Vom Ajam oder der stumme Perser

AjamAjam ist der arabische Begriff für alle Nicht-Araber und später insbesondere für die von ihnen unterworfenen Perser. Der Begriff bedeutet still, stumm und bezeichnet nicht nur diejenigen die die arabische Sprache nicht sprechen, sondern ist darüberhinaus auch als islamische Anweisung zu verstehen sich stumm und still zu verhalten. Im Laufe der letzten 1400 Jahre ist dieses Verhalten Teil der iranischen Kultur und Mentalität geworden.

Jeder Iraner erinnert sich an die eigene Kindheit und an die Aufforderung der Eltern über bestimmte Sachverhalte nicht oder nur im kleinen vertrauten Kreis zu sprechen und über andere Themen komplett zu schweigen. Hinter dieser Aufforderung steckt zum einen Angst  um Leib und Leben der Kinder, zum anderen ist es ein Überbleibsel der islamisch-arabisch-türkischen Erziehung zum Sklaven, nach der der Iraner gefälligst zu schweigen hat.

Wie tief sich dieses Verhalten in die iranische Psyche eingegraben und Teil der pseudoiranischen Kultur geworden ist, kann man gut an der Verhaltensweise des gemeinen Iraners erkennen. Taarof ist eine dieser Verhaltensweisen, bei der der Iraner sich selbst klein macht, stets darauf bedacht nicht das Missfallen des Gegenübers zu erregen. Manche vermuten den Ursprung dieses Ritus in der feudalen Hofgesellschaft, die wie wir wissen, in den letzten Jahrhunderten hauptsächlich in den Händen der Torks war. Viel mehr aber ist dieses Verhalten das offene Zeichen von Dhimmytum sich dem Herrschervolk und seiner Unkultur zu beugen, anzubiedern und sich hinter diesem heuchlerischen Verhalten zu verstecken.

Beim Taarof ist es üblich viel zu sprechen, ohne wirklich miteinander zu kommunizieren und so ist der Taarof-Iroonie der stummste aller Iraner. Er wird nie ein Wort über das Türkentum verlieren oder, dass in Teheran alleine 8 Millionen Azaris leben. Wieviele von diesen Azaris mentale Torks sind sei mal dahingestellt, aber offensichtlich sind viele von ihnen vom Ungeist des Türkentums  geprägt und das macht sich im Alltag von Teheran immer wieder  negativ bemerkbar.

 

 

Die Appeaser

Worüber der Ajam und stumme Perser nie öffentlich debattieren würde, ist ob ein Krieg gegen das klerikal-faschistische Torktâzi-Regime gerechtfertigt ist, das ihn selbst und seine Kultur zum Feind erklärt hat. Vor 10 Jahren war es noch kein Akt der Blasphemie  sich für einen US-geführten Krieg gegen das Besatzerregime in Iran auszusprechen. Die Mullahs aber, die ihr schiitisch-devotes Völkchen am besten kennen, haben es in den letzten 10 Jahren erfolgreich geschafft, jeden der sich für die gewaltsame Beseitigung dieses Besatzerregime ausgesprochen hat, als Kriegstreiber zu diffamieren dem es nur darum geht die alte Omi und ihr kleines Häuschen zu zerbomben nur weil sie Muslima ist.

CASMIIWie erfolgreich diese Kampagne ist, sehen wir am Einfluß der IVR-Lobbys im Ausland, wie die „Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran  Working for International Dialogue and Peace“ oder die NIAC (Die Alternativorganisation PAIC klärt hier über die NIAC auf). Die NIAC gilt als die Lobby-Organisation der Mullahs in den USA, ist finanzkräftig, behauptet die Iraner in den USA zu vertreten und führt gerade Diffamierungsklagen gegen die PAIC, den Investigativjournalisten Hassan Daei (der von Trita Parsi fälschlicherweise beschuldigt wird ein Volksmujahedin zu sein) der viele Internas dieser Lobbyorganisation aufgedeckt hat und alle Personen die dabei sind diesen Verein als getarnte Lobbyorganisation der Mullahs zu entlarven. Am 25. Februar führte die NIAC eine Versammlung in Dallas/USA durch und zeigte dort beispielhaft wie transparent diese Lobby agiert. Am Anfang dieses Kongresses wurde den Anwesenden mitgeteilt, dass weder die Versammlung gefilmt noch Audio-Aufzeichnungsgeräte benutzt werden dürfen. Genauso wurde es verboten über die Themen und das Gesagte an diesem Tag zu berichten, wie die Journalistin Parvin Kordirani die dort anwesend war später zu Protokoll gab. Um das durchzusetzen hatte die NIAC ein großes Aufgebot an Sicherheitskräfte abgestellt um jeden der gegen diese Bestimmungen verstößt aus den dortigen Räumen zu entfernen.

Parsi_TritaAls dann während der anschliessenden Fragerunde zu Trita Parsis Rede Fragen eines Anwesenden vorgelesen und beantwortet wurde, stand der Betreffende auf um darauf hinzuweisen, dass seine eingereichten Fragen falsch wiedergegeben wurden (Die Fragen mussten vorab eingereicht werden). Sofort wird der Betreffende vom Diskussionsleiter darum gebeten ihn nach draussen zu begleiten um ihm erneut die Frage zu formulieren. Als der Fragesteller, der in Begleitung seiner Ehefrau dort war, meint das direkt im Saal zu tun, fordert der Diskussionsleiter die Sicherheitsleute auf den Fragesteller sofort aus dem Saal zu entfernen (Remove him). Der Fragesteller hiess Arash Irandust und seine eingereichten Fragen lauteten wie folgt:

  • Wieso erlaubt Trita Parsi keine Audio und Filmaufnahmen seiner Vorträge?
  • Wieso pflegt Trita Parsi, ohne das Einverständnis der US-Iraner, die er vorgibt zu vertreten, intime Kontakte zum Vergewaltigungsregime in Iran?
  • Wieso fordert Trita Parsi US-Politiker dazu auf Geheimgespräche mit den Vertretern der islamischen Republik zu führen?
  • Als selbsternannter Vertreter der US-Iraner ist Trita Parsi uns Rechenschaft schuldig
  • Wieso hat und hatte Trita Parsi Umgang mit Personen die in den USA verurteilt und nun im Gefängnis sitzen?
  • Besitzt Trita Parsi die Autorität und das Vertrauen der US-Iraner um diese zu vertreten?
  • 97% der US-Iraner gaben in eine Umfrage an, dass die NIAC eine Lobby-Organisation des Vergewaltigungsregimes in Iran ist.

Am obigen Beispiel sieht man deutlich wie die IR im Ausland ihrer Linie treu bleibt und dafür sorgt, dass der Iraner auch im Exil ein Ajam bleibt. Ungefähr so läuft es auch in einem bekannten Azeritorkforum, deren User von den dortigen Admins sofort bestraft werden, wenn sie es wagen nur Bilder aus unserem Blog oder Youtube-Videos zu posten, die zufälligerweise vorher auf unserem Blog erschienen sind. Aufrufe zu Gewalt gegen mich als Betreiber dieses Blogs jedoch werden wohlwollend geduldet.

Neben diesen Organisationen gibt es da noch Personen wie Bahman Nirumand, Mohsen Massarrat (der dem Besatzungsregime in Iran ein pluralistisches System attestiert) oder der Grünenpolitiker Omid Nouripur, die sich vehement gegen stärkere Sanktionen und eine kriegerische Auseinandersetzung mit dem faschistisch-islamischen Regime  aussprechen. Deren Treiben ist ebenfalls kritisch zu werten und diese Personen repräsentieren weder die im Exil lebenden Iraner noch tun das die weiter oben erwähnten Websites/Organisationen.

 

 

Die „Grünen“

Diese modernen Appeaser sind aber nicht nur sofort zur Stelle wenn es darum geht dem Ausland vorzuschreiben was sie zu tun und zu sagen haben, auch gegenüber den iranischen Demonstranten erheben sie Forderungen. Die Sprecher von Mousavi und Karoubi und finanziell bestens versorgte „grüne“ Verlautbarungsmedien im Ausland, haben in den letzten 2 Jahren erfolgreich dafür gesorgt, dass die Nationalflagge des Irans nicht öffentlich gezeigt und auch keine Parolen gegen den Islam oder das islamische System auf westlichen Strassen skandiert wurden. Das ist auch mitunter ein Grund warum es im Ausland nicht zu nennenswerten Solidaritätskundgebungen mit der iranischen Freiheitsbewegung gekommen ist.

Diejenigen die in Iran selbst solche Parolen riefen und die Flagge zeigten, wurden  schnell von Karoubi und Mousavi persönlich als Radikale und Extremisten beschimpft und ihnen das Recht abgesprochen ein Teil der Freiheitsbewegung zu sein. Dieselben Kräfte nun, die innerhalb der letzten zwei Jahren den Iranern alle kritischen Parolen gegen das Regime verboten haben und die Iraner dazu angehalten haben Karoubi/Mousavi als einzigen gemeinsamen Nenner der Freiheitsbewegung anzuerkennen, haben  die beiden letzten Wochen für eine massive Kampagne genutzt und die Iraner genarrt. Es hiess, dass Karoubi/Mousavi vom Regime verhaftet worden seien. Bei Mousavi und seine Frau zumindest hat sich diese Nachricht, nach Angaben der ihnen nahe stehende Website „Kaleme“ als Ente herausgestellt.

moussavi karroubi rahnavardDie üblichen Verdächtigen in Iran und vor allem im Ausland, überschlugen sich daraufhin jeden Tag nur noch über diese beiden Figuren, ihrer Schleiereulen und ihrer angeblichen Verhaftung zu berichten, verfielen in hysterischem Aktivismus wie man am rechten Bild erkennen kann. Damit drängten sie entscheidend die neuen Parolen der Demonstranten, die gegen Khamenei und dem klerikalen System als Ganzes gerichtet waren, in den Hintergrund. Der neue Elan den die Freiheitsbewegung aus diesen neuen Protesten und Forderungen geschöpft hatte, wurden zunichte gemacht und die Dienstags stattfindenden wöchentlichen Demonstrationen in Iran wurden nur noch mit der Forderung nach der Freilassung dieser beiden Khomeinisten verknüpft, was unter anderem auch der Grund für den Misserfolg der letzten beiden Dienstagsdemonstrationen war. Die Menschen in Iran sind schliesslich nicht dumm, egal welche Bildung sie auch genossen haben mögen, und riskieren ihr Leben um für zwei Personen zu kämpfen die weiterhin für das aktuelle System und den Islam einstehen. Die seltsamen Blüten dieser Hysterie um Karoubi und Mousavi geht soweit, dass Juliabloger sogar solche Nachrichten für berichtenswert halten „Oppositionelle Webseite berichtet von Licht in Karroubis Wohnung“. Mit oppositionellen Webseiten sind natürlich die gemeint, die von Rafsanjanis Geld finanziert und grün lackiert, im Ausland den Eindruck erwecken das iranische Volk zu vetreten. Fehlt nur noch die Schlagzeile „Oppositionelle berichten vom heiligem Licht, das aus dem After von Mousavi scheint“

Wie weit aber die Gleichschaltung der Exilopposition und ihre Medien voran geschritten ist, sieht man daran, dass selbst islamkritische Sender in den USA sich dem Druck beugen und zähneknirschend Kritik an diese beiden Figuren unterlassen.

Das alles soll verdeutlichen wie sehr die jetzige Lage dem Jahr 1979 gleicht, als Menschen für Demokratie und Freiheit auf die Strasse gingen, und dieselben finanzstarken Gruppen wie heute, dafür sorgten, dass an der Führerschaft Khomeinis keine Zweifel besteht. Die säkularen, linken, nationalistischen und liberalen Kräfte von damals wurden angehalten sich weiterhin wie Ajams zu verhalten und ihre Forderungen der Führerschaft der Islamisten unterzuordnen. Das Ergebnis kennen wir alle, genauso auch die Konsequenz für diese Gruppen die nach 1979 zum Feind erklärt, ermordert und aus dem Land gejagt wurden, wohingegen einige Gruppen, wie die der marxistisch-stalinistischen Tudeh-Partei, seit 32 Jahren mit dem Regime zusammenarbeiten, von ihr finanziert werden und demgemäß sich gegen jede Forderung stellen das System zu beseitigen.

 

 

Wenn ein Perser aufhört ein Perser zu sein

Ein weiterer perfider Versuch die Iraner zum schweigen zu bringen, ist die Losung, dass Iraner im Ausland schon längst nicht mehr zum iranischen Volk gehören und ihre Stimme und Meinung nicht Spiegelbild der iranischen Seele ist, geschweige denn, dass sie in der Lage wären die Lage in Iran richtig einzuschätzen. Wie erfolgreich diese allahistisch-türkischen Einflüsterungen sind, erkennt man am Beispiel von in Deutschland erfolgreichen und gut integrierten Iranern wie Amir Kassaei. In einem Interview erzählt er davon, dass er seine „persische“ Identität in eine Schublade gelegt und abgeschlossen habe, da er seit 20 Jahren seine Heimat nicht mehr besucht hat. Freimütig gibt er zu regelmäßig mit seiner Familie in Iran in Kontakt zu stehen, was seine vorherige Behauptung fraglich erscheinen lässt.

Diese kodierte Botschaft, die nur Iraner in der Lage sind zu entziffern, bedeutet aber weniger, dass Herr Kassaei seine Identität gegen eine neue eingetauscht hat, sondern ist vielmehr das Tribut, dass der Ajam-Perser zu entrichten hat um sich von Anfeindungen und Drohungen gegen ihn und seiner Familienangehörigen zu schützen. Denn wenn jemand wie er, sich erfolgreich integriert und aus eigener Kraftanstrengung sich aus dem schiitisch-türkischen Sumpf herauszieht, stellt er eine Gefahr für das allahistische System dar.  Denn ein Amir Kassaei ist der sichtbare Beweis dafür, dass der in Freiheit lebende Iraner sich immerzu für die Freiheit und gegen Türkentum und Islam entscheidet.

Was also Amir Kassaei in seinem obigen Satz eigentlich sagen wollte ist: Ich identifiziere mich nicht mit der schiitisch-türkischen Unkultur die in Iran herrscht, aber da ich hier in Ruhe leben möchte und auch nicht will, dass man meiner Familie in Iran etwas antut, folge ich der allahistischen Losung, dass ein Iraner der sich vom Joch des Türkentums und des Islams befreit, aufhört ein Iraner zu sein.

Die Botschaft der Allahisten dabei ist laut und deutlich: Denkt nicht, dass nur weil ihr jetzt im Ausland und Exil lebt, ihr es euch leisten könnt für die Freiheit eures Landes und Mitbürger zu kämpfen, denn wenn ihr das tut, so hört ihr auf ein Teil des Landes zu sein, das von  uns, den Torks und Tâzis, besetzt gehalten wird. Und vergesst bloß nicht, dass eure Familie noch in Iran lebt und wir Zugriff auf sie haben.

 

 

Was der Ajam sagen darf

Der iranische Islamgegner ist die meist angefeindete Person in der iranischen Gemeinschaft. Derjenige die die Ideologie des Handabhackens, Frauenbeschneidung und der Zwangsheirat kritisiert ist nämlich nicht nur der Feind des gläubigen Moslems, sondern in fast demselben Maß auch der Feind des Ajam-Iroonies. Denn der persische Islamgegner erinnert den Ajam jederzeit daran und macht ihm bewusst, dass er zu einem stummen Diener und Dhimmy verwandelter halber Mensch ist, der noch nicht die intellektuelle und charakterliche Reife erworben hat sich autark und selbstständig gegen diese Ideologie zu stellen. Es geht soweit, dass der Ajam den Islamgegner als pathologischen Moslemfeind bezeichnet um die eigene Rückratlosigkeit zu verteidigen.

Der Dhimmy-Iroonie und Ajam-Perser hat von seinen Eltern gelernt die Religion niemals zu kritisieren, denn damit würde er nur das Herz seiner alten gläubigen Omi brechen. Und wie der gläubige Moslem erst darauf reagieren wird… Ist man dann nicht selbst für die Racheakte der Muslime verantwortlich, wenn man sie damit provoziert die eigene ablehnende Haltung zum Islam kundzutun?

So stellt sich die geistige Umnachtung des Ajam-Perser dar, der in vielen Punkten an das Stockholm-Syndrom erinnert (Der Opfer von Geiselnahmen baut ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern auf). Nicht etwa die Geiselnehmer, in diesem Fall die türkischen Bazaris, Mullahs und andere antiiranische Elemente, sind für den Ajam-Perser die Koloniallisten und Feinde des iranischen Volkes, sondern die USA und die phösen Jahudis (Jooden).

Die einzige legitime Art der Islamkritik die der Ajam-Perser anerkennt, ist diejenige die auch er selbst folgt, nämlich gegen das eigene Volk zu hetzen. Er wird davon reden, dass das iranische Volk ein Volk von Verrätern ist, unabhängig davon, dass er mit dieser Aussage den Akt des Verrats als akzeptierte Kulturleistung propagiert und die wirklichen Verräter schützt indem er es vermeidet sie beim Namen zu nennen.

Der Ajam wird sich nie in Gefahr bringen oder eherenamtlich für seine Heimat tätig werden, was er hingegen als legitime Kritik versteht ist, die Menschen in Iran dafür zu verhöhnen warum sie es nicht schaffen Basiji und die importierten Schergen des Regimes erfolgreich zu bekämpfen. Der Ajam hingegen traut sich noch nicht einmal im Exil eine Demonstration zu besuchen und dort eindeutige Parolen zu skandieren. Umso mutiger ist er aber wenn es darum geht Menschen auszulachen die in einem besetzen Land gegen muselmanische Untiere zu bestehen haben.

Immer wieder wird der Ajam, ohne Beweise dafür zu liefern, behaupten, dass die Mehrheit des iranischen Volkes hinter dem Islam und sogar hinter dem jetzigen Regime und System steht. Der einzige Beweis den er allerdings dafür liefert, ist das erzwungene Schweigen der Mehrheit der Iraner. Die einen zum Ajam degeneriert, die anderen aus pragmatischen Gründen schweigend, weil ihre Opposition zum Islam und Türkentum sonst zum eigenen Todesurteil wird.

Der Ajam gehört übrigens zu den Menschen für den es keine Kraftanstrengung kostet andere Menschen als Nazis und Faschisten zu bezeichnen, die berechtigte Ängste und Bedenken gegenüber der Ideologie des Türkentums und Islam äussern und sich gegenüber beiden ablehnend zeigen. Bevorzugt bezeichnet der Ajam Deutsche als Nazis, denn sein niederträchtiger Geist weiss um die Brisanz dieses Vorwurfs gegen Deutsche und daher wird der Ajam sich hemmungslos dieses Totschlagarguments bedienen wenn er in der hiesigen Gesellschaft auf den kleinsten Widerstand stösst.

Der gemeine Ajam-Iroonie steckt aber in jedem von uns und selbst derjenige der sich für einen aufgeklärten Islamgegner hält, beweist bisweilen wie tief der Ajam in seine Seele verwurzelt ist. Es gibt aber auch die andere Sorte von Ajam, dem sein stumme Existenz auch absolute Passivität gelehrt hat und er sie daher auch von anderen Iranern abfordert. Einen ganz üblen Verleumder ist hingegen ein gewisser Maziarworld der hier bei WordPress bloggt und sich darüber beschwert, dass ich einen seiner Kommentare in der er die deutschen Kommentatoren dieser Seite als Nazis beschimpfte nicht freischaltete. In der Ajam-Sprache hört sich die Entrüstung darüber dann so an:

aha!! jetzt heisst es: Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
OK.
Mach weiter, die Mullahs haben schon gewonnen.
Shad bashi.

Der Beispiele gibt es noch genug, aber gerade die oben verlinkten Beispiele sind gute Anschauungsobjekte um als Deutscher den Ajam-Iroonie zu identifizieren.

 

 

Der türkisierte und islamisierte Pseudoiraner

Neben dem Ajam gibt es noch den türkisierten und islamisierten Pseudoiraner, der einerseits genauso ein Ajam ist, aber darüberhinaus noch einige andere charakterliche Unzulänglichkeiten aufweist. Mit einem solchen stolzen iranischen Schiiten hatte ich es vor 2 Jahren zu tun, als ich noch als normaler Kommentator beim linkslinken Magazin „Telepolis“ schrieb. Auf der Aussage hin, dass sowohl die meisten Mullahs als auch viele der in Iran operierenden Schergen Islamisten aus dem Ausland seien, antwortete dieses Stück Schi(i)t: „Was für ein peinlich schwächliches 70 Mio. Volk müssten die Iraner sein wenn ein paar Nichtiraner sie so in Schach halten können?“

So offenbart sich der wahre Geist des Verräters der die besatzenden, mohammedanischen Schergen in Schutz nimmt, nur um nicht zugeben zu müssen, dass die muselmanischen Mullahs  und die Schergen auf den Strassen Irans hauptsächlich nichtiranischen Ursprungs sind. Der obige Schi(i)t der sich übrigens Kerkaraje und im Azeritorkforum „perspolisi“ nennt, geht sogar soweit den Schahnameh von Ferdowsi mit Hitlers „Mein Kampf“ zu vergleichen um patriotische Iraner als vermeintliche Faschisten zu überführen. Hier ist übrigens ein Bericht aus der damaligen Zeit, der aufzeigt woher die IVR-Schergen stamm(t)en:

„Das Regime stützt sich sehr stark auf Ausländer, wie libanesische Hisbollahi, irakische Unterstützer Moktada Sadrs und afghanischen Schiiten. Es wird berichtet, dass viele der Polizisten, die letzten Samstag gegen die Demonstrationen vorgingen, kein Farsi sprachen.“

Der türkisierte Pseudoiraner auf der anderen Seite behauptet, dass das iranische Volk identitätssuchend, identitätslos und ohne nationale Identität ist und übernimmt damit, bewusst oder aus Dummheit, die Diktion der Pantürkisten, die damit die Azaris in Iran aufstacheln und sogar die Existenz einer alten persischen Hochkultur als jüdische Verschwörungstheorie und Erfindung abtun. Denn der türkisierte Pseudoiraner würde sich selbst nie einzugestehen, dass seine von der türkischen Unkultur geprägte Erziehung und Mentalität es ist, die ihn selbst zum identitätslosen Iraner machen und aus dem Grunde projiziert er sein eigenes Dilemma auf die restlichen Iraner  die sich im Gegensatz zu ihm, durchaus ihrer persischen Identität bewusst sind.

 

 

Fazit

Eigentlich ist der Ajam der perfekte Untergebene und der vollkommenste Dhimmy auf Erden. Der Ajam erträgt es nicht Widerspruch zu erfahren oder nicht geliebt zu werden. Er hat in seinem Leben gelernt nicht anzuecken und stets Formeln zu benutzen die dem Türkentum/Islam nicht in die Quere kommen. Und so hört man den Ajam der bis zu einem gewissen Grad in vielen Iranern steckt, öffentlich solche Dinge sagen wie „Die Iraner haben keine Eier“, „Die Iraner schaffens nicht“, „Die Iraner sind die größten Verräter“… und offenbart damit wie tief die Selbstkasteiungskultur des Schiismus in seinen Knochen steckt. Wenn es aber um den türkisierten und muslimisierten Iraner geht, greift die  pseudoiranische Erziehung durch und er wird kleinlaut und ganz handzahm.

Das erstaunliche am Verhalten mancher Ajams ist wie sachlich und rational sie gegenüber moslemische Gewalttäter, türkisierte Vergewaltigungskünstler und die Zerstörer der antiken Kultur Irans reagieren. Großzügig sieht der Ajam darüber hinweg und ignoriert es, dass reihenweise Artekafte und historische Stätte in Iran unwiederbringlich zerstört werden, denn für ihn hat die Feindschaft zu den Juden Vorrang und im jetzigen Torktâzi-Regime und seinem antisemitischen Gebaren, sieht er  die geeigneten Repräsentanten für seinen irrationalen Judenhass und unterstützt sie.

Über die neusten Kulturzerstörungen in Iran wird in einem gesonderten Artikel berichtet, ansonsten dürfen sich unsere pseudoiranischen Judenhasser und Ajam-Iroonies auf einen Artikel freuen, der das Leben der iranischen Juden zum Thema hat und aufzeigen wird, dass die iranischen Juden in den letzten Jahrhunderten die Hölle auf Erde erlebt haben und nicht so wie viele Pseudo… (nein in dem Fall muss ich sogar von Kackiroonies sprechen) nicht müde werden vorzulügen, dass es den Juden in Iran immer relativ gut ging/geht.

Und unseren Moslemlover die so gerne Islamophobie mit Antisemitismus gleichsetzen sei gesagt, dass nicht die deutschen Nazis es waren die den Judenstern eingeführt haben, sondern bereits die mohammedanischen Abbasiden im Jahre 807 n. Chr. Haroun al-Raschid war es der Juden auferlegte gelbe Gürtel und gelbe Kegel als Hut zu tragen, genauso wie Umar ibn ʿAbd al-ʿAzīz vor ihm Juden dazu zwang ihre Kleider in der Öffentlichkeit so zu kennzeichnen, dass man sie als Juden erkennt.

Da das Abbasidische Reich der damaligen Zeit zum Teil persisch geprägt war, müssen  auch die heutigen Iraner sich ihrer geschichtlichen Schuld stellen, genauso wie es auch die Deutschen heute tun. Die iranischen Judenhasser sollten darüberhinaus schnellstmöglich raffen, dass man unter diesen Voraussetzungen die Ausradierung des jüdischen Staates nicht das Wort reden sollte, genauso wie es nicht zu tolerieren ist, dass ein Mannsweib wie Katajun Amirpour behauptet, die klare Forderung Ahmadinejads nach der Ausradierung des jüdischen Staates einem Übersetzungsfehler geschuldet sei.

Wer diese Art von offenen Islamloverei und Verteidigung  von islamofaschistisch motivierten Vernichtungsfantasien über Juden verharmlost, macht sich genauso mitschuldig wie derjenige der einen Völkermord ankündigt.

Liebe Judenhasser gebt fein Acht, Onkel Tangsir  hat euch was mitgebracht, und zwar die Kunde über 1400 Jahre fast ununterbrochenen Judenhass und Judenverfolgung in Iran. Also ich freue mich schon auf die Entnazifizierung Irans wenn die Mullahs endlich weg vom Fenster sind, dann kriegt ihr das geschichtliche Leid der iranischen Juden, genauso wie heute in Deutschland, auf allen Kanälen und zu den besten Sendezeiten vorserviert. Dann wird Iranzamin zur Ajamfreien Zone erklärt.

 

Meinen schiitisch-warmen Moslembrüdern und den hier regelmäßig mitlesenden Torktâzis und Judenhassern, wünsche ich ein herzliches Schalömchen und einen arbeitsfreien und erholsamen Sabbat 😀

Möge der zionistische Judenstaat ewig bestehen!

Stand-By-Israel

Better Days

Barâye fardâye xeily behtar

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11 Antworten zu Vom Ajam oder der stumme Perser

  1. Eva schreibt:

    Danke, Tangsir, und Gratulation.
    Diesen Artikel darfst Du guten Gewissens und nicht ohne Eschtolz als Meisterstück bezeichnen.

  2. Pingback: App-Flash » Vom Ajam oder der stumme Perser | Tangsir 2569

  3. jerry schreibt:

    danke, sehr guter Beitrag

  4. jack schreibt:

    Diese Ajam-Perser sind schon eine besondere Form des Bücklings. Schwer vergleichbar mit unseren historischen Hofschranzen, aber ganz gut mit unseren heutigen Gutmenschen und Appeasern, die die Kehlen der Anderen gerne zur Verfügung stellen und ansonsten alles Sonne-Mond-und-Sterne-geil finden.
    Der Mehdi Bazargan (ein freundlicher Ajam?) sagte auch: “ Wir Zivilisten haben die Machtübernahme des Klerus durch unsere Inaktivität ermöglicht.“ Eigentlich zu schön eine Entschuldigung, vergessen hat er wohl, daß er für einen Regimewechsel schon immer gearbeitet hat. War bestimmt ein „freundlicher Iraner“ (sorry).

  5. Tangsir schreibt:

    Ja Jack, er war ein ganz netter und freundlicher:

    Bazargan

    Danke Jerry und Eva, aber da fehlen im Beitrag noch einige mehr Infos. Z.b. dass ich mit Julia aus Julias Blog lange eine Korrespondenz geführt habe, in dessen Verlauf ich ihr auch den Link zu Bisotoons Vermächtnis geschickt habe, um sie darauf aufmerksam zu machen wie falsch es ist sich auf die Seite von Mullahs zu stellen, selbst wenn sie scheinbar gegen die jetzigen Machthaber sind. Sie wollte einfach diese geschichtlichen Fakten nicht anerkennen, denn das hätte bedeutet sich einzugestehen, dass man sich damit auf der Seite der Feinde der iranischen Nation stellt. Aber so ist es nun einmal wenn das eigene Engagement bestimmten Personen und Gruppen gewidmet ist und nicht der Freiheit des iranischen Volkes.

    Ich erinnere mich übrigens noch an jemand mit dem ich eine ganze Weile schrieb. Nennen wir sie mal Venice. Ich bat sie vor 2 Jahren dazu, bevor sie eine Iranreise antreten wollte, eine Antischleier-Aktion durchzuführen und es auf Video festzuhalten. Es hätte auch in einem geschlossenen Raum sein können und die Leute hätte man unkenntlich machen können. Naja, es war ihr einfach scheissegal. Sie hat ihren Wohlstandarsch in den Iran bewegt, sich dort wahrscheinlich den dortigen Leute überlegen gefühlt und tatenlos wieder nach Deutschland zurückgekommen.

    Kürzlich las ich dann von dieser Person wie sie im Internet schrieb und dort Häme über die Iraner in Iran schüttete. Von wegen was das für erbärmliche Menschen es sind die es nicht schaffen gegen die Schergen zu bestehen.

    Jack, diese Person war übrigens anfangs auch ganz nett und freundlich, genauso wie die restlichen Figuren die unsere Arbeit hier verteufeln, Menschen in Iran verhöhnen und persönlich sonst nichts auf die Reihe bekommen um sich um ihr Land verdient zu machen.

  6. Grittli schreibt:

    Hallo Tangsir,
    lese gerade 23 Jahre, von Ali Dashti. Den Hinweis habe ich aus einem der Beiträge.
    nach und nach verstehe ich so einige Verhaltensweisen der Iraner und warum ich immer aneckte. Das war aber noch vor 1978.

    Mach weiter so – wir brauchen die Aufklärung!

  7. Prinz Eugen von Savoyen-Carignan schreibt:

    Hi Tangsir,

    hallo mal wieder!
    ich habe mal ne Frage zu Deinen Zahlen üer Teheran. Bist Du sicher dass dort 8 Millionen Azaris leben?
    Das wär ja fast die gesamte Bevölkerung!

    In Köln z.B. gibt es wohl 100.000 Türken bei einer Gesamtbevölkerung von 1 Million.
    Aber irgendwie kommt mir die Präsenz doppelt so stark vor.

  8. Iranian German schreibt:

    Ein absolut hervorragender Artikel, den man in unzähligen Sprachen veröffentlichen sollte. Welch ein Brett von geballter Aufklärung…

    Ich hatte übrigens mit Julia vom Blog der Blogs relativ lange Nachsicht, weil ich es zuerst überwiegend beachtlich fand, wie viel Arbeit dort in die ganzen Übersetzungen gesteckt wurde. Irgendwann ging mir jedoch ein Lichtlein auf und ich fragte mich, warum ich keine klare Stellungnahme gegen das bestehende System und deren Schergen, zu denen auch ganz klar Moussavi und Karoubi gehören, vernehmen konnte.

    In der darauffolgenden Zeit habe ich (mehr als einmal) recht deutlich nicht nur in Kommentaren, sondern auch in persönlichen Mails darauf hingewiesen, in welchem Verhältnis die beiden Arschgeigen zum Regime stehen und dass der Kot des Islam das größte Problem auf iranischen Boden darstellt.

    Leider hat die Dame sich nicht weiter für meine stichhaltigen Hinweise interessiert und weiter fast nur ausgesuchte Meldungen pro Moussavi und Karoubi übersetzt und somit (mit)propagiert, dass diese Gestalten die einzige Hoffung für Iran seien.

    Als sie meinen Blog eines Tages (wohl als Retourkutsche für meine kritischen Bemerkungen) als einzigen Eintrag in der Linkliste „polemische Stimmen“ führte, habe ich es aufgegeben…

  9. Alborz999 schreibt:

    ((und das macht sich im Alltag von Teheran immer wieder negativ bemerkbar.))

    Woher willst du das denn bitteschön wissen? Wann warst du denn das letzte Mal in Teheran?

    • Tangsir schreibt:

      Nenn dich nicht Alborz. Lern erst einmal wie man sich gewählt ausdrückt, anstatt hier aufzutauchen und wie ein Laat, einen Spruch der Mullahs von dir zu geben.

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