Iranischer Held: Pursinâ, aka. Avicenna

Avicenna_Persian_Physician - Pur Sina auf verschiedene Arten mussten iranische Wissenschaftler für ihre wertvolle Dienste büßen. Manchmal war das Gefängnis die Strafe, manchmal das Exil. Von Zeit zu Zeit wurden ihre Werke ins Feuer oder ins Wasser geworfen und vernichtet oder aber ganz nach islamischer Sitte als Schlaggegenstand benutzt, d.h. man hat sie solange mit ihren Büchern auf den Kopf geschlagen bis sie starben oder schwer verletzt wurden.

Avicena war die Hälfte seiner Zeit entweder auf der Flucht oder im Gefängnis. Der Großteil seiner Werke wurden unter diesen Bedingungen verfasst. Sein Zeitgenosse Ibne Qilan, der einflussreiche „Gelehrte“ nannte ihn „Gefährte der Majus (Zarathustrier)“ und erklärte ihn wegen seinem Kufr für schuldig und meinte, er bringe die Menschen mit seiner trügerischen Wissenschaft auf die falsche Bahn, er würde damit bewirken, dass viele vom Glauben abfallen. Er war nicht mehr zu beruhigen als er hörte, dass Pure Sinâ (Avicena) Wunder der Propheten für einen Blödsinn hält und Mohammeds Reise in den Himmel sowie die Heilung durch Jesus oder andere Geschichten als Erfindungen menschlicher Phantasie ablehnte.

Ein anderer Gelehrter Namens (v)Arbali sagte immer zu seinem Shahada (la ilaha ilallah) dazu: „Ibne Sina Khazl Allah“. Und ein anderer (Shafe’i) ließ durch ein Fatwa festhalten, selbst wenn jemand alle von Allah verordneten Regeln ignoriert, ist es besser, als wenn er Werke Pure Sinas lesen würde. Würde das jemand trotzdem tun, soll er gepeitscht und in Ketten vor die Augen der Öffentlichkeit geführt werden, damit jeder sieht was ihn erwartet, wenn er Allahs Weg verlässt und sich den „Olume Zaale“ widmet!

Was mit einem enormen Potenzial an Frechheit und Verlogenheit „islamisch“e Wissenschaft genannt wird, ist das Werk gepeinigter Iraner, die als Kafar abgestempelt wurden und mit dementsprechenden Konsequenzen leben mussten oder es beruht zumindest auf ihre kostbare Studien.

Mit Dank an Bisotoon.

Die Tajiken haben diesem Universalgenie ein Denkmal aufgestellt, sobald sie aus der Sowjetunion austraten:

Avicenna_dushanbe

Und hier sehen wir dass Türken nicht einmal davor zurückschrecken diesen Mann für sich zu vereinahmen und ihn zum Türken zu machen. Selbst seine Gesichtszüge haben sie oghuztürkisiert. Als ob ein Oghuz-Menschenschlächter jemals Zweifel hat oder sich Gedanken über über existentielle Fragen macht:

Türkisch AvecinaGenauso aber wollen ihn die Allahisten vereinnahmen. Die selben die ihn Zeit Lebens nach selbigem getrachtet haben. Deshalb gab es auch soviele „arabische“ Namen von diesem Delâvar: Abu–Ali Al–Husayn – Ibn Abdullah Ibn Sina, aber nur eine persischen: Pur Sinâ. Die westliche Zivilisation zeigt diesen Mann, den man zurecht als Vater der modernen Medizin nennen kann, Die Ehre die ihm gebührt. Ein Mondkrater ist nach ihm benannt, denn Sterne und dergleichen wären dann doch ein wenig zu hoch gegriffen. In der Zeitschrift GEO Epoche wird er als Hochstapler bezeichnet, im SPIEGEL Spezial als Frauenheld. Kein Wort über seine Islamkritik oder dass er sein medizinisches Wissen aus der Avesta hatte.

Mit Dank an Bisotoon

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2 Antworten zu Iranischer Held: Pursinâ, aka. Avicenna

  1. KackenderMohammedaner schreibt:

    [Von Tangsir editiert]

    Ich wollte mal wieder meinen Hass gegen Iraner freien Lauf lassen, aber nur weil Tangsir mich sunnitischen Idioten exemplarisch schreiben liess, damit alle Leser erkennen können was für ein Depp ich bin, heisst das nun nicht, dass ich unkontrolliert rumkacken kann.

    Wenn überhaupt habe ich meine Gekacktes mit Quellen zu belegen. Wir befinden uns hier schliesslich nicht in einer sunnitischen Moschee, wo sich die Jünger Mohammeds gegenseitig in Liebsangelegenheiten dienlich sind. Wenn ich also in der Lage bin glaubwürdige Quellen zu liefern, dann wird Tangsir vielleicht mein Gekacktes freischalten, aber nun muss ich erst einmal zu meinen Muslimbrüdern, zusammen Labat machen. Was bleibt uns auch anderes übrig hier in Nürnberg. Die deutschen Frauen verachten uns stinkenden bärtigen Allahisten, deshalb bleibt uns nichts anderes übrig als dem Beispiel unseres hinterladenden Propheten zu folgen.

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