Iranischer Held: Hamed Abdel-Samad

 

Hamed Abdel-Samad

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12 Antworten zu Iranischer Held: Hamed Abdel-Samad

  1. Karsten schreibt:

    Soweit ich weiss, ist er ein in Aegypten geborener DEUTSCHER HELD. Den koennt Ihr uns nicht einfach wegnehmen.

  2. gaga schreibt:

    Sein Name zumindest ist persisch…Mehr weiß ich über ihn nicht…

    • Tangsir schreibt:

      Sein Name ist keineswegs persisch, sondern eindeutig arabisch. Er ist übrigens ein Ägypter der in Deutschland lebt und dem Islam das baldige Ende prophezeit. Das alleine schon macht ihn zu einem iranischen Helden, genauso wie er für Karsten z.b. ein deutscher Held ist. Also ein wahrer Weltbürger bei der sich jeder darum streitet ihn für sein Land zu reklamieren. Ganz im Gegensatz zu anderen Arabern die einen ähnlichen Namen tragen, die aber niemand bei sich haben möchte. Als nächstes wird die türkisch-kurdische Frau Seyran Ates zur iranischen Heldin erklärt, um zu zeigen dass die iranische Gemeinschaft jedem offen steht, ausser Türkentum- und Islam-Deppen, die werden nämlich Iran für immer verlassen müssen. Solch ein Gesindel ist nämlich nirgends willkommen. Marg bar Allah!

  3. turandocht schreibt:

    Auf Seite 293 seines Buches, Mein Abschied vom Himmel, schreibt der Author Hamad Abdel-Samad:
    „Übersetzt bedeutet mein Name: Der dankbare Sklave Gottes!“

    Vielleicht sollten wir ihn von nun an „Spartacus“ nennen.

    Trotzdem habe ich Probleme mit seiner z.T. antiwestlichen Haltung und seiner Prognose (oder Beruhigungsstrategie), der Islam würde sich von selbst abschaffen.
    Diesbezüglich bin ich total anderer Ansicht.

    • Tangsir schreibt:

      Kannst du seine antiwestliche Haltung bitte erläutern?
      Ansonsten sehe ich es genauso was den Islam angeht. Dieses Todeskult wird sich nicht von selbst erledigen, sondern muss aktiv mit Aufklärung und anderen Mitteln bekämpft werden. Ich denke aber dass er genau das mit einberechnet wenn er seine Prognose vom Ende des Islam verkündet.

      • turandocht schreibt:

        Diese antiwestliche Haltung durchzieht meinem Gefühl nach sein gesamtes Buch „Mein Abschied vom Himmel“. Ich kann das jetzt nicht auf die schnelle analysieren und formulieren.
        Aber was denkst Du bei seinen Äußerungen auf Seite 280 des o.g. Buches:
        „… Die Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Necla Kelek ist anderer Meinung. Seit einigen Jahren bereist sie Deutschland und vertritt die These, der Islam allein sei daran schuld, dass muslimische Frauen unterdrückt und Muslime in Deutschland nicht integriert werden. …
        In ihrem Buch beschreibt die türkische Soziologin deutscher Staatsbürgerschaft die Missstände und Bräuche innerhalb der türkischen Gemeinschaft, wie die Entmündigung der Frau und die Zwangsehe. Viele der Geschichten, die sie in ihren Buch aufdeckt, sind authentisch und alamierend. Nur ihre Schlussfolgerungen, nämlich die Schuldfrage dafür ausschließlich dem Islam zuzuschreiben, und ihre Polemik weisen Frau Kelek als Demagogin aus. …“

        Warum grenzt dieser Mann Frau Kelek als „türkische Soziologin deutscher Staatsbürgerschaft“ aus unserer Gemeinschaft so bewußt aus?

        Dieser Mann schreibt auf Seite 117:
        „Eine der schrecklichsten Erinnerungen meiner Kindheit war der Anblick meiner Mutter, die vor den Füßen meines Vaters kniete. Sie schützte zur ihr Gesicht und ließ sich von ihm mit Füßen und Händen schlagen.“

        Aber mit keinem Wort hat er sich auf den restlichen Seiten seines Buches emotional von seinem Vater distanziert. Ich kann und will das nicht mit Textzitaten belegen. Jeder kann das Buch ja selber lesen.

        Ich bezweifle einfach, daß dieser Mann wirklich auf „unserer“ Seite steht.

        • Tangsir schreibt:

          Vielen Dank für diese wertvolle Information. Ich kannte Abdel-Samad bisher nur aus Interviews und einer Gesprächsrunde aus dem TV. So wie du auch, habe ich das Gefühl dass er immer noch versucht die Vermittlerrolle zwischen dem Islam und den Westen zu spielen. Seine Kritik zu Necla Kelek kann ich gar nicht nachvollziehen und lehne es rundweg ab. Ich sehe es auch nicht als Kritik an wenn diese Aussage ihr gegenüber nur aus diesen Zeilen besteht.
          Ich denke dass Abdel-Samads Weg zur Vernunft noch nicht abgeschlossen ist und er noch einige Zeit und Selbstüberwindung braucht, um wirklich im Lager der Vernunft anzukommen. So gesehen war es vielleicht doch etwas verfrüht ihn hier als iranischen Helden auszurufen.

  4. Shir o Xorshid schreibt:

    Zitat:
    „Viele der Geschichten, die sie in ihren Buch aufdeckt, sind authentisch und alamierend. Nur ihre Schlussfolgerungen, nämlich die Schuldfrage dafür ausschließlich dem Islam zuzuschreiben, und ihre Polemik weisen Frau Kelek als Demagogin aus. …“

    Das genau ist eben der Schlüssel des gesamt islamischen Problems. Wir alle, EINSCHLIESSLICH Moslems WISSEN, dass es Probleme gibt. Wir alle wissen auch, WO die Probleme liegen. Wir wissen alle auch, WER auffällig häufig diese Probleme bereitet oder weitergibt. Und die meisten von uns, ja auch Moslems, sehen ein, dass wir dagegen angehen sollten.

    Nur, und DA genau hakt es wie immer, sollten wir bloss nicht dieser unheiligen Religion Islam in die Schuhe schieben, weil ALLE PRobleme sind da, aber KEINE Probleme haben je etwas mit Islam zu tun.

    Genau DESHALB auch, weil ich gehäuft unter gar der intellektuellen und gebildeten Gruppe muslemischer Einwanderer genau dieses Negieren immer und immer wieder beobachte, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass
    1. die Indoktrin des Islams NOCH gefährlicher und tiefer verwurzelt ist als wir es wahrhaben wollen
    2. Bildung zwar eine tolle Sache ist, aber längst kein Garant dafür, dass die religiöse Unlogik und Verblendung in Sachen Selbstkritik damit abnimmt. Sie nimmt vielleicht in ihrer physischen Radikalität ab (oder kommt erst gar nicht zum Vorschein), aber im mentalen Bereich können Moslems noch so sehr studieren, Sprachen erlernen, reisen, ausländische Freunde haben – beim GLAUBEN hört jegliche Logik und Selbstkritik auf.
    3. Na ja, andererseits auch vielleicht wieder logisch. Deshalb nennt es sich ja Glaube und nicht WISSEN. Aber für mich ein Grund mehr, mich auf meinen Verstand als auf irgendwas „gottvorgegebenes“ zu verlassen. Aber jedem dasseine!

  5. Time schreibt:

    Hallo allerseits,

    ich bin der Ansicht, dass es für den Counterjihad wesentlich ist, sich auf die vollständige Dekonstruktion des Mohammedanismus zu konzentrieren. Hamed liefert uns dazu wirklich sehr gute Waffen.

    Wenn er gegen Necla polemisiert und sich nach wie vor als Mohammedanist bezeichnet, was Necla selbst übrigens auch tut, steht dahinter vielleicht eine größere Weitsicht, als man zunächst meint.

    Denn solange er, Necla u.a. sich als Orks behaupten, bleiben sie innerhalb der Sunna und werden dort diskutiert, wohingegen absolut counterjihadische Autoren wie Tangsir und ich dort mit Sicherheit von vornherein keinen Eingang finden. Außerdem sind sie als Insider und Kronzeugen für uns von unschätzbarem Wert. Es ist nicht nötig, dass sie ein 100%ig stimmiges Bekenntnis ablegen. Sie bieten uns ungeheuer viel. Das müssen wir nehmen und sie dafür beschützen.

    Eine unserer Waffen ist m.E. unsere Vielfalt, die wir gegen den monokulturellen Mohammedanismus einsetzen.

    Hameds Weg ist weit und gewunden, aber er ist o.k.!

    Time

    • Tangsir schreibt:

      Lieber Time,

      Ich habe die Polemik Abdel-Samads in Richtung Necla Kelek nicht mitbekommen, aber wenn es eine fruchtbare Debatte auslöst, wieso nicht. Ich finde es übrigens auch sehr Clever sich weiterhin als Ork zu geben, um innerhalb der Community der Orks zu wirken. Im Grunde tue ich das auch, wenn es gerade opportun ist und ich wüsste auch nicht warum man auf dieses Privileg verzichten sollte, was vor allem die eigene Nähe zu den Orks demonstriert und dadurch deren Zweifel nährt.
      Was aber nicht so toll ist, ist wie Salman Rushdie sich negativ über manche Islamkritiker äussert, auch wenn man versteht, dass er nach so vielen Jahrzehnten einfach seine Ruhe haben will und deshalb auch solche Sprüche loslässt, um sich bewusst von anderen Islamgegnern abzusetzen. Das wiederum ist zwar menschlich verständlich, aber kein Verhalten, das ich gutheissen kann. Der kann ohnehin tun und sagen was er will. Zu denken er könnte Allahisten mit diesen Sprüchen besänftigen ist ein Irrtum.

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