Iranische Wiedergeburt: Die Zahl 666 erhält eigenen Feiertag

Graphische Impression der 666 - Sonne, Star, Stern, Xorshid

Ich mag die Zahl 666, vor allem weil es für manche Christen eine Provokation ist :D Ich möchte aber auch gerne, und ich denke mit mir viele andere Iraner auch, diese Zahl endlich iranisieren und sie als Feiertag des Antiislam begehen. Wie ich finde ist es eine Spitzenidee, uns fehlt nur noch das passende Datum. Atheisten haben endlich ihren eigenen Feiertag verdient, und ja, und es liegt an Atheisten diesen Tag mit Bedeutung zu füllen. Ein weltweiter Feiertag, und einer der endlich alle Menschen eint, wo ich doch hier in letzter Zeit immer mehr den Wunsch nach weltweiter Solidarität verspüre. Das wäre der billigste und beste Weg um allen Fanatikern auf der ganzen Welt eine friedliche Waffe entgegenzusetzen.

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8 Antworten zu Iranische Wiedergeburt: Die Zahl 666 erhält eigenen Feiertag

  1. jerry schreibt:

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3962291,00.html

    Obama pressed to weigh Iran strike
    Senator Joe Lieberman, Congressman Howard Berman say US must put time limit on sanctions

  2. Tangsir schreibt:

    Yeahh, du sagst es Rum. Du hast mich dazu inspiriert die Tags zu aktualisieren.

  3. H. B. schreibt:

    Manch anderer Christ ist aber begeistert von der Zahl:

    http://www.focus.de/kultur/musik/ozzy-osbourne_aid_64912.html
    :-)

  4. Tangsir schreibt:

    Ich bin enttäuscht darüber dass noch kein Vorschlag zum Termin dieses Feiertages gekommen ist. Wie ich finde sollte es an dem heiligsten Tag bei den Moslems begangen werden. Dann können wir ja zusammen feiern.

  5. Shir o Xorshid schreibt:

    Mir wäre da ja der 06.06. eingefallen. Andererseits: das dauert ja noch so lange, bis wir dann feiern können:)

    • Tangsir schreibt:

      Das ist eine sehr gute Idee, und alle zehn Jahre, in der die Endzahl auf 6 endet, hat man einen vollen 666. Es wird dann ein globales Karneval der Gottlosigkeit.

      • Shir o Xorshid schreibt:

        Wobei ich anmerken möchte, dass ich selbst als Ungläubige kein Problem damit habe, wenn Menschen es brauchen, an einen Gott zu glauben.
        Es sind eher die von Menschen gemachen Religionen, mit denen ich ein Problem habe – insbesondere diese eine ähm Religion…

  6. earthwitch schreibt:

    Na, da wär ich mal vorsichtig, als ich mal aus purem Leichtsinn und aus der Langeweile heraus, ein Schildchen an mein Heimbüro mit “Zimmer 666″ heftete, wurde ich gnadenlos in Weihwasser ersäuft.

    Ich möchte übrigens anmerken, dass ich absolut dafür bin, dass man Glauben kann, an was man möchte, solange man diesen Glauben anderen nicht militant oder penetrant einbläut. Oder im Namen dieses Glaubens schreckliche Dinge begeht. Ich habe da leider auch schlechte Erfahrungen mit Atheisten gemacht, deren Gesellschaft ich einmal suchte, um vor ein paar Christen zu flüchten.

    Diese Atheisten wollten mir auch mehr oder weniger eindrücklich klar machen, das es keine übergeordneten Mächte gibt… nunja… selbst wenn dem so ist, so muss man doch zugeben, dass einem ein Glauben an irgendwas oder irgendwen doch ziemlich Kraft geben kann. Die Suche nach Toleranz meinem Lebensstil gegenüber, die mich von den Christen weg zu den Atheisten trieb, war nicht mit Erfolg gekrönt. Auch hier brachte man “meiner” eigenen Welt gegenüber keine Toleranz auf.

    Es ist eigentlich, wie du sagst: Die Fanatiker, egal in welche Richtung, sind das Problem. Egal in welcher Religion oder auch Nicht-Religion. Wäre das nicht schön, wenn wir einfach zusammensitzen könnten und einer den anderen respektiert, egal wie sein Weltbild aussieht (Lebensverachtende Weltbilder allerdings ausgenommen).

    Tja, aber wie sieht es aus? Wir zerfleischen uns ob unserer religiösen Ansichten gegenseitig, statt uns gegen tatsächliche Gefahren, auch die, die im religiösen Deckmäntelchen ankommen, zusammenzutun.

    Ich liebe das Multikulturelle… das beste aus allen Welten sozusagen. Eine bunte Welt, wo ich andere Kulturen erleben kann. Warum reisen wir denn so gerne? Weil wir genau das wollen. Andere Kulturen kennenlernen, ja auch voneinander lernen.

    Vielleicht sollten wir uns weniger auf Religionen konzentrieren, soweit ich weiß haben die Basiswerke hier bis heute kein Update oder gar ein Upgrade erfahren, sondern auf Werte, die uns wichtig sind. Ich persönlich wünsche mir Freiheit, Menschlichkeit und Toleranz. Wer ähnlich denkt, ist mir immer willkommen. Auch wenn er an den großen Kürbis glaubt.

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