklungen stärker betont: wachsende ökonomische Probleme, amerikanische Sanktionen und der arabisch-israelische Frieden. Die Mullahs scheuten keine Mühen um Israel als DIE Kraft darzustellen, die diese „imperialistischen“ Aktionen gegen Iran dirigierte.

Khomeini HendizadehBesonders in den letzten Jahren kamen die Juden erneut unter Druck. Viele werden verhaftet und beschuldigt für Israel zu spionieren und immer wieder kommt es zu Verurteilungen wegen Spionage, was die feindliche Atmosphäre gegen Juden weiter schürt. Um sich darüber klar zu werden, wie sehr das antijüdische Denken und die Nähe zum Nationalsozialismus die islamischen Machtübernahme in Iran prägte, sollte man den Worten Klomeinis lauschen:

Man kann in Ayatollah Khomeinis Doktrin, so wie sie vor der Revolution formuliert wurde, einige Argumente gegen die Juden finden. Beispielsweise schon auf der ersten Seite seines Buches über die Islamische Republik beanspruchte er, dass der Islam „seit Anbeginn“ unter den Juden gelitten habe. Sie waren es, behauptete er, die „zuerst die antiislamische Propaganda etablierten und sich an verschiedenen Kriegsplänen beteiligten“. Dies, ergänzte er, sei „aktiv fortgesetzt“ worden.

Seit 1963 hatte Khomeini die mobilisierende Bedeutung des Antisemitismus nicht nur erkannt, sondern für sich auch genutzt. „Ich weiß, dass ihr nicht wollt, dass der Iran unter den Stiefeln der Juden liegt“, rief er am 13. April 1963 seinen Anhängern zu. Noch im selben Jahr griff er den Schah persönlich als einen verkappten Juden und Befehlsempfänger Israels an. Die Resonanz war riesig: Khomeini hatte sein Kampagnenthema gefunden. „Jetzt war der Ayatollah davon überzeugt“, schreibt Taheri, „dass das zentrale politische Thema des gegenwärtigen Lebens eine ausgeklügelte und hochkomplexe Verschwörung der Juden sein müsse“, eine Verschwörung, um „den Islam zu entmannen und die Welt mithilfe der natürlichen Reichtümer der Muslime zu kontrollieren“.

Als sich im Juni 1963 Tausende von Khomeini beeinflusste Religionsstudenten zu einem Protestmarsch nach Teheran aufmachten und von Sicherheitskräften des Schah brutal gestoppt wurden, verkündete Khomeini: „Israel will nicht, dass der Koran in diesem Land überlebt. … Es vernichtet uns. Es vernichtet euch und die Nation. Es möchte die Wirtschaft übernehmen. Es will unseren Handel und die Landwirtschaft zerstören. Es will den Wohlstand des Landes an sich reißen.“

Nach dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 wurde die antisemitische Agitation, die zwischen Juden und Israelis keine Unterschiede machte, verstärkt. „Seid achtsam, sie sind Monster“, schrieb Khomeini 1970 in seinem Hauptwerk Islamische Regierung. „Die Juden waren es, die als erste mit der anti-islamischen Propaganda und mit geistigen Verschwörungen begannen und das dauert, wie jeder sehen kann, bis zur Gegenwart an.“„Die Juden“, rief er schließlich im September 1977, „haben sich mit beiden Händen auf die Welt gestürzt und sind dabei, sie mit unersättlichem Appetit zu verschlingen. Sie haben Amerika verschlungen und haben sich als nächstes dem Iran zugewandt und sind immer noch nicht zufrieden.“ Diese antisemitischen Attacken trafen unter den iranischen Oppositionellen, ob aus der Linken oder aus dem islamistischen Lager, auf positive Resonanz.

Dabei blieb es nicht. „Die Protokolle der Weisen von Zion“ wurden nach der islamischen Machtübernahme immer wieder publiziert, unter anderem auch von der Zeitschrift Eslami, unter der Überschrift „Der Geruch von Blut. Jüdische Verschwörungen“. Bezeichnend auch die Antwort, die Ende der 80er Jahre ein Scheich namens Murtesa vom religiösen Zentrum Qum auf die Frage nach den Nicht-Muslimen gab: „Sie sind in zweierlei Hinsicht unrein. Erstens sind sie physisch unrein, da sie ihren Körper nicht sauber halten. … Zweitens ist auch ihr Atem unrein, weil sie nicht an den Islam glauben. … Wenn ich einem solchen Mann die Hand geben müsste, würde ich hinterher so schnell wie möglich ins Hotel gehen und meinen Körper von Kopf bis Fuß unter einer Dusche reinigen.“Bis heute bekommen die im Iran lebenden Juden die Auswirkungen dieser  verstärkt verfolgten najas-Doktrin zu spüren.

Mohammad-Ali-RaminDer Berater von Ahmadinejad Mohmammad Ali Ramin heizte 2006 die Stimmung gegen Juden noch weiter an: „Juden sind ein dreckiges Volk, dies ist der Grund, warum man ihnen durch die Geschichte hindurch vorgeworfen hat, für die Verbreitung tödlicher Krankheiten und Plagen verantwortlich zu sein.“ So wundert es nicht, dass Ahmadinejad und Khamenei die Vernichtung Israels fordern und im gleichen Atemzug den Holocaust leugnen. Iran entwickelte sich indes zur Pilgerstätte der weltweiten Holocaust-Leugner-Szene und auch Hitler und der Nationalsozialismus werden durch die Allahisten in Iran unumwunden bejubelt: www.hitler.ir/:

Hitler.irDie Begeisterung für Hitler hat unter überzeugte Moslems eine lange Tradition. Schon zu Lebzeiten Hitler bis in die 70er Jahre und in die gegenwärtige Zeit hinein, galt Hitler als verkappter Mohammedaner. Hitler, so ging die Sage, sei ein Jünger von Ali, dem von den Schiiten besonderes verehrten Ersten Imam, dessen Bild der Führer angeblich stets unter seinem Hemd in Herzensnähe trage. Im Geiste von Adolf Hitler erscheinen in Iran immer wieder antijüdische Zeichnungen, die den Holocaust ins Lächerliche ziehen und den Juden als bösartige und blutsaufende Bestie darstellen. Kayhan_16-12-2007

Es bleibt aber nicht nur bei der Verfolgung der iranischen Juden und Hetze gegen die weltweite jüdische Gemeinde. Iran finanziert kräftig die Terror-Organisationen der Hizbollah und Hamas und beliefert diese mit Waffen und Raketen, die zu Hunderten auf Israel niedergehen. Den Hezbollahis und Hamas-Aktivisten wird dann großzügig Geld gespendet, wenn Israel Aktionen gegen sie startet und man weltweit Israel dafür verurteilt, dass es die eigenen Bürger schützt. Während in Iran sich die Menschen kaum das Brot leisten können, wurden in Libanon und Gaza-Streifen den Menschen bündelweise bis zu 10.000$ pro Person verteilt.

Fazit

In Iran lebten Ende der siebziger Jahre 100 000 Juden, heute sind es weniger als 20.000, was aufzeigt, dass die Juden von den allahistischen und antiiranischen Umtrieben der letzten 32 Jahren nicht verschont geblieben sind. Antijudaismus und Antisemitismus gehören zur iranischen Folklore, an diesem Erkenntnis führt kein Weg vorbei. Auch wenn der Antijudaismus mit dem Islam seinen Anfang nahm und später mit seinen Sitten der Judenkennzeichnung (Judenstern) und Ghettos nach Europa über schwappte, so waren und sind es Iraner die diese Behandlung der Juden zumindest stillschweigend oder applaudierend zugelassen haben.

Es mag sein, dass besonders Türken und türkisierte Menschen es waren, die besonders brutal gegen Juden vorgegangen sind und sie getötet und ausgeplündert haben, aber deshalb alleine die Schuld als Iraner von sich zu weisen wäre zu einfach und ein verantwortungsloses Verhalten. Warum aber gerade Türken und türkisierte Menschen dazu neigen sich besonders judenfeindlich zu benehmen ist relativ leicht zu erklären.

Da die Türken in der iranischen Geschichte und kollektiven Gedächtnis den Platz des Aggressors und Völkermörder übernehmen, suchen sich die türkisierten Menschen in Iran vermeintlich gemeinsame Feinde, um damit einen gemeinsamen Identifikationspunkt mit den Iranern zu finden. Es verwundert daher nicht, dass gerade bei den Torks, nach den Muslimen, die größte Judenfeindlichkeit anzutreffen ist.

Der iranische Antisemitismus geht aber durch alle Schichten hindurch und ist auch bei säkularen und nationalistischen Gruppen anzutreffen. Wer sich dem allgemeinen und unterschwelligen Antisemitismus unter Iranern widersetzt, setzt sich schnell den Verdacht aus ein Feind der Nation und ein Kollaborateur der Juden zu sein. Schon alleine aus dem Grund wagen es viele nicht sich zu Israel oder den Juden solidarisch zu erklären. Schlimmer als das, ist jedoch die Rolle der westlichen und da insbesondere der deutschen Medien. Kaum ein Bericht über iranische Juden in der nicht das falsche Bild des freien Lebens in Iran gezeichnet wird, als ob einer von den verbleibenden Juden in Iran vor der Kamera sich kritisch äussern würde.

Hinzu kommt, dass aufgrund der Stigmatisierung der Juden als Volksverräter, die meisten über begangenes Leid schweigen und selbst in der neuen Heimat Israel davon Abstand nehmen, als vermeintliche Nestbeschmutzer in Erscheinung zu treten (Auch Juden können zu Ajams werden). Es ist aber erfreulich zu vernehmen, dass sich immer weniger patriotische Iraner bereit erklären dem türkisch-islamischen Antisemitismus zu folgen und sich mutig dagegen stellen. Die beide persisch-sprachigen Fernsehstationen Pars TV und Channel One, die aus dem kalifornischen Exil senden, zeigten in den vergangenen Monaten den Dokumentarfilm „Shoa“ in persischer Sprache.

Neben ihrer langjährigen Sendearbeit die Iraner über ihre Geschichte und die Unkultur des Islams aufzuklären, stellt diese Ausstrahlung ein Meilenstein in der Geschichte der iranischen Aufklärung und Wiedergeburt. Beide Sender haben in der Vergangenheit herausragende geleistet und sind mit dafür verantwortlich, dass das iranische Volk sich langsam von seinen islamisch-türkischen Fesseln befreit.

Der Wunsch eines jeden Iraners sollte sein, dass eines Tages nicht nur über den Holocaust berichtet wird, sondern sich die Iraner auch der eigenen Geschichte stellen und die Verbrechen gegen die Juden auf eigenem Boden offen verarbeiten. Ich möchte an diese Stelle den Anfang machen. Ich erinnere mich an eine vorgebrachten Geschichte über den bösen Juden: In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte die Mullahs eine temporäre Fatwa erlassen, nach der Silberbesteck und Küchenartikel in Silber Haram wären. Daraufhin gingen viele gläubige Frauen und Mütter in die Küche und taten das was die Mullahs befohlen hatten. Sie schlugen mit Hämmer auf die Silberbestecke und Teekocher aus Silber. Daraufhin verkauften sie das Silber an die türkischen Bazaris, die ihnen dafür einen geringen Beitrag leisteten.

In der mir erzählten Geschichte aber, waren weder die Mullahs, noch die mit ihnen verbandelten Bazaris die Bösen. Es war der schläfenlockige Jude der zu der Familie kam um das kaputte Silber zu kaufen. Die Erinnerung des Kindes war die, wie das schöne Besteck willkürlich aufgrund eines Befehls zerstört worden war und der Jude derjenige war der davon profitierte.

Diese Geschichte beschäftigte mich auch als ich an diesem Artikel schrieb und so sprach ich nochmal mit den Zeitzeugen und wollte Einzelheiten wissen. Es stellte sich natürlich heraus, dass das kaputte Besteck nur deshalb dem Juden verkauft worden war, weil dieser den fairen Materialwert bezahlte, ganz im Gegensatz zu dem türkischen Bazari. Die Fatwa selbst war einer der zahlreichen Fatwas, die nur deshalb erlassen wurden um die Bazaris kurzzeitig zu bereichern und die Mullahs als Komplize am Gewinn teilhaben zu lassen.

Interessant ist aber, dass für die gläubige Dame, die damals noch ein Kind war, niemals der Bazari oder der Mullah der Bösewicht war, sondern der Jude, der von ihrer Mutter ins Haus gebeten worden war. Ähnlich verhält es sich auch heute, wo viele Iraner bereit sind ihre 1400-jährige Sklaverei unter den Torktâzi fortzusetzen, nur weil ihnen der Tork und Mullah einflüstert, dass sonst der Jude und Zionist das Land übernimmt.

Was Deutschland anbetrifft, so werden an deutschen Universitäten Seminare abgehalten, bei denen der judenhassende Khomeini als Philosoph gewürdigt wird. Daneben bleiben Anzeigen gegen Personen die antijüdische Hetze betreiben einfach ungehört, so wie bei einem notorischen Kommentators dieses Blogs der Fall ist. Die Anzeigen von Zahal und Joel sind zumindest nach meinem Wissen im Sand verlaufen. Wenn also der Kinderliebhaber und Antisemit Khomeini im heutigen Deutschland als Philosoph anerkannt wird und Allahisten ungestört gegen Juden hetzen können, dann solltet ihr euch anschauen wie das aussieht. Nachfolgend seht ihr ein Video, das dieser notorischer Judenhasser (nach eigenen Angaben ist er Iraner) mit dem vielsagenen Nick „nokikes“ mit folgendem Text hier reinstellen wollte: „der jude als zerstörer“:

Als Kontrast und als Antwort zum obigen Video sollte man die iranischen Menschen selbst zu Wort kommen lassen, die mit der Parole „Nein zum Gaza-Streifen, Nein zum Libanon, mein Leben gebe ich nur für Iran her“ dem Antisemitismus der Allahisten klar eine Absage erteilt haben:

Mit Dank an Zahal für die vielen Links und an Pesare Pârsig, der Teile dieses Beitrags verfasst hat.

قرآن سوره ۵: المائدة آیه 82
لَتَجِدَنَّ أَشَدَّ النَّاسِ عَدَاوَةً لِّلَّذِينَ آمَنُواْ الْيَهُودَ وَالَّذِينَ أَشْرَكُواْ وَلَتَجِدَنَّ أَقْرَبَهُمْ مَّوَدَّةً لِّلَّذِينَ

„Sicherlich findest du, daß unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind.

Koran,Surah Al-Maeda 5,Vers 82

Auch im Iran kam es erneut zu Pogromen gegen jüdische Mitbürger, nachdem der Staat Israel aufgerufen wurde.

In iranisch- Kurdistan lebten schätzungsweise 12.000 Juden in etwa 15 Gemeinden, nach 1949 bis 1951 fand ein Exodus von etwa 8000 Juden nach Teheran mit Ziel Israel statt.

Im März 1950 wurden 12 Kurden in iranisch- Kurdistan ermordet, was die Fluchtbewegung weiter beschleunigte.

Nennenswert ist insbesondere, dass alle islamischen Staaten des nahen Ostens ihre jüdischen Minderheiten kurz nach der Staatsgründung Israels in Scharen auswiesen, mit Ausnahme der iranischen Regierung.

Auch wenn die Lage der Juden sich im Iran dramatisch verbessert hatte, nachdem der große Reza Schah die Macht übernahm, hatte sich in den Köpfen der Iraner nicht viel verändert, als zum Beispiel iranische Juden während der asiatischen Meisterschaftsspiele in Teheran zum Spiel der iranischen Nationalmannschaft gegen Israels Team auf Seiten des Iran mit iranischen Nationalflaggen auftauchten, wurden sie von einem Mob zusammengeschlagen und die Flaggen wurden ihnen abgenommen, nach dem Motto „ihr seid keine gleichwertigen Bürger also dürft ihr auch unsere Flagge nicht schwingen“

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67 Antworten zu Das Martyrium der iranischen Juden

  1. Bran the blessed schreibt:

    Danke für einen weiteren interessanten Artikel.
    Der Judenhass im Islam findet ja seine unheilvolle Wurzel schon im Koran, wobei der sackdumme Khomeini durchaus Recht damit hat, dass die Juden zu Mohammeds (Hundekotze über sein Haupt) Zeiten zu denjenigen gehörten, die ihn am wenigsten Ernst nahmen. Das ist auch kein grosses Wunder, da die Juden seit jeher allerorten gebildet und intellektuell herausragend waren. Wie hätten sie anders gekonnt, als einen Schwachkopf wie Mohammed zu verlachen, der so offensichtlich nicht die geringste Ahnung von den Schriften hatte, auf die er sich frecherweise berief? Der Koran ist ja ein einziges Zeugnis von Kränkungen, die der narzisstisch persönlichkeitsgestörte Mohammed mittels exzessiver Gewalt in verbaler und physischer Form verarbeitete. Dass das Werk eines solchen Idioten noch heute als Glaubensgrundlage verehrt wird, wirft ein recht schräges Licht auf die menschliche Spezies.

  2. Grittli schreibt:

    Danke Euch für den hervorragenden Querschnitt über die jahrhundertelange Verfolgung der Juden Im Iran.
    Bildung ist zwar die einzige Waffe gegen die Dummheit, aber der gesunde Menschenverstand und die Herzensbildung wird von Generation zu Generation seit 1400 Jahren durch die Lehren des Korans bekämpft.
    Die weiße Revolution und die Sepahe Danesh konnten leider nicht lange genug dagegen angehen.

  3. Der Deutsche schreibt:

    „Der Koran ist ja ein einziges Zeugnis von Kränkungen, die der narzisstisch persönlichkeitsgestörte Mohammed mittels exzessiver Gewalt in verbaler und physischer Form verarbeitete. Dass das Werk eines solchen Idioten noch heute als Glaubensgrundlage verehrt wird, wirft ein recht schräges Licht auf die menschliche Spezies.“

    Haha, das ist glaube ich die beste Zusammenfassung des Islam in 2 Sätzen die ich je gelesen habe.

    • Bran the blessed schreibt:

      Ich habe mich auch wirklich redlich bemüht, das Problem in der ganzen intellektuellen Bandbreite zu analysieren und meine Schlussfolgerungen mit der nötigen kulturellen Sensibilität (und ein Stück weit auch Betroffenheit) zu formulieren.

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  5. jack schreibt:

    kikes ist bestimmt Mitglied der Grünen und Ehrenmitglied der NPD – kein Widerspruch in sich!
    kikes hat sich das optimalste Gastland für sich und seinen nazislam ausgesucht, klar bei den Saudis oder in Venezuela hätte er auch entsprechende Freiheiten für seinen Pislamnazidreck erhalten, aber hier zusätzlich Geld, Schulbildung, Gesundheit, Puffbesuche, politische Unterstützung durch alle Parteien (Innenminister Friedrich bei der Hamas komplett in deren Arschloch verschunden!), religöse Unterstützung durch die Kirchen und Freie + Atheisten durch verschweigen, verdrehen, lügen, nicht wissen wollen. Er ist sozusagen der Vorzeige Ausländer für „unsere Gesellschaft“.

    Solch ein Dreckvideo und die darin komprimierten Lügen und Hetze habe ich pers. noch nie gesehen und ich sah schon einige! Die Staatsanwälte und Richter sollten kikes als Babysitter für ihre Kinder engagieren, soviel Vertrauen haben die doch zu ihm und seinergleichen und wenn nicht dann sollten ihre Kinder kikes & seinesgleichen auf alle Fälle mal begegnen (nicht nur einmal!)! Das bringt der Gesellschaft zwar nichts, aber wenn ich wüßte, daß so ein Drecksrichter & Drecksstaatsanwalt (Staatsanwalt das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen!) auch danach von seinen eigenen Kindern über den Tod gehasst wird, das wäre zumindest ein kleines Aufatmen.

    Deutsche Bastarde seid stolz drauf, das Vermächtnis Adolf Hitlers zu erfüllen!

    Sollten „die“ an die Macht kommen und sollten Eskalationen passieren, so werde ich persönlich den amerikanischen, englischen, französischen & russischen Präsidenten/Minister bitten dieses Arschlochland (grüner Span um die Backen, roter Anus, braunes Gang der wahren Freude) Deutschland zu atomatisieren und nicht nur ein bischen sondern 1.000-fach für die nächsten 1.000 Jahre.

    Ich bin zutiefst enttäuscht und wütend!

  6. E.J. Bron schreibt:

    Toller Artikel Tangsir!!
    Ich werde die Niederlandische Ubersetzung auf http://www.artikel7.nu posten!

    Gruß,

    E.J.

  7. Bijan schreibt:

    Doroud Tangsir jan.
    Vielen Dank für Deinen informativen Artikel.
    Ich habe wiedereinmal vieles über meine Heimat gelernt.

    Traurig wie beeinflussbar wir Iraner von der Torktazi-Ideologie sind.
    Das Judentum ist mit der Geschichte Persien tief verwurzelt.
    Nicht nur negativ sondern auch Positv (z.B. Königin Elter [http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigin_Ester] oder Kyors II. der im alten Testament als Gesandter Gottes bezeichnet wird).

    Die Geschichte mit dem Silberbesteck ist wieder typisch für unser Volk.
    Manipulierbar, und das ohne große Mühe.
    Warum wird bei im Iran der Zucker erst in den Tee getunkt, bevor dieses verzehrt wird?
    Ich glaube die Geschichte ist bekannt.

    Dastet dard nakone!!!

  8. Tangsir schreibt:

    Wollen wir hoffen, dass dieser Beitrag so einigen Pseudoiranern die Augen öffnet und es ihnen nicht mehr so einfach macht über Juden zu hetzen.

    Bijane gerami, nichts zu danken. Ich kenne den Hintergrund des Zuckers im Tee nicht. Sag uns doch bitte was dahinter steckt.

    • Bijan schreibt:

      Ich kenne die Geschichte so von meinem Vater:
      Der Iran importierte Zucker aus Großbritannien.
      In einem Machtkampf erklären die Mullahs den Zucker aus England als Sünde.
      Daraufhin kaufen die Menschen keinen Zucker mehr und der Shah bleibt auf seinem Zucker sitzen.
      Die Briten üben Druck auf ihn aus, sich mit den Mullahs zu einigen.
      So versucht der Shah eine Einigung mit den Mullahs zu erzielen und es gelingt ihm.
      Die Mullahs erklären, wenn der Zucker bevor er in den Mund gesteckt wird, erst in den Tee getaucht wird, ist es keine Sünde den britischen Zucken zu verwenden.
      Jetzt achtet mal darauf wie ein Iraner seinen Tee trinkt.
      Er taucht sein Würfelzucker immer erst in sein Tee, steckt erst in den Mund und trinkt seinen Tee.

  9. Nima schreibt:

    Wen man das Zitat vom Historiker Bar Hebraeus liest
    „Weder kann es die Zunge aussprechen, noch die Feder niederschreiben“
    ,dann kann man es sehr gut nachvollziehen ,was die Moslems in der Geschichte den Juden angetan haben.Der Mohammed war selbst einer der bekanntesten Antisemiten der Weltgeschichte und deswegen lieben die Nazis den Islam sehr.
    Bitte hänge den unten stehenden Vers des Korans ,Surah Al-Maeda 5 ,Vers 82 an Deinem Artikel,damit jeder weiß,dass der Antisemitismus vom Islam stammt.
    قرآن سوره ۵: المائدة آیه 82
    لَتَجِدَنَّ أَشَدَّ النَّاسِ عَدَاوَةً لِّلَّذِينَ آمَنُواْ الْيَهُودَ وَالَّذِينَ أَشْرَكُواْ وَلَتَجِدَنَّ أَقْرَبَهُمْ مَّوَدَّةً لِّلَّذِينَ
    ﴿۸۲﴾
    Der Koran,Surah Al-Maeda 5,Vers 82
    „Sicherlich findest du, daß unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind. 82
    Bitte achte darauf ,dass
    die Kaaba 360/365 Götzen nicht aber 110 Götzen bzw. Gottheiten beherbergte ,was Du in Deinem Artikel angegeben hast .
    Vielen Dank für Deinen schönen Artikel

  10. Jochen10 schreibt:

    Ja Tangsir mein Lieber
    So was geschieht wenn die Religionen, die absolutistischsten aller absolutistischen Ideologien die Macht übernehmen.
    Sie kreieren ihren Götzen und toben damit durch die Welt. Was nicht passt wird platt gemacht. Speziell wenn diese die Welt bekehren wollen und ganz speziell wenn die Basis so offensichtlich auf Unrecht aufgebaut ist wie im Islam, wo stinkende Mullahs ohne echte Bildung die Menschen mit einem Schwall von Lügen und Behauptungen was unaufhörlich aus ihren dämonischen Mäulern strömt zuseuchen.
    Spätestens nach einem 3ten Weltkrieg werden sie wegen all dieses Grauens ihre Götzen hinterfragen und bald aufgeben.
    Besser jedoch wäre früher.

  11. mike schreibt:

    Bei Mannfred folgendes gefunden:

    „…Der Dschihad ist nichts anderes als der ewige Krieg des Islam gegen ALLE “Ungläubigen” bis zu deren völligen Vernichtung und ist damit das älteste und verheerendste Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf unserem Planeten…“

    http://korrektheiten.com/2011/04/09/michael-mannheimer-ruft-zum-widerstand-nach-artikel-20-absatz-4-grundgesetz-auf/#more-7278

  12. Pingback: Das Martyrium der iranischen Juden (via Tangsir 2570) | aspavar

  13. Zahal schreibt:

    Doroud Amikabir – und danke für den Beitrag, ich hatte Tränen in den Augen, weil es im Moment wieder ganz schlecht für die Juden aussieht, ab Donnerstag sind mehr als 120 Raketen und Mörser auf Israel niedergegangen, über 20 Personen zum Teil schwer verletzt worden, die Hizbollah im Südlibanon rührt sich ebenfalls und ist verdächtig aktiv, und haben ihre Waffenlager meist in die Nähe von krankenhäusern, Kindergärten und Dörfer verlagert, Ägypten droht mit Krieg, Syrien ebenso, Jordanien wackelt, es sieht fast so aus, als wenn Israel wiedermal einem Mehrfrontenkrieg gegenüberstehen wird.

    Meist handelt es sich ja um iranische Gradraketen, die bis Beer Schewa und Aschdod reichen – und die russischen Kornetraketen gegen Panzer und einige andere, die u.a. bis nach Rischon LeZion und kurz vor Tel Aviv reichen, seit dem Beginn der Raketenkampagne aus Gaza in 2001 verzeichnen wir bereits 28 Todesopfer. Auf Deutschland hochgerechnet wären das fast 300. Trotz allem droht die arabische Liga, bei der UNO sich für einen Flugverbot über Gaza stark zu machen, als wenn es sich dabei um das Gleiche wie Lybien handeln würde, die norwegischen Linken stimmen dem zu, Europäer sitzen tatenlos herum und quatschen von einem „Friedensvertrag“ der schon lange von Abbas begraben wurde und auch gar nicht gewollt ist.

    Die Hamas verkündet großartig, und alle Medien drucken es natürlich – eine Feuerpause eingehen zu wollen. Wenige Stunden später wurde (heute) jedoch erneut eine Rakete in Richtung Aschkelon abgeschossen.

    Ich wollte schon eher schreiben, aber die Ereignisse überschlagen sich ja fast, jeden Tag andere Schreckensmeldungen, die Menschen in Südisrael sitzen seit Donnerstag meist in Bunkern, Kinder und Alte sind traumatisiert, selbst Duschen kann gefährlich werden, was ist das bloß für eine Welt, frage ich mich.

    Hier gibt es mehr dazu: http://aro1.com/die-in-deutschland-unerzaehlten-geschichten-taegliches-leben-unter-dem-raketenterror-und-warum-israel-sich-einfach-zuviel-fuer-seine-feinde-den-kopf-zerbricht/#more-13784

    Wie du schreibst: Im Iran leben derzeit etwa 25 000 Juden – die zahlenmäßig stärkste jüdische Exilgemeinschaft im Nahen Osten.

    Weil alle anderen muslimischen Staaten sich der Juden bis auf winzige Reste entledigt haben und die iranischen Juden müssen sich auch heute noch still verhalten, darüber werde ich noch schreiben.

    Einige der arabischen Staaten sind im wörtlichen Sinne „judenfrei“. Saudi-Arabien ist hier nicht aufgeführt, weil Juden dort schon lange sogar Einreiseverbot zum Besuch haben. In Jordanien leben 1948 keine Juden, es ist deshalb ebenfalls nicht aufgeführt, obgleich Juden lange vor der Entstehung des Islam in dem Teil Palästinas leben, den die Briten 1923 als Transjordanien abtrennen und später Jordanien nennen. Dorthin fliehen auch viele jüdische Familien, die im 7. Jahrhundert von der arabischen Halbinsel vertrieben werden, also mehr als tausend Jahre vor der Zeit, da dieses Gebiet zum haschemitischen Königreich erklärt wird.

    Hier die Tabellen:

    http://www.zionismus.info/antizionismus/arabisch-7.htm

    Wisst ihr, was ich nicht verstehe? Sie schimpfen sich ALLE abrahamitisch, aber die MUTTER aller wollen sie auslöschen, obwohl die wohl am Tolerantesten von allen ist. Weltweit gibt es ca. 18 Millionen Juden, die meisten säkulär, aber die Religionen vor allem der Islam heute, schüren den Hass und die Falschbilder vom „mächtigen, geldgierigen, alles beherrschenden Juden“.

    • Eugen, Prinz von Savoyen-Carignan schreibt:

      Zahal, sie wollen nicht die Mutter auslöschen, sie denken sie sind die MUTTER, sie denken, ABRAHAM war ein Moslem (Ein Gott-Zu-Gewandter), das ist innerislamische Logik, dass muss man immer im Hinterkopf behalten.
      Man muss denken wie sie denken, so erkennt man auch ihre Schwächen und kann sie schlagen (alte Kriminalistenweisheit)

  14. Zahal schreibt:

    Danke Tangsir,

    für diesen aussergewöhnlichen Beitrag, hoffen wir, daß die Welt endlich erkennt, daß der Antisemitismus und Judenhass das Übel einer jeder Zivilisation ist, Tyrannen die eigene Verschulden verschleiern und sie auf die Juden abwälzen, immer nach dem gleichen Muster, man sieht es gerade in der gesamten arabischen Welt.

    Nicht vorenthalten möchte ich Euch auch die Geschichte von Arye Sharuz Shalicar, der im Iran geboren wurde, nach Deutschland kam, dort vom Moslems gequält und bekämpft wurde, nach Israel ausreiste und jetzt bei der IDF Pressesprecher ist – Auszug aus seinem Buch: Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude….

    Sein Vater wurde 1948 im Iran, in einer Stadt Namens Babol geboren, seine Mutter ebenfalls und zwar in einem „Mahle“ dem Ghetto der Stadt, das mit einer hohen Mauer umgeben war, und keinerlei Ähnlichkeit mit der Berliner Mauer hatte, aber noch weniger mit dem Schutzzaun (Mauer) der Israel vor Selbstmordattentätern schützt und Antisemiten so gerne als Apartheidmauer hinstellen wollen.

    Im Gegensatz zu den anderen „Mauern“ wurde diese nicht von irgendwelchen Machthabern aufgebaut, sondern von Volk selbst. Offensichtlich wollten 95 % der Bewohner Babols sich von den 5 % der Stadt abgrenzen.

    Da lag wohl daran, daß diese 95 % islamischen Glaubens waren und auf die 5 % herabschauten, sie für Wucherer, Gauner und egoistische Menschen hielten, so hatten sie es gelernt.

    Arye fragt natürlich seinen Vater, wie denn der Umgang zwischen den muslimischen und den jüdischen Bürgern war, ob es Streitigkeiten und Auseinandersetzungen gab, sein Vater antwortete, daß es fast täglich zu Zusammenstössen kam, manchmal nur böse Blicke oder dumme Beschimpfungen, Beleidigungen wie: Du dreckiger Jude, Jude du stinkst, obwohl gerade die Juden zu einem der saubersten Völker gehören, schon aus Glaubensgründen sich täglich reinigen und Bäder benutzen.

    Sein Vater erzählt:

    Oftmals versammelten sich muslimische Jugendliche am Nachmittag. Doch anstatt Fussballspielen zu gehen oder ans Meer zu fahren, stellten sie sich in einer Reihe vor der Mauer auf und warfen Steine auf das Ghetto. Die Juden Babols lebten in ständiger Angst vor Gewaltausbrüchen seitens der Muslime, wann und in welchem Ausmass die dann kamen, hing oft mit der momentanen wirtschaftlichen Situation zusammen, war die Arbeitlosigkeit hoch und die Ernte nicht so ertragreich, suchte man Schuldige, die fand man, wie überall in den dort lebenden Juden.

    Später mehr

    • Tangsir schreibt:

      Vielen Dank für diese Schilderung der Lage in Iran. Babol liegt im Norden Irans und wie die meisten nördlichen Regionen ist auch Babol stark von Türken und türkisierten Menschen besiedelt, daher wundern mich die Schilderungen nicht.

      Dennoch kann ich mich als Iraner nur dafür schämen so etwas zu lesen. Wer als Iraner sich von der Schuld befreien möchte und nachwievor behauptet, dass die Juden es in Iran ganz gut hatten und haben, belügt sich leider selbst.

  15. Custos Constitutionis schreibt:

    Hallo Tangsir, danke für diesen sehr informativen Beitrag. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, wenn ich ihn abspeichere um verzweifelt-naive Dummi-Dhimmis davon zu überzeugen, dass die Realität leider nicht so aussieht, wie sie sich das gerne wünschen.

    Von dem Zeichentrickfilm fühle ich mich als Deutscher allerdings persönlich beleidigt. Dass ‚die Juden‘ Deutschland willentlich mit dem Antisemitismus geimpft hätten, um aus Deutschland einen Pariastaat zu machen, ist eine derartig irrwitzige Behauptung, dass sie jeder Beschreibung spottet.
    Auch diese immer wieder aufkommende Behauptung von Rechtsidioten, Juden würden für die Masseneinwanderung nach Europa sorgen, um die indigenen Völker zu ‚vernichten‘, ist ja wohl haarsträubend! Ich glaube, die Juden in Malmö, Stockholm, Berlin, Köln, Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Wien usw. usw. wären heilfroh, wenn es etwas weniger islamistische Masseneinwanderung gegeben hätte.
    Es ist nichts so abstrus, dass es nicht irgendwelche Idioten glauben würden. Deutschland 19. Jh. – 1945 ist dafür leider ein sehr gutes Beispiel.

    • Tangsir schreibt:

      Hallo Custos,

      Selbstverständlich habe ich nichts dagegen und bin darum dankbar wenn mehr Menschen den wahren Iran und seine Geschichte kennenlernen. Als Iraner hilft es nichts diese Begebenheiten zu ignorieren und sich einer Wunschvorstellung hinzugeben, denn die Realität ist nun einmal die, dass es auch bei den Iraner den unterschwelligen Antisemitismus gibt.

      Ansonsten kann ich deine Einschätzung zu der Lage in Deutschland nur bestätigen. Die Juden die heute in Europa leben, erleben noch einmal das was 2 Generationen vorher ihre Großeltern durch Nazis erfahren haben. Diesmal sind es aber Moslems die für die Hetzjagden sorgen.

      • Custos Constitutionis schreibt:

        „Ansonsten kann ich deine Einschätzung zu der Lage in Deutschland nur bestätigen. Die Juden die heute in Europa leben, erleben noch einmal das was 2 Generationen vorher ihre Großeltern durch Nazis erfahren haben. Diesmal sind es aber Moslems die für die Hetzjagden sorgen.“

        Immerhin dürften gerade dadurch immer mehr Dummi-Dhimmis merken, in welche Richtung der Hase läuft. Vor einem Jahr zählte ich auch noch zu dieser dummnaiven Gruppe der medial-gehirnverklebten an-das-rosa-zuckerwatte-schaf-glauber. Inzwischen sehe ich vieles – leider – deutlich klarer. Rote statt blauer Pille. Immerhin, ich verteile inzwischen selbst rote Pillen. Dies wird nicht immer gewünscht, aber eine Medizin muss bitter sein, sonst wirkt sie nicht.

  16. Custos Constitutionis schreibt:

    Zahal, das Buch von Sharuz Shalicar habe ich mit großem Interesse, aber auch großer Bestürzung gelesen. Ich wusste nicht, dass die Zustände in Berlin schon in den 90er Jahren so hart waren. Schande über unsere Politiker die es aus Feigheit und Opportunismus so weit haben kommen lassen – und es wird noch viel schlimmer werden!

    Die Situation Israels ist leider nur allzu düster. Dagegen war 1967 ja geradezu optimistisch, immerhin war der Iran damals eher pro-israelisch eingestellt und die Türkei deutlich westlicher, säkularer und moderner und sie haben sich daher herausgehalten.
    Jetzt droht in der Tat eine große Allianz der Nationalislamisten. Gleichzeitig ist die USA nahezu pleite und Deutschland verblutet sich an die EU. Große Teile der Bundeswehrbestände wurden unvorsichtigerweise an die Türkei verscherbelt und in Deutschland nimmt der Einfluss antiisraelischer Kläffer in den Medien und der Öffentlichkeit immer mehr zu.

    Leider kann man als Einzelner wenig machen. Ich werde bei meinem nächsten Urlaub in Israel als Tourist Geld ‚importieren‘ und hierzulande versuche ich, möglichst viele meiner Bekannten über die tatsächlichen Sachverhalte zu informieren. Es ist dabei immer wieder erschreckend zu bemerken, wie naiv viele auf die verzerrten Darstellungen des Dhimmi-Dummi-Rundfunks hereinfallen.

    Langfristig hoffe ich auf Erfolge der FREIHEIT – immerhin scheint es sich bei deren Zustimmung zu Israel nicht einfach nur um Lippenbekenntnisse zu handeln. Zumindest hoffe ich, dass es so ist.

    Viel Glück und Erfolg wünsche ich einer kleinen aber tapferen Insel der Demokratie inmitten des prophetengrünen Meeres der Intoleranz.

  17. kikewatch48 schreibt:

    die armen jüdilein! mir kommen die tränen!
    hatten immer darunter zu leiden daß sie die reichsten waren und riesige gründstücke besaßen (bis heute).

    und heute wollen evangelikale zionisten jeder judenfamilie im iran 100.000$ zahlen wenn sie auswandern! diese nazis!!!! wissen die nicht wie wenig 100.000$ sind?
    dafür gibs nimma ne villa in L.A. ; und in israel nur in der wüste…
    und dann ständig unter juden leben? wen kann man dann noch abzocken?
    wenn du Defamation gesehe hättest, wüßest du was ich meine:
    http://wideeyecinema.com/?p=7208

    worin ich aber mit evangelikalen übereinstimme ,ist:
    Das „Martyrium“ der juden hat noch gar nicht begonnen. es wird kommen! und es wird keine erlösung geben für sie!

    • Tangsir schreibt:

      Dieser Kommentar wurde im Sinne der Aufklärung freigeschaltet um euch allen zu zeigen welche Art von Hetze nicht von der deutschen Polizei verfolgt und toleriert wird. Es handelt sich hierbei um denselben Typen, den ich im Artikel thematisiert habe.

    • Bran the blessed schreibt:

      Was für ein dummer Kotzbrocken. Ich wollte zuerst noch mehr schreiben, aber eigentlich ist das die treffende und auf den Punkt gebrachte Beschreibung von solchen Dummficks wie Kikewatch und mehr Worte wären zuviel der Ehre.

  18. kikes-to-hell schreibt:

    Zahal schreibt:
    obwohl gerade die Juden zu einem der saubersten Völker gehören

    —————————-

    die archivaufnahmen der ghettos zeigen daß ihr zwischen kakerlaken gelebt habt. und das mitten in europa!
    in „Der ewige Jude“ kann mans gut sehen (etwa min 3:33):
    http://video.google.com/videoplay?docid=5114398461139843565#

    außerdem ist israel die hauptstadt der jüdischen „russenmafia“:

    der jude mag heute zwar körperlich hygienischer sein, moralisch ist er jedoch das dreckigste volk in der erdgeschichte geblieben. der ewige … halt….
    deswegen wurdet ihr zu allen zeiten ,von allen völkern gehasst.

    und wenn juden sich mal integrieren wollen (WUNDER GIBS!), passiert sowas:
    Zionisten vertreiben Juden

    • custos constitutionis schreibt:

      Nichtlieber Kikewatch, nichtlieber kikes-to-hell,
      eure Kommentare wurden soeben von mir kopiert, damit ich sie als Überzeugungsinstrument für doof-dusselige Gutmenschen verwenden kann, denen noch gar nicht klar ist, wass für einen furchtbaren Fehler sie mit ihrer ‚Islam-ist-ganz-lieb-Sülze‘ angerichtet haben, nämlich aus Angst vor alten Nazis ganz neue, höchst lebendige Nazis ins Land gelassen zu haben.

      Meistens habe ich Erfolg, daher gebührt euch (für ein paar Sekunden) mein Dank!

      • Tangsir schreibt:

        Bei diesem Idioten handelt es sich um denselben No-kikes, kikewatch und kikes-to-hell.

        Was soll man da noch sagen. Ich hab bestimmt schon an die über 100 Kommentare von ihm hier gelöscht. Aus gegebenem Anlass aber soll er mal zu Wort kommen.

  19. Pingback: Künast beliebter als Merkel | Ein Adler

  20. jahangir schreibt:

    Soviel Halbwahrheiten und Geschichtsklitterung ist selbst unter hartgesottenen Moslemfanatikern selten. Deiner Meinung nach sind wohl auch all die wilden Tierarten an ihrer Ausrottung schuld, standen sie doch dem Menschen im Weg. Und schließlich wurden sie von jedem Volk verfolgt, also müssen sie ja etwas angestellt haben.
    Wenn du in den Spiegel schaust, blickt dir wohl die Fratze Ahrimans entgegen. Was soll man da noch sagen.

  21. Pingback: Het martelaarschap van de Iraanse Joden - AmsterdamPost

  22. rumsgoetterschwert schreibt:

    Eine Frage, die mich auch schon lange quält:

    Wie hoch ist eigentlich die Konvertierungsrate von Muslimen zu Juden in Iran? Da Christentum und Zoroastrismus sich im Land ausbreitet, spannt das Judentum nicht auch seine Taubenflügel?

    • jahangir schreibt:

      Nun, das Judentum trägt wie der Zoroastrismus noch starke Züge der alten „Gentilreligion“, d.h. der Universalanspruch ist nicht so stark wie beim Christentum, Buddhismus, Islam oder Kommunismus, und auch die Loslösung von einer bestimmten Ethnie ist nicht derart vollzogen. Weiterhin missionieren die Juden meines Wissens nicht. Das dürfte dazu führen, dass eher wenige Moslems zum Judentum übertreten. Was den Iran betrifft, habe ich allerdings keine Informationen darüber.
      Umgekehrt treten soweit ich weiß nur sehr wenige Juden zum Islam über, aus dem gleichen Grunde dass sie auch nicht zum Nationalsozialismus übertreten.

  23. Heidi schreibt:

    Guten Tag,
    ich habe ein paar Fragen und würde mich über Antworten freuen.
    1. Wieso sind im laufe der Jahre die Palästinenser ( Palästina) fast ganz verschwunden, wenn man die Karte von 1946 bis heute mal betrachtet, es sind nur noch Punkte (lt. Karte) wo Palästinenser leben und überdurchschnittlich ist dieses Gebiet nun von den Isralelis belebt???
    2. Warum werden bis heute an Israel Zahlungen getätigt ohne Ende???
    3. Warum wird der iranische Präsident bezichtigt etwas gesagt zu haben, was er offensichtlich doch so nicht gesagt hat in Bezug zu Juden und Israel???
    4. Warum wird das immer und immer wieder so hochgekocht? Jedes Land hat Kriege geführt und es sind Tausende und abertausende Menschen vernichtet worden, aber kein anderes Land so wie Israel hat einen Nutzen bis in die heutige Zeit, aus der Zeit gezogen?
    5. Wenn man die Geschichte liesst, ob Russland, ob Frankreich oder die USA und ganz besonders die haben doch ihre Finger immer wieder in der Kriegstreiberei mit im Spiel.
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Geschichte absichtlich verfälscht wird, Stück für Stück und eine unsichtbare Macht, was und wer dahinter steckt vermag ich hier nicht anzudeuten, jedenfalls sehe ich für die Zukunft eher eine fatale und verlogene Zeit kommen, und niemand stört es, man lebt halt so gut es geht, fragt sich nur noch wie lange?

    • Tangsir schreibt:

      1. Die Karten, die du gesehen hast sind Fälschungen der Mohammedaner:
      Hier wird dir geholfen: https://tangsir2569.wordpress.com/israel/

      Auf den historischen Bildern von vor 1946, siehst du dass das Land verlassen und eine einzige Ödlandschaft war. Erst die Juden haben das Land wieder urbar gemacht.

      2. Wieso werden bis heute von der EU Zahlungen Ohne Ende an Irland, Griechenland, Portugal, Osteuropa usw. getätigt. Oder nehmen wir mal Ostdeutschland, dass noch heute ohne Ende Geld aus dem Westen überwiesen bekommt. Oder nehmen wir mal die strategisch wichtigen Länder Pakistan und Türkei. Dort fliessen jährlich Milliarden Gelder und die nehmen es und vermehren sich ohne Ende. Fragt sich wie die sich selber ernähren wollen wenn der Westen nicht mehr zahlt.

      3. Doch hat er gesagt. Ich bin Perser und kann bestätigen, dass Ahmadinejad, Khomeini, Rafsandjani und Kahmeenei nicht nur einmal die Vernichtung Israels gefordert haben. Ausserdem findest du hier im Artikel genug Belege dafür, dass der Antisemitismus in Iran kein modernes Phänomen ist.

      4. Nein, in der Art wie man Juden vernichtet hat, spricht man da nicht mehr von Kriegen mit Kiregsopfer, sondern von Völkermord. Und nein, das passierte nicht immer mal wieder, sondern ganz selten und wenn man es sich genau betrachtet, ist der Völkermord eine mongoltürkische Erfindung. Davor gab es unter Kriegern sowas wie eine Kriegermoral. Mit Aufkommen der Türken ist das verschwunden. Der Holocaust geschah übrigens nur, weil man den türkischen Völkermord an den Armeniern auf sich hat beruhen lassen. Also ist das „Hochkochen“ wie du dumme Drecksau es nennst, ein Gebot der zivilisierten Welt, um zukünftige Völkermorde zu verhindern und diese zu ächten.

      5. Du und Geschichte lesen? Keep it real digga! Ich bitte dich.

      Wie lange noch du an deine herbeifantasierten Paranoia glaubst? Ich schätze das wird sich ewgi hinziehen, quasi „ohne Ende“ wie du es so schön ausgedrückt hast.

      Ich hoffe ich konnte dir helfen. Und bevor du anfangen solltest wieder in die Tasten zu hauen, empfehle ich dir die Rubriken auf diesem Blog zu lesen. Da gibt es genug überprüfbare Informationen, damit du nicht mehr glaubst es sei eine unsichtbare Macht die an dir rumfummelt.

      • jack schreibt:

        Bestimmt ne blonde Nazi-Frau oder eine schwarzhaarige Links-Protestantin. Ich bin so aufgeregt, daß ich nur noch eine Stellung zu Pkt. 2 vornehmen kann: frag deinen Opa und Oma, als sie diese verrecken ließen und die anderen bis auf die Knochen ausgebeutet hatten, heute noch müssen sie sich wegen Rente mit deinem Vater und Mutter dieser bestimmt Bildhübschen streiten und erniedrigen lassen. Hassan, seine vier Frauen und 13 Orkkinder erhalten Renten- u. Krankengelder problemlos nach Van überwiesen.

        Klasse und Danke tangsir, ich hatte immer gehofft, daß du Mädels auf diesen Blog anschleppen würdest, in den letzten Tagen fühle ich mich wie im Paradies, 69 fehlen noch, aber egal ein Anfang ist getan. Muß mir geschwind mit dem Lidl-Deo meine markanten Stellen besprühen, das macht mich besonders verführerisch. Mir ist egal ob sie Nazi-Schlampen, Strohdumm-Ex-Katholikinen oder Muselblöd-Verschwörungsferfolgte sind, die erwarten bestimmt auch nichts anderes von einem Mann und ich werde sie nicht enttäuschen, weil in Not!

        Nochmals Danke, auf Dich ist verlaß! 🙂

        • Tangsir schreibt:

          oH my funky god! 😀

          LOL

          Du bist der beste Jack.

          Ich bitte aber zu bedenken, dass auch ehrbare Damen bei uns zugegen sind, aber das weisst du sicher auch und hast nur die gemeint, die sich ihre Beine nicht rasieren. 😀

        • jack schreibt:

          Kultivierte Damen mit Niveau, wie auf Deinem Edelblog vertreten machen sich aus mir nichts und fühlen sich prinzipiell nicht mal angesprochen – das gehört zu der wundervollen Magie hier!

          Ich mag mehr das Billigdoofe! 🙂

  24. Joel schreibt:

    Heidi relax,it’s weekend.
    Und ja,WIR KENNEN DIE GESCHICHTE ! ! !

    Allen Wahrhaftigen hier wünsche ich ein ,prettig weekend.

  25. Brotherhood schreibt:

    Tangsir du alte Schlaubirne. Warum hassen seit jeher alle nichtjuden eben diese? Meinst du nicht dafür gibt es einen Grund?

    Du schreibst:

    „Der Hass und die Abneigung gegen den Jahud (Jude) war und ist in Iran allgegenwärtig. Juden gelten als unrein, betrügerisch und als Spione fremder Mächte, die das türkisierte und arabisierte Iran unterwandern und schaden wollen. Die Propaganda des derzeitigen Besatzeregimes in Iran, hat den Judenhass noch mehr Auftrieb gegeben.“

    Es ist nicht nur im Iran so, es war überall so, auf der ganzen Welt. Da muss es doch einen Grund für geben?

  26. Brotherhood schreibt:

    Also ich sehe nur das es so ist, den Grund kenne ich leider nicht.

    • Tangsir schreibt:

      Der Grund ist der religiöse Fanatismus der Christen und Muslime gegenüber den Juden, und zum anderen die Ignoranz von solchen Leuten wie dir sich nicht mit der Problematik beschäftigt zu haben oder wenn doch, dann nur aus antisemitischen Quellen. Der Judenhass braucht keine Juden, sondern nur kranke Geister, die sich gerne dem Mob anschliessen um eine Minderheit anzufeinden.

  27. Hebert Grantmeier schreibt:

    Die Lage der Juden in Iran hat sich möglicherweise verändert. Diesen Beitrag fand ich zu diesem Thema: http://reisebilder.marotte.de/?p=743
    Danke für die ausführliche geschichtliche Aufbereitung zu diesem Thema.

    • Tangsir schreibt:

      Lieber Hebert,

      Ich wollte den Link gleich löschen, weil ich als Iraner es nicht erlauben werde, dass hier Pro-Mullah Propaganda verbreitet wird, in der u.a. behauptet wird: „Auch mit anderen Religionen gibt es Iran ein friedliches Nebeneinander.“

      Es ist mehr als widerwärtig, wenn irgendwelche Deutsche nach Iran reisen, sich ein paar Objekte zeigen lassen und sich ansonsten auf die Infos der Offiziellen verlassen, nach der keine Religionsgemeinschaft in Iran diskriminiert wird.

      Ich weiss auch nicht was gerade die Deutschen reitet eine Diktatur und ein Unrechts-Regime, das unaufhörlich die Vernichtung Israels propagiert und tatkräftig unterstützt, auf diese Art reinzuwaschen.

      Ich persönlich betrachte diese Art Unterstützung von Unrechtsregimen als in der Tradition des Christentum/Nationalsozialismus stehend und habe keinerlei Verständnis für Unterstützer des Regimes in Iran. Der von dir gepostete Beitrag ist nichts anderes als Propaganda für die Diktatur in Iran.

      Diese Art apolitisch und kulturell ignoranten Reiseberichte sind nichts Wert und der Autor ein Idiot. Ich hab auch seine restlichen Beiträge gelesen.

      • Herbert Grantelmeier schreibt:

        Danke, dass Sie meinen Kommentar veröffentlicht haben. Ich habe in Ihrer Erwiderung keinen Hinweis gefunden, dass z.B. die Aussage über das friedliche Nebeneinander der Religionen grundfalsch sei. Der verlinkte Beitrag zitiert den jüdischen Weltkongress mit dem Hinweis, dass zwar die meisten Juden aus Iran weggegangen sind, dies aber wohl nicht eine Folge von gewaltsamer Verfolgung war. Dem Beitrag auf reisebilder scheint auch eher ein Dialog mit praktizierende Juden in Iran vorangegangen zu sein.
        Eine Anmerkung zu Staaten mit Defiziten in Menschen-, Bürger-, und Völkerrecht: Legen Sie Ihre Messlatte auch bei den USA, bei Ungarn, Saudi-Arabien und anderen Staaten an, die den Weg in die Zivilisation noch suchen?
        Ich lese aus Ihrer Erwiderung viel Verbitterung heraus. Ich bin der Überzeugung, dass Verbitterung kein guter Ratgeber ist, die Welt zu deuten.

        • Tangsir schreibt:

          In Iran werden die Juden bis heute verdächtigt mit Zionisten und Feinden des Islam zusammenarbeiten. Es gibt auch immer wieder Übergriffe und insgesamt werden iranische Juden dazu gezwungen gegen Israel zu demonstrieren. Hinzu kommt, dass andere Religionsgemeinschaften, wie die der Bahai oder zum Christentum Konvertierte schlimmstens verfolgt werden. Zu den Opfern der Verfolgung gehören auch Sufis und andere.

          Dass Sie allerdings die USA zusammen mit Sau-Arabien in einem Atemzug nennen, bestätigt leider den Verdacht, dass wirklich jeder, der das Regime in Iran rehabilitieren möchte, dies aus Hass gegenüber Amerikanern und/oder Juden tut.

          Was Sie in meiner Erwiderung lesen ist irrelevant. Halten Sie sich an die Fakten und unterlassen Sie es das Unrechts-Regime in Iran zu verniedlichen.

  28. Pirouz Kas schreibt:

    youtube.com/watch?v=Xr3Th6th4L4

  29. Pirouz Kas schreibt:

    Warum heißt das Talmud Bavli auf deutsch Babylonisches Talmud? Obwohl es seit fast einem Jahrtausend kein Babylon mehr gab. Wahrscheinlich mögen die den Namen Iranisches Talmud nicht.
    http://www.youtube.com/watch?v=-O7yN-OWoQs

  30. ein stolzer Seyed und hesbollahi schreibt:

    du stück judenscheisse ,warum hast du nicht den schnalt hier offen zu diskutieren?
    komm endlich nach hamburg damit ich dich auf der bestgore-seite verewigen kann!

    • Simorgh schreibt:

      Du Hornochse hast uns deine Adresse nicht mitgeteilt 🙂 Wir würden dich gerne mal alle in Hamburg treffen, Kaffee Kuchen nehmen und sehen wie du von der örtlichen Polizei festgenommen wirst. Da würde ich sogar extra aus der Schweiz hinreisen, um das mit ansehen zu dürfen. 😀

      Also wie wär’s?

      • Tangsir schreibt:

        Der Seyed-Harumzadeh ist so blöd und denkt er dürfte hier mitreden, zwischen den ganzen Enthauptungsvideos und den verklausulierten Morddrohungen wohlgemerkt. Und dann postet er Youtube-Videos als Quelle und spinnt darum seine antisemitischen Theorien, die immer zusammen mit der Beschimpfung der Juden und Israel einhergehen.

        Ekelhafter IRI-Bückling eben. Mit dem Ende der Islamischen Scheissrepublik, wird auch das Ende für ihn und seine Familie kommen.

        • Simorgh schreibt:

          Diese ganzen Antisemiten und Seyeds werden an die IDF und Mossad geliefert. Für die schlimmsten von ihnen bauen wir ein Gefängnis in Mitten der Lut-Wüste, wo sie bis ans Ende ihrer Tage sich die Köpfe einschlagen können.
          Haha, das wäre sogar perfekt. Wenn man das Gefängnis genau in der Mitte der Wüste platzieren würde, wäre im Umkreis von 100 km nur Sand. Die Wüste erreicht Temperaturen von bis zu 70°C und ist damit tödlich.

        • Pirouz Kas schreibt:

          Warum nicht abschieben nach Kabalar wo sie hergekommen sind.
          Und für Mullahs, die nie in ihrem Leben gearbeitet haben bitte keine Todesstrafe und kein Gefängnis. Lieber ein Gulag nach Sowjetischem Vorbild.

      • Simorgh schreibt:

        Ich glaube ein Gulag in der heutigen Zeit wäre undenkbar und mit den Menschenrechten unvereinbar und die Verschiebung nach Kabalar genauso. Ich bin außer dem gegen die Todesstrafe, aber bei Extremisten, die für den Tod zahlreicher Iraner zuständig sind/waren, würde ich eine Ausnahme machen.

        Kavire Lut verbunden mit Arbeit in der Hitze klingt für mich immer noch am besten.

        • Pirouz Kas schreibt:

          Na gut. Aber keine Todesstrafe für religiöse Fanatiker.
          Dann eben viel Sozialarbeit. Mullahs müssen lernen nützlich zu werden, produktiv!
          Die können Tierkäfige putzen und Toiletten, und Rentnern im Altersheim Geschichten vorlesen und zwar lebenslänglich.

  31. Pirouz Kas schreibt:

    Wir brauchen mehr Leute…. ich hätte nie gedacht dass der Geist von Tork und Tazi so tief steckt.

    facebook.com/zartoshtpage/photos/a.132677171928.122020.96996706928/10152863455136929
    facebook.com/zartoshtpage/photos/a.132677171928.122020.96996706928/10152863264681929

    • Tangsir schreibt:

      Ich bezweifele dass es sich wirklich um Zartoshtis handelt. Dahinter stecken wieder bärtige Bce Moslems, Seyed, Schiiten, Abschaum eben. Zartoshtis als aussterbende Minderheit haben andere Sorgen, als bei facebook über andere Minderheiten zu hetzen.

  32. Pirouz Kas schreibt:

    Es gibt die ganz große Verschwörung von manchen Zartoshtis, dass Juden den Islam erfunden hätten um Iran zu vernichten……… sogar mit angeblichen archäeologischen Funden. Mir fällt echt nichts mehr ein, außer ein guter israelischer Witz:
    Q: What do Hiroshima and Tehran have in common?
    A: Nothing, yet.

    Jeder antisemitische Iraner dem ich das sage, hält dann auf einmal seine Fresse. Und Angst scheinen sie auch auf einmal zu bekommen, weil sich ihre Lügen nicht durchsetzen könnten.

  33. http://www.häutet-tangsir.ir

    [Von Tangsir editiert]

    Mir antisemitischer Hurensohn und Abschaum wird es nicht gestattet hier Hetze gegen Juden zu betreiben und als Quelle Youtube-Videos zu posten.

    Meine Eltern sind Dreck, genauso wie ich. Mein Vater ist ein Seyed-Harumzadeh, genauso wie sein Vater zuvor, und wir sind seit jeher Iranerhasser und Iranerfeinde.
    Meine Mutter ist die widerwärtigste Schlampe auf Erden und hat mich Iranerfeind auf die Welt gebracht und ist im Grunde genauso wertlos wie mein Vater.
    Das wollte ich nur loswerden.

  34. Pirouz Kas schreibt:

    Artikel aus CNN über eine Qajartürkin http://edition.cnn.com/2015/05/26/politics/maryam-faghih-imani-ayatollahs-daughter/
    Da wird wieder bestätigt aus welcher Sippe der Antisemitismus herkam.

    In ihrem Wikipedia Artikel habe ich gelesen, dass viele Hezbollah Kämpfer fließend persisch sprechen.
    Armes Iran.

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