Der Zionismus

Ich möchte den werten Lesern dieses Artikels den Begriff Zionismus näher bringen und erklären. Dies ist notwendig weil seit langem die weltweiten, linken, rechten und kampferprobten Antisemiten, allen voran die antiiranischen Kolonisationseroberer (Torktâzi), die das iranische Volk unmenschlich unterdrücken und den 12. Mahdi mit dem Stiften von Chaos und Atomwaffen herbeiführen wollen, diesen Begriff vergewaltigen und missbrauchen.

 

Von Zahal:

Unterstützt von der gesamten arabischen Welt, inklusive der Türken, die Anatolien besetzt halten und eine seit 1400 Jahren durchgehende, kolonialistische und grausamst unterdrückende Geschichte ihre Vergangenheit nennen, wird heute dies alles mit westlicher Kolonisation und Besatzung vermischt und gleichgesetzt. Somit der englischen und französischen Kolonisation, die im Vergleich zu der arabischen, blutigen Eroberungs- und Unterwerfungskolonisation das reinste Erholungswerk darstellte, als verbrecherisch deklariert und dem gesamten, demokratischen und aufgeklärten Westen  durch die angebliche „israelische Besatzung“ ein schlechtes Gewissen aufgebürdet,

Helen_ThomasAktuell geschieht dies durch den syrischen Diktator Präsident Baschar al-Assad oder die mit dem Preis für das antisemitischste Statement 2010 ausgezeichnete, deren Eltern aus dem Libanon stammende, amerikanische Journalistin Helen Thomas.  Antisemiten gleich welcher Couleur verwenden diesen Ausdruck, um den Staat Israel und somit seine Bewohnern, gleich ob Christen, Juden, Beduinen, Drusen, Bahai`s oder loyale Muslime zu deligitimieren, zu dämonisieren und sie mittels doppelter Standards zu verteufeln, mit dem Ziel, diesen einzigartigen Staat auszuradieren.

Derartige Aussprüche sind Belege und keine „Übersetzungsfehler“:

„Mit Gottes Segen läuft der Countdown für den Zerfall Israels, und dies ist der Wunsch aller Nationen der Welt. Der Westen hat dieses Regime erschaffen, jetzt muss er es wieder abschaffen, damit wieder Frieden in der Welt einkehrt.“ (Ahmadinejad bei einer „Holocaust-Konferenz“ in Teheran im Dezember 2006). Hier auf  englisch

Dazu A. B. Yehoshua

„Seit einiger Zeit ist inflationärer, irreführender und womöglich auch schädlicher Gebrauch von dem Begriff Zionismus gemacht worden. Das Problem ist sowohl in Israel selbst (neue Historiker wie Benny Morris, Ilan Pappe, Avi Shlaim, Tom Segev und Shlomo Sand) als auch im Ausland verbreitet; (Grosser, Noam Chomsky, Finkelstein ect) im nationalen Lager, im religiösen Lager und auch im Lager der Arbeiterbewegung; unter Liberalen und unter Nationalen; unter Juden (Felicia Langer, Evelyn Hecht Galinski ect.) in der Diaspora und unter Nichtjuden, und vor allem unter Arabern.“

 

Der Zionismus ist keine Ideologie

menoraUm den öffentlichen Diskurs über unsere wirklichen Probleme so weit es geht zu verbessern und die Dämonisierung Israels, die gerade im Zusammenhang mit diesem Begriff auf der Welt  immer mehr um sich greift, so weit es geht zu verringern, werde ich den Begriff des Zionismus auf möglichst objektive und logische Weise zu formulieren und seine Verwendung zu spezifizieren versuchen. Wir dürfen den Begriff nicht zu einer Art Sauce verwandeln, die man über jedes Gericht schüttet, um dessen Geschmack zu verbessern oder es völlig zu verderben.

Besonders wichtig ist festzuhalten, dass der Zionismus keine Ideologie ist. Die Definition von Ideologie gemäß der hebräischen Enzyklopädie lautet: „Eine systematische und kompakte Kombination von Ideen, Sichtweisen, Prinzipien und Imperativen, in denen die spezielle Weltsicht einer Sekte, Partei oder sozialen Schicht zum Ausdruck kommt.“  Gemäß dieser klaren Definition kann und darf der Zionismus nicht als Ideologie betrachtet werden. Der Zionismus ist die gemeinsame Plattform für verschiedene und einander sogar widersprechende soziale und politische Ideologien und kann daher nicht als selbständige Ideologie gelten.

Der Zionismus hoffte auf ein Ziel und versprach eine Sache – die Errichtung eines Staates für die Juden in ihrer abgestammten Heimat. Dieses Versprechen hielt er, zu unserem Unglück, vor allem mithilfe des Antisemitismus in Europa aber auch in den arabischen Staaten

Der Zionismus strebte lediglich nach der Bildung eines politischen Rahmens. Was in dem Staat geschehen und was sein Charakter, seine Regierungsform sein würde, wo man seine Grenzen ziehen, was seine gesellschaftlichen Werte, wie sein Verhältnis zu nationalen Minderheiten sein würde, all diese und andere Fragen waren von Anfang an Dutzenden von Auslegungen und politischen und gesellschaftlichen Haltungen im Kreis jener Juden unterworfen, die ins Land Israel kamen, gemeinsam mit denen, die schon seit ewigen Zeiten dort wohnten und selbstverständlich auch den Entwicklungen und Veränderungen, die in jeder menschlichen Gesellschaft vonstatten gehen.

 

Das Prinzip des Rückkehrgesetzes

Law_of_Return_PassportNachdem der Judenstaat, also der Staat Israel, praktisch gegründet wurde, ist das einzige Verständnis von Zionismus, das in Kraft geblieben ist, das Prinzip des Rückkehrgesetzes. Das bedeutet, abgesehen davon, dass der Staat Israel mittels seines Parlaments von all seinen Bürger mit israelischem Personalausweis regiert und verwaltet wird, ist er weiterhin offen für jeden Juden, der sich einbürgern lassen will.   Ein solches Rückkehrgesetz gibt es noch in einigen anderen Staaten auf der Welt, wie Ungarn, Deutschland und anderen. So wenig dies in Ungarn, Deutschland und anderen Staaten ein rassistisches Gesetz ist, so wenig ist es in Israel ein rassistisches Gesetz, zudem selbst die UNO (Durban I, II, und nächstes Jahr III) den Zionismus, auf Betreiben der muslimischen Länder als Rassismus erst verurteilt, dann aber wieder aufheben musste.

Denn als die Vereinten Nationen 1947 die Gründung eines jüdischen Staates beschlossen, nahmen sie einen Teil von Palästina, nicht nur für die damals dort lebenden 600 000 Juden, sondern taten dies auch in der moralischen Annahme, dass dieser Staat allen Juden, die dies wünschen würden, eine Zuflucht bieten müsste.   Ein Israeli, Jude, Palästinenser oder jeder andere, der sich gegen das Rückkehrgesetz stellt, nimmt eine politische Position ein, die legitim ist. Ein Antizionist hingegen ist ein Mensch, der den Staat Israel im Nachhinein annullieren möchte, und außer einigen extremen ultraorthodoxen Sekten oder radikalen jüdischen Kreisen (Beispiel Naturei Karta) in der Diaspora, gibt es nicht viele Juden, die diese Position einnehmen.

Alle die wichtigen und grundsätzlichen Diskussionen, die in Israel geführt werden: Annexion der befreiten Gebiete oder keine Annexion; das Verhältnis zwischen der jüdischen Mehrheit und der palästinensischen Minderheit im Staate; das Verhältnis von Staat und Religion; der Charakter und die Werte der Wirtschafts- und Wohlfahrtspolitik oder sogar historische Ereignisse der Vergangenheit, sind Diskussionen und Auseinandersetzungen, wie sie in vielen Staaten geführt wurden und werden. Es sind Debatten, die ständig mit der dynamischen und sich verändernden Identität eines jeden Volkes und Staates befassen.

Ebenso wenig wie diese Diskussionen andere Völker verpflichten, zusätzliche Begriffe in sie hineinzumischen, dürfen diese Debatten missbraucht werden um den Begriff des Zionismus zu entstellen, der zu Unrecht zu einer weiteren Waffe im Kampf gegen Juden und Israel geworden ist und dadurch die Klärung der Kontroversen und ihrer Bedeutung erschwert.

Der Zionismus ist kein Begriff, der die Begriffe Patriotismus oder  Pioniergeist ersetzen sollte. Patriotismus ist Patriotismus, und Pioniergeist ist Pioniergeist. Der Offizier, der seinen Militärdienst verlängert, oder jemand, der sich im Negev ansiedelt, ist nicht zionistischer als ein Ladenbesitzer in Tel Aviv, sondern  höchstens patriotischer als dieser, entsprechend des diesen Begriffen zugeschriebenen Verständnisses.

Der Zionismus ist unser teuerster Begriff, und daher ist es wichtig, dass er nur am richtigen Ort seinen Ausdruck finde. Der inflationäre und überflüssige Gebrauch des Begriffs verwischt somit die moralische Debatte zwischen den Juden, die beschlossen haben im Guten wie im Schlechten für jeden Aspekt ihres Lebens in einem begrenzten Gebiet unter Selbstherrschaft verantwortlich zu sein und jenen, die im Gewebe anderer Völker leben und ihre jüdische Identität partiell durch das Studium, religiöser Texte und limitierte Gemeindeaktivitäten praktizieren.

(Überarbeitete Abschnitte aus Haaretz, 26.11.10)


Was ist Zionismus?

ZionDer Zionismus ist die Bewegung für die Wiederherstellung der Selbstbestimmung des jüdischen Volkes in seinem historischen Heimatland und der jüdischen Souveränität im Land Israel. Diese Zielsetzung ist nicht neu und seit ihrem Auftreten nicht verändert oder ergänzt worden. Das Ziel des Zionismus ist ein politisches: die Gründung und der Erhalt eines unabhängigen Staates für das jüdische Volk. Der natürlichste Ort für diesen Staat ist Zion, das Land Israel, das Heimatland des jüdischen Volkes.

Wenngleich das Judentum eine Religion ist, sind die Juden ein Volk mit eigener Sprache, Kultur, Literatur und einer gemeinsamen Geschichte. Der Zionismus hat für sie den Weg dargestellt, auch eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Antizionisten aber wollen diese Gegenwart und Zukunft der jüdischen Menschen auslöschen.   Juden aller Überzeugungen – säkular und religiös, links und rechts – haben die Ideale des Zionismus und ihr Recht auf eine nationale Heimstätte unterstützt, wie sie andere Nationen auf der Welt besitzen.

Jahrhunderte lang schweren Verfolgungen ausgesetzt, hatten die Juden realisiert, dass ihr Schicksal als Volk in der Gründung eines eigenen Staates bestand. Denn nur in einem jüdischen Staat kann die Sicherheit des jüdischen Volkes garantiert werden. Nur in einem jüdischen Staat können die Juden ihr Leben in voller Übereinstimmung mit ihren Bräuchen, ihrer Kultur, ihrer Religion und ihrem nationalen Zugehörigkeitsgefühl führen. Nur in einem jüdischen Staat kann auf der ganzen Welt vor Verfolgung flüchtenden Juden Zuflucht gewährt werden.

In vieler Hinsicht kann der Zionismus als nationale Befreiungsbewegung eines Volkes betrachtet werden, das aus seinem historischen Heimatland partiell vertrieben wurde. Doch der Zionismus unterscheidet sich in einem Punkt von anderen nationalen Befreiungsbewegungen: Statt nach Freiheit in einem neuen Gemeinwesen trachteten die Juden nach der Wiederherstellung ihres eigenen antiken und unabhängigen Staates.

 

Zion

Obwohl der Zionismus erst im 19. Jahrhundert zu einer modernen politischen Bewegung wurde – der Begriff wurde in der Tat erst nach 1890 geprägt –, reicht das Verlangen nach einem erneuerten Israel bis ins Altertum zurück. Die Sehnsucht der Juden, in ihr Heimatland zurückzukehren, setzte bereits vor beinahe 2000 Jahren ein. Im Jahre 70 n. Chr. zerstörten die Römer den heiligen Tempel und schleiften die Stadt Jerusalem, die religiöse und administrative Hauptstadt des Staates des jüdischen Volkes.

Darstellung der Plünderung des Tempels auf dem Titusbogen

Dieser fürchterliche Akt der Zerstörung beendete die jüdische Unabhängigkeit, und in den darauffolgenden Jahrzehnten wurden die meisten Juden aus Israel verbannt. Eine kleine Anzahl blieb jedoch zurück, so dass es die gesamte Geschichte hindurch stets eine jüdische Präsenz im Land Israel gegeben hat.

Trotz ihres Exils gab die große Mehrheit der Juden niemals die Hoffnung nach Rückkehr in die Heimat auf, und dieses Sehnen spielte eine entscheidende Rolle in ihren Gebeten und ihrer Literatur. Beispielsweise wiederholen Juden auf der ganzen Welt am Ende des jährlichen Pessach-Mahls den Schwur „Und nächstes Jahr in Jerusalem“ und alle Juden beten gen Jerusalem gewandt. Viele spirituelle Aspekte und die gesamte Tradition des Judentums stehen in enger Verbindung mit den physischen Manifestationen des Landes Israel, mit Gebeten und Mitzvot (Geboten), die sich auf das Land beziehen.

Theodor HerzlDie jüdische Verbindung mit dem Land Israel kam aber nicht nur im Gebet zum Ausdruck. Im späten 19. Jahrhundert, da Nationalbewegungen in Europa Form annahmen und der Antisemitismus auf dem Kontinent wuchs, begann der österreichisch-jüdischer Journalist, Theodor Herzl, die Nationalbewegung des jüdischen Volkes zu organisieren – die zionistische Bewegung. Zur gleichen Zeit – und unabhängig von den zionistischen Aktivitäten in Europa – begannen Juden aus dem Jemen, dem Irak, der Türkei und Marokko mit ihrer Rückkehr in ihr angestammtes Land. Der Völkerbund verlieh als Vorläufer der Vereinten Nationen den Zielen des Zionismus internationale Anerkennung, als er 1922 das Mandat einrichtete und sich „zugunsten der Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ aussprach.

Mehr und mehr Juden kehrten zurück, anfangs begrenzt durch die harten Bedingungen und danach durch die britischen Einwanderungsbeschränkungen. Am Ende wurden die Pforten Israels 1948 mit der Gründung des Staates Israel ganz und gar geöffnet, was auch dringend nötig war, um die vielen aus den arabischen Ländern vertriebenen Juden aufnehmen zu können (fast 1 Million, von denen ein großer Teil nach Israel flüchtete, sich nach anfänglichen Schwierigkeiten integrierte und OHNE jeglicher ausländischen Hilfe ein Teil der Bevölkerung wurde.) Hier noch ein Beitrag über die von Moslems vertriebenen Juden.NYTimes

 

Der Zionismus heute

Heute strebt der Zionismus danach, den Staat Israel als nationale Heimat für das jüdische Volk zu bewahren. Die Zukunft des Zionismus liegt in Israels fortdauernder Existenz als sicherer Staat, der sowohl ein Heimatland für das jüdische Volk ist als auch ein demokratischer Staat für alle seine Bürger, Araber und Juden gleichermaßen.

israel-sat

Inwiefern ist die Delegitimierung Israels und Verzerrung des Begriffes Zionismus so gefährlich?   Israel ist mit mehreren konkreten Bedrohungen konfrontiert, nicht zuletzt mit der nuklearen Bedrohung durch das Mullahsystem im Iran und die Raketengefahr durch die Hamas und die Hisbollah. Eine nicht weniger besorgniserregende Gefahr für Israel ist die der Delegitimierung des israelischen Staates, seiner Politik und sein Recht auf Selbstverteidigung.

Bei der Delegitimierung handelt es sich um eine politische, wirtschaftliche und weltanschauliche Kampagne mit der Absicht, das Existenzrecht des Staates Israel aufzuheben und dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung in seiner Heimat abzuerkennen.   Das ultimative Ziel der Delegitimierung ist die Liquidierung von Israel als jüdischen Staat. Laut den Verfechtern der Delegitimierung hat Israel nicht nur kein Recht auf Selbstverteidigung, sondern erst gar kein Recht auf Überleben.

Sie streben Israels Zusammenbruch an, indem sie versuchen seine moralische Legitimität zu untergraben, seine militärischen Aktivitäten zu beschränken, das Image Israels zu zerstören und es als Schurkenstaat international zu isolieren.   Es gibt einen Unterschied zwischen herkömmlicher Kritik an der Politik Israels und delegitimierender Kritik an der Existenz und Legitimität des Staates. Delegitimierung geht über den zulässigen Diskurs, über bestimmte  Aspekte  der Politik Israels hinaus und stellt stattdessen sein Existenzrecht in Frage.

Israel ist weiterhin bereit, sich ehrlicher Kritik zu stellen, solange sie nicht die drei Ds des neuen Antisemitismus beinhalten: die Delegitimierung, die Dämonisierung und den doppelten Standard.   Wenngleich das eigentliche Ziel die Auslöschung des jüdischen Staates ist, sprechen die Anhänger der Delegitimierung nicht offen aus, dass Israel beseitigt werden müsse. Stattdessen verwendet man Euphemismen wie „Ein-Staaten-Lösung“ oder vergleicht Israel mit einem Apartheidstaat oder dem Nationalsozialismus, so dass die offensichtliche Schlussfolgerung dem Adressaten überlassen bleibt.

Der Vergleich mit der Apartheid und den Nazis wurde nicht zufällig, sondern sehr sorgfältig gewählt; stellen sie doch die zwei größten Übel des 20. Jahrhunderts dar. Beide stehen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit schlechthin, deren Beseitigung legitim war.

 

Die Delegitmierer Israels

Ahmet_DavutogluDer türkische Außenminister Davutoglu hat da so seine Vorschläge, die er auch israelischen Akademikern und Politikern unterbreitete: einen binationalen Staat zwischen Jordan und Mittelmeer mit der Türkei als Schutzmacht. Damit würde die Türkei in ihre „natürlich Position“ als Führer des Nahen Ostens zurückkehren, die sie 400 Jahre lang inne hatte (Ottomanisches Reich). Der Minister befand, dass Israel nicht über längere Zeit ein unabhängiger Staat bleiben kann und (mit dem Weiterbestehen des Staates) keine Vereinbarung erzielt werden kann, über das die Grenzfragen und andere Probleme gelöst werden können. „Palästina“ als türkisches Protektorat – das hat gerade noch gefehlt!

 

Die deutschen LINKEN:

Felicia Langer“Wir wollen die Perspektiven der Ein-Staaten-Lösung untersuchen, die wir für das humanste und realistischste Modell halten. Als praktische Konsequenz wollen wir die Möglichkeiten diskutieren, von der Bundesrepublik aus den zivilen Widerstand der Palästinenser gegen Besatzung und Diskriminierung zu unterstützen.”

Die Auslöschung Israels als “ziviler Widerstand” – “Schirmfrau” Felicia Langer hat sich ihr Bundesverdienstkreuz wahrlich verdient. Kein Wunder, dass die so modern bebrillte Lady gern gesehener Interview-Partner bei der vom Verfassungsschutz beobachteten Muslim-Markt ist.

 

Die deutsche Antifa arbeitet auch ganz intensiv daran Israel abzuschaffen.  Stellen Sie sich kurz Folgendes vor: In Mannheim oder Ludwigshafen findet ein Kongress statt, auf dem über die Frage beraten wird, was mit Belgien passieren soll. Soll das Land geteilt werden? Und wenn ja, sollen zwei souveräne Staaten entstehen? Oder soll der flämische Teil den Niederlanden und der wallonische Belgien zugeschlagen werden? Die Teilnehmer des Kongresses diskutieren leidenschaftlich alle Optionen, wobei immer wieder die koloniale Vergangenheit Belgiens angesprochen wird, der das Land seinen Reichtum verdankt. Am Ende verabschieden die Teilnehmer eine “Mannheimer” bzw. “Ludwigshafener Erklärung”, in der sie irgendwelche Maßnahmen fordern, um “das belgische Problem” für alle Zeiten zu lösen.

Zusätzlich zum Vergleich mit der Apartheid und der Verdrehung des Holocausts setzt die Delegitimierung noch eine Vielzahl weiterer antiisraelischer Thematiken ein. Israel wird die Anerkennung seines ureigenen Rechts auf Selbstverteidigung und Sicherheit verweigert, es wird als internationaler Verbrecher dargestellt, der Zionismus wird als rassistische Ideologie bezeichnet und die historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seiner alten Heimat, insbesondere Jerusalem, wird bestritten.

Die Delegitimierung unterstützt die Ein-Staaten-Lösung und das vermeintliche „Rückkehrrecht“ der palästinensischen Flüchtlinge; beides würde das Ende von Israels Identität als jüdischer Staat bedeuten.   Die Delegitimierung richtet ihr Augenmerk auf Aktivitäten von NGOs, Graswurzelbewegungen, Universitäten und der breiteren Öffentlichkeit. Die Kampagne missbraucht internationale Institutionen (UNO, EU, IRK, HRW, AI), um Israel zu attackieren, und versucht neue gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die gegen Israel eingesetzt werden können.

Es wurden bereits Versuche unternommen, israelische Regierungs- und Militärbeamte in westlichen Staaten fälschlicherweise der Kriegsverbrechen anzuklagen. Um ihre Ziele zu erreichen, tarnt die Delegitimierungskampagne ihre Aktivitäten als legitime Kritik, wobei Moral, Menschenrechte und Gesetze verdreht werden.   Die Delegitimierung ist ein politischer, wirtschaftlicher, kultureller und ideologischer Krieg gegen Israel.

Sie zeichnet sich durch eine unverhältnismäßige und obsessive Konzentration auf Israel aus. Die Kampagne ist gegen die Meinungsfreiheit und den offenen Diskurs und versucht, den akademischen Austausch und die Wirtschaftsbeziehungen zu zerstören.   Israel ist der einzige Staat, dessen Legitimität in Frage gestellt und angegriffen wird; der sich mit einer Debatte nicht nur über seine Grenzen, sondern über seine Existenz als solche konfrontiert sieht.

Die nationalstaatliche Legitimität anderer Staaten, wie etwa solcher in Afrika und Asien, die entlang von Kolonialmächten willkürlich gezogenen Grenzen gegründet wurden, wird nicht angezweifelt – und dies, obwohl Israel der einzige Staat ist, dessen Existenzrecht sowohl von den Vereinten Nationen als auch ihrem Vorgänger, dem Völkerbund, anerkannt wurde. Es ist reine Heuchelei, wenn diejenigen, die das Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung im Staat Israel in Frage stellen, gleichzeitig oftmals das Selbstbestimmungsrecht der „Palästinenser“ in Form eines palästinensischen Staates unterstützen.

Die Unterstützer der Delegitimierung erheben für sich den Anspruch, die palästinensische Sache zu fördern. Doch in Wirklichkeit arbeiten sie gegen den Frieden. Einige akzeptieren die Hamas, die friedliche Verhandlungen ablehnt und auf die Vernichtung Israels abzielt. In der Regel werden Begriffe und Konzepte wie Koexistenz nicht verwendet. Sie stellen sich gegen die einzig realistische Lösung des Konflikts, die Zwei-Staaten-Lösung. Diese würde nämlich bedeuten, die Existenz des Staates Israel zu akzeptieren. Auch wird der Lage der Palästinenser außerhalb Israels keine Beachtung geschenkt und ihr Status als Bürger zweiter Klasse und ihr Elend in der arabischen Welt ignoriert.

Die Delegitimierung schadet den Friedensbemühungen ganz direkt, da sie die Palästinenser glauben lässt, dass genügend internationaler Druck Israel dazu zwingen könnte, sich  – ohne die Notwendigkeit echter Verhandlungen – jeder palästinensischen Forderung zu unterwerfen. Ferner untergräbt sie in gravierender Weise das Vertrauen der Israelis in die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft bei Akten der Selbstverteidigung in dem Fall, dass Israel nach einem Abzug aus Gebieten im Rahmen eines Friedensabkommens angegriffen werden sollte.   Fazit: Die Delegitimierung trägt nichts zu einer friedlichen Lösung des Konflikts bei.

Ihre ruchlosen Ziele und ihr Missbrauch von Grundsätzen wie der Menschenrechte und des Völkerrechts sollten angeprangert werden. Es ist an der Zeit, die Delegitimierung Israel zu delegitimieren und dem Zionismus wieder die Begrifflichkeit zurück zu geben, die der Zionismus hat.

Wer die Deutungshoheit über die Begriffe hat, bestimmt den Diskurs. Das kann man am Ausdruck „die Palästinenser“ am besten erkennen. Waren es früher ALLE Bewohner dieses Landstriches, hat es Arafat geschafft weltweit den Begriff umzudeuten und so ein neues Volk zu kreieren. Aus Samaria und Judäa wurde die Westbank/Westjordanland, aus „Ostjerusalem“ das „arabische Jerusalem“. Der Begriff Antifaschismus ist heute nur noch ein hohler Begriff, der von Linken missbraucht wird um heute Israel und alle progressiven Kräfte zu diskreditieren. Aus dem Antifaschismus, der sich gegen das Hitlerregime wandte, ist heute der neue Faschismus entstanden. Damit muss Schluss sein. Zionismus sollte als das erkannt werden was er wirklich ist, nämlich die erfolgte Gründung eines Staates für Juden, der das Rückkehrrecht für alle Juden weltweit garantiert. Wer also ein Antizionist ist, ist unabhängig davon welche gesellschaftlichen Debatten in Israel selbst geführt werden, GEGEN die Juden und GEGEN den Staat Israel als solches, und spricht ihnen das Existenzrecht ab.

Jordanien ist Palästina und Palästina ist Jordanien:

JORDAN-FLAG

 

Ergänzende Literatur:

Aktuelle Antisemitische Karikaturen der iranischen Nachrichtenagentur Farsnews

Abba Eban; Das ist mein Volk
Amnon Rubinstein: Geschichte des Zionismus
Mitchell G. Bard: Behauptungen und Tatsachen – der israelisch-arabische Konflikt im Überblick.
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92 Antworten zu Der Zionismus

  1. Henry B. schreibt:

    Ein sehr interessanter und informativer Artikel den man unbedingt weiterverbreiten sollte, danke Zahal.

  2. Gudrun Eussner schreibt:

    You Mahdi not know good, Mahdi no chaos and trabbel, no bomb but Mahdi Can Drive Car , yeah!

  3. InitiativGruppe schreibt:

    Sorry,
    was wollen Sie erreichen mit so viel heftiger Propaganda? Die ca. 5 Millionen arabischen Palästinenser, die noch in ihrer palästiensischen Heimat leben, auf Jordanien zu verweisen, deutet an: Das Ziel ist Vertreibung, Deportation, ethnische Säuberung.

    Es soll Leute geben, die sich nicht auf die Seite derjenigen Mächte stellen, die ein heimisches Volk seines Landes berauben.

    Was immer die historischen Hintergründe und die – historisch gesehen – „mildernden Umstände“ betrifft, die für den Zionismus sprechen und sich in ihm heute politisch ausdrücken: Das Land Palästina gehört zunächst und vor allem einmal den palästinensischen Arabern, und wenn jemand dieses einfache und klare Faktum nicht politisch zur Kenntnis nehmen will, ist es schwierig, mit ihm ein vernünftiges Gespräch über das Thema zu führen.

    Israel hat den Weg der Gewalt, des Landraubs und der Eskalation des Konflikts gewählt. Nun denn, wir werden sehen, was dabei heraus kommt. Meine Sympathien liegen auf der arabischen Seite. Und so, wie sich die Verhältnisse auf der Welt zurzeit entwickeln, meine ich die arabischen Opfer des Zionismus ermutigen zu können: „Haltet durch! Die Zeit arbeitet nun für euch. Israel ist dabei, sich selbst zu zerstören.“

    Viel Vergnügen mit Geert Wilders, übrigens, oder mit den Hetzern von SOS Österreich. Gratuliere zu solchen Verbündeten! Unsere Konservativen werden es zu bewerten wissen, mit wem Israel und der Zionismus sich einig fühlen.

    • Tangsir schreibt:

      Der fettleibige schnauzbärtige Judenhasser schon wieder. Kein Wunder, dass du dich mit dem „Gasmann“, der die Juden wieder in Auschwitz haben möchte solidarisierst.

      Israel und Jerusalem haben nie den Arabern oder Moslems gehört, aber diese historische Fakten ignoriert ihr vor lautem Judenhass ja nur allzugern:

      https://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-das-land-israel/

      https://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-die-stadt-jerusalem/

      Es sind die Moslems , die den Weg der Gewalt gewählt und sich die Auslöschung des Staates Israel zum Ziel gesetzt haben. Die Zahal wird das aber wie immer zu verhindern wissen, egal wie sehr sich das islamistische Gesindel um Israel herum auch vermehrt. Die Auslöschung der Juden wird bloß ein Traum von euch Nazis bleiben und diesen Wunsch wirst du als verbitterter alter Mann mit ins Grab nehmen. Schon einmal hat die Weltgemeinschaft euch Nazis gezeigt, dass ihr mit eurem Judenhass nicht weiter kommt, also lerne daraus du hasserfüllter Idiot.

      Geert Wilders ist übrigens ein großartiger Held, den man erst vor einigen Tagen enthaupten wollte. Es ist aber klar, dass so ein Judenhasser wie du was gegen diesen Helden hat.

      Und was SOS-Österreich angeht, so wünsche ich ihnen viel Glück und weiterhin gutes Gelingen bei ihrer brillanten Aufklärungsarbeit. Da kannst du noch soviel Scheisse labern wie du möchtest, du unansehnlicher fetter Drecksack, und nun lauf wieder zu deinen Musels, ihnen schön den Arsch lecken. Los Hundi!

    • Isley Constantine schreibt:

      „Das Land Palästina gehört zunächst und vor allem einmal den palästinensischen Arabern“ – äh warum?

      • Zahal schreibt:

        Weil es bis 1914 zum Osmanischen Reich gehört hat, da ist es doch selbstverständlich, daß es den „Palästinensern“ gehört, der Denkfehler von diesem geschichtsvergessenenen Menschen ist nur, daß mit „Palästinensern“ vor der Staatsgründung Israel die Juden abwertend benannt wurden, die andern nannten sich „Syrer“ oder einfach „Araber“ – selbst in den UNO Resolutionen VOR Arafat findet sich keine Beleg über „Palästinenser“ es wurde von Arabern gesprochen, und es sind und bleiben Araber, die man schon der Namen wegen nach ihrer Herkunft einteilen kann:

        Mithilfe der Nachnamen, die die Judäa besetzenden Fakestinians normalerweise so haben:

        Hamas Regierungsmitglied Mushir al-Masri (Ägypten), al-Iraqi (Irak), al-Tarabulsi (Tarabulus/= Tripoli im Libanon), Hourani (Houran in Syrien), Husseini (Jordanien),Saudi (Saudi Arabien),Metzarwah(Ägypten),Bardawil(z. B. Salah Bardawil = Hamas Gesetzgeber in Gaza von Ägypten,Bardawil See),Nashashibi(Syrien).
        Bushnak(Bosnien),al-Husayni(Saudi Arabien),al Urdoni(Jordanien),al Lubnani(Libanon).

        Und als ewiger Klassiker, der sich selbst als Fakestinian-Flüchtling bezeichnende Arafat stammte auch nicht aus Judäa, sondern aus Ägypten – er wurde 1929 in Kairo geboren, studierte dort und lebte dort bis 1956. Arafats voller Name lautete: Mohammed Abdel Rahman Abdel Raouf? Arafat al-Qudwa al-Husseini.

        Und unvergessen die Worte des ehem. PLO-Terroristen Walid Shoebat:

        “Wie kommt es, dass ich bis zum 4.Juni 1967 ein Jordanier war und über Nacht zu einem Palästinenser wurde? Wir hatten gar nichts gegen die jordanische Herrschaft. Die Lehre von der Notwendigkeit der Zerstörung Israels war immer Part unserer Vita, aber wir verstanden uns selbst als Jordanier bis die Juden nach Jerusalem zurückkehrten (von da waren sie nämlich zuvor vertrieben worden!). Dann waren wir plötzlich Palästinenser, man entfernte den weissen Stern von der jordanischen Flagge und plötzlich hatten wir eine palästinensische Flagge.”
        Soviel zu den Fakestinians und Hamanestinians.

        Daß dieser Mann gegen Juden ist, ist nicht so schwer erkennbar, deutscher Nazidreck halt – der sich mit Geschichte nicht befassen will, weil es seiner Ideologie widerspricht. Muss er doch die heutigen Juden zumindest gewaltsam erscheinen lassen, damit er sagen kann, ok, wir Nazis waren gar nicht so schlimm, ich kenne diese Dreck, der sich reinwaschen will, denn genau diese Menschen, die SO argumentieren, werden den Juden Auschwitz NIE verzeihen. Aber sie täuschen sich, Ihre Zeit ist abgelaufen, auch wenn die Zeichen erst einmal anders stehen, die Menschen wachen auf und fangen an zu SEHEN.

        “Palaestina? ex monumentis veteribus? illustrata” – ein detaillierter geographischer Überblick von Palästina von 1696, geschrieben auf Lateinisch von Adriaan Reland, veröffentlicht durch Willem Broedelet, Utrecht, 1714: Und was findet sich hier? Bevölkerung der Region ist hauptsächlich konzentriert in den Städten: Jerusalem, Acre, Safed, Jaffa, Tiberias und Gaza.

        In den meisten Städten finden sich Christen, Juden und andere, auch sehr wenige Moslems, die größtenteils Beduinen sind, oder saisonale Arbeiter, die in der Agrikultur und bei Bauten beschäftigt sind (also eingewandert) und das 1696….

        Nablus: 120 Moslems, 70 Samarianer
        Nazareth: 700 Menschen – ausschließlich Christen
        Umm al-Fahm: 50 Menschen-10 Familien, alles Christen
        Gaza: 550 Menschen – 300 Juden, 250 Christen (Tiberias: 300 Bewohner, alles Juden.
        Safed: ungef. 200 Einwohner, alles Juden.
        Jerusalem : 5000 Menschen, die meisten davon (3,500) Juden, der Rest? – Christen (1000) Moslems (500)
        *Wieviele Moslems gab es 1696 in Gaza? Null, Zero, Nada…

        Das zu den Ureinwohnern……

    • Zahal schreibt:

      Gehört den palarabischen Arabern? Wo haben Sie denn Ihre Geschichtskenntnisse her? Gut, sie mögen die Araber lieber als die Juden, das kann man Ihnen nicht abstreiten, aber Geschichtskenntnisse haben Sie offenbar keine.

      Aber nix Neues für einen linken Deutschen, der macht sich eben gemein mit Geschichtsklitterung und Judenhass, muss er doch seine Vergangenheit aufräumen und endlich, aber wirklich endlich wieder ganz rein darstehen.

      Was halten Sie von dieser Aussage, Sie Menschenfreund?

      Abbas: Palästinenserstaat wird von Israelis “gesäubert” sein.

      “Auf dem Territorium des künftigen “Palästinenserstaates” also einem weiterem Araberstaat wird es keinen einzigen Israeli geben”, erklärte der PA- und Fatah-Anführer Mahmud Abbas, dessen Staat “friedlich Seite an Seite mit Israel koexistieren” soll, am Freitag in Ramallah, berichtet die PA-Nachrichtenagentur Maan.

      Entlang der Grenzen eines künftigen palästinensischen (arabischen) Staatsgebildes werde seine Administration keinen Israeli dulden: “Wir sind bereit, auf der Grundlage der internationalen Abkommen, der Road Map, in den Grenzen von 67 einen Staat zu bilden. Sobald der Staat aber ausgerufen ist, wird er von den Israelis vollständig bereinigt sein”, so Abbas wörtlich.

      http://www.heute-in-israel.com/2010/12/abbas-palastinenserstaat-wird-von.html

      Wissen Sie, Menschen wie Ihnen gönne ich genau das, was die Moslems mit Ihnen vorhaben, man sollte Sie über Gaza abwerfen, One Way Ticket….. aber als Deutscher haben sie wahrscheinlich genau die Zuflucht, die vor Ihnen schon Ihre Väter gehabt haben.

      Nicht Israel hat die Gewalt gewählt sie Affe…….angenehme Bereicherung wünsche ich Ihnen.

      • Jochen10 schreibt:

        Ja Zahal! So ist das.
        Die wollen euch, den Juden wieder mal den Hals umdrehen lassen.
        Heute kommt die Saubbande von ganz Links.
        Aber was wundert es?
        Ich sage nur: „Horst Mahler“
        Früher RAF (Rote Armeefraktion) später NPD Mitglied.

    • Jochen10 schreibt:

      Ich finde wir sollten große Teile von unseren Städten auch den Arabern und Türken geben. Diese Leute haben sich solange dort durchgelebt weil ihre eigenen Länder (kulturbedingt) nichts auf die Beine brachten. Ich meine wer solange Harz4 bezieht hat ein Anrecht auf das Land.
      Überhaupt sollten wir endlich weltweit alles dem primitiven Brutaloislam übergeben. Schließlich ist er gegen die westlichen Werte und ganz besonders auch irgendwie ganz toll feste gegen die USA und hat somit unsere uneingeschränkte Gunst verdient.

      Als der Schah von Persion in der BRD war tobten unsere obermoraliensauren Studenten gegen diesen Menschenrechtsverletzer. Als die Ayatollah Dämonen anfingen kleine 17 jährige Mädchen auf grauenhafteste Art abzuschlachten hörte man plötzlich nichts mehr von den Obermoraliensauren.
      Ah, stimmt! ging ja auch irgendwie nicht mehr gegen die USA … und, aufpassen … jetzt kommt es: Es ging nach neuem nationalem Gesetz!!!!!!!!!!!!!!!!
      Hatte also alles seine gerechte Ordnung!

      Ich wundere mich heute noch als die Grünen im Bundestag „es dann irgendwie doch nicht so ganz feste toll fanden“ als Sowjets Bomben als Spielzeug getarnt auf Afghanistan fielen ließen um die Kinder zu verstümmeln.
      Na hört mal ihr LinksLinken. Woher plötzlich die Bedenken. Es ging doch gegen die verhasste USA. Dafür scheißt ihr doch auf Millionen verstümmelter Kinder.

      Es kommt die Zeit wo man euch kein einziges Wort mehr glaubt weil man merkt dass ihr Abschaum seid.

      PS: Die Russen sind ganz froh, dass sie das afghanische Problem nicht mehr am Bein haben. Sie müssen nicht mal mehr ihre Südgrenzen groß sichern. Die Alliierten haben nun die Scheiße am Bein. Die Amis waren so naiv zu glauben sie hätten es bei der Taliban mit Menschen zu tun.

      Linke wie Mina Ahadi, Alice Schwarzer, Hartmut Krauss oder die Israelfreunde mögen es mir verzeihen, aber einer Reihe dieser klugscheißerischen LinksLinken empfehle ich sich eine Kugel durch den Kopf zu jagen. Aber bitte vorher dafür zu sorgen, dass das bösartige Geschwür im Gehirn als hochkontaminierter Sondermüll entsorgt wird.

      Tangsir, meine Tastatur ist schon wieder vollgekotzt. 😦
      Kann ich den mit dem hochtrabenden Namen, also den von der schwuchtelichen „InitiativGruppe“ haftbar dafür machen?
      Gäbe es da etwas juristischen Spielraum?

      • Tangsir schreibt:

        Das Beste ist den Umfeld dieses Antisemiten über ihn aufzuklären. Kein liebendes Elternteil lässt seine Kinder von einem braunen Verdreher der Wahrheit unterrichten. Zeigt diesen Judenhassern, dass sie mit ihrer Judenhetze kein Platz unter zivilisierten Menschen haben.

  4. der gasmann schreibt:

    das einzige land das den juden gehört ,ist ausschwitz !
    dort sollten sie wieder hinziehen. ich würd dort auch freiwillig als wächter arbeiten…

    • Tangsir schreibt:

      Die IP-Adresse dieses Torktâzi aus Hamburg lautet 78.54.66.226 und der Provider ist Alice

      • Zahal schreibt:

        Ich werde Strafanzeige erstatten, hoffentlich wird er in seinem eigenen Hass ersticken und selbst mal in einem dieser Lager enden….

        Der neue § 130 macht es noch besser:

        (2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
        1. Schriften (§ 11 Abs. 3), die zum Haß gegen Teile der Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, daß Teile der Bevölkerung oder eine vorbezeichnete Gruppe beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,
        a) verbreitet,
        b) öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
        c) einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder
        d) herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Buchstaben a bis c zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder
        2. eine Darbietung des in Nummer 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.

        Wir werden uns wehren und diesen Gasman dorthin schicken, wo er hingehört.

        • Tangsir schreibt:

          Das ist noch nicht alles. Das schreibt er auch noch: „wenn hitler nur das getan hätte wofür ihn der gott des universums zu uns schickte:
          die erde von der jüdischen pestilenz befreien!“

          Dieser Typ schreibt schon seit Monaten so ein Zeug und wird von mir gelöscht. Schön, dass jetzt die Anzeige folgt.

    • Joel schreibt:

      @ Torktâzimonster. Mir fehlen die Worte.Du widerliche Kreatur.
      Laß Dir eins gesagt sein,Kreaturen wie Du verdienen des Prädikat Mensch nicht…
      Werde ebenfalls Strafanzeige erstatten.

  5. Jürgen B. Troffener schreibt:

    Fein, nach dieser Begriffserläuterung in dem Artikel, dennoch das Wort „Antisemitismus“ zu benutzen zeugt von ausgeprägter
    Lernresistenz.

    „Semitische Völker“ (ruhig mal googlen) werden alle Volksgruppen genannt, die auf der semitischen Halbinsel lebten und leben, also Araber, Assyrer, Juden, Isrealis, Jordanier etc.

    Ein wenig mehr Genauigkeit würde helfen, dass die Aussagen an Präzision gewännen!

    • Tangsir schreibt:

      Der Begriff Antisemitismus ist synonym mit Judenhass und nur Menschen versuchen diesen Begriff einzustampfen, die um seiner historisch bedingten Bedeutung und Brisanz wissen und diesen Begriff neutralisieren wollen, denn in den antijüdischen Rassentheorien wurden die Juden als „Semiten“ bezeichnet und die Judenfeinde nannten sich Antisemiten.

      Ausserdem gibt es keine „Semitischen Völker“ sondern semitisch-sprechende Völker. Soviel zum Thema Präzision und Genauigkeit. Es gibt ebenso wenig eine semitische Halbinsel. Nur Das Gebiet von und um Saudi-Arabien gehört dazu, und keineswegs Jordanien, Syrien usw..

      Judenfeinde sind also auch in der Gegenwart Antisemiten und müssen sich damit abfinden mit Faschisten und Nazis auf dieselbe Stufe gestellt zu werden. Da führt kein Weg daran vorbei mein lieber „Jürgen“. Der Judendfeind ist ein Antisemit ist ein Antizionist, genauso wie du ganz sicher kein „Jürgen“ bist.

    • yael1 schreibt:

      „Semitische Völker“ (ruhig mal googlen) werden alle Volksgruppen genannt, die auf der semitischen Halbinsel lebten und leben, also Araber, Assyrer, Juden, Isrealis, Jordanier etc.“

      Erst mal richtig googeln, dann klappts auch mit dem Wissen.

      Die Semiten sind die Gemeinschaft aller die semitische Sprachen sprechen. Somit sind Semiten keine ethnische Gruppe sondern eine Sprachengemeinschaft.
      Antisemitismus bezieht sich ausschließlich auf Judenhass und wenn Ihnen das nicht gefällt, beschweren Sie sich bei Herrn Wilhelm Marr, der den Begriff erfand. Nur ist er Gott sei Dank schon tot.

  6. InitiativGruppe schreibt:

    Nette Gesellschaft hier. Interessante Sprache auch.
    Gasmann ist ein agent provocateur? Er klingt jedenfalls so.

    Tja, und ich bin ein Nazi.
    Wie Barenboim, Avnery, Ilan Pappé, Felicia Langer, Amira Hass, Mosche Zimmermann, Shlomo Sand, Simcha Flapan, Martin Buber, Jeff Halper und tausende anderer.
    Ich fühle mich da in guter Gesellschaft.

    Das Internet ist voll von anonymen Beleidigern. Damit kann man leben. Aber können die Beleidiger mit dem Gift leben, das sie selber ständig versprühen? Da ist Selbstzerstörung am Werk. Wie in Israel selbst.

    Sollte sich die Nation Israel in Europa für die Rechtspopulisten (FPÖ, Wilders, Stadtkewitz, Le Pen etc.) entscheiden, wäre das ein weiterer bemerkenswerter Schritt in Richtung Selbstisolierung. Mit der Türkei hat das ja schon einigermaßen geklappt. Da muss man doch unbedingt weiter machen … Tangsir jedenfalls ist ganz heiß darauf.

    Das Gedenken der Opfer des Holocaust werden die neuen Zeloten nicht stören können. Leute wie ich werfen nicht alle in einen Topf, und sie sehen die einzelnen Menschen in ihrer jeweiligen Besonderheit und Verletzlichkeit, nicht einfach nur gute und böse Kollektive.

    Isley Constantine,

    wirf mal einen Blick nach Jerusalem etwa um 1900. Wer hat dort gelebt? Eine beträchtliche Minderheit meist orthodoxer Juden. Und wer noch?
    Dann kamen Einwanderer – mit dem Ziel, auf Kosten der einheimischen arabischen Bevölkerung ihre nationale Heimstätte aufzubauen …

    • Tangsir schreibt:

      Welches Gift meinst du, du behäbiger Typ? Etwa, dass deine arabischen Kumpels aushalten sollen bis Israel zerstört ist? Du wagst es hier von Gift zu sprechen wo du von der Zerstörung Israels fantasierst?

      Solche Typen wie du leben durch die Lüge und Verdrehungen, so wie du Le Pen einfach neben Stadketiwtz und Wilders aufstellst um sie zu diskreditieren. Israel ist keineswegs isoliert, denn wie du siehst bin ich ein patriotischer Iraner und ein Freund Israels. Du hingegen bist ein Verräter am eigenen Volk, der den Islam, mit seinen Bräuchen der Pädophilie, Geschlechterapartheid und Mordlust an Andersgläubige verteidigst und hofierst. Du bist durch und durch ein verachtenswerter Mensch, der bloß nicht direkt dazu aufruft Israel zu zerstören, Nein, du sendest lediglich Solidaritätsaufrufe an diejenigen die dieses Ziel seit Jahrzehnten verfolgen.

      Du nennst einige Namen und meinst nur durch deren Anzahl oder nur aufgrund der Tatsache, dass sie Juden sind sei das Thema gegessen. Ein Shlomo Sand und Barenboim würden dir sogar den Handschlag verwehren, wenn sie sehen könnten was du schreibst.

      Du judenhassendes Objekt kommst hierher, unterstellst Israel wolle Nazi-Methoden einsetzen, wünschst die Zerstörung dieses Landes und besitzt dann noch die Frechheit von „Verletzlichkeiten“ zu sprechen.

      Nene, du bist und bleibst ein Islamlover und Judenhasser und hast es absolut verdient verachtungsvoll und ohne Respekt behandelt zu werden.

      Solche Leute wie ihr seid nicht an Fakten und der Erörterung der Wahrheit interessiert, ansonsten würdest du nicht zum Ende deines Comments so eine offensichtliche Lüge über Jerusalem schreiben. Dabei hatte ich dir zwei Links genau zum Thema gegeben, die du konsequent ignoriert hast.

      Hier für die anderen Leser extra zu Jerusalem:

      Bevölkerungsentwicklung Jerusalem

      Hier ist es also ebenfalls eine Lüge die Juden in Jerusalem als Minderheit darzustellen, genauso wie es perfide ist sie als mehrheitlich orthodox zu bezeichnen und damit nahelegen es handele sich dabei um religiöse Fanatiker. Aber was solls. wenn man wie du schon so lange im antisemitischen Metier unterwegs ist, lernt man eben geschickt zu täuschen und den Hass unbemerkt zwischen den Zeilen zu transportieren. Du bist wirklich durch und durch ein ekelerregender Judenhasser und zu verachtender Pseudomensch.

      • H. B. schreibt:

        Ich glaube der Führer der InitiativGruppe fälscht die Geschichte der Juden in „Palästina“ nur weil er sich bei den Moslems in Deutschland anbiedern möchte.
        Würde er auch nur ein klein bisschen Partei für Israel ergreifen, die Meisten würden allen Respekt vor ihm verlieren und die InitiativGruppe wäre bald nur noch ein InitiativGrüppchen.

      • Miroslav schreibt:

        Tangsir du solltest wissen dass der Genosse Initiativgruppe (Prophet des Bruxismus) alle Leute mit anderer Meinung als „seelenlose Schläger“ und „kaputte Menschen“ beschimpft.

        Ich kann nicht besonders gutheißen dass du ihn auch auf solche Art beleidigts, aber vielleicht merkt er ja mal wie man sich bei soetwas fühlt und änderte seine Argumentationsweise.

        Wie nötig es ist dass man Kritik an Religionen üben darf zeigt uns das Beispiel der Pseudoreligion des Ku Klux Klan.
        Aber ein gläubiger Bruxist würde vermutlich eher die Afroamerikaner_Innen auffordern, damit aufzuhören den Klan zu kritisieren damit sie sich mit Religionskritik nicht des Rassismus schuldig machen.

        • Tangsir schreibt:

          Ich kenn den Initiativler auch aus anderen Seiten wie MeryemdieUntote oder Muselmaneineurope und da ist er ein pöbelnder Typ wie du schon richtig festgestellt hast.

          Solche Anhänger von menschenverachtenden Ideologien werden von mir ohne Respekt behandelt, vor allem wenn sie hier versuchen rumzulügen.

      • Zahal schreibt:

        Doroud Tangsir,

        du hast eigentlich schon alles gesagt. Die Teutschen Linken berufen sich eben gerne auf die „neuen Historiker“ die zudem auch noch die teutsche Sprache beherrschen, was der Affe nicht weiss, das selbst Benni Moris und Ury Avneri zurückgerudert sind, als sie merkten, daß sie von diesen Ungeheuern für ihre Zwecke als „Alibijuden“ benutzt wurden. „Historiker wie Slomo Sand sind längst international isoliert, Amira Hass nur noch bei den Arabern beliebt, die sogenannte „Friedensbewegung“ die ja die Schuld für das Dilemma nur bei sich selbst suchen, liegt am Boden, eben weil sich herausgestellt hat, daß selbst der beste Mensch nicht in Frieden leben kann, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt, und alte senile Burschen wie Bärenboim und Grosser nehmen nur noch die Teuschen ernst…..

        „Neue Historiker“ ersetzen Tatsachen durch Narrative

        Von Karl Pfeifer
        Vor einigen Jahren kam in Israel ein neues Geschichtsbuch für Gymnasiasten heraus, das die Öffentlichkeit schockierte. Der Unabhängigkeitskrieg Israels gegen die arabischen Armeen wurde lediglich mit einer Landkarte illustriert, die Umfang und Richtung der palarabischen Flüchtlingsströme aus Israel zeigte – ohne dass umgekehrt auch die Invasion der arabischen Armeen nach Israel dokumentiert wurde. Dies ist nur ein Beispiel dafür, was eine Generation „neuer Historiker“ – die in den arabischen Ländern, aber auch von links- und rechtsextremen „Antizionisten“ bejubelt werden – unter der Zerschlagung der „Mythen des Jahres 1948“ versteht.

        Im Herbst 1988 veröffentlichte die amerikanisch-jüdische Zeitschrift „Tikkun“ den Artikel „Neue Geschichtsschreibung: Israel stellt sich seiner Vergangenheit“ des damals noch nicht so bekannten Historikers Benny Morris, der sich selbst und drei seiner Mitstreiter (Avi Shlaim, Ilan Pappe und Simcha Flapan) als „neue Historiker“ pries, die es auf sich genommen hätten, die „Leichen im Keller“ des Zionismus hervorzuholen und den Dogmen der israelischen Geschichtsschreibung den Krieg zu erklären.

        Heute zählen sich auch Soziologen, Politikwissenschaftler, Psychologen und Journalisten zu den „neuen Historikern“. In der Regel sind es nach 1948 geborene, politisch links stehende Wissenschaftler, die sich zumindest am Anfang auf die Jahre der Schaffung des Staates konzentrierten. Später warfen einige von ihnen den Zionisten vor, während der Schoah keine Juden gerettet und die Überlebenden ausgenützt zu haben. Ihre Methoden unterscheiden sich: Während Benny Morris und Avi Shlaim in Archiven recherchieren, und das veröffentlichen, was ihnen zu ihrem Weltbild passt, bevorzugt Ilan Pappe nur sekundäre Quellen.

        Die „alten“ israelischen Historiker bemühten sich bereits seit Jahrzehnten, die ideologische Sicht der Dinge abzulegen und die auch in anderen Ländern üblichen Methoden der Dokumentation und Analyse einzuführen. Kritisches Herangehen und ein erfrischender Skeptizismus wurden spürbar. Die Geschichte, wie sie aus den Quellen sichtbar wurde, sollte ohne politische Scheuklappen dargestellt werden, auch wenn kein Historiker meinte, man könne die absolute Wahrheit erforschen.

        Obwohl die „neuen Historiker“ zu einer ideologisch-politischen Geschichtsschreibung tendieren, wurden sie trotzdem Teil des „mainstreams“. Benny Morris wurde Professor an der Ben Gurion Universität in Beer Scheva und hat seine Ansichten gemäßigt. Avi Shlaim lehrt internationale Beziehungen in Oxford und Ilan Pappe ist Dozent an der Universität Haifa und kandidierte für „Hadash“, die kommunistische Partei Israels. Er erklärte: „Wir sind alle politisch, es gibt auf der ganzen Welt keinen Historiker, der objektiv ist. Ich bin nicht so sehr an dem interessiert, was geschehen ist, als an dem, wie Menschen das sehen, was geschehen ist.“ Wegen dieser politisch-ideologischen Agenda stellt Pappe das „israelische Narrativ“ dem palarabischen gegenüber, um dann das „zionistische Narrativ“ zu verwerfen, ist doch der Zionismus in den Augen von Dr. Pappe und der meisten „neuen Historiker“ mit einer „Ursünde“ behaftet. Als ein archaisches Überbleibsel des westlichen Kolonialismus sei er eine räuberische und aggressive Bewegung, die die palarabische Tragödie verursachte und für die Fortsetzung des Konflikts mit den arabischen Nachbarn verantwortlich ist. „Die Schoah berechtigt nicht die Verwandlung von 750.000 Palästinensern in Flüchtlinge“, reklamierte Dr. Pappe, seien die Palaraber doch die „echten Opfer“ der Schoah. „Wenn der Preis des Zionismus das Entwurzeln eines anderes Volkes ist, dann ist das ein zu hoher Preis und ich hätte auf den Staat verzichtet.“

        Das zu den Ansichten des Dr. Pappe, der in den arabischen Ländern schon längst liquidiert worden wäre, würde er dieses Narrativ dort verbreiten. Aber in Israel darf er seinen Schrott auch publizieren, denn genau das heisst Meinungsfreiheit und Demokratie.

        Die Affäre Katz

        Die arabische Welt bestand und besteht auf dem „Recht auf Rückkehr“ von inzwischen Millionen von Abkömmlingen derjenigen, die 1947-48 geflüchtet waren, und ist nicht bereit die Resultate anzuerkennen, die der selbst angezettelte und verlorene Krieg geschaffen hat.

        Die „neuen Historiker“, insbesondere Dr. Ilan Pappe aber gefallen sich in der Rolle von Stichwortgebern für arabische Revanchisten, die das Rad der Geschichte zurückdrehen und auf den nationalen Selbstmord Israels hoffen. Im Frühjahr 2002, als Uri Avnery und andere Gesinnungsgenossen von einem israelischen Massaker in Jenin phantasierten, erregte auch Ilan Pappe internationale Aufmerksamkeit. Sein Student Theodor Katz hatte einige Jahre zuvor für seine Diplomarbeit über die Flucht von Arabern südlich von Haifa eine ausgezeichnete Note erhalten. Er behauptete, Zeugenaussagen bewiesen ein Massaker, als am 22./23. Mai 1948 etwa 200 unbewaffnete Einwohner von Tantura, „vor allem junge Männer, erschossen wurden“, nachdem das Dorf von der israelischen Alexandroni Brigade umstellt worden war.

        Katz fragte ganz im Sinne seines Lehrers bereits auf der ersten Seite seiner Arbeit: „Wie kann es sein, dass die Söhne des gleichen Volkes, die erst unlängst davor die Opfer einer so furchtbaren Schoah wurden, sich lediglich drei Jahre danach als so grausame Eroberer und Vertreiber entpuppen, und es gibt auch diejenigen, die behaupten, als richtige Mörder, als Plünderer und Räuber…“. Anfang 2000 informierte er über seine „Entdeckung“ die Tageszeitung „Maariv“, die diese „Sensation“ auch publizierte. Wenige Tage danach klagten mehrere Veteranen der Alexandroni-Brigade wegen übler Nachrede. Es kam zu einer Gerichtsverhandlung, beim Kreuzverhör konnten Katz Ignoranz und grobe Fälschungen nachgewiesen werden.

        Selbst Tom Segev, ein den „neuen Historikern“ nahe stehender Journalist und Historiker, urteilte, die Forschungsarbeit von Katz werde den elementarsten Kriterien historischer Forschung nicht gerecht. Im Sinne einer ideologischen Vorentscheidung ist hier ein Massaker schlicht erfunden worden. In Wirklichkeit gab es einen Kampf um die Eroberung von Tantura, bei dem etwa 80 Araber und 14 israelische Soldaten getötet wurden. Katz nahm vor Gericht seine ehrenrührigen Behauptungen zurück und versprach, eine Ehrenerklärung in den Zeitungen „Maariv“ und „Haaretz“ abzugeben. So kam es zu einer Vereinbarung mit den Klägern. Doch das war nicht im Sinne der antiisraelischen Geldgeber, die seine Verteidigung mitfinanziert hatten. Katz versuchte vergeblich, seine Vereinbarung mit den Klägern rückgängig zu machen und seine unhaltbaren Behauptungen aufrechtzuerhalten.

        Die Universität Haifa ließ diese Arbeit überprüfen und auf Grund von Fälschungen und weiterer ernsthafter Mängel wurde sie disqualifiziert. Katz erhielt die Möglichkeit, noch im gleichen Jahr eine neue Diplomarbeit vorzulegen und/oder die Staatsprüfungen abzulegen. Das ließ Ilan Pappe nicht ruhen: Er ersuchte die Vereinigung der amerikanischen Historiker, die akademischen Institutionen Israels zu boykottieren und entfachte – hauptsächlich im Ausland – eine Kampagne für die in Israel angeblich gefährdete akademische Freiheit. Ausgerechnet die ägyptische Zeitschrift „Al Ahram“ – die schon für die Meinungsfreiheit des Holocaustleugners Roger Garaudy eingetreten war – entrüstete sich über die Ablehnung der Arbeit von Theodor Katz und vergoss – so wie einige palarabischen und islamistische Zeitschriften – Krokodilstränen für die „braven Juden“ Ilan Pappe und Theodor Katz, die angeblichen Opfer des zionistischen Establishments. Die Ideen der „neuen Historiker“ sind nicht wirklich neu. Seit es den Zionismus gibt, gibt es auch nichtjüdische und jüdische Gegner, die eine ganze Literatur geschaffen haben, die erklärt, was am Zionismus falsch und warum der Zionismus zum Scheitern verurteilt sei.

        Später erklärten sie, warum Israel ein illegitimer künstlicher Staat sei, dem man Widerstand leisten müsse. Insbesondere haben sich dabei die sowjetische und die arabische Propaganda ausgezeichnet.

        http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1fishman0705biglie.html

        Aber es gab auch in Israel kleine linke und ultraorthodoxe Gruppen, die ähnlich argumentierten. Nur hatten diese keinerlei Einfluss auf die Gesellschaft. Das sollte sich insbesondere nach dem Abkommen von Oslo ändern, das den „Geschichtsumschreibern“ ungeahnte Möglichkeiten bot. Einige wollen das Rückkehrgesetz, das jedem Juden nach der Einwanderung die Möglichkeit bietet, automatisch israelischer Staatsbürger zu werden, abschaffen. Israel sollte ein „normales“ Mittelmeerland werden, das keine besonderen Beziehung zu den Juden der Diaspora pflegt.

        Radikale „Revisionisten“ argumentieren sogar, dass die Juden kein Recht auf eine eigene Heimat hätten, da sie kein Volk seien und verschiedene Sprachen sprechen.

        Fakten durch Narrative ersetzen?

        Auch in Europa (Speziell Österreich und Teuschland) ging dieser Trend nicht vorbei. Ein typischer Vertreter dieser Richtung ist der Politikwissenschaftler Dr. John Bunzl (J.B.). Auf Grund seiner vielen öffentlichen Auftritte entsteht der Eindruck, er sei der einzige Nahostexperte in diesem Land und alle seine Stellungnahmen wären fundiert und sachlich korrekt.

        In einem Land, in dem viele Menschen glauben, Sachverständige für den Nahen Osten zu sein, in dem aber nur sehr wenige wirklich eine Ahnung von der Geschichte und Gegenwart dieser Region haben, kommt Experten eine besondere Verantwortung zu. Auch von J.B. – der neben seiner Tätigkeit als Dozent an einigen österreichischen Universitäten auch Mitarbeiter des Österreichischen Instituts für Internationale Politik ist – sollte man deshalb ein Minimum an ausgewogener Haltung erwarten können.

        Statt dessen suggeriert J.B. sehr oft mit unklaren Formulierungen einen falschen Sachverhalt, wie zum Beispiel im Artikel „Intifada 2000“ (Die Furche, 19. Oktober 2000): „Aus palarabischer Sicht geht es bei Oslo jedoch mindestens um eine Beseitigung der Folgen von 1967. Wenn vom „final status“ die Rede ist, dann müssen auch die Siedlungen und Ostjerusalem gemeint sein. Die Gebiete, die Barak zurückzugeben??? (An Wen – an die Türken?) verspricht, stellen für die Palaraber nur 23 Prozent ihrer ursprünglichen Heimat – und daher einen großen Verzicht – dar.“

        Für jeden, der die Geschichte des Konflikts genau kennt, stimmt dieser Satz. Aber die meisten Leser kennen diesen Konflikt nicht genau und könnten glauben, Barak hätte nur 23 Prozent der 1967 besetzten Gebiete den Palarabern offeriert. In Wirklichkeit hat er ca. 95 Prozent dieses Gebietes angeboten und für den Rest einen Gebietsaustausch vorgeschlagen. Wo also wäre der große Verzicht der Palaraber, wenn es ihnen wirklich nur um die Gebiete geht, die 1967 von Israel besetzt wurden? Das ist ein Musterbeispiel für Dr. Bunzls ausgeprägte Kunstfertigkeit, Assoziationen und Imaginationen der Leser durch das Verschweigen historischer, geographischer und aktuell politischer Zusammenhänge sowohl zu bedienen, wie auch in Gang zu setzen.

        J.B. wiederholt lediglich die zumindest fragwürdigen Theorien einiger „neuer Historiker“ in Israel, wenn er sich „über die beiden Narrative, die Juden und Araber in den besetzten Gebieten voneinander trennen“ (profil 15.April 2002) auslässt und den wirklichen Geschichtsablauf durch Narrative (Erzählungen) ersetzen will.

        J.B: „Der Krieg im Nahen Osten wird nicht nur mit Waffen ausgetragen, sondern auch auf ideologischer Ebene. Mit den zwei Völkern stehen einander auch zwei Sichtweisen auf dieselbe Geschichte und dasselbe Land gegenüber…. Angelpunkt beider Narrative ist das Jahr 1948, das Jahr der Staatsgründung Israels, das von beiden Kollektiven völlig gegensätzlich wahrgenommen wird. Was für Israel „Unabhängigkeit“ und „Befreiung“ war, war für die Araber „Nakba“ („Katastrophe“), was im Arabischen eine ähnlich dramatische Bedeutung hat wie „Holocaust“ für die Juden.“ Zwar sehen sich die Araber gerne als eigentliche Opfer des Holocausts, aber jeder Vergleich zwischen Holocaust und „Nakba“ grenzt an Relativierung des Holocausts, in dem ein Drittel des jüdischen Volkes ermordet wurde.

        „Nakba“ bedeutet jedoch historisch, nachdem die Führer der palästinensischen Araber, wie so oft vorher und nachher eine katastrophale Politik gemacht hatten, die überwiegende Mehrheit der 600.000 – 700.000 Flüchtlinge freiwillig das Land verlassen hat und eine Minderheit aus einem Kriegsgebiet zur Kriegszeit vertrieben wurde.

        „Nakba“ ist auch ein Vorwand dafür, den Nachkommen dieser Flüchtlinge (außer in Jordanien) die Integration in die arabischen Gesellschaften zu verweigern, damit sie von den Potentaten der arabischen Welt bis heute benützt werden können, um von der Korruption und Verkommenheit der eigenen Regime abzulenken und den Hass auf Israel zu lenken. J.B.: „Für die Palaraber hingegen bedeutet 1948 das existenzielle Trauma, den Verlust der Heimat, die Zerstörung ihrer Gesellschaft und den Beginn der Diaspora.“

        Hier behauptet J.B., die damals sich als Teil der arabischen Nation sehenden Flüchtlinge wären 1947-48 nicht zu ihren arabischen Brüdern gelangt, sondern in eine fremde „Diaspora“ und impliziert wieder einen Vergleich mit dem tragischen Schicksal der Juden.

        Er blendet – so wie andere „neue Historiker“ – allerdings einige wesentliche Fakten aus: Sofort nach dem Beschluss der Vereinten Nationen am 29.11.1947, das Mandatsgebiet zu teilen, griffen Araber wahllos jüdische Zivilisten an, und es kam zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen – wobei die Juden sich meistens verteidigten und die Briten zusahen.

        Am 15. Mai 1948 überfielen die regulären arabischen Armeen den soeben entstandenen jüdischen Staat und begannen einen Krieg, der erst 1949 mit einem Waffenstillstand endete. Das Leiden der arabischen Flüchtlinge ist ein Ergebnis dieses Krieges und kann nicht von diesem losgelöst betrachtet werden. Sie wurden Opfer der Politik ihrer verblendeten Führer, die jeden Kompromiss mit den jüdischen Nachbarn ablehnten. Das hat überhaupt nichts mit der Schoah zu tun.

        1948, nach Ende des Krieges blieben über 150.000 Araber in Israel. Hingegen durfte in den Gebieten, in denen die Juden 1948 Niederlagen erlitten, kein einziger Jude – auch kein antizionistischer Orthodoxer – bleiben. Die jüdischen Siedlungen wurden dem Erdboden gleichgemacht, so zum Beispiel Atarot und Neveh Ya’akov nördlich von Jerusalem, sowie die Siedlungen im Gush Ezion zwischen Betlehem und Hebron, wo auch ein Teil der jüdischen Bewohner getötet wurde.

        Sucht die israelische Archäologie „verzweifelt“?

        J.B.: „Subjektiv, objektiv. Diese Narrative finden ihren Ausdruck auf beiden Seiten – in der Literatur, im kollektiven Bewusstsein, im öffentlichen Diskurs. Subjektiv wahr sind beide. Aber objektiv ist das palarabische Narrativ der Wahrheit näher.“

        Sicher gibt es diese subjektiven Sichtweisen. Aber was soll man über einen Nahostexperten sagen, der wichtige Fakten außer Acht läßt, wenn sie die arabischen Narrative widerlegen?

        Da Israel eine pluralistische Gesellschaft ist, haben schon sehr früh israelische Schriftsteller die Tragödie der einfachen palarabischen Flüchtlinge thematisiert (Im Gegensatz zu der arabischen Welt). In Israel gab und gibt es eine lebhafte Diskussion über dieses Thema. In der palarabischen Gesellschaft hat man aber – mit sehr wenigen Ausnahmen – die Narrative von den Fakten abgekoppelt und versucht bis heute, den Staat Israel zu delegitimieren. J.B. findet das „der Wahrheit näher“.

        J.B.: “ In kaum einer anderen Gesellschaft ist die Archäologie derart wichtig wie in der israelischen. Verzweifelt wird alles gesucht, was auf die eigene Präsenz im Land vor 2000 Jahren hindeutet – weil sonst schwer zu argumentieren wäre, dass es sich bei der Landnahme um eine „Rückkehr“ handelt. Auch das Dokument der Staatsgründung argumentiert so: Es beruft sich darauf, dass in Palästina die Bibel geschrieben wurde.“

        J.B. macht es sich leicht, wenn er die palarabische Position akzeptiert und das Recht der Juden auf das Land Israel bestreitet. Immerhin hat schon der Völkerbund dieses Recht bei der Vergabe des Mandats an Großbritannien im Juli 1922 in der Präambel – noch vor der Unterzeichnung eines Friedensvertrages mit der Türkei – anerkannt: „Mit Rücksicht darauf wird die historische Verbindung des jüdischen Volkes mit Palästina und die Gründe, in diesem Land ihre nationale Heimstätte wieder zu errichten, anerkannt“ .

        Die zionistische Begründung beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Bibel oder auf archäologische Funde. Es mag schon stimmen, dass die Palaraber die archäologische Forschung „verzweifelt“ bekämpfen, israelische (und andere) Archäologen graben jedoch nicht „verzweifelt“, sondern mit den Mitteln der modernen Wissenschaft und finden immer wieder Hinweise darauf, dass in diesem Land das jüdische Volk wirklich lange gelebt hat. Das könnte sogar ein in Wien lebender Nahostsachverständiger zur Kenntnis nehmen, hätte er die Absicht, eine komplexe Wirklichkeit ausgewogen darzustellen.

        Wie argumentierten also die Zionisten wirklich?

        Erstens war das ein dünn besiedeltes Land, dessen große Teile als unbesiedelbar galten. Zweitens haben sich die arabischen Einwohner nicht als ein separates Volk, sondern als Südsyrer definiert. Weiters nahmen die Zionisten an, dass die arabische Bevölkerung, ob islamisch oder christlich, die Grundlagen ihrer eigenen Religion kenne, in denen die Verbindung zwischen dem Volk Israel und dem Land Israel anerkannt wird, und nachdem die Araber, die „Söhne Sems“, – wie sie selbst behaupten, wenn sie den in den arabischen Gesellschaften heute so verbreiteten Antisemitismus leugnen – d.h. „Verwandte“ der Juden wären, würden sie die in ihr Land rückkehrenden Juden in Brüderlichkeit empfangen; insbesondere würde die jüdische Besiedlung nur ihr Schicksal verbessern und ihnen die Segnungen der westlichen Zivilisation bringen. Diese Annahmen bestanden auch, nachdem der gewaltsame Widerstand von einem Teil der arabischen Bevölkerung gegen die Einwanderer bekannt wurde. Die zionistische Führung argumentierte – und nicht ohne Grund – dass dieser Widerstand nicht volkstümlich wäre und dass hinter diesem, vom soziologischen und politischen Blickwinkel aus gesehen, nicht eine ähnliche nationale Bewegung stehe, wie man sie aus Europa kannte. Die Gewalt sei ein Resultat der Hetze einer dünnen Schicht, welche die arabischen Massen ausnütze. Im Gegenteil, das wirkliche Interesse der arabischen Fellachen und Arbeiter wäre die Unterstützung des Zionismus, der die Wirtschaft des Landes entwickelte und die Gesellschaft vorwärts brachte. Sie betonten auch das besondere Schicksal des Volkes Israel, das trotz allen Schwierigkeiten der Diaspora immer seine Verbindung mit seinem Land bewahrt hatte.

        Andere Völker entstehen in einem Land und lösen sich auf, indem sie sich von diesem lösen. Doch für das Volk Israel ist es nicht nur das Land der Herkunft sondern das Land der Verheißung. Nur dort kann es seine Bestimmung als Volk erfüllen. Warum ausgerechnet in Erez Israel? Diese Frage wäre auch bei jedem anderen Land gestellt worden, in dem das jüdische Volk sich hätte niederlassen wollen. Denn alles in allem gab es kein Land, das menschenleer war. Erez Israel wurde bestimmt, weil die Juden mit diesem Land als ihre historische Heimat verbunden sind, und dieses Bewusstsein der Verbindung hat ihnen auch ein Bewusstsein des Rechts gegeben.

        Das historische Recht gründet nicht nur darauf, dass irgendwann in ferner Vergangenheit die Vorväter des jüdischen Volkes dort siedelten, sondern auch darauf, dass die Verbindung mit diesem Land nie abgerissen ist. Juden beten seit zwei Jahrtausenden nach Jerusalem gerichtet. Während der viele Generationen dauernden Diaspora haben die Juden nie die Hoffnung auf Rückkehr aufgegeben. Die Anstrengung, immer eine jüdische Anwesenheit im Land aufrechtzuerhalten begründet auch das legitime jüdische Recht. Die Araber, die im Land Israel siedelten, gehörten vom nationalen Standpunkt der großen arabischen Nation an und das Land Israel war eine von vielen Regionen, die von dieser Nation erobert worden waren. Die Moslems beten seit über tausend Jahren nach Mekka und nicht nach Jerusalem gerichtet. In all den Jahren der fremden Herrschaft über das Land Israel hatte dieses keinen separaten politischen Status, der auch nie angestrebt wurde. Hier gab es nur untergeordnete Verwaltungsbezirke sowie eine kleine und arme Einwohnerschaft, die keine wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder kulturell-geistigen Errungenschaften aufweisen konnte. Im Gegenteil, Erez Israel wurde mit jeder Generation mehr und mehr verwüstet. Die landwirtschaftliche Produktion ging zurück, die Böden verkamen und die Bevölkerungszahl sank.

        Israel ein Staat ohne Staatsbürgerschaftsgesetz?

        J.B.: „Der Staat Israel hat den Anspruch, alle Juden heimzuführen. Deshalb hat Israel bis heute keine von sich selbst definierten Grenzen.“ Auch das ist unwahr. Der Staat Israel hat dort keine Grenzen sondern Waffenstillstandslinien, wo diese nicht in einem Friedensvertrag, wie mit Ägypten und Jordanien festgelegt sind.

        J.B: „Auch die Frage der Staatsbürgerschaft ist nicht geklärt – der Staat repräsentiert nicht seine Bevölkerung, sondern die potenziellen Interessen aller Juden der Welt. Dieser Staatsidee ist inhärent, dass sie dazu neigt, ihre Grenzen immer weiter auszudehnen.“

        Auch dies eine Unwahrheit: Israel hat ein Staatsbürgerschaftsgesetz, in dem geklärt ist, wer ein Recht auf Staatsbürgerschaft hat. Selbstverständlich können sich auch Nichtjuden um Einwanderung bemühen und bei entsprechender Voraussetzung die Staatsbürgerschaft erhalten.

        J.B. unterstellt Israel, per „Staatsidee“ permanent expandieren zu wollen, um Einwanderer aufnehmen zu können. Doch erst 1967, nachdem Präsident Nasser die UNO-Truppen aus dem Sinai verwiesen und die Seestraße von Tiran gesperrt hatte, kam es zum Krieg. Wenn die arabischen Nachbarn nach diesem Krieg nicht jede Verhandlung mit Israel abgelehnt hätten, dann gäbe es keine besetzten Gebiete. Denn diese – mit Ausnahme des östlichen Teils Jerusalems, wo sich die Klagemauer befindet – wurden ihnen angeboten. Doch darauf folgten die „drei Nein von Khartum“. Und zuletzt war Ehud Barak in Camp David bereit, diese besetzten Gebiete abzugeben. Die palarabische Reaktion darauf ist bekannt.

        J.B.: „Es gibt im israelischen Bewusstsein eine grundsätzliche Unfähigkeit, das Verhalten der Palaraber in irgendeiner Weise auf das eigene Verhalten zu beziehen. Lieber sieht man sie als grundlos bösartige Terroristen, die mit dem Drang zu Gewalt geboren wurden.“

        Und wieder eine Unwahrheit. Knapp nach dem Krieg 1948 veröffentlichte S. Jishar seine Erzählungen „Chirbat Chasa“, in denen er die Flucht bzw. Vertreibung von arabischen Bauern schilderte. Dabei kamen die israelischen Soldaten gar nicht gut weg. Schon während der sechziger Jahre waren diese Erzählungen Prüfungsthema der israelischen Maturanten.

        Die Tatsachen der Geschichte kannte man in Israel schon vor dem penetranten Selbstlob „neuer Historiker“. In Israel ist auch heute laut Umfragen und trotz mörderischem bösartigen Terror – die Mehrheit der Bevölkerung bereit, mit einem palarabischen Staat in Frieden zu leben, wenn die Palaraber dies wirklich wollen.

        Aber so J.B.: „Auf der anderen Seite ist es für die Palaraber sehr schwer, die Legitimität Israels anzuerkennen – weil das bedeuten würde, die Legitimität der eigenen Vertreibung anzuerkennen. Diesen Schritt kann man kaum verlangen. Was man verlangen kann, ist die Anerkennung des neuen jüdischen Kollektivs, das heute in Israel lebt.“

        Was ist denn das „neue jüdische Kollektiv, das heute in Israel lebt“? Scheut sich J.B. über ein jüdisch-israelisches Volk zu schreiben? Und warum kann man von den Palarabern – auch wenn es schwer fällt – nicht verlangen, historische Tatsachen zu akzeptieren? Andere Völker mußten dies auch tun.

        „Das zionistische Unternehmen“

        Am 28. Februar 2002 hielt Dr. John Bunzl im Zeitgeschichte Museum Ebensee einen Vortrag „Die Geschichte des Staates Israel“. Dieser wurde von „betrifft Widerstand“, Zeitschrift des Zeitgeschichte Museums und der KZ-Gedenkstätte Ebensee, ungekürzt und autorisiert veröffentlicht. In diesem langen Vortrag gelang es J.B. nicht, auch nur ein gutes Wort über den jüdischen Staat und den Zionismus zu sagen. Es bleibt eigentlich ein Rätsel, wieso es dieser Bewegung überhaupt gelang, einen Staat zu schaffen, wieso dieser Staat, sich in einer feindlichen Welt behaupten, Millionen Einwanderer integrieren, die hebräische Sprache wiederbeleben und eine vielfältige Kultur hervorbringen konnte. All dies erwähnt J.B. in seinem Vortrag nicht. Sechs Wochen später beklagt er in der Presse vom 14.4.02 sogar, dass „sich das zionistische Unternehmen als Erfolgsstory empfindet“. Hier übernimmt J.B. die Sprachregelung der arabischen Extremisten, die den Begriff „Staat Israel“ durch „zionistisches Unternehmen“ ersetzen.

        Außerdem fällt in seinen Texten ein Ton auf, wenn es um den Zionismus oder Israel geht, der den Eindruck erweckt, es mit einem Propagandisten zu tun zu haben, der seine Sympathien und Antipathien bei seiner Schilderung eines komplexen Konfliktes in den Vordergrund stellt, und nicht mit einem Wissenschaftler. Dadurch entwertet J.B. aber auch jenen Teil seiner Kritik, der sachlich gerechtfertigt ist. Die Energie, die er auf die Widerlegung bzw. Diskreditierung des Zionismus verwendet, berührt sonderbar. Immerhin interessant, dass während eines Jahrzehnts mehr als eine Million Juden aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel eingewandert sind, obwohl diese Menschen vorher durch Jahrzehnte einer antizionistischen Propaganda ausgesetzt waren.

        J.B. und die „neuen Historiker“ präsentieren eine eigene Geschichte des Zionismus. Zum Beispiel: „In dieser Bevölkerung von Osteuropa sind die wichtigeren Wurzeln der Idee des Zionismus zu finden, obwohl Theodor Herzl – der offizielle Gründer – in Wien und in Westeuropa gewirkt hat, waren seine Anhänger aus Osteuropa.“ Herzl ist nicht „obwohl“ er „in Wien und Westeuropa gewirkt hat“ zum Zionisten geworden, sondern eben weil er hier gewirkt hat. Hier hat er den Siegeszug Luegers miterlebt, in Paris war er beim Dreyfuss-Prozess Zeuge, wie stark der Antisemitismus im Land der Menschenrechte verbreitet war. Theodor Herzl hatte wenig Ahnung von der Lage der Juden in Osteuropa, als er zum Zionisten wurde. Und es ist sicher kein Zufall, dass die ersten Führer der zionistischen Bewegung aus Mitteleuropa kamen und deutschsprachig waren. Sie hatten frühzeitig erkannt, dass Assimilation und Eingliederung in die jeweiligen Gesellschaften für Juden auch nach Aufgabe ihres Judentums nicht erreichbar waren, zumal sich der Antisemitismus in Europa hauptsächlich gegen jene Juden richtete, die hofften, von ihrer Umgebung als Gleiche akzeptiert zu werden.

        J.B.: „Die Zionisten hatten eine andere Absicht [als die arabischen Großgrundbesitzer K.P.]. Sie wollten Boden erwerben, um eine einwandernde Bevölkerung dort zu verwurzeln und zur Keimzelle eines späteren Staates zu machen und auch um aus diesem Boden eine Vorform staatlichen Territoriums zu machen, und zwar eines ethnisch homogenen jüdischen Staates.“ J.B. behauptet hier etwas, das sicher nicht Absicht der linken Zionisten war, die bis 1977 über eine Hegemonie im Zionismus und im Staat Israel verfügten. Da gab es sogar eine wichtige Bewegung bzw. Partei, die einen binationalen Staat anstrebte.

        J.B. weiter: „Das heißt, dass mit der Bodenerwerbung durch zionistische Organisationen auch eine vertragliche Vereinbarung verbunden war, die die Fellachen zum Verlassen des Bodens zwang. Meistens fanden sie in Nachbardörfern Unterschlupf. Dennoch gab es von Anfang an Konflikte, denn die Fellachen wollten den Boden nicht verlassen. So entstand der israelisch-palästinensische Konflikt.“

        Hier wiederholt J.B. schlicht und einfach die palarabische Propaganda. Wer hat palästinensische Fellachen enteignet? Die palarabischen Bauern wurden tatsächlich von ihren arabischen Brüdern, von den lokalen Scheichs und Dorfältesten, von Steuereintreibern, den Händlern und Geldverleihern, pauperisiert – und wenn er ein Pächter war (wie es üblicherweise der Fall war), vom abwesenden Landbesitzer. Wenn am Ende die Ernte verteilt war, blieb wenig für den Pächter und seine Familie übrig und er musste neue Schulden eingehen, um die alten zu bezahlen. Dann kamen die Beduinen und nahmen ihren „Schnitt“ oder jagten den hilflosen Fellachen überhaupt weg.

        Das war Alltag in Palästina während des XIX. Jahrhunderts. Das wurde erst durch die jüdische Einwanderung unterbrochen, die für dieses mittelalterliche Feudalsystem die Totenglocken läutete. Kein Wunder, dass die Juden den Hass und die aktive Feindschaft der arabischen Scheichs, der abwesenden Landbesitzer, der Geldverleiher und der Beduinen auslösten. Die erste jüdische landwirtschaftliche Siedlung im modernen Palästina wurde nicht von Einwanderern, sondern von einer Gruppe alteingesessener Familien aus dem überbevölkerten jüdischen Viertel der Altstadt Jerusalems gegründet. (Laut türkischer Volkszählung 1875 war schon die Mehrheit der Bevölkerung Jerusalems jüdisch, 1905 waren schon zwei Drittel Juden und 1910 gibt die Encyclopaedia Britannica die Anzahl der Einwohner in Jerusalem mit 60.000 an, von denen 40.000 Juden waren.) 1878 gründeten sie das Dorf Petach Tikva in der Sharon Ebene – ein Dorf, das als die „Mutter der jüdischen Siedlungen“ bekannt wurde. Vier Jahre später siedelten sich Pioniere aus Russland in Rischon le-Zion an.

        Bei der historischen Beurteilung der jüdischen Ansiedlung sollte man folgende Punkte beachten:

        1) Die Mehrheit der Landkäufe betraf große Ländereien, die abwesenden Landbesitzern gehörten. (Fast das ganze Jesreel Tal gehörte zum Beispiel 1897 nur zwei Personen: der östliche Teil dem türkischen Sultan und der westliche Teil dem reichsten Bankier in Syrien, Sursuk „dem Griechen“.)

        2) Der größere Teil des gekauften Landes war unbebaut, weil der Boden morastig, felsig, versandet oder aus irgend einem anderen Grund als unbebaubar betrachtet wurde. Das wird im Bericht der Peel Commission (1937, p. 242) bestätigt: „Die arabische Beschuldigung, dass die Juden einen zu großen Anteil an fruchtbaren Boden erhielten, kann nicht aufrechterhalten werden. Ein großer Teil des Landes, auf dem jetzt Orangen wachsen, waren Sanddünen, Sümpfe oder unbebaut.“

        3) Während die ersten Böden nicht zu teuer gekauft wurden, hat der Bodenpreis in der Folge angezogen und die arabischen Landbesitzer hatten ihren Vorteil von der wachsenden Nachfrage. Der daraus folgende Kapitalimport hatte sich im Lebensstandard aller Einwohner bemerkbar gemacht.

        4) Nicht nur Juden, sondern auch Hunderttausende Araber wanderten während der britischen Mandatszeit aus den Nachbarstaaten ein.

        5) Die jüdischen Pioniere führten neue landwirtschaftliche Methoden ein, welche die Qualität des Bodens und der Ernte verbesserten. Diese wurden sehr bald von den arabischen Bauern übernommen.

        6) In den Fällen, wo als Resultat jüdischer Bodenkäufe arabische Pächter (mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr) entfernt wurden, entschädigte man diese mit Geld oder mit Land, wie es die Verordnung zum Schutz der Bauern aus dem Jahr 1922 vorsah. Die jüdischen Landkäufer zahlten oft mehr als das Gesetz vorschrieb. Die von Lewis French 1931 begonnene Untersuchung hat die Beschuldigung, dass als Resultat des jüdischen Landkaufes eine breite Schicht von landlosen und enteigneten arabischen Bauern geschaffen wurde, widerlegt.

        Die Zahl der Gesuche für die Registrierung landloser Bauern betrug 3.271. Von denen wurden 2.607 abgelehnt, weil sie nicht der Kategorie von landlosen Arabern entsprochen haben. Als gültig wurden lediglich 554 Familienoberhäupter akzeptiert, von denen 347 das Angebot der Regierung zur Wiederansiedlung annahmen. Der Rest verweigerte diese Wiederansiedlung, weil sie anderswo Arbeit gefunden hatten oder weil sie nicht gewohnt waren, eine Landwirtschaft mit Bewässerung durchzuführen oder weil ihnen das Klima in den Siedlungsgebieten nicht behagte (Peel Report, Chapter 9. para 60) J.B. über den jüdischen Bodenerwerb: „Er wurde sozusagen zum Kern einer späteren Staatlichkeit. Dieser Vorgang dauerte bis 1948, er war sehr kostspielig und sehr schwierig und mit vielen Problemen verbunden. Bis 1948 wurden auf diese Weise nur 6 bis 7% des Bodens des Mandatsgebiets von Palästina auf käufliche Art erworben.“ Hier wird durch Weglassung wichtiger Fakten ein Lieblingsthema der arabischen Propaganda suggeriert, nämlich dass die jüdische Minderheit – die lediglich im Besitz von sechs bis sieben Prozent des Landes in Palästina war – sich über die arabische Mehrheit, die angeblich 94 Prozent des Landes besessen hat, durchgesetzt hätte. Als im Mai 1948 der Staat Israel aber auf einem Teil des Mandatsgebietes etabliert wurde, waren 8,5 Prozent des Landes in jüdischem Besitz und 3,3 Prozent in der Hand von israelischen Arabern, während 16,9 Prozent von seinen arabischen Besitzern verlassen war. Der Rest des Landes – mehr als 70 Prozent – war in den Händen der Mandatsbehörde und wurde so Eigentum des Staates Israel.

        Die Behauptung, dass 94% des Landes im arabischen Besitz gewesen wären, ist schlicht falsch. Natürlich behauptet das J.B. nicht. Er erweckt aber diesen Eindruck. Dr. John Bunzls Rezept, um den gegenwärtigen Konflikt zu lösen, da der Versuch von Oslo gescheitert sei: „Solange es diese destruktive Bilanz gibt, muss etwas von außen kommen, um diese Dynamik zu unterbrechen. Man muss der israelischen Seite, die die stärkere ist, ein gewisses Maß an Souveränität wegnehmen…“. (Die Bunte Zeitung, Juni/Juli 2002) Dr. John Bunzl und andere „neue Historiker“ machen es sich leicht. Es kann nicht zum Frieden kommen, wenn man an die eine Seite die höchsten moralischen Maßstäbe anlegt und ihr demzufolge alle Schuld zuweist, der anderen Seite aber die ausschließliche Rolle des unschuldigen Opfers zugesteht, das keine Verantwortung für die eigenen Taten übernehmen und mehr als sechzig Jahre nach Gründung des Staates Israel sich mit der Existenz eines jüdischen Staates nicht abfinden will.

        Wer nur die Arbeiten der „neuen Historiker“ über den „Mythos der Entstehung des Staates Israel“ liest, der folgert: Die von David Ben Gurion geführten Juden haben die Araber verjagt, keine Juden aus Europa gerettet und die orientalischen Juden diskriminiert. Dass sie nebenbei einen Staat geschaffen, im Krieg gesiegt und Millionen Juden aus der Diaspora integriert haben, wird geflissentlich übersehen. Die „neuen Historiker“ haben im wesentlichen keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Verlauf der israelischen Geschichte gebracht und werden außerhalb Israels (besondern in Teuschland) überbewertet.

        Das sind Fakten und nicht was uns dieser linke Lügner hier zusammenreimen will.

        • Zahal schreibt:

          Nachtrag dazu, ein alter Jude sagte mal etwas ganz Entscheidendes:

          Es gibt eine Entscheidung, die ich am Anfang getroffen habe, und die war, niemals den Holocaust zu erwähnen. Das wäre sozusagen meine atomare Option. Die würde ich für den Tag aufheben, an dem ich keine Antwort mehr wüsste. Gott sei Dank ist dieser Tag nie gekommen.

          Ich muss aber zugeben, dass ich in Versuchung war. Als ein großer blonder Mann mit blauen Augen – so kalt, dass sie Wasser in Eis hätten verwandeln können – mich anging, wie ich einen jüdischen Staat aufrecht erhalten wolle angesichts der Herausforderung, die die palarabische Geburtenrate darstelle, war ich beinahe so weit zu antworten, dass es heute ein weniger großes demografisches Problem gäbe, hätten seine Vorfahren nicht sechs Millionen der Meinigen umgebracht. Aber ich blieb friedlich. Es gibt eine Menge anderer, rationalerer Antworten.

          Beim letzten Mal habe ich „es“ allerdings doch getan. Eine nicht unattraktive Journalistin fragte mich, wie ich mich fühlte, wenn ich die ganzen Dinge läse, die über Israel geschrieben würden. Die Frage war nicht besonders provozierend, aber vielleicht war ich einfach schlechter Laune. Womöglich hat mich auch mein fortgeschrittenes Alter die Geduld verlieren lassen. Jedenfalls hatte ich an jenem Tag keine Lust, irgendwelche Spielchen zu spielen. Und so sagte ich, was ich wirklich fühle:

          „Das erinnert mich an die Geschichte von dem Mann, der eines Tages unerwartet früh nach Hause kommt und seine Frau mit dem Nachbarn im Bett findet. Er war schockiert. Er war schockiert – aber er war nicht überrascht. (Gelächter – das Timing der Pointe bringt’s.) Bin ich schockiert? Bin ich schockiert, wenn ich die Berichte lese? Natürlich bin ich es. Wer könnte diese Lügen lesen und nicht schockiert sein? Bin ich überrascht? Bin ich überrascht, dass die Enkel der Monster, die meinen Urgroßvater in die Gaskammer zerrten oder ihn lebendig begruben, Artikel schreiben, in denen Israel kritisiert wird? Wie überrascht sollte ich sein?“ (Unbehagliche Stille.)

          http://lizaswelt.net/2010/08/04/ein-fieser-juedischer-siedler/

        • der groschen schreibt:

          zumindest bei morris scheint es gründlich klick gemacht zu haben, er erwirbt sich grad in münchen einen ziemlich guten ruf

  7. Tengu schreibt:

    [Von Tangsir editiert]

    Das nächste mal beteilige ich mich Themengemäß an der Diskussion wenn ich freigeschaltet werden möchte.

  8. InitiativGruppe schreibt:

    1893 zählte Jerusalem 58.000 Einwohner, davon 28.000 Juden, 16.000 Christen und 14.000 Moslems.
    Das ist die Zahl, die ich mir jetzt nochmal rausgesucht habe und an die ich mich etwas zu ungenau erinnert habe. Bezüglich der Einwohner Jerusalems hab ich es also nicht ganz getroffen, es war etwa halb-halb, mal angenommen, dass die meisten Christen auch Araber waren, wie in Bethlehem.

    Für Palästina insgesamt gilt jedenfalls, dass Juden bis zur Nakhba die Minderheit waren. Wikipedia hat diese Zahlen: „1881, zu Beginn der jüdischen Einwanderung lebten 457.000 Menschen in Palästina. 400.000 waren Muslime, 13.000–20.000 Juden und 42.000 – meist griechisch-orthodoxe – Christen. Hinzu kamen einige tausend Juden, die zwar dauerhaft in Palästina lebten, aber keine osmanischen Bürger waren. Die im Lande wohnenden Juden (der alte Jischuw), sowohl Sephardim als auch Aschkenasim, waren meist orthodox und recht arm; sie wurden von Glaubensgenossen aus dem Ausland unterstützt. Siedlungszentren waren die vier Städte Jerusalem, Hebron, Safed und Tiberias. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebte um diese Zeit in Städten. Jerusalem zählte 30.000 Seelen (davon waren die Hälfte Juden), Gaza 19.000, Jaffa 10.000 und Haifa 6.000.“

    Aber das ist bezüglich dessen, was du geschrieben hast, nicht der zentrale Punkt. Was bei deiner Antwort besonders auffällt, ist die geifernde Sprache. Man lese nochmal, was du geschrieben hast, und überlege sich: Was für ein Mensch muss einer sein, der so schreibt?

    Bezüglich der Zukunft Israels nur nochmal so viel: Auf dem Territorium Palästinas leben derzeit circa gleichviel Juden und Araber. Auf der Grundlage des arabischen Kompromissvorschlags könnten man das Land in der Weise teilen, dass ein freies arabisches Palästina auf ca. 22% des Territoriums entsteht: Westbanks plus Ostjerusalem, dazu Gaza. Das würde natürlich bedeuten, dass die Israelis ihre – ohnehin illegalen – Siedlungen jenseits der Grünen Linie allesamt aufgeben müssten. Israel lehnt das kategorisch ab und verfolgt eine Politik, die entweder auf eine (auf Dauer kaum durchhaltbare) Apartheid- und Homeland-Politik hinausläuft – oder auf Deportation. Beides wird letztlich nicht akzeptiert werden vom Rest der Welt. Die USA werden nicht mehr lange stark genug sein, Israels Expansion abzustützen – sie werden es sich wirtschaftlich und politisch wohl nicht leisten wollen und leisten können. Andererseits wird China stärker … Das sieht dann nicht gut aus für Israel, und so schaut meine Prognose für Israel düster aus. Israel ist ein Staat ohne langfristige Perspektive.

    Das ist eine kühle, sachliche Vorhersage. Die kann man als Vernichtungswillen fehlinterpretieren, bittesehr. Die Geschichte kümmert sich nicht um die Aufgeregtheiten in individuellen Gehirnen.

    Die tangsir- bzw. Likud-Position ist für einen Kompromiss nicht geeignet. Sie zielt auf Eskalation des Konflikts. Eine Eskalation aber werden immer weniger der bisherigen Verbündeten Israels mitmachen wollen. Auch nicht, wie ich nochmal betonen will, die Hinwendung der Likudniks zu den europäischen Rechtspopulisten.

    Für Zeloten gibt es aber wohl keine kühle strategische Abwägung der Möglichkeiten und Risiken. Die glauben, sie können blind gegen die realen Widerstände anstürmen. Das spiegelt sich dann auch in einer hemmungslos gehässigen Sprache.

    • Tangsir schreibt:

      28.000 Juden gegenüber 14.000 Moslems ist das Verhältnis als etwa halb-halb? Na klar, erklär einfach die Christen, die von den Moslems noch heute terrorisiert werden zu Arabern, dann wird es stimmen. Dasselbe gilt für die schon allein aus historischer Sicht lächerlichen und märchenhafte Zahl von 400.000 Muslime in eine Ödland, das vor 1900 kaum Vegetation aufgewiesen hat. Aber auch hier bedient sich unser Schnauzbartträger der Mittel der Lüge und Täuschung, denn auch wenn bei Wikipedia zuweilen viel Blödsinn steht, so sind die Verantwortlichen darum bemüht dies zu ändern. Deshalb steht über der betreffenden Passage auch „Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt.“

      Und tatsächlich wird die betreffende Aussage nicht mit einer EINZIGEN Quelle gestützt. Es handelt sich also hierbei nur um eine herbei fantasierte politisch motivierte Zahl , deshalb auch hat unser Inititiativler den Link dazu nicht mitgeliefert. Diese Detail zeigt aber schön was für Truggenossen diese Antisemiten sind.

      Bezüglich der Zukunft Israels zählt das was du sagst ohnehin nichts und daher werde ich auch nicht darauf eingehen. Hast schon genug meine Zeit gestohlen.

      Das nächste mal wirst du dein Geschriebenes mit Quellen untermauern, denn ich bin nicht dazu da ständig deine wirren Fantasien als Lügen zu entlarven.

      Zumindest hast du nun hiermit eindrucksvoll allen bewiesen, dass du lügst wenn du nur das Maul aufmachst.

      Und hier die richtigen Zahlen zum Land „Palästina“, und im Gegensatz zu dir habe ich Quellen anzubieten:

      „Die .. Türken … verwandelten es in Ödland … Die Araber selber, die zum kleinen Teil seine Bewohner sind, … haben hier nichts erschaffen.“

      Die demographische Entwicklung Palästinas seit dem Niedergang des Osmanischen Reiches fasste Carl H. Voss, der damalige Vorsitzende des American Christian Palestine Committee, im Jahre 1953 wie folgt zusammmen.

      /Pf/ S.146, aus Voss, Carl H.: The Palestine Problem Today. Israel and Its Neighbours, Boston 1953, S.13:

      „Die arabische Bevölkerung war klein und begrenzt, bis die jüdische Wiederbesiedlung das Land wieder fruchtbar machte und Araber aus den Nachbar­ländern anzog. Als 1882 die organisierte jüdische Besiedlung begann, lebten weniger als 150.000 Araber im Land. Die große Mehrzahl der Araber in den letzten Jahrzehnten waren vergleichsweise Neuankömmlinge – Neueinwanderer oder Nach­kommen von Personen, die in den vergangenen 70 Jahren nach Palästina eingewandert waren“

      • Prinz Eugen von Savoyen-Carignan schreibt:

        Eine interessante Frage ist auch von welchem Palästina (Region) wir hier eigentlich reden zu Zeiten des Osmanischen Reichs.
        Wenn nämlich diese Zahlen auch das Gebiet des heutigen Königreichs Jordanien umfassen dann sieht die Sache noch klarer aus.

    • Zahal schreibt:

      Nehmen wir doch mal an, Wikipedia hätte Recht, was nicht stimmt:

      „1881, zu Beginn der jüdischen Einwanderung lebten 457.000 Menschen in Palästina. 400.000 waren Muslime, 13.000–20.000 Juden und 42.000 – meist griechisch-orthodoxe – Christen.

      Dann vergessen Sie immer noch, daß Transjordanien dazugehörte, das heutige Jordanien und das machte fast 80 % der gesamten Fläche Palästinas aus. Dort wurden die Juden vertrieben, genau wie aus allen anderen arabischen Ländern, fast 1 Million, um genau zu sein, die meisten sind in Israel OHNE UNWRA aufgenommen worden und integriert.

      Wie SIE die Zukunft Israel sehen, interessiert niemanden, SIE sind ein kleines Licht, mehr nicht, denn es kommt ein Faktor dazu, daß die freie Welt so langsam begreift, mit welchen Expansionsgelüsten sie Seitens des Islams konfrontiert werden – vergessen Sie nicht Indien, nicht Russland, und China? Sie sind nicht up to date, mein Lieber, sie haben ALLE die gleichen Probleme, die USA wird nach Obama weiter (Thea-Party- die Bewegung gerade) bestehen, und wenn sie Israel Apartheid vorwerfen, dann kann ich Ihnen nur völlige Blindheit bescheinigen, Apartheid betreiben die arabischen Länder, Menschenverachtung und Diskriminierung Andersgläubiger sind an der Tagesordnung, sie vergessen, daß Israel heute zu den ersten High-Tech Staaten gehört. Ach was, soll man mit einem Ewiggestrigen diskutieren. NOCH mögen Sie Lehrer sein, doch Ihre Zeit ist abgelaufen, sprechen Sie mit der Jugend, die hat für ihre „Ideale“ keinerlei Sympathie mehr, weil längst überholt. Faschismus kommt heut im Mantel des Antifaschismus.

      Vergessen sie Ihre alt 68-er Philosophie, die hat ausgedient, die Welt bleibt nicht stehen, sie ändert sich stündlich, nicht wir sind Zeloten, sondern ihre Einstellung ist irgendwo hängen geblieben – beobachten Sie mal, was in Europa gerade geschieht…..

    • Soederbaum schreibt:

      Sollte die Zukunft des Staates düster sein, wie Sie Initiativgruppe, es vorhersagen, dann ist auch die Zukunft der freien, demokratischen Welt am Ende. Schauen Sie sich mal die Realität in den dutzenden Ländern der Arabischen Welt an; Nichtmuslime müssen täglich um ihr Leben rennen.

      Sie sprechen von einem Kompromiss?

      Als Folge der Zerschlagung des Osmanischen Reiches wurden 1923 den Arabern ca 80% des Britischen Mandatsgebiets für ihren eigenen arabischen Staat Jordanien zugeschlagen. Die Jüdischen Bewohner der Region sollten die restlichen 20% zugeschlagen bekommen. Die Araber wollten jedoch 100% der Gebiete.
      24 Jahre später, 1947, hätten die restlichen 20% nochmals geteilt werden sollen, in zwei gleich grosse Gebiete. Aber schon wieder wollten die Araber alles, „jeden Quadratmeter“ und „jedes Sandkorn“.
      Egal welche Zugeständnisse Israel macht und machen wird, es wird in seiner Existenz von den arabischen Rassiten bedroht werden.
      Der von der arabischen Welt in die Köpfe der arabischen Kinder eingepflanzte Hass lässt sich prima instrumantalisieren.

      „Apartheid- und Homeland-Politik hinausläuft – oder auf Deportation.“

      na schauen Sie sich doch mal die Realität bei den Arabern an: frisch vom 25.12.2010:
      Abbas vows: No room for Israelis in Palestinian state
      http://www.jpost.com/MiddleEast/Article.aspx?id=200935

      Homeland Politik gegenüber Juden nach 1948;
      http://www.heute-in-israel.com/2010/12/araber-muessen-juedische-fluechtlinge.html

  9. aspāvar schreibt:

    Jedenfalls gehört InitiativGruppe, das ließ sich nach kurzem Recherchieren feststellen, zum Dunstkreis der Geistessodomisten von theolounge.

    DC mal wieder in Höchstform

    • Eva schreibt:

      Was mich beunruhigt ist, dass der InitiativOrtsGruppenLeiter, ebenfalls als Lehrer tätig ist – wenn auch zum Glück nicht in einer öffentlichen Schule wie Meister Theolounge. Aber solange in Deutschland solche Geschichtslehrer herumspuken, kann das Vaterland nicht guten Gewissens ruhig sein.

      • aspāvar schreibt:

        Hallo Evajān,

        da ich endlich wieder mehr Zeit habe, dürften verschiedene Oberschulämter einmal Post bekommen. Antisemitismus und Verharmlosung von Steinigung müssen thematisiert werden. Natürlich gesetzt des Falles, dass die Amtsmänner und -frauen nicht selbst inbrünstig auf solchen Seiten wie theozuchthaus verkehren 😉

        • Eva schreibt:

          Danke, aspāvar !
          Ich bin Dir wirklich sehr dankbar, dass Du Dir die Mühe machst, und die Dämlichkeiten und Herrschaften in den Amtsstuben wach rüttelst.

          Selbstverständlich besteht immer die Möglichkeit, dass der eine oder die andere BeamtIn gelegentlich in der ersten Reihe der theolounge sitzt. Aber damit muss man leben. Schließlich gibt es auch Dienstcomputer, auf denen sich eindeutige Spuren zu Tangsir & Co nachverfolgen lassen.

          Lehrer sind Vertrauenspersonen. Die Schüler sollen darauf vertrauen dürfen, dass man ihnen keine Geschichtslügen auftischt, und auch nicht die Meinung irgendwelcher „ewiggestriger“ oder „68er-geschädigter“ Pädagogen als die reine Wahrheit unterjubelt. Wenn die Schulaufsicht nicht funktioniert, kann keine vernünftige Bildungsarbeit geleistet werden. Auch hier gilt der Grundsatz „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“.

          Ich habe den Verdacht, dass der Saat, die in den Schulen ausgelegt wurde, in den Hochschulen ordentlich Dünger hinzugefügt wird, damit auch genügend verquere Geschichtslehrer am Ende herauskommen.

          Wir haben jetzt in der Familie auch einen frischgebackenen Geschichtslehrer; er beginnt nach den Weihnachtsferien mit seinem Referendariat. Und ich habe vor nicht allzu langer Zeit beim Abendessen festgestellt, dass er, grob gesagt, (noch) fest daran glaubt, dass die Palis alles lauter arme Schweine sind, dass Israel illegal ist, und dass die Juden doch irgendwie alle böse sind. Ich fürchte, das hat er in der Uni gelernt.
          Ich habe ihn inzwischen ordentlich mit Material von diesem Blog versorgt, und ich bin guter Hoffnung, dass „meine“ Saat das vorhandene Unkraut überwuchern wird.

          Deshalb: Danke auch an alle, die hier so fleißig schreiben und Material für Aufklärung liefern.

  10. Pesare-Pârsig schreibt:

    Also ich habe nun den Artikel gelesen (sehr gut übrigens) und auch die „Debatte“ im Kommentarbereich.
    Mal ne Frage, dieser „gasmann“ hat der vielleicht Blähungen geistiger Art und daher dann dieser Name?? Ich würde wegen solcher geistiger Flatulenzen keine Strafanzeige erstatten lieber Zahal, das lohnt nicht.
    Besser wäre es mit ihm eine Seitengasse zu gehen und ihm die Tracht Streicheleinheiten angedeihen zu lassen um die er so verzweifelt zu betteln scheint.
    @Initiativgruppe, sie haben von der Geschichte des gesamten Konfliktes herzlich wenig Ahnung, insofern möchte ich mich nicht in eine historische Debatte verwickeln lassen, die nur ein wechselseitiges Spiel der Standpunktbehauptung zu werden droht. Zumal Zahal alles fundiert und korrekt in seinem Beitrag skizziert hat.
    Ich möchte stattdessen eine anderen Blickwinkel anbieten und zwar einen der entlang der Linien der Meritokratie verläuft.
    Ich habe offen gesagt gar nichts gegen Eroberung und Invasion, sofern diese einen zivilisierenden Charakter trägt, also möchte ich zum Zwecke der Debatte einmal zugestehen, dass alles was sie INITIATIVGRUPPE gesagt haben „zutrifft“. Und dennoch verbleibt die Tatsache, dass ich auch in dem Fall diesen Landstrich lieber in der Hand der Israelis sehen möchte als in der Hand mohammedanischer Araber.
    Ganz einfach aus dem Grund, dass die Israelis aus diesem Landstrich in der Größe Hessens einen säkularen, demokratischen, wirtschaftlich, gesellschaftlich und technologisch fortgeschrittenen Hort der Freiheit gemacht haben. Hätten die Palästinenser dies auch zu leisten vermocht?….Ich denke, dass sich eine Antwort erübrigt.
    Und wenn wir Iraner die Invasionen von Türken und Arabern verdammen und verfluchen, dann liegt das daran, dass diese nie auch nur den geringsten Aufbau oder zivilisatorischen Beitrag leisteten sondern immer nur das genaue Gegenteil und zwar Massenmord, Zerstörung und die Verheerung der kultureller Güter anderer Völker.
    Und wie alle linken Antisemiten wissen sie natürlich eine ganze Anzahl von Alibijuden aufzuzählen, sie haben den Idioten Moshe Zuckermann vergessen, der Alibijude schlechthin, wenn man sich anschickt seine wahren Farben zu verstecken.

    Doroud

    • Zahal schreibt:

      Pesare-Pârsig schreibt:

      Danke und Doroud, 🙂 🙂 🙂

      Besser wäre es mit ihm eine Seitengasse zu gehen und ihm die Tracht Streicheleinheiten angedeihen zu lassen um die er so verzweifelt zu betteln scheint.

      Nun, das sollte man auch nicht ausser Acht lassen, als Alternative sozusagen, die Weichgespülten würden dann zwar aufschreien, aber das Leben und die Welt ist eben keine Gutmenschenwiese, wie sie linke Lehrer aus ihrem warmen Sessel und seit 65 Jahren durch unverdienten Frieden gewöhnt hier vertreten, der Stärkere gewinnt.

      • Tangsir schreibt:

        Die Anzeige ist absolut notwendig. Hier das Neuste von diesem Torktazi aus Hamburg:

        „man sollte zwischen guten und schlechten juden unterscheiden.
        gute juden sind zum beispiel diese hier:

        warum können nicht alle juden ihnen folgen?“

        Hier die neue IP-Adresse 78.54.68.211. der Provider ist wie immer Alice

  11. InitiativGruppe schreibt:

    Im englischen Wikipedia-Artikel dazu findet ihr die statistischen Zahlen mit entsprechenden Belegen. Hier die Zahlen selbst:

    By Volney’s estimates in 1785, there were no more than 200,000 people in the country.[197] According to Alexander Scholch, the population of Palestine in 1850 had about 350,000 inhabitants, 30% of whom lived in 13 towns; roughly 85% were Muslims, 11% were Christians and 4% Jews[198]
    According to Ottoman statistics studied by Justin McCarthy,[199] the population of Palestine in the early 19th century was 350,000, in 1860 it was 411,000 and in 1900 about 600,000 of which 94% were Arabs. In 1914 Palestine had a population of 657,000 Muslim Arabs, 81,000 Christian Arabs, and 59,000 Jews.[200] McCarthy estimates the non-Jewish population of Palestine at 452,789 in 1882, 737,389 in 1914, 725,507 in 1922, 880,746 in 1931 and 1,339,763 in 1946.[201]

    Und hier der Link: http://en.wikipedia.org/wiki/Palestine#Demographics_in_the_late_Ottoman_and_British_Mandate_periods

    Soviel zu diesem Thema: „Zumindest hast du nun hiermit eindrucksvoll allen bewiesen, dass du lügst wenn du nur das Maul aufmachst.“ — Als ob du nicht wüsstest, dass die einschlägige Wissenschaft mit anderen als deinen Zahlen kommt.

    Was die Christen in Palästina anbelangt: Es handelt sich überwiegend um christliche Araber. Die sind genauso Opfer des Zionismus geworden wie die muslimischen.

    Noch drei Bemerkungen zu den Kommentaren:

    – Zu meinen Überlegungen die Strategie und die politischen Chancen betreffend sind bisher keine Gegenargumente gefallen.
    – Die Sprache bleibt, nun, wie soll ich sagen — zelotisch?
    – Ehrlich finde ich Pesare-Parsigs Eingeständnis: „Ich habe offen gesagt gar nichts gegen Eroberung und Invasion, sofern diese einen zivilisierenden Charakter trägt.“ Das lässt tief blicken – und manches hier auf diesem Blog in einem besonderen Licht erscheinen.

    • Tangsir schreibt:

      Es ist schon bezeichnend, dass gerade McCarthy sich als Autor dieser Zahlen auszeichnet. Für alle die McCarthy nicht kennen sei gesagt, dass es sich bei ihm um einen Revisionisten handelt, der den Genozid an Armeniern abstreitet und dessen Arbeiten von Fachkollegen auf derselben Stufe wie die von Holocaustleugnern gestellt werden. McCarthy wird zudem von der Institute of Turkish Studies finanziert, deren Ziele ebenfalls auf die Leugnung des armenischen Genozids und der Verherrlichung des osmanischen Reiches abzielen. Zudem hat ausser McCarthy keiner diese „osmanischen Statistiken“ zu Gesicht bekommen, was ebenfalls aufzeigt von welcher Güte die Quelle ist. Wie sehr allerdings osmanischen Zahlen zu trauen ist zeigt dieser Fall: Ein lang geheim gehaltenes Dokument, das dem osmanischen Innenministerium gehörte zeigt, dass zwischen 1915 und 1916, 972.000 Armenier aus der offiziellen Bevölkerungsstatistik verschwanden. Bei der Institute of Turkish Studies handelt es sich ausserdem um eine Lobbygruppe, das schon 1985 verhindert hat, dass das US-Repräsentantenhaus den Armeniergenozid anerkennt.

      Es überrascht mich nicht wirklich, dass unsrer Initiativler, „der alle Leute mit anderer Meinung als „seelenlose Schläger“ und „kaputte Menschen“ beschimpft“ seine Zahlen aus dem Dunstkreis von Genozid- und Holocaustleugnern bezieht, deren Finanziers die chauvinistischen Türken sind.

      Und nochmal wird behauptet die Christen seien die Opfer der Juden, um die alten antisemitischen Ressentiments aus dem Dritten Reich zum Leben zu erwecken. Schäm dich du fettes, dummes, judenhassendes Arschloch.
      Seitdem es den jüdischen Staat gibt, dürfen sich die Christen wieder offen als Christen ausgeben und ihre Bräuche praktizieren. Abgesehen davon, dass auch die Minderheit der Bahais und andere Glaubensrichtungen in diesem freiheitlichen Staat Zuflucht und eine neue Heimat gefunden haben.

      Zu deinen Bemerkungen: Es gibt keine Diskussion über Israels Zukunft mit Nazis und Antisemiten. Du hast weder das Mandat noch die Autorität dich als Antisemit in diese Sache einzumischen.
      Zelotisch also. Schön, dass du weiterhin die Juden diffamieren möchtest, aber ich bin Iraner, also solltest du lieber das Wort Kanacke benutzen, so wie es sich für einen Nazi gehört.

      Du hast eben einen zu lügnerischen und hinterhältigen Charakter um Parsigs Worte nicht zu verdrehen. Er bezieht sich darauf was von einem jeweiligen herrschenden System in der Region zu erwarten wäre. In Israel leben 20% arabische Moslems, die alle Rechte geniessen, die auch Israelis haben. Christen brauchen, nach der islamischen Herrschaft endlich kein Angst um ihr Leben haben und geniessen genauso wie alle anderen Ethnien und Angehörige anderer Religionen den Schutz des freiheitlichen israelischen Staates. Was aber dürfen wir nun von den „moderaten“ Palis oder deren Schutzmacht Türkei erwarten: “Auf dem Territorium des künftigen “Palästinenserstaates” also einem weiterem Araberstaat wird es keinen einzigen Israeli geben”, erklärte der PA- und Fatah-Anführer Mahmud Abbas.

      Im Gazastreifen sieht man übrigens schon beispielhaft wie der zukünftige palästinensische Staat aussehen wird: Christen werden verfolgt, genauso auch wie Moslems, die sich nicht der Sharia unterwerfen. In diesem Jahr alleine sind wieder über 200 Raketen auf Israel abgefeuert worden und der Terror geht weiter, trotz des einseitigen Rückzugs und der Aufgabe von jüdischen Siedlungen aus Gaza. Palästinenser die ihr Land Juden verkaufen werden zu Tode oder lebenslanger Haft verurteilt, und das von der Abbas-Regierung, die hier im Westen als zukünftiger Repräsentant eines palästinensischen Staates angesehen wird.

      Wenn es dem antisemitischen Initiativler wirklich um die Palis ginge, würde er die grausame Gewalt und Diskriminierung der Palis in Libanon, Jordanien und Ägypten anprangern, die bei weitem zahlreicher und boshafter sind.
      Das Problem hierbei ist aber, dass da keine Juden involviert sind, die unser feister Antisemit als Zeloten, Zionisten und dergleichen beschimpfen könnte.

    • Joel schreibt:

      @Initiativgruppenführer. „Palestina“, „Palestina“ ich hör immer nur „Palestina“.Nicht gewusst, der Name „Palestina“ ist ein Kunstbegriff. Der Name „Palästina“ stammt von Kaiser Hadrian. Er nannte Israel 135 n.Chr. um in „Syria Palästina“, um jede Erinnerung an eine jüdische Präsenz zu ersticken.
      Die Juden in Israel wissen nur zu gut was die Muslime ihnen zugedacht haben,wenn sie schwach werden.
      Sicher kennen sie auch die Hadith,darin lesen sie dann dies…
      Hadith überliefert von Buchari und Muslim
      „Der Prophet(s.a.s.) sagte, dass die Stunde nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden bekämpfen und umbringen; bis der Jude sich hinter dem Stein und Baum versteckt und der Stein und der Baum sagen wird: Oh, du Muslim, oh, du Diener Allahs, dies ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, komm und bring ihn um!“
      Vielleicht kennen sie dieses unsäglichee Buch Koran genannt, dort werden die Juden als Affen u. Schweine diffamiert,Ateisten sind Mahumad weniger wert als das Vieh.
      Eins noch,Jerusalem war die Hauptstadt der Kinder David,ist die Hauptstadt der Kinder David,und glauben Sie mir Irrlehren werden vergehen,Jeruslem ist ewiglich,versprochen.

    • Herschel schreibt:

      Oho, ein möchtegern intellektueller Antisemit aus der deutschen Linken, wie originell.. Sogar mit einem so schönem Blog zum Thema Integration, ganz großes Kino.

      Man möchte fast meinen, es handle sich um einen professionellen Komiker, welcher die dümmsten Deutschen 2010 noch einmal zum Jahresende persifliert.
      Aber traurigerweise ist es nur ein weiterer Judenhasser, welcher bei den Muslimen seine Brüder im Geiste fand und von denen bei uns Deutschen anscheinend noch zu viele herumlaufen.
      Ein kleiner Tipp: Erkundigen Sie sich doch bei ihren mohammedanischen Schützlingen doch mal nach einer baldigen Konversion, dann können Sie Ihre Untergangsfantasien Israels durch religiösen Gepflogenheiten ausleben und müssen sich nicht hinter vermeintlicher „Israelkritik“ verstecken.
      Ist doch viel weniger umständlich und erspart Ihnen und mir dieses Laienspiel, nicht wahr? 😉

      Halten wir mal drei Dinge fest:

      1. Israel und insbesondere Jerusalem gehören den Juden. Die sich dort aufhaltende Araber, großteils auch „Palästinenser“ genannt, erhalten durch ihre alleinige Duldung schon mehr als genug Menschenrechte.
      2. Das Bündnis zwischen Israel und Deutschland scheint Ihren Horizont zu übersteigen. Verbündete wie die USA und Europa werden noch immer für das uneingeschränkte Existenzrechts dieses Staates einstehen, wenn Sie und Ihre Ideologie lange verschwunden sind.
      3. Sollte es zu einer irgendwie gearteten „Eskalation“ kommen, wird diese einzig und allein von den Muslimen zu verantworten sein. Auf welcher Seite u.a. Deutschland dabei stehen würde, habe ich bereits erwähnt. Ich bin im Übrigen sehr zuversichtlich, dass ein solcher Konflikt nur sehr kurz andauern und überaus deutlich zu Gunsten Israels entschieden werden wird. Ihre Vernichtungsfantasien werden sich also wohl kaum erfüllen.

      Und das war nun schon mehr Aufmerksamkeit, als jemand wie Sie verdient hätte.

      Zu allen anderen Kommentatoren: Ich finde es ja schön, dass man versucht ihm Zahlen und Fakten vorlegt und auf deren Grundlage versucht zu diskutieren. Aber ihr seht ja, es nutzt nichts mit jemandem zu reden, der auf diese Weise in seiner Ideologie gefangen ist. Man sehe sich nur den Blog an, der sich nahezu ausschließlich mit den Problemen beschäftigt, welche auf (turk)mohammedanische Einwanderung zurückzuführen sind. Realsatire pur. Früher oder später wird ihn vielleicht seine Affinität zu Faschismus und Islam mittels Gewalt die Augen öffnen.

  12. H. B. schreibt:

    Ein guter Artikel auf weltonline:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article11847743/Europa-laesst-sich-von-den-Judenhassern-taeuschen.html

    Leider ist der Kommentarbereich von Antisemiten und Israelhassern überrant.
    Wo kommen die her, welche Gruppe hat da wohl die Initiative ergriffen?

    @InitiativGruppe: Lesen sie den Artikel ruhig auch mal.

  13. InitiativGruppe schreibt:

    Deinem Kommentar, tangsir, ist kein Argument zu entnehmen, das auf Fehler bei McCarthys Zahlen schließen ließe. Auch wenn der Mann der Teufel persönlich wäre. Ist er übrigens der einzige, der zu solchen Zahlen kommt? Offensichtlich nicht.

    [Restlicher Kommentar, das nichts mit dem Thema oder Diskussionsverlauf zu tun hatte gelöscht]

    • Tangsir schreibt:

      Ich hatte dich mehrmals ermahnt dich auf das Thema zu beschränken und nicht damit versuchen abzulenken, dass du auf einmal PI-News und andere angreifst. Du wurdest als brauner Antisemit entlarvt und das schmerzt dich, was aber nicht heisst, dass ich dir erlaube Nebenkriegsplätze zu eröffnen, um vom eigentlichen Thema abzulenken.

      McCarthy ist der einzige der sich auf diese Zahlen bezieht, gerade weil in der Fachwelt die „Osmanischen Statistiken“ als nicht glaubwürdig gelten. Das Beispiel der 1 Million Armenier die 1915 plötzlich aus den Statistiken verschwunden sind, zeigt wie offen die Türken ihre Statistiken manipulieren.

      Ja, er ist der einzige, der auf diese Zahlen kommt. Falls es da noch andere gibt die auf solche Zahlen kommen musst du sie nur beim Namen nennen. Ich fürchte allerdings, dass es sich bei diesen Leuten ebenfalls um Revisionisten und Holocausleugnern handelt und du mit der Benennung dieser Namen, deine braune Natur ein Stück weit mehr offenbarst.

    • Zahal schreibt:

      Sie haben keine Ahnung, geben Sie es doch endlich zu. Relativierungen ergeben eben nicht die Wahrheit, sondern sind ideologisch gefärbt. So auch Justin Mc Cartny, wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, müssten Sie doch als alter Kämpe wissen oder?

      Nochmals Wikipedia als Quelle – selbst in chinesisch, welche sich auf solche Leute als Quellangaben beziehen, sind auf keinen Fall glaubwürdig.

      Und wann wollen Sie endlich begreifen, daß es Zeitzeugen – Schriftsteller, Pilger und Andere gibt, die die Situation VOR dem Zionismus vor Ort beschrieben haben und Ihren Quellangaben widersprechen, sind sie so faktenrestinent, weil für sie ein Weltbild zusammenkrachen müsste?

      Aufgrund der ständig abnehmenden Bevölkerung liessen die muslimischen Herrscher in grosser Zahl nichtarabische Arbeiter ins Land kommen. Die Aus­gabe der Encyclopedia Britannica von 1911 berich­tet, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Zusam­mensetzung der Bevölkerung Palästinas ausser­ordentlich heterogen war: Es wurden nicht weniger als 50 Sprachen gesprochen. Ja, gerade zu dieser Zeit wanderten die Mehrheit der palästinensischen Araber ins Land ein -kurz nachdem die Juden ange­kommen waren /Pr/_S.152.

      Viele Palästinenser sind Nachkommen der ägypti­schen, sudanesischen, syrischen und libanesischen Wanderarbeiter, die sich zwischen 1830 und 1945 innerhalb der augenblicklichen Grenzen Israels ansiedelten …
      Nach den Eroberungen des Ägypters Muham­mad (Mohammed) Ali (1831-1840) wurden die betreffen­den Gebiete gesichert, indem in unbebauten Gegen­den zwischen Gaza und Tul-Karem bis hinauf in das Hule-Tal Tausende von Ägyptern angesiedelt wurden (vgl. 5.) Die osmanischen Behörden wiederum siedelten nach der Rückeroberung des Landes im Jahr 1841 verschiedene Flüchtlings­gruppen an: nach dem türkisch-russischen Krieg (1878) fliehende Kirkassen (Tscherkessen) aus Bulgarien und Rumänien und Flüchtlinge aus dem Kaukasus. Algerische Flüchtlinge (Mughrabis) lies­sen sich auf der Flucht vor der Eroberung ihrer Heimat durch die Franzosen (1830) in Safed, Tiberias und anderen Teilen Galiläas nieder. Libysche Wanderarbeiter und Flüchtlinge siedelten sich in Gedera an (1884 durch russische Juden der ersten Alijah gegründet). Auch die britischen Behör­den liessen (seit 1919) Wanderarbeiter ins Land kom­men … Arabische Schwarzarbeiter wurden auch vom relativ schnellen Aufschwung angezogen, der durch die jüdische Einwanderung hervorgerufen wurde und zur Vergrösserung arbeitsintensiver Betriebe (Bauwesen, Landwirtschaft usw.) beitrug. … syrische Wanderarbeiter (Hauranis, vgl. 7) kamen nach Palästina. [Westliche Reisende] stellten fest, dass sich über 15 arabische Nationalitäten in Jaffa niedergelas­sen hatten, darunter auch Muslime aus Bosnien, Angehörige der Turkvölker, jemenitische Araber (1908) sowie (vor Kriegen und Hungersnot fliehende) Beduinenstämme aus Transjordanien. /Pr/ S.156 (zitiert aus Who Where the 1948 Refugees?, Ariel Center for Policy Research, 4. Februar 2001, zitiert in A Time to Speak, speak@ actcom.co.il).

      Der Zuzug ägyptischer Fellachen nach Palästina dauerte bis 1917 an /GK/_Anm. III,50.

      Eine in den Jahren 1943 bis 1947 und 1949 bis 1963 erstellte Studie, in der mehr als 800 Dörfer im westlichen Palästina überprüft wurden, ergab, dass die arabischen Einwohner überwiegend aus anderen Ländern stammten. Dr. Shlomo A. Ben Elkanah, Historiker und Orientalist führt als Beispiel das Dorf Um el-Fahan an Fachm (20 km westlich Hadera), das er 1943 untersuchte: Bei einer Gesamtbevölkerung von 2.800 kamen ca. 900 aus Ägypten, 1.400 aus Hejaz (Saudiarabien) und 500 aus dem östlichen Palästina (heute Jordanien), /Pe/ S.267, Note 102.

      Die Bevölkerung von Nablus ‚explodierte‘, als Jordaniens König Hussein zwischen 1948 und 1967 Zehntausende von arabischen Siedlern dort hin­brachte, um die uralte Stadt der Bibel zu arabisieren. Auszug aus Auf unwegsamen Pfaden – von Touristen selten betreten, von David B. Goldberg, M.A., Haschiwa-Die Rückkehr Nr.2/1995

      Nachdem mehrere Generationen mit einer paläs­tinensischen Identität indoktriniert wurden, wird dieses Wissen um die eigene Herkunft, soweit es noch in der Familie weitergegeben wurde, aus Furcht vor der politischen und geistlichen Führung versteckt, vgl. /Pe/ S.267.

      Wo bleiben da ihre UREINWOHNER?

  14. Günther schreibt:

    DANKE! Endlich gibt’s mal jemand dieser unerträglichen „IntiativGruppe“ ordentlich Zunder! Der Kerl ist ein Israelfeind und Muslimfan, wie er im Buche steht.

    • Tangsir schreibt:

      Gern geschehen. Dieser Typ ist durch und durch ein vertrottelter Depp. Seinen letzten Kommentar, die nur Häme beinhaltete habe ich gelöscht. So verhält es sich immer wenn man diese Antisemiten mit Fakten in die Ecke drängt. Kein Wunder, dass er auf Zahals Zahlen und Fakten gar nicht eingegangen ist.

      Schande über diesen unansehnlichen Judenhasser.

  15. Soederbaum schreibt:

    InitiativGruppe sollten Sie es einmal sprachlich geschliffner wünschen, dann empfehle ich Ihnen einen Artikel von W. Biermann.
    Falls Sie es nicht schaffen, eines der essentiellen Argumente geschliffen auf den Punkt gebracht.
    „Mein alter Freund, der Historiker des Jüdischen Widerstands, Arno Lustiger sagte mir: Wenn die Araber die Waffen endlich niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben. Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.“

    http://www.zeit.de/2006/44/Biermann

  16. willow schreibt:

    @Zahal 27. Dezember 2010 um 21:30

    Nehmen wir doch mal an, Wikipedia hätte Recht, was nicht stimmt:

    „1881, zu Beginn der jüdischen Einwanderung lebten 457.000 Menschen in Palästina. 400.000 waren Muslime, 13.000–20.000 Juden und 42.000 – meist griechisch-orthodoxe – Christen.

    In diesem Fall gehört zu „Palästina“ nicht nur das spätere Jordanien, sondern vor allem auch ein großer Teil des heutigen Syrien sowie der halbe Libanon. Auf solcher Grundlage läßt sich dann natürlich leicht „beweisen“ wie groß damals die moslemische Bevölkerung war…

    Einen recht eindrucksvollen Bericht über die Zustände und die „Bevölkerungsdichte“ im heiligen Land ist bei Mark Twain zu finden. Kurzfassung: ein verwüstetes und entvölkertes Land, an das sich nur noch ein paar tausen Christen und vor allem Juden klammern, dazu einige Räuberbanden – Araber und Beduinen.

  17. Pali Christ schreibt:

    Soso die Christen wurden also auch Opfer des Zionismus?Wieso sind dann 3/4 der Christen unter Jordanischer Besatzung aus dem Arabischen Viertel geflohen?
    Warum sind in ehemals Christlichen Städten fast keine Christen mehr da?
    Warum fast keine mehr in Gaza?

  18. jackdaw schreibt:

    Dieses Initiativgruppenführer … ein Linker…?
    Nie im Leben, ob er es weiß oder nicht, die vielen Geschichten über die Juden hat er doch von seimen Großvater (backgroundbrown). „mildernden Umstände“ (im 1.Kom.), sowas kann nur ein Nazischwein, wie sein Großvater, sagen. Großvater ist natürlich nicht im Kampf für den Führer gefallen, nein, Großvater hat seinen Hass weiter gesät, und der Lehrer sät in ebenso weiter. Möglich, daß sich eine Tante in einem schwaaazen GI verliebt hat, das könnte den Menschenhass noch verstärken.
    Ist für unseren Gruppenführer nicht so einfach, wollte doch der Großvater einen Neuen Menschen schaffen, jetzt versucht er es!
    Fremden gegenüber wird er sagen, mein Großvater war Finanzbeamter, 2,1m groß, blond, blauäugig, Körper und Geist NSDAP-gehärtet – aber leider nicht Kriegtauglich, darüber war der Großvater und Gruppenführer froh, weil sie waren schon immer gegen das Nazi- und Judenproblem. Manchmal an so schönen Tagen, wie heute, erzählte die Großmutter, daß die Juden dran schuld sind, daß sich die Tante in einen schwarzen verliebte, da wurde er ganz entschlossen, wie sein Großvater und wählte wie dieser DIE Lebensaufgabe, zu leben ohne Hirn!

    …1 Stunde in Mekka, mehr gebe ich ihm nicht!

  19. jerry schreibt:

    Abbas: Palästinenserstaat wird von Israelis “gesäubert” sein.

    “Auf dem Territorium des künftigen “Palästinenserstaates” also einem weiterem Araberstaat wird es keinen einzigen Israeli geben”, erklärte der PA- und Fatah-Anführer Mahmud Abbas, dessen Staat “friedlich Seite an Seite mit Israel koexistieren” soll, am Freitag in Ramallah, berichtet die PA-Nachrichtenagentur Maan.

    Entlang der Grenzen eines künftigen palästinensischen (arabischen) Staatsgebildes werde seine Administration keinen Israeli dulden: “Wir sind bereit, auf der Grundlage der internationalen Abkommen, der Road Map, in den Grenzen von 67 einen Staat zu bilden. Sobald der Staat aber ausgerufen ist, wird er von den Israelis vollständig bereinigt sein”, so Abbas wörtlich.

    womit der „palästinenstsche Staat“ in Ecuador, Brasilien, Venezuela, Jordanien, Algerien etc bestehen wird aber niemals in Yehuda Shomron

  20. Joshua schreibt:

    Mir ist lieber ein Klartext von Abbas als die Märchen des „fettleibigen schnauzbärtigen Islamlover und Volksverräter !

  21. Gottried schreibt:

    InitiativGruppe
    Woher nimmst Du die Gewissheit, Israel gehöre vornehmlich den „Palästinensern“? Bevor diese ab 1916 zumeist illegal nach Palästina einschneiten, war die Palästinensische Bevölkerung größtenteils jüdisch und christlich! Wenn hier jemand Landraub beging, dann ja wohl muslimische Araber! Informier Dich gefälligst, Du ekelhafter Judenhasser! Kein Wunder, dass ein Überläufer wie Du den Musels gerne in den Arsch kriecht- die ticken in Sachen Juden genauso wie Du, Du arme Wurst!

  22. sheik yer'mami schreibt:

    Israel ist nicht nur ein Wunder, es ist auch das einzige Land (und Volk) der Welt, das Biblische, Geschichtliche, Archeaologische Rechte und kontinuierliche Besiedelung ueber Jahrtausende nachweisen kann.

    Hinzu kommt Kriegsrecht und Voelkerrecht.

    Dass Eretz Israel irgendwann einmal unter Mohammedanische Gewaltherrschaft geriet, bedeuted nicht, dass wir auf unser Erbe verzichten.

    Israel ist unantastbar!

  23. Zahal schreibt:

    @dergroschen,

    Meinst du seine Allianz-Gastprofessur in München?

    Benny Morris: Ich hoffe, dass die Studenten aus meiner Lehrtätigkeit Nutzen ziehen werden. Meine Gastprofessur wird ein Semester lang dauern – bis Februar 2011. Der Schwerpunkt wird für die Studenten auf dem israelisch-arabischen Konflikt liegen.

    Wo wir über diesen Konflikt sprechen – wird es je eine begründete Hoffnung auf Frieden geben?

    Benny Morris: Meiner Vermutung nach nein. Nicht mehr in der Zeit, in der ich lebe. Die Israelis sind zum Frieden bereit. Die Araber betrachten den Staat Israel als Blasphemie. Ihrer Meinung nach sollte der Nahe Osten islamisch sein.

    Wenn er diese Meinung vertritt, kann er einiges gutmachen und die realistische Sichtweise lehren, denn genau darum wird es keinen Frieden geben.

    2009 sagte er schon ein Scheitern der Verhandlungen (Obama) voraus, genau wie es jetzt eingetroffen ist und die Gefahr eines Krieges unmittelbar wächst., wie nach Oslo oder jedesmal, wenn es Verhandlungen gab.

    http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4630731/Obama-wird-scheitern.html

    Hat jemand die Möglichkeit, darüber zu berichten?

    Am Montag, dem 17. Januar 2011, findet im Hauptgebäude der LMU (Hörsaal B 101) ab 19 Uhr ein Vortragsabend mit den derzeitigen Allianz Gastprofessuren für Islamische und Jüdische Studien statt.

  24. Pingback: Was ist Zionismus? « quotenqueen

  25. jahângir schreibt:

    An dieser Stelle immer wieder gut:

  26. Prinz Eugen schreibt:

    Wem gehört Israel?
    Ich verweise hier an dieser Stelle ungewöhnlicherweise mal auf den Koran:

    Sure 5:

    20. Und wie Moses zu seinem Volke sprach: «O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen (Volke) auf der Welt gegeben.

    21. O mein Volk, betretet das Heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret nicht den Rücken, denn dann werdet ihr als Verlorene umkehren.»

    22. Sie sprachen: «O Moses, siehe, ein herrschlustiges Volk ist darin, und wir werden es nicht betreten, ehe jene es nicht verlassen haben. Doch wenn sie es verlassen, dann wollen wir einziehen.»

    23. Da sagten zwei Männer von denen, die (Gott) fürchteten – Allah hatte sie mit Seiner Huld begabt -: «Ziehet ein durch das Tor und gegen sie; seid ihr eingezogen, dann werdet ihr siegreich sein. Und vertrauet auf Allah, wenn ihr Gläubige seid.»

    Der Professor für islamische und arabische Studien Khaleel Mohammed zieht daraus den Schluss, den jeder mit gesundem Menschenverstand auch zieht, dass laut Koran Israel den Juden gehört. Und zwar tut er das in den USA. Merkwürdigerweise wird er nicht von einer Talkshow in die andere geschleppt. Diese – recht eindeutige – Interpretation des Korans wird vom Medienkartell auch im Westen totgeschwiegen.

    • Brotherhood schreibt:

      Wow. Das würd ich auch so lesen… Verdammt nochmal

      • Tangsir schreibt:

        Genauso wie dein Vorposter reicht es bei euch beiden zu nichts mehr als euch auf religiöse Schriften zu berufen, was nur zeigt warum der eine Depp mit Honecker-Mentalität ein Idiot ist und wie dumm du bist dich hinter einem neuen Nick zu verstecken, nicht wahr Celo-Bigbrother-scheep2401? Aber seis drum. Ihr Türken seid ja überwiegend arbeitslose Penner und habt als Judenfeinde den ganzen Tag Zeit. Und damit du auf deine islamisch-türkische Herkunft stolz sein kannst und dich nicht mehr hinter anderen Nicks versteckst, hier noch einmal eine Kostprobe deiner Erziehung:

  27. IrgendeinIdiot schreibt:

    Ach herjeh. Das Thema ist emotional derart hochgezogen, dass mir schwindelig wird.

    Bevor die Briten mit Militärgewalt Israel als politisches Konstrukt gründeten, lebten (mehrheitlich) Juden, Christen, Moslems friedlich auf diesem kleinen Landstrich. Und ich gönne es ihnen allen, ohne dem religiösen Fieber dahinter, dass den Konflikt sucht, dort weiterhin friedlich zu leben.
    Aber das „darf ja nicht sein“, weil eine Ära sich zum Ende neige und das Neue Zeitalter mit einem „richtigen“ Feuerwerk begrüßt werden müsse…

    Zionismus hat noch ganz andere Dimensionen, @Tangsir.
    Und daraus kann sich Antizionismus auch begründen. Die Welt ist wesentlich komplexer – denn sie ist nicht digital. Sie folgt keiner dualistischen Dialektik. Aber eines wird dem großen Knall wahrlich folgen: Eine universale Stunde der Besinnung. Die Wahnsinnigen werden sie als die Stunde der Gnosis feiern.

    • Tangsir schreibt:

      Schade, dass Du aber zu blöde bist um dieses „komplexe Thema“ zu erklären oder auszuführen warum und wie Antizionismus begründet wird. Wärst Du nicht so blöd, hättest Du auch nicht zwei Kommentare von der selben IP-Adresse, aber mit verschiedenen Pseudonymen losgeschickt. Soviel zum Thema einfache Sachverhalte verstehen und wie judenhassende Idioten sich selbst bloßstellen.

      • IrgendeinIdiot schreibt:

        Ich bin Jude. Und ich weiß, warum ich meine Nachbarn liebe.
        Doch Du gehörst nicht dazu, weil Du Hass verbreitest.

        Komm zurück!

        • Tangsir schreibt:

          Hör mal zu Schwachkopf. Eine Chance gebe ich Dir noch hier Themenkonform zu diskutieren. Dass Du ein Jude bist nimmt Dir hier niemand ab. Du bist höchstwahrscheinlich so ein Harumzadeh-Tork. Gib Dir also einen aussagekräftigen Nick und dann darfst Du erst einmal hier unmoderiert schreiben. Nimm also Deine Chance wahr mich Rassisten hier zu widerlegen.

  28. Brotherhood schreibt:

    Eines ist ganz klar: Der Islam und das Christentum selbst sind schuld für die Geburt des Zionismus, denn der Zionismus entstand aus Not. Aus welcher Not wissen wir alle nur zu gut, die Juden mussten Jahrtausende unter uns leiden. Zionisten sind auch geben auch nichts auf das Juden tum (find ich gut) nur dann stellt sich die Frage warum das Ziel der zionistischen Bewegung nun ein Großisrael ist (Großisrael = Davids Königreich / beinhaltet u.a. Westjordanland, Jordanien und Teile Syriens) mit der Begründung es sei biblisches religiösen Judenland?! Wie jetzt religiös? Jetzt vermishcne sich die Zionisten mit Fanatikern? Wo zum Henker soll das denn hinfühern? Also so wird Israel niemals den Frieden erlangen. Zurück zu den Gründungsgrenzen und alles ist wieder gut!

    • Tangsir schreibt:

      Israel hat sich oft um Frieden bemüht. Zuletzt unter Olmert, der den Palästinensern das komplette Westbank und Ost Jerusalem überlassen wollte. Israel ist nun einmal die Heimat der Juden und dafür braucht man nicht auf die Bibel zurückgreifen. Es ist der einfachen Tatsache geschuldet, dass immer Juden dort gelebt haben.

      • Brotherhood schreibt:

        Naja auf der einen Seite hat sich Israel bemüht ja, auf der anderen Seite hat Israel aber auch nichts gegen die illegalen Siedlungen unternommen, was schon eine faden Beigeschmack hinterlässt.

        Das ist die „natürliche“ Heimat der Juden ja da hast du wohl recht. Andererseits haben sich in den letzten 2000 so oft und so viele Grenzen verschoben dass man nicht unbedigt daraf pochen muss. Doch die Tatsasche dass dort durchgängig Juden gelebt haben, erlaubt es dann aber doch zu behaupten das es Judenland ist.

        Dennoch glaube ich dass wenn Israel seine Gründungsgrenzen annimmt der Frieden herrscht. Natürlich müsste man auch über die vorhandenen illegalen Siegdlungen sprechen.

        Aber wäre es das nicht um des Friedens willen wert? Etwas abtreten was ich eigentlich sowieso wollte?

        Und das Israel von den Arabern angegriffen wurde kann man auch nachvollziehen denn das heutige Israel sitzt auf dem ex-Stattsgebiet von Joprdanien und Syrien. Nix mit Palästina. Palästina gab es nie! Trotzdem sind Palästinenser die erblichen Nachfolger der Philistia, denen diese Gebiet auch gehört hat. Du sieht es ist nicht so einfach und wer es sich einfach macht hat keine Ahnung!

        • Tangsir schreibt:

          Seit 60 Jahren will Israel Frieden mit den Arabern und hat ihnen Land angeboten: http://www.youtube.com/watch?v=_ZY8m0cm1oY

          Die Siedlungen sind nicht illegal, sondern die einzig friedliche Antwort auf islamischen Fanatismus und ihr Vernichtungswillen. Wer dem Frieden nicht zustimmt, wird eben einen Juden als Nachbarn akzeptieren müssen.

          Es gibt nicht so etwas wie Gründungsgrenzen, denn diese Grenzen wurden nie von den Arabern akzeptiert und Israel immer wieder angegriffen.

          „Aber wäre es das nicht um des Friedens willen wert? Etwas abtreten was ich eigentlich sowieso wollte?“

          Sag mal, wie vertrottelt oder ahnungslos bist du eigentlich. Wie im Eingangs beschriebenen Video wollte Israel immer wieder Land für Frieden abgeben und tat das sogar zweimal einseitig im Gaza und im Südlibanon. Was darauf folgte war Terror.

          „denn das heutige Israel sitzt auf dem ex-Stattsgebiet von Joprdanien und Syrien“
          Du durch und durch verblödeter Idiot, woher hast du denn wieder diesen Scheiss? und du hast also aufgrund dieses Hirngespinst, dass du dir höchstwahrscheinlich aus dem eigenen Arsch hervorgezaubert hast Verständnis dafür, dass die Araber Israel angegriffen haben und bezeichnest Israel als „Judenland“? Siehst du, bei euch Judenhassern ist es immer dasselbe. Argumentativ in die Ecke gedrängt, verbreitet ihr unhaltbarste Lügen und wollt euren unterschwelligen Judenhass loswerden. Ab jetzt wirst du hier nur noch moderiert kommentieren. Ich kann diesen widerwärtigen Judenhass von einem Idioten, der nur Pali-Propaganda nachplappert nicht ertragen. Bilde und informiere dich.

  29. Khashtrapavan schreibt:

    Und nein die Palis sind NICHT die Nachfahren der Philister, das ist ein Urban Legend.
    Diese Argumentation benutzen die Araber, um Ihre Ansprüche zu legitimieren, die Philister sind höchstwahrscheinlich ein europäisches Seefahrervolk. Jordanien und der Reststaaten haben eh keine Legitimierund, sind Kunststaaten, die nach dem 1.WK „gegründet“ wurden.

  30. backbone schreibt:

    Ich habe bisher nie den Eindruck gehabt, dass es den sogenannten Palästinensern um irgend einen Frieden geht. Man könnte ihnen alles anbieten und sie werden niemals Frieden geben.
    Sie wollen die Vernichtung Israels und der Juden und sie wollen ihren ständigen „Opferstatus“ behalten und das Geld, das ihnen seit Jahrzehnten vom Westen in den Rachen geworfen wird, was allerdings nicht der Bevölkerung zugute kommt, sondern den Mörder-Banden, wie der Hamas
    und anderen.

  31. Tangsir schreibt:

    Auch in diesem Thread ist der türkische Judenhasser und Jihadist, der unter dem Nick celo, bigbrother und sheep kommentiert hat, und beim Diebesmagazin der torkischen PIler H4Tork&QajarTork Zuflucht gefunden hat, wieder Amok gelaufen:

  32. backbone schreibt:

    Das sind schon widerliche Typen, die kein bisschen Gehirn im Kopf haben, sondern nur die
    Jauche Islam. Alle hinaus aus Deutschland, die so ticken.

  33. Dr Bloch schreibt:

    [Von Tangsir editiert]

    Wer zu faul oder feige ist eine eigene Meinung hier zu vertreten, wird es auch nicht erlaubt auf Seiten zu verlinken auf der der Holocaust relativiert wird.

  34. Pirouz Kas schreibt:

    Man kann Kyros II. und Khosrau II. eigentlich als Zionisten bezeichnen! Oder?

  35. Milchmädchen schreibt:

    Mehr mus man nicht wissen! Das Volk Israel gibt es nicht mehr! Und ja, wir Juden sagen dem Zionismus den Kampf an und kehren zu unseren Wurzeln zurück, dann sind wir wieder ein Volk und kein Werkzeug der ekelerregenden Zionisten! Und auch ein verkackter scheiss zionischtischer Iraner (eigentlich ein Witz an sich) wie du wird das eines Tages erkennen das er auf der falschen Seite der Geschichte gestanden hat!

    Vay lehitraut ben zona!

    • Tangsir schreibt:

      Hallo du antisemitisches Untier. Verlinkungen erlaube ich judenhassenden Arschlöchern hier grundsätzlich nicht. Solche geistig zurückgebliebenen Deppen wie du, sind gezwungen ihre eigenen Gedanken zu formulieren.

      Ich erlaube es nicht, dass hier solche wirren Texte geschrieben werden, die keinen Sinn ergeben, und dass das Ganze mit Links garniert wird. Welche Wurzeln denn? orthodoxes Judentum? Falls das gemeint ist, steckt sie euch in den Arsch. Genausowenig werden wir Iraner die orthodoxen jüdischen Huren vergessen, die zu Ahmadinejad pilgerten und die Zerstörung des Staates Israel propagieren. Nicht der Staat Israel sollte zerstört werden, sondern orthodox-religiöse Juden, die mit den Islamisten in Iran gemeinsame Sache gegen Israel machen.

      • Simorgh schreibt:

        Ich wette das ist ein Torktazi, der vorgaukelt Jude zu sein. Der weiss ja nicht mal, was Zionismus bedeutet. Es gibt kein Volk namens Israel!
        Und noch etwas, nur Torktazis beleidigen die Mütter anderer Menschen.

        Auch ich bin aber gegen jede Art von religiösem Fanatismus und Extremismus. Sei es nun der Judentum, Christentum, der Islam oder Zoroastrismus.
        Was wir hier verteidigen, ist das jüdische Volk, deren Heimat und Nation und nicht etwa die jüdische Religion.

        • Maurice100 schreibt:

          [Von Tangsir editiert]

          Ich bin derselbe Nazi-Bastard und Hurensohn, der hier als „Milchmädchen“ geschrieben hat.
          Da ich ein ungebildeter Asozialer bin, der nicht einmal einen Satz geradeaus schreiben kann, war Tangsir so freundlich mich judenhassendess Arschloch zu editieren.
          Mir Judenhasser und Nazi ist es nicht erlaubt hier die Zerstörung Israels, Japans und der USA zu propagieren.
          Ich Judenhasser sollte mir alsbald die Pulsadern aufschneiden, damit ich der zivilisierten Welt und den bedrohten Minderheiten, nicht weiter zur Last falle.

        • Tangsir schreibt:

          Na du kleine fanatische Nutte des Islamischen Staates. Kriegst nicht genug was? Schreib ruhig hier weitere Kommentare und ich fahre damit fort dich stumm zu machen und dein Kopf zu ficken. Yekshamash du antisemitisches Stück Scheisse!

        • Simorgh schreibt:

          Dieser Pseudo-Jude will den Ruf der Juden schänden indem er sich als Juden ausgibt und mit Ben Zona Sprüchen um sich klopft. Nur ein muslimischer Torktazi ist außerdem dazu fähig solche unvernünftigen und grammatikalisch falschen Sätze zu formulieren. Deutsche Juden sind selten, aber wenn sie mal schreiben, dann mit Klasse.

        • Justin schreibt:

          [Wegen antisemitischem Inhalt und Dummheit des Kommentators von Tangsir gelöscht]

        • Antisemit aka Justin, blablablabla schreibt:

          [Von Tangsir editiert]

          Mir Antisemit wird hier keine Bühne geboten damit ich meinen Judenhass freien Lauf lassen kann.

  36. Tedesco schreibt:

    Solange es zu Hauf dreckige Antisemiten wie dich gibt, justin, Maurice100,Milchmädchen oder wie immer du dich nennen magst, kann ich nur sagen :“Mal sehn wie wir mit den neuen Nordafrikanischen und arabischen Mitmenschen so zurecht kommen“.
    Eine Ungerechtigkeit sondergleichen, auf der einen Seite sich über Muslimische Migranten beschweren, auf der anderen Seite Juden und Israel zu kritisieren.
    Wir erleben hier nicht annähernd das, was Israel erlebt hat und noch erleben wir.

    Hier nur den Zaun betreffen:

    „Nach Angaben der israelischen Botschaft in Berlin sind bei Selbstmordattentaten, die vom Westjordanland ausgingen, 2003 in Gebieten mit Zaun insgesamt 46 Menschen getötet und 221 verletzt worden. In Gebieten ohne Zaun seien es im gleichen Zeitraum 89 Tote und 411 Verletzte gewesen. Im ersten Halbjahr 2004 (bis einschließlich Juni) seien bei Selbstmordattentaten in Gebieten ohne Zaun 19 Menschen getötet und 102 weitere verletzt worden, während in Gebieten mit Zaun in demselben Zeitraum keine Menschen zu Tode gekommen seien.[4] Inzwischen spricht die Allgemeine Israelische Sicherheitsbehörde Shabak von einer „signifikanten Reduzierung“ von Selbstmordanschlägen, seit mit dem Bau der Sperranlage begonnen wurde.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Sperranlagen_(Westjordanland)#Zielsetzung_und_Zielerreichung

    Rechte/Linke Parteien und Internetseiten, in denen es nur so von Ahnungslosigkeit bezüglich Israel strotzt, genau wie in deinem Gehirn, sollten sich erst wieder zu Wort melden, wenn sie Mauretanien und Israel voneinander unterscheiden können, den dass bezweifle ich sehr bei deinen Ausführungen.
    Solange es solche Leute in unserm Land gibt, muss ich sagen: ja wir haben nichts besseres als Nordafrikaner verdient.

    Hier der Schwedische Trampel, der sich Aussenminister nennt, und die IS als israelischer Politik geschuldet sieht:

    „Um der Radikalisierung entgegenzuwirken, müssen wir auf Situationen wie die im Nahen Osten schauen, in der nicht zuletzt die Palästinenser keine Zukunft sehen. Wir müssen entweder die verzweifelte Situation akzeptieren oder uns der Gewalt zuwenden.“

    Schweden hat die zweithöchste dokumentierte Vergewaltigungsrate Weltweit,
    selbstsprechend, dass es sich hier vorwiegend um muslimische Kulturbereicherer handelt.

    1975 hat das schwedische Parlament einstimmig beschlossen, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln. 40 Jahre später zeigen sich die dramatischen Folgen dieses Experiments:
    Die Zahl der Gewaltverbrechen ist um 300 Prozent gestiegen. Schaut man auf die Zahl der Vergewaltigungen, ist der Anstieg sogar noch gravierender.
    1975 wurden bei der Polizei 421
    Vergewaltigungen angezeigt

    2014 waren es 6620.

    Das ist eine Zunahme um 1472 Prozent.

    http://de.gatestoneinstitute.org/5223/schweden-vergewaltigung

    Die sog.Palästinenser vermehren sich derweil prächtig 4,2 Kinder pro Frau,dank europäischer Hilfen.

  37. Tedesco schreibt:

    Kurzer Überblick

    Seit Jahren pflege ich eine Affinität gegenüber Israel.
    Diese ist weder der Tatsache geschuldet, dass ich ein gläubiger Mensch wäre, noch der Tatsache, dass die Juden aufgrund ihrer Nobelpreisträger irgend etwas besonderes wären.
    Das Verdienst Israel ist ganz anderswo zu verorten…

    Ich möchte die Verdienste und Leistungen des Israelischen Volkes an ganz anderen Parametren messen, die zum Teil einzigartig und beispielhaft sind.

    Da wär erstens die Gründung des Staates Israels, auf dem Boden eines verwahrlosten Landes, welches von ägyptischen Fellachen notdürftig bewirtschaftet wurde.- in Österreich würde man solch eine Landschaft als „Gstetn“ bezeichnen, also als unfruchtbaren Boden, auf dem eine neue Nation mit sämtlicher Infrastruktur und Städten errichtet wurde.

    Zweitens:
    der Kibbutz- eine Gemeinschaft in der es tatsächlich(bis auf persönliche Dinge) kein Privateigentum gibt- dies steht im krassesten Gegensatz zum uns bis heute von deutschen und europäischen Medien geförderten Bild des gierigen und blutsüchtigen Juden-
    es ist ein Abdruck der Menschheit, dass Sozialismus tatsächlich funktionieren kann, wenn man Eitelkeiten und Selbstsucht aussen vor lässt.
    Leider verschwinden diese Kleinode auch in Israel zusehens…

    Drittens:

    In unseren Landen gilt laut linksfaschistischer Grüninnen Ideologie ein Land NICHT als Multikulturell wenn:

    Afrikaner, Vietnamesen, Chinesen, Inder, Russen, Tschechen, Spanier, Ukrainer, Brasilianer, Serben, Polen und ungläubige Iraner 🙂 und andre ungläubige Moslems hier zusammenleben.

    Erst die Toleranz, ja die akzeptierte Vorherrschaft und Gegengesellschaft des Islams macht uns zu vollwertigen Multikultibürgern – ohh was für unmoralischen und unethischen Scheissehaufen!

    Genau wie der Antinationalist Hitler, der die Nationen Polen, Russland, Frankreich, Schweden und die Ukrainer zerschlagen wollte, was seinem Nachfahren Stalin fast auch gelang.

    Diese Saiten hat Israel erst gar nicht einreißen lassen, – du bist Jude damit Basta! und wenn nicht dann auch ok, solange du den Gedanken der Aufklärung mit dir trägst, und keinen Gottesstaat hier veranstalten möchtest.

    Israel ist einer der multiethnischten Staaten überhaupt.
    Hier wohnen Araber, Perser, (Misrachim)
    Spanier, Türken, Nordafrikaner (Sephardim) und europäische Juden, in Einklang neben oder miteinander einher. Wenn es zwischen orientalischen Juden und europäischen auch anfangs Konflikte gab, so vereinten sich dieser Mentalitätsunterschiede zusehens.
    Diese Leute waren dazu gezwungen miteinander klar zu kommen, und mittlerweile bekennen sich alle zur neuen Nation- Erez Zion

    Am Israel Chai!

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