Iranische Wiedergeburt: Nietzsche und Zartosht

Iranian RenaissanceIran steckt in der einzigartigen und schwierigen Situation, der großen Verdummungsideologie des Islam den Kampf der Aufklärung anzusagen. Hierzu ist es hilfreich sich den Gedanken des großen Aufklärers gegen das Christentums Nietzsche zuzuwenden.

Für ihn begründete sich der Neubeginn des menschlichen Geschlechts darin: Ohne die Illusion bleibender Wahrheiten und allgemeingültiger Werte, ohne Hoffnung auf ein Jenseits, auch ohne Glauben an ein Ziel der Geschichte oder an die Überlegenheit des Menschen. „Der Sinn liegt im Dasein selbst“, jedoch nicht im bloßen Vollzug, sondern in der „Steigerung der besten Kräfte“, die sich ihrerseits nur im Erkunden der eigenen Möglichkeiten erreichen lässt.

Der erste Teil der die Illusion der allgemeingültigen Werte widerspricht, steht in der Tradition von Zarathustra. Die „Steigerung der besten Kräfte“ hingegen steht im klaren Widerspruch zum Islam, das lediglich die brutalsten Anhänger belohnt und/oder alternativ „die Heiligkeit des Spermas“ zum alleinigen Messfaktor machen lässt und die Nachkommen der Türkernherrscher und sogenannten Seyeds zu den besten Kräften erhebt und diese über Iran bestimmen lässt. „Die Steigerung der besten Kräfte“ und die Belohnung für Fleiss hingegen ist ein Erbe von Kyros dem Großen, der diese Politik bereits an seinem Tafel ausführte. Offiziere und Befehlshaber die sich durch besonderer Leistungen auszeichneten durften in der Tafelreihenfolge enger zu ihm rücken, wohingegen diejenigen die Misserfolg und Stagnation zu verantworten hatten, in der Reihenfolge nach unten abrutschten. Dies mag dem kommunistischem oder islamischem Geist der die Gleichmacherei zum Prinzip erhebt ein Gräuel sein, nur ist es erwiesenermaßen besser nach Fleiss und Leistung die Spitze einer Hierarchie zu bilden, als nach Grad der Loyalität zu einer Ideologie. Bewiesenermaßen bildeten sich in beiden genannten Gesellschaftsordnungen (islamisch und kommunistisch), genauso Hierarchien die aber im Gegensatz zu einer freien Gesellschaft, in der nur die Besten es an die Spitze schaffen, entweder nach Blutlinie oder nach Grad der Loyalität zur „Partei“ oder Ideologie entschieden wird. Dass solche künstlichen Hierarchien und Konstrukte nachweislich der Gesellschaft schaden und zu ihrem Niedergang führen, sieht man eindeutig an den Beispielen der Neuzeit.

Ein weiterer und wichtiger Punkt aus der Philosophie Nietzsches ist die Selbstüberwindung des Menschen in der er er seine Existenz bejaht und die Liebe zum eigenen Schicksal erklärt (amor fati), die einzige das Leiden nicht verdrängende, nicht in der Utopie ausweichende Form der versuchten Versöhnung des Menschen mit der Natur und mit sich selbst. Gerade die Liebe zum eigenen Schicksal ist ein wichtiger und existentieller Punkt für alle Iraner die es nicht ertragen können einzusehen, dass die letzten 1400 Jahre, sich durch ihre Unterdrückung und Vernichtung des Iranertums auszeichnete. Es ist die Liebe zum eigenen Schicksal wenn der Iraner einsieht Opfer des Islams, der Akhund, Bazaris und Ghoztürken zu sein. Es ist diese Bejahung der eigenen Existenz und der eigenen Unzulänglichkeit wenn man Ehrenmorde nicht mehr dadurch versucht zu relativieren, dass man Beispiele aus anderen Kulturen anführt, dies einer „Tradition“ anlastet, die Rolle des Islams komplett negiert und somit die Auseindersetzung mit dem Thema verweigert.
Anstatt offen zuzugeben dass diese Tradition eng mit dem sakrosankten Erbe Muhameds und der Vergewaltiger-Mentalität der Türken und Araber verknüpft ist, ergeht man sich in unappetitliche Relativierungsversuche. Auch die Mullahs wissen darum und versuchen erst gar nicht zu bestreiten dass Mohamed sich in ein 6jähriges Kind verliebte. Im Gegensatz zu unseren Moslemfreunden im Westen die meinen es sei gar nicht sicher wie alt Aishe gewesen ist, behaupten die Mullahs das gar nicht und meinen dass die damaligen Mädchen auf dem arabsichen Halbinsel groß gewachsen und frühreif waren und es somit kein Problem gewesen ist dass ihr Prophet ein Kind gepoppt hat. Mal abgesehen davon dass dies biologischer Unsinn ist, sollte man begreifen dass selbst ein frühreifes Kind immer noch eine unreife Psyche besitzt, und jegliche sexuelle Handlung an ihr ein Verbrechen darstellen, ob nun damals bei Muhamed oder im jetzigen Iran wo Kinderprostitution und Kindesheirat blühen. Manche Pseudoiraner versuchen uns zu überzeugen dass ein Ehrenmord im Westen lediglich anders tituliert wird, nämlich als Familiendrama. All das sollte überwunden werden sobald wir alle lernen unser Schicksal, so bitter wie sie ist, zu akzeptieren. Nur dann sind wir als Menschen und als Gesellschaft in der Lage uns zum besseren zu wenden und diese Gesellschaft in eine iranischen zu transformieren. Wundert euch daher nicht wenn obige Relativierungen selten aus iranischem Mund, aber dafür umso öfter und ungenierter aus pseudoiranischen und islamischen Kehlen zu hören ist. Dieselben die meinen mit uns in einem Iranzamin leben zu wollen und deren Kultur und Mentalität wir als ebenbürtig zu akzeptieren haben.

Ein weiterer Punkt aus der Philosophie Nietzsches ist die Proklamierung der Kunst zum bestimmenden Element. Die Kunst sei stets damit verknüpft Sinn zu verleihen, das Leben zu bewerten und zu diesem Stellung zu beziehen. Eine Gabe die den Menschen durch den Islam untersagt wird und auch deswegen gibt es keine lebendige Kunst im Islam, und da wo es sie gibt, ist sie immer suspekt und ein Feind Muhamads. Gerade die Kunst als Ausdruck der Menschen und des menschlichen, seinen Reflexionen und Bewertung seines Daseins, ist  aufgrund dieser Eigenschaften der größte Feind des Islams. Daher gehört die Wiederentdeckung und Wiederbelebung der Kunst zu einem Eckpfeiler der iranischen Renaissance.

Nietzsche stuft „die Kunst der Feste“ als die höchste der Künste ein und bezieht sich da auch auf Rausch und Extase als bejahende Antwort auf das zumeist unerträgliche Dasein.
Auch dies steht in der Tradition des antiken Iran in der Festivitäten, das Zelebrieren des eigenen Daseins und der Natur, eine wichtige Säule der iranischen Kultur bildeten. Wenn wir allerdings im Islam schauen so ist sie nur die Nacht und die Dunkelheit, Das Finsternis, die geheuchelte Trauer und das Verleugnen von Festen, Frohsinn und Freude. Auch und besonders in den iranischen Festen, in der wir uns bejahend zu unserem Dasein äussern, können wir den Islam ein Stück weit mehr unterminieren.

Ein weiterer Punkt der genauso zu der Wiedergeburt Irans und des Iranertums gehört ist, die islamische Mentalität abzulegen, dass Exzellenz, das individuelle streben nach Glück und Geschäftstüchtigkeit als auch das selbstbewusste Eintreten für Ästhetik, Schönheit und Mode immer zu als suspekt gelten. Zudem ist die Glorifizierung von Armut im Islam ein sehr schädlicher Aspekt, das die iranische Gesellschaft immer weiter zersetzt. Nicht sozialer Aufstieg und das Wachsen des Menschen und seiner Fähigkeiten werden gefördert, sondern das Verweilen in Armut und die Stagnation des Geistes um das Überleben des Islam zu garantieren. Der institutionalisierter Neid in Gestalt des Islam sieht es nicht gerne wenn ein einzelner Mensch seine natürliche Schönheit herausstellt, sich festlich schmückt und kleidet, und genauso wenig darf es Kunst oder Wissenschaften geben, die sich über den Islam und seine Ideologie erheben. Diese Irrlehre der Gleichmacherei, die aus Neid und der eigenen Unfähigkeit heraus geboren wird, neues und edles hervorzubringen geboren wird, lässt es nicht zu dass der Mensch und sein Geist prosperieren.

Die Bruder-Ideologie des Islams namens Kommunismus hat über Jahrzehnte gezeigt wie sehr diese Irrlehre dem menschlichen Geist widerspricht. Dies hatte zu Folge dass alle Menschen in kommunistischen Systemen, in gleichmäßige Armut lebten, während die kommunistische Nomenklatura sich aber Luxus leistete und gleicher war als alle anderen. Nicht anders verhält es sich im Islam, dessen mächtigster Repräsentant im Iran Khamenei, noch heute damit kokettiert in Armut und lediglich aus den Einnahmen seiner Bücher zu leben. Genauso wie sein Vorgänger Khomeini selbst der über große Reichtümer verfügte und sich für die Presse meist in einer Mansarde auf einer billigen Matratze liegend ablichten liess. Damit setzten beide die Tradition der Akhund und Mollahs fort die über Jahrhunderte zu den Großgrundbesitzer und „Landlords“ in Iran gehörten, nach aussen hin Armut predigten, aber in Saus und Braus lebten und in ihrer Rolle als Repräsentanten des Islam die arbeitende Bevölkerung weiter schröpften.

Schon Nietzsche, um ihn ein weiteres mal zu bemühen, spricht vom starken Willen der den Mut besitzt und vom Geist beseelt ist neues hervorzubringen. Der Schwache Geist hingegen zeichnet sich durch Denkfaulheit und allgemeinem Neid aus. Auch der Schwache Wille drängt zur Herrschaft, und er ist erfinderisch in seinen Mitteln:Rache, Ressentiments, Schuld, Herdenmoral verdecken einen stets verleugneten Willen zur Tyrannei. Haben sie aber erst mal die Macht in ihren Händen, zeigt sich die teuflische Tyrannei dieses Gesindesls und geistigen Minderleister, so wie wir sie in Iran beobachten können. Das Neue, das originäre, das menschliche und Schöne sind stets der Feindschaft dieses Gesindels ausgesetzt, und auch deshalb hat Iran den Glanz seiner früheren Tage verloren.

Für Iraner die nicht bereit oder in der Lage sind in solchen Kategorien zu denken, sollte eins klar gemacht werden: Um ein Iraner zu sein sollte man wissen was das Wort Iran und iranisch bedeuten, und dies heisst nichts anderes als edel zu sein, sich edelhaft zu verhalten und sein Dasein diesem Prinzip unterzuordnen. Würden wir Iraner uns nur diesem einen Prinzip verpflichtet fühlen, so wären wir einen riesigen Schritt weiter und würden erkennen wie sehr die Unkultur des Raubens, Vergewaltigens, Verbietens und Unfähigkeit zur Freude dem widerspricht. Nicht islamisch, nicht arabisch und nicht türkisch, das sollte das neue iranische Selbstverständnis werden. Lasst uns wieder edle Menschen werden wie unsere stolzen Vorfahren und den 1400jährigen Kampf gegen Ahriman endgültig gewinnen.

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21 Antworten zu Iranische Wiedergeburt: Nietzsche und Zartosht

  1. Panthea Zand schreibt:

    Hamvatane man,
    ich danke Ihnen für Ihre aufklärenden und in dieser jetzigen Zeit dringend nötigen Artikel.
    As samime ghalbam sepass-gozaram.

    Panthea

  2. Tangsir schreibt:

    Hammihane Gerâmi,

    Sepâgozâr hastam az in gofteguye zibâ.
    Ich tue nur meine Pflicht und hoffe dass ich ein Beispiel dafür setze, dass auch andere Iraner Tabus und Denkverbote überwinden und sich endlich ihrer Verantwortung stellen. Dabei bedarf es nur die Stimme zu erheben und klar Stellung zu beziehen.

    Doroud bar Shomâ

    • Cyberhorst schreibt:

      Ich weiß nicht, ob du den guten Friedrich N. an dieser Stelle richtig deutest. Die Vergewaltiger- und Eroberermenatalität, die der Kern des Islam ist, hätte dem Professor gut gefallen, ebenso die offen zur Schau gestellte Frauenfeindlichkeit.

      Nietzsche träumte stets seine Soldatenträume, in der Cesare Borgia oder Napoleon ihre Ziele rücksichtslos mit Gewalt durchsetzten. Das war für ihn die höchste Form der menschliche Existenz. Mohammed hätte ihm sicher gefallen, hätte er seine Selbstsucht nicht religiös verbrämt und seinen Egoismus als gottgewollt ausgegeben.

      Zwar hätte er über die Motivation der Gläubigen (Furcht vor der Hölle, Vorbereitung des Paradieses) laut gelacht, aber in der Konsequenz ist das brutale, rücksichtslose Handeln des orthodoxen Muslim ganz nach Nietzsches Geschmack.

      Die christliche „Sklavenmoral“, die er bekämpfte, ist m. A. eine wichtiger Baustein für die (frühere) Überlegenheit der abendländischen Kultur. Sie erst macht ein Gemeinwesen möglich, welches nicht auf Furcht und Terror beruht (siehe Staaten der islamischen Welt). Erst die Selbstüberwindung in Form von Nächstenliebe (welche nichts anderes als Empathie ist) erlaubt es, die raubtierhafte Natur des Menschen zu zügeln und eine Gesellschaft zu schaffen, in der die Freiheit und das Leben des einzelnen einen Wert darstellt. Mitleid ist keine Schwäche (Nietzsche), sondern eine Tugend (Christus).

      • Tangsir schreibt:

        Ich widerspreche dir vehement darin dass Nietzsche den Islam und seine Auswüchse gut fand oder gefunden hätte. Die meisten zitieren ihn ja gerne an der Stelle wo er die Peitsche zum Besuch einer Frau empfiehlt, aber das sollte man doch bitteschön im Kontext verstehen. Bei Nietzsche muss man ausserdem unterscheiden zwischen dem was er den Programmtisch aufstellt, und zwischen dem was er lediglich laut denkt und höchstens als experimentelle Philosophie zu verstehen ist.
        Das was du zuletzt schreibst widerstrebt mir vollkommen und ich bin darüber hinaus nicht der Meinung dass das Christentum oder die judeo-christliche „Kultur“ in irgendeiner Weise für die Errungenschaften der Moderne verantwortlich ist. Nächstenliebe als auch der im normalmass ausgeübte Mitleid, sind wie alle anderen menschlichen Eigenschaften, angeborene soziale Fähigkeiten, und keineswegs Dinge die man durch die Überwindung seiner Selbst erreicht. Der Mensch ist kein Raubtier, und auch Raubtiere töten nicht maßlos und ohne Grund. Sie verhalten sich innerhalb enger sozialer und von der Umwelt definierten Grenzen. Es ist eine der größten Menschenverbrechen überhaupt, den Menschen vorzugaukeln ihnen müssten Mass, soziale Grenzen als auch empathisches Verhalten als „Kulturgut“ beigebracht werden. Das Thema allerdings ist kontrovers und sehr umfassend als dass wir das hier zufriedenstellend behandeln könnten. Die Frage ob wir denn als Menschen eher den Bienen und Ameisen gleichen und uns hierarchisch unterordnen oder nicht, ist eine anthropologische Fragestellung. Nichstdestotrotz hatte ich ohnehin vor in nächster Zeit einige Artikel über dieses Themenkomplex zu veröffentlichen und bin gerade dabei diese vorzubereiten. Ich hoffe sie gefallen dir, obwohl ich darin die christliche Religion ziemlich hart rannehmen werde.

  3. Cyberhorst schreibt:

    Du hast in folgenden Punkten natürlich recht:

    1. Nietzsche hätte den Islam nicht gemocht, weil im jede Form von simpler Schriftgläubigkeit zuwider war. Die Immoralität. die er forderte, ist ja im Islam (Mord/Gewalt als Herrschaftsinstrument, Frau als Sache) als moralisch „gut“ festgesetzt, und jeder weiß, wie er zu diesen moralischen Kategorien (oder „halal+haram“, du kennst dich da besser aus) stand. Das simple schwarz-weiß- Denken des Islam hätte er bekämpft. Wenn man die Prophetie Mohammeds

    2. Nietzsches Kampf gegen das pervertierte Christentum als „Herdenreligion“ (auch in Gestalt des Kommunismus) hätte natürlich auch den Islam als Gipfel der Unfreiheit und Versklavung des denkende Individuums umfasst.

    Trotzdem:
    „Du gehst zum Weibe? Vergiss die Peitsche nicht.“ Hat m. A. nach keinen Kontext, sondern ist durchaus wörtlich zu verstehen.
    In der ganzen Nietzsche-Rezeption ist das biographisch-psychologische Element der Knackpunkt. Nietzsche war abseits seines Denkens ein verweichlichter Außenseiter, der die Frau, die er wollte, nicht erobert hat. Außerdem hat er die Dominanz der Mutter und der der Schwester nicht ertragen, konnte sich aber auch nicht davon lösen. Denk mal an seine Spinoza-Beschimpfung: „Wie viel Schüchternheit und Verwundbarkeit verrät diese Maskerade eines kranken Einsiedlers.“ Das ist nicht Spinoza, sondern er selbst.

    Das sind natürlich Totschlagargumente, der Denker Nietzsche ist ja nicht der Mensch Nietzsche, trotzdem kann man den Punkt nicht gänzlich unter den Tisch fallen lassen.

    Nietzsches Denken ist tief und wahrhaftig, er ist einer der großen Kenner der menschliche Seele. Die Frage ist doch, ob die grausame Konsequenz seines Denkens zu einer lebenswerten Gesellschaft abseits der Philosophie führen kann, wenn man ihn wörtlich nimmt.
    Natürlich, der „vornehme“ Mensch, der frei von Fesseln des Glaubens und der Moralität ist, nimmt Nietzsches Philosophie gerne an, weil sie seine Überlegenheit veredelt. Aber eine Gemeinwesen, dass aus „Übermenschen“ besteht, verkommt zur Anarchie oder Faschismus (Vergöttlichung der Stärke und Gewalt).

    Andererseits sind es die christlichen Tugenden wie „Feindesliebe“, Selbstverleugnung und Demut für die Schwäche der deutschen/westlichen Gesellschaft dem Islam gegenüber verantwortlich. Da brauchen wir mehr Nietzsche, keine Frage!

    Ich warte gespannt auf deine Artikel zu dem Thema. Ich hoffe, du findest nicht nur Schlechtes im Christentum. Bitte bedenke, dass das erbärmliche Abziehbild, das die christlichen Kirchen heute bieten, wenig mit dem Christentum zu tun haben. Wenn ich einen evangelischen BischofIn im Fernsehen sehe, muss ich kotzen und schäme mich mehr für die menschliche Rasse, als ich es für die HartzIV-Proleten auf RTL tue.
    Als der Papst, ein kluger Mann, sich für ein Zitat (!) entschuldigt hat, bin ich im Quadrat gesprungen. Ich habe immer Kirchensteuer bezahlt, obwohl ich nicht gläubig bin, weil es Menschen in der Kirche gibt, die ihr gesamtes Leben der Arbeit für Schwache und Behinderte opfern (kenne selbst welche). Aber wenn solche guten Menschen von Feiglingen wie Ratzinger angeführt werden, kommt mir die Galle hoch.

  4. Cyberhorst schreibt:

    im ersten Abschnitt ist ein sinnloser Halbsatz, bitte entschuldigen.

  5. Tangsir schreibt:

    1. Dass er Immoralität gepredigt hat kann ich absolut nicht nachvollziehen. Gegen die Moral der christlichen Kirche ist er zu Felde gezogen, ihm aber vorzuwerfen er hätte jede Art von Moral und Ethik abgelehnt wird diesem großen Denker nicht gerecht.

    2. Denn Ausspruch mit der Peitsche und Weib hat er nicht zum allgemeingültigen Prinzip erhoben. Das meine ich wenn ich sage das man es im Kontext seiner Zeit und seiner restlichen Werke beurteilen muss. Nietzche und die Frauen sind natürlich ein Thema für sich.

    3. Leider wird sein Ausspruch vom Übermenschen meistens missinterpretiert, und es wurde ja auch von den Nazis für ihre Zwecke instrumentalisiert. Nietzsche geht es nicht darum dass ein vermeintlich edler Übermensch sich von den Fesseln sozialer Regeln löst und seine Stärken auf Kosten des Gemeinwesens auslebt, sondern dass die Minderleister und egalitären Ideologen eben diese Stärken die in jedem Menschen schlummern, keine Fesseln auferlegen und damit das Mittelmass zum Mass aller Dinge erheben.

    4. Das Problem mit dem Christentum, oder denjenigen die einen Nietzche und seine Gedanken zur Ideologie erheben, ist dass man immer das Gesamtpaket übernehmen muss. Vieles was im Islam oder im Christentum steckt sind wertvolle Gedanken, ABER, all diese Gedanken und Selbstverständlichkeiten sind auch ausserhalb irgendwelcher Gedankenkonstrukte möglich und lebbar, und natürlich hat vieles was dort steht, und du und ich gut finden, schon vor diesen Religionen und Ideologien bestanden und haben auch ohne die Existenz dieser menschengemachten Ideologien Bestand und Gültigkeit. Und das ist es worauf es ankommt: Das Schlechte im Christentum und Islam sind immanente Bestandteile dieser Ideologien. Das Gute und Erstrebenswerte aber haben absolut nichts mit diesen Ideologien zu tun. Es gibt keine originären Ideen in den abrahamatischen Religionen.

    5. Was die guten Samariter in den Kirchen angeht bin ich genauso skeptisch. Das Gute, das sie verrichten, muss nicht hinter dem Etikett dieser Ideologien passieren, denn damit unterstützen sie direkt all das Schlechte dass diese Ideologien auszeichnet.

    Diakonie, Kindergärten und Schulen die sich evangelisch und katholisch nennen, werden zu über 90% vom Staat und Gemeinden finanziert. Und das um den Preis dass dort solche Schweinereien passieren?
    Wenn Solidarität dann gelebte Solidarität unter den Menschen. Bitte hört alle auf Kirchensteuer zu bezahlen, protestiert dagegen dass auch derjenige der keine Kirchensteuer zahlt, mit seinen Steuern diesen Kinderschänderladen weiterhin finanziell unterstützt. Schmeisst die Pfaffen und Kleriker endlich aus den Gremien und Kontrollinstanzen raus.

  6. Cyberhorst schreibt:

    Liebe(r) Tangsir,

    schön mit dir Gedanken auszutauschen, ich lese meinen Nietzsche ganz ähnlich wie du. Es wäre müßig, jetzt Textstellen zu zitieren. Aber du wirst zustimmen, dass Nietzsche ein „Gegendenker“ ist, der sich selbst als Zerstörer oder Überwinder sieht. Daraus folgt meine Kritik am praktischen, konstruktiven Nutzen seiner Philosophie im Hinblick auf einen Staat, in dem ich leben möchte.
    Demokratie ist immer egalitär, am Ende herrschen die Mittelmäßigen oder die Zyniker. Was will ein denkender Mensch im Kreistag des Landkreises Vorderpfalz oder bei den Jusos? Möchtest du bei einer Sitzung der Grünen in deinem Ortsverband dabei sein und mit denen diskutieren? Da kommen nur Karrieristen voran, am besten ohne eine Einstellung, die man nicht innerhalb von Minuten dem allgemeinen Geschwätz anpassen kann.

    Zur Kirche:
    Lass dich nicht von der Hetzjagd bestimmter Medien irreführen, die den Kampf gegen die Institution berufsmäßig betreiben. Die Skandale, so schlimm sie auch sein mögen, werden m.A. nach aufgebauscht, weil sie in die Agenda linker Medien passen. Es gibt Untersuchungen, dass Mißbrauchsfälle in der Kirche nicht häufiger vorkommen als z.B in weltlichen Internaten, sie kommen halt vor, weil überall Menschen arbeiten.
    Diese Verbrechen sind nicht im christlich Glauben angelegt. Im Islam verhält es sich anders (Vgl. die Ehe mit minderjährigen Frauen). Die Praxis der Kirche, diese Geschehnisse zu verschleiern oder totzuschweigen, ist natürlich untragbar. Das ist der Skandal.
    Die Verankerung der Kirche in der Gesellschaft ist sicher fragwürdig, aber so ist unser System halt gebaut. Institutionen wie die Gewerkschaften oder Parteien bemächtigen sich auch ständig der „Kontrollinstanzen“, wie du sie nennst. Mir wäre es auch lieber, es wäre anders, aber ein Kirchenvertreter im Verwaltungsrat ist mir immer noch lieber als die GEW oder die Linke.

    Das Problem der Kirche (vor allem der katholischen) ist, dass sie jeden nehmen müssen, weil sie keine Priester mehr finden. Deshalb ist diese Institution in Deutschland dem Untergang geweiht. Vielleicht hast du recht und ich sollte mir die Kirchensteuer sparen.

    Noch ein Punkt: Das Christentum ist dem Islam nach in folgender Hinsicht überlegen: Nimmt man den transzendentalen Überbau weg, bleibt in Jesus ein moralisch vorbildlicher Mensch (natürlich mit Einschränkungen), beim Islam bleibt ein verrückter, brutaler Straßenräuber mit fragwürdiger Libido. Jesus oder Buddha können inspirieren. Mohammed nicht. Deshalb kann ich nicht nachvollziehen, warum du das Christentum per se als schlechte Ideologie bezeichnest. Es hat einen guten Kern, wie ich finde.
    Der Institution Kirche verdanken wir das römische Recht, die griechische Philosophie und die im Mittelalter wichtige Kontrolle der weltlichen Herrscher. Ohne „dunkles“ Mittelalter keine Renaissance und Aufklärung. Das wiegt meiner Ansicht einiges auf. Menschen wie du und ich brauchen diese Institutionen heute genauso wenig wie eine kindliche Offenbarungsreligion. Aber die Mehrheit der Menschen braucht eine Religion oder eine Ideologie zum Leben.

    • Tangsir schreibt:

      Natürlich betreibt Nietzche Schöpferische Zerstörung und selbstverständlich ist nicht jede Philosophie oder seine Gedanken 1:1 auf eine Gesellschaft zu übertragen. Erstens bezieht sich sein Denken auf die Probleme und Herausforderungen seiner Zeit, zum anderen müssen manchmal bestimmte Ideen destilliert werden um auf den Mensch und seine Gesellschaft anwendbar zu werden. Demokratie an sich ist und muss nicht egalitär sein. Das Problem mit vielen bekannten Grundsätzen ist, dass sie nicht für alle Lebenslagen zu gelten haben. Beispielsweise sollte das Gleichheitsprinzip für Menschenrechte gelten, was nicht heisst dass z.b. das Freiheitsrecht im Falle der Sanktionierung nicht temporär aufgehoben wird (Gefängnisstrafe). Oder nehmen wir das Schulsystem und betrachten uns dabei die Gesamtschulen an. Diejenigen die nicht lernen können und wollen, werden unter Druck gesetzt genauso viel leisten zu können wie diejenigen die es können und wollen, wobei letztere nicht in der Lage sind ihre Anlagen zu entfalten. solche nivellierende Bemühungen werden beide Gruppen nicht gerecht weil sie, trotz ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten, alle in eine Form gepresst werden. Das Herausragende und das Mindermass werden nicht akzeptiert, und das Mittelmass wird zum Standard. Diese egalitären „Grundprinzipien“ sind es die das Christentum und noch stärker der Islam propagieren. Das kommt dabei heraus wenn man „Egalitarismus“ zum heiligen Prinzip in allen Lebensbereichen erklärt, ohne da jeweils zu unterscheiden, denn dann hiesse es ja nachzudenken und zu differenzieren. Also fördern solche Gedankenkonstrukte das simplizistische Denken und deshalb auch sind in solchen Gesellschaften, die Parteien und Entscheidungsträger gezwungen sich diesem Diktat zu unterwerfen. Es heisst aber nicht dass gänzlich neue Wege nicht zu bestreiten sind, nur ist man da mit erheblich mehr Widerstände konfrontiert.

      Zur Kirche:
      Zu behaupten die Mißbrauchsfälle in den Kirchen würden nicht häufiger vorkommen als in anderen Institutionen trifft den Kern des Problems nicht. Die Kirchen geniessen per se eine gewisse „Narrenfreiheit“ die auch Politik und Rechtsorgane nicht anzutasten wagen. Das liegt daran dass Kirchen immer noch über erheblichen Einfluss in Gesellschaft und Politik verfügen.
      Zum anderen ist die (nivellierende und restriktive) Sexualmoral der christlichen Religion, erheblich für die Mißbrauchsfälle verantwortlich die ausserhalb der Kircheninstitutionen geschehen. Dass der Islam und die islamischen Gesellschaften bei weitem schlimmer sind, ändert jedoch nichts an diese Tatsache. Hier in Kürze dieses Thema behandeln zu wollen wird der Komplexität des Themas nicht gerecht, für mich steht aber fest dass die propagierte Sexualmoral der Religionen hauptsächlich für diese „Verwerfungen“ verantwortlich sind. Dass Gewerkschaften und Parteien, genauso wie andere Gruppen genauso dazu neigen Machtmissbrauch zu betreiben stimmt im Kern, aber ihre Macht ist absolut nicht mit der der Kirchen zu vergleichen.

      Mohammed war und ist tatsächlich eine verachtenswerte Kreatur. Ich weigere mich dennoch Jesus, Buddha oder Zarathustra auf einen Sockel zu heben und sie zu unantastbare Figuren zu erklären, denn genau dann beginnt die geistige Korruption und der Missbrauch längst verstorbener Figuren an.

      Zudem widerspreche ich dir dass wir der Institution Kirche das römische Recht oder die griechischen Philosophie zu verdanken haben. Ausserdem ist die Renaissance und die Aufklärung zwar eine Reaktion auf das Mittelalter gewesen, ihr Kern aber war streng antireligiös.
      Die Menschen brauchen keine Religion oder Ideologie zum leben, sondern höchstens ihre persönliche Spiritualität. Damit beschäftige ich mich dann weiter in der Reihe der iranischen Wiedergeburt.

  7. Cyberhorst schreibt:

    kurz: ich stimme dir fast völlig zu (vor allem Punkt 4), kann aber die in den Medien betriebene Kirchenhetze nicht ertragen (obwohl nicht gläubig).

  8. Grittli schreibt:

    Es ist unerheblich, welche Motive und Gedanken Nitzsche bewegten. Von Bedeutung sind die treffende Beschreibung der islamischen drückenden dunklen Lehre im Vergleich zum arianisch- zarathustrischen Menschenbild, dem es nachzueifern gilt.

    Gruß Grittli

  9. Jima schreibt:

    Hallo Tangsir, schau mal hier:

    http://www.avesta.org/avesta.html

    Oder kennst Du die Seiten schon?

  10. Prinz Eugen schreibt:

    etwas für die Feueranbeter:

  11. Ich habe gesammelt hunderte von originellen Zitaten von Nietzsche die kann Ihnen helfen um den psychopath, sadistisch, rassist, mysogin, verbrecher Nietzsche besser kennen. Suchen Sie, bitte in google, „Nietzsche Verbrecher“, „Nietzsche rassist“, „Nietzsche misogyn“ in alonsofia.com
    Vielen Dank von Ihre Aufmerksamkeit. Bernardo Alonso Alonso

    • Tangsir schreibt:

      Nur aus der Perspektive des christlichen Eiferers erscheint ein Schriftsteller und Philosoph als Verbrecher. Was Nietzsche vor allem ausmacht ist, dass er in einer Zeit in der die meisten ihr Verstand an die Kirche und Christentum verpfändet hatten, sich gegen die verbrecherische, rassistische und misogyne Lehre des Christentums ausgesprochen hat und dementsprechend angefeindet wurde. Im Übrigen sollte man Zitate von Philosophen immer im Kontext ihrer Werke und ihrer Zeit bewerten. Nietzsche mag ein wenig Unsinn erzählt haben, aber genauso auch viel bemerkenswertes, das noch bis heute ihre Gültigkeit hat. Insofern ist die einzige Konsequenz, die man aus den Schriften Nietzsches ziehen kann die, dass die christliche Lehre ein Verbrechen gegen die Schöpfung und Natur darstellt und, dass Monarchen gestürzt gehören. Daher fordere ich mit Nachdruck die Abdankung des Dreckssacks Juan Carlos und seiner degenerierten Brut. Nicht zu vergessen, dass Juan Carlos der Ziehsohn des Faschisten Franco gewesen ist.

  12. Tangsir schreibt:

    Liebe Beta,

    Defätismus ist keine Option und steht der Idee der iranischen Wiedergeburt entgegen. Es gibt überall Verräter und Menschen, die mehr an sich als an das Gemeinwohl denken, das heisst aber nicht das Narrativ der Feinde Irans zu übernehmen von Iranern als „Selbstverrätern“ zu sprechen. Und, dass „Iran Ort für Prostitution und Selbstverkauf Iranischer frauen war“ ist historischer Humbug. Wobei ich das Land lobe in der es für die Frau möglich ist sich selbst zu verkaufen, anstatt sich durch andere verkaufen zu lassen.

    In keinem Land und in keinem Volk glänzt alles. Anspruch ist nicht Wirklichkeit und Veränderungen gehen immer von einem selbst aus. Dass Hellenen und später Araber und Türken sich der Iraner bedienen konnten, hat viel mehr mit der Bedeutung des Gehorsams in einem monarchischen System zu tun, und der Stellung des Titel des Schahs, deshalb auch darf es keine Monarchie mehr in Iran geben.

    Und nein, Iraner sind keine Verräter. Wahre Iraner sind mutige, selbstbestimmte Menschen, die sich für alle iranischen Völker und insbesondere den Minderheiten einsetzen.

    Marg bar jomhuriye eslami!

    • theangrypersians schreibt:

      beta hat schon recht. Wir sind mittlerweile 6 Millionen Iraner im Ausland. Und verglichen mit dem „Freiheitskampf“ von Kurden oder Hamas, hört man gar nichts über Iraner. In den Medien ist Iran ein 99% hoffnungslos islamisches Land und wird meistens in einem Satz mit Saudi Arabien erwähnt. In Kommentaren wird die islamische Republik stark von nicht-Iranern unterstützt. Wir haben keine sichtbare Stimme. Von uns werden viele spätestens in 2 Generationen auch keine Iraner mehr sein.

      • Simorgh schreibt:

        Wir Exil Iraner oder Halb-Exil-Iraner sind nur ein kleiner Teil der Freiheitsbewegung und nur ein Bruchteil von uns beteiligt sich aktiv an dieser Bewegung. Wir sind viel mehr Anreger und Wegweiser.
        Es ist unsere Aufgabe die Sprache unseres Sekundärstaates zu erlernen, um die westliche Welt darüber zu informieren, was in Iran geschieht und mit welchen Problemen wir konfrontiert sind. Wenn schon einige momentan nicht nach Iran zurückkehren können, dann sollten sie wie Tangsir sich im Rahmen des Möglichen bewegen und den Kampf von hier aus ansagen.

        Ich gehöre nicht zu dieser Kategorie, deshalb bin ich auch aktiv in Iran beteiligt und kann mir auch vor Ort die Situation ansehen.

        Die Behauptung von dir, dass diese Bewegung nur hoffnungslos wäre und nur wenige sich beteiligen würden, ist nicht korrekt, da du die Bewegung im Iran selbst ausser Acht lässt. Der Iran ist ausserdem nicht Kurdistan, wo die IS ihr Unwesen treibt und die Kurden sich auch militärisch beteiligen müssen, um nicht unterzugehen. Wir teilen zwar einige Probleme wie die türkisch-islamische Ideologie, jedoch werden wir Iraner nicht aus ethnischen Gründen vertrieben. Unsere Diaspora resultiert aus politischen, religiösen wie auch ideologischen Gründen.

        Ich bin ein Iraner zweiter Generation und mein Herz schlägt für Iran und das wird sich auch nicht ändern.

        Und der Freiheitskampf der Hamas, welches eigentlich die Vernichtung Israels und ihrer Bevölkerung anstrebt, geht uns am Arsch vorbei.

        • Tangsir schreibt:

          Angrypersian wollte auf die Medienwirksamkeit der Kurden und Hamas hinweisen. Ich kann beide Seiten nachvollziehen, aber aufgrund der Widrigkeiten die Siegesgewissheit flöten zu lassen, geht nicht. So hätte Kourosh nie ein Reich gegründet.

          Die politische Landschaft ist zerklüftet in Iran und unter Iranern, und im Gegensatz zu Simorgh bin ich schon der Ansicht, dass auch ethnische Gründe dafür sorgen, dass Mihandustan ausser Landes getrieben werden.

          Ich kann das Problem der Iraner verstehen, die hier geboren oder aufgewachsen sind und irgendwann den Bezug zur Heimat verlieren, aber dafür ist die Aufklärung da. Es gilt die Themen aktiv zu besetzen. Sich selbstkastaien und die schlimme Situation feststellen können wir sehr gut, hilft uns aber nicht weiter. Seit 1400 Jahren tragen wir diese Mentalität der Niederlage mit uns, und finden nur Trost in den heldenhaften Geschichten des Shahname. Aber Shahname ist nicht einfach Geschichte, sondern auch Beispiel für jeden Iraner.

          Deshalb finde ich auch defätistische Reden so kontraproduktiv, denn das predigen immer die Mullahs und Kollaborateure einem. Hinterhältig wie Schlangen erklären sie einem, dass Iraner zu Verrat neigen und nur selbstsüchtig sind, und hoffen, dass ihre Reden Realität werden.

          Unsere Rede handelt aber vom Triumph Iranzamins und die Niederlage und Enteignung der Mullahs und Torktazis.

          Ya kire Fatemeh, Ya kose Abolfaz!

          Indem Sinne, MARG BAR ESLAM!

  13. theangrypersians schreibt:

    Freiheitkampf steht extra in Anführungszeichen 😀

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