Schmockiraner: Adnan Tabatabai

Allame-Tabatabai-youthVor lauten Schmocks und Antiiraner kommt man gar nicht dazu produktiv zu arbeiten, und schon schickt sich der nächste durch eine Partei-Stiftung finanzierter Antiiraner an, uns das Märchen vom tollen Islam und mutigen Mullahs zu erzählen. Adnan Tabatabei heisst unser Schmock/Antiiraner-Zwitterwesen und macht Werbung für den von Mousavi erstellten „grünen Charta für Iran“.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat dieses Pamphlet herausgegeben und es damit untertitelt: „Irans Oppositionsbewegung manifestiert sich“. Wollen wir uns also anschauen was so darin steht. Gleich fällt mir der Name Tabatabai auf und ich ahne Böses.  Aber erst einmal wollen wir schauen was die Grüne Bewegung des Volkes will und das Inhaltsverzeichnislässt keine Zweifel daran in welche Richtung die Reise gehen soll:

  • Die „Grüne Bewegung“ ist ein Jahr nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl stärker als gemeinhin angenommen. Mir-Hossein Mousavi verfasst mit der „Grünen Charta“ ein politisches Dokument, das für den Demokratieprozess im Iran und die gesamte Region historische Bedeutung entfalten könnte.
  • Einige hochrangige Geistliche haben sich von der Regierung Ahmadinejad und Revolutionsführer Khamenei abgewendet. Nach der demokratischen Legitimität droht auch der Verlust der religiösen Legitimität.
  • Im Kampf um die Deutungshoheit der Lehren Ayatollah Khomeinis nehmen die Revoluti-onsgarden Khomeinis Familie und Mitstreiter, die als Sympathisanten der „Grünen Bewegung“ gelten, zunehmend ins Visier. Auch das konservative Lager ist infolge der anhaltenden politischen Krise gespalten und die Kritik an der Regierung Ahmadinejad wächst.
  • Internationale Akteure sollten sich auf eine beobachtende Rolle beschränken, werden die Veränderung im Iran doch als Aufgabe für inneriranische Kräfte angesehen. Intervention von außen würde jegliche Legitimität des Prozesses untergraben.
  • Die internationale Sanktionspolitik droht indessen die Zivilgesellschaft im Iran weiter zu schwächen, da sie den Revolutionsgarden ermöglicht, ihre Vormachtstellung in der iranischen Wirtschaft auszuweiten.

Im Dokument geht die Täuschung der deutschen Leserschaft weiter:

Viele Geistliche äußern ihren Unmut durch Stillschweigen. So hat etwa Großayatollah Sistani, der im irakischen Najaf lebt, schon länger kein Wort des Grußes mehr an Khamenei gesendet. Diese Funkstille wiegt schwer, da Khamenei auf diese Größen der Geistlichkeit für die Sicherstellung seiner religiösen Legitimität angewiesen ist. Viele weitere einflussreiche Geistliche wie etwa die Ayatollahs Dastgheib, Bayat-Zanjani, Taheri oder Amiri verurteilen in Predigten und Publikationen regelmäßig die vorherrschenden Missstände. Angesichts dieser Entwicklungen ist es nicht nur hochgradig verkürzt, weiter von einer „Herrschaft der Mullahs“ im Iran zu sprechen sondern auch inhaltlich schlichtweg unzutreffend. Vielmehr stellt der Klerus ebenfalls eine große Heraus-forderung für die Führungsriege, die sich zunehmend aus Revolutionsgardisten zusammensetzt, dar. So wun-dert es wenig, dass auch die in der
Geistlichkeit hoch angesehene Familie Khomeinis („beyt-e emam“) mehr und mehr unter Beschuss gerät.

Und weiter geht es im Text mit folgendem Überschrift: „Khomeini-Familie im Kreuzfeuer“ Warum sollte es mich denn interessieren wenn ein Seyed-Araber aus Irak seinem oghuztürkischen Seyed-Kollegen in Iran nicht grüßt, und was soll die Verherrlichung von Ayatollahs die aus Opportunismus versuchen auf zwei Hochzeiten zu tanzen? Und dann noch das arme Beyt Emam und die arme arme Familie Khomeini die immer mehr von „Revolutionsgardisten“ unter Druck gesetzt werden. Die armen Seyeds und Sayidas! aber nun überspringen wir das restliche Geschriebene und widmen uns dem ersten Artikel aus Mousavis grünen Charta für Iran, indem sich die Stimme der iranischen Freiheitsbewegung „manifestiert“:

Mir Hossein Mousavi’s Statment #18 (The Green Charter)
In the name of God, the Compassionate and the Merciful, We are still standing tall and proud on the first anniversary of the tenth presidential elections despite our whipped body, which endures bruises and imprisonments.

Green Identity Iranian-Islamic treasure

1. The Green Movement insists on the continued presence of a compassionate religion characterized by forgiveness, spiritual-ity, morality and the appreciation of human dignity. Further-more, it points out that emphasizing the ethical and compassionate aspects of Islam and the Islamic Republic is the only way to strengthen religious values.

Was soll man da noch sagen… Natürlich ist es „dein“ geschundener Körper und deine  erlittene Haft Mousavilein und nicht die von wahren Patrioten. Kriegen wir denn nie unsere Ruhe vor dieser diabolischen Ideologie? Gestern sah ich einen Interview zwischen Shahram Homayun und dem Vater von Neda Aghasoltan. Darin erläuterte der Vater dass Neda nicht grün war und trotzdem zu den Demos gegangen ist: „Wenn alle daheim bleiben, wer soll dann auf die Strasse“. Wenn man sich die Dokumentation über ihre Familie anschaut und darin sieht was für Bücher diese Frau las, dann kann man davon ausgehen dass sie zu denjenigen gehört hat die Wahlboykotts unterstützt hat und generell in Opposition zu den Allahisten stand. Sie wollte Freiheit erzählt uns ihr Vater. Dies und dieses Statement von zwei Antiiranern haben mich dazu veranlasst kein Grün mehr zu tragen. Als ob unsere Kultur nicht genügen Symbole der Zusammenhalt  bietet. Hier nochmal zum Name Tabatabai. Es handelt sich um eine Familie, oder vielmehr um ein Clan von arabisch-türkisch-stämmigen Shia-Anhänger. Diese Leute unterminieren schon seit 100 Jahren die iranische Gesellschaft und mit Adnan haben wir die junge Generation von diesem Clan. Wahrscheinlich gehört er zu denen die sich bevorzugt „Perser“ nennen. Es ist ein Unding dass diese Leute sich immer noch ihrer Familie und ihrem Islam verpflichtet fühlen, bis zu dem Punkt dass sie Iran und Irans Stimme verkaufen. Deshalb ist es auch so wichtig jeden Seyed, Dowleh, Mirza, Tabatabai und anderes Geschmeiss beim Namen zu nennen. Es würde doch sicher auch verwundern wenn ein Enkel Göbels heute wieder anfinge nationalsozialistische Propaganda zu veröffentlichen. Nicht so bei uns Iranern. Von den Nirumands und wie sie alle heissen werden sie vom deutschen Staat und ihre Stiftungen gemässtet, und werden der Öffentlichkeit auch noch als Iraner verkauft. Unser Adnan ist übrigens ein Schöngeist der neben seine Zeit als Gitarrist, es schafft offene Briefe an Obama zu verfassen. Nur Pech dass der gute Adnan seinen Brief im Netz eingestampft hat. Da stand wohl genauso viel Scheisse wie in diesem jetzigen Pamphlet was? Aber anstatt dass dein Name dir Mahnung ist und du die Verbrechen deiner Ahnen auszugleichen suchst, machst du genau dort weiter wo diese Fremdherrscher aufgehört haben, und dann sollen wir Migranten wie euch auch noch als Iraner/Perser akzeptieren? Iran war schon immer ein multikulturelles Land, aber seitdem die Unkultur der Araber und Türken bei uns haust, sind alle anderen Kulturen verschwunden. Multikulti ist nämlich ein sensibles Biotop und kein Schlachthaus in der wilde Untiere hausen. Auf der Hauptseite der Friedrich-Ebert-Stiftung steht:

„die politische und gesellschaftliche Bildung von Menschen aus allen Lebensbereichen im Geiste von Demokratie und Pluralismus zu fördern“

Warum dringen dann nicht die Stimmen der Nedas zu euch und wieso setzt ihr uns Iraner immer noch unsere alten Fremdherrscher und fremdländischen Besatzer vor. Es reicht langsam die Iraner auf so eine unappetitliche Art und Wiese zu verarschen.

Mousavi-Asghal

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