Wie sich die türkisierten und islamisierten Iraner verhielten

Islamotürk Virus

[Die Berichte von D. Garcia de Silva Figveroa stammen aus der Zeit der türkischen Fremdherrschaft der Safawiden (1501 bis 1722) über Iran. Sie zwangen die Iraner den schiitischen Glauben anzunehmen und schlachteten jeden ab der sich dagegen auflehnte.]

Von Bisotoon (2005)

Doroud Dustân!

Hier kommen Auszüge aus den Berichten der Botschafter, Touristen, Gesandten und Reisenden aus aller Welt, die unsere Heimat Iran besuchten und darüber berichteten. Teilweise lässt sich viel aus diesen Notizen lernen. Die Ereignisse zeigen deutlich den schwarzen Schleier des Hasses und des Aberglauben, der sich durch den Islam über unser ahurisches Land ausbreitet hat. Ich möchte mit den Berichten dieser Augenzeugen einen Blick auf den miserablen Zustände der nun Muslime gewordenen Menschen, die einmal Menschenrechte verfasst hatten, Pârsâ und wahrhaftig waren und Kultur schufen, zu vermitteln. Möge wieder der Verstand über uns siegen und mögen Iraner wieder zu dem werden, was sie einmal waren …

D. Garcia de Silva Figveroa wurde 1557 in Badajos in Spanien geboren. Er war der Befehlshaber der spanischen Armee gegen die Holländer. Er ist 1614 in Alter von siebenundfünfzig Jahren auf Befehl Phillip des Dritten als Botschafter zum iranischen König Shâh Abbâs geschickt worden. Seine Reise in den Iran u. Indien dauerte insgesamt zehn Jahre. Er verbrachte seine Zeit in Iran in den Städten Lâr, Shirâz, Sepâhân, Qom, Kâshân und Qazvin.

D. Garcia de Silva Figveroa:

„Das, was auf der Hand liegt, ist, dass Iran bereits von den barbarischsten und rückständigsten Völkern der Erde erobert worden ist. Natürlicherweise übernehmen die unterlegenen Menschen, die nun unter der Herrschaft anderer leben müssen, unweigerlich das Verhaltensmuster und die Sitten der herrschenden Könige und ihrer Sippe. Den Iranern ist es nicht anders gegangen als den Römern, nämlich, dass die Gothen, Alanen, Franken und Lombarden die gesamte römische Kampfkunst, Literatur und Kunst zunichte machten, nachdem die Römer geschwächt waren. Infolge dessen sind enorme Veränderungen in der Lebensführung und Kultur der Italiener, Franzosen und die Spanier aufgetreten. Daher kommt es, dass jeder, der hierher in den Iran reist und die Kultur der Iraner studiert u. sich davon Notizen macht, verzweifelt und sich fragt, ob je Iraner wirklich Glanz und Ehre, Kultur und Größe, von denen uns die Geschichtsschreiber berichtet haben, besaßen!“

„… wie ich bereits über die Stadt Shiraz berichtete, ziehen sich eine Gruppe Menschen aus, färben ihren Körper schwarz (Trauerfarbe), ziehen Trommel spielend durch die Stadt und trauern. Wenn diese Gruppen andere trauernden Gruppen begegnen, prügeln sie sich heftig und schlagen mit Messern, Schwertern oder was sie zur Hand haben aufeinander ein, bis ein paar von ihnen sterben. Es ist eine große Sache für sie, denn die Toten gelten an diesen Tagen als „Shahid“ und kommen ins Paradies. Es gibt noch andere, die als Trauernde sich bis zum Kopf in der Erde begraben lassen und Tage lang so bleiben.“

Der eifersüchtige Türke

… Der Vertreter von Khan Hassan Beyk hat eine sehr reiche Turkmenin geheiratet, die vor ihm schon mal verheiratet war. Da sie, Hassan und seine Frau, in der Nachbarschaft von dem Priester und Shahzade Khanum lebten, war es bekannt geworden, dass die Frau von Hassan Beyk neben ihrer Freundschaft zu Shahzade Khanum eine Affäre mit dem Priester hatte! Eines Tages macht sich Hassan Beyk wie üblich auf dem Weg zum Khan, diesmal aber geht er mit sechs Soldaten zurück und will seine Frau und den Priester auf die frische Tat erwischen. Als er und die Soldaten das Haus stürmen, finden sie den Priester, wegen dem in dieser Jahreszeit sehr heißen Wetter, halbnackt im Bett liegen. Obwohl er allein im Bett war, hat ihn Hassan Beyk mit einem Schwert angegriffen, darauf konnte ihn der Priester überwältigen und sein Schwert aus dem Fenster werfen. Hassan eilte in den Hof nahm das Schwert und fand die verängstigte Frau auf der Mauer zwischen ihren Häusern und tötete sie!

Der Khan ließ danach den Priester in den großen Platz in der Stadt bringen und fragte ihn, ob er bereit wäre, den Islam anzunehmen. Moysen, so hieß der Priester, antwortete aber mit nein und wiederholte sogar wie ein neugewordener Priester den Eid und die Treue zum Christentum. Zuerst wurde er mit Steinen beworfen dann mit einem scharfen Schwert zerstückelt!

Somit konnte Hassan ungehindert das Vermögen seiner Frau erben und der Khan schaffte es zu verhindern, dass zwei Kinder von Tahmurs Khan (shahzades) eventuell durch den Priester zu Christen werden. Die zwei Kinder wurden muslimisch erzogen und nahmen den Islam an.

Das Schlachtfest

Drei Tage vor der Qorbanfier (Schlachtfest) nimmt man ein weibliches Kamel her, schmückt es mit Blumen und führt es durch die Stadt, während man dazu mit Trommeln Musik macht. Von Zeit zu Zeit hört die Musik kurz auf und der Mullah liest ein paar Zeilen aus dem Koran, gleichzeitig versammeln sich Menschen um das Kamel und zupfen ihm Haarbüschel aus, die sie als Talismane behalten. Der Andrang zur Tierquälerei ist so groß, dass dafür Männer mit Stöcken vorgesehen sind, die die Menschen zurückhalten, weil sonst das Tier vor Schmerzen, schon vor dem Schlachten abkratzen würde. Diese Tradition dauert drei Tage und danach muss der angesehenste Mann unter den Versammelten (in diesem Fall Heydar Soltan, Wächter des Harems des Schahs) mit einem Speer das Tier töten. Er steckte den Speer so tief in den Hals des geschwächten Kamels, dass er bis zu seinem Herz durchdrang. Die Menge stürmte mit Dolchen, Schwertern, Messern oder Äxten zum Kamel und jeder nahm, was er kriegen konnte.

Feier am Hof

Bei der Feier im Hof fragten mich die Gäste wie lange ein Europäer durchschnittlich lebt. Ich antwortete 60-70 Jahre gelten schon als alt bei uns. Sie wunderten sich stark und sagten, wir hatten gehört die Menschen werden bei euch tausend bis zweitausend Jahre alt! Eine andere Frage war noch, ob es wahr ist, dass ein Mann, der vor neunhundert Jahren im Kampf gegen Ali (Mohameds Schwiegersohn) am Kopf verletzt wurde, noch immer am Leben sei und in Europa lebt! Ich reagierte bloß mit einem Lächeln und sie merkten, auch das ist ein Märchen und nichts mehr. Was mich aber stark zum Lachen gebracht hat, war das Gespräch zwischen Qurci Bâshi und Fereydun Khan, die neben mir saßen. Sie diskutierten ernsthaft darüber, ob es denn wirklich möglich ist, dass jemand Alis Schlag überlebt haben könnte und das schon so lange! Das heißt, sie hielten die Geschichte deshalb für unglaubwürdig, nur weil Ali der Schläger war und der Mann somit keine Chance hatte zu überleben!

——

Das schreib ich damit ihr seht, was für Menschen noch tatsächlich Teile dieser Erde regieren, und wie sie euch regieren!

(Tja Herr Diplomat, es ist sehr lange her, dass Sie das hier geschrieben haben, doch sie regieren heute noch über uns. Weil wir daran glauben, dass ein Araber namens Mohamed eines schönen Nachts auf einen Esel gestiegen ist und in die sieben Himmeln geritten ist, weil wir noch heute stolz drauf sind, dass Tâzi Ali mit einem Schlag zwei Iranern die Köpfe abhacken konnte oder weil wir noch heute glauben … Ach Herr Diplomat, schlafen Sie gut.)

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7 Antworten zu Wie sich die türkisierten und islamisierten Iraner verhielten

  1. Calvin schreibt:

    schöner schluss!

    die krux an der sache ist, dass die faschislamisten den quatsch tatsächlich glauben, den sie sich seit jahrhunderten von generation zu generation überliefern.

  2. zaza-eagle schreibt:

    war der Gründer der Safawiden keine Kurden?

  3. Pirouz Kas schreibt:

    Schaut mal wie der Türke hier Meehanparast auseinander nimmt.

  4. Pirouz Kas schreibt:

    plus.google.com/101706196882295093717/posts/MYUWGjyqHYi

    • Tangsir schreibt:

      Hahaha, das passt so gut zum hier vorgestellten Thema. Der Vatankosh ist echt ein Idiot. Man sollte ihn nicht mit Mihan oder Parast ansprechen. Dieser Name ist das glänzende Kleid des Mordopfers, dass sich diese Hyäne übergezogen hat. Verflucht soll seine ganze Sippschaft an Torktazi sein.

      • Pirouz Kas schreibt:

        Ich weiß jetzt wieder woher Meehanparast mich kannte hahaha
        Er hatte unter ein Video über Kurdistan geschrieben, dass es eine zionistische Verschwörung sei die Kurdistan von Iran trennen wolle. Er ist Atheist, Kurde, und patriotischer Iraner, aber Antisemit. Und er hat auch kein Problem damit mit sich mit Akhounds zusammen zu tun für seinen Antisemitismus.

  5. Pirouz Kas schreibt:

    http://www.welt.de/kultur/article3559134/Der-Schah-der-Khomeini-den-Weg-bereitete.html
    Vor allem aber trieb Abbas die Schiitisierung des Landes voran. Dazu holte er Mullahs, Theologen aus den schiitischen Zentren des Libanon, Bahrains und des südlichen Irak, ins Land. Noch heute sind zahlreiche Mullah-Familien Irans stolz auf diese Herkunft. Unter ihrem Einfluss wandelte sich der schwärmerische Volksislam der safawidischen Frühzeit in eine geordnete Lehre, in der „Sufi“ nicht mehr als Ehrentitel, sondern als „Ketzer“ erschien.

    Doch das hatte seinen Preis. Die Geistlichkeit, die ihre Autorität von einem entrückten Imam der Schiiten bezog, konnte leicht in Gegensatz zum real existierenden Herrscher geraten. Solange mit den Safawiden vermeintliche Nachfahren des Propheten auf dem Thron saßen, mochte sich das im Gleichgewicht halten.

    Aber schon unter Abbas‘ unfähigen Nachfolgern, die zunehmend zu Marionetten ihrer Kriegersklaven degenerierten, begannen die Mullahs ein machtvolles Eigenleben zu führen.

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