Bisotoons Vermächtnis – Das iranische Desaster

Die iranische Tragödie

Teil 1: Bisotoons Vermächtnis – Wie die Iraner Muslime wurden
Teil 2: Bisotoons Vermächtnis – Der Einfall der Tâzi in Ctesiphon
Teil 3: Bisotoons Vermächtnis – Verbrannte iranische Erde
Teil 4: Bisotoons Vermächtnis – Das iranische Desaster
Teil 5: Bisotoons Vermächtnis – (Imam) Tâziali
Teil 6: Bisotoons Vermächtnis – Hamâl Ali Reloaded
Teil 7: Bisotoons Vermächtnis: Wie Iraner zu Sklaven erzogen wurden

Von Bisotoon (2005):

Doroud!

Târikhe Sistân, S.80:

Die Menschen aus Sistan haben bitter gekämpft und hörten nicht auf Widerstand zu leisten, bis Rabi’ ebne Ziad (Tâziführer) aus den Gefallenen einen Hügel bauen ließ. Er stieg auf den Hügel und schändete die Leichen. So wurde Islam in Sistan manifestiert. Das Blutvergießen der Angreifer endete mit der Abmachung, aus Sistan jährlich Tausend mal Tausend (eine Million) Derham an die Araber zu bezahlen + Tausend Diener.

Târikhe Tabari, Band 5, S. 1975:

Auch in der Stadt Rey (nahe Teheran) wurde lang gekämpft, Moqire (Obertâzi) verlor im Kampf sein Augenlicht. Es gab so viele Leichen, dass sie mit Schilfen gezählt wurden. Die Beute aus Rey war so fast so groß wie die in Tisfun.

Gleiches Buch:

In Azarpâdgân (Azarbaidschan) u. Hamadân waren die Kriege ähnlich wie im Nahâvandkrieg, viele wurden getötet, nachdem die Städte eingenommen wurden.

Ibn Balkhi in „Farsnâme“ S.116:

Im Krieg in der Stadt Shahpur wurde der Tâziführer Obeide lebensgefährlich verletzt, er sagte seinem Vertreter, er solle so viele töten wie er nur könne. Nach der Besetzung wurde der letzte Wunsch Obeides erfüllt.

Ali ebne Athir in „Tarikh kamel“, Band 3, S.208:

Muslimische Tâzis haben in der Stadt Sarakhs nur hundert Menschen am Leben gelassen.

Alfotuh, S.282:

In Neyshabur haben Iraner zuerst kooperiert, sie wurden trotzdem gejagt und umgebracht bis es Nacht wurde. Danach wurde eine fette Beute gemacht.

Ya’qubi in „Albaldan“, S.62:

In Kerman aber haben sich die Iraner jahrelang gewehrt und erst zur Zeiten Othman wurde eine Abmachung gemacht, worin sich die Menschen in Kerman verpflichteten, jährlich zwei Millionen Derham und Tausend minderjährige Diener und Sklaven an Araber abzugeben.

Fotuh albaldan, S.148:

In der Stadt Damqan wurde ausgemacht, dass die Menschen jährlich fünfhunderttausend Derham an Tâzis zahlen, damit kein Âtashkade (Feuertempel) ruiniert und niemand getötet oder versklavt wird.

Ibn Athir Band 3, S.178:

Die Menschen in Gorgan rebellierten zum zweiten Mal. Die Zahl der Araber betrug achtzigtausend Mann, Sa’d ebne Aas versprach im Falle einer Kapitulation, nicht einen Mann umbringen zu lassen. Die Menschen gaben auf und Sa’d tötete jeden einzelnen Menschen bis auf einen. Er meinte: „ich sagte doch, dass ich einen nicht töten werde“

Babak Dustdar in „Eslamshenasi“ S.80:

In Gilan und Deylamestan (= andere damalige Städte um die Stadt Gilan, Mazandaran, allgemein Norden) leisteten die Iraner 250 Jahre Widerstand, sodass heute noch die Araber das Wort Deylam für erbitterte Feindschaft verwenden: ما هم الا الترك و الديلم
Sa’id Nafisi schreibt sogar: „Die Muslime konnten nie Gilan u. Deylamesan erobern“.

Tarikhe Tabari, Band 9, S.3825, 3845, 3854:

In Bokhara und Taleqan hat es Aufstände gegeben. Sie waren „Kâfar“ geworden. Qatib ebne Moslem zog mit seinen Reitern hin und massakrierte die hilflosen Menschen. Die Leichen ließ er auf beiden Seiten der Landstraße nebeneinander liegen, sie bildeten eine 4 Farsang (24 Km) lange Schlange.

In der Stadt Farab kehrten die Bevölkerung dem Islam den Rücken. Qatib ließ die Stadt verbrennen. nachdem die Toren der Stadt zugesperrt wurden. Danach hatte man die Stadt nur noch als „verbrannte Stadt“ in Erinnerung.

Die Aufstände in Kash und Nasf (im heutigen Afghanistan) wurden von Hojaj ebne Jusof Thaqfi blutig niedergeschlagen. Die Bewohner dieser Gegenden kämpften bis zum letzten Tropfen Blut.

Fotuh albaldan, S.150:

Tâzi Ali „alaih alsalam“ schickte unter seiner kurzen Regierungszeit Abumusa mit seinen Truppen zur Bekämpfung der zum zweiten Mal rebellierenden Menschen in Rey und er richtete ein zweites Blutbad an.

Nun kommen wir zu unseren heutigen Spezialitäten, kostbare Liebe, Vergeistigung, unendlichen Segen für den Iran:

Attar Neyshaburi in „Tazakkoratol Owliya’“ S.159, 529:

Hossein Hallaj, den iranischen Dichter, haben sie auf den Weg zum Galgen mit den Steinen beworfen, dann haben sie seine Augen mit einer heißen Stange rausgeholt und seine Zunge getrennt, da war er schon tot, dennoch haben sie ihn hundertmal gepeitscht und schließlich den toten Körper aufgehängt.

Den iranischen Wissenschafter Khadash haben sie die Augen rausgeholt und seine Füße undHände abgehackt.

Emadoddin Nasimi, dem iranischen Dichter, haben sie bei lebendigem Leib die Haut abgezogen, Hände und Füße getrennt. Seine Füße haben sie an seinen Bruder Nasiroddin geschickt und den Rest seiner Leiche haben sie als Ermahnung sieben Tage in der Stadt zur Schau stellen lassen. Tabari schreibt noch: „Einem Dutzend iranische Wissenschaftler haben sie die Hände und Füße abgetrennt, den Rest des Körpers verbrannt und die Köpfe zur Abschreckung auf die Mauern gelegt.

Das genügt ich kann nicht mehr, es gibt aber noch genug.

Nachtrag 26.05.16: Nicht alle Quellen konnten in diesem Beitrag geprüft werden (Tangsir)

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Eine Antwort zu Bisotoons Vermächtnis – Das iranische Desaster

  1. Joel schreibt:

    Wenn wir die Gatha lesen, erahnen wir was durch die islam. Barbarei dem Iran geraubt wurde,eine mir wichtige Strophe der Gatha lautet : „Oh Mazda,als du am Anfang für uns,Körper,Geist und Gewissen erschaffen hast,hast du uns auch die Vernunft geschenkt.
    Du hast uns die Kraft zum handeln und reden gegeben , damit jeder seinen selbst gewählten Weg in Freiheit beschreiten kann.“
    Die Menschen der gesamten Welt sollte um diese wunderbare Lehre wissen.Ich wünsche mir,nein es sollte die heilige Pflicht eines jeden freiheitsliebenden Menschen sein, dieses grossartige Volk,wo schon vor 2500 die ersten Menschenrechte deklariert wurden, und eine Wiege des Humanismus und der Zivilisation stand ,von dieser nun seit 1300 jährigen islam.Tyrannei zu befreien.

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