Wow Erwin du kannst Gedanken lesen, Ich musste schon oft daran denken was für eine bittersüße Ironie es wäre wenn die islamistischen Verbrecher des Mullahregimes gekreuzigt würden.
Wir werden unser bestes tun diese Ironie eine Wirklichkeit werden zu lassen.
Wir helfen mit, bekommt ihr den Newsletter von STOP THE BOMB?
Hier einige Termine:
I. Bundesweite Iran-Veranstaltungen
In Berlin werden am 27.10. Daniel Pipes (USA) und Jörg Lau (Die ZEIT) über Islam, Islamismus und der Westen debattieren und dabei, moderiert von der deutsch-iranischen Publizistin Saba Farzan, auch über die Rolle der Iranischen Republik Iran sprechen. Weiter Informationen hier.
In Frankfurt a.M. wird im Rahmen eines Israel-Kongresses am 31.10. eine hochklassige Podiumsdiskussion zum Thema Israel, Iran, Hamas und Hizbollah Die Region Mittlerer Osten im internationalen Kontext stattfinden.
Vom 16. bis zum 22.10.2010 unternahm der Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des deutschen Bundestages eine Reise in den Iran, gegen die STOP THE BOMB in einer Presseerklärung aufs schärfste protestiert hatte. Delegationsleiter war der Vorsitzende des Ausschusses, Peter Gauweiler (CDU/CSU). Weitere Delegationsmitglieder waren Monika Grütters (CDU/CSU), Günter Gloser (SPD), Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) und Claudia Roth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN…
Die Jerusalem Post berichtet, dass die deutsche Delegation sich nicht nur mit dem iranischen Parlamentspräsident Ali Larijani, der die Leugnung des Holocaust verteidigt hatte, getroffen hat, sondern auch mit Außenminister Manouchehr Mottaki, der 2006 eine Rede bei einer Holocaustleugner-Konferenz in Teheran hielt. Die Zeitung zitiert einen israelischen Offiziellen mit der Bemerkung, es sei „besonders bedauerlich, dass sich deutsche Parlamentarier mit Holocaust-Leugnern treffen“. Der deutsche Besuch sei „kontraproduktiv und bedauerlich, und er sendet ganz klar die falsche Botschaft an das iranische Regime. Es ist erstaunlich, dass deutsche Parlamentarier beschließen, einen offiziellen Besuch im Iran abzuhalten, wenn zur selben Zeit die deutsche Regierung zusammen mit anderen Führungskräften der demokratischen Welt hart daran arbeitet, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen, um ihn von davon abzuhalten, die Welt nuklear zu bedrohen.“ Auch mit Gholam-Ali Haddad-Adel, Vorsitzender des Kulturausschusses des iranischen Parlaments und Leiter des Regimesenders Press TV, habe sich die deutsche Delegation getroffen. Haddad-Adel hatte den Mordaufruf gegen den Schriftsteller Salman Rushdie unterstützt, und Press TV wird vorgeworfen, bei der brutalen Repression im Iran nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen 2009 beteiligt gewesen zu sein. Die Jerusalem Post zitiert zudem den Politikwissenschaftler Emanuele Ottolenghi, der darauf hinweist, dass die deutsche Reise in Kontrast zum Geist der gegenwärtigen EU-Politik stehe, denn eine EU-Delegation hatte erst kürzlich eine Iran-Reise abgesagt. „Es ist außergewöhnlich enttäuschend, eine deutsche Delegation in den Iran reisen zu sehen, die sich dort mit den treuen Regimeanhängern und den für die interne Repression verantwortlichen Personen trifft, wenn es zur selben Zeit reichlich Anzeichen für eine schnell Erosion des Regimes gibt. Diese Reise sollte nicht stattfinden.”
Jörg Lau berichtet auf seinem Blog über ein Treffen mit dem mittlerweile im Exil lebenden iranischen Philosophen Ramin Jahanbegloo: „Ramin sieht den Iran unter dem eisernen Griff der Revolutionären Garden und der klerikalen Mafia auf dem Weg in den religiösen Faschismus. Immer wieder fielen ihm Parallelen zu Nazideutschland ein. Als ich ihm sagte, dass eine Delegation deutscher Parlamentarier auf dem Weg in den Iran sei, um dort über ‚bilaterale kulturelle Angelegenheiten‘ zu sprechen, verzog sich seine Miene. Er lehnt das vollkommen ab und sagt, dies schade der Opposition und werde mit Sicherheit vom Regime ausgenutzt werden. Das ist, als würde man 1936 nach Berlin fahren, um mit Goebbels über Kulturpolitik zu verhandeln.
Ramin ist überzeugt, dass die Sanktionen eine starke Wirkung haben, weil sie dem kleptokratischen Regime der Garden enormen wirtschaftlichen Schaden zufügen. Sie müssen durchgehalten und verschärft werden, um die Risse im Klerus – zwischen ultraradikalen Mullahs und traditionell quietistischen Gelehrten – zu vertiefen.
Die Teheran-Reise von Claudia Roth und Peter Gauweiler schadet diesen Zielen. Es gibt nichts zu verhandeln, solange Dissidenten weggesperrt und deutsche Journalisten unter Vorwänden verhaftet werden. Deutschland macht sich lächerlich mit solchen Initiativen und unterminiert die Grüne Bewegung. Das iranische Regime versteht nur die Sprache der Isolierung, es kann derzeit keinen konstruktiven Dialog geben.“
Josef Joffe, Herausgeber der ZEIT, schreibt in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt: „Wenn der Herrscher das Volk nicht mehr ruhigstellen kann, weil Sanktionen eine lahmende Wirtschaft noch weiter lähmen, schwindet seine Kraft. Er hat den Titel, aber nicht mehr die Macht. So erging es 1970 dem Schah, der scheinbar alle Macht der Welt hatte, von der Armee bis zu den Ölquellen. Der Westen ist stumme Partei im inneren Machtkampf. Diplomatisch mag das Schweigen sinnvoll sein, politisch nicht. Denn das Volk sollte wissen, dass die Sanktionen nicht ihm, sondern dem Regime gelten. Obama, Merkel und Co. sollten deshalb die Stimme erheben: Wir sind gegen ein Regime, das die Welt ebenso quält wie sein eigenes Volk. Das ist auch gute Realpolitik, zeigt doch die Geschichte des modernen Despotismus, dass irgendwann die Dissidenten gewinnen.“
Fathiyeh Naghibzadeh und Andreas Benl, Gründungsmitglieder von STOP THE BOMB in Deutschland, haben in der Jerusalem Post einen Kommentar über die iranische Freiheitsbewegung und Israel veröffentlicht: „Die tödliche Feindschaft des Regimes gegen Israel war – wegen oder trotz ihrer Allgegenwart – ein Tabu für viele iranische Gegner des Regimes, selbst wenn sie selbst keine Feindschaft gegen den jüdischen Staat hegten. Die Ereignisse des letzten Sommers haben diese Situation fundamental verändert. Seit den manipulierten Wahlen im Juni 2009 wurde es für Iraner mit jedem Tag klarer, dass effektiver Widerstand gegen eine totalitäre Diktatur nur möglich ist, wenn ihre Gegner bereit sind, offen alle ideologischen Grundlagen des Regimes in Frage zu stellen, und neben der Geschlechterapartheid ist Antizionismus die wichtigste davon.“ Von Fathiyeh Naghibzadeh ist zudem ein einstündiges Gespräch mit Menashe Amir im persischen Sender von Radio Israel gesendet worden, welches hier nachgehört werden kann.
Richard Herzinger schrieb in der WELT anlässlich der Islam-Debatte in Deutschland: „Sollten wir Afghanistan den islamistischen Schlächtern ausliefern, die iranische Atombewaffnung zulassen und den israelfeindlichen Kurs der Türkei hinnehmen, wird kein noch so gut gemeintes Integrationsangebot verhindern, dass sich der Vormarsch des politischen Islam auch bei uns beschleunigt. Zum Schaden nicht zuletzt der zahlreichen deutschen Muslime, die dankbar sind, nicht in der Unfreiheit islamischer Länder leben zu müssen.“
Die sehenswerte Video-Dokumentation einer Veranstaltung mit Mina Ahadi, die über die zum Tode verurteilte Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani und vieles mehr spricht, finden Sie hier.
Auf diesem Wege möchte ich Sie auf die Zusammenarbeit der Pest Ihrer Heimat mit der grünen Pest in der Hansestadt aufmerksam machen. Unterdem Deckmantel des Kulturaustausches präsentiert sich ein System an dem das Blut Ihr Tapferen Brüder und Schwestern klebt!
Mich möchte ihnen mein Kompliment für Ihre Webseite aussprechen, ich habe viel über Ihre Heimat gelernt und meine Hochachtung vor Ihrem Volk ist nur noch gestiegen.
Mit meinen besten Wünschen und in wachsender Hoffnung auf eine neue Renaisance Persiens, verbleibe ich Ihr,
Vielen Dank mein Lieber und schön dass Sie zu uns gefunden haben. Es bleibt noch anzumerken dass nur dumme Türken Hafiz schreiben. Richtige Iraner sprechen es immer noch Hafez aus, aber was erwartet man schon von okkupierenden Kräften. Da ist es klar dass sie unsere Kultur nicht kennen und es aktuell als trojanisches Pferd benutzen. Wir werden uns an all die Namen erinnern die im Moment dem Torktazi-Regime Beihilfe leisten. Eine Antwort auf diese ganzen Antiiraner wird sicher noch folgen.
Khomeini hat man damals mit einen kräftigen Tritt in die Türkei abgeschoben, leider kam er zurück, mit Hilfe des Westens. Es war die USA, die damals diese Geister rief:
“In November 1978, President Carter appointed George Ball head of a special White House Iran task force under Brzezinski. Ball recommends the US should drop support for the Shah of Iran and support the radical Islamist opposition of Ayatollah Khomeini. This idea is based on ideas from British Islamic expert Dr. Bernard Lewis, who advocates the balkanization of the entire Muslim Near East along tribal and religious lines. The chaos would spread in what he also calls an “arc of crisis” and ultimately destabilize the Muslim regions of the Soviet Union. The Shah will later comment in exile, “I did not know it then, perhaps I did not want to know? But it is clear to me now that the Americans wanted me out. Clearly this is what the human rights advocates in the State Department wanted. What was I to make of the Administration’s sudden decision to call former Under Secretary of State George Ball to the White House as an adviser on Iran? Ball was among those Americans who wanted to abandon me and ultimately my country.” [Engdahl, 1992] While there is later debate about US policy towards Iran actually is at this time, it will be noted that the Carter administration had “no clear policy” due to internal divisions and confusion. [Keddie, 2003] The Shah abdicates on January 16, 1979, and Ayatollah Khomeini returns from exile to Iran on February 1, 1979, taking over the government. Brzezinski will attempt to create a de facto alliance with Khomeini’s new fundamentalist government” http://www.historycommons.org/entity.jsp?entity=seyyed_ruhollah_khomeini
Eine kurze, aber nicht schlimm gemeinte Mannöverkritik meinerseits. Ihre Berichte, zum Beispiel über das Perfide spiel der Bündnis68/dieTrotzkisten und den Mullahs in ihrer Heimat ist für einen Nichteingearbeiteten nur mühsam verständlich. Gerade dieser Zusammenhang sollte aber etwas stärker hervorgehoben werden. Ein sehr leichter Überblick könnte vielleicht die eine oder andere Wählerin abhalten, ein Kreuz bei diesem Lügenhaufen der spätpubertären verzogenen Zahnarzttochter und der anatolischschwäbischen Kotlette zu machen.
Gerne würde ich mich für Ihre Sachen einsetzen, und ich werde nach Wegen suchen, dies zu tun als nur nickend vor der Bildschirm zu verweilen. Ein Neusassanidisches Reich mit einer Rückbesinnung auf Ihre alten Werte könnte der Anfang einer grossartigen Epoche werden.
Wie stehen Sie, bzw. die grüne Bewegung, eigentlich zu den Kurden?
Nachdem sich die AKP gesteuerte Türkei an den Iran anbiedert, sollten dieses Volk auch einer Ihrer möglichen Bündispartner sein. Ich kenne mich mit der Geschichte dieses Volkes noch weniger aus als Karl May, aber frage mich, ob es einen ähnlichen präislamischen kulturellen Unterbau hat, wie die Perser. Auf diesem könnte aufgebaut werden.
Genug der mentalen Sandkastenspiele und ich ergebe mich den Sandmännchen,
Sich auf alte Werte zu besinnen ist sicher hiflreich als Orientierungshilfe, aber die Moderne wird ein neues Iran nur erreichen wenn es sich wieder neu aus sich selbst heraus erschafft. Das heisst auch dass wir nicht dem Dogma verfallen unbedingt genauso zu sein wie die Altiraner, sondern flexibel genug um das Beste aus dieser Welt und allen Kulturen aufzunehmen und diese iranisch zu formen.
Kurden sind grundsätzlich Iraner, aber auch da muss unterschieden werden. Es gibt die iranisch-stämmigen Kurden und die Zazas, die beide von den türkstämmigen kurdisch-sprechenden Menschen in Anatolien vereinnahmt werden wollen. Vergessen wir nicht dass diese kurdischsprechende Türken für die Verbrechen an de Armenier mitverantwortlich waren, dass sie in den Grenzgebieten hohe kriminelle Energie einsetzen und auch in Deutschland sich wie die Axt im Wald benehmen. Daher erachte ich es als nötig da streng zwischen diesen türkischen Kurden die lediglich kurdisch sprechen und den echten Kurden und Zazas zu unterscheiden.
Ansonsten freue ich mich dass mithelfen möchtest Iran wieder aufzubauen. Wird sind für jede Mithilfe dankbar.
ich unterscheide da ein klein wenig anders als du tangsir.
(nicht historisch, sondern nach derzeitiger situation der kurden.)
undzwar auf der einen seite jene, die am genozid an den armeniern beteiligt waren (zuerst mal egal ob freiwillig oder gezwungen) UND auch zum islam konvertiert sind (auch egal ob freiwillig oder gezwungen. wobei eigentlich alle gezwungen wurden.) diese möchte ich der einfachheit halber die “bösen” kurden nennen, da ihre nachfahren heute dem islam völlig ergeben sind und diese oft viel strenger im glauben sind als die türkischen sunniten.
auf der anderen seite sehe ich persönlich diejenigen kurden, die alleviten sind und den koran, mohammed, moscheen,…verabscheuen. auch wenn sie gern beim thema über DEN islam von türken als moslems bezeichnet werden. selber sehen sie dies völlig anders. des weiteren werden sie von türken als ungläubige beschimpft und sind ebenso wertlos wie christen in deren augen. wir kennen alle die pauschalierte aussage der grauen wölfe, dass die kurden inzucht betreiben und deshalb beim sechs das licht aus machen. die türken geben nur ungern zu, dass es offizielle zahlen gibt, vom türkischen staat erhoben, die eindeutig belegen, dass kurdische aleviten heute eindeutig die gebildetste volksgruppe in der türkei ist.
meine unterscheidung hat also keine historische, sondern eine ganz einfache basis:
-kurden, die gerne fromme türken wären.
-kurden, die die türken und den islam hassen und von diesen unterdrückt werden.
vielleicht ein wenig simpel, aber es trifft nunmal die heutige situation.
1. Gruppe (Sunniten/Schiiten):
-Heirat unter Cousins/Cousinen
-seeehr Strenge Moslems
-sehr ungebildet und zurück geblieben
-trifft unser Bild des stupiden turko-arabischen Moslems
-…
2. Gruppe (Aleviten):
-hoher Bildungsstand (stellen vermutlich 90% der türkischen Abiturienten in D. [meine Vermutung])
-Ihre Religion lehrt sie: “Der Mensch ist das höchste Gut”
-vom Türkentum heutzutage als minderwertig und ungläubig betrachtet
-Sie halten kein Rammadan
-Sie essen Schweinefleisch
-…
Auch wenn Ihre Religion auf Ali, den Schwiegersohn Mohammeds, zurück geht, haben sie doch mit dem Islam, den wir verteufeln, nichts am Hut. Im Gegenteil. Die Faschislamisten sind den Aleviten ein Gräuel. Ebenso wie das Türkentum.
Daher komme ich zu dem Schluss:
Wir haben den gleichen Feind!
Selbstverständlich ist Deine Unterteilung, Tangsir, historisch und ethnisch die korrektere. Jedoch ist mir persönlich die Herkunft egal, wenn jemand den Islam bekämpfen möchte.
Das ist aber genau der Knackpunkt lieber Calvin. Die Aleviten sind hauptsächlich Zazas und sprechen ein Dialekt des Kurdischen. Die Zazas möchten weder von Kurden noch von Türken vereinnahmt werden. Die Unterteilung ist also nicht auf meinem Mist gewachsen.
Das Urgestein unter den deutschsprachigen Blogs, Telepolis, neigt ja eher zum islamophilie aus antiimperalistischer Solidarität.
Der Bericht über Ali Samadi Ahadis neuen Film, die grüne Welle, ist aber sehr neutral und gelungen. Vielleicht findet ja in diesem Forum ein umdenken statt
Ich kann den Tag gar nicht abwarten, an dem die ersten Mullahs am Baukran baumeln und die Ayatollahs gekreuzigt werden.
Wow Erwin du kannst Gedanken lesen, Ich musste schon oft daran denken was für eine bittersüße Ironie es wäre wenn die islamistischen Verbrecher des Mullahregimes gekreuzigt würden.
Wir werden unser bestes tun diese Ironie eine Wirklichkeit werden zu lassen.
Wir helfen mit, bekommt ihr den Newsletter von STOP THE BOMB?
Hier einige Termine:
I. Bundesweite Iran-Veranstaltungen
In Berlin werden am 27.10. Daniel Pipes (USA) und Jörg Lau (Die ZEIT) über Islam, Islamismus und der Westen debattieren und dabei, moderiert von der deutsch-iranischen Publizistin Saba Farzan, auch über die Rolle der Iranischen Republik Iran sprechen. Weiter Informationen hier.
http://www.mideastfreedomforum.org/de/node/157
In Frankfurt a.M. wird im Rahmen eines Israel-Kongresses am 31.10. eine hochklassige Podiumsdiskussion zum Thema Israel, Iran, Hamas und Hizbollah Die Region Mittlerer Osten im internationalen Kontext stattfinden.
http://israelkongress.de/programm.html
In Münster beginnt am 28.10. eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Iran.
http://et2c.wordpress.com/2010/10/05/marg-bar-jomhuriye-eslami/#ue
Stephan Grigat wird in Gießen (25.10.) und Mainz (27.10.) den Sammelband Iran im Weltsystem vorstellen.
http://www.studienverlag.at/titel.php3?TITNR=4939
Matthias Küntzel wird am 30.10. in Siegen über Israel, Iran und die deutsche Politik sprechen.
http://pro-israel-initiative.blogspot.com/2010/08/vorankundigung.html
Weitere Informationen sowie weitere Termine finden Sie auf unserer Webseite.
http://de.stopthebomb.net/index.php?id=62&L=0
Hier noch mehr aus dem Newsletter:
Vom 16. bis zum 22.10.2010 unternahm der Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des deutschen Bundestages eine Reise in den Iran, gegen die STOP THE BOMB in einer Presseerklärung aufs schärfste protestiert hatte. Delegationsleiter war der Vorsitzende des Ausschusses, Peter Gauweiler (CDU/CSU). Weitere Delegationsmitglieder waren Monika Grütters (CDU/CSU), Günter Gloser (SPD), Lukrezia Jochimsen (DIE LINKE) und Claudia Roth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN…
http://de.stopthebomb.net/de/kulturausschuss.html
Die Jerusalem Post berichtet, dass die deutsche Delegation sich nicht nur mit dem iranischen Parlamentspräsident Ali Larijani, der die Leugnung des Holocaust verteidigt hatte, getroffen hat, sondern auch mit Außenminister Manouchehr Mottaki, der 2006 eine Rede bei einer Holocaustleugner-Konferenz in Teheran hielt. Die Zeitung zitiert einen israelischen Offiziellen mit der Bemerkung, es sei „besonders bedauerlich, dass sich deutsche Parlamentarier mit Holocaust-Leugnern treffen“. Der deutsche Besuch sei „kontraproduktiv und bedauerlich, und er sendet ganz klar die falsche Botschaft an das iranische Regime. Es ist erstaunlich, dass deutsche Parlamentarier beschließen, einen offiziellen Besuch im Iran abzuhalten, wenn zur selben Zeit die deutsche Regierung zusammen mit anderen Führungskräften der demokratischen Welt hart daran arbeitet, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen, um ihn von davon abzuhalten, die Welt nuklear zu bedrohen.“ Auch mit Gholam-Ali Haddad-Adel, Vorsitzender des Kulturausschusses des iranischen Parlaments und Leiter des Regimesenders Press TV, habe sich die deutsche Delegation getroffen. Haddad-Adel hatte den Mordaufruf gegen den Schriftsteller Salman Rushdie unterstützt, und Press TV wird vorgeworfen, bei der brutalen Repression im Iran nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen 2009 beteiligt gewesen zu sein. Die Jerusalem Post zitiert zudem den Politikwissenschaftler Emanuele Ottolenghi, der darauf hinweist, dass die deutsche Reise in Kontrast zum Geist der gegenwärtigen EU-Politik stehe, denn eine EU-Delegation hatte erst kürzlich eine Iran-Reise abgesagt. „Es ist außergewöhnlich enttäuschend, eine deutsche Delegation in den Iran reisen zu sehen, die sich dort mit den treuen Regimeanhängern und den für die interne Repression verantwortlichen Personen trifft, wenn es zur selben Zeit reichlich Anzeichen für eine schnell Erosion des Regimes gibt. Diese Reise sollte nicht stattfinden.”
http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=192205
Jörg Lau berichtet auf seinem Blog über ein Treffen mit dem mittlerweile im Exil lebenden iranischen Philosophen Ramin Jahanbegloo: „Ramin sieht den Iran unter dem eisernen Griff der Revolutionären Garden und der klerikalen Mafia auf dem Weg in den religiösen Faschismus. Immer wieder fielen ihm Parallelen zu Nazideutschland ein. Als ich ihm sagte, dass eine Delegation deutscher Parlamentarier auf dem Weg in den Iran sei, um dort über ‚bilaterale kulturelle Angelegenheiten‘ zu sprechen, verzog sich seine Miene. Er lehnt das vollkommen ab und sagt, dies schade der Opposition und werde mit Sicherheit vom Regime ausgenutzt werden. Das ist, als würde man 1936 nach Berlin fahren, um mit Goebbels über Kulturpolitik zu verhandeln.
Ramin ist überzeugt, dass die Sanktionen eine starke Wirkung haben, weil sie dem kleptokratischen Regime der Garden enormen wirtschaftlichen Schaden zufügen. Sie müssen durchgehalten und verschärft werden, um die Risse im Klerus – zwischen ultraradikalen Mullahs und traditionell quietistischen Gelehrten – zu vertiefen.
Die Teheran-Reise von Claudia Roth und Peter Gauweiler schadet diesen Zielen. Es gibt nichts zu verhandeln, solange Dissidenten weggesperrt und deutsche Journalisten unter Vorwänden verhaftet werden. Deutschland macht sich lächerlich mit solchen Initiativen und unterminiert die Grüne Bewegung. Das iranische Regime versteht nur die Sprache der Isolierung, es kann derzeit keinen konstruktiven Dialog geben.“
http://blog.zeit.de/joerglau/2010/10/19/wiedersehen-mit-ramin-jahanbegloo_4267
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Josef Joffe, Herausgeber der ZEIT, schreibt in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt: „Wenn der Herrscher das Volk nicht mehr ruhigstellen kann, weil Sanktionen eine lahmende Wirtschaft noch weiter lähmen, schwindet seine Kraft. Er hat den Titel, aber nicht mehr die Macht. So erging es 1970 dem Schah, der scheinbar alle Macht der Welt hatte, von der Armee bis zu den Ölquellen. Der Westen ist stumme Partei im inneren Machtkampf. Diplomatisch mag das Schweigen sinnvoll sein, politisch nicht. Denn das Volk sollte wissen, dass die Sanktionen nicht ihm, sondern dem Regime gelten. Obama, Merkel und Co. sollten deshalb die Stimme erheben: Wir sind gegen ein Regime, das die Welt ebenso quält wie sein eigenes Volk. Das ist auch gute Realpolitik, zeigt doch die Geschichte des modernen Despotismus, dass irgendwann die Dissidenten gewinnen.“
http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/iran-die-macht-des-despoten-schwindet;2676838
Fathiyeh Naghibzadeh und Andreas Benl, Gründungsmitglieder von STOP THE BOMB in Deutschland, haben in der Jerusalem Post einen Kommentar über die iranische Freiheitsbewegung und Israel veröffentlicht: „Die tödliche Feindschaft des Regimes gegen Israel war – wegen oder trotz ihrer Allgegenwart – ein Tabu für viele iranische Gegner des Regimes, selbst wenn sie selbst keine Feindschaft gegen den jüdischen Staat hegten. Die Ereignisse des letzten Sommers haben diese Situation fundamental verändert. Seit den manipulierten Wahlen im Juni 2009 wurde es für Iraner mit jedem Tag klarer, dass effektiver Widerstand gegen eine totalitäre Diktatur nur möglich ist, wenn ihre Gegner bereit sind, offen alle ideologischen Grundlagen des Regimes in Frage zu stellen, und neben der Geschlechterapartheid ist Antizionismus die wichtigste davon.“ Von Fathiyeh Naghibzadeh ist zudem ein einstündiges Gespräch mit Menashe Amir im persischen Sender von Radio Israel gesendet worden, welches hier nachgehört werden kann.
http://www.divshare.com/download/12895597-63c
http://www.jpost.com/Opinion/Op-EdContributors/Article.aspx?id=190060
Richard Herzinger schrieb in der WELT anlässlich der Islam-Debatte in Deutschland: „Sollten wir Afghanistan den islamistischen Schlächtern ausliefern, die iranische Atombewaffnung zulassen und den israelfeindlichen Kurs der Türkei hinnehmen, wird kein noch so gut gemeintes Integrationsangebot verhindern, dass sich der Vormarsch des politischen Islam auch bei uns beschleunigt. Zum Schaden nicht zuletzt der zahlreichen deutschen Muslime, die dankbar sind, nicht in der Unfreiheit islamischer Länder leben zu müssen.“
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article10147800/Die-Deutschen-und-der-Islam.html
Die sehenswerte Video-Dokumentation einer Veranstaltung mit Mina Ahadi, die über die zum Tode verurteilte Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani und vieles mehr spricht, finden Sie hier.
http://www.youtube.com/view_play_list?p=CC576633A59891E6
Aktuelle Artikel zum Iran finden Sie stets auf unserer Website.
und auch hier wird gegen die Mullahs weitergekämpft:
http://aro1.com/israelisches-marine-kommando-und-iran-basis-explosion/
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schwarz_gruene/
Sehr geehrter Tangsir,
Auf diesem Wege möchte ich Sie auf die Zusammenarbeit der Pest Ihrer Heimat mit der grünen Pest in der Hansestadt aufmerksam machen. Unterdem Deckmantel des Kulturaustausches präsentiert sich ein System an dem das Blut Ihr Tapferen Brüder und Schwestern klebt!
Mich möchte ihnen mein Kompliment für Ihre Webseite aussprechen, ich habe viel über Ihre Heimat gelernt und meine Hochachtung vor Ihrem Volk ist nur noch gestiegen.
Mit meinen besten Wünschen und in wachsender Hoffnung auf eine neue Renaisance Persiens, verbleibe ich Ihr,
Robert Jacques Turgot
Vielen Dank mein Lieber und schön dass Sie zu uns gefunden haben. Es bleibt noch anzumerken dass nur dumme Türken Hafiz schreiben. Richtige Iraner sprechen es immer noch Hafez aus, aber was erwartet man schon von okkupierenden Kräften. Da ist es klar dass sie unsere Kultur nicht kennen und es aktuell als trojanisches Pferd benutzen. Wir werden uns an all die Namen erinnern die im Moment dem Torktazi-Regime Beihilfe leisten. Eine Antwort auf diese ganzen Antiiraner wird sicher noch folgen.
Khomeini hat man damals mit einen kräftigen Tritt in die Türkei abgeschoben, leider kam er zurück, mit Hilfe des Westens. Es war die USA, die damals diese Geister rief:
“In November 1978, President Carter appointed George Ball head of a special White House Iran task force under Brzezinski. Ball recommends the US should drop support for the Shah of Iran and support the radical Islamist opposition of Ayatollah Khomeini. This idea is based on ideas from British Islamic expert Dr. Bernard Lewis, who advocates the balkanization of the entire Muslim Near East along tribal and religious lines. The chaos would spread in what he also calls an “arc of crisis” and ultimately destabilize the Muslim regions of the Soviet Union. The Shah will later comment in exile, “I did not know it then, perhaps I did not want to know? But it is clear to me now that the Americans wanted me out. Clearly this is what the human rights advocates in the State Department wanted. What was I to make of the Administration’s sudden decision to call former Under Secretary of State George Ball to the White House as an adviser on Iran? Ball was among those Americans who wanted to abandon me and ultimately my country.” [Engdahl, 1992] While there is later debate about US policy towards Iran actually is at this time, it will be noted that the Carter administration had “no clear policy” due to internal divisions and confusion. [Keddie, 2003] The Shah abdicates on January 16, 1979, and Ayatollah Khomeini returns from exile to Iran on February 1, 1979, taking over the government. Brzezinski will attempt to create a de facto alliance with Khomeini’s new fundamentalist government”
http://www.historycommons.org/entity.jsp?entity=seyyed_ruhollah_khomeini
Tangsir,
Eine kurze, aber nicht schlimm gemeinte Mannöverkritik meinerseits. Ihre Berichte, zum Beispiel über das Perfide spiel der Bündnis68/dieTrotzkisten und den Mullahs in ihrer Heimat ist für einen Nichteingearbeiteten nur mühsam verständlich. Gerade dieser Zusammenhang sollte aber etwas stärker hervorgehoben werden. Ein sehr leichter Überblick könnte vielleicht die eine oder andere Wählerin abhalten, ein Kreuz bei diesem Lügenhaufen der spätpubertären verzogenen Zahnarzttochter und der anatolischschwäbischen Kotlette zu machen.
Gerne würde ich mich für Ihre Sachen einsetzen, und ich werde nach Wegen suchen, dies zu tun als nur nickend vor der Bildschirm zu verweilen. Ein Neusassanidisches Reich mit einer Rückbesinnung auf Ihre alten Werte könnte der Anfang einer grossartigen Epoche werden.
Wie stehen Sie, bzw. die grüne Bewegung, eigentlich zu den Kurden?
Nachdem sich die AKP gesteuerte Türkei an den Iran anbiedert, sollten dieses Volk auch einer Ihrer möglichen Bündispartner sein. Ich kenne mich mit der Geschichte dieses Volkes noch weniger aus als Karl May, aber frage mich, ob es einen ähnlichen präislamischen kulturellen Unterbau hat, wie die Perser. Auf diesem könnte aufgebaut werden.
Genug der mentalen Sandkastenspiele und ich ergebe mich den Sandmännchen,
Sich auf alte Werte zu besinnen ist sicher hiflreich als Orientierungshilfe, aber die Moderne wird ein neues Iran nur erreichen wenn es sich wieder neu aus sich selbst heraus erschafft. Das heisst auch dass wir nicht dem Dogma verfallen unbedingt genauso zu sein wie die Altiraner, sondern flexibel genug um das Beste aus dieser Welt und allen Kulturen aufzunehmen und diese iranisch zu formen.
Kurden sind grundsätzlich Iraner, aber auch da muss unterschieden werden. Es gibt die iranisch-stämmigen Kurden und die Zazas, die beide von den türkstämmigen kurdisch-sprechenden Menschen in Anatolien vereinnahmt werden wollen. Vergessen wir nicht dass diese kurdischsprechende Türken für die Verbrechen an de Armenier mitverantwortlich waren, dass sie in den Grenzgebieten hohe kriminelle Energie einsetzen und auch in Deutschland sich wie die Axt im Wald benehmen. Daher erachte ich es als nötig da streng zwischen diesen türkischen Kurden die lediglich kurdisch sprechen und den echten Kurden und Zazas zu unterscheiden.
Ansonsten freue ich mich dass mithelfen möchtest Iran wieder aufzubauen. Wird sind für jede Mithilfe dankbar.
ich unterscheide da ein klein wenig anders als du tangsir.
(nicht historisch, sondern nach derzeitiger situation der kurden.)
undzwar auf der einen seite jene, die am genozid an den armeniern beteiligt waren (zuerst mal egal ob freiwillig oder gezwungen) UND auch zum islam konvertiert sind (auch egal ob freiwillig oder gezwungen. wobei eigentlich alle gezwungen wurden.) diese möchte ich der einfachheit halber die “bösen” kurden nennen, da ihre nachfahren heute dem islam völlig ergeben sind und diese oft viel strenger im glauben sind als die türkischen sunniten.
auf der anderen seite sehe ich persönlich diejenigen kurden, die alleviten sind und den koran, mohammed, moscheen,…verabscheuen. auch wenn sie gern beim thema über DEN islam von türken als moslems bezeichnet werden. selber sehen sie dies völlig anders. des weiteren werden sie von türken als ungläubige beschimpft und sind ebenso wertlos wie christen in deren augen. wir kennen alle die pauschalierte aussage der grauen wölfe, dass die kurden inzucht betreiben und deshalb beim sechs das licht aus machen. die türken geben nur ungern zu, dass es offizielle zahlen gibt, vom türkischen staat erhoben, die eindeutig belegen, dass kurdische aleviten heute eindeutig die gebildetste volksgruppe in der türkei ist.
meine unterscheidung hat also keine historische, sondern eine ganz einfache basis:
-kurden, die gerne fromme türken wären.
-kurden, die die türken und den islam hassen und von diesen unterdrückt werden.
vielleicht ein wenig simpel, aber es trifft nunmal die heutige situation.
Zur Ergänzung:
1. Gruppe (Sunniten/Schiiten):
-Heirat unter Cousins/Cousinen
-seeehr Strenge Moslems
-sehr ungebildet und zurück geblieben
-trifft unser Bild des stupiden turko-arabischen Moslems
-…
2. Gruppe (Aleviten):
-hoher Bildungsstand (stellen vermutlich 90% der türkischen Abiturienten in D. [meine Vermutung])
-Ihre Religion lehrt sie: “Der Mensch ist das höchste Gut”
-vom Türkentum heutzutage als minderwertig und ungläubig betrachtet
-Sie halten kein Rammadan
-Sie essen Schweinefleisch
-…
Auch wenn Ihre Religion auf Ali, den Schwiegersohn Mohammeds, zurück geht, haben sie doch mit dem Islam, den wir verteufeln, nichts am Hut. Im Gegenteil. Die Faschislamisten sind den Aleviten ein Gräuel. Ebenso wie das Türkentum.
Daher komme ich zu dem Schluss:
Wir haben den gleichen Feind!
Selbstverständlich ist Deine Unterteilung, Tangsir, historisch und ethnisch die korrektere. Jedoch ist mir persönlich die Herkunft egal, wenn jemand den Islam bekämpfen möchte.
Das ist aber genau der Knackpunkt lieber Calvin. Die Aleviten sind hauptsächlich Zazas und sprechen ein Dialekt des Kurdischen. Die Zazas möchten weder von Kurden noch von Türken vereinnahmt werden. Die Unterteilung ist also nicht auf meinem Mist gewachsen.
„Wäre der Islam eine Firma, so wäre sie schon längst pleite“
http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&item=5494
Das Urgestein unter den deutschsprachigen Blogs, Telepolis, neigt ja eher zum islamophilie aus antiimperalistischer Solidarität.
Der Bericht über Ali Samadi Ahadis neuen Film, die grüne Welle, ist aber sehr neutral und gelungen. Vielleicht findet ja in diesem Forum ein umdenken statt
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33485/1.html