Bâbak Xoramdin wurde 795 n.ch geboren und war der revolutionäre Führer der iranischen Khoram-Dinân (Die die der fröhlichen Religion angehören). Er kämpfte aus Âzarbâdegan aus gegen das Abbas. Kaliphat, so dass die Rebellion sich auch auf das restliche Iran ausdehnte und über 20 Jahre andauerte. Als Zartosht sah er sich und die anderen Iraner mit immer größerer Brutalität der Tâzi-Okkupatoren und türk. Söldner konfrontiert. Gegen die Mordlust der arabischen Besatzer und ihrer türkischen Söldner und Auftragsmörder entschloss sich zum Kampf gegen beide Gruppen. Er führte eine konsequente Reiranisierung durch, belebte die persische Sprache, ermunterte die Iraner sich wieder iranische Namen zu geben und war Bewahrer der zaratrustrischen Religion.
Zum Ende des 22-Jährigen Krieges von Babak gegen die Tazi, hatte man ihn und seine Kämpfer in einem Dorf umstellt. Als ihm und seine Mitkämpfer die Verpflegung ausging, beschloss Babak mit 20.000 Kämpfern aus dem Ort auszubrechen und sie sich den Weg durch das Herz des 100.000 Kämpfer zählenden Herr der Tazi, unter der Befehlsgewalt von Afshin (Ein Iraner im Diesnte des Kalifen), durchzukämpfen. Mit den Herzen von Löwen schafften sie es die Truppen der Tazis zu schlagen und flüchteten daraufhin, in ein nahe liegender Wald.
Dort harrten sie aus und beim nächsten Angriff der Tazis, schafften es diese nur 30-40 Meter weit zu kommen. Babaks Truppen kämpften aus ihren Verstecken heraus, ganz am Anfang bis zu 1000 Tazis, bis Afshin das Befehl zum Rückzug gab. Er schickte jemanden zum Kalif mit der Bitte ein Begnadigungsschreiben für Babak zu schreiben.
Der Kalif der des 22-Jährigen Kampfes müde geworden war, das bereits 2 andere Kalifen verschlissen hatte, unterzeichnete schliesslich dieses Brief und schickte es an Afshin.
Der Sohn Babaks war in der vorletzten Schlacht gefangen genommen worden und war Gefangene von Afshin.
Afshin gab dem ältesten Sohn von Babak das Schreiben des Kalifen und noch einen eigenen Brief, damit er diese an Babak übergeben konnte. Der Sohn aber sagte “Ich gehe nicht. Er wird mich töten”. Afshin “Wieso sollte er? Er ist dein Vater.” Babaks Sohn “Unser Vater hat uns aufgegeben nie in Gefangenschaft zu geraten und uns notfalls vorher selbst umzubringen.” Letztlich schickte Afshin einen anderen Gefangenen aus Babaks Armee und und einen Dorfbewohner aus dem Ort und schickte beide ihm. Als Babak ihn fragte von wem diese Schreiben seien, erzählte ihm der Dorfbewohner dass es von Afshin sei “Wer ist dieser Hund, das du Hund seine Nachricht mir überbringst.” Ungelesen zeriss Babak das Schreiben. Dann schaute er sich das Begnadigungsschreiben an und fragte den Boten wer er sei. Als er ihm sagte dass er einer seiner Mitkämpfer in Gefangenschaft ist, enthauptete ihn Babak auf der Stelle und sagte dass keiner aus seiner Truppe sich Gefangen nehmen lässt. Dem Dorfbewohner gab er das Begnadigungsschreiben und meinte, dass dieses Schreiben nur Afshin nutze und nicht ihm, der den Kalifen nicht als seinen Kalifen akzeptiere.
Schliesslich gelang es Afshin Bâbak durch List in Gefangenschaft zu nehmen und brachte ihn zum Kalifen.
Als Babak zum Kalifen Amir Al-Momenin gebracht wurde, wusster dass er sterben würde.
Das sagte er ihm auch und meinte mit ihm nichts zu besprechen zu haben.
“Du hast eine große Fitna bewirkt und wirst einen großen Preis dafür zahlen” sagte der Kalif, woraufhin Babak erwiderte “Dazu bin ich bereit”.
Der Kalif hatte Afshin beauftragt Babak davon zu überzeugen um Gnade zu bitten, woraufhin der Kalif vorhatte ihn lediglich zu 1-2 Jahren Haft zu verurteilen und anschliessend ihn in den eigenen Streitkräften zu beschäftigen. Babak war schliesslich ein großer Feldherr und dessen Fähigkeiten hätte der Kalif gerne in Anspruch genommen.
Abolsaba, der Gefängnisaufseher über Babak sagte zu Babak dass er um Begnadigung bitten soll, und Afshin würde dafür sorgen dass er nicht getötet wirst. Babak schaute ihn daraufhin an aber antwortete nicht.
Am nächsten morgen ging der Kalif Abu l-Abbas Abdallah al-Ma’mun ibn Harun ar-Raschid zu Babak und rief nach ihm “Du Hund”. Babak reagierte nicht und nochmals rief der Tazi-Kalif “Du Hund, ich spreche mit dir”.
Babak reagierte immer noch nicht. Afshin sprach zu Babak “Amir Al-Momenin spricht mit dir, wieso antwortest du nicht?”. Babak sagte “Babak bin ich, ich heisse Babak und heisse nicht Hund”. Der Kailf sagte dann “Babak, du bist es die diese große Fitna ausgelöst hast.”
Babak blieb standhaft und daraufhin liess der Kalif ihn foltern und anschliessend in sieben Stücken zerteilen. Während der Folter beauftragte er seine Folterer ihm einen Dolch durch die Brust zu jagen, aber ohne das Herz zu treffen. So sollte er große Schmerzen erleiden und dennoch nicht sofort sterben.
Babak spülte mit dem aus seinem Mund austretenden Blut sein Gesicht, damit der Kalif seine durch Blutverlust fahle Gesichtsfarbe nicht erkennen konnte. Erst liess er ihm die Beine und dann die Arme abtrennen, dann seinen Oberkörper und schliesslich den Kopf.
Nachdem er ihm den ersten Arm abgetrennt hatte, sagte Bâbak im persischen Pahlavi “Âsânita”, was soviel bedeutet wie “es hat gar nicht weh getan”. Afshin flüstert ihm ins Ohr er soll vor dem Kalifen niederknien. Babak meinte dass das Afshins Aufgabe sei. Daraufhin befahl der Kalif ihm die Knie durch zu schneiden und ihn dann so aufzustellen. So wäre Bâbak notgedrungen gezwungen gewesen vor dem Kalifen “nieder zu knien”. Aber als man Bâbak auf seine abgetrennten Knie auf dem Boden nieder liess, warf er sich mit letzter Kraft nach hinten um nicht vor dem Tazi zu knien.
Bâbak Xoramdin: “Better to live for just a single day as a ruler than to live for forty years as an abject slave.”
Interessant ist bei all diesen Helden, ob nun Bâbak, Pirouze Pârsi oder Kasravi, es bei ihnen nie so etwas wie Islamrelativierung gegeben hat. Ganz im Gegenteil war der Islam ihr erklärter Feind. Was sie noch verbindet ist ihr Bemühung die persische Sprache, Kultur und Geschichte wieder zu erwecken und es den Menschen nahe zu bringen.
Deshalb auch sollte jeder patriotischer Iraner sich fragen wer den heute den Weg dieser drei großen Iraner fortsetzt. Sind es etwa die Karoubis, Ebadis, Ganjis und Mousavi? Oder sind die letztgenannten nicht eher die Afshins der Neuzeit?
Ein weiterer interessanter Punkt ist dass der Kalif die Ghoz-Türken beauftragte Khoramdin zu jagen und zu töten. Wie ein Rostam tötete Bâbak vieler dieser Söldner Allahs und schickte sie zu ihren tatarischen Göttern. Umso schändlicher dass die Türken neuerdings behaupten Xoramdin sei ein Türke gewesen.
Der 7. Juli ist der Tag dieses Bozorgvâr.





















Pingback: Was ich nicht mag | Tangsir 2570